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Abstoßen von Schwärmen sehr geschmälert. Die Zerkelpreise sind in letzter Zeit in Rückwärisbeteegung begriffen. Während seither der Kopf Z Wochen alter Jungtiere bi- zu 50 Mark befahlt wurde, ist das Stüd gleichen Alters jetzt schon für 38 bis 40 Mk. zu haben. Der Preisrückgang ist verursacht durch die rück­gängigen Fettschweinepreise. Die Metzger und Händler bieten jetzt noch 50 bis 52 Pfennig je Pfund Lebensgewicht.

Güdwestdeutsche Bantbeamientagung.

Der Gau Südwestdeutschland im Deutschen Dankbeamten-Derein hielt am vergan­genen Sonntag in Frankfurt a. M. seine dies­jährige Vorstandskonferenz ab, zu der aus allen südwestdeutschen Bankplätzen in sehr großer Zahl Vertreter erschienen waren. AuS dem Geschäftsbericht, den Gauvorsteher Decker (Frankfurt a. OK.) erstattete, ging her­vor, daß auch daS abgelaufene Geschäftsjahr weitere erfreuliche Fortschritte brachte. Diese Feststellungen erfüllten die Konferenzteilnehmer mit großer Genugtuung. 535 neue Mitglieder konnten in der Berichtsperiode in Südwestdeutsch­land dem D. B. B. zugeführt werden. Zahlreiche Beitritte sind in den letzten Wochen wiederum zu verzeichnen, so daß der Deutsche Bankbeam- ten-Bercin in Südwestdeutschland heute rund 4800 Mitglieder zählt und damit über 80 Proz. aller kaufmännischen Bankangestellten umfaßt. Diese überragende organisatorische Vormachtstel­lung kommt auch in den Wahlen zu den De- triebsvertretungen zum Ausdruck. Ende 1929 zählte der Deutsche Bankbeamtcn-Vercin in 131 südwestdeutschen Bankbetrieben 302 Mitglieder in den Detriebsdertretungen. Der Rechtsschutz er­zielte an Gehaltsnachzahlungen, Abfindungen usw. insgesamt rund 182 000 Mk. Auch die Bil- dungSarbeit erforderte wiederum große Auf­wendungen.

Dem mit großem Beifall aufgenommenen Ge­schäftsbericht schloß sich eine recht lebhafte Aus­sprache an. in welcher der Geist kollegialer Verbundenheit und Hingabe an die StandeS- arbeit zum Ausdruck kam. Don allen Vertretern wurde dem Gauvorstand für feine Tätigkeit wärmster Dank ausgesprochen. Einstimmig erhielt der Gauvorstand Entlastung, einmütig erfolgte auch seine Wiederwahl. Unter lebhafter Zu­stimmung wurden zwei Entschließungen an­genommen, deren eine sich mit der nunmehr auch vom Reichsaussichtsamt für Privatversiche­rung genehmigten PensionSkassenver- schmclzung beschäftigt. Die zweite Entschlie­ßung wendet sich mit Nachdruck gegen alle Ver­suche, die soziale Gesetzgebung und die Leistungen der sozialen Versicherung-träger ein­zuschränken. Auch der geforderte Gehalts- und Lohnabbau müsse abgelehnt werden. Die Lebens­haltung der Bankangestellten könne nicht weiter herabgedrückt werden.

3n seinem Schlußwort ging Gauvorsteher Decker auf mancherlei Anregungen in der Dis­kussion ein und beleuchtete die gegenwärtige Si­tuation in wirtschaftspolitischer und sozialer Be­ziehung, indem er den Standpunkt des D. B. V. zu allen diesen Fragen klar und deutlich heraus­stellte. Der D. B. V. wolle Mitarbeiten in ver­antwortungsbewußter Weise an der nationalen Zukunftsgestaltung Deutschlands. Der Appell des Redners zur weiteren entschlossenen Arbeit für den sozialen Fortschritt löste stürmischen Beisall bei den Konferenzteilnehmern aus. Mit einem dreifachen Hoch auf den D. D. D. fand die ein­drucksvolle Tagung ihr Ende.

Oberhessi'che Gesellschaft für Aaiur- und Heilkunde.

