Nr. 278 Drittes Blatt
Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberhesfen) Donnerstag, 27. November syZO
Oberhessische Gesellschaft für Tlafur und Heilkunde.
In der jüngsten Sitzung hielt Studienrat Dr. Heuhel im überfüllten Physiksaal des Realgymnasiums einen interessanten Experimentalvortrag über kurzwellige und ultrakurzwellige Schwingungserzeuger. Der Dortrag brachte zunächst eine Reche von Dorversuchen aus verschiedenen Gebieten, d^ Physik, die Degriffe wie .schwingungssähiges System, Resonanz, Welle, Wechselstrom" erläuterten. Dann ging er zum elektrischen schwingungssahrgen System über, das aus einer Spule und einem parollelgcscholtcten Kondensator besteht. Dieses wurde zum Schwingen gebracht, der auftretende Wechselstrom durch Herauf- und Herabtrars or- mieren nachgcwiesen. Kleine Dli'hlämpchen zeigten die Stromstärke, Glimmlampen die Spannung an. Dann wurde mit Hilfe eines sich selbst steuernden Schwingungskreises eine Welle erzeugt und durch sie eine Leibliche Spule zum Mitschwingen angeregt. Der dritte Teil des Dortrages brachte die weitere Herabsetzung der Wellenlänge bis auf 4 Meter. Die Resonatoren wurden immer mehr vereinsacht, schließlich blieb als schwingungssähi- ges System nur eine einfache Metallstange übrig. Aus verschiedene Weise wies der Dortragende nach, daß diese in der Rähe des Schwingungs- crzeugers wirklich zum Mitschwingen kommt. Zur Bestimmung der Wellenlänge diente das Lecher- shstcm. Eine wesentliche Derkürzung der Wellenlänge ließ sich durch Eintauchen des ^Dipols" in Wasser erreichen. Wegen der Aenderung der Dielektrizitätskonstante wird sie hierbei auf ein Reuntel der Länge in Luft reduziert. Ein nur 22 Zentimeter langer Dipol konnte auf diese Weise noch zum Schwingen gebracht werden. Zum Schluß baute der Dortragende noch eine Sende- und Empfangsanlage in kleinstem Maßstäbe auf. Reicher Dcifall lohnte die wvhlgelun- genen Dcrfuche. R. R.
Kirche und Schule.
Lberheffifcher Verein für Innere Mission.
* Der OberhessischeBereinfürInnere Mission tagte am Montag im Saale des Eoan- gelischen Vereinshauses zu Gießen. Nach einer einleitenden Andacht von Pfarrer Hofmann (Hopfmannsfeld) sprach Direktor Pfarrer Röhricht (Darmstadt, üver aas Thema: „Der religiöse Sozialismus und die Innere Mission". Der Dortrag fand aufmerksamste Zuhörer und löste eine lebhafte Ausspraeye aus, an der sich Pfarrer Sattler (Wieseck), Kirchenvorsteher Fischer (Gießen), Pfarrer S t r a ck (Münster), Ober- kirchenrat D. Wagner und Prof. D. Cordier (Gießen) beteiligten. Rach einem Schlußwort des Dortragenden gab der Dorfitzendr den I a h r e s- bericht über 192 9. Der Mitgliederstand ging bei den schlechten wirtschaftlichen Derhältnissen zurück. Die Herberge zur Heimat wies 13 597 Gäste auf (1928: 14 167), 1930 bis jetzt 11318, die zu Friedberg neu eröffnete zeigte 12 572 Gäste: das Eleonorenhospiz in Dad-Rauheirn wurde u. a. von zahlreichen Schweden besucht: auch sein Besuch litt unter der schweren Zeit. Bei der Aussprache gab Kirchenvorsteher Horst Auskunft über die Wohlsahrtsschecks der Inneren Mission.
Oberbeffen.
Kreis Büdingen.
