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Francais mit 2:0 schlagen konnten. Das Treffen, das überaus interessant und spannend verlief, stand bei Halbzeit schon mit 1:0 zu Gunsten der Schwaben, die damit als erste deutsche Mannschaft diesem Klub auf eigenem Platze eine Niederlage beibringen konnten.
Sie Arbeitsgemeinschast DT., DES., DIS.
Die Arbeitsgemeinschaft der Turner und Sportler kann nunmehr als gesichert angesvrochen iverden. Der Ausschuß der Deutschen Turnerschaft genehmigte den Vertragsentwurf mit der Deutschen Sportbehörde und dem Deutschen Fußballbund. Die ge
meinsame Durchführung der Meisterschaft der D.S.B. und der Volksturnerschaft ist nur möglich, wenn sich die Sportler zu einer Verlegung ihrer Meisterschaft vom 2. und 3. August auf den 16. und 17. August bereit erklären.
Irhön - (Segelflug - Wettbewerb.
Der diesjährige 11. Rhön - Segelflug- Wettbewerb, den die Rhön-Rositten Gesellschaft wieder als internationalen Wettbewerb ausschreibt, wird voraussichllich in der Zeit vom 9 b i s 2 4. A u- g u st auf der Wasserkuppe stattfinden.
wicht von 70 Kilogramm, gesund und trocken: Hektolitergewicht von 72 Kilogramm, gut, gesund und trocken: Hektolitergewicht von 63 Kilogramm, trocken, für Müllereizwecke gut verwendbar.
Die Preise verstehen sich je Tonne, Frachtverrechnung (Parität) Frankfurt o. M., für alsbaldige Lieferung. Soweit Abschlüsse ermittelt werden in anderen Qualitäten als denjenigen der drei ständigen Notierungen, werden diese unter Angabe des Naturalgewichts und der Beschaffenheitsmerkmale besonders notiert.
* Bilanzsitzung der I. - G. - Farbenindustrie. Gegenüber einer Pressemitteilung, wonach die Bilanzsitzung der J.-G.-Farbenindustrie A.-G., Frankfurt a. M., auf den 26. April anberaumt sein soll, erfährt der WTB.-Handelsdienst, daß die Bilanzsitzung erst anfangs Mai stattfindet.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 31. März. Tendenz: freundlich. — Hinsichtlich der Neubildung des Reichskabinetts war man im heutigen Vorrnit- tagsverkehr ziemlich zurückhaltend und die Meinung hierüber war geteilt. Zu Beginn des offiziellen Marktes kam jedoch eine freundliche Stimmung und eine Belebung des Geschäftes zum Durchbruch. 3n erster Linie wirkte anregend, daß wieder Kaufaufträge eingetroffen sein sollen. Der heutige Ultimo dürfte keine Schwierigkeiten bieten. Die Kulisse schritt in Verbindung damit und infolge einer regeren Beteiligung des Auslandes am Börsengeschäft zu Weinungskäufen. Der Geldmarkt war wohl angespannter, doch besteht die Hoffnung auf eine baldige weitere Erleichterung. Einige Wirtschaftsnachrichten lauten immer noch etwas zurückhaltend, doch wurde auch hierin eine bessere Entwickelung der Wirtschaft prophezeit. Mehr in den Vordergrund treten konnten noch vor allem am Elektromarkt Chadeaktien mit plus 9 Mark. AEG. mit plus 1,5 Prozent, Licht & Kraft, Gesfürel und Schuckert je plus 1 Prozent höher. Siemens eröffneten unverändert. Autzerd«n bestand noch für Deutsche Linoleum mit plus 5,25 Prozent, für Kaliwerte, bei dem gesteigerten Kaliabsatz im Monat März, bei einer Besserung bis zu 4,5 Prozent lebhafteres Interesse. Montanwerte lagen nach wie vor still, doch ergaben sich auch hier Besserungen bis zu 2,5 Prozent. Am Chemiemarkt traten Goldschmidt mit Aus 3 Prozent mehr hervor, aber auch Farben waren mit plus 2 Prozent gesuchter. Dauunternehmungen bis zu 1,5 Prozent fester. Wayß & Freitag lagen auf Gewinnmitnahmen bis 1 Prozent gedrückt. Danken eröffneten bis zu 1 Prozent höher. Rcichsbank l'-cht nachgebend. Schiffahrtswerte hatten besonderes Geschäft. Hapag und Nordeutscher Lloyd gut behauptet. A.-G. für Verkehrswesen leicht nachgebend. Conti-Gummi waren ebenfalls stärker bevorzugt und konnten 4,5 Prozent gewinnen. Zellstoffaktien bis 1 Prozent höher. 3m Verlaufe war das Geschäft still, doch blieb die Tendenz freundlich. Auf Gewinnmitnahmen ergaben sich vereinzelt kleine Kursrückgänge. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6 Prozent un- verändert. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1875, gegen Pfund 20,372, London gegen Kabel 4,8655, gegen Paris 124,30, gegen Mailand 92,93, gegen Madrid 39,09, gegen Holland 12,12, gegen Schweiz 25,13.
