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Francais mit 2:0 schlagen konnten. Das Tref­fen, das überaus interessant und spannend verlief, stand bei Halbzeit schon mit 1:0 zu Gunsten der Schwaben, die damit als erste deutsche Mannschaft diesem Klub auf eigenem Platze eine Niederlage bei­bringen konnten.

Sie Arbeitsgemeinschast DT., DES., DIS.

Die Arbeitsgemeinschaft der Turner und Sportler kann nunmehr als gesichert angesvrochen iverden. Der Ausschuß der Deutschen Turnerschaft genehmigte den Vertragsentwurf mit der Deutschen Sport­behörde und dem Deutschen Fußballbund. Die ge­

meinsame Durchführung der Meisterschaft der D.S.B. und der Volksturnerschaft ist nur möglich, wenn sich die Sportler zu einer Verlegung ihrer Meisterschaft vom 2. und 3. August auf den 16. und 17. August bereit erklären.

Irhön - (Segelflug - Wettbewerb.

Der diesjährige 11. Rhön - Segelflug- Wettbewerb, den die Rhön-Rositten Gesellschaft wieder als internationalen Wettbewerb ausschreibt, wird voraussichllich in der Zeit vom 9 b i s 2 4. A u- g u st auf der Wasserkuppe stattfinden.

wicht von 70 Kilogramm, gesund und trocken: Hektolitergewicht von 72 Kilogramm, gut, gesund und trocken: Hektolitergewicht von 63 Kilogramm, trocken, für Müllereizwecke gut verwendbar.

Die Preise verstehen sich je Tonne, Frachtver­rechnung (Parität) Frankfurt o. M., für alsbal­dige Lieferung. Soweit Abschlüsse ermittelt wer­den in anderen Qualitäten als denjenigen der drei ständigen Notierungen, werden diese unter Angabe des Naturalgewichts und der Be­schaffenheitsmerkmale besonders notiert.

* Bilanzsitzung der I. - G. - Farben­industrie. Gegenüber einer Pressemitteilung, wo­nach die Bilanzsitzung der J.-G.-Farbenindustrie A.-G., Frankfurt a. M., auf den 26. April anberaumt sein soll, erfährt der WTB.-Handelsdienst, daß die Bilanzsitzung erst anfangs Mai stattfindet.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 31. März. Tendenz: freundlich. Hinsichtlich der Neubildung des Reichskabinetts war man im heutigen Vorrnit- tagsverkehr ziemlich zurückhaltend und die Mei­nung hierüber war geteilt. Zu Beginn des offi­ziellen Marktes kam jedoch eine freund­liche Stimmung und eine Belebung des Geschäftes zum Durchbruch. 3n erster Linie wirkte anregend, daß wieder Kaufaufträge ein­getroffen sein sollen. Der heutige Ultimo dürfte keine Schwierigkeiten bieten. Die Kulisse schritt in Verbindung damit und infolge einer regeren Beteiligung des Auslandes am Börsengeschäft zu Weinungskäufen. Der Geldmarkt war wohl angespannter, doch besteht die Hoffnung auf eine baldige weitere Erleichterung. Einige Wirt­schaftsnachrichten lauten immer noch etwas zu­rückhaltend, doch wurde auch hierin eine bessere Entwickelung der Wirtschaft prophezeit. Mehr in den Vordergrund treten konnten noch vor allem am Elektromarkt Chadeaktien mit plus 9 Mark. AEG. mit plus 1,5 Prozent, Licht & Kraft, Gesfürel und Schuckert je plus 1 Pro­zent höher. Siemens eröffneten unverändert. Autzerd«n bestand noch für Deutsche Linoleum mit plus 5,25 Prozent, für Kaliwerte, bei dem gesteigerten Kaliabsatz im Monat März, bei einer Besserung bis zu 4,5 Prozent lebhafteres Interesse. Montanwerte lagen nach wie vor still, doch ergaben sich auch hier Besserungen bis zu 2,5 Prozent. Am Chemiemarkt traten Gold­schmidt mit Aus 3 Prozent mehr hervor, aber auch Farben waren mit plus 2 Prozent ge­suchter. Dauunternehmungen bis zu 1,5 Prozent fester. Wayß & Freitag lagen auf Gewinn­mitnahmen bis 1 Prozent gedrückt. Danken er­öffneten bis zu 1 Prozent höher. Rcichsbank l'-cht nachgebend. Schiffahrtswerte hatten beson­deres Geschäft. Hapag und Nordeutscher Lloyd gut behauptet. A.-G. für Verkehrswesen leicht nachgebend. Conti-Gummi waren ebenfalls stär­ker bevorzugt und konnten 4,5 Prozent gewin­nen. Zellstoffaktien bis 1 Prozent höher. 3m Verlaufe war das Geschäft still, doch blieb die Tendenz freundlich. Auf Gewinnmitnahmen er­gaben sich vereinzelt kleine Kursrückgänge. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6 Prozent un- verändert. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1875, gegen Pfund 20,372, London gegen Kabel 4,8655, gegen Paris 124,30, gegen Mailand 92,93, gegen Madrid 39,09, gegen Holland 12,12, gegen Schweiz 25,13.

