Nr. 26 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)Sreitag, Zl.Zanuar fyZS
Wirtschaft.
Oie Börsenumsähe.
Die leichte Entspannung aus dem Markt der festverzinslichen Papiere und die Befestigung auf dem Aktienmarkt während der letzten Wochen werfen die Frage auf, o5 es sich dabei lediglich um vorübergehende Erscheinungen, oder bereits um die Auswirkungen der konjunkturellen Liquidation in der Produktionswirtschaft handelt. Freilich sind, wie das Institut für Konjunkturforschung in einem neuen Wochenbericht feststellt, die Bewegungen bis jetzt noch so kurz, daß sich ein endgültiges Urteil schwer fällen läßt. Wenn es sich bei der Bewegung der letzten Wochen tatsächlich um Auswirkungen konjunktureller Vorgänge handelt, so wäre dies ein Zeichen dafür, dah der Tiefpunkt der Abschwungsbewegung tn der Gesamtwirtschaft vielleicht erreicht ist, zeden- falls aber in absehbarer Zeit erreicht werden wird. Die stetige Zunahme der konjunkturellen Arbeitslosigkeit spricht dafür, das; der Liquidationsvorgang in der Produktionswirtschaft noch nicht abgeschlossen ist. Trotz der Auf- und Abwärtsbewegungen der Aktienkurse ist eine gewisse Konsolidierung der Verhältnisse auf dem Effektenmarkt unverkennbar. Auch auf dem Kapitalmarkt liegen seit Vovember 1929 Anzeichen für eine Verminderung der Spannungen vor. Allerdings ist für die Gesamtlage des Marktes festverzinslicher Papiere wesentlich, dah der leicht gestiegenen Vachfrage nach wie vor ein großes Angebot qegenüberst-''^.
Mit dcr Kursbclebung auf dem E'fektenmarlt ist aud) wieder eine Belebung der gegen Ende 1929 auf ein Minimum gesunkenen Umsahtätig- keit eingetreten. Man darf schätzungsweise annehmen, dah im ganzen Jahr 1929 auf dem Effektenmarkt Umsätze in der Höhe von 30 bis 45 Milliarden Mark getätigt worden sind. Gegenüber dem Höhepunkt im Jahre 1927 (80 bis 110 Milliarden) sind die Umsätze auf gut die Hälfte, vielleicht sogar auf ein Drittel ihres damaligen Umfanges zusammengeschrumpft. Die Effektenumsähe machen im Jahre 1929 etwa 1/5 bis '/7 der Warenumsätze (218 Milliarden) aus, während sie im Jahre 1927 bei der damals bestehenden Dörsenkonjunktur etwa die Hälfte der Warenumsätze (203 Milliarden Mark) erreichten. Aus einer Gegenüberstellung der Umsätze auf dem Efsektenmarlt und der auf dem Warenmarkt, ergibt sich weiter, dah die Umsahschwan- kungen auf dem Effektenmarkt auherordentlich heftig sind, während bei den Warenumsätzen die Konjunk!urschwanlungen gegenüber dem strukturellen Wachstum zurücktreten.
Herabsetzung des polnischen Bankdiskonts.
Warschau, 31. Ian. (WTB. Funkspruch.) Der Derwaltungsrat der Dank von Polen hat gestern beschlossen, den Diskontsatz mit Wirkung vom heutigen Tage von 8,5 auf 8 Prozent herabzuschen.
* Don d'e r Leipziger Fürsorge. Die Generalvcr'aiNmlung der Württembergischen Privatkrankenkasse in Stuttgart hat einen mit der Leipziger Fürsorge, Versicherungsanstalt für Beamte und freie Berufe, V. a. G., Leipzig abgeschlossenen Fufionsvertrag genehmigt, der auch die Zustimmung der württembergischen Aufsichtsbehörde ge'unden hat. Die Württembergische Privatkrankenkasse ist dadurch mit ihrem gesamten Dcrsicherungsbestand auf die Leipziger Fürsorge übergegangen.