In der Sitzung vom 19. Iuli berichtete zunächst Professor Dr. Harrassowitz in einer kurzen Mitteilung über merkwürdige helle Färbungen an Basaltgeröllen aus dem Klingelbach. Die Untersuchung unter dem Mikroskop hat ergeben, daß es sich um dünne Tieberzüge von Diatomeen handelt.

Professor Dr. Hummel gab dann in einem längeren Lichtbildervortrag einen Bericht über seine dreimonatige Afrikareise im Sommer 1929, anläßlich des Internationalen Geologen­kongresses in Südafrika. 16 000 Kilometer betrug der Weg der Reise. Sie führte durch das ehe­malige Deutsch-Südwestafrika, Kapland, Trans­vaal. Ratal, Rhodesien, ehemaliges Deutsch-Ost­afrika, von wo aus die Rückreise mit dem Schiff erfolgte.

An Hand eines reichen und guten Bilder- Materials erläuterte der Vortragende zunächst die verschiedenen Landschaftsformen. Afrlla, spe­ziell Südafrika stellt im Vergleich zu Europa einen fehr alten Kontinent Dar, der in den langen geologischen Zeiträumen verfestigt und versteift ist, so daß alle Gebirgsbewegungen und vulkanischen Tätigkeiten feit langer Zeit zur Ruhe gekommen sind. Letztere sinden nur noch im öst­lichen Afrika statt- Durch Gefamthebung deS Kontinentes und Abtragung durch Wasser und Wind ist Südafrika heute zu einem großen Tafel­lande geworden, das eine Höhe von durchschnitt­lich 1500 Meter hat. Die Tätigkeit des MeereS schuf an der Küste einen breiten Flachlandstreifen, von dem aus das innere Tafelland steil auf­steigt An der südlichen Spitze Asrikas ist dem Tafelland, getrennt durch die Karroo-Ebene. noch daS Kapgebirge vorgelagert, das an Ausdehnung und Gestalt den europäischen Alpen gleicht. Es ist aber nicht wie letztere durch große Aufsal- tuggen der Erdkruste entstanden, sondern verdankt seine Entstehung nur der Erosion. Die Flüsse kommen nicht vom Gebirge herunter wie in den Alpen, sondern aus ^dem Innern Afrika- und durchscheiden daS ganze Gebirge, sind also älter als dieses. Zeugen der Erosion im Innern deS Landes sind die Insel- und Tafelberge, die sich steil auS der Ebene erheben. Die harten Gesteine ihres GipfelS schützten sie vor der Abtragung. AlS weiteres Beispiel der gewaltigen Wirkungen

der Erosion zeigte der Vortragende In eindrucks­vollen Bildern Die Viktoria-Wasserfälle des Sam­besi. Sie stellen heute gleichsam die weit in das Innere des Landes zurückverlegte Steilküste deS KontinenteS dar.

Eine große Reihe weiterer vorzüglicher Bilder führte den Hörem die Beschaffenheit der Vege­tation deS bereisten Gebiete« vor Augen: Im Küstengebiet Südwest-Afrikas große Sand- und Schuttwüsten und nach dem Landinnern zu. bei stetiger Höhenzunahme, eine ganz allmähliche Entwicklung der Vegetation üoer Steppen, Savannen und Dusch Südafrikas bis zum Ur­wald Mittelafrikas. Der innerafrikanische Trvcken- wald erinnert in seiner äußeren Erscheinungsweise oft sehr an deutsche Wälder, obwohl die Daum­arten völlig abweichend sind. Don einer mehr­tägigen Fahrt auf dem oberen Kongo und von einer Besteigung des Kilimandscharo vermittelte eine weitere Serie von Bildern lebhafte Ein- drücke vom afrikanischen Urwald, sowie von den Kultivierungsarbeiten und Plantagenbau in Ost­afrika.

Reicher Beifall lohnte die interessanten Aus­führungen des Dortragenden, der in einem Schlußwort betonte, daß man, um landschaftliche Schönheiten zu sehen, nicht von Deutschland nach Afrika zu reifen brauche. Was aber alle Afrika- reisenden immer wieder in diese« Land zurück- führte, fei feine Weite und Ruhe und feine ewige Sonne. R. N.

