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Sack Heuchelheim. 99,44: 10. Emmck Kröck. Heu-

unkt 18 Sdtam kampf): 1. Gustel Weih, Wetzlar 168,27: 2. Frieda Jung, Krofdorf, 153,55; 3 Else Schwalb, Heuchelheim, 147,50; 4. Karol ine Loh, Krofdorf, 147,18; 5. Paula Schmelz, Grohen-Linden, 146,18

ball- Dreikampf (Aktiv): 1. Franz Arnold Heuchelheim, 245,05; 2. Karl Keusch, Naun­heim, 218; 3. Walter Paff, Kinzenbach 214,05; 4. Wilhelm Debus, Leun, 206; 5. Otto Henkelmann, Heuchelheim, 194 Punkte.

Fuhball-Dreikampf (Fugend): 1. Hrch. Mauer, Watzenborn, 254; 2. Karl Hardt, Hausen. 232: 3. Heinrich Walter, Leun, 230; 4. Reinholv Hoh, Grohen-Linden, 224,5; 5. Konrad Will, Fronhausen, 222,5 Punkte.

Einzettämpfe.

^ortler (Iahrg. 1913-1917). 100 Meter 1Mann Schäfer, Naunheim, und Otto Weih, -ÄWMorn, 12,7; 2. Karl Keusch, Naunheim, 13; 3Ennl Spaar, Lollar, 13,3; 4. Wilhelm Forbach Staufenberg, 13,4; 5. Henk^lmann, Wihmar. 13,5 Sekunden.

Wei tsprung : 1. Otto Schneider, Beuern, 5,57; 2. Herrn. Leidner, Alten-Dufeck, M8; 3. Willi Albach, Grohen-Linden, 5,43; 4. Otto Seibert, Launsbach, 5,26; 5. Emil Spaar. Lollar, 5,22 Meter.

Kugelstoßen: 1. Hermann Schäfer, Naun­heim, 11,20; 2. Hermann Henkel, Odenhausen. 10 46; 3. Walter Rumpf, Gambach, 10,20; 4. Erich Feisel, Grohen-Linden, 9,83; 5. Ernst Feiling. Naunheim, 9,79 Meter.

Sportlerinnen über 18 Fahre: 60 Me­ter: 1. Alma Decker, Lollar, 9,3; 2. Nettchon Pfeiffer, Launsbach, 9,8; 3. Emma Nesseldreher, Heuchelheim, und Ilse Euler, Krofdorf, 10; 4. Lina Börding, Heuchelheim, und Anna Dogel- höfer, Launsbach, 10,4; 5. Käthe Hofmann, Heu­chelheim, 10,5 Sek. M _

Schlcuderball: 1. Emma Nesseldreher, Heuchelheim, 27,20; 2. Lina Börding, Heuchelheim, 24 60; 3. Alma Decker, Lollar, 24,15; 4. Nettchen Pfeiffer, Launsbach, 23,18; 5. Anna Vagelhöfer, Launsbach, 21,70 Meter.

Wei tsprung: 1. Flse Euler, Krofdorf, 4,04; 2. Alma Decker, Lollar, 3,90; 3. Anna Dogelhöfer, Launsbach, 3,70; 4. Emma Nesseldreher, Heuchel­heim, 3,55; 5. Lina Dörding, Heuchelheim, 3,54 Meter.

Sportlerinnen (unter 18 Fahren). Ho ch- sprung: 1. Gustel Weitz, Wetzlar. 1,15 Meter; Frieda Fung, Krofdorf. 1,15; Paula Schmelz, Gr.» Linden, 1,15; 2. Käthe Arnold, Wetzlar, 1,10; Pauline Loh, Krofdorf. 1,10; Frieda Wagner, Wißmar, 1,10 Meter.

Dallweitwurf: 1. Frieda Fung, Krofdorf. 47,85 Meter; 2. Helene Kraft, Witzmar, 39,85; 3 Frieda Dittendorf, Witzmar, 36,60; 4. Toni Wolf, Witzmar. 35,60 ; 5. Toni Klinkel, Witzmar, 35,35 Meter.