• Opel senkt d i e Preise. Gestern wurde in Frankfurt a. M. von der A. Opel A.-G. eine Tagung der Opel-Grohhändler veranstaltet, bei welcher die seit dcr Umstellung der Opel» werke hergestcllten neuen 4 PS- und 8 PS-Wagen erstmalig vergesührt wurden. Wie mitgeteilt wurde, wird mit der Freigabe der neuen Typen zum Verkauf, die in etwa acht Tagen erfolgt, eine Preissenkung für alle Typen verbunden sein.
- Ermähigung der Zinssätze der Bank von Frankreich. Die Bank von Frankreich hat den Wechseldiskont von 3' 2 auf 3 v. H. und den Lombardzinsfuh von 5>/2 auf 4i/2 v. Sy ermähigt.
Frankfurter Börse.
F r a n k f u r t, 31. Ian. Tendenz zurückhaltend. — Im Anschluß an die gestrige feste Abendbörse war die Stimmung im heutigen Dormittagsverkehr
Jerilebergang der Hesrag an die Preußen-Gellra.
Darmstadt, 30. Ian. Der hessische Finanzminister unterbreitet soeben dem Landtag die Vereinbarung zwischen Hessen und der P r e u - hischen Clektrizitäts-A. -G. über den Uebergang der Hefrag, die mit Wirkung vom 1. Januar d. 2. ab erfolgen soll, vorbehaltlich der Genehmigung des Hessischen Landtages und des Aussichtsrates der Preuhen-Eleltra. Hessen hat bekanntlich im Jahre 1927 gemeinsam mit der Stadt Frankfurt 0. M. die Gesellschaft B r a un k 0 h l e n - S ch w e l kr a f t w e r k Hessen-Frankfurt (Hesrag) gegründet. Bei der Ausführung des Werkes ergaben sich Voranschlagsüberschreitungen von rund vier Millionen Mark, und im Verein mit der Auswirkung der nicht vorausgeschenen großen Einlaufschwierigkeiten konnte die seinerzeit veranschlagte Vente nicht erzielt werden. Um eine gesunde Grundlage zu schaffen, wäre eine Kapitalerhöhung mit beträchtlichen Mitteln erforderlich gewesen. Während dieser Verhandlungen hat die Stadt Frankfurt a. M. ihre Aktienbeteiligung bei der Hesrag an die Preußen-Elektra abgetreten. Diese wollte auch den hessischen Anteil erwerben, und die hessische Vegierung war der Ausfassung, daß die- ses Angebot nicht abgelehnt werden könne, da bei einem gemeinsamen Weiterbetriebe die unbedingt notwendige große Erhöhung des Aktienkapitals die Aufbringung sehr erheblicher Landesmittel verursacht hätte. Außerdem war man der Ansicht, daß
die privakwirkschaskliche Renkabililäl und der volkswirtschaftliche Nutzen des Werkes leichter durch Eingliederung in ein so großes Betriebs- ganzes wie die Preußen-Elektra sichergestellt werden.
Es kam dann ein Abkommen zustande, nach dem mit Wirkung vom 1. Januar 1930 ab die hessische Mtienbcteiligung bei der Hesrag von der Preußen-El:kira übernommen und die staatlichen Braunkohlenbergwerke abgetreten wurden. Als Gegenleistung erhält Hessen Preutzen-Elek- tra-Altien im Gesamtnennbetrage von 3 Mill. Mart. Vach Auffassung der Regierung entspricht das getrogene Abkommen im Hinblick auf die nun einmal eingetretenen Verhältnisse und die im Vertrag enthaltenen Sicherungen den Interessen des Landes.
2n dem Vertragswerk ist von besonderem Interesse, dah sid) Hessen an der Preußen- Elektra durch Uebernahme von Aktien imVenn- betrage von 4,3 Mill. Mark beteiligt, ausgestattet mit Gewinnberechtigung vom 1. Oktober 1929 an. Als Gegenleistung wird Hessen seinen Aktienanteil an der Hesrag im Venn bet r-age von 1,5 Mill. Mark auf die Preußen-Elektra übertragen, außerdem die staatlichen Braunkohlenbergwerke in Oberhefsen übereignen und sich wegen der Forderung von 1,8 Mill. Mark, die Hessen aus der Veräußerung des alten Kraft
werkes an die Hesrag zustehen, für befriedigt erklären.
