Den Sporurerem ‘Shcsbaocn nicht zustande- fam, mit Defuhtigungen ter vielen ee&eru>touttig- keiten auÄgefullL 21m zweiten Feiertag stieg dann da- Wettspiel, daS die Siebener im sorschen Endkamps in der zweiten Halbzeit mit 3:0 gewinnen konnten.
21m Sonntag muhten die 3uaenb- und Schüler - sptele wegen der schlechten Verfassung des Platzes an der Liebigshö^ auSfallen.
Die 1. Jugend weilte zum fälligen Pslichtspiel in Großen-Vukeck und konnte dieses nach überlegenem Spiel 4 0 gewinnen.
DfB.-Gießen.
Der Sonntag Dar für die DfD.-Mannschaften ein Tag der Stiebet lagen. Für die Liga scheint es Destimmung zu sein, in den auswärtigen Spielen der dieSjächrigen DerbandS^pieliaison die Punkte der Platzmannschaft überlassen zu muffen. Sie verlor auch U;r Tres en gegen .Cer .icnia F (ja w.e- oerum knapp mit 12. Während die Ursache ihrer übrigen Diederlagen auf den Plätzen d:r Gegner in erster Linie in einem Mangel an Selbstvertrauen zu suchen ist, war eS diesmal auSge'proche- nes Pech, da- sie um den sicheren Sieg brachte, infolge plötzlicher Erkrankung muhten der Mi leb ftürmer und rechte Läufer ersetzt werden. Für diese sprangen zwei Spieler der A.-H - und dritte.-. Mannschaft ein, die zwar ihr Testes Vergaben, jedoch den Anforderungen nicht gewach'en waren — Anfänglich hatte Gi:ßen etwa- mehr von Spiel und konnte auch nach zchn Minuten durch eine glänze, de Leistung bei Halb c t > H up i Fü - rung gehen. Fulda e zielte eine V.er.elitun e spä- tcr ben Au-gleich unb begann seinerseits za brän- gen. Dicht lange vor brr Pause gelingt ihm burch Verwandlung eines Straf hohes ber zweite unb oo^it der Siege.tres,er. Dach Wiederbeginn liegt -^'D. meistenteils im A griff, dennoch e al er nich , dem Spiel eine Wendung z i geben.
Die Ligaveferve trug am 1. Weihnachtsfeier tag gegen die erste Fußballmannschast des Turnvereins Wieseck auf dortigem Platz ein Gesell» schaftsrückspiel aus. Sie trat nur mit neun Mann an unb mufUe eine 1 :d-2liederlage hinnehmen.
Am Sonntag war die Ligareserve Terbands- spielgegner der ersten Mannschaft Steinbergs. Dach dem sie bei der Pause noch mit 3:2 in Füh. rung gelegen hatte, lautete das Schluhre'ultat 6:3 für Steinberg.
□Han hatte ber dritten Mannschaft zu ihrem Verbandsspiel gegen die erste Garbenteichs ein kleines Plus zugesprochen, wurde aber sehr ent- i^uschi Die mit reichlich viel Ersatz spielende DfD.-Slf lieh nach flottem Beginn mehr unb mehr nach unb verlor schließlich mit 1:4.
Das Pflichtspiel der A l-3ugenb gegen die gleiche des Sportvereins Heuchecheim wurde in der ersten Halbzeit abgebrochen.
Tagung der süddeutschen Gpielsystem- komm ssion.
Die Spielsystem-Karnrnission des Süddeutschen Fußball, und Leichtathletik-Verbandes wird am Samstag, 10. Januar in Mannheim erstmals zusammentreten, um über eine eventuelle Aende- rung des süddeutschen Spielsystems zu beraten.
Steuern erdrosseln Berufs-Zußball.
Unteresfante Zahlen werden aus dem Jahresbericht des tschechischen Fußballmeisters Slavia (Prag) bekannt. Die Gefamtspieleinnahme betrug Bei 62 Spielen 17h 000 Mark. An Steuern wurden von diesem Betrag 57 000 Mark abgeführt, Reifespesen verschlangen 47 000 Mark und die Bezahlung der Spieler kostete 64 500 Mark. Trotz bet großen Einnahmen bleibt also nur ein geringer äleberschuß.
