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Nr. 278 Drittes Blatt

Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberhesfen) Donnerstag, 27. November syZO

Oberhessische Gesellschaft für Tlafur und Heilkunde.

In der jüngsten Sitzung hielt Studienrat Dr. Heuhel im überfüllten Physiksaal des Real­gymnasiums einen interessanten Experimental­vortrag über kurzwellige und ultra­kurzwellige Schwingungserzeuger. Der Dortrag brachte zunächst eine Reche von Dorversuchen aus verschiedenen Gebieten, d^ Phy­sik, die Degriffe wie .schwingungssähiges System, Resonanz, Welle, Wechselstrom" erläuterten. Dann ging er zum elektrischen schwingungssahrgen System über, das aus einer Spule und einem parollelgcscholtcten Kondensator besteht. Dieses wurde zum Schwingen gebracht, der auftretende Wechselstrom durch Herauf- und Herabtrars or- mieren nachgcwiesen. Kleine Dli'hlämpchen zeigten die Stromstärke, Glimmlampen die Spannung an. Dann wurde mit Hilfe eines sich selbst steuernden Schwingungskreises eine Welle erzeugt und durch sie eine Leibliche Spule zum Mitschwingen ange­regt. Der dritte Teil des Dortrages brachte die weitere Herabsetzung der Wellenlänge bis auf 4 Meter. Die Resonatoren wurden immer mehr vereinsacht, schließlich blieb als schwingungssähi- ges System nur eine einfache Metallstange übrig. Aus verschiedene Weise wies der Dortragende nach, daß diese in der Rähe des Schwingungs- crzeugers wirklich zum Mitschwingen kommt. Zur Bestimmung der Wellenlänge diente das Lecher- shstcm. Eine wesentliche Derkürzung der Wellen­länge ließ sich durch Eintauchen des ^Dipols" in Wasser erreichen. Wegen der Aenderung der Dielektrizitätskonstante wird sie hierbei auf ein Reuntel der Länge in Luft reduziert. Ein nur 22 Zentimeter langer Dipol konnte auf diese Weise noch zum Schwingen gebracht werden. Zum Schluß baute der Dortragende noch eine Sende- und Empfangsanlage in kleinstem Maß­stäbe auf. Reicher Dcifall lohnte die wvhlgelun- genen Dcrfuche. R. R.

Kirche und Schule.

Lberheffifcher Verein für Innere Mission.

* Der OberhessischeBereinfürInnere Mission tagte am Montag im Saale des Eoan- gelischen Vereinshauses zu Gießen. Nach einer einleitenden Andacht von Pfarrer Hofmann (Hopfmannsfeld) sprach Direktor Pfarrer Röhricht (Darmstadt, üver aas Thema:Der religiöse Sozialismus und die Innere Mission". Der Dor­trag fand aufmerksamste Zuhörer und löste eine lebhafte Ausspraeye aus, an der sich Pfarrer Sattler (Wieseck), Kirchenvorsteher Fischer (Gießen), Pfarrer S t r a ck (Münster), Ober- kirchenrat D. Wagner und Prof. D. Cordier (Gießen) beteiligten. Rach einem Schlußwort des Dortragenden gab der Dorfitzendr den I a h r e s- bericht über 192 9. Der Mitgliederstand ging bei den schlechten wirtschaftlichen Derhältnissen zurück. Die Herberge zur Heimat wies 13 597 Gäste auf (1928: 14 167), 1930 bis jetzt 11318, die zu Friedberg neu eröffnete zeigte 12 572 Gäste: das Eleonorenhospiz in Dad-Rauheirn wurde u. a. von zahlreichen Schweden besucht: auch sein Besuch litt unter der schweren Zeit. Bei der Aussprache gab Kirchenvorsteher Horst Auskunft über die Wohlsahrtsschecks der Inneren Mission.

Oberbeffen.

Kreis Büdingen.

