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Spielvereinigung 1900 Gießen.

Jugendspiele.

21 Ihu siegesbewußt fuhr die 1. Jugend nach Alsfeko und lieferte dort das schlechteste Spiel dieser Saison. Durch langes Baden, Training in der Sonne vor dem Spiel, war die ganze Mannschaft so lahm, daß die mit Ersatz antretenden 2llsfelder, trotz der besseren Technik der 1900er, stets im Vorteil waren. Die erste Halbzeit war ziemlich ausgeglichen und Alsfeld konnte durch Zufallstreffer das einzigste Tor des Spieles aus 30 Meter Entfernung erzielen. In der zweiten Halbzeit ließen die 1900er alle Alsfelder kaum über die Mittellinie kommen. Ueberkombina- tion, Eigensinn und Unverständnis des Sturmes ver­hinderten jeden Erfolg.

Die 2. Jugend verlor gegen Großen - Buseck 1. Jugend 0:3. Der Gast war den 1900ern körperlich um ein Bedeutendes überlegen und konnte in der ersten Halbzeit bereits mit 2:0 in Führung gehen. Durch besseres Zusammenspiel war 1900 in der zwei- ten Halbzeit überlegen, doch vermochte sich der Sturm gegen die starke Verteidigung des Gastes nicht durch­zusetzen. Schneller Durchbruch und unhaltbarer schö­ner Schuß stellten das Resultat auf 3:0 für Großen- Buseck her.

Die Schüler gewannen gegen Nauborn Schüler 3:1. Eine neu zusammengesiellte Schülermannschaft fuhr mit wenig Hoffnung nach Nauborn und ver­mochte dort durch vorbildlichen Eifer über einen stärkeren Gegner mit 3:1 zu triumphieren.

Die Lehrscheinurkunde

für Rettungsschwimmer.

Don der Geschäftsstelle der Deutschen Lebens- rettungsgesellschast. Berlin, wurde dem Zoll- praktikanten Karl S ch w i n n (TV. 46 Gießen), dem Lehrer Bruno Czygan, Gießen, und dem Studenten Wilhelm Reinhardt (Tgm. Fried­berg) nach erfolgreich abgelegter Prüfung die Lehrscheinurkunde mit goldener Radel überreicht.

Kegeln um die Bundeskette.

Am Sonntag fand in Lolllar das Kegeln um die Bundcskette des Keglerbundes Lahn- Duseckcrtal statt. Von den 15 Vereinen, die um die Dundeskette warfen, erhielten die Ver­eineAlle Reun", Trohe,Gut Holz", Lollar, undDahn frei", Lollar, je 302 Kegel. Geworfen wurden von 5 Alarm je 10 Kugeln. Beim zwei­ten Werfen erhielt dec KegelklubGut Holz", Lollar, 296 Kegel und wurde somit Besitzer der Bundeskette für 1931 32,Alle Reun", Trohe, erhielt nur 278 Kegel, währendBahn frei", Lollar, mit 289 Kegeln an die zweite Stelle kam.

Handball im Gau Hessen (O. T.)

To. Grohen-Lindcn I Tv. Rieder-Mörlen I 11:3 (7:1).

Rieder-Mörlen muhte eine hohe Riederlage ein­stecken, war aber keinesfalls so schlecht, wie es aus dem Resultat hervorgeht, sondern stellte eine wuchtige Elf, die das Spiel stets offen hielt, aber den Einheimischen in bezug auf Technik klar un­terlegen war. Schon in den 2. Minute gingen die Gäste in Führung! der Ausgleich wurde aber bald erzielt und in regelmäßigen Abständen erzielen die Großen-Lindener bis zur Pause noch sechs weitere Treffer. Rach der Pause kommen die Gro- Hen-Lindener noch zu vier, Rieder-Mörlen noch zu zwei Erfolgen.

Die neuaufgestellte zweite Mannschaft schlug eine kombinierte Elf des Turnvereins Lang- Göns 5:3.

Handball im Lahn-Oünsberg-Gau.

To. Londorf I To. Dorlar I 6:2 (4:0).

3n diesem Spiel holte sich Londorf die zwei Punkte, die es benötigt, um nun mit Garben­teich um die Entscheidung anzutreten. Londorf erzielte den Führungstreffer und war bis zur Pause noch dreimal erfolgreich. Die zweite Halb­zeit zeigt ein ganz anderes Bild. Londorf er­höhte durch seinen Rechtsaußen auf 6:0. Dann kam aber Dorlar mehr und mehr auf und hielt das Spiel offen. Beim Schlußpfiff stand das fair durchgeführte Spiel auf 6:2 für Londorf.