Oberheffen.

Landkreis Gießen.

*Allendorfa. d. Lda., 6. Iuli. Der Gastwirt Heinrich Bergen!, feiert morgen, 7. Fuli, in körperlicher und geistiger Frische seinen 7 5. Geburtstag.

Preußen.

Kreis Biedenkopf.

* Gladenbach, 6.Fuli. Ein Eisenbahn­unfall ereignete sich am Samstagabend auf dem Bahnhof Weidenhausen bei Gladen­bach. Dort sprangen von dem um 18.40 Ufjr in Herborn abführenden und 19.53 Uhr in Weiden­hausen ankommenden Personenzug beim Einfah­ren in den Bahnhof die zwei letzten Wa­gen aus dem Gleis. Da der Fug bereits sehr langsam fuhr, ist erfreulicherweise kein Per­sonen- oder Sachschaden entstanden. Die Reisen­den konnten mit dem um die gleiche Zeit von Niederwalgern her in Weidenhausen ein getroffe­nen und nach dort zurückgeleiteten Personenzug weiterfahren. Da es sich um die letzte Zugder- bindung handelte, sind Betriebsstörungen nicht eingetreten. Dom Dahnhof Gießen wurde sofort der Gerätewagen entsandt, der die beiden ent­gleisten Wagen wieder auf die Schienen brachte.

Studenten-Krawall in Marburg.

] l Marburg, 5. Fuli. Die hiesige Stu­dentengruppe der N a tio nalso ziali- stischenDeutschenArbeiterpartei hatte für Dienstag, 7. Fuli, eine Protestkundgebung gegen den Dersailler Friedensvertrag unter freiem Himmel geplant, die aber in Derfolg eines Re­gierungserlasses von der Stadtverwaltung nicht genehmigt wurde. Die Gruppe beraumte darauf­hin gegen dieses Kundgebungsverbvt am Sams­tagabend eine Protestkundgebung in den

Stadtsälen an, zu der etwa 400 Personen erschie­nen. Der als Redner vorgesehene Reichsführer des Nationalsozialistischen Deutschen Studenten­bundes, Daldur von Schirach, war nicht er­schienen, da er, wie zu Beginn der Versammlung mitgeteilt wurde, in Köln verhaftet worden sei.

Als sich ein Ersatz-Redner mit der Verhaftung Schirachs, sowie dem Marburger Kundgebungs­verbot beschäftigte, ertönten aus der Versamm­lung heraus Schmährufe gegen die Regierung Brüning, sowie den Leiter der Stadtverwaltung, Oberbürgermeister Müller, die sich auch wie­derholten, als die im Saale anwesende Polizei zur Ordnung ermahnte. Daraufhin wurde die Versammlung polizeilich aufgehoben. Auf der Straße scharten sich dann die national­sozialistischen Studenten zusammen und zogen an das Darfüßertor, wo sich die Wohnung von Ober­bürgermeister Müller befindet. Ein starkes Poli- 'zeikommando suchte die Ansammlungen zu zer­streuen, was ihm erst nach ausgiebiger Verwen­dung des Gummiknüppels gelang. Als sich die Ansammlungen in der Universitätsstraße wieder­holten, schritt auch hier die Polizei ein. Die Na­men mehrerer Ruhestörer wurden festgestellt. Ge­gen 23 Uhr war die Ordnung wiederhergestellt.

Ein Betrüger stellt sich selbst.