Berliner Börse.

Berlin. 31.März. Der erste Vormittags­verkehr der neuen Woche zeigte trotz der von der Spekulation geübten Zurückhaltung ein freundliches Aussehen. Auch an der Vorbörse hielt die zuversichtlichere Stimmung an. und man hörte allgemein höhere Kurse. Die Unsicherheit hinsichtlich der Neubildung der Regierung wurde gegenüber den aus der Wirt­schaft vorliegenden günstigen Momenten etwas in den Hintergrund gedrängt. Der befriedigende Kaliabsatz im ersten Quartal, die ziemlich be­stimmten 12-v. H.-Dividendeerwartungen bei .- G.-Farben, die Nachrichten von der beabsich­tigten Bildung eines Elektrofinanzierungstrustes, die Gewährung der Reich ltelephonkonzession an Siemens & Halske, der Fortschritt in der Ent­lastung des Arbeitsmarktes und endlich der sehr feste Schluß der Neuhorker Börse, waren solche anregende Momente. Besonders lebhaftes Ge­schäft hatten heute Farben, die schon vorbörs­lich mit 174,5 v. H. umgingen. Zu den ersten Notierungen wurden von der Spekulation die vorhandenen Nachfragen von Publikumsseite viel­fach zu Glattstellungen benutzt, so daß die Eröffnung zwar freundlich, die Kursentwicke­lung aber nicht auf allen Märkten einheitlich

war. Illeber den üblichen Rahmen von 2 v. H. gewannen Polyphon und Nordseefischerei je 3v.

Chadeaktien 5 Mark. Auf der anderen eite verloren Bergmann, Rhein. Braunkohlen, Bemberg, Schultheis und Sarotti etwa 2 bis 5 v. H. Kaliwerte lagen allgemein etwas schwä­cher. Nur Westeregeln konnten sich im Kurse gut behaupten. Deutsche Anleihen ruhig. Aus­länder bei kleinem Geschäft eher leichter. Der Pfandbriesmarlt war noch unentwickelt. Der Geld­markt war etwas angespannter. Lagesgeld, d. h. heute auch Geld über Ultimo, 6 vis 8,5 v. H.; Monat'geld 6 bis 7,5 v. H., Warenwechsel etwa 5,5 v. H. Nach den ersten Kursen wurde es leb­hafter und fester, wobei die Hoffnung auf Wie­de rverflüssigung des Geldmarktes nach überwun­denem Ultimo anregte. Schultheiß die anfangs etwas schwächer lagen, und Conti Gununi zogen etwa 3,5 v. H. an. Auch an den übrigen Märk­ten kam es zu Besserungen bis zu 2 v. H. Ost­werke besserten sich um 3 v. H. Farben, Elektro« werte, und Montanpapiere hattet neben den genannten Werten recht lebhaftes Geschäft.

Frankfurter Eiermarkt.

Tendenz: sehr ruhig. (Auslandeier unverzollt ab Grenzstation, Jnlandeier ab Station.) Preise in Pfennig per Stück: Italiener 8,5 bis 9. bul­garische 6,5 bis 6,75, jugoslawische 6,75 bis 7, rumänische 6 bis 6,25, polnische 5.75 bis 6, holländische 8 bis 10, dänische 8 bis 10. belgisch­flandrische 8 bis 8,5, schlesische 6.75 bis 7, baye­rische 7.25 bis 7,5, norddeutsche 7,5 bis 7,75.

