-Ml ft- 1H 'i sg
M
ff^
es uns aus. da oben in den weichen Flocken zu thronen und herabzuschauen auf die Erde! Und ich denke noch an die stunde, als ich als siebenjähriger Knirps in der Schule nachsitzen muhte, weil ich einen Teil der Hausaufgaben vergessen hatte. Ganz allein wurde ich gelosten mit meiner Schiefertafel und muhte mich mit einem ekelhaften Buchstaben abmühen. Durch das Fenster ober sah ich den blauen Himmel und die dahingkeitenden weihen Wölkchen. Drüben aus den Wiesen hörte ich die Stimmen meiner Kameraden und das Brüllen der ousgetriebencn Kühe. Die ziehenden Wolken hielten mein Auge fest, und als der Lehrer kam zum Nachsehen, war meine Arbeit noch lange nicht beendet. Aber er hatte wohl den oerlanyendcn Blick in meinen Augen gesehen: denn er schickte mich nach Hause...
Es war mir gewiß wie den Gefangenen, die von ihrem engen Zellenfenster ein Stückchen Himmel sehen können und dann und wann vorüberhuschende Wölkchen. Wie mögen bei ihnen die Gedanken gerade mit diesen wandernden Wolken ziehen! Erinnern sie sie an vergangene Tage, oder zeigen sie ihnen einen neuen Weg?
Aber es sind ja nicht immer die Sommerwolken, di« unser Auge fesseln, die wir lieben. Ist dos Spiel des Sonnenlichts beim Gewitter, wenn ein Teil der Landschaft noch beleuchtet wird, aber schwere, dunkle Wolken schon das nahende Wetter ankünden, nicht ganz wundervoll zu beobachten? Noch einige Minuten, und alles liegt im Banne der schwarzen Wolken. Starke Winde zerreißen die einzelnen Schichten, Blitze zucken, Donner krachen, und bald darauf leuchtet die Sonne wieder durch die Wolkenritzen.
Wenn am Abend die Sonne zur Ruhe geht und die stillen Wölkchen zum Abschied vergoldet, kommt dann nicht die rechte Abendstimmung, der Abendfrieden in unser Herz? Das empfanden auch viele Dichter, und eins der einfachsten und doch der schönsten Gedichte von Martin Greif kann ich nie vergessen:
„Sonne warf den letzten Schein müd' im Niedersinken, eine Wolke noch allein schien ihr nachzuwinken.
Lang« si« wie sehnend hing ..."
Die ..einsame Wolke" nennt er sie. Die Wolke der Sehnsucht.
2a, das sind auch die Wolken, die vom Winde gepeitscht dahinsagen am Himmel, ein Sinnbild unserer Lugend, unserer wandernden Jugend. Möge sie den Blick nach ihnen richten! Hinauswandern in die weite Welt! Und wenn unsere Jungens und Mädels dann hoch oben in den Bergen stehen, über dem Dunst und Nebel der Täler, und seyen. wie die Schatten der schweren, vollen Sommerwolken auf den Eisflächen und leuchtenden Seen vorüberhuschen. dann mögen sie sprechen mit Ferdinand Aoenarius:
Wandert, ihr Wolken, wandert über den schäumenden Se«: hab' so gern gewandert, gern gewandert von je!
Hab' ja alles vsrwandert
Glück verwandert und Weh — Wandert, ihr Wolken, wandert über den schäumenden See!" B.
Oer moderne Städtebau.
3m Rabm«n des Dritten Gießener Ferienkurses hielt am Donnerstagabend im Hörsaal des Physikalischen 3nstitutS, der Dezernent der Gießener Stadtbauverwaltung. Beigeordneter Dr. Hamm, vor einer zahlreichen Zuhörerschaft einen fesselnden Dortrag über modernen Städtebau. Zur 3llustration des Vortrages wurde ein Film
Stadt von morgen" vorgeführt, der in mehreren Abschnitten zeigte, welche Fehler und Versäumnisse bei der Städtebauweise der letzten 3ahrzehnte begangen wurden und welch« Grundsätze und Richtlinien für einen besseren Städtebau der Zukunft anzuwenden sind, um den Erfordernissen einer hygienisch einwandfreien Wohnweise und einer technisch günstigeren Wir- kungsmöglichkeit von Industrie und Verkehr Rechnung tragen zu können.
