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ür Lchi-ler nur mit : 2 Semester.
17- AM.
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nie für Schüler mit Dauer 4 Semester. 16-M.
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Samstag, 26. April 1950
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)
Nr. 97 viertes Blatt
Wirffchast.
Weitere Entlastung der Reichsbank.
Doch dem Ausweis der Deichsbank vom 2 3. April hat sich in der dritten April- Woche die gesamte Kapitalanlage der Dank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 147,2 Millionen aus 1779,0 Millionen Reichsmark ermäßigt. 3m einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und Schecks um 135,2 Millionen auf 1630,5 Millionen Mark und die Lombardbeständ« um 12,0 Millionen aus 55,4 Millionen Mark abgenommen. Destände an Reichsschatzwechseln sind, wie am Ende der Dorwoche, nicht vorhanden.
An Reichsbanknoten ib Renten 1 bankscheinen zusammen find 215,4 Millio nen Mark in die Kassen der Lank zurückgeslos sen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichs- banfnolen um 198,8 Millionen auf 4109.9 Millionen Mark, der Umlauf an Rentenbankscheinen um 16,5 Mill, auf 309,0 Mill. Mark verringert. Unter Derücksichtigung der Tatsache, daß in der Derichtswoche Rentenbankscheine in Höhe von 1,3 Mill. Mark getilgt worden sind, haben sich die Destände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 71,3 Mill. Mark erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 732,5 Mill. Mark eine Zunahme um 94,1 Millionen Mark.
Die Destände an Gold und deckungsfähigen Devisen haben sich um 4,4 Millionen aus 2911,9 Mill. Mark erhöht. 3m einzelnen haben die Goldbestände um 6,9 Millionen auf 2557,1 Millionen Mark zugenommen, die Destände an deckungsfähigen Devisen um 2,5 Mill, auf 354,9 Millionen Mark abgenommen.
DieDeckung dcrRoten durch Gold allein erhöhte sich von 59,2 d. Sy in der Vorwoche aus 62,2 V.H., diejenige durch Gold und del- kungssähige Devisen von 67,5 v. Sy auf 70,9 v. Sy
Wochenbericht
vom Frankfurter Effektenmarkt.
3nfolge der mehrtägigen Unterbrechung des Dörsengeschäftes durch das Osterfest umfaßt die nunmehr abgeschlossene Dörsenwoche nur drei Dörsentage. In dieser Zeit konnte eine Dele- bung des Geschäftes nicht eintreten: die Umsatz- tätigfeit beschränkte sich auf ein Minimum, abgesehen von einigen Spezialmärkten, an denen 3nteressenkäufe zu beobachten waren. Das Geschäft ruht jedoch nach wie vor in der Hauptsache auf den Schultern der beruflichen Spekulation. Don außcnher ist das 3nteresse für die Dörse noch nicht wieder reger geworden. Don verschiedenen Werten ausgehend, trat am ersten Dörsentage eine nicht unbeträchtliche Ab- s ch w ä ch u n g der Tendenz ein. Eine starke Verstimmung ging von den in der Großindustrie sich häufenden Arbeiterentlassungen aus; man verwies dabei auf die Kündigungen im Siemens-Konzern, beim Stahlverein, bei der Mansfeld A.-G. und im Leuna w e r k der I.-D.