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bisherige Entwicklung der Hekoga und erörterte so­dann die Frage, auf welche Weise den Interessen unserer Provinz in dieser bedeutsamen Angelegenheit am besten gedient werden könne. Er kam dabei zu dem Ergebnis, daß der Fcrngasbezug von der Ruhr- Saar für Obcrhessen das zweckmäßigste sei, denn er biete so viele Möglichkeiten, daß man etwas besseres und günstigeres nicht erwarten könne. Hier habe un­sere Provinz die einzige Möglichkeit, in absehbarer Zeit zu einer großzügigen und leistungsfähigen Gas- fcrnvcrsorgung zu kommen. Deshalb empfehle sich die Annahme der Hekoga-Verirägc.

Provinzialdirektor Graef hob hervor, daß die Hekoga am Montag, 27. Januar, noch keine endgül­tige Entscheidung fällen werde, da sich die meisten Körperschaften noch nicht endgültig entschlossen hät- ten. Wenn der Provinzialtag über einzelne Punkte der Vorträge noch verhandelt wissen wolle, so sei die Verwaltung nicht dagegen. Vielleicht empfehle cs sich, die endgültige Entscheidung dem Provinzial- ausschuß zu übertragen, in dem ja die Vertrauens­männer der Fraktionen sitzen, damit nicht noch ein­mal ein besonderer Prooinzialtag notwendig werde.

Abg. Landwirt Schneider (Utphe) (Landbund) betonte, cs sei für unsere Provinz wichtig, daß sie in dieser wichtigen Angelegenheit den Anschluß nicht verpasse. In den Verträgen seien jedoch noch Män­gel enthalten, die durch weitere Verhandlungen besei­tigt werden müßten. Er empfahl, bis zum nächsten Provinzialtag eine Einigung zwischen den Inter­essenten herbeizuführen.

Abg. Bürgermeister Dr. N i c p o t h (Schliß) (D. Vp.) beschäftigte sich zunächst mit den verschie­densten Angeboten und Lösungsmöglichkeiten, die man in Hessen in dieser Frage hat, und kam zu dem Ergebnis, daß die Hekogaabmachungen mit der Ruhr und Saar eine annehmbare und für unsere Pro­vinz aussichtsvollc Lösung der. Gassrage darstellen. Diese Abmachungen ablehnen, hieße Selbstmord be­gehen. Wenn der Prooinzialtag die Interessen der Provinz Oberhessen nicht aufs schwerste vernach­lässigen wollte, müsse er diesen Verträgen grundsätz­lich zustimmcn. Unbeschadet dessen seien aber noch gewisse Zweifelssragen zu klären, bevor man end­gültig das letzte zustimmende Wort spreche. Der Provinzialtag solle die jetzt noch bestehende günstige Gelegenheit in dieser Frage nicht versäumen. Die Interessen der Hekoga und der Provinz Oberhessen gingen hier konform.

Abg. Rechtsanwalt Dr. Aaron, Gießen, (Soz.) erklärte, er für seine Person lei der Aut- fassung, daß man als Oberhessc diese Verträge nicht ablehnen dürfe. Aber es seien noch einige Aenderungen an den Verträgen vorzunehmen, die der Redner dann in einigen Hauptstücken be­handelte. Er empfahl zum Schluß, jetzt den Ver­tragen noch nicht grundsätzlich zuzustimmen, son­dern zunächst nur die Abänderungen zu verlan­gen und die endgültige Beschlußfassung der näch­sten Sitzung vorzubehalten. Nochmals betonte er, daß er kein grundsätzlicher Gegner der Sache sei.