11 Büdingen, 26. Rov. Professor Dr. F. Gündel (Frankfurt a. M.) hielt hier im Saale des HotelsZum Stern" einen Vortrag über denRittersitz Philippseck bei Hed. rnheim". Mit diesem Dortrage eröffnete der Geschichts- Verein seine diesjährige Vortragsreihe. Pro­fessor Dr. G ü ii d e l, der seinen Zuhörern bereits von einem früheren Dortrag als scharfsinniger Forscher und meisterhafter Rekonstrukteur der römischen und frühmittelalterlichen Bauten be­kannt ist und auch bei der Rekonstruktion der Burg Philippseck eine überaus glückliche Hand hatte, behandelte das Thema mit viel Sorgfalt. Der Dortrag wurde wesentlich unterstützt durch eine Reihe von Lichtbildern. An die interessan­ten und mit großem Beifall aufgenommenen Ausführungen schloß sich im engeren Kreise noch eine rege Aussprache an.

rl. Büdingen, 26. Rov. In einer stark be­suchten Deamlenkundgebung im großen

Rathaussaal, veranstaltet vom KreiskartÄl Bü­dingen des Hess. Deamtenbundes. sprach der Dor- sitzende des Hess. Deamtenbundes, Dr. P. C l a h , Darmstadt, Über zeitgemäße Deamtenfragen (Ge­haltskürzung, A^wehrkamps usw.). Eine lebhafte Aussprache bewies die einmütige Entschlossenheit der Beamten, die wirksamsten Gegenmittel im Abwehrlamps für die Erhaltung der Deamten- rechte anzuwenden.

i. Dodenhausen I, 26 Rov. In den Staats- Waldungen Försterei Finkenl>ch und Konrads- dorf hoben jeh' deHolzfällungsarbei- t e n begonnen. Die A ordlöhne sind unge ä,r die­selben geblieben, wie im vorigen Iahre, die zu

schlagende Holzmenge liegt etwa ein Fünftel unter der seitherigen Iahressällung.

Kreis Schotten.

-+ Ober-Schmitten, 25. Rov Das zur Anlage einer neuen Ortsstraße benötigte Gelände wurde jetzt von der Gemeinde ertoorben. Die anliegenden Te iher traten cS zun Preise von einer Mark pro Quadratmeter ab. Die neue Straße soll noch während des Winters erbaut werden. Der Erwerb von Bauplätzen in diesem Taubezirk erfolgt künftig nach einem bestimmten Plane, der von dem Kreisbauamt auSgearbei- I tet ist.

Wirtschaft.

Oer neue Aufwertungszins von Th pro,ent.

Rach dem Gesetz über die Fälligkeit und Der- zinsung der Aufwertungshypotheken vom 18. Iuli 1930 sollte die Reichsregierung mit Zustimmung des Reichstages den vom 1. Ianuar 1932 ab geltenden Aufwertungszins am 1. Oktober 1930 festsehen. Sie erklärte aber seinerzeit, daß mit Rücksicht auf die schwankenden, unflarcn Ver­hältnisse am Kapitalmarkt der Zinssatz erst später, und zwar am 15. Dezember 1930, von ihr fest­gesetzt werde. Ein entsprechender Gesetzentwurf mit der notwendigen Ermächtigung war den gesetzgebenden Körperschaften vorgelegt worden. Runmehr hat die Reichsregierung soeben be­schlossen, den Aufwertungszins auf 7,5 Prozent festzusehen. Ein entsprechender Ver­ordnungs-Entwurf ist dem Reichsrat bereits zu- gegangen, der sich in diesen Tagen mit ihm be­schäftigen wird. Mit dieser schnellen Entscheidung ist die Reichsregierung den in der Öffentlichkeit vielfach geäußerten Wünschen entgegengekommen, die dahin gingen, daß eine schnelle Fest­setzung des Aufwertungszinssahes im Interesse der Gläubiger und Schuldner aus Aufwertungshypothckon liege, nachdem sich beide auf das Gesetz über die Fälligkeit und Verzinsung der Aufwertungshypotheken vom 18. Iuli 1930 eingestellt haben. Die Verordnung über den neuen Aufwertungs^ins soll gleichzeitig mit diesem Gesetz in Kraft treten; dies wird also erst dann der Fall sein tonnen, wenn der dem Reichstag vor­liegende Gesetzentwurf vom Reichstag angenom­men worden ist. Cs ist anzunehmen, daß der Reichstag dies ohne weiteres angesichts der Sach­lage und der Erörterungen, die in zustimmender Weise gegenüber den Absichten der Regierung in der Öffentlichkeit gepflogen worden sind, tun wird.