Berliner Börse.
Berlin. 31.März. Der erste Vormittagsverkehr der neuen Woche zeigte trotz der von der Spekulation geübten Zurückhaltung ein freundliches Aussehen. Auch an der Vorbörse hielt die zuversichtlichere Stimmung an. und man hörte allgemein höhere Kurse. Die Unsicherheit hinsichtlich der Neubildung der Regierung wurde gegenüber den aus der Wirtschaft vorliegenden günstigen Momenten etwas in den Hintergrund gedrängt. Der befriedigende Kaliabsatz im ersten Quartal, die ziemlich bestimmten 12-v. H.-Dividendeerwartungen bei .- G.-Farben, die Nachrichten von der beabsichtigten Bildung eines Elektrofinanzierungstrustes, die Gewährung der Reich ltelephonkonzession an Siemens & Halske, der Fortschritt in der Entlastung des Arbeitsmarktes und endlich der sehr feste Schluß der Neuhorker Börse, waren solche anregende Momente. Besonders lebhaftes Geschäft hatten heute Farben, die schon vorbörslich mit 174,5 v. H. umgingen. Zu den ersten Notierungen wurden von der Spekulation die vorhandenen Nachfragen von Publikumsseite vielfach zu Glattstellungen benutzt, so daß die Eröffnung zwar freundlich, die Kursentwickelung aber nicht auf allen Märkten einheitlich
war. Illeber den üblichen Rahmen von 2 v. H. gewannen Polyphon und Nordseefischerei je 3v.
Chadeaktien 5 Mark. Auf der anderen eite verloren Bergmann, Rhein. Braunkohlen, Bemberg, Schultheis und Sarotti etwa 2 bis 5 v. H. Kaliwerte lagen allgemein etwas schwächer. Nur Westeregeln konnten sich im Kurse gut behaupten. Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer bei kleinem Geschäft eher leichter. Der Pfandbriesmarlt war noch unentwickelt. Der Geldmarkt war etwas angespannter. Lagesgeld, d. h. heute auch Geld über Ultimo, 6 vis 8,5 v. H.; Monat'geld 6 bis 7,5 v. H., Warenwechsel etwa 5,5 v. H. Nach den ersten Kursen wurde es lebhafter und fester, wobei die Hoffnung auf Wiede rverflüssigung des Geldmarktes nach überwundenem Ultimo anregte. Schultheiß die anfangs etwas schwächer lagen, und Conti Gununi zogen etwa 3,5 v. H. an. Auch an den übrigen Märkten kam es zu Besserungen bis zu 2 v. H. Ostwerke besserten sich um 3 v. H. Farben, Elektro« werte, und Montanpapiere hattet neben den genannten Werten recht lebhaftes Geschäft.
Frankfurter Eiermarkt.