Der Vorsitzende des Hekoga-Vorstandes, Bür­germeister R i h c r t, Darmstadt, machte dann eingehende Darlegungen über das Veriragöwerk der Hekoga mit der Ruhr-Saar, nahm zu den Einwendungen Dr. Aarons Stellung und-be­tonte in seiner längeren Rede u. a., daß das Werk der Hekoga eine Sache der Städte und des Landes sei. Es sei beabsichtigt, auch die Versorgung des Landes mit Gas zur Tat werden zu lassen. Es sei der Wille der Hekoga, dos Gas sür Raumheizung den Haushaltungen zu 6 Pf. netto je Ku­bikmeter zur Verfügung zu stellen. Die He- loga werde natürlich mit Nachdruck versuchen, die von den Körperschaften gewünschten Verbesse- rungen der Verträge durch weitere Verhand­lungen mit der Ruhr zu erreichen.

Abg. Bürgermeister Lux, Rieder-Florstadt (Soz.) hob hervor, daß seine Partei weit davon entfernt sei, dieses Vertragswert abzulehnen. Es seien aber noch gewichtige Zweifelsfragen zu klären, denn die Verträge seien noch nicht das, was seine Fraktion wünsche. Der Ruhrgas-A.-G. würden in dieser Angelegenheit große w.rtschaft- liche Ehaneen geboten, die entsprechende Gegen- konzessionen nötig machten. Durch weitere Ver­handlungen zur Verbesserung der Verträge müsse noch für unsere Provinz herausgeholt werden, was möglich sei. Zum Schluß legte der Redner den oben wiedergegebenen Antrag seiner Frak­tion vor.

Rach weiterer Aussprache, die wesentliche neue Gesichtspunkte nicht mehr erbrachte, kam das Haus zur

Abstimmung.

Der Antrag des Provinzialaus- s ch u s s e s wurde nach dem Verlauf der Aus­

sprache vom Vorsitzenden nicht zur Abstimmung gestellt.

Die im Wprtlaut übereinstimmenden Anträge der Deutschen V o l l s p a r t e i, des Zen­trums und der Demokraten, sowie des Landbundes der oben im Fettdruck ge­sperrt hervorgehobene Antrag. D. Red. wurde in den Ziffern 1 und 2 mit sämtlichen 19 bürgerlichen Stimmen gegen die 15 Stim­men der Linken angenommen; die Ziffer 3 fand mit allen Stimmen gegen die eine des Kommunisten Annahme.

Der sozialdemokratische Antrag war damit ab­gelehnt.

Eine Protest-Erklärung.

Am Schlüsse der Tagesordnung verlas Abg. Landwirt Schneider, Utphe (Ldbd.), namens des Landbundes, der Deutschen Volkspartei und der Wirtschaftspartei folgende Erklärung: Der Provinzialtag der Provinz Oberhessen, zum ersten Male in der Wahlperiode 1930/33 ver­sammelt, hat mit Befremden von der trotz Sparmaßnahmen, trotz Beförderungssperre erfolg­

ten Neubesetzung derStelledesOber- regierungsrates bei dem Kreisamt Gießen als Stellvertreter des Provinzialdirek­tors Kenntnis genommen. Dieses Befremden ist um so größer, als für die Besetzung lediglich parteipolitische Erwägungen maßgebend waren. Da der neue Stelleninhaber sich in seinem seit­herigen Amte einseitig parteipolitisch betätigt hat in einer Art, die den Ansichten der Mehrheit der Bevölkerung der Provinz Oberhessen wider­spricht, liegt die Gefahr nahe, daß das bisherige reibungslose Zusammenarbeiten zwischen den Ver­tretern des Staates und der Selbstverwaltung aufhört und damit die Interessen der Gefamt- bevölkerung schwer geschädigt werden. Falls sich diese Befürchtungen bewahrheiten, sei schon heute festgestellt, daß alsdann die Folgen der verfehlten Personalpolitik des Innenministers zuzuschreiben sind."

Provinzialdirektor G r a e f erklärte, daß er als Staatsbeamter sich verpflichtet fühle, diese Erklärung seiner Regierung, dem Innenminister, zur Kenntnisnahme zuzuleiten.

Schluß der Tagung gegen 14.45 Ufjr.

Wirtschaft.

