Nr. 225 Drittes Blatt
Siebener Anzeiger <GeneraI-An;eiger für Gberheffen)
Zreitag, 26. September MO
Wirtschaft.
Der neue Leiter der Bank von Frankreich.
Pari-. 25. Sept. IWTD.) Der Präsident der Republik hat heule nachmittag die Verfügung unterzeichnet, durch die der bisherige Unter» direktor der Dank von Frankreich W o r e t an Stelle dcS zurückgetretenen bisherigen Gouverneurs Moreau zum Gouverneur dieses I n st i t u t S ernannt wird. Die Dersügung wird morgen im ,Journal Officiel" erscheinen.
Clement M o r e t ist 75 Jahre alt und war von 1908 bis 1928 im Finanzministerium tätig, von 1920 biS 1924 als Abrechnungsdirektor bzw als Finanzdirektor für Elfaß-Lothrrngen. Seit 1924 stand er an der Spitze des Schatzamts. 1928 wurde er zum Zweiten Untergouverneur der Dank von Frankreich und nach dem Rücktritt des Ersten Untergouverneurs Rist zum Ersten Untergouverneur ernannt.
frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 26. Sept. Tendenz: gehalten. — Rachdem gestern im Zusammenhang mit dem Ultimo umfangreiche Glattstellungen vorgencmmen worden waren und sich das Kursniveau dadurch erneut stark gesenkt hatte, machte sich an der heutigen Dörse eine gewisse Beruhigung und Befestigung bemerkbar. Zwar muhten zum Prämienerklärungstagc noch verschiedentlich Realisationen vorgcnommen werden, doch war das Angevot nicht so groß, wie man vormittags vielfach befürchten zu müssen glaubte. Die Umfaytätigkcit war im allgemeinen sehr unbedeutend, da die schwächere Reuyorker Börse die Zurückhaltung verstärkte. Außerdem verstimmte der unerwartete Zusammenbruch der Hamburger Assekuranz- Union ES sollen von Bankfcite verschiedentlich kleine Interventionskäufe getätigt toorben sein, um die Liquidationskurse nicht zu niedrig werden zu lassen. Die ersten Kurse waren nicht einheitlich. Ein Teil der Werte konnte sich behaupten, während eine Anzahl von Papieren neue Kursrückgänge von 1 bis 2 Prozent hinnehmen muhte. Farben eröffneten leicht gebessert. Die Rachricht von den Erfolgen des Hydriervcrsahrcns der 3. G. in Amerika wirkte hier günstig. Deutsche Erdöl, Metallgesell- schast, Thüringer Gas und die Mehrzahl der Eleltrowerte blieben behauptet. Siemens konnten 1 Prozent anziehcn. Montanwerte waren durchschnittlich etwa 1 Prozent gedrückt. Auch Danken waren überwiegend angeboten, und Berliner Handelsgesellschaft gaben 2.5 Prozent, Reichs- bank 1,75 Prozent, Bayerische Hypotheken und Wechselbank, Danotbonk und DD-Dank je 1 Prozent nach. 1 Prozent niedriger lagen noch Zement Heidelberg und Süddeutsche Zucker, ferner Daimler. Bon den Kunstfeidewerten waren Bemberg 2,5 Prozent erhöht, dagegen Aku leicht gedrückt. Zellstoffwertc waren gut behauptet. Deutsche Anleihen waren bei stillem Geschäft knapp gehalten. Ausländer waren vernachlässigt. Merikancr etwas fester. 3m Verlaufe war das Geschäft still. Das Angebot schien zu überwiegen. 3m Verlaufe blieben die Kurse meist gut gehalten, doch hörte säst jedes Geschäft auf. Am Geldmarkt war Tagcsgeld zu 3 Prozent im Zusammenhang mit dem Ultimo gefragter. Geld über Ultimo 4,75 bis 5,75 Prozent. Am Devisenmarkt lag die Mark wieder schwächer. Man nannte Mark gegen Dollar 4,2012, gegen Pfund 20,411, London gegen Kabel 4,8590, gegen Paris 123 80, gegen Mailand 92,80, gegen Madrid 45,35, gegen Schweiz 25,0525, gegen Holland 12,0490.
