ren und einen
;ine Verwechslung ist bei
anderseyung bis zu gewissem Grade, Hypothek fcn, die nachweiSoar zur Zeichnung von Kriegs"
armseliger Vorteil.
TL
gewissenhafte und treue
sicht nicht schwerfallen wird.
asprogramm zur Verfügung gestellten billigten Kredit von 15 Millionen
ihrung seines verantwor- öge es dem allseits hoch-
f u n ver
Pilzgericht gegenüber haben, nicht unberechtigt ist, wenn die Zuverlässigkeit des Sammler- Zweifel aufkommen läßt, ober die Speisepilze bereit-
)3&3ept; zur Hälfst öoppelftarker Kathreiner zur Hälfte Milch/
durchweg nur aus
Antrag gewährt.
gearbeitet wurde. Die Strafte ist mit einer sehr starken Asphaltdecke versehen, die Kurven sind besonder- geebnet und erhöht, die Strafte ist flacher geworden. Von Den Autofahrern wird die Ferttgstellung freudig begrübt, war doch die Llmleitung-strafte von Lang-Dön- nach Leihgestern so verfahren und voller Schlaglöcher, daß Autofederbrüche an der Tagesordnung waren.
ch E b e r st a d t, 29. Juli. Am 27. Juli beging der Gcmcinderechner Wilhelm Löbrich HI. sein 2 5. Dienstjubiläum. In Gegenwart des Ortsvorstands und der Gemeindebeamten überreichte Bürgermeister G ö r l a ch dem Jubilar eine Ehren- urkunde und sprach ihm vollste Anerkennung für die
er er neuervohrien u u < an den HauptstGng der Wasserleitung ist jetzl folgt. Die Erdarbeiten gestalteten sich schwierig, da ein ungemein wasserreiches Gebiet zu durchbrechen war und zentnerschwere Findlingsblöcke, die sich in den Weg stellten, gesprengt werden muhten. Auch die Pumpstation ist soweit ausgebaut, dah nach dem Einbau der elektrisch betriebenen Pumpe die Zuführung des Wassers erfolgen kann. Berücksichtigt man die Ergiebigkeit der Quelle, so dürfte der seitherige Wassermangel für alle Zeiten beseitigt sein.
± Glashütten. 29. Juli. Die Ehefrau Lina Stock aus dem benachbarten Weiler
lässig vermeiden lassen. Sie lauten:
1. Man sammle nur bas. wa- man selbst al- Speisepilz ganz genau kennt und lasse alle- andere stehen. Ebenso beachte man die ganz jungen und unentwickelten, sowie die alten Pi^e nicht. Die ersteren besitzen die Kennzeichn der Art noch nicht, können darum etwas ganz anderes fein, als da-, wofür man sie angesehen hat, die alten sind in der Regel schon madig. Madige Pilze aber sind, auch von den allerbesten Arten, bereit- schädlich.
2. Man sammle nicht mehr. alS man für den sofortigen Bedarf braucht. Da- Aufheben von einem zum anderen Tage ist besonder- bei feucht- warmem, zu Gewittern nc genbem Wetter bedenklich. Reste von Pilzgerich.en kann man von Mittag bi- -um Abend zwar kühl aufbewahren, aber auch nicht länger.
Bei der Zubereitung beachte man, baft jedes Pilzgericht durch übermäßig langes Kochen zäh und unverdaulich wird. Da- Mitkochen einer Zwiebel, eine- silbernen Löffels oder Geldstückes, um an deren Schwarzwerden ein Kennzeichen für da- Vorhandensein von giftigen Pilzen zu haben, ist irreführend.