Sehr günstiger Heichsbanfauöweis. x Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 2 3. Januar hat sich in der dritten Ja­nuarwoche die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 103,0 Millionen auf 1951,2 Mill. Mark ermäßigt. Im einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und Schecks um 86,6 Mill, auf 1807,1 Mill. Mark und die Lombardbestände um 16,4 Mill, auf 51,4 Mill. Mark abgenommen. Bestände an Reichsschah­wechseln sind, wie am Ende der Vorwoche, nicht vorhanden.

An R e i ch s b a n k n o t e n und. Renten- bankscheinen zusammen sind 244,6 Mill. Marl in die Kassen der Bank zurückgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbank­noten um 234,5 Mill, auf 3952,6 Mill. Mark ver­mindert. Unter Berücksichtigung, daß in der Be­richtswoche Rentenbantscheine in Höhe von 4,4 Mill, getilgt worden sind, haben sich die Be­stände der Reichsbank an RentenbankscheiNen auf 45,8 Mill. Mark erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 708,7 Mill. Mk. eine Zunahme um 165,3 Mill. Mark.

Die Bestände an Gold und deckungs­fähigen Devisen hoben sich um 4,9 Mill, auf 2686,3 Mill. Mark erhöht. Im einzelnen ha­ben die Goldbestände um 2,7' auf 2286,5 Mill. 'Mark und die Bestände an deckungsfähigen De­visen um 2,2 Mill, auf 399,8 Mill. Mark zu­genommen.

Die Deckung derNoten durch Gold allein besserte sich von 54,5 Prozent in der Vorwoche auf 57,8 Prozent, diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen von 64,0 Prozent auf 68,0 Prozent.

Der dritte Januarausweis der Reichsbank spiegelt die flüssige Entwicklung a in offenen Geldmarkt wider. Es ist eine erneute Ermäßi­gung der gesamten Kapitalanlagen eingetreten, und einschließlich dieser ergibt sich für den Januar ein Gesamtrückgong der Kapitalanlagen von rund 1,24 Milliarden Mark. Diese Ent­lastung stellt einen Rekord dar; in der gleichen Zeit des Vorjahres, in dem die Entwicklung übri­gens ähnlich war, ist die Entlastung sogar nicht ganz so umfangreich gewesen. Auch in oalutari ° scher Hinsicht ist die gegenwärtige Position der Reichsbank als außerordentlich stark zu bezeichnen. Der Gold- und Devifenzufluß hat trotz der Diskontermäßigung angehalten, und die schwache Tendenz der Devisenkurse.läßt vermuten, daß außer dem ausgewiefenen Devisenzufluß auch auf anderen Kockten Devisenzugänge zu verzeichnen sind. Dadurch ist natürlich einerseits durch die Kontraktion des Notenumlaufs, anderseits durch die Erhöhüng der Gold-, und Devisenbestände eine erhebliche Ver­besserung des Deckungskoeffizienten ein getreten. Alles in allem genommen läßt die günstige Entwicklung der Reichsbankausweise im Januar die bestimmte Erwartung zu, daß Anfang Februar eine weitere Herabsetzung des Diskontsatzes erfolgt.

* Der Großhandelsindex. Die auf den Stichtag des 22. Januar berechnete Großhandels­indexziffer des Statistischen Reichsamtes ist gegen die Vorwoche von 132,4 auf 131,7 ober um 0,5 o. H.

gesunken. Von den Hauptgruppen ist die Indexziffer für Agrarstoffe um 1,5 o. H. auf 120,2 (Vorwoche 122) und die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren um 0,2 v. H. auf 128,2 (128,4) zu­rückgegangen. Die Indexziffer für industrielle Fertig­waren war mit 155,9 unverändert.