-F arbenindustrie. Recht ungünstig wirkten auch die Meldung von Der- luftabschlussen der amerikanischen G l a n z st o f f - und D e m b e r g gesellschaften und die Rachricht von dem vorläufigen Scheitern der internationalen Kunstseideverhandlungen. Raturgemäß wurden Kunstseideaktien dadurch stark in Mitleidenschaft gezogen, und bei erheblichem Angebot gaben A k u und D e m b e r g über 5 Prozent nach. Auch in 3. G. Farben wurden größere Verkäufe vorgenommen, so daß sich der Kurs um mehrere Prozent abschwächte. Am stärksten gedrückt waren Mansfelder, da infolge der Kupferbaisse mit einem Dividendenausfall gerechnet wird und außerdem der Verkauf eines größeren Pakets von Mansfeldaktien auf den Markt drückte. Der Kurs ging um 10 Prozent zurück. Einen nennenswerten Kursverlust erlitten außerdem Siemens. Vorübergehend besserte sich die Stimmung etwas, und die Kursrückgänge konnten zum Teil wieder aufgeholt werden. Die anhaltende Flüssigkeit am Geldmärkte, die zu einer Ermäßigung des Tages- gcldsahes bis auf 3,5 Prozent führte, befriedigte und veranlaßte die Spekulation zu Deckungskäufen. Man glaubt mit einem leichten Ultimo rechnen zu können, da die bestehenden Engagements im allgemeinen nicht bedeutend sein dürften. Eine Sonderbewegung verzeichneten
Ehadeaktien. die in Erwartung einer Dividendenerhöhung um über 10 Mk. anziehen konnten. Zum Wochenfchtuh wurde die Stimmung wieder recht lustlos und zurückhaltend, und unter dem Druck der Geschäftsstille und des Ordermangels gaben die Kurse meist erneut etwas nach. Einiges 3nteresse bestand lediglich für Reichsbahn-Dorzugsaktien. Deut- f ch e Anleihen waren gut gehalten. Am Markte der Auslandrenten zogen D o s n i e r etwas an, Türken lagen eher schwächer.
Wochenbericht
vom Frankfurter Produktenmarkt.
3nfolge der Ofterfeiertage war in dieser Woche nur einmal Markt, so daß nur wenig darüber zu berichten ist. Die Stimmung war im Grundton im Zusammenhang mit der am 25. d. M. in Kraft tretenden neuen Zollerhöhung allgemein fester, doch war das Geschäft sehr klein und äußerst ruhig.
Die Auslandofferten für Weizen waren ermäßigt, dagegen war das Angebot in Inland» weizen und bereits im 3nland befindlichem Aus' landweizen infolge der neuen Zollerhöhung ziemlich knapp und die Tendenz fest. Auch sollen von feiten der Großmühlen stärkere Käufe vorgenommen worden fein. — Auch Roggen war in Erwartung neuer Regierungsmaßnahmen (Erhöhung des Einfuhrscheinwertes) etwas befestigt. — Ebenso lagen Gerste und Haser auf die Zollmahnahmen hin fest. — Der Konventionspreis der rheinischen Grohmühlen für Weizenmehl war bereits am Dienstag um 50 Pf. erhöht, am Marktage selbst unverändert. Llmsähe kamen aber auch nur im Bedarfsfälle zustande. Roggenmehl zeigte keine wesentlichen Veränderungen. — Futtermittel hatten abwartende Tendenz bei zum Teil leicht abbröckelnden Preisen. — Für Hülsenfrüchte und Rauhfuttermittel wurden in dieser Woche keine Rotizen hergestellt. Kartoffeln ruhig und im Preise unverändert.
3m Vergleich mit den Preisen der vergangenen Woche lagen Weizen um 10 Mk., Roggen und Gerste um je 5 Mk. und Hafer um 2,50 Mk., Weizenmehle um 0,75 Mk. höher. Roggenmehl und Weizenkleie behauptet, Roggenkleie minus 0,25 Mk.
Es notierten Getreide (per Tonne, alles übrige per 100 Kilogramm): Weizen 297,50, Roggen 190 bis 192,50, Gerste 210, Hafer 190 bis 192,50, Roggenkleie 10, Weizenmehl 42 bis 43, nieder- rheinisches 41,75 bis 42,75, Roggenmehl 27,25 bis 28,50, Weizenkleie 9, Kartoffeln der Zentner 3 bis 3,10 Mk.
Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviehmarkt. Das Geschäft am Frankfurter Schlachtviehrnarkt war in dieser Woche im allgemeinen ruhig, lediglich Kälber hatten etwas lebhafteres Geschäft, das jedoch zum Schluß des Rebenmarktes stark abflaute. Infolge des geringen Auftriebs konnten Schweine und Kälber wieder ganz erheblich im Preise anziehen, während Rinder teilweise etwas nachgaben. Auf dem Rindermarkt war der Auftrieb sehr schwach. Trotzdem verlief der Markt sehr ruhig. Da auch die Rach- fragc aus den Versorgungsgebieten zum großen Teil fehlte, wurden nur etwa 40 Proz. des Auftriebs nach auswärts ausgeführt. Das abgetriebene Vieh war von mittlerer Qualität. Es wurde nahezu ausverkauft. Auch auf dem Schweinern arkt war die Beschickung sehr gering. Bei ruhigem zum Schluß abflauendem Geschäft verblieb Üeberstand. Fettschweine waren kaum verkäuflich. Die Preise zogen stark an. Kälber wurden bei anfangs regem, zum Schluß stark abflauendem Geschäft ausverkauft und lagen gegen die Rotiz vom vergangenen Donnerstag erheblich höher. Schafe wurden wegen des geringen Auftriebs nicht notiert. — Der Gesamtaustrieb bestand aus 1058 Rindern, darunter 280 Ochsen. 55 Bullen, 420 Kühen und 220 Färsen, ferner aus 1184 Kälbern, 90 Schafen und 3856 Schweinen. Verglichen mit dem Auftrieb der vergangenen Woche waren 288 Rinder, 1225 Kälber, 163 Schafe und 2718 Schweine weniger angetrieben. — Bezahlt wur
den pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 57 bis 60. a 2) 53 bis 56, bl) 48 bis 52. Bullen a) 55 bis 58, b) 49 bis 54. Kühe a) 48 bis 51, b) 44 bis 47, c) 38 bis 43, d) 30 big 37. Färsen a) 56 bis 61, b) 54 bis 57, c) 50 bis 53. Kälber b) 80 bis 85, c) 74 biS 79, d) 62 biS 73. Schafe nicht notiert. Schweine b) 70 bis 72. c) 73 bis 75, d) 73 bis 75, e) 70 bis 73. Im Vergleich mit den Preisen der vergangenen Woche lagen Ochsen und Färsen je V Mark niedriger, während Schweine 6 bi- 7 Mark und Kälber bis 4 Mark anziehen konnten. Dullen und Kühe behauptet.
*
• Reue Arbeiterentlassungen bei der Vereinigte Stahlwerke A.-G. Rach- dem im Hamborner Dergbau in den letzten Tagen rund 1000 ‘Bergarbeitern gekündigt wurde, sollen nunmehr auch bei der August-Thyssen-Hütte, die zum Konzern der Vereinigte Stahlwerke A.-G.. Düsseldorf, gehört, 1000 Mann entlassen werden. Die Leitung stellte an den Demobilmachungskommissar den Antrag auf Zustimmung zur Kündigung von 1000 Arbeitern zum 3. Mai, die dann am 17. Mai zur Entlassung kommen. Im Antrag wird dargelegt, daß sich der Auftragsmangel fortgefeht verschärfe und eine Besserung auch in den nächsten Monaten nicht zu erwarten ist, um den Betrieb überhaupt aufrechterhalten zu können. Es müsse daher zur Entlassung geschritten werden. Es werde befürchtet, daß auch nach dieser Entlassung das Werk ohne Feierschichten nicht auskommen werde. Von den still- gelegtc? kleineren Abteilungen der Hütte wurde auch die Walzenstrahe II stillgelegt, wo 50 Mann beschäftigt sind.
• DerVermahlungssahfürInland- weizcn. Wie amtlich bekanntgegeben wird, hat der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft auf Grund der ihm im Gesetz über die Vermahlung von Inlandweizen vom 4. Iuli 1929 (Reichsgesetzblatt I Seite 129) gegebenen Ermächtigung den Vermahlungssah für Inlandweizen entsprechend der bisherigen Regelung auch für den Monat Mai 1930 auf. 50 v. Sy festgesetzt.