Verwechselungen mit ähnlich aussehen» den Pilzen sind möglich:
1. beim Champignon mit Knollenblätter-
einen Betrag anzufordem. Die vom Beigeordneten in dieser Angelegenheit unternommenen Schritte sind leider erfolglos geblieben, da nach einer Mitteilung des Ministers für Arbeit und Wirtschaft der vorgesehene Staatskredit nur den notleidendsten Gemeinden, die große Zahlen von ausgesteuerten Erwerbslosen aufzuweisen haben, zur Verfügung gestellt wird. Vom Beigeordneten wurde nun vorgeschlagen, d i e Kanalisation der Gießener Strafte vorxunehmen. Hierzu lag ein Voranschlag aus Dem vorigen Jahre in Höhe von 6900 Mark vor, der die Kanalisation dieser Strafte von der Färbgrabengasse bis *ur Einmündung in die Londorfer Strafte vorsieht. Es entspann sich hierüber eine längere Aussprache. Einige Gemeinderäte wünschten die Fortführung der Kanalisation bis zur Gartenstrafte. von anderer Seite wurde die Kanalisation eines Teiles des Marktplatzes und der vorderen Alsfelder Strafte mit Weiterführung in die Schloftgasse befürwortet, um die dortigen, tiefgelegenen Keller der Anlieger anschlieften zu können und dadurch deren Beschwerden wegen des Wassers in ihren Kellern abzuhelfen. Auch die Chaussierung eines Waldweges am Ludwigsplatz und das Drechen der Steine hierzu im städtischen Steinbruch an der Weickartshainer Strafte wurde angeregt. Schließlich kam es zu folgendem Beschluß: .Die Kanalisation Der Gießener Straße nach dem Voranschlag vom 9. Februar 1929 durch das Kulturbauamt Gießen ausschreiben zu lassen. Zur Bedingung wird gemacht, baft bei Der Ausführung ber Arbeiten nurOrünberger Arbeitslose, insbesonbere Ausgesteuerte eingestellt werden müssen." Bei der Beschlußfassung ging man von der Erwägung au-, dah e- jedenfalls für die Gemeinde besser sei, das Geld für Produktive Arbeiten zu Dertoenben, als eS für Unterstützungen auszugeben. Von einer Seite wurde noch angeregt, das Kreisamt zu bitten.
anleihe ausgenommen finb. Deim Dorliegen wertbeständiger Lasten ist dem Grundbesitzer der dem Werte der aus der Last sich ergebenden laufenden Geldverpflichtung entsprechende Detrag auf Antrag zu erstatten lArt. 7,1). Auch laufende Geldverpflichtungen aus Hypotheken, die mit mehr als 25 v H ausgewertet wurden, find, soweit sie Über die normalen Aufwertungszinsen hinaus- geften, von der Steuer in Abzug zu bringen (Artikel SL).
4. Weiter kommen Ermäßigungen in De- tracht, wenn die Steuer im Mißverhältnis zu der Rentabilität steht. Ist die Friedensmiete geringer als 5 v. H deS Frieden-werte-, so ist dieser auf das Zwanzigsache derselben ßerab- zusehen lArt. 2,2). Ermäßigung tritt ein bei Mictausfall, z. B. leim Leerstehen ohne Verschulden bed Eigentümer-, beim Richteingang von Mieten, bei nicht nur vorübergehender erheblich geringerer Ausnutzung von gewerblichen Räumen gegenüber der Vorkriegszeit, bei geringerem Mieteingana infolge Umbaus gewerblicher Räume in Wohnräume (Art. 9,3 u. 4)
5. Bedeutete die Einziehung der Steuer nach Lage der Sache eine Unbilligkeit, so kann der Minister der Finanzen die Steuer ganz oder teilweise erlassen ober erstatten, wenn die Gründe in dem Steuergegenstand selbst liegen (Art. 12). Diese Bestimmung, die aus älteren Fassungen des Gesetze- übernommen ist, hat heute wohl nur noch geringeren praktischen Wert, da die Mehrzahl der dafür in Frage kommenden Fälle in der neuen Fassung bindend geregelt unter Rümmer 4 mit auf geführt sind.
6. Endlich finden noch persönliche Verhältnisse eine Berücksichtigung dadurch, baft in den Fällen, wo die Erhebung der Steuer eine besondere Härte bedeuten würde, die Bezirksfürsorge einzuspringen hat (Art. 15). Dies wird angenommen, wenn der Steuerpflichtige ein Einkommen unter dem Existenzminimum bezieht, wenn er Sozialrentner, Kleinrentner, Kriegsbeschädigter oder Kriegerhinterbliebener ist und Unterstützung oder Zusatzrente erhält, ferner bei Erwerbslosen und bei kinderreichen Familien. Auch der Mieter kann in diesen Fällen für den in seiner Miete enthaltenen Anteil an der Sonder- Gebäudesteuer unterstützt werden.
