Aus ber Provinzialbauptstadt
Dießen, den 28. Oktober 1930.
Anleihegläubiger des Reiches Achtung!
Die Ziehung, der am 31. Dezember 1930 zur Rückzahlung gelangenden Auslosungsrechte der deutschen Anleihe-Ablös.« Schuld hat am 6. d. 1 stattgefunden. Aach Mitteilung eines führenden Berliner Börsenblattes sind aus früheren Verlosungen Deutsche Anleihe-Ablös.-Schuld + Auslos.-Aechte im Rückzahlungswert von insgesamt über 2 0 Millionen Mark bisher noch nicht zur Einlösung gebracht worden. Gs ist au^u- nehmen, bah cs sich dabei um Stücke handelt, die von den Besitzern selbst verwaltet werden, wodurch die erfolgte Verlosung bisher nicht zu ihrer Kenntnis gelangte. Wie wir erfahren, find die hiesigen Banken und Sparkassen bereit, die Berlosungskontrolle kostenlos vvr- zunehmen. Es empfiehlt sich daher für die Besitzer, ihre Stücke alsbald zur Prüfung vorzulegen, zumal die Verzinsung mit dem Tage der Verlosung aufhört. Das gleiche dürfte für alle übrigen Aufwertungsanleihen, mit denen Auslosungsrechte verbunden sind, zu empfehlen sein.
Gichcner Wochcnrnarktpreise.
Gs kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 150 bis 160, Kochbutter von 120 an, Matte 30 bis 35, Weihkraut 5 bis 6, Wirsing, Rotkraut, Selbe und rote Rüben 8 bis 10, Spinat 15 bis 20, Inter-Kohlrabi 5 bis 6, Rosenkohl 30 biS 35, Feldsalat 80 bis 100, Tomaten 25 bis 50, Zwiebeln 10 bis 12, Meerrettich und Schwarzwurzeln 40 bis 60, Kürbis 8 bis 10, Kartoffeln 3,5 bis 4, Aepfel 25 biS 50, Birnen 15 bis 40, Dörrobst 30 bis 35, Aüsse 40 bis 60, Honig 40 bis 50, junge Hähne, Suppenhühner und Gänse 100 bis 110 Pf. da« Pfund: Käfe (10 Stück) 60 bis 140 Pf.: Tauben 50 bis 70, Gier 15 bis 16, Blumenkohl 30 biS 70, Salat 10 bis 15, Salatgurken 20 b:s 30, Endivien 10 bis 15, Ober-Kohlraäi 6 bis 10, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 15, Sellerie 10 bis 50 Pf. das Stück: Radieschen 10 bis 15 Pf. das Bund: Kartoffeln 2,20 bis 2,50, Weißkraut 3, Wirsing 4, Rotkraut 5 Mark der Zentner.
vornotizcn.
— Tageskalender f ü r Dienstag. Ltadttheater: „Die Prinzessin und der Eintänzer", 20 bis 22 älhr. — Filmvortrag: „Die deutsche Hochseefischerei", 20 älhr, im Saale des Eas^ Leib. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Spielereien einer Kaiserin". — Astoria-Licht- spiele: „Polizei-Spionin 77" und „Der Grenzreiter von Texas".
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Heute, 20 älhr, findet die Aufführung von „Die Prinzessin und der Eintänzer" (Lustspiel von Engel und Grünwalds statt. Spielleiter ist Peter Fassott. Sn den Hauptrollen sehen wir Loni Leutholf. Eduard Wesener, Maria Koch und Walter Bäuerle. — Morgen, Mittwoch, geht die Erstaufführung des Schauspiels: „Reid- hardt von Gneisenaü' von Wolfgang Goetz über die Bühne. Das Schauspiel errang bisher einen außergewöhnlich großen Erfolg und hinterließ einen tiefen Eindruck. Oberspielwiter Bäuerle hat das Stück zusammenaezvgen und läßt es in 15 Bildern abrollen. Technische Vervollkommnung der Bühne ermöglicht es, die Bilder zum größten Teil bei offener Szene zu wechseln. Beginn 19.30 ülhr.
— Volkshochschule. Man schreibt und: Heute beginnen die Kurse „Eharakterbildung", „Kann die Bibel dem heutigen Menschen noch etwas sein" und „Englisch für Anfänger" in der ilnitXTfität, „Rhythmische Körperschulung" Grabenstraße 11 Hinterhaus: die Uebungsstunde des Kammerorchesters findet in der Oberreal- fchule, Singsaal, statt. Räheres siehe heutige Anzeige.