Hessen erhält im Aufsichtsrat der Preußen- Elektra zwei Sitze. Die Hesrag wird ihren Sitz nach Hessen verlegen. Hessen steht das Recht zu, auch künftig im Aufsichtsrat der Hefrag mit zwei Mitgliedern vertreten zu fein.
Das Bergwerkseigentum der Bergwerke an den Braunkohlenfeldern wird auf die Preuhcn- Llektra übertragen, weitere Grundstücke werden übereignet. Die Anlagen und Einrichtungen gehen ebenfalls auf die Preußen-Elektra über, ebenso auch die subjektiv dringlichen Rechte, die mit den Bergwerken und Liegenschaften verbunden sein sollten. Die Patentrechte und Polent- anwartschaften werden aus die Preußen-Elektra übertragen. Die Nutzungen und Lasten gehen mit dem 1. Januar 1930 über, und die Preußen- Elektra tritt in alle Rechte und Pflichten aus bestehenden Bertragsverhältnisfen ein.
Die hessischen Beamten, die der Bergwerksdirektion Wölfersheim unterstellt sind, werden der Preußen-Elektra zur Dienstleistung überwiesen. In der Rechtsstellung dieser Beamten tritt eine Aenderung nicht ein. Die Sehaltsbezüge und Ruhestandsgelder werden der Staatskasse von der Preußen-Cleit.a erftat c':. Soll en Anges eltte und Arbeiter dem Uebergang wegen einer etwa veränderten Einrichtung des Betriebes nicht weiter beschäftigt werden können, so werden sie, soweit es irgend möglich ist, von der Preußen-Elektra in andere ihr gehörende Betriebe übernommen werden.
Die Preußen-Elektra wird aus die Bedürfnisse der Landwirtschaft nach Möglichkeit Rücksicht nehmen und den Tagebaubetrieb so einrichten, daß gleichzeitig mit dem Fortschreitcn des Tagebaues eine ihm entsprechende Fläche in kulturfähigem Zustande und mit Mutterboden bedeckt der Landwirtschaft jeweils wieder zuaeführt wird.
Die Preuhen-Eleltra wird bis zum Jahre 1934 davon absehen, den Betrieb der bisher staatlichen Braunkohlenbergwerke, sowie des Schwel.rastwer- kes Wölfersheim einzustellen. Sollte der Betrieb eingestellt und binnen drei Jahren nicht wieder ausgenommen werden, so fällt das Bergwerkseigentum an den übereigneten Feldern gegen angemessene Entschädigung kraft Heimfallrechtes an Hessen zurück.
Die Preußen-Elektra wird außerdem der Provinz Oberhessen einen Stromlieserungsverkrag anblefen, durch den die berechtigten Interessen der Provinz Oberhessen in loyaler weife berück- sichtigt werden.
Für das Gebiet, das zur Zeit durch das Elektrizitätswerk der staatlichen Bade- und Kurverwaltung Bad-Vauheim versorgt wird, sind besondere Sicherungen und Vergünstigungen vorgesehen.
freundlich. Die Diskontsenkungen in Frankreich und Polen ließen Hoffnungen hinsichtlich einer baldigen Reaktion auf die Diskontsätze der Reichsbank aufkommen, und man war zuversichtlich gestimmt. Hiervon ausgehend zeigte die Spekulation weiter größere Unternehmungslust. Die festere gestrige Reu- yorker Börse trug zur Besserung der Lage bei, ebenso machten die günstigen internationalen Geldmarktverhältnisse einen günstigen Eindruck, und man sieht wieder mit mehr Zuversicht in die Zukunft. Zu Beginn des offiziellen Marktes trat aber wieder infolge des geringen Auftragseinganges eine Derst.mmur.g ein, und im Zusammenhang mit dem heutigen Zahltage war eine g e - wisse Vorsicht und Zurückhaltung zu beobachten. Die Kulisse schritt verschiedentlich aus Gründen der Geldbeschaffung zu Abgaben, aber auch gewisse Meldungen dürften eine Rolle gespielt haben. Da die Aufnahmelust gering geworden war, traten vereinzelt Rückgänge ein. Das Geschäft bewegte sich in kleineren Bahnen. Das Ausland war heute ziemlich zurückhaltend und kaum vertreten. Das Gros der Papiere konnte gegenüber der gestrigen Abendbörse etwas anziehen. Etwas stärker unter Druck standen Elektrowerte. Siemens verloren 1,5, AEG und Schuckert 1 d. Sy, Gejfürel lagen gut behauptet, und Licht und Kraft konnten 1 v. H. gewinnen. Farben waren vernachlässigt und leicht gedrückt.