Beigeordneter Dr. Hamm gab im ersten Teile seines Vortrages eine Erläuterung dessen, was der moderne Städtebauer unter städtischer Planwirtschaft versteht. Sodann besprach er in großen Zügen und sachlich aufklärungsvoll die Fehler- guellen und Versäumnisse, die in unserem Städtebau nach seiner bisherigen Entwicklung in Erscheinung getreten sind und insbesondere in den Großstädten zu Dauformen geführt haben, die
vom sozialen und hygienischen Standpunkt aus bedenklich und mit guten Gründen anfechtbar sind. Rach dieser Betrachtung macht« er seine Zuhörer mit den Grundsätzen des modeimen Städtebaues und der künftigen Anordnung imb Gestaltung der einzelnen S:adtgebietc näher bekannt. Als Folgerung für den modernen Städtebau im einzelnen sei anzu'ehen eine weitsichtige Planung und Verteilung deS Stadtgebiete- in Industrie-, Geschäfts- und Burcauviertel, in Wohnbezirke mit ErholunaSeinrichtungen, wie ausgedehnte gärtnerische Anlagen, Spielplätze usw., Limgehungsstraßen für den Durchgangsverkehr. günstigere Führung der Eisenbahnlinien, Echisfahrlswege usw. Voraussetzung für diele neuzeitliche Gestaltung der Stadtplanung sei aber eine grundsätzliche Aenderung in der bisherigen Gliederung der Landfläche durch eine moderne Landesplanung, die natürlich auch vor den Grenzen der aneinanderstoßenden deutschen Länder nicht Halt machen dürfe, sondern lediglich von den Gesichtspunkten der baulichen, verkehrlichen und wirtschaftlichen Gestaltung eines großen Bezirks bestimmt sein dürfe. Alle diese Gesichtspunkte der Landesplanung und der neuen Stadtplanung erläuterte der Vortragende noch hinsichtlich der wichtigsten Einzelsorderungen und -aufaaben in anschaulicher Weise und gab damit den Zuhörern ein aufschlußreiches Bild von den Gesetzmäßigkeiten. nach denen ein besserer Städtebau der Zukunft geleitet sein muh. Der Vortragende lieh aber auch erkennen, daß zur Verwirklichung dieser an und für sich lobenswerten Entwicklung im Städtebau bessere finanzielle und wirtschaftliche Bedingungen als gegenwärtig, vor allem aber eine grundlegende Aenderung der bodengesetzlichen Bestimmungen und der Bauordnung die unbedingte Voraussetzung sind.
Die Zuhörer dankten dem Redner für seinen interessanten Vortrag mit wohlverdientem lebhaftem Beifall.
Keine Typhusgefahr in der Lahn!
Seit einigen Tagen wird in unserer Stadt ein Gerücht verbreitet, nach dem die Lahn Typhusbazillen enthalten und deshalb das Baden in dem Fluß gefährlich sein soll. Auf Anfrage an zu- ständiger amtlicher Stelle hören wir, daß dieses Gerücht durchaus unbegründet ist. Man kann also beruhigt nach wie vor zum Baden in die Lahn gehen.
Gießener Zerienkurse.
In der Woche vom 28. Juli bis 2. August findet der dritte Gießener Ferienkurs seinen Abschluß. Aus dem Programm der zweiten Woche seien hervorgehoben die Vorlesungen über moderne Literatur (Prof. Victor, Geheimrat Walzel, Bonn, und Schriftsteller W. Deubel, Frankfurt) und über m o - der ne Kunstentwicklung (Prof. Rauch, Privatdozent Dr. Zeh). Das Verhältnis van Volk und Staat wird Oberbibliothekar Prof. Fritzsche behandeln. Die Gruppe Volk und Religion findet mit den Vorträgen von Prof. Steinbüchel und Ober- robbincr Dr. Sander ihren Abschluß. Die Vorträge über die philosophischen Entwicklungen werden durch die Ausführungen über Psychoanalyse (Dr. Storch) und Astrologie (Prof. Gundel) ergänzt. Der Rezitationsabend von Prof. G. W. Frey tag „Moderne deutsche Lyrik", der in der ersten Woche wegen Erkrankung ausfallen mußte, wird am Montag, 28.Juli, nachgeholt werden. Isolde Kurz wird am 31. Juli aus eigenen Werken lesen. Ein Auszug aus dem Gesamlprogramm der zweiten Woche ist im heutigen Anzeigenteil enthalten.
Bornotizcn.