— Der Mandolinen - und Gitarrenverein „A e a p o l i t a" veranstaltet am Sonntag, 9. Aovember, in der Reuen Aula der Uni- versität unter der Leitung des Dirigenten Hans Sonntag sein diesjähriges Herbstkonzert. Als Solistin wurde Frl. Luise Walker auS Wien (Gitarre) gewonnen. Räheres in der heutigen Anzeige.
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*• Bereicherung der städtischen Gemäldegalerie. Eine wertvolle Bereicherung hat die städtische Gemäldegalerie zu verzeichnen. Als Leihgabe ist ihr von Professor Dr. E K ü st e r die vorzüglich gelungene Kopie eines die Kunst des Meisters vortrefflich darstellenden Bildes von A. Böcklin zugewiesen worden, das „Heiligtum des Herakles". Das Original des Bildes befindet sich im Museum für bildende Künste zu Breslau: es stammt aus den fruchtbaren florentinischen Jahren Böcklins (1879). Das Entgegenkommen des Herrn Professors Dr. Küster ist um so höher zu bewerten, als die städtische Gemäldegalerie kein Bild besitzt, das von der Kunst Böcklins eine Vorstellung gibt. Besichtigung kann am ersten Sonntag ■eine« jeden Monats, zum ersten Male am ersten Sonntag des Monats Rovember. erfolgen.
** Straßensperrung, mitgeteilt vom Ober- hessischen Automobilklub E. V. (21. v. D.) Gießen:
Wegen Ausführung von Kanalisationsarbeiten wird die Ortsdurchfahrt Grünberg im Zuge der Straße Gießen-Alsfeld vom 29. Oktober ab für jeglichen Verkehr gesperrt. Umleitung über Göbcln- rod—Beltershain—Lehnheim.
" Die Wiederbelebung de-Bürger- verein« soll in einer Dersammlung am morgigen Mittwochabend im „Postkcller* erfolgen. Sn einer Sitzung des Ausschusses für die Reu- gestaltung der Satzungen ist die politische Reu- tralctät des Vereins in einwandfreier und klarer Weise vorgesehen worden, und wenn die morgige Versammlung diesem Beschlüsse beitritt, dürfte der Dürgerverein in seiner neuen Schaffenszeit zu einem Sammelbecken sämtlicher Kreise der Bürgerschaft werden. Die Versammlung sei zu starkem Besuche angelegentlich empfohlen.
’* Keine Sonntagsrückfahrkarten am Reformationsfest! Zu unserer Notiz vom vorigen Samstag über die Gültigkeit von Sonntagsrückfahrkarten anläßlich des Reformationsfestes, die uns von dem TU.-Dienst übermittelt worden war, wird uns von der Pressestelle der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. folgendes mit- geteilt: „Zur Ausschaltung von Zweifeln macht die Reichsbahndirektion darauf aufmerksam, daß die Gültigkeitsdauer der Sonntagsrückfahrkarten anläßlich des Reformationsfestes nur dort verlängert ist, wo das Reformotionsfest als gesetzlicher Feiertag anerkannt ist. Im Bezirk der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. ist dies nicht der Fall." (Die Vergünstigung gelte, wie uns vom Bahnhof Gießen erläuternd hinzugefügt wird, nur in Sachsen als einem rein protestantischen Gebiete. D. Red.)
Das Haus der Burschenschaft „Germania" am Wetzlarer Weg wird zur Zeit durch Umbau wesentlich erweitert, da die Räume den Bedürfnissen des HauSbetriebe« schon lange nicht mehr genügten. Durch die Opferwilligkeit der Alte-Herren-Dereinigung gelang es, die Mittel in langjähriger Sammelarbeit aufzubringen. Der Umbau wird nach dem Plan de« Architekten Ern st Schmidt unter dessen Bauleitung ausgeführt und umfaßt einep Anbau der Rückseite des Gebäudes durch alle Stockwerke, den Ausbau der seither offenen Veranda an der Straße und innere bauliche Veränderungen. Rach dem jetzt fertigen Rohbau kann man bereits fest- steUen, in welch vorteilhafter Weise neue Räume geschaffen und alte diesen angegliedert worden sind. Das Haus soll zum Sommersemester 1931 wieder in Betrieb genommen werden.