Rütgerswerke leicht gebessert. Die Grundstimmung blieb unverändert freundlich. Kaliwerte lagen uneinheitlich. Aschersleben plus 1,5 v. H., Westeregeln minus 1 v. H. und Stahlverein bis zu 1 v. H. anziehend. Stärker unter Druck lagen hier Rheinstahl mit minus 1,5 d. Sy, Gelsenkirchen minus 1 d. Sy Am Bankenmarkt hatten Reichsbankanteile nach der gestrigen starken Aufwärtsbewegung auf Gewinnmitnahmen einen größeren Verlust von 6 v. Sy zu verzeichnen. Die übrigen Werte dieses Marktes lagen uneinheitlich, doch gingen die Gewinne und Verluste kaum über 1 d. Sy hinaus. Zellstoff Aschaffenburg plus 1,5 d. Sy Renten still. Deutsche Anleihen leicht erhöht. Im Verlaufe war die Umsatztätigkeit sehr gering. Aufträge waren kaum eingetroffen. Die Kurse lagen bei etwas schwächerer Tendenz unter Druck. Am Geldmarkt war der Satz für Tagesgeld auf 7 ö. Sy erhöht. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1864, gegen Pfund 20,371, London gegen Kabel 4,8660, gegen Paris 123,95, gegen Mailand 92,98, gegen Madrid 36,80, gegen Schweiz 25,21, gegen Holland 12,1175.
Berliner Börse.
Berlin, 31. Jan. Nachdem gestern abend Paris, wie, erwartet, seinen Diskont von 3,5 auf 3 v. H. ermäßigt hatte, konnte sich in den meisten Papieren eine kräftige Befestigung durchsetzen., die im heuti
gen Vormittagsverkchr sich noch fortzusetzen schien. Gegenüber den recht hohen Kursen aus dem Dormit- tagsverkehr lag die Eröffnung der heutigen Börse bann aber etwas enttäuschend. Es lag zwar eine Reihe günstiger Momente vor (die internationale gute Geldlage, die gestrige Rede Dr. Moldenhauers, ein Wirtschastsbericht der Commerzbank, bevor- ftcfcnber Eintritt Thyssens in die Großstahlgemein- schast, Meldungen von einer Belebung am Stickstoffmarkte, verschiedene Dioidendenerhöhungen, so bei Julius Berger, Felten, Goldschmidt usw.), inner- politische Befürchtungen und vor allem die Möglichkeit kommunistischer Unruhen am 1. Februar wirkten aber hemmend. Während die Provinz noch eher Kaufneigung bekundete, schien die Börse zu realisieren. Der Ordereingang bei den Banken war wieder im allgemeinen sehr gering, die Umsatztätigkeit auf den meisten Märkten klein. Größere Kursveränderungen hatten Dessauer Gas plus 3,75 v. Sy, Feldmühle, Zellstoff Aschaffenburg und Hotelbetriebs, gesellschaft mit je plus 4 v. Sy, Polyphon plus 3,75 0. Sy und Svenska 5,5 Mark, Goldschmidt plus 2,5 0. Sy usw. Dagegen verloren Tietz 2 v. Sy, und Bem- berg nach der gestrigen starken Steigerung 5,5 v. Sy Deutsche Anleihen freundlich. Ablösung ohne Option anfangs fester. Ausländer ruhig. Oesterreicher und Ungarn allgemein fester. Der Pfandbriefmarkt war ebenfalls freundlich. Größeres Geschäft entwickelte sich in Reichsbankvorzugsaktien. Der Geldmarkt war trotz des Ultimos weiter leicht und recht flüssig. Das stärkere Angebot von französischen Geldern hält an. Tagesgeld, das heißt: heute Geld über Ult mo stellte sich auf 7,50 bis 9,50 v. H., Monatsgeld nannte man mit 7,25 bis 8,5 v. Sy
Kunst und Wissenschaft.