Frarter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 31. März. Der Produk­tenmarkt verkehrte in fester Haltung. Das An­gebot war sehr gering; da die Auslandnotierun­gen höher lauteten, schritt die Händlerschaft zu Deckungen, so daß Preisbesserungen bis zu 0,75 Mark eintraten. Am Mehlmarkt war Weizen- mehl und Roggenmehl bis 1,25 Mk. infolge der Hinaufsetzung der Mehlpreise durch die Müh- lenkonvention teurer. Am Futtermittelmarkt machte sich besonders für Mais für Futterzwecke Interesse bei einem Gewinn von 1,75 Wb be­merkbar. Es wurden notiert: Weizen 27,7528, Roggen 17,75, Sommergerste für Drauzwecke 18, Hafer, inländischer, 16,5016,75, Mais (gelb) für andere Zwecke 17,5018,50. Weizenmehl, süddeutsches, Spezial 0, 40,5041,25, Roggen­mehl 25,25-26,50, Weizenkleie 8,25-8,50, Rog­genkleie 9,009,25, Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke, 2233, Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke, 3580, Heu, süddeutsches, gut, ge­sund, trocken, 8,508,75. Weizen- und Roggen­stroh, drahtgepreßt, 5, Weizen- und Roggen­stroh, gebündelt, 5, Treber, getrocknet, 11,5012. Tendenz: fest.

Frankfurter Schtachtviehmartt.

Frankfirrt a.M., 31.März. Auftrieb: 1321 Rinder, darunter 340 Ochsen, 77 Bullen. 504 Kühe, 358 Färsen: 462 Kälber: 77 Schafe; 4849 Schweine. Es notierten: Rinder: Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 55 bis 58 Wk., (ältere) 50 bis 54. sonstige vollfleischige (jüngere) 46 bis 49; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 53 bis 56, sonstige vollfleischige ober ausgemästete 48 bis 52; Kühe: jüngere, vottfleischige, höchsten Schlachtwerts 46 bis 49, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 42 bis 45, fleischige 35 bis 41, gering genährte 28 bis 34; Färsen (Kalbinnen, Iungrinder): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 56 bis 59, vollfleischige 52 bis 55, fleischige 43 bis 51. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 76 bis 80, mittlere Mast- und Saugkä b:r 70 bis 75, ce.irge Käl er 53 bis (9. Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Le­bendgewicht 66 bis 69, vollfleischige Schweine von etwa 160 bis 300 Pfund 67, bis 70, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 66 bis 69 Mk. Marktverkauf: Rinder ruhig, geringer äleberstand. Schweine ruhig, geringer llebtzrstand. Kälber und Schafe mittelmäßig, geräumt.

Letzte Nachrichten.

Manda sniederlegunq des ^eichsminiflers Schiele.

Berlin, 31. Mär;. (MTB. Funkspruch.) Reichs- emährungsminister Schiele Hal in einem Schrei- ben vom heutigen Tage an den Präsidenten des Reichstages fein Mandat als deutschnationaler Reichstagsabgeordneter nledergelegt.

Wizamlmänner-Tagung in Gießen.

Der Provinzialverband Oberhessen des Vereins hessischer Iusttzamt- männer hielt am Samstagnachmittag imHin­denburg" zu Gießen seine diesjährige Provin - zialversammlung ab.

Justizinspektor Bayersdorf (Gießen) be­grüßte Die zahlreich Erschienenen und gab zunächst einen kurzen Ueberblicf über die einzelnen Der- handlungsgegenstände. Er wies in diesem Zusam­menhang auf die finanzielle Not im hessischen Staatshaushalt hin und vertrat die Auffassung, daß bei restloser Durchführung des bereits im Iahre 1921 in Kraft getretenen Reichsspargesehes zur Entlastung der Gerichte (Kleine Iustiz- teform) eine wesentliche Vereinfachung, Ver­billigung und Beschleunigung des Geschäftsganges bei den Gerichten möglich sei. Durch die Er­weiterung der Aufgaben des Rechts- Pflegers könne die vom Reichssparkommissar vorgeschlagene Aufhebung bzw. Zusammenlegung kleinerer Amtsgerichte vermieden werden. Weiter müsse die Amtsanwaltslaufbahn wie in Preußen auch in Hessen den mittleren Be - am ten zugänglich fein. Die in Preußen einge­führte Dreiteilung des Bureaudien­stes müsse auch in der hessischen Iustizverwal- tung Eingang finden. Der Redner machte dann noch eine Reche von Sparvorschlägen zum hessi­schen Staatshaushalt.

