Nr. 202 vierter Blatt Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)Zamrtag, 50. August 1930
Wirtschaft.
Anhaltende Seldflüssigkeit.
XiofontientuHflöboffnunflee.
In der abgelaulenen Woche hat die Geld- fülle nicht nur in Deutschland, sondern auch an allen anderen Plätzen angehalten. bemerkenswert ist daß international eine neue Di«kontfenkung»welle erwartet wird, die ihren AuSgana von einer Ermäßigung de« Di«kontsatze» der Dank von England nehmen soll. In Londoner Finanzkreisen erwartete man bereit» in der Berichtswoche eine Ermäßigung, die jedoch noch ausgeblieben ist. Diese Erwartung wurde umsomehr gehegt, al» sich der englische Psundkur» gehoben hat und in der Belastung der Bank von England durch Goldkäuse auf französische und schweizerische Rechnung eine erhebliche Erleichterung eingetreten ist, die auf die Intervention der Bank für Internationale Zahlungen zurückgeführt wird. Anderseits ist aber der englische Psundkur» noch nicht soweit gebessert und hatte auch in der abgelaufenen Woche noch Heinere Rückschläge au verzeichnen, al» dast englische Banken am offenen Londoner Vold- martte bei den Versteigerungen konkurrenzfähig auftketen können. Weiterhin ist zu betonen, daß selbstverständlich eine DiSkontsenkung der Bank von England entsprechende Vlahnahmen der Rotenbanken in Reuyork, Zürich und vor allem Pari» zur Voraussetzung hat, da sonst der englische Psundkur» eine neue, unerwünschte Schwächung erfahren würde. Die Lage an diesen Deld- märften ist für eine DiSkontsenkung noch reifer als die deS Londoner Geldmärkte-.
Was den de u t s che n Geldmarkt anlangt, so sind Privatdiskonte unverändert notiert; am TageSgeldmarkte haben die Sätze im Zusammenhang mit der Finanzierung deS bevorstehenden Ultimo» angezogen. Sie werden selbstverständlich weiter steigen, ohne dast sich dadurch an der sehr leichten Grundtendenz deS Geldmarktes etwa» ändern wird. Au» dem Ausweis der Reichsbank für die dritte August-Woche geht hervor, daß da» Wechselportefeuille mit 1 346,7 Millionen Mk. einen Rekordtief stand erreicht und dast die AuS- fchaltung der Reichsbank vorn offe- nenGeldrnarkte weitere Fortschritte gemacht hat. Ob die Reichsbank einer etwaigen neuen DiSkontsenkungSaktion folgen wird, erscheint fraglich, zumal bei dem niedrigen Stand de» Geldes in der ganzen Welt ein in» Gewicht fallender Einfluß neuer Diskontsenkungen auf die Gestaltung der Konjunktur nicht zu erwarten fein dürfte.
Verschlechterte Geschäftslage beim Handwerk.
Rach dem Bericht de» ReichsverbandeS de» Deutschen Handwerks zeigt ein Rückblick auf die Wirtschaftslage deS Handwerk» im Monat August, daß gegenüber dem Vormonat ein toe i - terer Rückgang in der Geschäftslage eingetreten ist. Selbst die HandwerkZzweigc. die für den täglichen Bedarf arbeiten, haben unter ter geschwächten Kaufkraft de» Publikum», namentlich unter den Auswirkungen der ungewöhnlich hohen Arl-eit-losigkeit zu leiden. Auch in den HandwerkSberufcn, denen durch die Erntezeit für gewöhnlich vermehrte Aufträge erteilt werden, war die Beschäftigung durchaus ungenügend. Besonders kennzeichnend und für die Wirtschaftslage de» Handwerk» ausschlaggebend war die nahezu völlige Stil le auf dem Baumarkt. Aufträge gingen so gut wie gar nicht mehr ein, und keine Kammer berichtet über eine befriedigende Beschäftigung de» Baugewerbe». Selbst für die Vaunebengewerbe lagen nur wenig Aufträge vor Man erhofft eine nachhaltigere Besserung von dem Arbeit»- und Woh- nung-beschaffungöprogramm der Reichsregierung.
Preisabbau und Absatzlage.