Wißmar I Erda I 3:0 (0:0).

Beide Mannschaften trafen sich am Sonntag­morgen zu einem Pokalspiel. Sofort nach Beginn setzte ein flottes. Spiel ein. Die erste Halbzeit ver­lief torlos. 3n der zweiten Halbzeit wurde das Spiel von feiten Erdas etwas hart durchgeführt, so daß Wißmar durch einen Strafstoß das erste Tor erzielen konnte, worauf noch kurz hinterein­ander zwei weitere Tore folgten. Mutlos durch dieses Resultat brach Erda ohne jeden Grund das Spiel ab.

Wißmar I Beuern I 3:2 (1:1).

Am Sonntagnachmittag trafen sich beide Mannschaften zu einem Freundschaftsspiel. Beuern, in der 1. Halbzeit mit dem Wind im Rücken, hatte etwas mehr vom Spiel und konnte auch bald durch ihren Rechtsaußen in Führung gehen. Dem jedoch setzte Wißmar bald das Aus­gleichtor entgegen. Mit 1:1 ging es in die Pause. Rach Seitenwechsel gestaltete sich das Spiel für Wißmar etwas überlegen, so daß Wißmar das schöne und fair durchgeführte Spiel 3:2 für sich entscheiden konnte. Schiri Hofmann, Lollar, leitete einwandfrei.

Lützellinden 1 Münchholzhausen I 3:3 (2:1).

Am Sonntag trafen sich diese beiden Mannschaf­ten in Lützellinden. Es kam ein flottes Spiel zu­stande, das allerdings manchmal die Grenzen des Erlaubten überschritt. Das Ergebnis entspricht dem Spielverlauf. Rach diesem Spiel trat die zweite Mannschaft gegen die Zweite von Klein- Linden an. Das fair durchgeführte Spiel endete unentschieden 2:2.

Arbeiter-Turn- und Sportbund.

Gießen I Lollar I 3:1.

Ein Serienspiel auf dem Trieb. Beide Mann­schaften versuchten es mit neuen Kräften. Die Gäste legten großen Eifer an den Tag und in der 15. Minute gelang es ihnen denn auch, in Führung zu gehen. Das Spiel wurde daraufhin zusehends schärfer. Zur Halbzeit f el der Ausgleich. Rach dem Wechsel machten die Gäste dem Schlußtrio der Einheimischen wiederum viel zu schaffen. Schließ­lich muhte der Mittelläufer von Gießen das Feld verlassen. Aufgeregt ging der Kampf weiter. Ein Handelfmeter brachte den Gießenern die Führung, und sie erzielten schließlich auch ein drittes Tor. Der Sieg konnte auch den Gästen zufallen.

Vorher standen sich Gießen Jugend und Rieder- Ohmen Jugend gegenüber. Wesentlich verstärkt durch Spieler aktiver Mannschaften konnten die Einheimischen über die aufopfernd spielenden Gäste einen 7:2-Sieg erringen.

Die dritte Elf der Gießener hatte Watzenborns Zweite zum Gegner und errang nach gleichwerti­gem Spiel einen 2:l°Sieg.

Großen-Buseck I Wieseck II 3:3.

Wiesecks Zweite war zu einem Freundschafts­spiel in Großen-Buseck zu Gast. Bei mäßigen Platzverhältnissen entwickelte sich ein flottes Spiel. Die Gäste ließen durch die schlechten Leistungen in ihrer Stürmerreihe manche sichere Sache aus und konnten nur mit Glück das Unentschieden Her­stellen. Vorher standen sich die Iugendmann- schäften beider Vereine gegenüber. Hier konnten die Gäste einen überzeugenden 8:2-Sieg erringen.

Waldgirmes I Klein-Linden I 3:1.

Klein-Linden war zum Serienspiel in Wald­girmes zu Gast. Mit nur neun Mann lieferten sie den Einheimischen trotzdem ein schönes Spiel, muh­ten sich aber geschlagen bekennen.

Wetzlar II Gleiberg I 1:5.

Gleiberg war in Wetzlar zu Gast. Die Gleiberger waren sehr überlegen und führten bei Halbzeit bereits mit 3:0. Auch nach dem Seitenwechsel hatte Wetzlar wenig zu bestellen und konnte nur durch einen Clfmeterball das Ehrentor retten.