"* Wohltätigkeitskonzert zu m Besten der Kleinkinderkrippe. Man schreibt uns: Da die Räume für die seit Satyr- zehnten im Evangelischen Schwesternhaus unter» gcbrachte Kleinkinderkrippe nicht mehr ausreichten, hat der Allgemeine Verein für Armen- und Krankenpflege im Garten des Schwesternhauses einen Äeubau errichtet, der nun für 40 bis 50 Kinder ausreichen wird. Zum Besten der Einrichtung dieses Reubaues wird am Freitag, 31. Oktober, 20 Uhr, in der Sohanneskirche ein Konzert stattfinden, bei dem Frau Gertrud Weyl (Gesang), Organist Habicht (Orgel) und die Kapelle unseres Bataillons mitwirken werden. Der Besuch sei, auch im Hinblick auf den gemeinnützigen Zweck der 'Veranstaltung, angelegentlich empfohlen. RähereS in der heutigen Anzeige.
'*5 0. Geschäftsjubiläum. Der Friseurmeister PH. Stier, Wilhelmstraße 1, begeht heute sein 50. Geschäftsjubiläum. Durch Syndikus Röhr von der Handwerkskammemeben- stelle Gießen, sowie einer Abordnung der Friseurinnung wurde dem Subilar der Ehrenmeisterbrief überreicht. Es ist das eine Auszeichnung, die nur wenigen Handwerksmeistern -uteil toirb._ Herr Stier ist der einzige noch lebende Gründer der Friseurinnunq.
' Arbeitsjubiläum. Am heutigen 28. Oktober kann der erste Kabelmvnteur beim städtischen Elektrizitätswerk, Heinrich Leid- ner, Rordanlage 7 wohnhaft, auf eine 25- jährige Tätigkeit beim Elektrizitätswerk zurückblicken. Durch seine berufliche Tüchtigkeit uni Zuverlässigkeit, sowie durch seine ausgezeichneten persönlichen Eigenschaften hat sich der Subilar große Wertschätzung 'bei der Werkdirektion, seinen Vorgesetzten und Mitarbeitern erworben. An seinem heutigen Subiläumstage wurden ihm daher von der Werkleitung und den Mitarbeitern herzliche Ehrungen bereitet.
Geburtstage und diamantene Hochzeit. Am 1. Oktober konnte der Rentner So bann Rickel, wohnhaft Großer Steinweg, seinen 83. Geburtstag feiern. Deine Ehefrau kann am 29. Oktober den 82. Geburtstag begehen. Das greife Ehepaar wird am 29. Rovember die diamantene Hochzeit feiern.
"EineFünfundsiebzigjährige. Ihren 75. Geburtstag kann am morgigen Mittwoch, 29. Oktober, in körperlicher und geistiger Frische Frau Katharina Kimmel Witwe, geb. Weisenbach, Schillerstraße 27 wohnhaft, begehen.
" Der Münzendiebstahl im Pfarrhaus zu Groß-Felda, über den wir gestern schon kurz berichteten, stellt sich als die Tat eines Einbrechers dar, der anscheinend auf Reisen ist und an den verschiedensten Orten kurze nächtliche Gastspiele gibt. Die an den Spuren festgestellte
Arbeitsweise ist nämlich die gleiche wie bei dem Einbruch, der vor einigen Tagen in der Villa des Freiherrn v. Berlepsch in Büdingen ausgeführt wurde. Bei dem Münzendiebstahl wurden etwa 150 Münzen der verschiedensten Art im Werte von rund 1500 Mark gestohlen. Die Polizei hat die Spuren de« Einbrechers gesichert und auch Fingerabdrücke genommen. Die weiteren Rachforschungen sind zur Zeit im Gange.