Die genannten Ermäßigungen, Befreiungen und Unterstützungen werden, soweit sie sich nicht auf die allgemeinen Freistellungen und die Di- gression des Tarifs, sondern auf die besonderen Tatbestandsmerkmale des Einzelfalles stützen.
Oberheffen.
Arbeitsbeschaffung in Grünberg.
— Grünberg, 29. Juli. Zur jüngsten De- meinderat-fttzung waren zehn Gemeinderäte erschienen.
Schon vor einiger Zeit regte der Beigeordnete an, seitens der Stadt in der Frage der produktiven Beschäftigung derausgesteuer- ten Erwerbslosen etwas zu tun, da andernfalls diese Leute dem Stadtsäckel als ilnter- stützungsempsänger zur Last fallen würden. Man war damals der Meinung, notwendige Straßenherstellungen und Kanalisation ausführen au lassen, und solle versuchen, von dem vom hessischen Staat für das Arbeitsbefchaf-
so alt sind, dah eine Zersetzung der Eiweißstosfe im Bereich der Möglichkeit liegt. GS sollen deshalb hier einige allgemein gültige Regeln mitgeteilt werden, wie sich Verwechslungen mit gesundheitsschädlichen und giftigen Pilzen zuver-
dah ein Teil der Gelder deS Grunderwerb-- fondS, der bei dem demnächstigen Verkauf des Färbgrabens über 10 000 Mark anfteige. für diesen Zweck verwendet werden dürste^ da eine anderweitige Geldbeschaffung, die wohl auf keine Schwierigkeiten stoße, immerhin noch 8,75 Prozent Zinsen erfordere.
Schloffermeister Schäfer, der eine Interessent für den Färbgraben, beanstandete die eine Derkaufsbedingung, die ihm die Entwässerung überläßt. Man ist der Meinung, daß durch die beschlossene Kanalisation der anliegenden Gießener Straße cs ihm leicht möglich ist, sich anzuschließen. Daher beschloß der Gemeinderat. es bei den am 16. Juli beschlossenen Verkaufsbedingungen zu belassen. Außerdem wurde den beiden Käufern — Schmidt und Schäfer — eine Frist bis 15. August gesetzt, andernfalls geht der Verkauf zurück.
Eine Windhose.
Ulfa, 29. Juli. Eine seltene Ratur- erscheinung schreckte gestern einen Teil der Bewohner von Rabertshausen und von unserem Dorfe. Zwifchen 11 und 12 Uhr entwickelte sich in der Gegend des erstgenannten Ortes in Verbindung mit einem Kugelblitz eine Windhose, die sich in östlicher Richtung fort- bewegte. Auf ihrem schmalen. langen Wege wurden entwurzelte Dickwurzpslanzen, Getreidebündel und -garben und alles Bewegliche auf» gewirbelt und oft haushoch in die Luft gehoben. In dem Trichter der Wettersäule waren ununterbrochene elektrische Entladungen zu beobachten.
Landkreis Gietzcn.
co Klein-Linden, 28. Juli. Am Sonntag feierte die hiesige Christliche Gemeinschaft in unserer Kirche ihr diesjährige- J a h - ressest. Rach einem Vorspiel der vereinigten Posaunenchöre von Leihgestern und Klein-Linden und gemeinsamem Gesang sprach der Ortßgeist- liche, Pfarrer Bremmer, über die Verantwortung des Christen und die Freude des Christen. Missionar Heinze von der Abessinischen Mission erzählte von dem Volk der Abessinier, das sich infolge seiner abgeschlossenen Lage und seiner Selbständigkeit fein schon im vierten Jahrhundert angenommenes Christentum bewahrt hat. Der Frauenchor der hiesigen, Gemeinschaft und der gemischte Chor der Gemeinschaft von Großen- Linden, beide unter der Führung von Prediger Meng, Großen-Linden, bereicherten die Feier durch passende Chorvorträge. Mit Gebet, gemeinsamem Gelang und Rachspiel der vereinigten Posaunenchöre schloß die schön verlaufene Feier.