Professor Schmeil 70 Jahre all.
Professor Dr. O. Schmeil, der Begründer des modernen naturwissenschaftlichen Unterrichts, begeht am 3. Februar in vollster Tatkraft und Frische seinen 7 0. Geburtstag. Ihm verdanken wir das verbreitetste biologische Unterrichtswerk, das er in rastloser Schaffenskraft zu vervollkommnen und den ständig wachsenden Forderungen der Zeit cmzupas- sen weiß.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
Slädlifches Haus. Das Waschen für andere Familien ohne Genehmigung des Hauseigentümers ist unstatthaft und berechtigt diesen zum mindesten, vom Mieter Schadloshaltung wegen des Wassermehroerbrauchs zu verlangen.
Mülleimer. Die Vorschriften der Stadt Gießen hinsichtlich der Mülleimer und der Müllabfuhr unterliegen keinen rechtlichen Bedenken, ebensowenig diejenigen wegen der Müllabfuhrgebühren. Sie müssen von den seitens der Stadt angebotenen Leistungen (Abholen des Mülls) Gebrauch machen.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Eine Polizeivorschrift macht Geschäftsrellamel Laut einer Polizeiverordnung müssen in G a - ragenBetriebsvorschriften ausgehängt werden. Diese Betriebsvorschriften werden von der Polizei unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Cs ergibt sich nun aus den Vorschriften, daß der Garagenbesitzer ein Plakat aufzuhängen hat mit der Aufschrift: „Rauchen und Betreten mit offenem Licht polizeilich verboten!" Ein solches Plakat ist wegen der eventuellen Feuersgefahr ja sehr verständlich. Ferner muß das Plakat aus wetterbeständigem Material sein, was auch noch verständlich ist. Vur nicht zu verstehen ist, dah auf derselben Polizeivorschrift eine Firma in Mainz bezeichnet wird, bei welcher man solche Plakate zum Preise von 5,50 Mk. das Stück beziehen kann. Außerdem weist die Po.izei noch mündlich auf diese Bezugsquelle in Mainz hin. Unwillkürlich taucht da der Gedanke auf, ob man angesichts dieser sonderbaren Erscheinung noch auf Verständnis in der heutigen schweren Wirtschaftskrise hoffen darf. Es wäre sehr erfreulich, zu hören, um eventuellen Mißverständnissen vorzubeugen, was die Polizeibehörde hierüber zu sagen hat.
Ein Garagenbesitzer.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt belchlosienen Dividende an. — Reichsbankdiskvnt 6,5 o. H., Lombardzinsfuß 7,5 d. Sy
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Banknoten.
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Berlin, 30. Januar
Amerikanilche Noten ...
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Datum
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Belgische Noten ......
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Ö.e tiJ. obo- LorkrtegL-Obllgatton rückzahlbar 1932 .....
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80.70 56,24
2,055 0,479
38.84 12.37 7,375 73,09 3,024
18,78 31,34
1,978
5,435
4,136 3,756
20,865
178,28 1,662 58,34
111.90 112,07 112,45 10,528 21,915 20,386 4,1895 16,455
80,86 56.36 2,059 0,481
58,96 12,39 7,389 73,23 3.030 18,82 81,50 1,982 5,445 4.144 3,764
20,905
167,84 1.662
58.22
111,70
111,35
112,23
10,508
21.875 <•0,345
4,182
16.41
80.705
55,22 2,055 0.476
58,87
12,372
7,373
73,07
3,024
18,78
81,33
1.970
5.42
4.134
3.766
20,865
168,18 1.666 -8,34
111.92
112.07 112,45 10,528
21,915
20.385 4,190 16,45
80 865 55,34 2,059 0.478
58,99 12,392
7,384
73.21
3.030
18.82
81,49
1.974
5.43
4.142
3,774
20,905