Iustizobersekretär G l e n z (Büdingen) refe­rierte sodann über:Die kleine Justiz- reform vom Iahre 1921 und ihre Durchführung in Hessen." Der Redner brachte zunächst zum Ausdruck, daß durch den Abbau bzw. die Zusammenlegung kleinerer Amts­gerichte die erwartete Ersparnis nicht eintreten werde, dagegen bedeuteten derartige Maßnah­men eine weitere wirtschaftliche Betastung der Rechtsuchenden. Außerdem seien solche Maßnah­men auch unzweckmäßig. Dagegen sei durch die Schaffung des Reiserichters und durch die Erweiterung der Befugnisse des Rechtpflegers eine Verminderung der Kosten der Justizverwaltung sehr wohl möglich. Es fei bedauerlich, daß die im Amtsblatt Nr. 4 von 1921 vom Hess. Iustizministerium erlassenen E n 11 a ft u n g s b e st i m m u n g e n, besonders bezüglich der freiwilligen Gerichtsbarkeit, nur bei neun Amtsgerichten zur Durchführung gekom­men seien. Die mittlere Beamtenschaft in bet Justizverwaltung forbere bie restloseDurch- führ ung biefer Entlastungsbestim- m u n g e n um so mehr, als dadurch die Mög- lichkeit zur Erhaltung der kleinen Amtsgerichte gegeben sei. Der Redner zeigte dann bie finan» gielle Auswirkung bet Entlastungsbestimmungen, um zum Schluß noch darauf hinzuweifen, daß die Frage der Justizreform eine Frage der Er­sparnis von Mitteln sei. Hierbei müßten von allen Seiten Opfer gebracht werden, denn über dem Schicksal des einzelnen stehe das Schicksal unseres Volkes.

Nach kurzer Begrüßung der inzwischen erschie­nenen Mitglieder des Gesamtvorstandes des Vereins hielt der Vorsitzende der ©efamtorgani- fation, Justizinspektor Schröder (Darmstadt) em kurzes Referat über das Gutachten des -Reichssparkommissars hinsichtlich der Landesjustizverwaltung. Nach einer einleitenden wirtschaftspolitischen Betrachtung behandelte der Redner die vom Reichsfparkommifsat vorgeschla­genen, sowie die von der Hessischen Regierung geplanten Sparmaßnahmen, zu denen er ein­gehend Stellung nahm. Der Redner vertrat die Auffassung, daß auch in der Justizverwaltung gespart werden muß und kann. Er sieht die vor­nehmste Aufgabe in dem Ausbau der Oblie­genheiten des Rech tspf legers. Weiter hält er dieDreiteil ung des Bureaudien- stes (wie in Preußen) für notwendig. Er zeigte die Auswirkungen der Zusammenlegung von

Amtsgerichten und die dadurch eintretende wei­tere Belastung der Wirtschaft, um sich dann mit der geplanten Zusammenlegung der bei­den hessischen Strasan st alten Butz­bach und Marienfchloh zu beschäftigen.

Als letzter Referent sprach Iustizobersekretär Hardt (Butzbach) über:Oie Reform des Geschäftsbetriebs bei den hessischen Justizbehörden nach preußischem M li­st e r". Er erläuterte in eingehender Weise die in Preußen eingeführte Dreiteilung des Bureaudienstes (schwieriger Bureaudienst, einfacher Bureaudienst und Kanzleidienft), zeigte die Ausbildung, Prüfung und Zulassung der einzelnen Berufsgruppen, um sich dann mit der Tätigkeit der verschiedenen Beam­tenkategorien zu beschäftigen. Er wies auf die Un- schiede hinsichtlich der Zulassung, Prüfung und Tä­tigkeit in Preußen und Hessen hin und vertrat die Auffassung, daß man in Hessen auch in der Justiz­verwaltung mit der Zeit gehen müsse, nur verant­wortungsvolle Qualitätsarbeit in der Verwaltung könne uns retten.