Weitaus schlechter hat der Witropacupsieger Rapid (Wien) finanziell abgeschnitten, dessen Kasse einen Fehlbetrag von 12 000 Mark aufweist Obwohl für das Profishstem im Fußball diese Zahlen nicht gerade ermuntern, ist damit noch nichts gegen das Berufsspieler tum an sich gesagt, Denn in erster Linie untergraben die hohen Steuern und sonstigen Abgaben die sonst gesunde Entwicklung des Derufsfußballsports.
Um die Handballmeisterschast im Turngau Hessen.
3n Wetzlar-Dieder-GirrneS trafen sich am Sonntag die beiden Bezirksmeister, Tv. 1866 Bad-Dauheim und Tv. Wetzlar-Dieder-Girmes, zum zweiten Entscheidungsspiel. Auf grundlosem Boden errangen die Playbrsiher einen knappen 2: 1 (2: l)»Sieg. Ein Unentschieden wäre dem Spielverlauf nach gerecht gewesen. Kommenden
Sonntag findet in Bad-Dauheim das Wiederholungsspiel statt, da im ersten Treffen Wctzlar- Dieder-GirmeS. das feinerzeit 3:2 verdient gewann, einen nichtfpi licr.igen Spielcr mitwirken ließ. 3m Falle eines Sieges von Bad-Dauheim ist ein Entfcheidungsf iel auf neutralem Platz notwendig. Gewinnt Di:der-GirmeS oder bebt das Spiel unentschieden, bann ist Diedcr-Girmcs Gau- meister.
Wintersport in Nöten.
Die wintersportlichen Deranstaltungen des Sonntags hatten größtenteils unter dem in der Sonntagnacht ei. geke.enen Witterungsumschlag -u leiten, sofern fie wie die Dobrennen in Oberhof und Friedrichroda nicht ganz vom Programm gelte chrn werten muß en. Gering war ter Sport- bet rieb im Harz und in Thüringen. Beim Skispringen in Brotterode unter lokaler Beteiligung trug Rudolf Lesser einen leichten Sieg davon 3m Harz konnte lediglich ein SH-Staffellauf in St.Andreasberg ausgetragen werten, den die Staffel Schärf über 10 Kilometer In 52 15 gewann.
Der Dauer 1 auf „Dund um den Deerberg" über nicht ganz 30 Kilometer sah nach hartem Kampf Spürer. Zella-Mehlis, in 2:27:20 vor feinem 35 Sekunden zurückfolgenden Landsmann Wahle siegreich und im Allgäu stellte der Ski- k.'ub Desselwang in seiner vierten Garnitur den S.eger im 42-K.lometer»Stas,ellauf. 3n u^r Schweiz wurde an der Maloja-Schanze ein Springen durchgeführt. Der Schweizer Badrutt vollf^hne mit 68 Meter den besten Spruog des Tages.
3m Eishockehlager fielen ebenfalls verschiedene Spiele der Witterung zum Opfer. 3n Davos begann der Wettbewerb um den Spengler- Pokal. Der Berteidiger LTC. Prag besiegte den Akad. EHE. Zürich 12:0 und die erste Mannschaft des Davoser HT. schlug Osford 1:0. Der ST. Diesserfee greift erst später, als einziger Vertreter Deutschlands, in die Ereignisse ein. 3n Klosters bl;eb der DAT. Wien 3:0 über den r cher Schiittschuhklub erfolgreich und in S.. Moritz mußte der dortige Hockeyklub mit 7 2 die ilebcrlcgcnbcit der englischen Dational- mann'chaft anerkennen. Zu einem schönen Erfolge kam in Chamonix die Berliner Mannschaft „Brandenburg", die mit dem Ergebnis von 4: 1 sowohl Cambridge, als auch den EHL. Chamonix abfertigen konnte.
Deutsch-französische Tenniskämpfe.
Auf der Rückreise von ihrer Tournee durch Skandinavien werden die französischen Tennisspieler DoussuS, Drugnon und du Piaik am 28. Dezember noch ein Gastspiel in Köln geben, die berühmten Franzosen treten den rheinischen Spitzenspielern Dourneh, Kuhlmann und Statz gegenüber.
Arbeiter-Turn- und Gportbund.
Marburg I — Gießen Ib 0:2.