Da» Institut für Konjunkturforschung bringt in feinem letzten Wochenbericht eine interessante Untersuchung über die industrielle Produktion der letzten M o n a t e , auf Grund deren in den Produktion»güterindu- ftrien ein verschärfter Rückgang scst- gestellt wird. Diese» scharfe Sinken wird vor allem auf den starken ?lbsahrückgang auf den AuSlandrnärkten zurück geführt. Im Gegensatz zu den Produktionsgüterindustrien sind dagegen die
Rückgänge der Produktion In den De r - brauchSgüterinduftrien gegenwärtig zum großen Teil nicht mehr so stark, wie in den verflossenen Herbst- und IBintermcnaten. Teilweise sind sogar gewisse Produktionsbelebungen festzustellen, z. 2. bei Schuhen, Porzellan. Baumwollgarn ufto.. so daß da» Institut eine zunehmende Entspa nnung in den Der- brauchSgüterinduftrien feftstellen zu können glaubt. Daraus wird gefolgert, daß die konjunkturelle Entspannung bei letzteren am meisten fortgeschritten zu sein scheint, wa» bei den ProduktionSgüterinduftrien noch nicht der Fall ist. Die Feststellung de» Institut» für Konjunkturforschung ist insofern besonder» interessant, al» bekanntlich vornehmlich feiten» der Kartelle be ft ritten wird, daß sich durch Preisherabsetzungen über eine Anregung der Kauflust auch eine Erhöhung de» Absätze» einstellen würde. Die Schuhindustrie hat al» eine der ersten eine erhebl iche Preissenkung für die verschiedensten Artikel vorgenommen, und der Erfolg ist der. daß bei ihr die Depreffion al» überwunden gelten kann, da sich die Schuhproduktion im ersten Halbjahr 1930 um rund 7 Prozent über DorjahrShöhe hält. M?n sieht also, daß in» Gewicht fallende Preisherabsetzungen sehr wohl den durch sie beabsichtigten Zweck einer Absatz belebung erfüllen können, wenn auch damit nicht gefügt fein soll, daß etwa nun unmittelbar auf die Preisherabsetzung die Absatzerhöhung folgt.
Wochenbericht
vom Frankfurter Effektenmarkt.
Die freundliche Stimmung der vergangenen Woche konnte sich zu Beginn der neuen Woche nicht erhalten. Ausschlaggebend hierfür war in erster Linie die schwache Reuyorker Börse. Aber auch weitere Betriebsstillegungen im Ruhrgebiet und die Verschlechterung der ArbeitSmarktlage im Reiche wurden als ungünstige Zeichen bewertet. Der Ordereingang war so minimal, daß die Spekulation nicht den Mut aufbringen konnte, Deckungen vorzunehmen. Da» Geschäft bewegte sich daher in den denkbar engsten Grenzen. Doch wurde die Tendenz wieder etwa» freundlicher, al» die im Rahmen de» Arbeit-- beschaffungSprogramme» herauSgegebenen Aufträge an die Wirtschaft auch in Börsenkreisen lebhaften Widerhall auSlösten. Da» Geschäft erfuhr trotzdem keine nennenswerte Belebung. Rur Spitzenwerte konnten hiervon etwa» profitieren und sich im Kurse bessern. Aber auch diesmal hielt die Zuversicht nicht lange an. G» kam ziemlich Material an den Markt, und zwar veranlaßt durch einen KurSeinbruch an derAmsterdamer Börse, wovon der deutsche Markt nicht verschont blieb. Besonder» betroffen wurden Spezialwerte und auch diese Papiere, die international gehandelt werden. Die Kulisse reservierte sich stark und nahm nur Abgaben vor, so daß da da» Angebot nicht gerade dringend war. schon kleinste an den Markt kommende Stücke genügten, um teilweise erheblichere Kursdifferenzen zu verursachen. Aber eine gewisse Widerstandskraft war auch diesmal im Grundton der Börse nicht zu verkennen. Auch der bevorstehende LiquidationStag brachte etwas Material heraus, obwohl diesmal schon bei dem kleinen EngagementSumfang keine Äeberwindungs chwie- rigfeiten zu erwarten waren. Der Ultimo galt bald alS glatt überwunden, und die Tendenz nahm wieder ein freundlicheres AuSIehen an, zumal auch die