— Tageskalender f ü r SamStag. Spielvereinigung 1900: Generalversammlung, 20.30 LIHr, bei Boller. — Gesangverein Heiterkeit: Generalversammlung, 20 ilfrr, „Stadt Wetzlar". — Gießener Rudergesellschaft: Generalversammlung, 20.30 Llhr, Bootshaus. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die letzte Kompagnie".
— Tageskalender für Sonntag. Gesellschaft Liebig-Museum: Vortrag von Prof. Praetorius „Vorfahren, Rachkommen und Sippschaft von 3. v. Liebig", 11.15 Llhr: darauf Mitgliederversammlung im Liebig-Museum. — Regatta des Süddeutschen Ruderverbandes: Dorrennen ab 9 Llhr, Hauptrennen ab 14.20 ilfjr, abends Sommerfest. — Stadtmission, Löber- straße 14: Lichtbildervortrag über „Land und Leute in 3nnerabessinien", 20.15 Llhr. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die Letzte Kompagnie".
der Londes-Universität. Don
Von
Vorstellung Universität
in den Ferienkurs der Landes» einbezogen worden. *
Gin Geldschrank in Marburg geraubt.
WSR. Marburg, 25i 3uli. 3n der Rächt zum Freitag verübten Einbrecher in das Direktionsgebäude der Marburger Kreisbahn einen dreisten EinbruchS- di e b stahl. Sie schnitten mit einem Diamanten das Glas aus dem Oberlicht und öffneten dann die Doppelflügel des Hauptfcnsters. Den vier Zentner schweren Geldschrank, der sich im Zimmer befand, hoben sie etwa 1,40 Meter hoch und beförderten ihn durch das Fenster auf einen Gepäckwagen und von hier aus durch den sich anschließenden Garten aus die Landstraße, wobei sie einen im Wege stehenden Garten» Pfosten ousrissen. Auf der Landstraße luden sie den Geldschrank auf einen Sackkarren, die iie vom Güterboden entwendet hatten, und fuhren ihn mehrere Kilometer weit in den Wald, wo er heute morgen gefunden wurde. Die eine Seite schlugen die Diebe mit Aextenl und Hämmern ein und raubten den gesamten 3nhalt. Rur 800 Mark Bar-« gelb, aber auch sämtliche Sparkassenbücher fielen ihnen in die Hände. Von den Dieben fehlt bis jetzt jede Spur. Gegen 6 Llhr morgens machten sich drei Burschen verdächtig, die sich in der Rähe der Kreisbahndirektion hermn^ trieben. Eie wurden von einem Kriminalbeamten verfolgt. Als sie bei ihrer Verhaftung die Flucht ergreifen wollten, gab der Beamte zwei Schüsse auf sie ab. Einer wurde hierbei leicht verletzt. Alle drei konnten daraufhin fe st genommen werden. Es stellte sich jedoch heraus, daß sie an dem Einbruch nicht beteiligt find. f
— Stadttheater Gießen. Man schreibt unS: Am nächsten Dienstag bringt das Stadttheater die Gttbertsche Operette „3n der 3d» hanniSnocht" in der Inszenierung von Intendant Dr. Rolf P rasch um 19,30 Ubr zur Aufführung Die musikalische Leitung hat Kapellmeister Fritz Eujö. Die Einstudierung derTänz« hat Tanzmeister Ewald Bä ulke übernommen. Mit dieser letzten Aufführung verabschiedet sich auch Frau Auguste Prasch-Grevenberg «Ehrenmitglied des Meininger Landestheaters) für diese Spielzeit von dem Gießener Theater- publikum. Die Aufführung ist auch als Sonder-
der Pressestelle der Universität Gießen wird mit» geteilt: In der Philosophischen Fakultät, II. Abteilung, wurde die venia legendi erteilt: dem Assistenten am Zoologischen und vergleichend anatomischen Institut Dr. Wulf Emma A n kel für das Fach der Zoologie und vergleichenden Anatomie, dem Assistenten am Geologischen und Palaeontologischen Institut Dr. Heinrich Richter für das Fach der G«o- logie und Urgeschichte.
•• Die Museen sind am morgigen Sonntag zu gewöhnlichen Preisen geöffnet.
•* Aufhebung von ötraficnf pe r • rungen, mitgeteilt vom Oberhessischen Auto- mobilclub EV. (A. v. D.) Gießen: Die Straßensperre auf der Strecke Echzell biS Straße Berstadt — Wölfersheim wird ab 28. Juli ausgehoben. — Die Straßensperre auf der Strecke Großen-Linden — 2 a n g - Göns wird ab 29. Juli aufgehoben.