WEN. Limburg, 4. Fuli. Vorgestern er­schien auf der Polizeiwache in Limburg ein

50jähriger Mann und erklärte, daß cf sich selbst den Behörden stellen wolle. Er werde von verschiedenen Staatsanwaltschaften seit langer Zeit gesucht und habe inzwischen noch eine große AnzahlDetrügereien ver­übt. Die Beamten standen diesen Erklärungen zunächst skeptisch gegenüber; es stellte sich aber bald nach näherer Nachprüfung heraus, daß die Angaben zutreffen und daß der Mann es handelt sich um einen gewissen Karl Ludwig, geboren am 22. Februar 1875 in Langsdorf in Oberhessen tatsächlich ein großes Sünden­register aufzuweisen hat. Ludwig hat in der Umgebung von Frankfurt, sowie in Wiesbaden, Mainz usw. eine große Anzahl Geschäfts­leute betrogen. Er gab sich bei ihnen als Einkäufer für Kantinen und sonstigen Einrichtun­gen aus und bestellte in zahlreichen Lebensmittel­geschäften größere Posten von Fleisch, Wurst, Käse, Rauchwaren usw. Die Waren, die er sich sofort zusenden ließ, verkaufte er umgehend wie­der weit unter Preis. Fm Westerwald gelang es ihm, bei einem Dauer einige Waggon Kar­toffeln herauszuholen. Wenn es ans D^ahlen ging, machte Ludwig Ausflüchte über schlechte Qualität der Waren, oder gab ungedeckte Schecks. Als ihm die Situation schließlich zu brenzlig wurde, zog er es auf Anraten seiner Frau vor, sich der Polizeibehörde zu stellen. Diese hat ihn in Haft genommen.

Wirtschaft.

Kem Antrag auf Herabsetzung der Aotendeckungsgrenze.

Berlin, 5.3uli. (TU.) Von der R e i ch sb a n k wird über die heule abend abgehallene General- r a l s s i h u n g, an der die Mitglieder des General­rates von Flemming, Louis Hagen, Urbig, Müller- Oerlinghaufen teilnahmen und zu der vom Reichs­bankdirektorium neben dem Reichsbankpräfidenlen Dr. Luther Reichsbankvizepräsident D r e y s e und Direktor Docke zugegen waren, folgende Mit­teilung ausgegeben:

Dem Generalrat der Reichsbank wurde vom Reichsbankpräsidenten über die gegenwärtige Lage, über die getroffenen und die in Aussicht genommenen Maßnahmen berichtet. Der Generalrat hat den Be­richt des Reichsbankpräsidenten zustimmend ent­gegengenommen. Anträge auf Herabsetzung der Rotendeckungsgrenze lagen nicht vor."

Dazu erfährt die Telegraphen-llnion noch, daß ein Antrag auf Verlängerung des 100-Millio- nen-Dollar-Rediskontkredits noch nicht gestellt worden ist. Auch der über die Golddiskonl- bank bei der International Acceptance Bank zur Verfügung flehende Vereitschaftskredil ist bisher noch nicht beansprucht worden. Dis- kontmahnahmen, oder die letzthin vielfach erörterte Herabsetzung der R o te n - Deckungs­grenze erscheinen dem Reichsbankdirekkorium in Erwartung günstiger Auswirkungen der Pariser Abmachungen nicht notwendig.

Die Indexziffer der Großhan­delspreise. Die vom Statistischen Reichsamt errechnete Indexziffer der Großhandelspreise ist mit 112,5 um 0,3 Prozent niedriger als in der Vorwoche. Die Fnderziffern für die Hauptgrup­pen lauten: Agrarstoffe 107,3 (minus 0,9 Proz.), Kolonialwaren 97,5 (plus 0,3 Proz.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 103,4 (plus 0,2 Proz.), und industrielle Fertigwaren unverändert 136,5.