In der anschließenden Aussprache wurde von einem Strafanstaltsbeamten, Oberkassentnspektor Eidracher (Butzbach), die Hallung des Beamten- bunbes zur Frage der Zusammenlegung der Straf» anftaüen gerügt, sowie die Auswirkung einer der­artigen Maßnahme erläutert. Justizinspektor S ch r ö- der begründete die Stellungnahme des Beamtenbun­des zu dieser Frage. Justizobersekretär G le n z wies im Schlußwort auf die Stimmung der Bevölkerung gegen die Aufhebung von Amtsgerichten und Kreis- ämtern hin, nahm Stellung gegen das geplante Er­mächtigungsgesetz und vertrat die Auffassung, daß an einen Abbau der Amtsgerichte erst gedacht wer­den könne, wenn die Verkehrsverhältnisse dies zu­lasten. Justizinspektor Schröder betonte in feinen Schlußausführungen, daß die Bestrebungen auf Ausbau der Tätigkeit der mittleren Beamten keine Stellungnahme gegen das Richtertum bedeuten, son­dern das Herausheben des'deutschen Richterstandes aus feinem seitherigen formellen Arbeitsgebiet hin­über zur größeren Konzentration und zur Befrei- unß von Arbeiten, die wesentlich nur Rechtskennt- nif|e formeller Art ooraussetzend nicht eine volle akademische Vorbildung erforderten.

Als Ergebnis der Verhandlungen wurde so­dann einstimmig nachstehende Entschlie­ßung gefaßt:Die am 29. März 1930 in Gießen tagende Provinzialversammlung des Verbandes Hessischer Justizamtmänner ersucht den Vorstand des Vereins, umgehend eine außerordent­liche Landesversammlung all er hes­sischen Kollegen in Frankfurt a. M. einzuberufen, in deren Mittelpunkt die Frage der Justizreform behandelt werden sblle. Es soll versucht werden, zu dieser Kundgebung den Herrn Reichsjustizminister a.D. Schiffer als Redner zu gewinnen. Die hessische Regie­rung und der Landtag sind hierzu einzuladen."

Wirtschaft.

Oie Getteicenotierunqen an der Frankfurter Börse.

Auf Grund eines Erlasses des preußischen Mi­nisters für Handel und Gewerbe vom 23. Januar 1930 wird die Frankfurter Börse, Ab­teilung Getreide, ab 1. April 1930 für die Ernte 1929/30 Weizen und Roggen wie folgt notieren:

Weizen (Hessen und Provinz Hessen-Nassau) Durchsainittsgualität, Hekto'llergewicht von 76 Kilogramm, gesund und trocken; Hektolitergewicht von 78 Kilogramm, gut, gesund und trocken; Hek- tolltergewicht von 74 Kilogramm, trocken, für Müllereizwccke gut verwendbar.

Doggen (Hessen, Provinz Hessen-Nassau und Tlnterfranken) Durchschnittsqualität, Hellollterge-

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Reichsbankdiskont 5 v. H., Lombardzinsfuß 6 o. H.

Banknoten.

Datum

Datum

Deolsenm-rt Berlin Frankfurt a. M.

169.5

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Oie hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlostenen Dividende an.

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Kaliwerke Aschersleben .

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Rhemiiche Elektrizität Schlesische Elektrizität. Schuckert L Co. . .

Siemen» & Halske .

Transrabio . . . .

Vabmeoer L Co.. . .

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Bergmann.......

Elektr. LieferungSgesellschaft Licht unv Krall Selten & Guilleaume Geielllchast für Elektriiche

Unternehmungen

Schultheis Patzenhofer . Cfimede .....

Aku ......

Bemberg.......

Zellstoff Daldvof . . . flellfloff Aschaffenburg . Charlottenburger Wasser Dessauer Ga» . . Daimler Motoren . , Deutsche Linoleum . . Maschinenbau A.,®. . . Nat. Automobil . . . Crcnffetn & Koppel . . Leonhard Tietz . Sventzko . . .

4% DefterreidUKbr Goldreine

4,20% Oefterreichische Silberrente

4% Oefterreichische Einheitliche Rente

4% Ungarische Goldrente

4% Ungarische Staarsrcnte v. 1910

454% orofll. von 1913

4% Ungarische Kronenrente

i% Türkische Bollanleibe von ifln

4% Türkische Bagvadbabn-Anl Serie I

4% oeefll Serie N

5% Rumänische vereinb Rente von 1003

IY}% Rumänische vereinb Rente von 1918

t% Rumänische vereint,. Harte .