Tendenz: sehr ruhig. (Auslandeier unverzollt ab Grenzstation, Jnlandeier ab Station.) Preise in Pfennig per Stück: Italiener 8,5 bis 9. bulgarische 6,5 bis 6,75, jugoslawische 6,75 bis 7, rumänische 6 bis 6,25, polnische 5.75 bis 6, holländische 8 bis 10, dänische 8 bis 10. belgischflandrische 8 bis 8,5, schlesische 6.75 bis 7, bayerische 7.25 bis 7,5, norddeutsche 7,5 bis 7,75.
Frarter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 31. März. Der Produktenmarkt verkehrte in fester Haltung. Das Angebot war sehr gering; da die Auslandnotierungen höher lauteten, schritt die Händlerschaft zu Deckungen, so daß Preisbesserungen bis zu 0,75 Mark eintraten. Am Mehlmarkt war Weizen- mehl und Roggenmehl bis 1,25 Mk. infolge der Hinaufsetzung der Mehlpreise durch die Müh- lenkonvention teurer. Am Futtermittelmarkt machte sich besonders für Mais für Futterzwecke Interesse bei einem Gewinn von 1,75 Wb bemerkbar. Es wurden notiert: Weizen 27,75—28, Roggen 17,75, Sommergerste für Drauzwecke 18, Hafer, inländischer, 16,50—16,75, Mais (gelb) für andere Zwecke 17,50—18,50. Weizenmehl, süddeutsches, Spezial 0, 40,50—41,25, Roggenmehl 25,25-26,50, Weizenkleie 8,25-8,50, Roggenkleie 9,00—9,25, Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke, 22—33, Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke, 35—80, Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken, 8,50—8,75. Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt, 5, Weizen- und Roggenstroh, gebündelt, 5, Treber, getrocknet, 11,50—12. Tendenz: fest.
Frankfurter Schtachtviehmartt.
Frankfirrt a.M., 31.März. Auftrieb: 1321 Rinder, darunter 340 Ochsen, 77 Bullen. 504 Kühe, 358 Färsen: 462 Kälber: 77 Schafe; 4849 Schweine. Es notierten: Rinder: Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 55 bis 58 Wk., (ältere) 50 bis 54. sonstige vollfleischige (jüngere) 46 bis 49; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 53 bis 56, sonstige vollfleischige ober ausgemästete 48 bis 52; Kühe: jüngere, vottfleischige, höchsten Schlachtwerts 46 bis 49, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 42 bis 45, fleischige 35 bis 41, gering genährte 28 bis 34; Färsen (Kalbinnen, Iungrinder): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 56 bis 59, vollfleischige 52 bis 55, fleischige 43 bis 51. — Kälber: beste Mast- und Saugkälber 76 bis 80, mittlere Mast- und Saugkä b:r 70 bis 75, ce.irge Käl er 53 bis (9. — Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 66 bis 69, vollfleischige Schweine von etwa 160 bis 300 Pfund 67, bis 70, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 66 bis 69 Mk. — Marktverkauf: Rinder ruhig, geringer äleberstand. Schweine ruhig, geringer llebtzrstand. Kälber und Schafe mittelmäßig, geräumt.
Letzte Nachrichten.
Manda sniederlegunq des ^eichsminiflers Schiele.
Berlin, 31. Mär;. (MTB. Funkspruch.) Reichs- emährungsminister Schiele Hal in einem Schrei- ben vom heutigen Tage an den Präsidenten des Reichstages fein Mandat als deutschnationaler Reichstagsabgeordneter nledergelegt.
Wizamlmänner-Tagung in Gießen.
Der Provinzialverband Oberhessen des Vereins hessischer Iusttzamt- männer hielt am Samstagnachmittag im „Hindenburg" zu Gießen seine diesjährige Provin - zialversammlung ab.