Entspannung eingetreten, was die Börse tnt Gegensatz zu den ungünstigen Meldungen wieder etwas beruhigte. Die MlttagSblätter sprachen jedoch von Neuwahlen im Herbst. Am Farben- markt regle die Meldung von der Aufnahme der Zeche Mont-Tenis in den 3. ®. Farben-Konzern an. doch konnte sich der Kurs nur gering befestigen Spritwerte, Svenska, Reichsbank und einzelne 2 l e k- tro teerte, sowie Salzdetsunh konnten sich bis 3,75 Proz bessern. Montanwert« lagen ebenfalls, unter Führung von Rhein- stahl bis zu 3 Proz fester. Polyphon waren sogar bis zu 5L Prozent gebessert. Deut- s ch e Anleihen lagen unsicher Auch Aus­länder zeigten minimale Umsätze Besonders fest waren aber Mexikaner auf Reuyorker Meldungen. Der Pfandbriefmärkt toar noch unübersichtlich Der Geldmarkt war in An­betracht des Ultimo- steifer. Tage-geld er­höhte sich auf 2 bis 4.5 Prozent, Monatsgeld stellte sich auf 4.5 bis 5.75 Proz. Warenwechsel auf etwa 4 Proz. Reportgeld 4,75 bis 5.25 Proz. Rach den ersten Kurten ließ das Geschäft wieder nach doch konnten sich trotzdem noch Keine Kurs- befferungen ergeben, da an verschiedenen Märkten Materialmangel bestehen sollte. Später konnten sich die im Derlause erzielten Gewinne nicht überall behaupten, und gegen 12.45 Uhr lagen die Kurse meist bi- 1 Proz., bei Spritwer- ten. Polyphon und Bernde r g bis zu 2,5 Proz. unter Anfang.

Frankfurter Lchlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M, 26. Iuni. Auftrieb: 64 Rinder, 998 Kälber. 62 Schafe, 852 Schweine. ES notierten: Kälber, beste Mast- und Saug­kälber 74 diS 78, mittlere Mast- und Saugkälber 69 bis 73, geringe Kälber 60 bis 68; Schase. Mastlämmer und jüngere Masthämmel, Weide- mast, 48 bi- 53. Marktverlaus: Kälber ruhig, ausverkauft. Schweine ruhig, geringer Lieber st and.

Letzte Nachrichten.

Oie Voruntersuchung gegen die Lübecker Professoren emgeleitet.

Lübeck, 25. Juni. (TU. Zunkspruch.) Der Ober­staatsanwalt beim Lübecker Landgericht hat auf Grund des vorliegenden Untersuchungsmaterial» in der Angelegenheit der Latmette luberkulosefchutz- impfungen, an deren (folgen bl» jetzt mehr al» 10 Säuglinge gestorben sind, gegen die Professoren Deycke und Klotz, gegen Dr. A11staedt sowie gegen die Laboratoriumsschwester de» Professors Deycke wegen fahrlässiger Tö­tung und Körperverletzung die Vorunter­suchung beantragt. Die Voruntersuchung ist vom Untersuchungsrichter eingeleitet worden. Nachdem in den letzten lagen eine gewisse Besserung bei den mit dem luberkutosepräparat gefütterten Säuglingen sestzustellen war, sind in der letzten Nach! von den fchwerkranken Kindern wieder zwei gestorben, so daß sich bie Zahl der Todesopfer auf 44 erhöht, krank sind nach dem Bericht des Gesund­heitsamtes noch 69 Säuglinge.

D=3ug überrennt einen Lastkraftwagen. Zwei Tote.

Mainz, 26. Juni. (IDIB. Drahtbericht.) heule nacht um 1.25 Uhr überfuhr der O - Z u g 364 DortmundMünchen an dem beschrankten Bahn- übergang bei Brücke 25 zwischen Gau-Algesheim und Ingelheim ein mit Mehl beladene» Caft- fraftauto au» Münster im Taunus, hierbei wurden die beiden Insassen de» Lastautos, Jean Herr au» Münster im Taunus und Adam Mül­ler au» Hornau, durch Knochenbrüche und Brand­wunden schwer verletzt, daß sie heute morgen im Krankenhause ihren Verletzungen erlagen. Der Chauffeur Eduard Hartmann wurde nur leicht verletzt. Der Schrankenwärter wurde vor­läufig in haft genommen.