Bezüglich der Höhe des Zinssatzes ist zu sagen, daß man mit einem 7,5prozentigen Sah und infolgedessen mit einem 7prozemtigen für die Liquidationspfandbriese bereits gerechnet hat. Insbesondere die Börse hotte sich auf einen Zinssatz von 7,5 Prozent, der den gegenwärti­gen Verhältnissen am Pfandbrief­markt entspricht, eingestellt. Sowohl die Aufwertungsschuldner, als auch die Auswertungs­gläubiger werden sich infolgedessen mit einem Zinssatz von 7,5 Prozent wohl abfinden, obgleich allerdings gegenwärtig auf dem Realkreditmarkt günstigere Bedingungen für Reuausleihungen zu erreichen sind und daher wohl ein Teil privater Hypotheken, die zum Ianuar 1932 fällig werden, gekündigt werden wird. Man muß aber bedenken, daß mit der Festsetzung des Aufwertungszins- sahes auf 7,5 Prozent eine Entscheidung auf längere Sicht getroffen werden soll, die in hofsentlich nicht allzu ferner Zukunft liegende marltnormale Kapitalverhältnisse im Gegensah zu der augenblicklich etwas gespannten Lage in Rechnung zu stellen hat. Aufwertungs­schuldner und Aufwertungsgläubiger können jetzt nach Klärung der Zinsfrage ihre Entschließungen tref.cn, und damit ist der Weg zur freiwilligen Konversion der Aufwertungshypotheken geö'fnet, von deren Ausmaß es abhängen wird, ob sich stär­kere oder schwächere Kapitalnachfragezusammen­ballungen zum 1. Ianuar 1932 ergeben werden.

Die Weiten-Notierung in Frankfurt.

Frankfurt a. M., 25. Rov. Der Vorstand der Frankfurter Börse, Abteilung Getreide, hat nach Anhörung und unter Zu­stimmung der interessierten Kreise (Landwirtschaft,

Müllerei und Handel) beschlossen, daß mit Wir­kung vorn 25. Rovernber ab Weizen wie folgt amtlich notiert wird:

Weizen (Hessen, Provinz Hessen-Rassau und Unterfranken): Hektolitergewicht von 7 4 Kilo­gramm. gut, gesund und trocken. Es hat sich in der Praxis herausgestellt, daß der Dorstands- bcschluß Dom 17. September, wonach Weizen mit einem Hektolitergewicht von 75 Kilogramm zu no­tieren ist, sich nicht mehr ausrechtcrhalten läßt, da die Qualitäten inzwischen überwiegend zurück­gegangen sind und in der Hauptsache nur noch ein Raturalgewicht von 74 Kilogramm zum Ver­kauf gestellt wird.

Dementsprechend ermäßigt sich für die Abnahme der Ware das in der Bekanntmachung vom 17. September genannte Derechnungs-Ausgangs- gowicht für Weizen von 75 Kilogramm gleich­falls auf 74 Kilogramm, während die Dergütungsfätze selbst unverändert bleiben.