Justizinspektor Bayersdorf (Gießen) begrüßte Die zahlreich Erschienenen und gab zunächst einen kurzen Ueberblicf über die einzelnen Der- handlungsgegenstände. Er wies in diesem Zusammenhang auf die finanzielle Not im hessischen Staatshaushalt hin und vertrat die Auffassung, daß bei restloser Durchführung des bereits im Iahre 1921 in Kraft getretenen Reichsspargesehes zur Entlastung der Gerichte („Kleine Iustiz- teform“) eine wesentliche Vereinfachung, Verbilligung und Beschleunigung des Geschäftsganges bei den Gerichten möglich sei. Durch die Erweiterung der Aufgaben des Rechts- Pflegers könne die vom Reichssparkommissar vorgeschlagene Aufhebung bzw. Zusammenlegung kleinerer Amtsgerichte vermieden werden. Weiter müsse die Amtsanwaltslaufbahn wie in Preußen auch in Hessen den mittleren Be - am ten zugänglich fein. Die in Preußen eingeführte Dreiteilung des Bureaudienstes müsse auch in der hessischen Iustizverwal- tung Eingang finden. Der Redner machte dann noch eine Reche von Sparvorschlägen zum hessischen Staatshaushalt.
Iustizobersekretär G l e n z (Büdingen) referierte sodann über: „Die kleine Justiz- reform vom Iahre 1921 und ihre Durchführung in Hessen." Der Redner brachte zunächst zum Ausdruck, daß durch den Abbau bzw. die Zusammenlegung kleinerer Amtsgerichte die erwartete Ersparnis nicht eintreten werde, dagegen bedeuteten derartige Maßnahmen eine weitere wirtschaftliche Betastung der Rechtsuchenden. Außerdem seien solche Maßnahmen auch unzweckmäßig. Dagegen sei durch die Schaffung des Reiserichters und durch die Erweiterung der Befugnisse des Rechtpflegers eine Verminderung der Kosten der Justizverwaltung sehr wohl möglich. Es fei bedauerlich, daß die im Amtsblatt Nr. 4 von 1921 vom Hess. Iustizministerium erlassenen E n 11 a ft u n g s b e st i m m u n g e n, besonders bezüglich der freiwilligen Gerichtsbarkeit, nur bei neun Amtsgerichten zur Durchführung gekommen seien. Die mittlere Beamtenschaft in bet Justizverwaltung forbere bie restloseDurch- führ ung biefer Entlastungsbestim- m u n g e n um so mehr, als dadurch die Mög- lichkeit zur Erhaltung der kleinen Amtsgerichte gegeben sei. Der Redner zeigte dann bie finan» gielle Auswirkung bet Entlastungsbestimmungen, um zum Schluß noch darauf hinzuweifen, daß die Frage der Justizreform eine Frage der Ersparnis von Mitteln sei. Hierbei müßten von allen Seiten Opfer gebracht werden, denn über dem Schicksal des einzelnen stehe das Schicksal unseres Volkes.
Nach kurzer Begrüßung der inzwischen erschienenen Mitglieder des Gesamtvorstandes des Vereins hielt der Vorsitzende der ©efamtorgani- fation, Justizinspektor Schröder (Darmstadt) em kurzes Referat über das Gutachten des -Reichssparkommissars hinsichtlich der Landesjustizverwaltung. Nach einer einleitenden wirtschaftspolitischen Betrachtung behandelte der Redner die vom Reichsfparkommifsat vorgeschlagenen, sowie die von der Hessischen Regierung geplanten Sparmaßnahmen, zu denen er eingehend Stellung nahm. Der Redner vertrat die Auffassung, daß auch in der Justizverwaltung gespart werden muß und kann. Er sieht die vornehmste Aufgabe in dem Ausbau der Obliegenheiten des Rech tspf legers. Weiter hält er dieDreiteil ung des Bureaudien- stes (wie in Preußen) für notwendig. Er zeigte die Auswirkungen der Zusammenlegung von
Amtsgerichten und die dadurch eintretende weitere Belastung der Wirtschaft, um sich dann mit der geplanten Zusammenlegung der beiden hessischen Strasan st alten Butzbach und Marienfchloh zu beschäftigen.