Segelflug BerlinFrankfurt a. O.

Dein Darmstädter Studenten Fuchs, der am Montagabend den ersten kühnen Segelflug über Berlin ausgeführt hat, ist heute ein Ueberlandflug nach Frankfurt a. O. gelungen. Während seines Startes stand im Westen bereits das Gewitter, das sich später über Berlin entlud. In 800 bis 1000 m Höhe fand Fuchs eine starke nach Südosten gerichtete Luftströmung. Er ließ sich von diesen aufwärts­führenden Windenmitnehmen" und segelte in schnellem Flug über Berlin hinweg fast in direkter Richtung nach Frankfurt a. O. mit einer Stunden­geschwindigkeit von teilweise 60 bis 70 km. In der Nähe der Kreuzung der Bahnstrecke Frankfurt a. O. Küstrin und der BerlinFrankfurter Chaussee setzte er die Maschine unbeschädigt auf eine Wiese aus.

Wirtschast.

Oie wirtschaftliche Lage des Handwerks

Rach dem Monatsbericht des Reichsverbandes des deutschen Handwerks lag im Mai, entsprechend der allgemeinen schwierigen Lage der deutschen Wirtschaft, auch im Handwerk die Geschäfts­tätigkeit außerordentlich darnieder. Selbst die an der üblichen jahreszeitlichen Belebung des Geschäfts beteiligten Handwerksberufe sind von der Geschäftstätigkeit sehr enttäuscht. Vor allem fehlte es nahezu völlig an lohnenden Aufträgen. Die Betriebe in ländlichen Gegenden klagen über die Zurückhaltung der Landwirtschaft bei der Erteilung von Aufträgen, und in den Städten bleibt das Darniederliegen der Bauwirtschaft und die schlechte Lage der Industrie für den Geschäfts­gang zahlreicher Handwerksbetriebe bestimmend. Mit einer wirksamen Belebung der Bautätigkeit ist in diesem Jahre kaum noch zu rechnen. Be­sonders nachteilig ist für das private Bau­gewerbe noch, daß bei Vergebung von Wohnungs­bauten im Rahmen des staatlichen Wohnungsbau­programms ein großer Teil der hierbei berück­sichtigten Baugenossenschaften die Bauarbeiten vorzugsweise an Arbeiterproduktivgenossenschaf­ten vergibt. Die Hauptarbeiten des privaten Bauhauptgewerbes bestehen daher in kleineren Instandsehungs- oder Umbauten. Das gleiche gilt für die Baunebengewerbe. Der Arbeits­markt der Handwerksgesellen hat unter diesen Umständen noch keine wesentliche Entlastung er­fahren.

* Der Aktienindex. Der vom Statistischen Reichsamt errechnete Aktieninder (1924 26 = 100) stellt sich für die Woche vom 25. bis 30. Mai auf 78,5, gegenüber 80,7 in der Vorwoche, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwerindustrie auf 71,0 (73,4), Gruppe verarbeitende Industrie auf 69,1 (71,2) und Gruppe Handel und Ver­kehr auf 101,7 (103,8). Für den Durchschnitt des Monats Mai ist der Index mit 83,0 gegen­über 92,4 im Durchschnitt April 1931 errechnet, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwer­industrie mit 76,2 (88,4), Gruppe verarbeitende Industrie mit 73,5 (82,1) und Gruppe Handel und Verkehr mit 105,5 (113,9).

* D i e Indexziffer für die Lebens­haltungskosten im Mai. Die Reichsindex­ziffer für die Lebenshaltungskosten (Ernährung,

Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Delleidung und sonstiger Bedarfs hat nach den Feststellungen des Statistischen Reichsamtes für den Monat Mai mit 137,3 gegenüber 137,2 im Vormonat leicht angezogen. Die Indexziffer für Ernährung ist um 0,5 v. H. auf 129,9 gestiegen. Die Index­ziffer für Wohnung ist mit 131,6 unverändert geblieben. Zurückgegangen sind die Indexziffern für Heizung und Beleuchtung um 2,3 v. H. auf 145,8, für Bekleidung um 0,8 v. H. auf 140,4, für sonstiger Bedarf" um 0,1 v. H. auf 184,9. In der Gruppe Ernährung wurden Preissteigerungen für Kartoffeln und Gemüse, sowie für Brot und Mehl durch einen Preisrückgang für Fleisch und Fleischwaren, Milch und Butter, sowie Eier nur zum Teil ausgeglichen. In der Indexziffer für Heizung und Beleuchtung hatten sich die Som­merrabatte für Heizungsstoffe weiter ausgewirkt.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 3. Juni. Tendenz: behaup­tet. Im Dormittagsverkehr taxierte man auf Grund der erneut schwächeren Börse in Wallstreet etwas schwächere Kurse. Die amtliche Börse er­öffnete bemerkenswert widerstands­fähig, da der inzwischen bekanntgewordene Be­richt der I.-G.-Farbenindustrie von der heutigen Generalversammlung befriedigte. Die Geschäfts­lage wird in Anbetracht der jetzigen Wirtschafts­depression als recht günstig beurteilt. Besonders stimulierten die rund 160 Millionen betragenden zur Verfügung stehenden Mittel. Auch der ge­besserte Stickstoffabsah trug zur Besserung der Stimmung bei. Anderseits ist die Börse von dem bevorstehenden Erlaß der Rotverordnung gedrückt, und den Verhandlungen in Chequers sieht, man mit gemischten Gefühlen entgegen. Bei kleiner Am'sahtätigkeit war die Kursbildung nicht einheitlich. Im großen und ganzen blieben die Kurse unter Berücksichtigung der noch schwebenden Fragen relativ gehalten. I.-G.-Farben eröffneten relativ gut behauptet, Rütgerswerke 1,5 Proz. höher, dagegen Scheideanstalt minus 1 Proz. Elek­trowerte setzten überwiegend bis 1 Proz. niedri­ger ein. Don Montanwerten fielen Harvener mit einem 2prozentigen Verlust auf. Am Kalimarkt verloren Salzdetfurth 1 Proz. Leise unter Kurs­druck standen Wavß & Frehtag. h'e 1,75 Vroz. ein­büßten. Am Zellstoffaktienmarkt lagen Aschaffen­burg nach den gestrigen Rückgängen behauptet,

dagegen Waldhof noch abbröckelnd. Am Kunst­seidemarkt Bemberg auf die Ausführungen der Generalversammlung der Farben industrie 2,5 Prozent fester. Deutsche Linoleum minus 1,25 Pro­zent. Niedriger eröffneten noch Harpener minus 1,5 und Südd. Zucker auf die Stellegungen minus 1 Proz. Bankaktien etwas angeboten, doch blieben die Kurse relativ gehalten. Deutsche Anleihen un­verändert. Don fremden Werten Anatolier und Mexikaner etwas höher, dagegen Rumänen etwas schwächer. Pfandbriefe sehr still und kaum ver­ändert. Reichsschüldbuchforderungen 0,5 Prozent fester. Im CB erlaufe wurde das Geschäft auf Deckungen der Spekulation lebhafter. I.-G.-Far- bejt stark gefragt und 1,25 Proz. hoher. Auch die übrigen Märkte wurden hiervon etwas beeinflußt und konnten leicht anziehen. Don internationalen Aktien Chade 2,50 Mark fester. Am Geldmarkt war Tagesgeld weiter erleichtert. Der Sah wurde um 0,25 auf 4 Proz. ermäßigt. Am Devisenmarkt A lag das Pfund gegen Mark sehr fest. Man nannte - Mark gegen Dollar 4,2110, gegen Pfund 20,4213. Don älfancen Schweiz und Madrids weiter be­festigt, dagegen Paris etwas matter. London gegen Reuyork 4,8655, gegen Paris 124,22, gegen Mai­land 92,97, gegen Madrid 51,50, gegen Schweiz 25,09, gegen Holland 12,0840. _

Berliner Börse.