AuSlandbörfen wieder fester lagen, insbesondere die Arnsteraamer Börse. Verschiedene Wirtschaftsmeldungen liehen eine belfere Beurteilung der Lage »u, so daß eigentlich einer regeren Geschäftstätigkeit nicht- mehr im Wege gestanden hätte, wenn der mangelhafte Ordereingang nicht gewesen wäre, wovon eine starke Depression ausging und fast jeder Ge- fchäftSentfaltungSkeim unterbunden wurde. Einige Werte machten jedoch eine Ausnahme und waren sogar zeitweise recht lebhaft gehandelt. Sonderanregungen boten hier einen Anlaß. Dor allem bestand am Glektromarkt für Felten und Guilleaume Rachfrage bei einem Gesamtgewinn von etwa 9 Proz. Die Interessennahme der amerikanischen Schwachstromindustrie an diesem Unternehmen wirkte stimulierend. Aber auch die übrigen Llektrowerte waren gesuchter und konnten
sich gegenüber der vergangenen Woche um bi» zu 3 Prvz. bessern. Von internationalen Werten war Chade auf die schwache spanische Valuta etwa 4 Mark niedriger. 3 -G -Farben schlossen 2.50 Prvz. fester Hervorzuheben waren noch von WarenhauSaklien Karstadt, die sich um 3 Prvz. besserten Kaliwerte lagen nur wenig erholt Auf holländische Abgaben büßten Aku 3,50 und Bembera 2 Prvz. ein. Im großen und ganzen war die KurSgeftaltung nicht etnheitlich. doch überwogen 2eff e tungen. Die Situation wurde günstiger beurteilt, und die Börse schloß bei etwa» regerem Geschäft freundlich Erwähnenswert waren noch AG für Verkehrswesen und Allgem. Lokalbahn, die bi» zu 4 Prvz. anzogen. Don Banken lagen Danatbank 2.50 Prvz. schwä- cher Arn Rentenmarkt bestand durchweg etwa» Interesse für Deutsche Anleihen. Von Ausländem waren Türken und Oesterreicher fester. Am Geldmarkt war TageSgeld mit 3 Prvz. lehr leicht und flüssig, erst gegen Ende der Woche trat infolge be» Ultimo» mit 4.50 Proz. eine Versteifung ein. Am Devisenmarkt war Spanten nach anfänglicher Besserung wieder sehr schwach
Wochenbericht
vom Frankfurter Produktenmarkt.
Der Frankfurter Produktenmarkt hatte in dieser Woche im allgemeinen eine weitere tüd- läufige Tendenz zu verzeichnen. Während noch zu Beginn der Woche die Preise für Brotgetreide und Hafer etwa» anzogen, verstimmten gegen Schluß der Woche die flauen Au-land- melbungcn härter, fo daß die Preise teilweise recht erheblich nachgaben. Die weiter günstige Wetterlage übte einen ziemlichen Druck auf den Gesamtmarkt au». Auch die Auswirkungen der gesetzgeberischen Maßnahmen der letzten Monate auf dem Gebiete der Agrarwirtschaft machten sich in immer stärkerem Ap» nahe fühlbar, fo daß die Abschnürung Deutschland» vom Welt- getreibemarh immer beutlicher in Erscheinung trat. Da» Geschäft bewegte sich wiederum in sehr engen Grenzen.
Hafer alter Ernte, der zu Beginn dieser Woche noch sehr fest lag, gab im Verlaufe der Woche beträchtlich nach. Da» Angebot war indessen weiter knapp. Gegen Montag war ein Verlust von 8,50 Mark per Tonne zu verzeichnen, während gegen die Vorwoche nur ein solcher von 2,50 Mark eintrat. Auch Reuhafer war infolge der unbefriedigenden Qualitäten ziemlich matt. Der Konsum ist gegenwärtig nur wenig aufnahmefähig.
Weizen lag bei großem Angebot sehr schwach. Die Mühlen nahmen nur den notwendigsten Bedarf au» dem Markt. Gegen die Vorwoche trat ein Rückgang deS Preise» von 8,50 Mark per Tonne ein. Auch im Termingeschäft gingen die Preise ziemlich zurück. Bessere Qualitäten wurden über Rotiz, dagegen abfallende niedriger bezahlt. Da auch die Qualitäten im allgemeinen hinter dem vorjährigen Ergebnis zurückbleiben, Nagten die Mühlen über schlechte Mahlfähigkeit, und man vertrat die Ansicht, daß die hohe Dermahlungsquote für Inlandweizen dadurch nicht lange aufrechterhalten werden könne.