9 io

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8

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pumburg-Amenka Palet . . Hamburg.Südam Dampfschiff Hansa Tampsschiss -Norddeutscher Lloyd . . 'Allgemeine Deutsche Creditanfi. Barmer Bankverein

Berliner Handelsgesellschaft Commerz. unv Prioat-Banf Darmstädter und Nationalbank Deutsche Bank und

Disconto-GeseUIchast, . . Dresdner Bank......

Reichsbank ......

SJ. ®. »Zarben.InvuftNe . . Dynamit Nobel.....

ScheideanstaU. . . . . , Goldschmidt . . . . RütgerSwerke . . . MetallgeieNIchaft. . . .

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Philipp Holzmann . . Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt.

Wavtz & Ureotag

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7.85

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Deutsche Erdöl . . » Essener Steinkohle . Gelsenkirchener . . Harpener . Hoeich Eilen. . 3le Bergbau . fildrfnerroede . . . Köln-Neuefsen . . . Manneemann-Röbren Mansseldet Bergbau Lberschlei Eiienbevarf Cberldilel KokSwerke Phönir Bergbau Rbeinische Braunkohle» Rbeinftahi . . . Rieüeck MotU« ...

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55,25

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8% Hess. Bolksftaat von 1929 (rüdtahlb 102%)

93

Oberhessen Provinz - Anleihe mit Auslos.-Rechten

51.75

Deutsche Komm. Eammelabl

Anleihe Serie i

_

53,65

_

8% Franks Hnv.-Bank Goldpfe XIII unkündbar bis 1934

47,5

_

7% Krankl Lwv.-Bank tSoldpfe unkündbar bis 1932

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6% Pr Lanbesofanddriefanftalt. Komm.-Lbi R. ifl

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7% Pr. LandeevfandbriefanNall. Pfandbriefe R. 10

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CI.®.® abg. Borkriegs-Obligatio. nen. rücktablbar 1932

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Berlin, 29. März

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nmerttaniiche VZoten.....

Belgische Noten ...... Täniiche Noten ....... Englisch: Noten........

F-ran;ösische Noten ..... volländifche Noten ..... .1t lienische Noten ...... Norwegische Noten.....

Deutsch-Dcsterr,4100 Kronen Rumänische Noten .....

Schwedische Noten......

Schweizer Noten ......

Spanische Noten.......

Dich choilowakifche Noten . . Ungarische Noten

4.169

58.2k

111.82

20.332

16.375

167.60

21.99

11.88

58.90

2.46

*112.16

80 J

52.49 12.37

72.85

4.189

58.52 112.26 20.412 16,435 168.28

22.07 112,32

59.14

2.48 112 60

81.19 52,71

12.43 '3.15

29 D.dn

31. JJldn

Amtlich.

Geld

Dotierung 3rks

Amtliche Dotierung

Geld

Briet

Änft.-Non.

67.87

68.21

167 92

163.26

Pu n .Aires

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58.493

58 365

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12 03

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'12.08

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112 68

Stockholm .

112,46

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112 46

112 68

HeliinaiorS.

'0.517

10.537

10 525

10 545

Italicit. . .

21.93

21.97

21 925

21 965

London. . .

20.355

20.395

20 353

20 393

Jieunort . .

1.1830

4.1910

4 184

4 197

Varis....

Schwei; . .

16.375

16.415

1637

16 41

-10.965

81.125

80 985

81.145

Sva un.

52,15

52,25

52.10

52 20

Japan . . .

2.068

2.072

2 069

2.073

Hio de Jan

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9.496

0 492

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Wien In D-- Cefi. QbQcft

58.97

59 09

58.975

59 095

Prag . . .

'2.307

12.41/

12 396

12 416

Bel irad

7.396

7.410

7 391

7.405

Bndav.fl. .

73.063

73 205

73 04

73.18

Bul arten

3.037

3.043

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3 043

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18.76

18.80

18.73

18 82

Tanna - - - Konst ntin.

31,44

81.60

81.42

81 58

1.784

1.786

1 785

1 789

Athen. . .

5.425

5 435

5.405

5 416

Canada

1.182

4.190

4 182

4.190

Uni uan .

3,776

3.784

3.778

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20.875

20.915

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