Gießen weilte am ersten Weihnachtsfeiertag in Marburg. Im Spiel der ersten Mannschaften konnte Gießen die Einheimischen nach schönem Kampfe mit 2:0 abfertigen.
Das Spiel der zweiten Mannschaften, sah ebenfalls die Gäste stark überlegen, die mit 5:2 Toren den Platz als Sieger verliehen.
Garhcn-Lindcn I — Hungen I 2:1.
Die Grohen-Lindener, die nach einer längeren Ruhepause wieder auf dem Spielseide erschienen, erwiesen sich als achtbarer Gegner.
Bei Halbzeit führten die Einheimischen bereits 1:0. Rach Seitenwechsel gelang cs ihnen, auf 2:0 zu erhöhen. Hungen vermochte nur ein Tor auf- zuholen.
Haufen I — Jfm.-Bornfjeim 3ugenb 2:1.
3n Hausen lieferten sich beide Mannschaften ein Freundschaftsspiel. Die Gäste gingen bald in Führung. Erst kurz vor Halbzeit gelang es Hausen durch Elfmeter den Ausgleich herzustellen. Rach Halbzeit konnten die Einheimischen noch ein Tor erzielen. Die Gäste vermochten den verdienten Ausgleich nicht herzustellen.
Caunsbad) I — Frankcnbach 1 3:1.
3n Rodheim standen sich diese Gegner in einem Wiederholungsspiele gegenüber. Frankenbach trat nur mit 10 Mann an, lieferte aber trotzdem dem Gegner ein gleichwertiges Spiel. Bis kurz vor Schluß stand die Partie 1:1. Dann erst gelang es Launsbach in wenigen Minuten noch zweimal erfolgreich zu sein.
Wirtschast.
Oer Getreideanbau in Deutschland.
Dach Mitteilung des Statistischen Reichsamtes läßt die diesjährige Schätzung deS Winter- aetreideanbaueS bereits deutlich eine 11 m st e l - lung deS Roggenanbaues auf Weizenanbau erkennen. Während sich beim Win- terroggen für das Deich im ganzen eine Verringerung der Anbaufläche um 9.6 Prozent ergibt, weist der Anbau von Winterweizen eine Zunahme um 6,9 Prozent gegenüber der vorjährigen Einsaatfläche auf. 3n unbedeutendem Maße hat sich auch ter Anbau bei Wintergerste (um 1,6 Prozent) erhöht. Unter Zugrundelegung der prozentualen Schatzungen über Zu- und Abnahme der WintergetreiLeeinsaat würde sich eine Abnahme des Winterroggenanbaues von rd. 450 000 Hektar, dagegen eine Zunahme bei Winterweizen um rund 110 000 Hektar und bei Wintergerste um 3000 Hek.ar ergeben. Dementsprechend wäre — nach dem Stande zu Anfang Dezember 1930 — ein Gesamtanbau an Winterroggen von etwa 42 Millionen Hektar, an Winterweizen von 1,75 Millionen Hektar und an Wintergerste von 0.2 Millionen Hektar anzunehmen.
•
'Die3ndexzifferderGroßhandelS- preise. Die auf den Stichtag des 23. D z-ember berechnete Grvßha dels.nd'ixzi, er ceL S a istischen Reichsamtes ist mit 117,1 gegenüber 117,9 in der Vorwoche um 0,4 Proz. zurückgegangen. Die 3n- dexziffem der Hauptgruppen stellten sich wie so'gt: Agrarstofse 110,0 (minus 0,8 Proz.l, Kolonialwaren 10',2 (minus 1,1 Proz.', industrielle Rohstoffe und Halbwaren 10?,3 iminuS 0,3 Proz.) und industrielle Fertigwaren 14?,1 (minus 0,3 Proz.).
'Schöfferhof - Dinding - Bürger- bräu A G., Frankfurt a. M Die Brauerei berichtet für 1929 30 ohne Ziffernangabe trotz billiger Aepselwein- und Weinpreise über einen günstigen Tierabsatz b s Ende April. Ein Absatz- rückgang trat erst mit dem Inkrafttreten der neuen Tierstcuer, dem 1. Mai, ein. Der Ertrag aus Tier- und Debenprodukten hat sich auf (alles in Millionen Mark) 11 ,*565 (L 03. 15,361) ermäßigt. Dagegen weist das Konto »Sonstige älnkosten" 4,742 gegenüber 5,357 im Vorjahre auf. Dach Zuweisung von 0,250 an die Sonderrücklage und Abschreibungen von 0,224 verbleibt ein Reingewinn von 1,541 (1,584). Hieraus werden wieder 20 Proz. Dividende auf das Aktienkapital von 6 Mlllionen Mark verteilt. Auf neue Rechnung vorgetragen werden 0,111 Mill. Mk.