Berlin. 3. Juni. Im heutigen Vormittagsver­kehr begegnete man überwiegend der Ansicht, daß die Tendenz des Börsenbeginns trotz des wieder sehr schwachen Neuyork mindestens behauptet fein würde. Man erwartete günstige Auslassungen des Geheim­rats Schmidt auf der heutigen Generalversamm­lung der JG.-Farbenindustrie, hoffte auf eine Jreunb. liche Nachwirkung des Ultimoausweises der Reichs­bank. verwies auf den relativ guten Stickstoffabsatz im Mai und war befriedigt darüber, daß in dec Morgenpresse keine wesentlich ungünstigen Nach­richten standen. Daß die Industrie gegen die Not- Verordnung eingestellt ist sowie die sonstigen inner- - und außenpolitischen Fragen waren allerdings Un­sicherheitsfaktoren. Zu den ersten Kursen kam dann nur in geringem Umfang Material heraus, das die Kurse aber in keinem Fall bis über 2 v. H. drückte. Nach den gestrigen starken Ab­schwächungen erfuhren Soenska eine Erhöhung um 7 Mark, während Chade trotz der auf Jterventionen wesentlich gebesserten spanischen Valuta nur unbe­deutend höher lagen. Anleihen wiesen nur geringe Veränderungen auf. Von Ausländern neigten Bos­nier zur Schwäche, während Mexikaner sich etwas erholen konnten. Pfandbriefe und Reichsschuldbuch­forderungen eher etwas schwächer. Geld erleichterte sich für Tagesgeld auf 4,5 bis 6,5 v. H., die übrigen Sätze unverändert. Im Verlaufe nahm die Spekula­tion Deckungen vor, und das Geschäft wurde auf feste Auslandmeldungen etwas lebhafter, auch wur­den die Ausführungen in der JG.-Farben-General- versammlung langsam bekannt. Hierdurch wurde der Eindruck einer anfangs ungünstig kommentierten Rede Dr. Schachts in Dresden überDas Ende der Reparationen" etwas verwischt. Svenska ge­wannen im Verlause weitere 4 Mark. Salzdetfurth, Siemens und Kunstseideaktien lagen bis 2 v. H. ge­bessert. Allerdings konnten sich diese Höchstkurse nicht immer behaupten, doch war die Grundstimmung entschieden freundlicher, als gestern. Gegen 12.45 Uhr setzte sich dann auch eine neue Befestigung durch. Soenska gewannen gegen Anfang 5 Mark, Salzdetfurth zogen auf 3,5 o. H. über Anfang an, Kunstseidewerte gewannen bis 2,75 v. H. Verspätet gelangten Oesterreichische Kredit mit 9 Mark zur Notiz.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 3. Juni. Es wurden notiert: Weizen 292,50 Mark, Roggen 217,50 bis 220, Hafer (inländischer) 207,50 bis 210, Weizenmehl (süddeut­sches. Spezial 0) 40 bis 41, Roggenmehl 29,75 bis 31,75. Weizenkleie 12, Roggenkleie 12,75 Mark. Tendenz: ruhig.

Kirchliche Nachrichten.

Katholische Gemeinden.

Mittwoch, den 3. Juni.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Donnerstag, den 4. Juni: Fronleichnamsfest.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; 9: Hochamt; 9.45: Prozession; 11.30: Messe; 14: Andacht mit Segen. Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. Lich. 10: Hochamt mit Predigt. Ridda. 8.30: Hochamt mit Predigt.

Freitag, den 5. Juni.

Gießen. 6 Uhr: Segensamt; 20: Segensandacht. Lich. 6.15: Segensmesse.

Kurszettel der Berliner und Frankfurier Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 o. H., Lombardzinsfuß 6 o. H.

$ranlfurt a. Ul.

Berlin

Schluß« kurs

l»Uhr« flurd

Schluß«! Anfang«

lurs |

Kurs

Datum

2.6.

3.6.

2.6.

3.6.

6% Deutsche Reichsanlethe

von 1927 ........

7% Deutsche Reichranleihe

84,75

84,5

von 1029 ..........

98,5

98,25

teulldie Anl.-Ablöi.-Schuld mit

Aiiilos.-SIech'.en.......

52,13

52,1

52

Detgl. ohne Slinlol.-fflctfjte . . 8% Hell. Boll'slaal von 1929

4,5

4,45

4,5

4,5.

triickzohlb. 102%)......

Oberhessen Provinz Anleihe mit

93

i 93

AuSlol.-Rechten......

Bcutldte Komm. Sammelabl.

51

Anleihe Serie 1 ....

8% fifanll. Hyp.-Bank Goldpse

50,5

50,5

XIII unlandbar bis 1934 . . . 7% Zronks. Hyp.-Bank Goldpfe

100,13

unkündbar bis 1932 .....

iyt% Rdelnllche Hyp.-Bank

97,5

88,75

-

_

-3% Pr. Landespfandbriefanstalt,

Psondbriese 3i.lv ......

8% Pr Londesplanobrtefanstait,

100,5

100,5

ftomm^Cbl. 81. 80......