LI Großen-Linden. 29. Juli. In der I jüngsten öffentlichen Gemeinderatssitz u n g befaßte sich der Gemeinderat u. a. mit der Aufstellung des Stellenplanes. SS wurden folgende Beamtenstellen in der Gemeinde feftgelegt: Gemeinde rechner, Polizeidiener. Rachtwächter, Flurschütze. Ratschreiber. Faselwärter und Schuldiener. - Die Materiallieferung für die Herstellung des FriedhofswegeS wurde den Wenigstfordemden übertragen: es kommen in Betracht: die Gemeinde Holzheim für Stüdfteine (Dafalt) pro Kubikmeter 120 Mark und die Firma Launspach in Annerod für Bordsteine für den lsd. Meier frei Verwendung-- stelle 1,65 Mk. Die Arbeitsausführung soll durch hiesige ausgesteuerte Erwerbslose erfolgen.
ßeißgeftern, 29.Juli. Am vorigen Sam- tagabend feierte der Gesangverein „(Ein- tracht"' in schlichter Weise sein 69. Stiftungsfest, dos gut besucht war. Nach einem Begrüßungs- chor eröffnete der 1. Vorsitzende W. Seipp mit einer Ansprache die Tagesordnung: Entgegennahme der Iahresrechnung, (Entlüftung des Rechners, Dor- I standswahl, Ernennung von Ehrenmitgliedern und Aussprache über die Feier des 70. Stiftungsfestes im Jahre 1931. Mit großer Mehrheit wurde ein Gesangswettstreit beschlossen, unter Berücksichtigung der schlechten Wirtschaftslage, jedoch in Erwägung gezogen, falls sich diese noch verschlechtern sollte, das Fest in kleinerem Rahmen zu feiern. I Die Ausschüsse für die Vorarbeiten wurden einft- I weilen gewählt. Beim Dortrag einer Anzahl Män- I nerchöre verliefen die Stunden allzu schnell.
—r. Lang-Göns, 29. Juli. Mit Dem heutigen Tage ist das Teilstück der Provinzial- strahe Großen-Linden — Lang-Göns dem Verkehr übergeben worden. Rahezu ein | Vierteljahr hat die Herstellung diese- Strahen- 1 teile- gedauert, trotzdem in zwei TageSsHichten
tungsvollen Amtes aus.
verehrten Jubilar, der auch zualcich die Unter- erheberstelle, das Amt eines Kirchenrechners und
Anstalt im Verlauf de- letzten Winter- wesentlich erweitert werden. Die Dettenzahi ist auf £K) gestiegen, und man ist jetzt in der Lage, rund 850 Kurbedürftige tm Jahre aukunebmen. Mit der Erweiterung ging Hand in Hand eine Verbesserung der hygienischen und sanitären Ausstattung. so daß daS Heim heute in allem einem modernen Sanatorium gleicht. Vor einigen Tagen konnte mit der Aufnahme von Kranken in dem neuhergerichteten Hause begonnen werden. — Sin neues Ä r a/Tc nftau #. da- den besonderen Bedürfnissen Der Dadestadt Rechnung trägt, ist eine dringende Rotwendigkeit. Die Pläne dazu liegen vor. Mit Errichtung de- vor einigen Wochen in Betrieb genommenen Ifolierhause-, dessen Errichtung 400 (X» Mk. kostete, ist der erste Schritt zur Verwirklichung de- großen Projekt e- letan. Für den Hauptbau find rund 1 Million Mark notwendig. Der Baufond- der Stadt beträgt 200 003 Mk. Run hat sich unter dem Vorsitz von Sanität-rat Dr. Hahn ein Äranfen- »ausbau-Derein gebildet, der sich die Aufgabe stellt, an der Ausbringung der noch sehlen- xm 800 000 OHL mitzuarbeiten.
Äme Büdingen.