11 Büdingen, 26. Rov. Professor Dr. F. Gündel (Frankfurt a. M.) hielt hier im Saale des Hotels „Zum Stern" einen Vortrag über den „Rittersitz Philippseck bei Hed. rnheim". Mit diesem Dortrage eröffnete der Geschichts- Verein seine diesjährige Vortragsreihe. Professor Dr. G ü ii d e l, der seinen Zuhörern bereits von einem früheren Dortrag als scharfsinniger Forscher und meisterhafter Rekonstrukteur der römischen und frühmittelalterlichen Bauten bekannt ist und auch bei der Rekonstruktion der Burg Philippseck eine überaus glückliche Hand hatte, behandelte das Thema mit viel Sorgfalt. Der Dortrag wurde wesentlich unterstützt durch eine Reihe von Lichtbildern. An die interessanten und mit großem Beifall aufgenommenen Ausführungen schloß sich im engeren Kreise noch eine rege Aussprache an.
rl. Büdingen, 26. Rov. In einer stark besuchten Deamlenkundgebung im großen
Rathaussaal, veranstaltet vom KreiskartÄl Büdingen des Hess. Deamtenbundes. sprach der Dor- sitzende des Hess. Deamtenbundes, Dr. P. C l a h , Darmstadt, Über zeitgemäße Deamtenfragen (Gehaltskürzung, A^wehrkamps usw.). Eine lebhafte Aussprache bewies die einmütige Entschlossenheit der Beamten, die wirksamsten Gegenmittel im Abwehrlamps für die Erhaltung der Deamten- rechte anzuwenden.
i. Dodenhausen I, 26 Rov. In den Staats- Waldungen — Försterei Finkenl>ch und Konrads- dorf — hoben jeh' deHolzfällungsarbei- t e n begonnen. Die A ordlöhne sind unge ä,r dieselben geblieben, wie im vorigen Iahre, die zu
schlagende Holzmenge liegt etwa ein Fünftel unter der seitherigen Iahressällung.
Kreis Schotten.
-+• Ober-Schmitten, 25. Rov Das zur Anlage einer neuen Ortsstraße benötigte Gelände wurde jetzt von der Gemeinde ertoorben. Die anliegenden Te iher traten cS zun Preise von einer Mark pro Quadratmeter ab. Die neue Straße soll noch während des Winters erbaut werden. Der Erwerb von Bauplätzen in diesem Taubezirk erfolgt künftig nach einem bestimmten । Plane, der von dem Kreisbauamt auSgearbei- I tet ist.
Wirtschaft.
Oer neue Aufwertungszins von Th pro,ent.
Rach dem Gesetz über die Fälligkeit und Der- zinsung der Aufwertungshypotheken vom 18. Iuli 1930 sollte die Reichsregierung mit Zustimmung des Reichstages den vom 1. Ianuar 1932 ab geltenden Aufwertungszins am 1. Oktober 1930 festsehen. Sie erklärte aber seinerzeit, daß mit Rücksicht auf die schwankenden, unflarcn Verhältnisse am Kapitalmarkt der Zinssatz erst später, und zwar am 15. Dezember 1930, von ihr festgesetzt werde. Ein entsprechender Gesetzentwurf mit der notwendigen Ermächtigung war den gesetzgebenden Körperschaften vorgelegt worden. Runmehr hat die Reichsregierung soeben beschlossen, den Aufwertungszins auf 7,5 Prozent festzusehen. Ein entsprechender Verordnungs-Entwurf ist dem Reichsrat bereits zu- gegangen, der sich in diesen Tagen mit ihm beschäftigen wird. Mit dieser schnellen Entscheidung ist die Reichsregierung den in der Öffentlichkeit vielfach geäußerten Wünschen entgegengekommen, die dahin gingen, daß eine schnelle Festsetzung des Aufwertungszinssahes im Interesse der Gläubiger und Schuldner aus Aufwertungshypothckon liege, nachdem sich beide auf das Gesetz über die Fälligkeit und Verzinsung der Aufwertungshypotheken vom 18. Iuli 1930 eingestellt haben. Die Verordnung über den neuen Aufwertungs^ins soll gleichzeitig mit diesem Gesetz in Kraft treten; dies wird also erst dann der Fall sein tonnen, wenn der dem Reichstag vorliegende Gesetzentwurf vom Reichstag angenommen worden ist. Cs ist anzunehmen, daß der Reichstag dies ohne weiteres angesichts der Sachlage und der Erörterungen, die in zustimmender Weise gegenüber den Absichten der Regierung in der Öffentlichkeit gepflogen worden sind, tun wird.