Berliner Börse.
Berlin, 26. Sept. Rachdem man im heutigen Bormiltagsverkehr und an der Vorbörsc noch ziemlich geteilte Meinungen hören konnte und eher schwächere Kurse genannt wurden, eröffnete die heutige Börse zwar stimmungsmähig immer noch etwas schwächer, aber kursmähig ziemlich gehalten. Der Rücktritt des Kabinetts Schober, die Krawalle in Prag, die noch nicht zum Abschluß gekommenen Finanzberatun- gen des Reichskabinetts, der überraschend gekommene Zusammenbruch der Hamburger Affe- kriranz-Union, der von der Reichsbahn bestätigte Rückgang des Eisenbahnverkehrs, die Kündigung der 8-Stunden-Schicht im Ruhrbergbau, die gestrige schwache Reuyorker Börse usw. waren
»war Momente, die zur Diskussion standen, aber hinter der rein börsentechnischen Situation zurücktraten. Es ist erwähnenswert, daß die Banken für herauskommende Ultimoware Aufnahmeneigung zeigten, wahrscheinlich, um die Differenzen zur Liquidation nicht noch größer werden zu lassen. Auch sollen einige limitierte Kauf- aktien vom Auslande vorgelegen haben. Besonders für 3.-G -Farben und Siemens bestand. angeblich seitens London und Amerika. 3nteresse. 3m allgemeinen betrugen die Der- änderungen gegen gestern nur Bruchteile eines Prozentes. Bis zu 2.5 Prozent schwächer eröffneten Schubert & Salzer. Deutsche Atlanten. Svenska. Gesfürel, Harpener. Stärker gebessert waren überhaupt nur Siemens mit plus 3.25 Prozent. 3m Zusammenhang mit den Kupferpreisen bestand in Otavi weiteres Angebot, dagegen scheint der Epekutionsdruck am Spritmarkt nachgelassen zu haben. Ziemliches Angebot bestand dagegen wieder in Schisfahrtsakticn. Deutsche Anleihen waren behauptet. Bon Ausländern konnten Mexikaner bis 0,5 Proz. anziehen. Der Psandbriefmarkt lag still und uneinheitlich. Anscheinend überwog wieder die Abgabencigung, so daß Stadtanleihcn, Liquidations- und Gold- pfandbriefc eher schwächere Kurse bekommen dürften. Auch Reichsschuldbuchforderungen gingen weiter im Kurse zurück. Am Geldmarkt war eine weitere Versteifung sestzustcllen. TageSgeld 3.Z5 bis 5.75 Proz. und vereinzelt noch mit 3,5 Proz. zu haben. Monatsgeld 5 bis 6 Proz., vereinzelt mit 4,75 Proz. Warenwechsel etwa 4,13 Proz. 3m Verlaufe konnten sich die Kurse gut behaupten, zum Teil weiter befestigen. Man nahm mit Befriedigung davon Kenntnis, daß der für Sonntag in Potsdam geplante Aufmarsch der nationalsozialistischen Sturmabteilungen wegen der gespannten innerpolitischen Lage abgesagt worden ist, und hat daraus ersehen, daß auch die Leitung der Rationalsozialistischen Partei bestrebt ist. Unruhen zu vermeiden. Papiere wie Schultheiß, Ostwerke. Bemberg, Feldmühle und Deutsche Linoleum zogen um 1,5 bis 2 Proz. an. Verspätet wurden noch Hotelbetrieb 3 Proz. über gestern festgesetzt.