* Der Saaten st and im Deutschen Reich Anfang Juli. Der Stand des Winter­getreides wird im ganzen zufriedenstellend beurteilt. Cs ist mit einem befriedigenden Körnerertrag zu rechnen. Die Hackfrüchte haben im allgemeinen gute Fortschritte gemacht. Bei der Heuernte wird der Menge nach das Ergebnis im allgemeinen als zu­friedenstellend beurteilt, der Güte nach bleiben die Erträge meist hinter den Erwartungen zurück. Un­ter Zugrundelegung der Zahlennoten 2 = gut, 3 = mittel, 4 = gering, ergibt sich im Reichsdurchschnitt folgende Begutachtung: Winterroggen 2,9 (Bor­monat 2,9). Sommerroggen 2,8 (2,8), Winterweizen 2,6 (2,7), Sommerweizen 2,7 (2,6), Spelz 2,6 (2,7), Wintergerste 2,7 (2,8), Sommergerste 2,6 (2,5), Hafer 2,7 (2,7), Frühkartoffeln 2,6 (2,7), Spätkar- toffeln 2,6 (2,8), Zuckerrüben 2,9 (2,8), Runkelrüben 2,8 (2,7), Klee 2,8 (2,8), Luzerne 2,7 (2,8), Be­wässerungswiesen 2,1 (2,3), andere Wiesen 2,4 (2,5).

* Adam°Opel-A. °G., Rüsselsheim. Herr R. K. Evans, Aufsichtsratsmitglied der Adarn-Opel-A.-G. und Delegierter des Auf­sichtsrates für die Geschäftsführung, ist aus den

Vereinigten Staaten zurückgelehrt. Es sind dort insbesondere innerhalb der General Motors Ex­port Co. die zukünftigen Exportpläne der Adam- Opel-A.-G. festgelegt worden. Es soll nunmehr, nachdem der Export in Europa bereits auf­gezogen ist, in steigendem Umfange der außer­europäische Markt bearbeitet werden. Nach den getroffenen Feststellungen ist die Firma Opel mit ihren Produkten auf den außereuropäischen Märk­ten in jedem Sinne konkurrenzfähig.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 6. Fuli. Tendenz: unsicher und schwach. Die Effektenbörse eröffnete zu Be­ginn der neuen Woche infolge der abermaligen Verzögerung der Pariser Verhandlungen sehr unsicher un d ü b e rw ie gen d schwächer. Die amerikanischen Widerstände gegen die aus Pa­ris angekündigte Einigung verstimmten, obwohl man mit einer baldigen Einigung der noch stritti­gen Punkte rechnet. Ungünstig wirkte ferner der anhaltende steife Geldmarkt und die Kombinatio­nen, die man an die Untersuchungen im Nord- wvlle-Konzern knüpft. Starke Zurückhaltung ging auch davon aus, daß die Reichsbank gestern keinen bindenden Beschluß gefaßt hat, in Erwartung einer unmittelbar bevorstehenden endgültigen Einigung bei den Verhandlungen in Paris. Die Fnanspruch- nahme eines Golddiskontkredits zur Erleichterung der Situation der Reichsbank löste Verstimmung aus. Bei Abgaben der Spekulation, zu denen sich auch noch Verkäufe des Publikums gesellten, traten gegen die schon schwachen Samstagschluhkurse Ver­luste bis zu 3 Proz. ein. So erschienen Metall­gesellschaft, FG.-Farben. von Elektroaktien Schuk- kert und Siemens, Dt. Linoleum, Kunstseide- und Zellstoffaktien, sowie Reichsbankairteile imt> von Montanwerten Mannesmann und Rheinstahl 4 bis 8 Prozent niedriger. Kaliwerte verloren auf den Absatzrückgang im Iuni darüber hinaus bis zu 10 Proz. Die Danken lagen, mit Ausnahme von Danatbank. die 2,5 Proz. nachgaben, nur um Bruchteile eines Prozentes schwächer. Dt. Anlei­hen ebenfalls schwächer, Altbesitz minus 1 Proz., Neubesitz und Schutzgebiete bis 0,5 Proz. nach­gebend. Für Ausländer bestand kaum Interesse. Der Pfandbriefmarkt verkehrte bei ruhigem Ge­schäft in etwas schwächerer Haltung. Reichsschuld­buchforderungen lagen flau und 3 Proz. niedri­ger. Nach den ersten Kursen verstärkte sich die Ab­gabeneigung, so daß für Sprzialwerte wie Far­ben, Siemens, Schuckert, AEG. erneut Kursrück­gänge von 1 bis 2 Proz. eintraten. Im Ver­laufe kam zu der wenig zuversichtlichen Stimmung noch der ungültige Einfluß der erneuten Verstärkung der Devisennachfrage hinzu. Am Geldmarkt war Tagesgeld besonders gesucht und zog wieder auf 8 Proz. an. Am De­visenmarkt lag der Dollar gegen Reichsmark mit 4,2147 sehr fest, gegen Pfund 20,4043. Im Ufancen» verkehr London gegen Kabel 4,8655. ge­gen Paris 124,25, gegen Mailand 92,93, gegen Madrid 51,00, gegen Schweiz 25,11, gegen Hol­land 12,0880.