Bezüglich der Höhe des Zinssatzes ist zu sagen, daß man mit einem 7,5prozentigen Sah und infolgedessen mit einem 7prozemtigen für die Liquidationspfandbriese bereits gerechnet hat. Insbesondere die Börse hotte sich auf einen Zinssatz von 7,5 Prozent, der den gegenwärtigen Verhältnissen am Pfandbriefmarkt entspricht, eingestellt. Sowohl die Aufwertungsschuldner, als auch die Auswertungsgläubiger werden sich infolgedessen mit einem Zinssatz von 7,5 Prozent wohl abfinden, obgleich allerdings gegenwärtig auf dem Realkreditmarkt günstigere Bedingungen für Reuausleihungen zu erreichen sind und daher wohl ein Teil privater Hypotheken, die zum Ianuar 1932 fällig werden, gekündigt werden wird. Man muß aber bedenken, daß mit der Festsetzung des Aufwertungszins- sahes auf 7,5 Prozent eine Entscheidung auf längere Sicht getroffen werden soll, die in hofsentlich nicht allzu ferner Zukunft liegende marltnormale Kapitalverhältnisse im Gegensah zu der augenblicklich etwas gespannten Lage in Rechnung zu stellen hat. Aufwertungsschuldner und Aufwertungsgläubiger können jetzt nach Klärung der Zinsfrage ihre Entschließungen tref.cn, und damit ist der Weg zur freiwilligen Konversion der Aufwertungshypotheken geö'fnet, von deren Ausmaß es abhängen wird, ob sich stärkere oder schwächere Kapitalnachfragezusammenballungen zum 1. Ianuar 1932 ergeben werden.
Die Weiten-Notierung in Frankfurt.
Frankfurt a. M., 25. Rov. Der Vorstand der Frankfurter Börse, Abteilung Getreide, hat nach Anhörung und unter Zustimmung der interessierten Kreise (Landwirtschaft,
Müllerei und Handel) beschlossen, daß mit Wirkung vorn 25. Rovernber ab Weizen wie folgt amtlich notiert wird:
Weizen (Hessen, Provinz Hessen-Rassau und Unterfranken): Hektolitergewicht von 7 4 Kilogramm. gut, gesund und trocken. Es hat sich in der Praxis herausgestellt, daß der Dorstands- bcschluß Dom 17. September, wonach Weizen mit einem Hektolitergewicht von 75 Kilogramm zu notieren ist, sich nicht mehr ausrechtcrhalten läßt, da die Qualitäten inzwischen überwiegend zurückgegangen sind und in der Hauptsache nur noch ein Raturalgewicht von 74 Kilogramm zum Verkauf gestellt wird.
Dementsprechend ermäßigt sich für die Abnahme der Ware das in der Bekanntmachung vom 17. September genannte Derechnungs-Ausgangs- gowicht für Weizen von 75 Kilogramm gleichfalls auf 74 Kilogramm, während die Dergütungsfätze selbst unverändert bleiben.
Bei Weizen mit weniger als 71 Kilogramm Hektolitergewicht ist der Käufer berechtigt, die Uebernahme der Ware abzulehnen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 27. Rov. Tendenz: etwas freundlicher. — 3m heutigen Dormittagsverkehr neigte die Tendenz infolge der schwächeren gestrigen Reuyorker Börse eher weiter zur Schwäche. Zu Beginn des offiziellen Marktes machte sich aber ein bemerkenswerter Tendenzumfchwung bemerkbar. Eine Verlautbarung, wonach die Deutsche Dolkspartei der Regierung Brüning ihre Unterstützung zugesagt haben soll, war der Hauptgrund für eine bessere Beurteilung der allgemeinen Lage. 5>aneben werden für den morgigen Zahltag leine nennenswerten Schwierigkeiten erwartet. Die Spekulation erhielt hiervon ausgehend eine stärkere Stühe und nahm nach den gestrigen Abgaben wieder Heine Deckungen vor. Die Umsah- tätigfeit bewegte sich jedoch im allgemeinen in engen Grenzen. Gegenüber der gestrigen Abendbörse lagen die ersten Kurse überwiegend etwas höher. Am Chemieinarlt eröffneten I.