Lchwcincmarkt in Butzbach.
pb. Butzbach. 25. Sept. Zu dem heutigen Schweinemarkt waren 394 Ferkel ungefähren. Es wurden gezahlt für Ferkel bis 6 Wochen 17 bis 22 Mk., von 6 bis 8 Wochen 22 bis 27 Mk. und von 8 bis 13 Wochen 27 bis 33 Mk. Der Markt war mäßig, es verblieb Ueberstand.
Berliner Produktcnmarkt.
Berlin. 25. Sept. Am Produktenmarkte kam das Geschäft nur schleppend in Gang und die Tendenz war uneinheitlich. Zur prompten Verladung liegt 3nlandongebot von Brotgetreide nur in mäßigem Umfange vor, Forderungen und Gebote sind jedoch schwer in Einklang zu bringen, so daß Umsätze beschränkt bleiben, zumal das Mehlgeschäft die Mühlen nicht zu größeren Abschlüssen anregt. Kahnmaterial von Weizen und Roggen ist ausreichend zu gestrigen Preisen angeboten. Am Licferungsniarkte waren die Oktobersichten um 1 Mark gedrückt, spätere Lieferung eröffnete 1 bis 2 Mark fester, zumal einige Kaufaufträge aus der Provinz vorlagen. Ein größerer Teil der heute begutachteten Weizen- und Roggen--
Gießener Jugendgericht.
3n der jüngsten Sitzung des Gießener Zugendgerichts wirkten als Jugendschöffen mit: Frau Luise Peters und Glasermeister Friedrich Rinn von Heuchelheim.
3m August 1929 kamen zwei junge Leute aus Gießen nach Heuchelheim, angeblich um dort Arbeit zu suchen. Der eine von ihnen, der bereits das 18. Lebensjahr vollendet hatte, entwendete in einer Hofreite eine Schürze und bald darauf in einem anderen Gehöft eine alte blaue 3acke in der Absicht, sie später in Gießen zu veräußern. 3n beiden Fällen will er von seinem jüngeren Begleiter zu dem Diebstahl angestiftet worden sein. Letzterer bestreitet das. Bei dieser Sachlage mußte der 3ugendliche von der Anklage der Anstiftung zum Diebstahl freigesprochen werden. Dagegen wurde der 3ugendliche. der auf dem Heimweg nach Gießen auf einem Older eine Anzahl Gurken entwendet hatte, in eine Haft
strafe von einem Sage verurteilt und ihm wegen der Geringfügigkeit deS Objekts Strafaufschub für drei 3ahre bewilligt.
Ein jugendlicher Arbeiter war angeklagt, in betrügerischer Absicht eine öffentliche älrkunde, nämlich eine Arbeiterwochenfahrkarte, gefälscht und von ihr zum Zwede der Täuschung Ge
brauch gemacht zu haben. Er war im wesentlichen geständig Die Sache wurde jedoch vertagt, da der Angeklagte angibt, daß ihm ein anderer bei Begehung der Fälschung wesentliche Hilfe geleistet habe, und deshalb noch weitere 3uffläning erforderlich ist.
Schach-Ecke.
Bearbeitet von W. Orbach.
Odle für die Redaktion bestimmten QEit» teilungen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion des ..Gießener Anzeigers".
Problem Nr. 275.
Don Prof. 5- Eomma, Palermo.
8
8
6
5
3
3
2
2
d e Weiß.
g h
a b
Schwarz. a b c d e f g h ; r kw- MO I
Weiß zieht und seht in zwei Zügen matt.
Weiß: 9 Steine. K12; Dg3; Tb5; Lb6, dl Sc4, d6; Ba7, e2.
Schwarz: 7 Steine. Kc3; Da8; Tf8; Lh7; Sal, c6; Bd2, f3.
Partie Nr. 203
Die folgende interessante Partie wurde im Turnier um die Damenweltmeisterschaft in Hamburg gespielt.
Königsindische Derteidigung.
Weiß: Frl. Hentschel, Deutschland.
Schwarz: Frl. Menschik, Tschechoslowakei.