* Kündigung der hessischen Braun­kohlen-Roggen anleihe. Gemäß den Be­dingungen der Oprozentigen Braunkohlen-Roggen- anlcihe des Volksstaates Hessen kündigt die hessische Staatsschuldenverwaltung sämtliche noch umlaufen­den Schuldverschreibungen (einschl. der im Staats­schuldbuch eingetragenen) zum 1. August 1930. lieber die Höhe des Einlösungsbetrages ergeht noch Mit­teilung.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 27. Jan. Tendenz: freund­licher. Zu Beginn der neuen Woche war die Stimmung an der Börse wieder etwas freundlicher. Anregungen fehlten jedoch, so daß das Geschäft auch heute wieder verhältnis­mäßig klein blieb. In Anbetracht des morgigen Liquidationstages schritt die Kulisse zu einigen Rückdeckungen, so daß gegenüber den Schlußkursen vom Samstag kleine Erholungen eintreten konn­ten. Aber nur Spezialwerte konnten von diesem Umstande profitieren. Material kam kaum an den Markt. Zur besseren Verfassung der Börse trugen der feste Schluß der Neuyorker Börse vom Sams­tag und die unveränderten leichten Geldmarkt­verhältnisse bei, obwohl der bevorstehende Ultimo eine Heraufsetzung der Sähe bewirken dürfte. Im Vordergründe standen aus den bekannten Gründen weiter Kaliwerke. Aschersleben plus 3,5 Proz., Westeregeln plus 4 Proz. Auch dürfte der größere Auftragseingang beim Kalisyndikat eine lebhaftere Stimmung . begünstigt haben. Merklich fester lagen noch am Kunstseidemarkt Demberg mit plus 5,5 Prozent Von Montan­werken gewannen Buderus, Gelsenkirchen, Klöck­ner, Mannesmann, Phönix, Rheinische Braun­kohlen von 1 bis 2,5 Prozent. Am Ehemiemarkk eröffneten Farben 1 Prozent und Rütgerswerke 2 Prozent höher. Am Elektromarkt herrschte da­gegen Zurückhaltung. Die Baissepartei benutzte das Kapitalbeschaffungsprojekt von Siemens immer noch zu einem Angriff. Aber einen aus- schloggebeirden Erfolg konnte diese Seite nicht erzielen, da trotzdem AEG., Licht & Kraft, Gesfiirel und Schuckert später etwas gefragt waren und bis zu 1,5 Prozent anziehen konnten. Rur Siemens wurden in Mitleidenschaft gezogen und büßten 1,5 Prozent ein. Renten freundlich. Im Verlaufe war das Geschäft ruhig. Die Kurse blieben im allgemeinen gut behauptet. Kali­aktien und Spritwerke weiter'etwas höher. Am Geldmarkt war der Sah für Tagesgeld auf 5,5 Prozent ermäßigt. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1850, gegen Pfund 20,369, London gegen Kabel 4,8655, gegen Paris 123,90, gegen Mailand 92,90, .gegen Madrid 36,95, gegen Schweiz 25,1850, gegen Holland 12,11.

Berliner Börse.

Berlin, 27. Jan. Ain heutigen ersten Börsen- lage der Woche kam das Geschäft zunächst recht langsam in Gang. Während des Vormittags wurden kaum Geschäfte getätigt, und man konnte keinerlei Kurse hören. Die Stimmung war je­doch nicht unfreundlich, da man damit