»Southern Stoß" nach Aeuyork gestartet.

Harbour Grace (Reufundland), 26. Iuni. (WTB. Funkspruch) Da« FlugzeugSouthern Troß" ist heute früh 5.05 Uhr ostamerikanischer Zeit (9.05 Uhr vormittags MEZ ) zum Wei­terflug nach Reuhork ausgestiegen.

Wirtschaft.

Oie Arbeitsmarkt'age im Reich.

In der ersten Hälfte des Iuni hat sich noch dem Bericht der Reichsanstalt für Arbeitslosenversiche­rung und Arbeitsvermittlung für die Zeit vom 1. bis 18. Iuni 1930 der Rückgang der Se­la ft ung des Arbeitsmarktes und der Ar­beitslosenversicherung noch weiter abyeschwächt. Die Zahl der Hauptunterstützungsempsänger in der Arbeitslosenversicherung, die in der ersten Hälfte des Mai noch um rund 130 000, in der zweiten Hälfte um nichl ganz 80 000 abgenommen hatte, ist in der Berichtszeit nur noch um rund 45 000 geringer ge­worden. Dem steht nicht nur ein weiterer Z u - wachs der K r i s e n u n te r st ü tz t e n um rund 13 000 gegenüber, sondern auch die Zahl der Der- fügbaren Arbeitsuchenden hat zum ersten Male wieder seit Anfang März des Iahres eine geringe Erhöhung um etwa 12000 erfahren. Die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger betrug nach den vorläufigen Meldungen der Arbeitsämter am 15. Juni in der Arbeitslosenversicherung 1505 804, in der Krisenunterstützung 351 984, die Summe beider Zahlen liegt mit annähernd 1858 000 um mehr als 900 000 über der entsprechen­de Summe des Vorjahres. Die Ueberlagerung der Unterstütztenziffern ist bis jetzt gegenüber dem Stande vom 1. Iuni (875 000) weiterhin, wenn auch langsamer, angewachsen.

* GroßkraftwerkFrankenAG., Rürn- berg. Die Generalversammlung beschloß die Der- teilung von 9 v. H. Dividende auf die Stamm- und 6 v. H. auf die Vorzugsaktien. Der Antrag einer Opposition, die Dividende für die Stammaktien um 1 v. H. zu erhöhen und das Stimmrecht der Vorzugsaktien dem der Stammaktien gleichzufetzen und nur in ganz beschränktem Umfange ein mehr- faches Stimmrecht zu gewähren, wurde abgelehnt, wobei die Verwaltung betonte, daß es nicht angängig fei, eine Dividendenerhöhung auf Kosten der Zu­weisung für den Erneuerungsfonds oorzunehmen. Eine Abänderung des Stimmrechts der Vorzugs- aftien bedeute eine Ungerechtigkeit gegenüber den alten Aktionären. Ein Aktionär wandte sich gegen die Höhe der Strompreise und beantragte an Stelle der von der Opposition gewünschten Dividendenerhöhung eine Nachprüfung oorzunehmen, wie man der In­dustrie bei dem Strompreise entgegenkommen könne.

* Die holländische Kunstseidenaus- fußr Die holländische Kunstseidenausfuhr betrug im Mai 887 Tonnen im Werte von 2 562 000 hfl. gegen 786 Tonnen im Werte von 2 260 000 hfl. im April und 761 Tonnen im Werte von 2 458 000 hfl. im Mai des Vorjahres Die Ausfuhr nach Deutsch- land erfuhr im Mai 1930 eine ungewöhnlich starke Steigerung, sie belief sich auf 311 Tonnen im Werte von 967 000 hfl. gegen 183 Tonnen im Werte von 567 000 hfl. im Vormonat.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. W.. 26. Iuni. Tendenz: weiter etwas gebessert. Im Anschluß an Die schon