7% Pr. Landeevlandbriesänlialt,

Psandbricfe 01. 81......

ll.E.G. abg. BorttiegS-Obligatto-

96,5

96,5

nen, rückzahlbar 1932 .....

-

«% Oesterretchllche Goidrente . .

19,6

19,5

1,20% Ocsterrclchtlche Silberrente

1,7

1,7

1% Oeklerrelchilche Einheitliche

Rente ..........

__

1% Ungarische Goidrente . . . .

16,5

16,5

16,5

1% Ungarilche Slaat-rente v. 1910

15

V/i% deSgl. von 1913 . . . .

1% Ungarilche Kronenrente . . .

15,75

_

1% Dänische gollanleihe von 1911

1% Türkische Bagdadbahn-Anl

2,75

2,8

2,75

Serie l..... . . .

2,7

1% deSgl. Serie II.......

5% Rumäniiche veretnh. Rente

2,7

2,85

2,75

von 1903 .........

7,05

7,2

_

r/,% RumSnilche veretnh. Rente

von 1913 ..........

--

13

13

i% Rumänische verei:ch. Rente

--

5,05

5,3

5,2

Frankfurt a. .91.

Berlin

Schluß« I lurs |

l«Uhr« Kurs

Schluß­kurs

Anfang« Kurs

Datum

2.6.

3.6.

2.6.

3.6.

Hamburg-Amerika Bäte« . .

7

47,5

47

47,75

46,65

Hamburg-Südam. Dampfschiff

8

88

87,25

Hansa Tampsichiff.....

10

69,5

Norddeutscher Lloyd ....

8

49

49

49

Allgemeine DeutscheTredttanst.

10

Barmer Banlveretn ...

10

Berliner Handelsgesellschaft .

12

105

105,25

104

Commerz, und Pnvat-Bank .

11

100,5

100,5

100,75

100,5

Darmstädter ujtb Nartonalbanl

12

117,75

117,25

116

Deutsche Bank und

TiLconto-GefeUlchas!, . . .

10

100,75

100,5

100,75

100,25

Dresdner Bonk......

10

100,5

100,25

100,5

100,25

Reichsbank........

12

127,25

127,75

A.E.G...........

8

85

84,13

85

83,75

Bergmann........

. 9

66

66

64,5

Elektr. LieserungsgeleUschaft.

10

96

96,75

97,5

Licht und Kraft......

10

95

95

94,75

94

Selten & Guilleaume . . .

IVi

67

67,5

95,25

(Belellldiaft für Elektrische

Unternehmungen ....

10

88,5

88

87,5

Hamburger Elektrizltäts-Werke

10

N kölnische Elektrizität . . .

. 9

90

91

Schleliiche Elektrizität. . . ,

10

Schuckert & Co.......

11

105,5

105,5

Siemens & Halske.....

16

136

136

135,25

134

Traneradio........

. 8

Lahmeyer L Co.......

10

102,5

1

102,25

Buderus.........

. 6

37,25

Dcutlche Erdvl ......

. 6

57,75

58

diener Steinkohle .....

. 8

*

-

Gelsenkirchener......

. 8

62

61

60,4

Harpener. .......

. 0

46

48

47

Hoesch Ellen........

6fr

46

44

Ille Bergbau.......

10

140

138

135,5

filödncrrocde.....

. 7

46,5

47

46

Köln-Reuellen.......

50,13

50

ManneSmann-Ndlire» . . ,

. 7

62

61,75

62

61,75

Mansfeld« Bergbau ....

. 7

30

30

29,75

Cbcr|d)lc|. Eilenbedarf ...

. 5

Dbctldjlcl. fiuUrocrte....

. 7

63,75

63,65

PHSnir Bergbau......

ev,

44,75

44,9

44,5

Rheinische Braunkohlen . .

10

138,25

136,75

Rheinslahl........

63,25

63,25

62,75

Rlebeck Montan ......

7,2

-

Sranlfurt a. M.

Lerliti

Schluß« 1 lurd |

l«üt>r« Kurs

Schluß« kurs

Anfang- Kurs

Datum

2-6. |

3.6.

2.6.

3.6.

Bereinigte Stahlwerke .

44

44,5

43,9

Otavi Minen.....

1

6 V.

21

20,25

20,13

Kaliwerke Aschersleben .

e

e

10

115,5

115

116

Kaliwerke Westeregeln .

e

10

120

119

Kaliwerke Salzdetfurth .