1. Sg8-f6
2. g?-g6
3. Lf8-g7
4. 0-0
5. d7-d6
6. Sb8-d7
7. e7-e5
1. d2-d4
2. c2-c4
3. Sbl-c3
4. Sgl -f3
5. e2-e4
6. Lfl-e2
7. 0-0
Die in den letzten 3ahren oft angewandte Spielweise der Königsindischen Verteidigung, welche Schwarz ein sehr gutes Stellungsspiel gewährleistet.
8. Lei—g5
Auf 8. d5 käme Sc5 und auf 9. Dc2, a5.
8. . . . 8. h7-h6
9. d4xe5 9. d6xe5
10. Lg5-h4 10. c7-c6
11. Ddl-d2
11. Dc2, was hier gewöhnlich geschieht, ist vor-
zuziehen.
11. ...
11. Tf8-e8
12. Tfl-dl
12. Dd8-b6
13. Le2-fl
13. Sf6-h5
14. b2-b3
14. Sh5-f4
15. Sc3 —a4
15. Db6-c7
16. Tal —cl
16. Sf4-e6
17. Sa4 - c3
17. Se6-d4
18. Sf3 — el
18 Sd7-f8
19. f2 — f3
19. Lc8-e6
20. Sei -c2
20. Kg8-h7?
Ein fehlerhafter Plan, der die schwarze Stellung, welche bereits überlegen war, untergräbt, und den folgenden Königssturm heraufbeschwört. Geboten war einfach: 20.....Sxc2 21. Dzc2, f6
22. Lf2, g5 sowie Sg6, Sf4 usw.
21. Sc2xd4
22. Sc3-e2
23. Se2-f4
24. I h4-ß3
23. 1 fl - di
26. Sf4-e2
21. c5xd4
22. c6-c5
23. Lg7-c5
24 Dc7-d6
25. b? - b6
26. Le5xg3?
Besser war 26.....g5.
27. Se2xg3 28. a2-a4 29. Tdl-fl
30. Tel -el 31. ß-14 32. e4-e5!
27. a7-a5
28. Le6-cS
29. Ta8-a7
30. Ta7-c7
31. Le7-b8
Der weiße Angriff wird nun übermächtig.
32. .. .
33. Sg3-h5
34. 14 —f5
35. f5Xg6 +
36. e5-e6
37. TflxfS
38. Telxe5
39. Sh5-f4
40. Lf4xg6
41. Te5-h5!
Schwarz gab
Partie hat den letzten Teil kräftig und voll Initiative behandelt und der Titelinhaberin, Miß Menschik, die einzige Riederlage in diesem Turnier beibringen können.
32. D. 6 — bS 33. Sf8-d7 34. Te8-f8 35. I7xg6 36. Sd7-e5 37. Db8xf8 38 Lb7-c8 39. Df8-f6 40. Te7 - g7
auf; die Führerin der Weißen
Lösung des Problems Rr. 272. Don A. Burmeister.
1. Se6—c7l usw.
Oie Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom RedaktionStisch.
Geschäft.
Ein Mann steht auf der Straße und die Tränen tropfen ihm aus den Augen.
»Was Hamm Se denn?" nähert sich mitleidig ein Mann mit Sauerkrautbart.
.Ach, ich möchte ja so gern einmal ins Kino", schluchzt der Mann.
.Sind Se 'n ehrlicher Mensch?" fragt deo ©auerfrautbart.
.Und ob, und ob", schluchzt der Kinoliebhaber.
.Schön, ich werde 's ausprobieren. Hier ist ein Zwanzigmarkschein. Gehn Se hin, kaufen Se sich ein Billjett, dritter Platz, und bringen Se mir den Rest sofort zurüd. Will doch mal sehen, ob's noch ehrliche Menschen gibt."
Drei Minuten darauf kommt der Mann zurück und zählt dem ©auerfrautbart 19,40 Mark in die Flosse.
.Sehn 6e, nu is uns beiden jeholfen. Sie jehn ins Kino und ich bin meinen falschen Zwanzigmarkschein loS."