-G -Farben 2 Prozent und Metallgesellschast 1 Prozent gebessert. Lediglich am Elektromarkt waren die Umsätze etwas größer. AEG., Licht & Kraft, Lahmeyer und Siemens gewannen bis zu 2 Proz. Rur in Elektrische Lieferungen kam noch etwas Material an den Markt, mit einem Iproz. Verlust. Anregend toitLe ferner, daß die Abgaben in Deutsche Linoleum ausgehört haben. Deutsche Linoleum konnten sich etwa 1 Proz. erholen. Am Montan- marft 8'■gen Rheinstahl 1,5 Prozent an. Don Kali- aktien lagen Salzdetfurth weiter im Angebot und nochmals 2,5 Proz. niedriger. Don Kunftseide- aktien konnten Atu. 2 Proz. höher einsetzen. Bau- untemchmungen uneinheitlich. Am Markte der Bankaktien besserten sich Reichsbankanteile um 1 Proz. Die übrigen Werte dieses Marktes waren meist nur knapp gehalten. Am Anleihemarkt gaben Altbesitz erneut etwas nach. Don Au ländern büßten Zolltürken 0,25 Proz. ein. Im Verlaufe setzten sich weitere, wenn auch nur kleine, Deckungen fort, so daß das Kursniveau erneut etwas höher lag. Später machte sich aber wieder Realisationsneigung geltend, und die im Verlaufe erzielten Gewinne gingen meist verloren. Die Stimmung war jedoch nicht unfreundlich Der P'ai dbr.es markt war still. Reichsschuldbuchf rderungen in späteren Fälligkeiten eher schwächer. Am Geldmarkt war Tagesgeld im 3. fammenr a g mit dem bev rstehenden Zahltag gesucht. Der Sah war auf 5 Prozent erhöht. Am Devisenmarkt lagen Devisen gegen Reichsmarkt weiter leicht befestigt. Madrid lag wieder etwas schwächer. Sonst nannte man: Mark
gegen Dollar 4,1959. gegen Pfund 20,3750, London gegen Kabel 4,8557. gegen Paris 123,60, gegen Mailand 92,78, gegen Madrid 43,70, gegenSchwei- 25,0775, gegen Holland 12,0611.
Berliner Börse.
Berlin, 27. Rov. Ziemlich überraschend _ eröffnete die heutige Börse bei überwiegend höherem Kurse in eher freundlicherer Haltung. Der matte Schluß der geftrtgen R uyorker Börse war vergessen, a s sich heraus stellte, daß das Angebot nachgelassen hat und als man merkte, daß besonders keine Exekution S- w a r c mehr in nennenswertem Umfange an die Märkte kam. Ferner argumentierte man, daß heute Verkäufe für den Ultimo nicht mehr möglich seien und bekundete daher Dcckungs nei- g u n g. besonders in den Papieren, die gestern von der Baillespekulation stärker angegriffen worden waren. 3m allgemeinen war die KurS- entwicklung aber noch u ne i n he i t l i ch. Gewinnen bis zu 2,5 Prozent standen Verluste in etwa gleichem Ausmaße geg'nüber. Besonders Schiffahrisoltien, Kaliw rte, 3lse Bergbau, Schubert & Salzer, BMW., Feldmühle, Rordsee Deutsche Hochseefischerei und Schwarzkops-Ma- schinen (letztere aus den gemeldeten Verlustab- sch uh) gehörten zu den stärker gedrückten Papieren, während Aku und Demberg, Waldhos, Zement Heidelberg, Farben, AEG. von der bereits erwähnten Dcckungsneigung profitierten. Mit wenigen Ausnahmen war die U m s a tz t ä t i g - feit aber sehr gering. Ein Papier wie Ttzörls Qcl mußte bei einem Angebot von zwei Mille gestrichen Bries notiert werden. Deutsche Anleihen lagen behauptet. Von Ausländern verloren Bosnier bis zu 1 Prozent. Auch Renten neigten zur Schwäche. Der Pfandbrief markt war still und eher nachgebend. Reichsschuldbuchforderungen meist unverändert, spätere Fälligkeiten eröffneten bis 0,25 Prozent gedrückt. Geld zog vor dem Zahltag weiter an. TageSgeld mit 4,25 bis 6,5 Prozent notiert; dieübrigen Sätze blieben unverändert. 3m Verlaufe setzten sich die Deckungen fort, und die Kurse hatten zumeist weitere Gewinne bis zu 1 Prozent zu verzeichnen. Siemens. Aschersleben, Salzdetfurth, BMW. und Polyphon waren bis zu 2 Prozent befestigt. Rach Aufhören dieser Deckungnr wurde die Stim- mung aber wieder eher schwächer, und die Mehrzahl der im Verlaufe erzielten Gewinne gingen wieder verloren.
Frankfurter Schlachtviehrnarkt.