# Ridda . 29. Juli. Der Krei-rinder- zuchtverein Büdingen unternahm bieder Tage eine Besichtigungssahrt nach dem Versuch-gut der Landwirtfchastskammer, Selgenhof, und der Arbeiterkolonie Reu- Ulrichstein. Ts beteiligten sich an der Lehrfahrt 56 Mitglieder aus zehn Ortsgruppen. Der Leiter der Deran''''''t'ina. Oekonomierat Dr. Wagner vom Lanhwirtschaft-kammerau-- schuh in Gießen, gab au Dem Selgenhof Erläuterungen über dre Bewirtschaftung des Gute-. Die mustergültigen Wirtschaftsanlagen mit den modernen technischen Einrichtungen gefielen allgemein. In Reu-Ülrichstein hatte Oekonomierat Ritte, der Leiter des GukeS. die Führung und machte die Teilnehmer mit der Bewirtschaftung-weise. sowohl hinsichtlich des Feldbau-, al- auch der Fleckviehzucht, bekannt.
HAusdemNibdatal, 29. Juli. Die D u r ch- gonge ft raße Nidda — Scho11en , der Anmarschweg für das Rennen „Rund um Schotten", wies am Samstag und Sonntag einen nie gesehenen Verkehr auf. War auch an den Vortagen die Straße schon stärker durch Motorräder und Autos belebt, so steigerte sich ihre Zahl am Samstagnachmittag unheimlich Ein ununterbrochenes Kommen und Gehen, das bis tief in die Nacht anhielt. In den srühen Morgenstunden des Sonntags wuchs der Verkehr noch an. Motorräder, Autos und Fahrräder zogen, wie nacheinander ab- gelassen, dem Vogelsberg zu. Nach Beendigung des Rennens setzte eine Abwanderung ein, die oft be- ängstigende Formen annahm. Glücklicherweise war kaum ein ernstlicher Unfall zu verzeichnen.
Kreis Schotten.
• Schotten, 30. Juli. Der bekannte Schot- tener Sommermarkt findet in altberge-
Deachtung diese- Kennzeichen- so gut wie ausgeschlossen:
3. beim Reizker. Auch in diesem Falle läßt sich jede Verwechselung leicht vermeiden, wenn man beachtet, daß der ähnliche Birken- oder Giftreizker am Rande zottig gcwimpert ifL einen weihen Stiel und Weiße Milch hat, während der echte Reizker orangcgelbe Milch au-fliehen läßt
Man beachte die zahlreichen Täublinge, von denen eS etwa zwanzig verschiedene Arten gibt, überhaupt nicht. Von den roten, sind die mit gelben Lamellen zwar eßbar, aber die Täublinge stnd fast immer madig, meist schon von Insekten betonen, bevor sie aus der Erde kommen, auch sind sie wenig ergiebig. Man beschränke sich auf die allbekannten Champignon, den Steinpilz, Eierpilz oder Pfifferling, Birkenpilz und Rothäubchen, auch Kapuziner genannt. Wer andere Pilze genau kennt, wie Krempling, Hallimasch. Stoppelpilz, Parasol. Totentrompete, Ziegenbart. Ritterlinge und die verschiedenen Röhrlinge wie Kuh- und Butterpilz, Ziegenlippe usw. mag auch diese mitnehmen, in Zweifelsfällen aber fragen, ober die ihm nicht ganz zuverläffige Ware aus- scheiden. Die Gesundheit steht höher, als ein
von ihm mit zubereitet werden, daS ganze Gericht durch den ihm eigentümlichen, gallebitteren Geschmack. Der giftige Satan-Pilz von der Gestalt de- Steinpilze- hat rote Röh roten, biden Stiel. E
vertretungsweise das Rechneramt in Dorf-Gill versieht, vergönnt fein, noch lange Jahre feine erprobten Kräfte in den Dienst der Gemeinde zu stellen.
• Eberstadt, 29. Juli. Der Landwirt August Gorr II. von hier kam am Sonntag, al- er sich mit seinem Motorrad unterwegs auf der Fahrt nach Schotten zum Besuche de- dortigen Rennens befand, zwischen Laubach und Schotten in einer Kurve in der Rähe des Jägerhauses mit seiner Maschine ins Rutschen, so dah er das Fahrzeug zum Stehen bringen muhte. In diesem Augenblick wurde er von einem entgegenkommenden Auto angefahren und so erheblich verletzt, dah er dem Laubacher Krankenhaus zugeführt werden muhte. Der Bedauernswerte soll eine Gehirnerschütterung und einige Rippenbrüche erlitten haben.