Als letzter Referent sprach Iustizobersekretär Hardt (Butzbach) über: „Oie Reform des Geschäftsbetriebs bei den hessischen Justizbehörden nach preußischem M list e r". Er erläuterte in eingehender Weise die in Preußen eingeführte Dreiteilung des Bureaudienstes (schwieriger Bureaudienst, einfacher Bureaudienst und Kanzleidienft), zeigte die Ausbildung, Prüfung und Zulassung der einzelnen Berufsgruppen, um sich dann mit der Tätigkeit der verschiedenen Beamtenkategorien zu beschäftigen. Er wies auf die Un- schiede hinsichtlich der Zulassung, Prüfung und Tätigkeit in Preußen und Hessen hin und vertrat die Auffassung, daß man in Hessen auch in der Justizverwaltung mit der Zeit gehen müsse, nur verantwortungsvolle Qualitätsarbeit in der Verwaltung könne uns retten.
In der anschließenden Aussprache wurde von einem Strafanstaltsbeamten, Oberkassentnspektor Eidracher (Butzbach), die Hallung des Beamten- bunbes zur Frage der Zusammenlegung der Straf» anftaüen gerügt, sowie die Auswirkung einer derartigen Maßnahme erläutert. Justizinspektor S ch r ö- der begründete die Stellungnahme des Beamtenbundes zu dieser Frage. Justizobersekretär G le n z wies im Schlußwort auf die Stimmung der Bevölkerung gegen die Aufhebung von Amtsgerichten und Kreis- ämtern hin, nahm Stellung gegen das geplante Ermächtigungsgesetz und vertrat die Auffassung, daß an einen Abbau der Amtsgerichte erst gedacht werden könne, wenn die Verkehrsverhältnisse dies zulasten. Justizinspektor Schröder betonte in feinen Schlußausführungen, daß die Bestrebungen auf Ausbau der Tätigkeit der mittleren Beamten keine Stellungnahme gegen das Richtertum bedeuten, sondern das Herausheben des'deutschen Richterstandes aus feinem seitherigen formellen Arbeitsgebiet hinüber zur größeren Konzentration und zur Befrei- unß von Arbeiten, die — wesentlich nur Rechtskennt- nif|e formeller Art ooraussetzend — nicht eine volle akademische Vorbildung erforderten.
Als Ergebnis der Verhandlungen wurde sodann einstimmig nachstehende Entschließung gefaßt: „Die am 29. März 1930 in Gießen tagende Provinzialversammlung des Verbandes Hessischer Justizamtmänner ersucht den Vorstand des Vereins, umgehend eine außerordentliche Landesversammlung all er hessischen Kollegen in Frankfurt a. M. einzuberufen, in deren Mittelpunkt die Frage der Justizreform behandelt werden sblle. Es soll versucht werden, zu dieser Kundgebung den Herrn Reichsjustizminister a.D. Schiffer als Redner zu gewinnen. Die hessische Regierung und der Landtag sind hierzu einzuladen."
Wirtschaft.
Oie Getteicenotierunqen an der Frankfurter Börse.
Auf Grund eines Erlasses des preußischen Ministers für Handel und Gewerbe vom 23. Januar 1930 wird die Frankfurter Börse, Abteilung Getreide, ab 1. April 1930 für die Ernte 1929/30 Weizen und Roggen wie folgt notieren:
Weizen (Hessen und Provinz Hessen-Nassau) Durchsainittsgualität, Hekto'llergewicht von 76 Kilogramm, gesund und trocken; Hektolitergewicht von 78 Kilogramm, gut, gesund und trocken; Hek- tolltergewicht von 74 Kilogramm, trocken, für Müllereizwccke gut verwendbar.
Doggen (Hessen, Provinz Hessen-Nassau und Tlnterfranken) Durchschnittsqualität, Hellollterge-
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
— Reichsbankdiskont 5 v. H., Lombardzinsfuß 6 o. H.
Banknoten.
Datum
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F-ran;ösische Noten ..... volländifche Noten ..... .1t lienische Noten ...... Norwegische Noten.....
Deutsch-Dcsterr,4100 Kronen Rumänische Noten .....
Schwedische Noten......
Schweizer Noten ......
Spanische Noten.......
Dich choilowakifche Noten . . Ungarische Noten
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