Der schlaue Scholle.
Ein Engländer klagt einem Schollen seinen Kummer: „Ich habe dem Jack Tailor 200 Schilling gepumpt und kann sie nicht wiederkriegen."
„Hast du ihm geschrieben?"
„Ja."
„Hat er geantwortet?"
„Nein."
„Verklag ihn."
„Geht nicht. Ich gab ihm die 200 Schilling ohne was Schriftliches — und für den Prozeß ist eine Bescheinigung nötig."
„schreib ihm: .Geben Sie mir sofort die 1000 Schilling zurück.'"
„Es find bloß 200."
„Gewiß. Aber da kommt er in Wut und antwortet: .Wie können Sie 1000 Schilling von mir fordern — Sie hoben mir nur 200 geborgt'. Und da hast du die Bescheinigung für den Prozeß."
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.
$ranffuri a. M. I
Seriin
Banknoten.
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß- für# |
l-Ubr» flur«
Schluß, für« ।
Ansang- flut#
Datum
25 9
26 9.
25 9
26. 9
6% Teutld* WeltNanleibe
87*75
88.75
7% Deutsche Reichranlelhe von 1929 ..........
99.65
100
Teutltie «ni.-AblSs.-Schuld mü
Äueiol.-SirAtrn.......
59,13
_
59.2
59
THfll. ebne Au-los.»Rechte . . .
6.55
6,5
6.5
6,4
8% 'bdf. SoiUflaat von 1929 (rütftablb. 102%)......
Cberbeffrn Provin, - Anleihe mti
Auoioi.-Rechten.......
90.5
_
91
59
_
Ttutldie flomm. GatnmelabL
Anleihe Serif 1.......
57
56.25
8% Krankt. Hnp-Bank 0o[bpfe XIII untünbbat bU 1934 . . .
100
_
7% Krankt. Hyp.-Bank «oldpte uniü.bbar bl« 1932 .....
95
_
_
«delnltchf Hvp.-Bank
filau. Soidpse.........
87,4
_
_
8% Pr. fianbeiplantbriffanRalt, iJlant’brielc R. I 9......
102
_
102
6% Pr fianbrtctan:bitr|anfiall, Äomm.-Cbl. R. 20......
98
98
7% Pr. fianbet i‘anbbtiefanftalt, $lan6bric|e R 21......
97,5
97,5
8.60. abg. Sourefl^Cbltgario- nen. rudtablbar 1932 .....
93,5
*% Oetterreichllche Soldrente . .
27.6
4,20°o Lesterreichische 5überren»
3,13
_
_
4% Lekerreichtiche Einheitliche Rente...........
4% Ungarilche Soldrente ....
24,4
_
24,3
_
4% Ungarilcke Staaterente v. 1910
19.4
_
4^% Mfli. Don 1913.....
—
_
4% Ungarilche Kronenrente . . .
2
—
2
1,95
4% Zürftldie Zollanleihe von 1911
5.13
_
5
4% Türkische Bagdadbahn-Anl
Serie1...........
5
_
5
4% beifll. Serie II.......
5
—
5
5
5% Rumänische verelnb- Rente von 1903 ..........
9,1
4H% Rumänische verelnb- Rente von 1913 ..........
15,5
15,5
1% Rumänische vcreinh. Rente .
7,2
—
7,13
7,1
Frankfurt a. M.
Berlin
Schiuß- fur«
1-Uhr- Kur«
Schluß- fur<*
Anfang« flurt
Datum
25 9
26 9
25 9
26 9
(tamDutfl.^lmenla Paket . .
79.75
77,25
78.4
77
Hamburg-Südam. Dampsschisl
. 8
—
—
159
159
Hanta Tampsjchist.....
10
—
——
124
—
Norddeutscher Lloyd ....
. 8
80,25
78,75
79.25
78.25
Allgemeine LeuticheTreditansi. 10
103
—
103
103
Barmer Bankverein ....