" Der Goethebund erfreute am Sonntagabend seine Mitglieder und Freunde mit einem Vortrage, den die j)örer noch lange in guter (Erinnerung behalten werden. Es sprach vor einer zahlreichen Zuhörerschaft der Professor Roy aus Lahore (Indien), der zur Zeit an der Universität Berlin wirkt, an Hand sehr guter Lichtbilder über „Das Wunderland Indien". Zunächst wies er auf die vielfachen geistigen und kulturellen Verbindun- gen zwischen Deutschland und Indien hin und erörterte dann die Beziehungen der germanischen Lande zu Indien auf dem Gebiete der indo-germanischen Sprache, wobei er gleichfalls mancherlei innige Berührungspunkt- hervorhob. Sodann ließ er seine Zuhörer im Geiste eine Rundfahrt durch die bedeutendsten indischen Städte und Landschaften unternehmen, die durch wundervolle Lichtbilder zu einem einzigartig schönen Erlebnis wurde. Der Vortragende beschränkte sich dabei nicht nur auf die Vorführung der vielfachen baukünstlerischen Schönheiten, die das Wunderland Indien in so über- reicher Zahl aufzuweisen hat, sondern machte seine Hörer auch in sehr aufschlußreichem Vortrage — nebenbei bemerkt spricht Professor Roy ein geradezu vortreffliches Deutsch — mit den Eigenschaften der indischen Volksstämme und ihren Sitten und Gebräuchen näher bekannt. Man gewann dadurch ein umfassendes Bild von der indischen Kultur und dem indischen Volkstum, das eine schätzenswerte geistige Bereicherung für jeden der Zuhörer bedeuten wird. Am Schlüsse seines gut zweistündigen Vortrages sprach der Redner über das Verhältnis zwischen den Indern und den Engländern, wobei er interessante Ausschlüsse über die indische Freiheitsbewegung und die bedeutsame Rolle Gandhis gab. Er zog dabei u. a. gewisse Parallelen zwischen der Arbeit der englischen Diplomatie zur Zeit des Welt- Krieges gegen Deutschland und dem Wirken der Eng- länder in dem Freiheitsringen der Inder gegen deren berechtigte Wünsche. Daß der Vortragende durch seine eindrucksvollen Darlegungen ein starkes Echo bei den Hörern gefunden hatte, bewies die überaus herzliche Dankeskundgebung, die Professor Roy von der zahlreichen Zuhörerschaft bereitet wurde und die zugleich als eine herzliche Kundgebung deutscher Sympathie mit dem um seine nationale Freiheit ringenden indischen Volke bezeichnet werden kann.
" Scherber-Ga st spiel. Am Samstag- unb Sonntagabend gab der Artist KarlScher- b e r, ein älniversalkünstler und Vielseitigkeits- Phänomen auf dem Gebiete der Zauberei, im Saale des Cafö Leib vor einem sehr interessierten Publikum Darbietungen aus dem Gebiete seiner Kunst, die man als wohlabgerundete Spitzenleistungen von geradezu verblüffender Vielseitigkeit bezeichnen muh. Der Künstler erfreute zunächst mit Hand Zaubereien, die zwar nicht in allen Teilen Reues brachten, jedoch immer wieder als Ergebnisse meisterhafter Fingerfertigkeit gern gesehen werden und viel Vergnügen bereiten. Ramentlich die Münzenbeschwörung (der Künstler vermochte einen wahren Talersegen herbeizu- sühren) dürfte wohl bei manchem Besucher den Wunsch nach der Ausbildung gleicher Fähigkeiten geweckt haben. -Rach einer ganzen Anzahl weiterer fesselnder Zauberkunststücke überraschte der Künstler durch fein Können auf dem Gebiete der Schnellmalerei, ferner als Songleur und Gedächtniskünstler. 11. a. brachte er es auch fertig, lebende Tauben, Hühner, einen Gockelhahn und sogar eine ganze Entensamilie auf die Bühne „heraufzuzaubern", eine Tat, die natürlich mit lebhaftem Beifall der Besucher quittiert wurde. Ferner zeigte sich der Künstler als vollendeter Darsteller von Persönlichkeiten, die in der Welt eine bedeutende Rolle spielen: u. a. kopierte er durch Maske und Haltung Bismarck, Menzel, den Turnvater Sahn, Hindenburg, den Bundes- kanzler Schober usw. in sehr guter Weise. Mit erheiternden Handschatten-Pantomimen fand das von musikalischen Darbietungen umrahmte, wohlgelungene Programm feinen Abschluß. Die Besucher dieses amüsanten Abends dürften wohl sämtlich auf ihre Kosten gekommen sein.
Wettervoraussage.