Frankfurter Börse.
F r a n k f u r t a. M., 30. Dez. Tendenz: schwach. — Die heutige Börse eröffnete trotz der reibungslosen Ueberwindung des Zahltages in schwächerer Haltung. Die überwiegend schwächeren Auslandbörfen trugen zur erneuten Verschlechterung der Lage bei. Außerdem wollte man wieder einige Auslandaufträge beobachtet haben. Da auch die Spekulation im Hinblick auf den Jahresabschluß zu Glattstellungen schritt, traten gegenüber der gestrigen Abendbörse wieder recht umfangreiche Verluste ein. Am stärksten gedrückt waren die Werte, auf die gestern noch Neportbesse- rungen kamen. Daß man auch für den Beginn des neuen Jahres keine Besserung der allgemeinen Wirt- schaftslage erhofft, vielmehr mit einer weiteren Verschlechterung rechnet, drückte besonders stark auf die Stimmung. Die Umsatztätigkeit war im allgemeinen nicht groß, doch genügten schon geringe Abgaben, um Kursrückgänge von 1,5 bis 3 v. h. herbeizuführen. Mehr Angebot bestand am Kalimarkt, an dem Verluste bis zu 6 v. h. eintraten. Von Bankaktien lagen Danatbank stärker im Angebot, so daß ein Verlust von nahezu 4 v. h. zu verzeichnen war. Commerz- bank und Reichsbank lagen bis 1,5 v. h. niedriger. Etwas höher eröffneten Bayerische Hypothekenbank: Elektrowerte hatten nur kleines Geschäft. Immerhin büßten Siemens 3 v. h. und AEG. 1,5 o. h. ein, Licht & Kraft relativ behauptet. Am Chemiemarkt fetzten Farben 1.6 v. h., Metallgesellschaft 2,5 v. h. niedriger ein, Goldschmidt und Rütgerswerke verloren bis 1 v. h. Montanpapiere lagen bis zu 1,75 o. h. abgeschwächt. Don Warenhausaktien lagen Karstadt erneut im Angebot und 1,75 v. h. schwächer. Zellstoff Waldhof verloren 2,5 v. h. höher eröffneten dagegen von variablen Werten Iunghans plus 2 v. h., Frankfurter Maschinen plus 1,5 v. h. Deutsche Anleihen neigten gleichfalls nach unten. Von fremden Werten bestand für Zolltürken etwas Interesse. Auch im Verlaufe hielt die schwächere Stimmung an, und die Spekulation nahm meist weitere Ab- gaben vor, so daß neue Kursabschläge zu verzeichnen waren. Die Rückgänge betrugen erneut 1 bis 2 o. h.
Im allgemeinen herrschte Zurückhaltung. — tim Geldmarkt war Tagesgeld zunächst noch sehr leid i . » Der offizielle Satz von 5,5 o h. wurde aber später um 1 v h. erhöht, als plötzlich starke Nachfrage her vortrat. Monatsgeld blieb dagegen unverändert — Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1970, gegen Pfund 20,39, London gegen Jfr.el . 4,8590, gegen Paris 123,60, gegen Mailand 9.'.76, gegen Madrid 46, gegen Schweiz (schwach) 25,0440. gegen Holland 12,0575.
Berliner Börse.