10
110
110
109.5
109.75
Berliner Handelsgesellschaft .
12
130,5
128
130,25
129.5
Commerz- und Prroat-Bank .
11
121
120,75
121
120.25
Darmstadter und Nationalbank
Teuliche Bank und
12
166
165
165,5
165
DUconto Gesellschaft, . . .
10
118
117.4
118
117,75
Tre«bner Bank......
10
118
118
117.75
117,5
Reich« bank........
1-
228
226,25
225,5
225
«EG...........
. b
123,5
122
123
Bergmann........
. 9
—
151.4
150.5
(Hettr. LieterungrHesellschalt.
10
—
—
117,25
116.75
Licht und fliaft......
10
—
—
12,,5
125.25
stellen Ä SuMeaume . . . Gesellschaft sür Elektrische
—
98,5
98,25
97,5
Unternebmungen .... Hamburger (üelirttitätf.Serie
126,5
—
126.5
124.4
10
—
127.25
126 25
Rheinische Eiektrijilät . . .
. V
—
—
124
125.25
Echleitlche 61eftrijität. . . .
10
—
—
121.5
121
Schulten L Co.......
11
—
135.5
136
134,9
Siemen« & Halske.....
16
176.5
177,5
175,25
178.5
Transradto........
. fe
122
—
fiadmeyer & Co.......
1-
146
145,5
142
Buderus.........
. 5
53
52,75
53,13
52,6
Deutsche Erdöl......
. 6
b4
64
64.65
64
Ellener Steinkohle.....
. 8
Geilenkirchener......
. 8
100.5
—
100.25
100
Harpener.........
. 0
89
—
88
85.25
Hoesch Eisen........
6K
—
76.5
77,5
Jise Bergbau.......
10
—
—
214
Klöcknern-crke.......
. 7
71,5
70,5
71.25
70.25
Köln-Ncueslen.......
7
78
77,5
Manneömonn-Röhren . . .
73.75
—
73,65
72.75
ManSlelder Bergbau ....
50
—
50
50.75
L berichlos. Erieubedars . . .
. 5
—
46.5
Lberschlej. üokswerk»....
—
—
75,13
75
Pbönir Bergbau......
69,5
—
70
69.6
Rheinische Braunkohlen . .
10
184
183.5
18?
Sbeinftabl........
. 6
74
73
74,25
73,6
Riebed Montan ......
7,2
-
Schluß.
l«Ubr<
Schluß-
«nianq-
kur« 1
R-'Tt
für« 1
Kur«
Oaium
25 9.
26 9
25 9
26 9
Bereinigte Stahlwerke .
71,5
—
71,5
71
L lavi Minen.....
. 16*/.
——
—
31,4
30,9
Kaliwerke aicberi'-ben .
. . 10
192.5
—
194
195
Kaliwerke Westeregeln .
. . 10
197
—
198
198
Kaliwerke Salzdetsurth .
. . 15
288
—
288,5
288,5
•
st. ®. starben-stndustrie.
. . 12
137,4
137,75
137
136,75
Donamit Nobel ....
... 6
—
—
63,5
64
Ccheidcanslalt.....
... 9
134
—
Goldschmidt . . . .
... 5
45
—
44.75
44.5
RütgerSwerke.....
... 6
50
—
49,75
49.75
Metallgelellschaft. . . .
... 8
98,5
98,5
99
98,5
Philipp Hol,mann . . .
... 7
76,5
_
75,5
_
Zementwerk Heidelberg
. . 10
101
100
—
Cementwerk Karlstadt. .
. . 10
119
—
—
_
Bai) 6 & streytag . . .
... 8
54,4
—
54,5
—
Cchulthei« Patzenhoser .
. . 15
—
_
189,5
190
Cftroerfc.......
. . ir
—
—
152,5
153,13
«hi.........
. . 18
69,5
69
69
69,75
Lemberg.......
. . 14
76,5
76,5
76,5
76
Zellstoss Baldbos . . .