Berliner Börse.

Berlin, 6. Iuli. Die Börse eröffnete zu Beginn der neuen Woche wieder in schwacher Haltung. Die sehr schwachen Vorbörsentaxen

Wurden zwar zu Beginn des offiziellen DerckehrS nicht erreicht, doch lagen die ersten Notierungen im Durchschnitt 1 bis 2 Prozent, bei Spezial­werten bis zu 3 bis 5 Prozent unter S am s - tagschluh. Verstimmend wirkte in der Haupt­sache die Tatsache, daß noch immer keine Einigung bei den Pariser Verhandlungen zustande ge­kommen ist. Nach den ersten Meldungen hat die amerikanische Regierung den französischen Gegen­vorschlag hinsichtlich der Kompetenzen des Sach- verständigen-Ausschusses als unannehmbar be­zeichnet, so daß noch einige Tatze bis zu einer endgültigen Einigung vergehen dürften. Von dem gestern plötzlich einberufenen Generalrat der Reichsbank wurde eine Kommunique ausgegebcn, das feine große Belebung auslöste und lediglich die Tatsache bewirkte, daß kein Beschluß hin­sichtlich einer Herabsetzung der Notenumlaus- grenze gefaßt wurde. Die Mitteilung von der Inanspruchnahme des 50-Millionen-Dollarkredits der Golddiskontbank nahm die Börse lediglich zur Kenntnis. Die Situation am Geldmarkt hat noch keine Entspannung erfahren. Tagesgeld war heute Wieden zum unveränderten Sah gesucht. Auch aus der Industrie lagen keine guten Nachrichten vor. Zu den ersten Kursen kam ziemlich Ware heraus, die aber von den Danken glatt ausgenom­men wurde. Stärker abgeschwächt' waren Aschaf­fenburger Zellstoff, Chade, Ilse^. Rheinstahl. Dessauer Gas, Schlesische Gas, Deutsche Erdöl, Allgemeine Lokal und Kraft, die bis 3 Prozent, und Svenska, die bis 8 Mark verloren. Deutsche Anleihen neigten ebenfalls zur Schwäche. Von Ausländern 4prozentige Mexikaner bei Minus- Minus-Notiz schwach. 5prozentige Ungarn neig­ten ebenfalls zur Schwäche. Reichsschuldbuch­forderungen waren 2 bis 3 Prozent niedriger. Auch Renten tendierten schwächer. Tagesgeld wurde unberänöett mit 8,50, Monatsgeld mit 7,75 bis 9,50, und Warenwechsel mit 7,50 bis 8 Pro­zent gesucht. Im Verlaufe schritt die Spekulation auf Grund schwächerer Auslandsmeldungen zu Abgaben, so daß das Anfangsniveau bis zu 4 Prozent unters chr itten wurde.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M.. 7. Iuli. Auftrieb: 1536 Rinder, darunter 273 Ochsen, 182 Bullen. 534 Kühe, 454 Färsen, ferner 592 Kälber. 50 Schafe, 5088 Schweine. Es notierten: Rinder: Ochsen, vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 43 bis 47, ältere 39 bis- 42, sonstige voll­fleischige. jüngere 32 bis 38; Dullen, jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 37 bis 40, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 32 bis 36; Kühe, jüngere, vollfleischige, höchsten Schlacht­werts 34 bis 36. sonstige vollfleischige oder aus- gemästete 28 bis 33. fleischige 20 bis 27; Färsen (Kalbinnen. Iungrinder): vollfleischige, ausge- mästete. höchsten Schlachtwerts 43 bis 47, voll- fleischige 39 bis 42, fleischige 32 bis 38; Kälber: beste Mast- und Saugkälber 52 bis 57, mittlere Mast- und Saugkälber 45 bis 51, geringe Kälber 35 bis 44; Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 42 bis 46, vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebend­gewicht 42 bis 46, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 44 bis 47; von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 43 bis 47, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 40 bis 43 Mk. Marktverlauf: Rinder schleppend, Ueberstand; Kälber ruhig, geräumt; Schafe ruhig, geräumt; Schweine ruhig, ausverkauft.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a.M., 6.Iuli. Die heutige Pro­duktenbörse eröffnete im Hinblick auf den unge­klärten Stand der französisch-amerikanischen Ver­handlungen in starker Zurückhaltung. Weizen lagen gegen die letzte Notierung 5 Mark und Roggen 10 Mark niedriger. Das Angebot hierin ist jedoch klein. Hafer erfuhr eine Ermäßigung um 5 Mark. Am Mehlmarkt ist Weizenmehl um 0,25 bis 0,75 Mark ermäßigt worden. Roggenmehl erfuhr eine stärkere Abschwächung von 1 bis 1,50 Mark. Leicht anziehen konnte Weizen- imd Rog­genkleie. Im übrigen war die Gestaltung an den Märkten vollkommen ruhig. Es wurden no­tiert: Weizen 290 bis 295, Roggen 250, inlän­discher Hafer 190 bis 195, Weizenmehl, süddeut­sches Spezial 0, 39 bis 39,75, Roggenmehl 32,50 bis 33,50, Weizenkleie 10,10 bis 10,25, Roggenkleie 11,50, Erbsen 30 bis 36, Linsen 25 bis 68, Heu 3,50 bis 4, Weizen- und Roggenstroh, drahtge- pretzt. 3; gebündelt 2,70, Treber, getrocknet, 10 bis 11 Mark. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. M., 4.Iuli. Tendenz ruhig. Die Nachfrage des Konsums ist infolge Der Geld­knappheit sehr schwach. Es notierten in Pf. per Stück ab loco Frankfurt: bulgar. 7,507,75, jugo­slawische 7,257,50, rumänische 7,007,25, hollän­dische 7,5010, dänische 7,50 bis 10, belgisch-slan- derische 9,009,50, bayerische 7,758,00, deutsche Frischeier je nach Große 7,5010,50, in- und ausländische Mittel- und Schmutzeier 6,006,50.

Kurszettel -er Berliner un- Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an.

Reichsbankdi

skont 7 v.H., Lombardzinsfuß 8 v. H.

Sranffuh a. 2)1.1

Serlin

Franllu

ri a. M.

Derlin

Frankfu

n a. M.

Äe

lin

Bankno

len.

Schluß»! kurs 1

1-Uhr- Kurs

Schluß»! lurs |

Anfang- Kurs

Schluß­kurs

1-Uhr« Kurs

Schluß, kurs

Anfang- Kurs

Schluß- kurs

1-Uhr» Kurs

Schluß» kurs

Anfang» Kurs

Amerikanische Noten . . . Belgische Noten.....

Dänische Noten.....

Englische Noten ..... Französische Noten .... Holländische Noten ....

4,216

58,64

112,58

20,49

16,487

169,36

4,236

58,68

113,02

20,57

16,547

170,04

Datum

4.7.

6.7.

4.7.

6.7.

Datum

4.7.

6.7.