Bei Weizen mit weniger als 71 Kilogramm Hektolitergewicht ist der Käufer berechtigt, die Uebernahme der Ware abzulehnen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 27. Rov. Tendenz: etwas freundlicher. 3m heutigen Dormittagsverkehr neigte die Tendenz infolge der schwächeren gestri­gen Reuyorker Börse eher weiter zur Schwäche. Zu Beginn des offiziellen Marktes machte sich aber ein bemerkenswerter Tendenzumfchwung be­merkbar. Eine Verlautbarung, wonach die Deut­sche Dolkspartei der Regierung Brüning ihre Unterstützung zugesagt haben soll, war der Haupt­grund für eine bessere Beurteilung der allgemei­nen Lage. 5>aneben werden für den morgigen Zahltag leine nennenswerten Schwierigkeiten er­wartet. Die Spekulation erhielt hiervon ausgehend eine stärkere Stühe und nahm nach den gestrigen Abgaben wieder Heine Deckungen vor. Die Umsah- tätigfeit bewegte sich jedoch im allgemeinen in engen Grenzen. Gegenüber der gestrigen Abend­börse lagen die ersten Kurse überwiegend etwas höher. Am Chemieinarlt eröffneten I.-G -Farben 2 Prozent und Metallgesellschast 1 Prozent ge­bessert. Lediglich am Elektromarkt waren die Um­sätze etwas größer. AEG., Licht & Kraft, Lahmeyer und Siemens gewannen bis zu 2 Proz. Rur in Elektrische Lieferungen kam noch etwas Material an den Markt, mit einem Iproz. Verlust. An­regend toitLe ferner, daß die Abgaben in Deutsche Linoleum ausgehört haben. Deutsche Linoleum konnten sich etwa 1 Proz. erholen. Am Montan- marft 8'gen Rheinstahl 1,5 Prozent an. Don Kali- aktien lagen Salzdetfurth weiter im Angebot und nochmals 2,5 Proz. niedriger. Don Kunftseide- aktien konnten Atu. 2 Proz. höher einsetzen. Bau- untemchmungen uneinheitlich. Am Markte der Bankaktien besserten sich Reichsbankanteile um 1 Proz. Die übrigen Werte dieses Marktes waren meist nur knapp gehalten. Am Anleihemarkt gaben Altbesitz erneut etwas nach. Don Au ländern büß­ten Zolltürken 0,25 Proz. ein. Im Verlaufe setzten sich weitere, wenn auch nur kleine, Deckungen fort, so daß das Kursniveau erneut etwas höher lag. Später machte sich aber wieder Realisationsnei­gung geltend, und die im Verlaufe erzielten Ge­winne gingen meist verloren. Die Stimmung war jedoch nicht unfreundlich Der P'ai dbr.es markt war still. Reichsschuldbuchf rderungen in späteren Fäl­ligkeiten eher schwächer. Am Geldmarkt war Ta­gesgeld im 3. fammenr a g mit dem bev rstehenden Zahltag gesucht. Der Sah war auf 5 Prozent er­höht. Am Devisenmarkt lagen Devisen gegen Reichsmarkt weiter leicht befestigt. Madrid lag wieder etwas schwächer. Sonst nannte man: Mark

gegen Dollar 4,1959. gegen Pfund 20,3750, Lon­don gegen Kabel 4,8557. gegen Paris 123,60, gegen Mailand 92,78, gegen Madrid 43,70, gegenSchwei- 25,0775, gegen Holland 12,0611.

Berliner Börse.

Berlin, 27. Rov. Ziemlich überraschend _ er­öffnete die heutige Börse bei überwiegend höhe­rem Kurse in eher freundlicherer Hal­tung. Der matte Schluß der geftrtgen R uyorker Börse war vergessen, a s sich heraus stellte, daß das Angebot nachgelassen hat und als man merkte, daß besonders keine Exekution S- w a r c mehr in nennenswertem Umfange an die Märkte kam. Ferner argumentierte man, daß heute Verkäufe für den Ultimo nicht mehr möglich seien und bekundete daher Dcckungs nei- g u n g. besonders in den Papieren, die gestern von der Baillespekulation stärker angegriffen worden waren. 3m allgemeinen war die KurS- entwicklung aber noch u ne i n he i t l i ch. Ge­winnen bis zu 2,5 Prozent standen Verluste in etwa gleichem Ausmaße geg'nüber. Besonders Schiffahrisoltien, Kaliw rte, 3lse Bergbau, Schu­bert & Salzer, BMW., Feldmühle, Rordsee Deutsche Hochseefischerei und Schwarzkops-Ma- schinen (letztere aus den gemeldeten Verlustab- sch uh) gehörten zu den stärker gedrückten Papie­ren, während Aku und Demberg, Waldhos, Ze­ment Heidelberg, Farben, AEG. von der bereits erwähnten Dcckungsneigung profitierten. Mit wenigen Ausnahmen war die U m s a tz t ä t i g - feit aber sehr gering. Ein Papier wie Ttzörls Qcl mußte bei einem Angebot von zwei Mille gestrichen Bries notiert werden. Deutsche Anleihen lagen behauptet. Von Ausländern ver­loren Bosnier bis zu 1 Prozent. Auch Renten neigten zur Schwäche. Der Pfandbrief markt war still und eher nachgebend. Reichsschuldbuchforde­rungen meist unverändert, spätere Fälligkeiten eröffneten bis 0,25 Prozent gedrückt. Geld zog vor dem Zahltag weiter an. TageSgeld mit 4,25 bis 6,5 Prozent notiert; dieübrigen Sätze blieben unverändert. 3m Verlaufe setzten sich die Deckungen fort, und die Kurse hatten zumeist weitere Gewinne bis zu 1 Prozent zu verzeichnen. Siemens. Aschersleben, Salzdetfurth, BMW. und Polyphon waren bis zu 2 Prozent befestigt. Rach Aufhören dieser Deckungnr wurde die Stim- mung aber wieder eher schwächer, und die Mehrzahl der im Verlaufe erzielten Gewinne gingen wieder verloren.