. 13'/.
123.25
123,5
123.25
123,25
Zellitoft «schassenburg .
. . 12
—
—
88
88
Charlottenburger Baiiet
... 8
—
—
83,5
84
Dell au er .....
. . . S
—
—
117
117,5
T«nmiet Motoren . . .
. . . 0
26
25,25
25.9
26
Teutiche Linoleum . .
e e e .
—
—
151,5
150,25
Maschinenbau .1.-S. . .
. . . 0
—
—
35.75
Rat. Automobil . . . .
. . . 0
—
—
12
11,75
Ctenftein & Koppel . .
... 6
—
—
50,5
49
Leonhard Tietz ...»
. . 10
—
—
122
123
Sveotta..... .
—
—
297
294,5
strankfurter Malchine» .
... 4
20
——
20
—
Sriyner.......
... 6
31
—
30
-
Hevligenitaedt . . . .
. . . 0
—
_
stunghans.......
... 6
32,25
_
31
—
Leckiwerke.......
... 8
95
_
Matnkraslwerke Höchst a.
9L. . 8
77,5
—
—
Mag.........
. . 10
80
—
—
_
Gebr. Roeder.....
. . 10
-
——
-
Boigi & Haesiner . . .
... 9
150
150
Süddeutsche Zucker . .
• . 10
129
127,5
129
-
Lettin, 25. (September
(Selb
Ärles
Bmenfaniidje Noten.....
4,216
4.236
Belgische Roten .......
58,30
58,54
Tüniiche Roten .......
112,03
112,47
Sng'isckie Roten........
20,383
20,463
stra'iizosische Roten.......
16,455
16,515
Holländische Roten.......
169,11
169,79
sttallenische Roten........
Norwegische Roten.......
22,03
22,11
112,03
112,47
Leutlch-Lesierreich, i 100 Schilllng
59,08
59,32
Rumänische Noten.......
2,475
2.495
Schwedische Noten.......
112,68
113,12
Schweizer Noten........
81,54
81,86
Spanische Noten........
44.86
45,04
Tichechoslowakliche Noten.....
12,42
12,48
Ungarilche Roten . .....
73.22
73,52
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a ZR.
25 September
26 September
Amtlich, Seid
Xo lerung 8ne
Amtliche Seid
Jtotierung 3riei
Ämft.« Mott.
169,16
169,50
169,21
169,55
Buen. Aires
1.507
1,511
1.496
1,498
Brss-'Antw-
58.465
58,585
58,47
58,59
(ibriftianta.
112.23
112,45
112.25
112.47
-Qopenbcqen
112.26
112,48
112,30
112,52
Stockholm .
112,69
112.91
112,69
112.91
HelitngforS. atatien . . . London. . .
10,557
21,975
10.577
22,015
10,555
21,975
10,575
22,015
20,387
20,427
20,39
20,43
'Jientiorl . .
4,195
4,203
4,1965
4,2045
Doris. . . .
16,465
16,505
16,465
16,505
Schivet; . .
81.395
81.555
81.385
81,545
Zbanün .
45,00
45.10
54.96
45.04
Japan . . .
2,078
2,082
2,075
2,079
■Hio be Jan Dien in T --
0,438
0,440
0,437
0,439
£eft abgeft
59,205
59,325
59,20
59,32
Prag - - - . Belgrad . .
12,455
12,475
12,456
12,476
7,430
7.444
7,428
7.442
Budaveft. . Bnlaarien
73,42
73,56
73.40
73.57
3,039
3,045
3,039
3,045
L'ttabon . .
18,83
18,87
18,84
18,88
Tanctg. . .
81,52
81,68
81,51
81,67
Konstantin-
1,784
1,789
1,784
1,789
Stben. .
5,445
5,455
5,441
5,449
Tanada . .
4,199
4,207
4,200
4,208
Urn^nat).
3,427
3,433
3,407
3,413
Tatro . .
20,90
20,94
20,905
20,945