etwas freundlichere gestrige Abendbörse war die Stimmung au Beginn deS heutigen Marktes weiter erholt. Die Einigung im Reichs- fa bi nett und die so gut wie geregelte Be­setzung des ReichSsinanzrninisteriums trugen einen wesentlichen Teil zur besseren Beurteilung der Lage bei. Hinzu tarnen noch Deckungen der Ku­lisse auS Anlaß des heutigen Liquidationstages, so daß sich das Kursniveau weiter heben konnte. Die Kursdifferenzen, die gerade in diesem Monat sehr erheblich sind, erfahren dadurch eine beacht­liche Verringerung, so daß die Schwierigkeiten zur Lieberwindung des Ultimos auf ein Minimum herabgedrückt werden. Bei einigen Werten machten sich aber trotzdem empfindliche Kursunterschiede geltend Das Geschäft toar immer noch wenig umfangreich, da der Ordermangel weiter anhielt. Material kam aber kaum mehr an den Markt. Die Kursabschläge gingen in keinem Falle über 2 Prozent hinaus. Am Ehemie- markt waren Rütgers werke 1,5 Prozent fester, während I -G - Far be n»und Holzver­kohlung gut gehalten waren. Am Elektro- markt waren A E G. und Licht & Kraft je 1 Prozent höher. Am Montanmarkt waren Rhemstahl weiter 1,75 Prozent fester, wäh­rend Mannesmann leicht gedrückt eröffneten. Danken waren bis zu 1 Prozent gebessert. Schifsahrtswerte gehalten. Don sonstigen Aktien lagen Deutsche Linoleum etwa 2 Prozent abaeschwächt, Iunghans verloren 0.5 Prozent, Holzmann waren dagegen 1,5 Prozent höher. Im Verlauf war die Umsatz­tätigkeit weiter gering, ja schrumpfte auf ein Minimum zusammen; aus erneut vorgenommene Abgaben traten gegen Anfang kleinere Einbußen ein. Deutsche Anleihen waren leicht an­ziehend. Don Ausländem waren Mexikaner etwas gesucht und leicht erhöht Am Geld­markt toar Tagesgeld mit 2,75 Prozent fest. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1954, gegen Pfund 20,3925, London gegen Kabel 4,8605, gegen Paris 123,77, gegen Mailand 92,77, gegen Madrid 42,09, gegen Schweiz 25,0760, gegen Holland 12,0825.

Berliner Börse.

Berlin, 26. Iuni. Rach den festeren Kursen des Vormittags- und des vorbörslichen Verkehr- brachte der heutige Börsenbeginn eigentlich eine gewisse Enttäuschung, wenn auch die Kurse durch­weg 1 bis 2 Proz, vereinzelt 3,5 Proz. über gestern Mittag-Schluß lagen. Der heutige L i - quidationstag kann als überwunden gel­ten. Die Spekulation schritt noch zu Deckungen, doch bemerkte man wieder vereinzelte Abgaben. Die Reuyorker Börse von gestern konnte wenig Anregung bieten. Mit Befriedigung nahm man den guten Erfolg der neu aufgelegten 7,5- prozentigen Goldpfandbriefe der Preu­ßischen Zentralbodenkreditbank auf. In der Innenpolitik ist zwar durch die gestrige Einigung im Reichskabinett eine gewisse

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben bie Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

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Votum

25 6.

26 6

25 b

26 6

6% A-iuiiipe duiiajwiueiijc von 1987 .......

87,75

-

87,9

7% SeutfAe Sketch«anlewe von 1929 ..........

103,7

103.9

__

Deutsche Anl.-Lblöl.-Schuld mt, Buelos.-Sicchien.......

58,13

58,2

58.3

58.3

De«gl. ohne Au«lo>.-Rechte . .

8,7

8,9

8,75

8,8

8% Heil, «olttltaal von 1929 «rüchabtd. 102%).....

_

96

Cbcrtjclkn Provinz - Auletbe mi Au«!os.-Rechtcn......

57

Deutsche komm. SammelabL

Anleihe Serie 1......

57,25

_

57,25

8% yranks. Hyp.-Vank Soldpfr XJII unkündbar btt 1934 . -

100,75

_

-

7% Nranks. Hvv -Bank «olbpfe unkündbar bi» 1932 ....

95,5

_

-

<H% Rheinische Hvp.-Bank

Liou. «Soldpse........