rechnen konnte, daß zum Ultimo Deckungen in größerem Umfange vorgenommen werden wür­den. Zu den ersten Kursen traten dann auch überwiegend Besserungen gegenüber dem Sams­tagschluß ein, wobei einige Spezialwerte be­sonders lebhaftes Geschäft hatten und in Füh­rung lagen. Für diese Spezialwerte waren be­merkenswerte Kaufaufträge eingetrvffen So schien das Rheinland großes Interesse für Montan- werte zu bekunden, und die Eröffnung dieses Marktes muß mit Besserungen bis zu 2,25 v. H. als fest bezeichnet werden. Kaliwerke, besonders Salzdetfurth, erfreuten sich anhaltenden Inter­esses von französischer Seite, und hatten Besse­rungen bis zu 6,5 v. H. zu verzeichnen. Eine weitere Anregung stellte das leichte Geld, fer­ner, damit zusammenhängend, der billige Pro- longationssah. Durch feste Haltung fielen ferner Kunstseideaktien auf, während Schiffahrtswerte und Banken behauptet lagen. Nur wenig Werte eröffneten etwas schwächer. So fielen Tietz mit minus 3, Waldhof mit minus 2 v. H und Soenlka mit minus 1 Mark auf. Bei letzteren schien die Erhöhung der amerikanischen Zollsätze für Zünd­holzwaren etwas zu verstimmen. Deutsche An­leihen wenig verändert. Ausländer ruhig. Pfand­briefe ohne Geschäft. Auch Liguidakionspfand- briefc und -anteile werden eher schwächer taxiert. Der Geldmarkt war leichter und Geld war reich­lich angeboten. Tagesgeld 4,5 bis 6 v. H., Mo­natsgeld 7,5 bis 9 v. Sy, Warenwechsel ohne Umfgh. Im Verlaufe war das anhaltende In­teresse für Montanwerke (Rheinstahl und Gelsen­kirchen an erster Stelle) bemerkenswert. Die Unterbrechung der Verhandlungen mit der fran­zösischen Stickstoffindustrie zwecks Aufnahme in das Internationale Stickstofstartell wurde als der erste Erfolg der Stickstoffpläne von Gelsen­kirchen angesehen. Auch für Kaliwerke erhielt sich das Interesse, und es traten Besserungen bis zu 2 v. H. ein. Schiffahrkswerte gleichfalls leicht anziehend.

Frankfurter Schlachtvichmarkt.

Frankfurt a. M., 27. Jan. Auftrieb: 1359 Stück Rinder; darunter 296 Ochsen, 84 Bullen, 593 Kühe, 360 Färsen; ferner 610 Kälber, 149 Schafe, 4965 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen, vollflcischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 55 bis 57 Mk., ältere 50 bis 54, sonstige vollfleischige, jüngere 45 bis 49; Bullen, jüngere, vollfleifchige, höchsten Schlacht- Werks 54 bis 57, sonstige 'vollfleischige oder aus- gcmästete 46 bis 53; Kühe, jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 43 bis 46, sonstige voll- fleischige oder ausgemästete 39 bis 42, fleischige 34 bis 38, gering genährte 28 bis 33; Färsen (Kalbinnen, Iungrinder), vollfleischige, ausge­mästete, höchsten Schlachtwerts 55 bis 58, voll- fleischige 52 bis 54, fleischige 45 bis 51. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 68 bis 72, mittlere Mast- und Saugkälber 63 bis 67, geringe Kälber 53 ' is 62. Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 78 bis 80, vollfleischige Schweine, von etwa 240 bis 300 Pfund Lebend­gewicht 79 bis 81, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 80 bis 82, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 79 bis 81, fleischigeSchweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 76 bis 80 Mk. Marktverlauf: Rinder langsam, Ueberstand; Kälber und Schafe langsam, geräumt; Schweine schleppend, Ueberstand.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 27. Jan. Am Pro­duktenmarkt war das Geschäft wieder sehr ruhig. Anregungen fehlten. Das Angebot blieb aber in Auslandware sehr gering, so daß Weizen geringfügig anziehen konnte. Am Futtermittel­markt lag Mais für Fukterzwecke und Roggen­kleie bis zu 0,25 Mark schwächer. Es wurden notiert: Weizen 26,75 bis 26,85, Roggen 18,50, Sommergerste für Brauzwecke 19,50 bis 19,75, Hafer, inländ. 17, Mais (gelb) für Futterzwecke 16,50 bis 16,75, Weizenmehl, südd. Spezial 0 39,50 bis 40,50. Roggenmehl 26,50 bis 27,50. Weizenkleie 8,35 bis 8.50, Roggenkleie 9, Erbsen 31 bis 42, Linsen 50 bis 90, Heu 10,50, Weizcn- und Roggenstroh, drahtgepreßt 5,30 bis 5,50, gebündelt 5,30 bis 5,50. Treber, gctrocFnet, 13,25 bis 13,50. Tendenz ruhig.