Frankfurt a. M., 27. Rov. Auf trieb: 102 Rinder, 347 Schafe, 622 Schweine. Cs wurden notiert: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 65 bis 70 Mk., mittlere Mast- und Saugkälber 59 bis 64, geringe Kälber 43 bis 58. — S ch a f e; Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weide- mast) 44 bis 47, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 38 bis 43, fleischiges Schafvieh 30 bis 37 Mk. — Schweine: nicht notiert. — M arktver lauf: Kälber schleppend; Schafe und Schweine ruhig, ausverkauft.
Letzte Nachrichten.
Zwei Staatskonimiffare für Berlin.
Berlin, 27. Rov. (TU. Eigener Drahtbericht.) Der Qberpräsident für die Provinz Brandenburg und für Berlin hat die OberregierungS- räte D r. v. Stein und Dr. Koppen zu Staatskornrnisfaren für Berlin ernannt. Der erstere soll die Rechte des Magistrats, der zweite die Rechte der Stadtverordnetenversammlung wahrnehmen. Beide haben den gebundenen Auftrag erhalten, die Haushaltspläne Berlins für 1930/31 auszubalancieren. U. a. ist bestimmt worden, daß der kommunale Zuschlag zur Grundvermögens st euer anbauern soll, ferner sott eine Getränke st euer ab 1. Dezember eingeführt werden, unb weiter eine 'Bürgerabgabe nach bem LandeSsah.
Sprechstunden der iricixutioii.
11.30 bie 12.30 Uhr 16 bl» 17 Uhr Samstag nachm llaa qe’dilofkn
Anzeigenaufträge sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richten
Jür unverlangt eingesandte Manuskripte ohne belgesügle» Rückporto wird keine Gewähr übernommen.
Kurszettel der Berliner und frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o H.. Lombarbzinsfuß 6 o H.
Frankfurt a. Dl.
Berlin
Vranfhirt a. Dl
Berlin
d^chiutz-
l-Uhr.
Schluß«
JQnla g-
Schluß«
l«Ubr«
Schluß-
Anfang-
tute
Kur
lur
flur<
iure
Rur»
lur»
flurt
Datum
26 11
27 11
26 11
27 11
Darum
26 11
27 11
26 11
27 11
6% Deutsche tReiManietix
vamburg-VImenla Pake« . .
66,5
—
66.9
65.5
von 1927
86,5
—
86,9
—
fiamburg-Gübam. Damrlichift
8
—
—
143
142.25
7% Teutidif Relchsanleche
Hanta Tamrhdiifl
10
—
—
117,5«
118
von 1929
98,25
—
98,5
—
Worbbeubdier Lloyd
8
7.5
67
67.75
67,25
Deutsche enlvfflbldl.-Sdndt mit
Allgemeine TeutlAedreBltanfL
10
96
—
96
95.75
Ausloi. Reckten
52
51,9
52
52,13
Barmer Bankverein
10
100
100,25
100,13
100.13
ohne Äuslos.-Reckte
5,5
5,5
5,5
Berliner Hanvelegelellichafi
12
124,5
—
124,25
124
8% fielt. Solbfiaal von 1929
tiommert' und Privai-Bant
11
108.75
108,75
108,75
104.75
(tüdtablb 102%)
88,5
—
88,9
—
Tarrniiävrer und Ranonalbanl
12
145
—
144,5
145
Cberbeifcn Ptoviw, ■ 0nle<bc ml!
Neuliche Ban« und
«utloL.'JierfHen
50
—
—
—
Tieconlo GeseUichaft, .
10
107
106,75
107
107
teuildie Romm. ©ammelabl
Dresdner Bank......
10
107
107
107
107
Anleihe Serie 1
8% Rrantl. Hno.-Banl Soldvse
50
■ —
—
—
•Heltbeban' ....
12
211
212
103,25
213
-01,25
212
103,25
XIII unhlnöbar dl- 1931
98,5
—
—
—
J.li.i» ......
. G
101,25
7% iUanff fivv.'BanI Soldvle
Bergmann........
s
—
——
121
121
unkündbar bitt 1932
92,5
—
—
—
tletrt LteserungSgeielllchaft
10
—
105.5
106.5
106
<y.% Äbeinbdie Hov.-B-mi
Lichi und Krall
10
115,75
117
116.75
117,25
Clou. Soldpfe.