89,5

__

8% Pr. Lanbe^vlandbriesanftall.

Piandbriese R. 17......

101

_L

101,25

_

6% Pr LanderrlcmrbriesanktaU ßomm^CbL 81. 80......

96,5

7% Pr Landespsanbbrtesanskali.

Psondbriese R. 10......

A.S.G. abg. Vortriegi-Lbligatto nen. rückzahlbar 1932 ....

95,5

94,25

_

97

4% Oesterretchische Soidrente .

26,65

26.8

4,20% Lciterreichische SÜberreste

2.8

_

.95

2,95

4% eeslerrrtchtsche Einheitliche Rente...........

2

2

4% Ungarische Soidrente ....

23

_

23,1

4% Ungarische Staallrrnte v. 1910

4V4% dejgl. von 1913.....

21

4% Ungarisch« -ronenrente . .

2,05

1,95

4% Türkische Zollanletbe von 1911

5,4

5,3

_

4% Türkische Bagdadbahn-Anl Serie I...........

4% deigi. Serie 11.......

5,4

5,15

5,3

5,25

5% Rumänische vereinh. Rente von 1903 ..........

9,7

_

9,5

9,12

4^4% Rumänische vereinh. Rente von 1913 ..........

16,65

_

16.5

4% Rumänische vereinh. Rente

7.75

7.75

7,75

Frankfurt a. 371.

vchtuß» turs

1-llhr» flur»

Do tun.

25 6

26 6

oamvurg-«menta Pate> .

('amdurg-Südam Tampsschifs. S

Hansa Tompsschiss.....10

«orbdeuticher Llovd.....8

LUgemetne TeukscheTredttani». 10 garmer Bankverein .... 10 Berliner Handelsgesellschaft . 12 kommen- und Privat-Bank . 11 Darmstädter und Rationalbank 12 Leutsche Bank und

TtSconto-Vesellschaft, . . . io

Treedner Bank......10

Reichrbank..... 12

«.e.®....... t

Bergmann.........9

Lekrr. Lteferung4gesellschaft. 10

Ltckt und fltafl......10

.reiten &'®uiUeaume . . . 7H ®rkU|d)a|t für Elektrische

Unternehmungen .... 10

Hamburger LtekrrUtkät»-Werke 10

Rhemtiche Eiektrnttäl .... 0 »chietische Lekrrrziiäl. ... 10 LchuckeN & Co. ...... 11

Liemens & Halske ..... 16 Transradto . . ....... 8

Lahmeyer S To.......10

Teutsche Erdöl ....... 6

A.jener Steinkohle......f

Gelsenkirchener.......t

WL.::::::::«

I.se Bergbau.......Io

Slöcknerwerke........

Söln-Reuessen........'

Manneimaon-Röbren . -

Mansselh« Bergbau.....7

Lberschles. Ohienbelxaf .... 6

Lberschles. «okswerke...../

Pböntr Bergbau......6h

Rbeinische Braunkohlen . . 10

Rhein stahl........-6

Ätebed ............1.n-

102,5

103,25

113

123

159

141

209.5

133.25

133.5

258

147.75

i42,5 107

141

144

214

-

159

120

239

100

94,5

87,5

214

109,25

123

142

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72

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E

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Echluy» ture

51n|ü g» flur<

25 6

26 6

Datum

102.65 165.25

137,5 103.13

113

122.75 158.5

141.25 208.75

133

133 258.25

147,5

175

136,5 141

106,5

140

132

145

146.5

161 211.65 114.65 158.5

72 90,13

128 120.5 93.25 238 5

100 91

94,5

102,5 165

102.5

113

123

159.5

142

209

133.5 133

260.75

148,25

174 137,75 142.5 107.4

143,5

144 146.5 163.25 214,25 114.5

72,5

91.6

127,75 121,75 96,25

239

100

93,5 94,25

Bereinigte Stahlwerke .