4.7-

6.7.

Datum

4-7.

6.7.

4.7.

6.7.

. . . .

6% Deurtche Retchsanleihe d.192.

78,5

78,75

Hamburg-Amerika Pakei . .

. e

46

45,25

Rtebecl Montan ...... 7,2

43

18,75

7% Deutsche Reichsanleihe v. 1929

95,5

95,5

Hamburg-Südam. Dampfschiff

. 0

96

95

Vereinigte Stahlwerke . . . - s

45

19^5

Italienische Noten ....

22,11

22,19

5%% Boung-Anleihe von 1930 .

71,25

70

Hansa Dampfschiss ....

. 0

77,5

78

Otavi Minen......16'/,

19,75

Norweailcke Noten....

12,61

113,05

Dentscke Anl.-Ablös.-Schuld mit Auslos ^-Rechten.......

50

49

50

5,2

49

Norddeutscher Lloyd .... A.G. für Verkehrswesen Akt. Berliner Handelsgesellschaft .

. 6

49,5

49,25

_

48,5

47,25

48,4

46,5

Kaliwerke Aschersleben ... 10

Kaliwerke Westeregeln ... 10

120

126

116

115

121

115,25

121

Deutsch-Oesterreich, ä 100 Schilling

59,11

2,495

112,90

59,35

2,515

113,34

DeSgl. ohne Auslos^Rechte . . .

5,1

4,8

4,75

8

104

103,5

103

Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

193

182

187

185

Schwedische Noten....

8% Helt. Volksslaat von 1929

Commerz, und Privat-Bank .

7

100,5

100,5

100,5

100,25

Schweizer Noten.....

81,56

81,88

(rückzahlb. 102%)......

89

89

Darmstädter und Nattonalbank

Deutsche Bank und

Disconto-Gesellschast. . .

6

104

101,5

103,5

102

I. G. Farben.Inbustrie ... 12 Verein, chem. Industrie Frank-

130,5

127,25

130

129

Spanische Noten.....

Ungarische Noten ....

40,02

73,27

40,18

73,57

Lberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten.......

49,5

6

100,25

100

100,5

100,5

Deutsche Komm. Eammelabl.

Anleihe Serie 1.......

48

48,5

Dresdner Bank......

Reichsbank........

6

12

100,25

133

100,25

127,25

100,5

100,5

130

Scheideanstalt.......1°

Goldschmidt..... . . . O

Rütgerswerke...... . 5

Melallgelellschast.......5

125

39,75

41,75

59,75

39

39

39

Devisenmarkt Berlin -

- Frankfurt

a.rn.

8% Frqnks. Hyp.-Bank Goldpse 15 unkündbar bis 1935 ....

7% Franks. Hyp.-BaNk Goldpse unkündbar bis 1936 Serie 16 .

98,13

_

A.E.G...........

. 7

81

88,25

88,5

70

105,5

88,4

58

42,25

58,5

40,5

58,5

4. Iuli

6. Iuli

96

Bergmann........

Elektr. Lieferungsgesellschaft.

. 9 10

_

72,25

75

Amtliche Notierung

I 'HHpF

Amtliche Notierung 1 V. riot

V/t% Franks. Hyp.-Bank Ltqu.< Pfandbriefe.........

Licht und Straft......

Felten & Guilleaume....

113

71,25

110

111,25

110,25

66,75

Philipp Holzmann......8

Zementwerk Heidelberg. ... 7

Cementwerk Karlstadt.....7

73,5

87

6'/,

69

55

HelsingforS .

10,593

10,613

10,593

10,613

</2% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.

Gesellschaft für Elektrische

Unternehmungen ....

Rheinische Elektrizität . . .

84

-

Wien....

59,20

59,32

59,175

59,295

Goldpse...........

88,2

9

. 9

105

103,5

104,25

98

103

98

Wayß & Freqtag ...... o

25,13

24,25

25

Prag . . . Budapest. .