Berlin , 30. Dez. Rach der Liquidation zeigte sich bereits heute vormittag eine außerordentlich stark, Zurückhaltung, die auch an der Vorbörse anhielt, an der man bereits schwächere Kurse taxierte. Der ossi Aicüe Beginn brachte bann überwiegend Rückgänge In kaum einem Falle wurden die Reports eingeholt, und darüber hinaus waren Verluste bis 6,5 v. h. fest- zustellen. An einigen Märkten, so in Salzdetfurth, Bankaktien, AEG., Hamburg-Süd u|ro., kam stärker Material heraus, also besonders in den Werten, nach denen zur Liquidation starke Nachfrage bestand, hatte. Verstimmend wirkten heute die Schwierigkeit n bei den Lohnverhandlungen im Ruhrbergbau, d e schwächere Haltung der gestrigen Neuyorker Börje und das Anziehen des Tagesgeldsatzes dort auf 4 v. h., ferner eine Nachricht aus Neuyork, der zufolge Senator Smoot sich scharf gegen eine Verminderung der internationalen Kriegsschulden an Amerika wandte. Gut gehalten waren lediglich Svenska, da die Gerüchte über eine bevorstehende Kapitalerhöhung sich zu befestigen schienen. Kunstseideaktien waren wieder schwächer, hier verstimmte der Verlustabkchluß der Barmer Maschinenfabrik im Akukonzern, ferner die wahrscheinliche Herabsetzung des amerikanischen Kunstseidepreises. Durch die her absetzung des amerikanischen Kupferpreises wurden Olavi und Mansfeld angeregt und konnten leicht an- ziehen. Sehr schwach lagen noch Westeregeln, Ilse Bergbau, Thüringer Gas, Berger, Danatbank: Poly- vhon (da man mit einer niedrigeren Dividende als in den beiden letzten Jahren — 20 v. h. — rechnen zu müssen glaubt) lagen ebenfalls niedriger. Deutsche Anleihen behauptet. Ausländer waren eher schwächer. Bosnier und besonders Mexikaner. letztere auf die neuen Nachrichten über die Schuldenzahlungen, zeigten rückgängige Tendenz. Der Pfandbriefmarkt schien gehalten zu sein. Reichsschuldbuchforderungen waren durchweg bis 0,25 v. h. höher Geld zum Ultimo leicht befestigt. Tagesgeld 5,75 bis 7,25 v. h.: Monatsgeld 7 bis 8,5 v. h, Warenwechsel etwa 5 v. h. Kurz nach den ersten Kursen nahm die Spekulation verschiedentlich kleine Deckungen vor, schritt aber im weiteren Verlause wieder an fast allen Märkten zu Abgaben, durch die sich neue Verluste von 1 bis 3 v. h. ergaben.
Aus aller Well.
96 v. h. vermögenslos.
Von den 65 Millionen Deutschen besitzen nur 2,5 Millionen ein Vermögen von mehr ols5000Mark Die überwiegende Mehrzahl der Bevölkerung, nämlich 96 Prozent, ist also so gut wie vermögenslos. Mehrals 1 0 0 000 Mark Vermögen haben in Deutschland nur 7900 Personen, die insgesamt über ein Vermögen von rund 22 Milliarden Mark verfügen. Das ist ungefähr, wie die „TAT" errechnet hat, ein Drittel des gesamten in Deutschland erfaßten steuerlichen Vermögens.
Schwerer Raubüberfall auf ein Geschwisterpaar.
Auf den Landwirt Wilhelm Schmidt wurde im Duisburger Stadtteil Hückingen in den Morgenstunden ein schwerer Raubübeifall verübt. Als der Landwirt sich in der Frühe auf den Hof begeben wollte, wurde er auf dem Flur seines hau- s e s von einem etwa 30jährigen Mann m i t einem schweren Gegen st and niedergeschlagen. Bei der Durchsuchung des Hauses traf der Räuber im Schlafzimmer auf d i e Schwe- ft e r des Landwirtes, die er, als sie um Hilfe rufen wollte, ebenfalls durch einen hieb nie- verstreckte. Die Frau raffle sich wieder auf und händigte dem Verbrecher einen Geldbetrag von 5,50 Mark aus, den sie im Küchenfchronk verwahrt hatte. Der Verbrecher entfernte sich unbehelligt. Die beiden Verletzten mußten dem Krankenhaus zugeführt werden, wo der Bruder, ehe er Angaben machen konnte, inzwischen verstorben ist. Die Schwester, die nur leichtere Verletzungen hat, konnte eine genaue Beschreibung des Täters geben.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die höhe ber zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbonkdiskont 5 o h., Lombardzlnsfuß 6 o h
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Datum
29 12
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Votum
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von 1029
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112,40 112,72 10,571
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