Frankfurter Schlachtviehrnarkt.

Frankfurt a. M., 27. Rov. Auf trieb: 102 Rinder, 347 Schafe, 622 Schweine. Cs wurden notiert: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 65 bis 70 Mk., mittlere Mast- und Saugkälber 59 bis 64, geringe Kälber 43 bis 58. S ch a f e; Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weide- mast) 44 bis 47, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 38 bis 43, fleischiges Schafvieh 30 bis 37 Mk. Schweine: nicht notiert. M arktver lauf: Kälber schleppend; Schafe und Schweine ruhig, aus­verkauft.

Letzte Nachrichten.

Zwei Staatskonimiffare für Berlin.

Berlin, 27. Rov. (TU. Eigener Drahtbe­richt.) Der Qberpräsident für die Provinz Bran­denburg und für Berlin hat die OberregierungS- räte D r. v. Stein und Dr. Koppen zu Staatskornrnisfaren für Berlin er­nannt. Der erstere soll die Rechte des Magi­strats, der zweite die Rechte der Stadt­verordnetenversammlung wahrnehmen. Beide haben den gebundenen Auftrag erhalten, die Haushaltspläne Berlins für 1930/31 auszubalancieren. U. a. ist bestimmt wor­den, daß der kommunale Zuschlag zur Grundvermögens st euer anbauern soll, ferner sott eine Getränke st euer ab 1. De­zember eingeführt werden, unb weiter eine 'Bür­gerabgabe nach bem LandeSsah.

Sprechstunden der iricixutioii.

11.30 bie 12.30 Uhr 16 bl» 17 Uhr Samstag nachm llaa qedilofkn

Anzeigenaufträge sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richten

Jür unverlangt eingesandte Manuskripte ohne belgesügle» Rückporto wird keine Gewähr übernommen.

Kurszettel der Berliner und frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 o H.. Lombarbzinsfuß 6 o H.

Frankfurt a. Dl.

Berlin

Vranfhirt a. Dl

Berlin

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tute

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Datum

26 11

27 11

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27 11

Darum

26 11

27 11

26 11

27 11

6% Deutsche tReiManietix

vamburg-VImenla Pake« . .

66,5

66.9

65.5

von 1927

86,5

86,9

fiamburg-Gübam. Damrlichift

8

143

142.25

7% Teutidif Relchsanleche

Hanta Tamrhdiifl

10

117,5«

118

von 1929

98,25

98,5

Worbbeubdier Lloyd

8

7.5

67

67.75

67,25

Deutsche enlvfflbldl.-Sdndt mit

Allgemeine TeutlAedreBltanfL

10

96

96

95.75

Ausloi. Reckten

52

51,9

52

52,13

Barmer Bankverein

10

100

100,25

100,13

100.13

ohne Äuslos.-Reckte

5,5

5,5

5,5

Berliner Hanvelegelellichafi

12

124,5

124,25

124

8% fielt. Solbfiaal von 1929

tiommert' und Privai-Bant

11

108.75

108,75

108,75

104.75

(tüdtablb 102%)

88,5

88,9

Tarrniiävrer und Ranonalbanl

12

145

144,5

145

Cberbeifcn Ptoviw, 0nle<bc ml!