15

172

171

171,5

170,13

I. ®. tzarbemIndustrte .

-

12

127,5

127,65

127,25

126,25

Dynamit Nobel ....

. 6

-----

Scheideanstall.....

. 9

115,75

115

. 6

37,25.

37,5

37

RülgerSwerke.....

e

. 6

45

46,5

45,25

45,75

Metallgelelllchaft. . . .

. 8

57

57

57,5

>57,5

Philipp Holzmann . . .

. 7

66

67,5

65,5

Zementwerk Heidelberg

10

52

Eementwerk Karlstadt. .

10

89

Wanb & Ireytag . . .

. 8

21,75

20

Schultheis Patzenhoser .

M

e

15

125

122,75

Cftroerle.......

»

12

Alu.........

18

58

58

58,5

58

14

68,5

71

68,65

68,5

Zellstoss Waldhof . . .

e

18V.

66,75

67,25

67

Zellstoss Alchassenburg .

e

12

50

50

-

Charlottenburger Wasser

e

e

. 8

--

Dessauer Mas.....

. 9

106

104

Daimler Motoren . . .

e

o

. 0

21,5

56

21,9

22

21

Deutsche Linoleum . .

<*

e

55

55,13

. 0

-

Nal. Automobil ....

e

. 0

Crenftein & Koppel . .

e

. 6

37,25

38,5

37,5

Leonhard Tietz . . .

e

10

88

88,25

Svenska.......

190

188

frankfurter Maschinen .

. 1

10

10

10

Gritzncr.......

.

29

28

Heyligenstaedt . . . .

Iungyans.......

. (

.

Lechwerke.......

.

Mainkrastwerke Höchst a. M..

.

60,5

Mag.........

IC

Gebr. Roeder.....

IC

Botgt & Haefsner . . .

.

Süddeutsche Zucker . ,

IC

106

105,5

106

Banknoten.

Berlin, 2. Juni

Geld

Brief

Amerikanische Noten......

4,197

4,217

Belgilche Noten. .......

58,38

58,62

Dänische Noten ........

112,38

112,82

Englische Noten ........

20,43

20,51

Französische Noten.......

16,445

16,505

Holländische Noten.......

168,96

169,64

Italienische Noten........

21,96

22.04

Norwegische Noten.......

112,35

112,79

Deutsch-Oesterreich, i 100 Schilling

59,08

59,32

Rumänische Noten.......

2,50

2,52

Schwedische Noten.......

112,53

112,97

Schweizer Noten........

81,52

81,84

Spanische Noten........

36,93

37,07

Tichechoslowakische Noten.....

12,444

12,504

Ungarische Noten ......

73,13

73,43

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. W.

2-Zuni

3. Juni

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Brief

Amst.'Rott.

169,28

169,62

169,31

169,65

Buen.-Aires

1,265

1,296

1,261

1,265

Brss.-Slntw-

58,57

58,69

58,58

58,70

Christiania.

112,64

112,84

112,67

112,89

Kopenhagen

112,67

112,89

112,68

112,90

Stockholm -

112,74

112,96

112.59

113,01

Heisingfors.

10,584

10,604

10,584

10,604

Italien. . - London. . . Neuvork ..

22,005

22,045

22,01

22,05

20,466

20,506

20,473

20,513

4,206

16,475

4,214

4,2065

4,2145

Paris....

16,515

16,475

16,515

Schwei, . .

81,60

81,76

81,58

81,74

Spante« . -

37,96

38,04

39,66

39.74

Japan .. .

2,080

2,084

2,083

2,087

Wo de Jan- Wien in D--

0,272

0,294

0,303

0,305

Oest- ebgest.

59,105

59,225

59,12

59,24

Prag - . -

12,464

12,484

12,464

12,484

Belgrad . .

7,438

7,452

7,437

7,451

Budapest. .

73,34

73,48

73,38

73,42

Bulgarien .

3,048

3,054

3,048

3,054

Lissabon

Danzig.,.

18,91

18,95

18,68

18,72

81,81

81,97

81,81

81,97

1,789

Konstuutia.

1,784

1,789

1,784

Athen. .

5,455

5,465

5,458

5,468

Lanada -

4,203

4,211

4,203

4,212

Uruauaö -

2,507

2,513

2,483

2,487

Cairo . .

20,98

21,02

20,99

21,03