85,9
_
—
—
gelten & Guilleaume
85
—
—
—
8% Pr. S?an6e<t|ti"irbttelanftali.
Gelelüchau für Elekrriich,
109
109,25
108
Pfandbriefe R 1 9
100
—
100
—
Untemcbmungen
10
8% $1 Lanvesr an.biletanftall.
Hamburger (Befttliliäte-iBede
10
—
—
102,5
102,9
Romm.-CbL 81. 90 .
97
■
97
—
Hbcuiildie iktektrtzitLl . . .
9
—
—
—
——
7% Pr. Landen»-anodrieianNail, Pfandbriefe 8? 11
-chlcmche öieftruitti. . . .
10
—
—
103,75
104,75
97
——
97
—
-chu-len L Uo .....
11
116
—
116.5
116,5
S.S.B abg. Bor.tieg»-Obligatio-
siemen» M Halske .....
16
>56,25
156,5
156
155,5
nen rürfiablbai 1932
95
——
—
_
iiansravw ......
. 8
—
—
—
119
K
120
49
122
119,75
—
4% Oesterreich»-he Gotdrente
26
_
26,13
. 6
48
_
4,20% Cefteneldilldje GUberrente
2,5
—
2,5
—
Teutiche SrdSI . • • • •
. 6
—
57
57,5
4% OeNerrricknche SinbetUtche
diener Sieinkodle . • • • •
. 8
—
—
—
Rente
1,5
—
1,5
_
Geilenkirchener . .....
. 8
82
—
82
81,5
4% Ungarische Goldrente ....
23
—
22,9
—
Harpcner .••••.
. 0
75
—
74,5
73,6
4% Ungarische CtaatSrente v. 1910
17,75
—
17,75
17,6
—
—
67,5
68,25
4^% deegl. von 1913
19
—
19
—
flife Bergbau..... .
10
—
—
158
154
4% Ungari|*e Kronenrente
1,55
—
1,5
1,5
5,5
—
65
65,6
4% rürkijche flollanlefbe von 1911
1,35
1,15
1.05
3,2
Köln R> ueiien ....
. 'i
—
—
75,4
76
4% rürtilche Bagdadbabn-Anl
Pfanneömann-Röbren . • •
. 7
3,5
63,75
64,25
63,75
Serie 1
3,2
—
1,2
3,1
ClaneklMt Bergbau . . •
. 7
—
—
35.75
36,5
4% beegi. Serie 11
3,2
—
—
——
Lberichiel liilenbi'Oarl . • ■
. 6
—
—
37
—
5% Rumänische vereinb Rente
Oberfchlei Kokowerke . . .
. 7
——
—
65
66,25
von 1903
—
—
8,1
7,8
Bbönir Bergbau . .
659
58,5
—
58,5
58,75
4%% Rumänische vereint) Rente
Rfaclnllrfie Braunkohlen . .
10
150
—
150
151
von 1918
—
—
12,9
12,75
Xbeinftahi .....
. 6
67,5
69
66,5
67,5
t% Rumänische vereinb. Rade -
6,4
6,4
6,45
6,4
Siebe d JRcnto ......
U
■■
——
—
—
Frankfurt a M
Serkin
Gch.Uß- fti'd
l-Ubr- R re
Üchluß- lur#
Bnfang- flure
Datum
26 11
27 11
26 11
27 11
Bereinigte Slablwerke
63
—
62-/5
62.9
Ctaol Minen
16»/.
——
31,9
31,5
Kaliwerke Aich «leben
IO
139
—
142
140
Kaliwerke Westeregeln
- 10
140
—-
143
142.5
Kaliwerke Salrdetkurib
. 16
222,5
220
223,5
221
I. G. ftarben.^nouftrte Tvnam» Nobel . .
. 12
128,65
130,6
128,25
130
. . 6
—
—
60
Scheideanstall...»
. . 9
127,5
—
—
—
Moldickmldi . . .
. . 6
40,5
—
40.75
—
Müigeremerfe ...»
. . 6
44
—
44
44
Metallaeiellichakt. . .
. . 8
83
84
83.5
83,5
BbUlvv Hoi,mann
-
. . 7
68,5
68,5
67,5
_
Zementwerk Heidelberg
. 10
78
—
_
Cementwerk Karlktadt.