12,473

73,56

12,493

12,495

8% Pr. Landespsandbrtesansialt,

73,60

73,43

» 73,57

Pfandbriefe R. 19......

7% Pr. Landespfondbriesanstalt,

100

100

Schuckert & Co.......

11

121

118

115,5

Schultheis Patzenhofer ... 15

120,5

121

Sofia . . .

3,047

3,053

3,047

3,053

Siemens & Halske.....

14

151,5

_

147,5

146,25

Holland . .

169,38

169,72

169,39

169,73

Pfandbriefe R. 10......

95,5

95,5

-

Lahmeyer L Co.......

12

112

_

113

Alu (Allgemeine Kunstseide) 0

81

76,25

78,5

76,25

Oslo....

112,71

112,93

112,71

112,93

Bcmberg......... O

91

88,75

90

88

Kopenhagen.

112,71

112,93

112,72

112,94

4% Oesterreichische Goldrente . . 4,20% Oesterreichische Stlberrente 4% Ungarische Goldrcnte . . . . 4% Ungarische Staalsrente v. 1910 4!4% desgl. von 1913 . . . .

5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911

19,5

16,6

14,25

10

2,65

1111111

19,25 1,2

16,8

14,9

10,13

2,8

1,15

15,13

2,65

Buderus.........

Deutsche Erdöl......

Gelsenkirchener......

Harpener.........

Hoesch Eisen........

Ilse Bergbau.......

Klöcknerwerke .......

. 4

. 5 . 8

. 0

. 6

10

. 6

44

67,5

71

51

69,5

60

39,75

65,5

69,5

60,25

52

147

51

38,75

62,5

69,5

59,5

50,25

142

50,5

Zellstoff Waldhof.....12

Zellstoff Aschaffenburg ... 6

Dessauer Gas........9

Daimler Motoren ...... 0

Deutsche Linoleum.....5

Oienstein & Koppe!.....O

Leonhard Tietz ....... 8

62

60

25

64

84

60

54,75

58

62,5

59,5

113,5

24,75

61

38,25

84

62

56,5

110

23,5

58,5

38

82

235

256,5

Stockholm . London. . . Buenos Aires Neuyork . . Brüssel. . . Italien. . . Paris . . .

112,86

20,475

1,353 4,209

58,68

22,05

16,475

113,08 20,515

1,357 4,217

58,80 22,09

16,515

112,88 20,475 1,351

4,209 58,71

22,06 16,475

113,10

20,515

1,355

4,217

- 58,83

22,10

16,515

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Köln-Neuesten..... .

ey2

Svenska.........15

240

243

Schweiz . .

81,535

81,695

83,62

83,78

Serie I.........

2,75

2,75

2,7

ManneSmann-Röhren ...

Manssclder Bergbau ....

-.berschles. Kokswerke . . .

. 6

64

28

59,75

63

27,5

62

61

Chade............

Spanien . . Danzig. . . Japan . . .

40,16

40,24

82,04

2,083

39,96

40,04

4% desgl. Serie II......

81,88

2,079

81.87

82,03

5% Rumän. verelnh. Rente v. 1902

_

7,25

_

. 8

-

60

Frankfurter Maschinen . . . . 0

10

2,081

2,085

4Z4%Rumän.vereinh.Rentev.l91k

14.2

Phönix Bergbau......

4'/r

44,5

45,5

Grttzner........ . O

28

Rio de Jan..

0,321

0,323

0,319

0,321

7,449

4% Rumänische verelnh. Rente

5.85

-

5,95

5,95

Rheinische Braunkohlen. . .

10

154

154,25

142

Mainkrastwerke Höchst a.M.. . f

65

Jugoslawien.

Lissabon . .

7,433

7,447

7,435

2 yt% I. Anatolier......

14,4

14

14

Rheinitohl ........

. 6

74

70

73,25

70

Süddeutscher Zucker .... 10

110,75

-

109,5

18,64

18,68

18,64

18,bä