Frankfurter Eiermarkt.

(Auslandeier unverzollt ab Grenzstation, In- landeier ab Station). Preise in Pfennigen per Stück. Bulgarische 9 bis 9,25; jugoslawische 9 bis 9,25; rumänische 9 bis 9,25; polnische 7 bis 7,50; dänische 9,50 bis 12; holländische 9.50 bis 12; belgisch-flanderische 10,50 bis 11; fran- gösische 10 bis 11; schlesische 11,50 bis 12; bai-e- rische 9 bis 10; norddeutsche 10,50 bis 11.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Banknoten.

a.2U.

Sie hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 6,5 v. H.. Lombardzinsfuß 7,5 v. H.

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164,25

158

161,25

13 y,

197

196

194

1,0

149,7.

. 8

102.5

102

. 1*

-

165,25

165.75

. V

39,5

38.7,

38.5

246

246,5

246

246

. 0

45.65

45,6

. 0

10

. 0

20,5

20,9

. 6

76,25

10

*

160

348

348

347

. 4

46,25

46.5

-

. 6

54

54

-

6

. 6

47

46,5

___

. 8

106

106,5

8

-

_

10

130,5

-

129

129,5

10

113.5

. 9

220

220

_

10

157

157

157

Berlin, 25- Januar

Gelb

TO

Amerikanische Violen ....

4,165

4,185

Belgische Noten .......

58,13

58,37

Dänische Noten ........

111,58

112,02

20,325

20,405

irranzüslsche Noten ......

16,43

16,49

Holländische Noten .......

167,66

168,34

Italienische Noten .......

Narwegische Nölen.......

Deutsch-Oesterreich, t 100 Schilling

21,86

21,94

111,38

111,82

58,68

58,92

Rumänische Nölen.......

2,465

2,485

Schwedische Noten .......

111,88

112,32

Schweiler Noten . ......

80,86

81,18

Spanische Noten .......

54.76

£4,98

T>chechoiloioakische Noten.....

12,32

12,38

Ungarische Noten .....

72,90

73,20

25- Iäuuai

27. Januar

Amtliche Notierunp

Amtliche

Rot'erung

Weit

Bries

Gelt

Bn >

'.-ImiL-iHott.

167,93

168,27

168,00

168,34

Bucn.-Aires

1,676

1,680

1,680

1,684

Brss.-2lntw

58.225

58,345

58.215

58,335

Gbriftiania

111,67

111,89

111,67

111.89

.fiopeiihog.-u

111,81

112,03

111.84

112,06

Clock Kolui .

112,19

112,41

112.20

112.42

HelüugsorS (Italien . . .

10,50r

21,87

10,525

21,92

10.508

21.88

10,528

21.92

London. . .

20.339

20,379

20,339

20 379

Dieunorf . .

1,1805

4,1885

4,1805

4,1885

Paris...

Schweiz . .

16.41

16,4b

16.41

16,45

80,76

80,92

80.76

80-92

Spanien -

54,99

55,11

54,45

54,55

Stavan . . .

2,0i4

2,058

2 057

2,061

»io de (Yan Wien in D--

0,472

0,474

0,475

0,477

Ccft- übgeft

58,815

58,935

58,835

58,955

Prag - . .

12.369

12,389

12,37

12,39

Belirad -

7,376

7.390

7.376

7,390

Budapest. . Bvl arten

73,10

73.24

73,10

73.24

3,022

3,028

3,027

3,033

Lissabon

18,75

18.79

18,71

18,75

Danzig

"1,34

81,50

81,33

81,49

fionst ntin-

1.978

1,992

1.968

1,972

-Men

5,45

5.46

5,445

5,455

Kanada

4,134

4.142

4.134

4.142

lltu uay

3,82t

3.834

3,826

3,834

Cutro . . .

20,86

20,90

20,86

20,86

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