Roggen ebenfalls angeboten, doch blieb der Preis gegen die Vorwoche gut behauptet, nachdem zunächst noch eine leichte Steigerung zu verzeichnen war. Trotz der Berliner Festigkeit war Roggen zu den entsprechenden Preisen nicht unterzubringen. waS wohl auch daraus zurückzuführen ist. daß am Frankfurter Markt keine Stützungsstelle vorhanden ist. während die hohen Berliner Dotierungen auf StützungSkäufe bet Reichsstützungsstelle beruhen.
Das Mehlgeschäft war weiter von ber Lage am Brotgetreidemarkt abhängig. Trotzdem die Preise für Weizenmehle von ber Mühlen- tonvention um insgesamt 1 Mark per 100 Kilo ermäßigt wurden, war das Geschäft nur auf den äußersten Bedarf beschränkt. Roggenmehl lag dagegen etwas fester, doch war auch hier die Umsatztätigkeit fkhr klein.
Futtermittel bis 1 Mark niedriger, ohne besonderes Geschäft. Hülsenfrüchte und Rauh- futtermittcl unverändert. Stärker angeboten und weiter recht schwach lagen Kartoffeln.
Die Woche schloß zu folgenden Rotierungen: Weizen 262,50, Roggen 167,50, Hafer alter Ernte 197,50, Hafer neuer Ernte 172,50, Weizenmehl, südd. 42 bis 42,75, Weizenmehl, niederrhein, 42 bis 42.50, Roggenmehl 27 bis 28. Weizenkleie 7,75 bis 7.60. Roggenkleie 7,25 bis 7. gelbfleifchige Frühkartoffeln per Zentner 2,75 Mark.
Wochenbericht vom Frankfurter Gchtachtviehmarki. Infolge de» zumeist sehr großen Auftrieb» und der warmen Witterung war die Geschäftstätigkeit am Frankfurter Schlachtviehmarkt äußerst gering und der Verlauf im allgemeinen schleppend. Lediglich am Rinder» markt bestand etwa» mehr Interesse, da hier namentlich der Srpvrt verstärkte Rachtrage bekundete Da auch der Auftrieb an diesem Markte acringer al» in ber Vorwoche war unb gute Qualitäten nur wenig vorhanden waren, wurde der Markt bei anziehenden Preisen geräumt Etwa 52 Prvz de» Auftrieb» wurden wieder hauptsächlich nach Helsen. Hefsen-Rassau und der Rheinprvrinz auSgeführt. Der Kälbermarkt verzeichnete überwiegend schleppende» Geschäft, doch wurde der Markt bet 3 bi» 5 Mark niedrigeren Preisen geräumt. Schafe bei eben,all» sehr stillem Geschäft unb etwa 1 Mark schwächeren Preisen au»verkaust. Schweine bei großem Austrieb unb anfang» mäßig regem, später aber sehr schleppendem Handel auSverkauft. Die Preise gaben bt» zu 3 Mark nach.
Der Gesamtauftrieb bestand au» 1407 Rindern. darunter befanden sich 310 Ochfen, 140 Bullen, 438 Kühe unb 382 Färsen, ferner au» 1441 Kälbern, 290 Schafen und 5619 Schweinen. Verglichen mit dem Auftrieb ber vergangenen Woche waren 179 Rinder weniger am Markt, während 200 Kälber. 70 Schafe unb 525 Schweine mehr zum Verkauf standen.
Bezahlt wurden pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 59 bi« 62. *2) 54 bi» 58, hl, 50 bi» 53. Bullen a) 55 bi» 58. b) 50 bi» 54. Kühe a) 49 bi» 52. b) 44 bi» 48. c) 40 bi» 43. d) 35 bi» 39. Färsen a) 60 bi» 63. b) 56 bi» 59, c) 50 bi» 55. Kälber b) 76 bi» 81. c) 70 bi« 75, d) 62 bi» 69. Schafe al) 50 bi» 53, b) 43 bi« 49. Schweine b) 65 bi« 67, c) 66 bi« 69, d) 65 bi« 68, e) 64 bi« 67.