Lich, 29. Juli. Der Kriegerverein hielt am Sonntag bei guter Beteiligung auf den Schiehständen an der Hardt sein diesjähriges Preisschiehen ab. Die Preisverteilung, die ber Vorsitzende, Stadtrechner L. Häuser, abend- im „Holländischen Hof" mit einer inhaltreichen Ansprache einleitete, zeigte folgende Ergebnisse: 1. Preis Karl Müller, 88 Ringe: 2. Erbprinz Hermann Otto zu Solms, 86; 3. Hrch. Müller, 85; 4. Jean Eise, 85; 5. Christian Rau, 85; 6. Willi Hahn, 84; 7. Fritz Zimmer, 84; 8. Hrch. Textor. 82; 9. Adam Friedrich. 81; 10. Wilh. Kraus. 81; 11. Karl Kambeitz; 12. IuliuS 3 bring: 13. Ludwig Häuser; 14. Hrch. G r o t e f e n t> t; 15. Hrch Kempf; 16. Gustav Löhr; 17. Herrn. ®ie feier; 18. Hrch. Vater; 19. Christian Eise; 20. Friedr. Schmidt; 21. Herrn. Keil. Ferner wurden mehrere Ehrenscheiben gefchossen. Die Hasfia-Ehrenscheibe gewann Julius I h - ring. Rach der Preisverteilung hielt Mufik und Tanz die Kameraden noch in bester Stimmung beisammen. Die Mufik wurde auSgeführt von Mitgliedern der Kapelle Topp. — Am 31. August findet hier das Dezirksschiehen des Hafsiabezirks Lich statt.
)( Lich. 29. Juli. Die F r a u e n v e r e i n e von hier und Rieder-Bessingen und der Posaunen- ch o r L i ch unternahmen am Sonntag unter Führung der beiden Pfarrer in drei großen Auto» omnibuffen einen Tagesausflug, an dem sich 160 Personen beteiligten. In schöner Fahrt ging es frühmorgens über Butzbach biß Ufingen, sodann hinauf nach der S a a l b u r g. die kurz besichtigt wurde.. In Bad-Homburgs Erlöserkirche nahmen die Ausflügler am HauptgotteSdienst unter Mitwirkung des PosaunenchorS teil und besichtigten später die Kirche, den Schlohpark und die Kuranlagen. Rach dem Mittagsmahl in Ober - Eschbach, währenddessen Stiftsdechant Kahn eine Begrüßungsansprache hielt, ging eß nach Rieder-Erlenbach. Hier wurde dem Er - ziehungßheim Glauburg ein Besuch ab» gestattet. Pfarrer Draudt grüßte und dankte als Pfarrer von Lich und Rieder-Bessingen, sowie als Borstandsmitglied der Glauburg, und lud zur eingehenden Besichtigung des Hause- und seiner Einrichtungen ein. In flotter Fahrt brachten gegen Abend die Wagen die Ausflügler nach Bad-Rauheim. wo noch einmal zur Besichtigung der Sprudel kurze Raft gemacht wurde. Um 20.30 Uhr trafen die Vereine hier wieder ein.
Kreis Friedberg.
2$. Dad-Dauheim, 29. Juli. Die hiesige Versorgungskuranstalt, die aus dem 1903 gegründeten Militärkurhauß hervorgegangen ist unb ehemaligen Angehörigen des Heeres und der Marine Kuraufenthalt gewährt, ist seit April 1926 in einem städtischen Gebäude in der Luisen-- fttaße untergebracht. Nachdem das Reich die danebenliegende Villa angekauft hat, konnte die
brachter Form statt. Montag, 4. August, Pferde-, Dullen-, Rindvieh- und Krämermarkt; Dienstag. 5. August, Rindvieh-, Schweine-, Ziegen- und Krämermarkt; Mittwoch, 6. August, Krämermarkt, Volksfest. Rach den Anfragen und Bestellungen zu urteilen, wird der Markt sehr besucht werden und seine alte Anziehungskraft erneut außüben.