Ltaoi -Rinen......16'/»

ftaltrocrlf SicherSIeben!... ic Kaliwerke Westeregeln ... 10 kaliwerte Salzdetfurth ... 15

0. Zcrben.InduSrte . . . 12 Tvnomit Rodet.......6

Scheide anstatt ....... .9 0o!d!chmidt ........ 6 Rüigerswerke..... 6

Metallgelelllchaft.......8

Zementwerk Heidelberg . . 10 lemenkwert Saristadt. ... 10 vaoh L Frrorag......8

Schulrdets Pahendoser ... 15 cstwerke.........12

atu.......... 1?

Bem berg.........1<

Zellstos, Waldbos .... 13'/, Zellstoff Mchaffenburg ... 12 Lharlotlenburger Wasser ... 8 Teliauer ffloi....... . 9

Daimler Motoren ...... 0 Deutliche Linoleum ......

Maschinenbau 2L-0. ..... 0 Rat. Lutomobil ....... 0 Lrenstein S Koppel ..... 6 Leonhard Tie- ...... 10 Sreusla...........

Frankfurter Maschinen .... 4 Gritzner..... .... 6

Hevlrgenstaect.......C

66.25

101,65

87,75

214,5

108,4

67,5

64 101.5 87.25 213,75 111,75

Zungoan»..... 6

Lechwerke..........8

Mmnkraftwerkr HLchst o. 5L . . 8

Miag...........10

@ebr. Roeder.......10

Voigt Ä Haeffner ...... 9

Süddeutsche Zucker .... io

.^ranffun a. 0.

Balin

Schluß-, turs

1-Üfir- flur#

Echluß» turs

Ansana- flur»

21 6

26 6

25 6

26 6

87,25

87

87

-

45,5

45.75

202

200.5

202,25

205

204

370.5

366.5

369,5

158,25

157,75

156,25

157.75

_

80.13

143

_

56

56.75

60

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93

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150

156,5

157,25

25 Ium /6 3imi

Amtlich, Jlpfierung t»rlv | Arte

timtl Xohtrung

(MD | 8riei

Ämft-Non.

168,38

168.72

168.48

168.82

Boen.<LtreS

1,526

1.530

1.509

58,475

1.513

Br<s. Lnnv

58,465

58,585

58.595

ttbrifnania

112,17

112,39

112,21

112,43

Qoptntragcn

112.18

112.41

112,20

112,42

Stockholm .

112,56

112,78

112.59

112.81

Helsingsor».

10,55

10 57

10,551

10,571

ytatitn. . .

21.96

22.00

21,97

22,01

London. . .

20.304

20,404

20,37

20.41

Renvork . .

4,190

4,198

4,1915

4.1995

Paris. . . .

16.445

16,485

16,445

16.495

Schwei, . .

81.22

81,38

81,20

81,39

Spanien.

48.35

48.45

48,10

48.25

Japan . . .

2.071

2,075

2,043

2,070

^to be Jan.

0,476

0.478

0,471

0,473

Dien in T-» Lest, abgeft

49.15

49,26

49,175

49,295

Prag . . . Belgrad . .

12,435

12.455

12.44

12.46

7,409

7.423

7,416

7.430

vadaptst. .

73,29

73,43

73,29

73,43

Bal-arien

3,037

3,043

3,037

3,043

Lissabon

18,78

18,82

18,80

18.84

Tamig. . . Sonft-nttn.

81,43

81,59

81,44

81,60

1,785

1,789

1,784

1,789

Alken. . .

5,425

5,435

5,425

5,435

Lanada . .

4.190

4,198

4,191

4,199

llrn .nab. .

4,636

4,644

3,636

3,644

Latro . .

20,865

20 905

20,88

20,82

Banknoten

Ztrlin. 25 Juni

csteld

Bmerrkaniiche Rote» ..... Belgische Roten ......

Tonische Noten .......

Log ische Noten . ....... tzranjosrsche Noten ....... Holländische Roten ....... Italienische Noten........

Norwegische Noten.......

Drutsch-Lesterreich, 1 1OO Schilling Rumänische Roten.......

Schwedische Rote».......

SLwener Noten ........

Spanische Noten ........ Tschechoslowakische Noten.....

Ungarisch, Roten ......

4.173 58.425 111,93 20 328

16,41 168.06

22.01

111.96 59,12 2,465

112.40

81,17 48.06

12.43 73 10

Deoiknmarfl Berlin Arankforl

a. M