Neuliche Ban« und

«utloL.'JierfHen

50

Tieconlo GeseUichaft, .

10

107

106,75

107

107

teuildie Romm. ©ammelabl

Dresdner Bank......

10

107

107

107

107

Anleihe Serie 1

8% Rrantl. Hno.-Banl Soldvse

50

Heltbeban' ....

12

211

212

103,25

213

-01,25

212

103,25

XIII unhlnöbar dl- 1931

98,5

J.li.i» ......

. G

101,25

7% iUanff fivv.'BanI Soldvle

Bergmann........

s

121

121

unkündbar bitt 1932

92,5

tletrt LteserungSgeielllchaft

10

105.5

106.5

106

<y.% Äbeinbdie Hov.-B-mi

Lichi und Krall

10

115,75

117

116.75

117,25

Clou. Soldpfe.

85,9

_

gelten & Guilleaume

85

8% Pr. S?an6e<t|ti"irbttelanftali.

Gelelüchau für Elekrriich,

109

109,25

108

Pfandbriefe R 1 9

100

100

Untemcbmungen

10

8% $1 Lanvesr an.biletanftall.

Hamburger (Befttliliäte-iBede

10

102,5

102,9

Romm.-CbL 81. 90 .

97

97

Hbcuiildie iktektrtzitLl . . .

9

7% Pr. Landen»-anodrieianNail, Pfandbriefe 8? 11

-chlcmche öieftruitti. . . .

10

103,75

104,75

97

97

-chu-len L Uo .....

11

116

116.5

116,5

S.S.B abg. Bor.tieg»-Obligatio-

siemen» M Halske .....

16

>56,25

156,5

156

155,5

nen rürfiablbai 1932

95

_

iiansravw ......

. 8

119

K

120

49

122

119,75

4% Oesterreich»-he Gotdrente

26

_

26,13

. 6

48

_

4,20% Cefteneldilldje GUberrente

2,5

2,5

Teutiche SrdSI .

. 6

57

57,5

4% OeNerrricknche SinbetUtche

diener Sieinkodle .

. 8

Rente

1,5

1,5

_

Geilenkirchener . .....

. 8

82

82

81,5

4% Ungarische Goldrente ....

23

22,9

Harpcner ..

. 0

75

74,5

73,6

4% Ungarische CtaatSrente v. 1910

17,75

17,75

17,6

67,5

68,25

4^% deegl. von 1913

19

19

flife Bergbau..... .

10

158

154

4% Ungari|*e Kronenrente

1,55

1,5

1,5

5,5

65

65,6

4% rürkijche flollanlefbe von 1911

1,35

1,15

1.05

3,2

Köln R> ueiien ....

. 'i

75,4

76

4% rürtilche Bagdadbabn-Anl

Pfanneömann-Röbren .

. 7

3,5

63,75

64,25

63,75

Serie 1

3,2

1,2

3,1

ClaneklMt Bergbau . .

. 7

35.75

36,5

4% beegi. Serie 11

3,2

Lberichiel liilenbi'Oarl .

. 6

37

5% Rumänische vereinb Rente

Oberfchlei Kokowerke . . .

. 7

65

66,25

von 1903

8,1

7,8

Bbönir Bergbau . .

659

58,5

58,5

58,75

4%% Rumänische vereint) Rente

Rfaclnllrfie Braunkohlen . .

10

150

150

151

von 1918

12,9

12,75

Xbeinftahi .....

. 6

67,5

69

66,5

67,5

t% Rumänische vereinb. Rade -

6,4

6,4

6,45

6,4

Siebe d JRcnto ......

U

Frankfurt a M

Serkin

Gch.- fti'd

l-Ubr- R re

Üchluß- lur#

Bnfang- flure

Datum

26 11

27 11

26 11

27 11

Bereinigte Slablwerke

63

62-/5

62.9

Ctaol Minen

16»/.