Die Wetterlage liegt im Grenzbereich der sich ausbreitenden abflachenden Störung über Polen und dem von Südwesten her ausgebreiteten hohen Druck. Während im nördlichen und östlichen Deutschland die Rückseite der Störung unbeständig ist, wolkiges und vielfach regnerisches Wetter verursacht, herrscht in unserem Bezirk durch den hohen Druck aufheiterndes Wetter. Die neue Islandstörung, welche sich mehr südwärts über die britischen Snseln ausbreitet und bereits anfängt, den hohen Druck zu verdrängen, dürfte somit unter milder Westluftzufuhr Bewölkung und auch Niederschläge nach dem Festlande bringen. Dabei steigen im allgemeinen die Temperaturen vorerst etwas an.
Aussichten fürMitt wvch: Meist tooTfifl, etwa- wärmer, zeitweise Riederschläge.
Aussichten sürDonnerstag: Roch ver- einz.'lte Riederschläge. Temperaturen wenig verändert, bewölkt mit Aufklaren.
Lufttemperaturen am 27. Oktober: mittags 8,5 Grad Celsius, abends 6,1 Grad: am 28. Oktober: morgens 3,8 Grad. Maximum 8,8 Grad, Minimum 3,7 Grad. — Erdtempcraturen in 10 an Tiefe am 27 Oktober: abends 7,2 Grad: am 28. Oktober: morgens 5,4 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer fünf Stunden. — Niederschläge 0,3 mm.
Oie Wetterlage.
Qwoixtnios O neuer. (> nait> Bedeckt. » woiKig, < oedeewu eltcgc^ * Schnee olreupein * Hebel "KOewit-er.^)Wind5tillc-O» ld» leichte» Ost £ oaisige» SOdsudwesi b stürmuche» *ordwe$l Oie Heue fliegen <nn dem winde Die beiden Stationen stenenoen Zafr len geben die Temperatur an. Ole Limen verbinden Orte mit -gleichem <u« neeresmveau umgerechneten Luftdruck
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(Schluß dcv redaktionellen Teile.)
Sprechstunden der Mcoattiou.
1130 bi» 12.30 Uhr, 16 bl» 17 Uhr Samstag nachmittag geschlossen. --------- ■ - -
Das neuzeitliche Leuchtgerät. Neue Zeiten bringen neue Stile. Unsere heutigen Wohnungseinrichtungen unterscheiden sich erheblich von der Ueberladenhcit früherer Jahre. Die Möbel finfraus edlem Material, aber einfach in der Linienführung streng sachlich in der Form. Diesem neuen Stil mutz sich auch die Beleuchtung anpassen. Hierfür eignen sich besonders gut die neuen Osram - Opal - Soffitten - Lampe n mit ihrer schlanken Röhrenform, deren dekora- live Schönheit besonders hervorzuheben ist. 6504V
iTnWK Das ist eine „Kaffeemühle"
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Allerdings mehlt sie nicht gerösteten Kaffee, sondern sie entfernt das Fruchtfleisch von den Kaffeekirschen, die in einer Pergamentholle je 2 Kaffeebohnen bergen.
Solche alten Mühlen werden zuweilen noch dort gebraucht, wo wertvolle und sorgsam zu behandelnde Hochgewächse aufzubereiten sind.
Audi ein Teil der kostbaren Hochgewächse, die dem Kaffee Hag die letzte geschmackliche Vollendung geben, wird noch in dieser Weise behandelt, Vor der Röstung wird Kaffee Hag noch einmal in modernen Maschinen gesiebt und gewaschen. Dann wird ihm nach einem besonderen Verfahren das Coffein entzogen.
Coffein hat mit dem Geschmadc und Aroma des Kaffees nichts zu tun, wohl aber kann es wegen seiner erregenden Wirkung auf Herz, Nerven und Nieren für viele Menschen schädlich werden.
Wenn Sie einen hervorragend guten echten Bohnenkaffee lieben und Ihrer Gesundheit einen wertvollen Dienst erweisen wollen, so trinken Sie Kaffee Hag.
viel Licht leisten kann. Vergleiche mit anderen Lebensnotwendigkeiten und Genußmitteln beweisen, wie billig elektrisches Licht ist.
Darum spare, wo's am Platz, W/e’s unsre Zeit begehrt, Doch an Beleuchtung sparen ist verkehrt.
assen Sie sich vom Elektro-Lichtfachmann beraten.
<5lekirLsch.es JStcht ist billla, darum sollte an der dirbeitsplat^-Beleuchtunp nicht gespart uuerden ™ Elektrisches Licht ist so billig, daß sich jeder