•
. 10
—
—
—
—
Waoß & ^tentag
-
•
. . 8
—
44
45
—
Schuiideu Batzenhofer
. 15
166
166.75
Cftroetie ....
. 12
130.25
131,5
Aku ....
. 18
59,5
61,5
59.5
62
Bemberg......
. 14
2.5
—
63.25
64
Seltrtcff Waldbok
18'/.
100
—
100,13
101.5
flellftcfl «Ithalfenburg Cbatlottrnburger Waue
. 12
—
—
74,75
•
. . 8
—
—
79.5
—»
Deiiauer ®ae
. . 9
—
—
103,75
104
Daimler Motoren
. . O
24
—
23,5
23
Deutiche Linoleum .
e
e e -
98
98,75
97
96.5
Maichinenbau A.-G. .
«
•
. . 0
—
—
29,75
30,13
Rat. Automobil .
e
•
. . 0
—
—
—
Lrentiein & floopel .
e
e
. . 6
—
—
43,5
42,75
Leonbarv Tietz . .
e
. 10
111
—
110
111,75
Sveneka - .
•
•
• • •
—
—
269
269
rZrankfriner Mmchinen
. . 4
10,25
_
11,75
_
(8rinnet . .
•
e
. . 6
28
27,5
—
fieollgenflaebt . . . Hungban# ....
ßediroerte ....
. . v
. . 6
27
_
26,5
. . 8
_
—
—
Mainkrasrwerke Hbchv
L
tu
. . 8
62
—
—
—
Mag - .
. 10
—
62
—
Gebt. Roeder . . .
. 10
77
——
—
—
Bvigt & Haesfner . .
. . 9
_
150
—
Süddeutsche Zucker .
•
•
• 10
134,5
—-
134
—
Banknoten.
Serlln, 26 November
'ifieiB
ärlef '
Amenkann-iie Roten ....
4.182
4.202
fBciglfdie Noten ......
58,23
58,47
lanlidte Roten .......
111,84
112,28
Sng'lldte Noten . .......
20,32
20,40
ffranjouiche Noten.......
16,436
16,496
Holländische Noten.......
168,33
169,01
gtallenfldte Roten........
21,88
21.96
«orroegt'dK Noten.......
111,88
112,32
Deuttch. Oesterreich i IOO Schilling
58,85
59,09
Numunliche Noten.......
2,475
2,495
Sditoeduche Noten .......
112,23
112,67
©diroeliei Roten .......
81,00
81,32
Spanische Noten........
46.51
46,69
T'dn'chotiowokiidie Roten.....
12.40
12,46
Wtgn-t'che Noten
73.10
73,40
Devisenmarkt Berlin
- Jcanffur
a. M
26 November
27 Rovern bei
amtlich
Seid |
"0 truny Sri
AMti a». ®elf
•Teuerung Är»
ämft.<Hon.
168,63
168.97
168,71
169,05
fu-n. 3lire8
1.439
1.443
1,436
1,440
58.565
frfi- «ntTO-
58,42
58,54
58,445
(£t)rifrtania -
112.05
112,27
112,05
112,27
Qopenhag.’n
112,10
112,32
112,10
112,32
Slodbolm .
112,47
112,69
112,51
112,73
HeUtnaiorS.
10.545
10,565
10,546
10,566
Italien. . .
21,93
21.97
21,92
21.96
London. . .
Oieunork . .
20.351
20,391
20,351
20,391
4.1910
4,1990
4,1915
4,1995
Poris....
16,457
16,497
16,462
16,502
Schweix . .
81,125
81,285
81,155
81,315
Sva un •
46,75
46,85
46.65
46.75
Jovan . .
2,078
2,082
2,076
2.080
-Klo de Jan Wien in D-»
0,400
0,402
0,399
0,401
CefL obgeft
58,995
59,115
58,995
59,115
Prag . . . Hel trad . .
12.43
12,45
12,431
12,451
7.408
7,422
7,408
7,422
Bndav:st. • Bui arten
73,28
73,42
73,26
73,40
3,035
3,041
3,035
3,041
VfTabon
18,80
18,84
18,80
18,84
Tatulg
81,39
81.55
81,39
81,55
Ronft ntin.
1.784
1,789
1,784
1,789
2Uben.
5,432
5,442
5,431
5,441
Canada
4.196
4,204
4,193
4,201
llrn uay
3.297
3,303
3.277
3,283
Tatro ..
20,87
20,91
20,87
20,91