31,9

31,5

Kaliwerke Aich «leben

IO

139

142

140

Kaliwerke Westeregeln

- 10

140

-

143

142.5

Kaliwerke Salrdetkurib

. 16

222,5

220

223,5

221

I. G. ftarben.^nouftrte Tvnam» Nobel . .

. 12

128,65

130,6

128,25

130

. . 6

60

Scheideanstall...»

. . 9

127,5

Moldickmldi . . .

. . 6

40,5

40.75

Müigeremerfe ...»

. . 6

44

44

44

Metallaeiellichakt. . .

. . 8

83

84

83.5

83,5

BbUlvv Hoi,mann

-

. . 7

68,5

68,5

67,5

_

Zementwerk Heidelberg

. 10

78

_

Cementwerk Karlktadt.

. 10

Waoß & ^tentag

-

. . 8

44

45

Schuiideu Batzenhofer

. 15

166

166.75

Cftroetie ....

. 12

130.25

131,5

Aku ....

. 18

59,5

61,5

59.5

62

Bemberg......

. 14

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63.25

64

Seltrtcff Waldbok

18'/.

100

100,13

101.5

flellftcfl «Ithalfenburg Cbatlottrnburger Waue

. 12

74,75

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Deiiauer ®ae

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103,75

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Daimler Motoren

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Deutiche Linoleum .

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Maichinenbau A.-G. .

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Rat. Automobil .

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43,5

42,75

Leonbarv Tietz . .

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Sveneka - .

269

269

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62

Gebt. Roeder . . .

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77

Bvigt & Haesfner . .

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_

150

Süddeutsche Zucker .

10

134,5

-

134

Banknoten.

Serlln, 26 November

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Amenkann-iie Roten ....

4.182

4.202

fBciglfdie Noten ......

58,23

58,47

lanlidte Roten .......

111,84

112,28

Sng'lldte Noten . .......

20,32

20,40

ffranjouiche Noten.......

16,436

16,496

Holländische Noten.......

168,33

169,01

gtallenfldte Roten........

21,88

21.96

«orroegt'dK Noten.......

111,88

112,32

Deuttch. Oesterreich i IOO Schilling

58,85

59,09

Numunliche Noten.......

2,475

2,495

Sditoeduche Noten .......

112,23

112,67

©diroeliei Roten .......

81,00

81,32

Spanische Noten........

46.51

46,69

T'dn'chotiowokiidie Roten.....

12.40

12,46

Wtgn-t'che Noten

73.10

73,40

Devisenmarkt Berlin

- Jcanffur

a. M

26 November

27 Rovern bei

amtlich

Seid |

"0 truny Sri

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Teuerung Är»

ämft.<Hon.

168,63

168.97

168,71

169,05

fu-n. 3lire8

1.439

1.443

1,436

1,440

58.565

frfi- «ntTO-

58,42

58,54

58,445

(£t)rifrtania -

112.05

112,27

112,05

112,27

Qopenhag.n

112,10

112,32

112,10

112,32

Slodbolm .

112,47

112,69

112,51

112,73

HeUtnaiorS.

10.545

10,565

10,546

10,566

Italien. . .

21,93

21.97

21,92

21.96

London. . .

Oieunork . .

20.351

20,391

20,351

20,391

4.1910

4,1990

4,1915

4,1995

Poris....

16,457

16,497

16,462

16,502

Schweix . .

81,125

81,285

81,155

81,315

Sva un

46,75

46,85

46.65

46.75

Jovan . .

2,078

2,082

2,076

2.080

-Klo de Jan Wien in D-»

0,400

0,402

0,399

0,401

CefL obgeft

58,995

59,115

58,995

59,115

Prag . . . Hel trad . .

12.43

12,45

12,431

12,451

7.408

7,422

7,408

7,422

Bndav:st. Bui arten

73,28

73,42

73,26

73,40

3,035

3,041

3,035

3,041

VfTabon

18,80

18,84

18,80

18,84

Tatulg

81,39

81.55

81,39

81,55

Ronft ntin.

1.784

1,789

1,784

1,789

2Uben.

5,432

5,442

5,431

5,441

Canada

4.196

4,204

4,193

4,201

llrn uay

3.297

3,303

3.277

3,283

Tatro ..

20,87

20,91

20,87

20,91