*• Vorbeugende Maßnahmen gegen die Verbreitung von Paratyphus. Die Untersuchung über den Ursprung der Paratyphus-Epidemie im Darmstädter Elisabethenstift hat ergeben, daß aller Wahrscheinlichkeit nach die Epidemie von zwei Angehörigen des Küchen- personals ausgegangcn ist, die, wie jetzt festgcstelld wurde, Träger von Paratyphusbazillen gewesen sind. Dieser Vorfall hat den hefsischen Onnen» Minister veranlaßt, die Kreisgesundheitsämter und Amtsärzte darauf hinzuwcisen, daß es im Jntev- esse der Krankenhäuser und ähnlicher Anstalten liegt, wenn sie ihr Personal regelmäßig darauf untersuchen lassen, ob sich Dauerausscheider von TyphuS- oder Paratyphusbazillen darunter befinden. Es sei zu hoffen, daß die Verwaltungen von Krankenhäusern und ähnlicher Anstalten dieser Anregung folgen. Damit dürfte für die Zukunft ein neues Sicherungsmoment gegen die Ausbreitung von epidemischen Darmerkrankungen in der heißen Jahreszeit geschaffen sein.
wettere Lokalnachrichten im 2. Blatt
XriW«' wdVrtl «idt» Ort'8,16‘V”
Meelicss finb nt
*
f&s b un j;Qt Mit f'n^?’buritc der sßs •ÄÄ
Zunächst
1 u Trübung- eneute. uf, »ch wieder
S-«S
s-Ks
ib, . Mit haw Mind. y* ■
I prozeß kommen lassen wird. Sie startet offenbar darauf, den früheren Diktator für aeiftes - frank zu erklären. Das geht jedenfalls recht deutlich auS allen Meldungen hervor, die uns au« Litauen über die Verhaftung zugegangen sind. WoldemaraS selbst hat durch sein Der- valten seinen Widersachern Anlaß zu der Behauptung gegeben, daß er nicht mehr im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist. Er hat bei der Aussetzung, des Protokolls über die Verhaftung eingefügt, daß er rechtmäßiger Ministerpräsident und Außenminister ist und auch diesen Titel bei der Unterzeichnung des Protokolls gebraucht. Daß er einmal selbst würde in die Verbannung wandern müssen, hat sich WoldemaraS wohl in den Zeiten seiner Herrschaft niemals träumen lassen. Die politische Entwicklung von Litauen ist aber über ihn hinweggegangen, er war schließlich nur noch ein einfacher Bürger, der sich dauernd mit den Behörden wegen seiner Woh- 1 nung herumstritt und vor dem niemand mehr Respekt halte. Wenn die Kownoer Regierung attf durchsichtigen Gründen verbreiten läßt, daß mit einem Aufstand der Anhänger Wolde- maraS zu rechnen sei, dann ist daS doch nur geschehen, um den gestürzten Diktator zu einem StaatSseind zu stempeln und seine Verbannung zu rechtfertigen.
Bayreuther Festspiele.
Die Festspiele nahmen mit einer ParsisaI - Ausführung vor abermals ausverkauftem Haufe ihren Fortgang. Die meisterhafte Regie Siegfried Wagners und die hervorragende Orchesterleitung Dr. Karl Mucks führten zu einer von echt Bayreuther Geist erfüllten Festspielstimmung. Die Kundry fang erstmals Frau Maria RöSler-Keuschnigg, den Parsifal Gunnar ®raa- rub. Die Festspielgemeinde stand völlig im Banne des BühnenweihfestfpieleS.
Aus Der Provinzialhauptstadt.
Gießen, den 26. Juli 1930.
Wandert, ihr Wolken, wandert!
Ich glaube, viele Menschen sehen im Blühen und Prangen des Sommers zu viel nach der Erde und ihrer Schönheit, vergeßen dabei aber den Himmel, die wandernden Wolken. Schon unseren Vorfahren waren die Wolken keine tote Masse, sondern lebendige Wesen bevölkerten sie. In den Sturmwolken, die am nächtlichen Himmel dahin- jagten, war der oberste Gott, Wotan, das wilde Heer. Und in der schwarzen, langsam anrückenden ' Wolkenwand des kommenden Gewitters sah Donar, der Donnergott, und Fcuersunken flogen aus seinem roten Barte Bei den Germanen war ja alles voll lieben. (Erbe, Wasser und Himmel, überall wimmelte es von Geistern, Zwergen, Kobolden und gespensfi- schen Wesen. Wir haben keinen ewig gleichbleibenden blauen Himmel wie die Länder des Südens, wir haben fast jeden Tag ein anderes Himmelsbild, und bei dem starken Naturglauben unserer Vorfahren ist es gar nicht verwunderlich, daß sie in dem schweren, düsteren Gewölk ihre Gottheit thronen jähen.