•
• Kommerzienrat Dr. h. c. Ernst Schmid, der Generaldirektor und Gründer der Maggi-Gesellschaft in Singen am Hohentwiel (Baden) und Berlin, begeht am 1. September da» 4 0jährige 3 u bll ä u tp feiner Tätigkeit bei diesem führenden Unternehmen der deutschen Rahrung«mittelindustrie.
• Großer Qlrbetterabbau im Main- zerBezirk. Die sinkende Wirtschaftskonjunktur macht sich im Mainzer Bezirk hauptsächlich in der verarbeitenden Industrie bemerkbar. So sah sich die bisher immer vollbeschäftigte München- Augsburger Maschinenfabrik. Riederlassung Mainz-Gvstav-burg. genötigt, etwa 200 Arbeiter zu entlassen. Der allgemeine Riedergang zieht auch die ficinen Industriewerke in GinSheim, Bischofsheim und Trebur (Ried) stark in Mitleidenschaft. Auch hier finden umfangreiche Arbeiterentlassungen statt.
• Veränderungen im Vorstand und AufsichtSrat der Adam Opel A.-G. Der Vorsitzende des AussichtSrat« der Adam Opel A.-G.. Geheimrat Dr.-3ng. h. c. Wilhelm von Opel, teilt dem WTB -Handelsdienst mit Die Reorganisation der Adam Opel A.-G ist so weit fortgeschritten, daß nach Herrn Keith Wood nunmehr auch Herr Irving I. Reuter nach Erledigung der ihm übertragenen besonderen Aufgabe planmäßig auS dem Vorstand unserer Gesellschaft ausgeschieben ist, um wichtige neue Ausgaben zu übernehmen. Da« Ausscheiden der beiden bisherigen Mitglieder unseres Vorstände« hat weitere Veränderungen erforderlich gemacht: Herr Rechtsanwalt Wronker-Zlatow. der seit Jahren al» Rechtsberater mit besonderem Erfolg mit allen Seiten der Automobilindustrie besaßt gewesen ist, ist au6 unserem Aufsichtsrat au»* geschieden, um nunmehr seine ganze Kraft unserer Firma al» Mitglied de« Vorstände» zur Verfügung zu stellen. Außer ihm sind der bisherige Finanzberater der Adam Opel A.-G. Herr SR. Palmer, und Herr A. I. Wieland, einer der besten Kenner de» deutschen und be« deutschen Erport-Automobilmarkte«, zu Mitgliedern be« Vorstanbe« ber Abam Opel A -D. ernannt worben. An Stelle be» Herrn Rechtsanwalt» Wron- ker-Flatow tritt ber bisherige Leiter ber Tauf» hall-Automobilfabrik. Herr R K E v a n », in den AussichtSrat unserer Gesellschaft ein, um feine reichen allseitigen Erfahrungen insbesondere auch auf technischem und fonftruftioncllem Gebiete in den Dienst unserer Gesellschaft zu stellen und al« Delegierter de» AuffichtSrat» die Leitung und
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe ber zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskoni 4 o. H., Loinbardzinsfuß 5 o H.
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4,187
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58,30
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täntfebe Roten ........
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112.37
(hi9'rite Roten ........
20,343
20,423
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16,44
16,50
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168,28
168,96
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4,191
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16,49
16,45
16.49
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81,31
81.47
81,33
81.49
Spanien .
44,71
44,79
44,21
44.29
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2,066
2,070
2,066
2,070
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0.384
0,401
0,403
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59.125
59,245
59,115
59.235
frag .
12,414
12,434
12,416
12.436
reljrab . .
7,425
7,435
7,430
7.444
Butane ft . .
73,39
73,53
73,385
73,525
Bulgarien
3.032
3,03c
3,037
3,043
Utffafcon - .
18,82
18.86
18,82
18,86
taniig - . . »onft.ntfn.
81,45
81,61
81,49
81,65
1,784
1,789
1,784
1,769
Btben. .
5,435
5,445
5,435
5.445
Clonaba
4,185
4,193
4,187
4,195
11m nffti .
3,427
3.433
3,407
3,413
Lsro . -
20,89
20,93
20,88
20,92