O ß a u b a d), 29. Juli. Mit der H e r st e 11 u n g der mehr als 1400 Meter langen Ort sdurch- f a h r t L a u b a ch ist in den letzten Tagen begonnen worden. Don den Basaltwerken Nickel (Ober-Wid- dersheim) und Braun (Laubach) werden mittels Lastkraftwagens Schottersteine angefahren, so daß noch im Laufe dieser Woche zum Walzen und Teeren der Straße geschritten werden kann.
- Ober-Schmitten, 29.Juli. Der An- schluß unserer neuerbohrten Quelle
‘ ....... ’-'lt er-
I schwämmen, von Denen eß mehrere Arten gibt I Sie sind zu vermeiden, wenn man jeden Champignon ausscheidet. helfen Lamellen oder Blätter nicht rötlich, sondern weift sind. Jeden Pilz. Der dem Champignon ähnlich und kein Parasol ist und einen verdickten, unten knolligen Stiel hat schließe man auß;
2. beim Steinpilz mit Gallen- und Satanspilz. Die Röhren des erstgenannten Doppelgängers besitzen einen rötlichen Schimmer. Der Fuß »st in der Regel stärker genetzt 6r ist zwar nicht giftig, verbi rot aber, wenn auch nur Spuren
S t r e i t ft a i n wurde, als sie sich in Begleitung ihreS 12 Jahre alten Sohnes auf Dem Rückwege von Gedern nach hier befanb, in der Rähe deS Gederner Sees von einem Schlaganfall betroffen, der den alsbaldigen Tod der bedauernswerten Frau herbeiführte. Der kleine Junge holte auf schnellstem Wege Hilfe von zu Haufe zu Der auf der Landstraße liegenden Frau herbei, der Tod war jedoch schon eingetreten. Die auf so tragische Weise auS dem Leben abberufene Frau hatte in Gedern einen im dortigen Krankenhaus«! liegenden Sohn besucht
Derantworttich für das Feuilleton i. D.: ____Dr. Fr. W. Lang e.
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MetmöasKinö keine Mlch mehr will, öann geben Sie ihm •Wüchkathr einer*?
Der wird dreimal so leicht verdaut wie Mlch allein/ ... und viel.viel lieber gnrunken/
Minke für Vikfammler
Rücksicht auf die Größe der Wohnfläche alle, SWJIlllV I Ml W IIj) I M III MlIVI <
deren Frieden-wert 4000 Mark nicht über- steigt (Art 6,3). 3n diesem Sommer sind die Ditlerung-ver-
3. Dle Befreiung mit weniger al- 20 o. Ä be- hältnisfe für eine ergiebige Pilzernte ästeten Einfarnilienwohnhäufer bildet den lieber- besonders günstig Es wäre zu bedauern, wenn gang zu der Gruppe Der Befreiungen aus Grund der überreichliche Ertrag unserer nahen Wälder b<14 Richtvorliegens von Entfchuldungsgewinnen an diesem angenehmen und bekömmlichen Dah- bzw. des VorliegenS beweiben in geringerem als rung-mittel nicht au-genüht würde. SS muß aber normalem Maße. Bei Grundstücken, die am gesagt werden, daß das unbehagliche Gefühl 31. Dezember 1918 unbelastet, ober nur biß zu | deß Mißtrauens, weiche- viele Menschen jedem 30 v. H. belastet waren, ist die Steuer auf einen bestimmten, nach ber Höhe ber Belastung gestaffelten Prozentsatz beS Friebenswertes herab- zuseyen (Art. 7,3). Bei ber Berechnung ber Belastung werben etwaige nach bem 31. Dezember 1918 erfolgte Rückzahlungen mit ihrem Goldmarkwert in Abzug gebracht, falls dieser mehr als 25 v. H. des Goldmarkbetrag- der Belastung auß- macht Als Belastungen im Sinne dieser Bestimmung gelten u. a. nicht: Sicherungshypotheken. Derwandtenhypothe'.en aus Erbaußein- anderfehung bis zu gewissem Grade, Hypothe-
Sleuerpslichtige, die sich vor Schaden bewahren wollen, werden also gut tun, ihre Verhältnisse eingehend daraufhin zu prüfen, ob nicht diese oder jene ErmäßigungZmöglichkeit bei ihnen vorliegt, was an Hand Der oben gegebenen Heber«