Aber auch für uns ist es immer ein reizvolles Bild, ytnaufzuschauen nach den ziehenden Wolken. Wie leicht und zart gleiten die „Schäfchen" durch das sommerliche Blau! Ganz merkwürdige Gebilde erscheinen, zerfließen und erstehen aufs neue. In unaeahnter Höhe ziehen sie dahin. Gehen nicht unsere Träume mit ihnen, folgt ihnen nicht unsere Sehnsucht hinaus in die weiten Lande? Im grünen Rasen ober auf weichem Moospolster Hegenb, nach den Himmelswolken zu sehen, gibt uns gesammelte, innerliche Ruhe.
Und hast du irgendein Leid erfahren und weißt dir nicht zu helfen vor Weh, schau nur hinauf nach ben weißen öommerroolfen! Denke daran, daß du nicht allein bist mit deinem Schmerz, daß gar viele Menschen sich hinaufsehncn nach jenen lichten Höhen. Der Anblick der unendlichen Schönheit des Wolken- Himmels läßt dich erst empfinden, wie winzig wir Menschen sind. Gar vieles wird uns kleinlich und alltäglich erscheinen, wenn wir dem feierlichen Da» hingteiten der Wolken folgen. Vergessen ist die Der- . gangenheit, und leuchtende Zukunftsbilder tauchen ' auL
Wie haben wir doch als Kinder, im Grase liegend, Zwiesprache gehalten mit den ziehenden Wolken! Welche Phantasiegestalten drängten sich in dem Hellen Flaum zusammen! Und wie schön malten wir
Sä-a %7naes )UtlQ iif;
T'?!
^trt tun. list. ettt
W Flüchen Am i weite» e Aeten auch echö^ F1 um ins.
Q^u>ablcn **£*55
Dators.
^Regierung Glicht gestellt den guten deut- n von tetjfoö, bleDerban- zunächst ein-
Hem 6taal8guk Aufsicht gestellt inli^ gegen ihn en eingeleilet beschlagnahmt °r recht erheb- wi in Litauen lst wird, wird igunMch aas- ' gegen ihn er- waschen. S« ist )ie Kownoer Ae- -new Sensation-.
Der P/4 To. Opel hat die geräumigste Ladefläche seiner Klasse: 3.20 m lang — 1.70 m breit! — Erst die Opel-Ladefläche macht den Lastwagenbetrieb rationell — denn nur sie gestattet es, auch bei sperrigem Gut die Tragfähigkeit immer voll auszunutzen. -- - Der robuste 4 Zylinder Motor ist tausendfach erprobt. Mühelos bewältigt er stärkste Steigungen — schlechteste Straßen. Machen Sie einen Versuch — vergleichen Sie — rechnen Sie--kaufen Sie Opel
V/* To. — den wirtschaftlichsten Lastwagen auf dem deutschen Markt. - - - Der nächste Opelhändler zeigt Ihnen alle technischen Einzelheiten, macht Sie mit den erleichterten Zahlungsbedingungen bekannt und führt Ihnen den Opel P/4 To. in Ihrem Betriebe vor!
PREISE AB WERK:
4 PS LIEFERWAGEN.............. RM 2400
11/4 To. CHASSIS .....................RM 5700
11/4 To. CHASSIS m. FUHRERHAUS________RM 4150
11/4 To. PRITSCHENWAGEN o. PLANE ..... RM 4400 11/4 To. PRITSCHENWAGEN m. PLANE ....... RM 4550 (Lastwagen-Führerhaus für drei Personen)
4 PS Zweisitzer RM 1990 4 PS Limousine RM 2700
4 PS Viersitzer RM 2350 8 PS Limousine RM 4300
4 PS Cabriolet RM 2500 8 PS Lux.-Limous. RM 4600
Personenwagen und 4 PS Lieferwagen 5fach, 1K To. Lastwagen 4fach bereift — Lastwagenbereifung vorn 30x5 Hochdruck, Lastwagenbereifung hinten 32x6 Hochdruck
§PEE
Die Grösse der Ladefläche gibt den Ausschlag