Berliner Börse.
B e r I i n , 28. April. Auch nach der Ultimoliquida' tion war von einer Oefdjäftsbelebung zum mindesten nichts zu spüren. Die Jnteresfelofig- keit außen st ehender Kreise hält an, und zu dem üblichen Ordermangel an dem frühen Samstagsbeginn kam das Fehlen neuer Limite für den neuen Monat. Die Spekulation selbst war sehr unsicher und zurückhaltend, so daß kleinste Abgaben genügten, um die auf den Kursen liegenden Reports per Mai verloren gehen zu lassen. Schon gestern abend hatten in Frankfurt a. M. einige Sonder- bewegungen (Zellstoff Waldhof auf ein- bis zwei- prozentige Dividendereduktionsgerüchte und Kunst- seidewerte auf gescheiterte internationale Verhandlungen) die Tendenz etwas beeinflußt. Heute lagen keine anregenden Momente vor. Die ersten Notierungen kamen nur sehr schleppend zustande. Siemens mußten mangels Umsatzes bis 11.30 Uhr ausgesetzt werden. Besondere Veränderungen hatten aus den bereits genannten Gründen und auf die Meldung, daß die Bemberg-AG. das Werk Siegburg nicht in Betrieb nehmen werde, Kunstseidewerte, von denen Aku, abgesehen vom Report, und Bemberg 2 v. Sy verloren, und Aschaffenburger Zell- ftoff, die gegen den gestrigen Schluß 6,5 v. Sy ein- büßten. Eine verhältnismäßig feste Haltung zeigten Aktien für Verkehrswesen, Danatbanf, Berliner Han. delsgesellschast, und im Verlaufe Deutsche Erdöl, bei denen Hoffnungen auf eine Dividendeerhöhung laut wurden. Auch Reichsbahnvorzugsaktien hatten weiter lebhaftes Geschäft. Von deutschen Anleihen setzten besonders Altbesitz ihre Aufwärtsbewegung fort (65,6 o. H.). Ausländer waren wenig verändert. Pfandbriefe zumeist recht freundlich, aber noch wenig entwickelt. Der Geldmarkt zeigte heute eine kleine Versteifung, die mit dem herannahenden Ultimo zusammenhing. Man nannte Tagesgeld 3,5 dis 5,5 v. H., Monatsgeld 5,5 bis 7 v. H.: Warenwechsel zirka 4,75 v. Sy Auch im Verlaufe trat im allgemeinen keine größere Unternehmungslust heroyr, die Kurse schwankten unbedeutend hin und her. AG. für Verkehrswesen machten eine Ausnahme nach oben und lagen etwa 2 v. Sy über Anfang. Anderseits hatten Mansfeld auf einen erneut einsetzenden Baissevorstoß eine Einbuße im gleichen Ausmaße aufzuweisen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 26. April. Tendenz: abgeschwächt. — Auch an der Wochenschlußbörse konnte
Letzte Nachrichten.
r($raf Zeppelin" 110 Kilometer von Paris entfernt.
Zriedrichshascn, 26. April. (HJIB. Funk- spruch.) Da» Luftschiff „Graf Zeppelin" befand sich um 11 Uhr über Sen», etwa 11 0 ft I (o -e meter südöstlich von Pari».
sich das Geschäft nicht beleben, und bei der minimalen Umsatzläligkeit neigte die Tendenz eher zur Schwäche. Verstimmend wirkten der anhaltende Order mangel und die überwiegend schwächer.-n, Auslandbörsen. Ein weiterer sehr ungünstiger Mo« ment war der starke Kursrückgang von Aschaffenburger Z e 11 ft o f f, die auf eine wahrscheinliche Dioidendereduktion von 1_ bis 2 v. H« gegen den letzten Kurs etwa 10,5 v. Sy verloren. Verschiedentlich kam noch Prämienware heraus, |o daß sich gegenüber der gestrigen Abendbörse über- wiegend Kursverluste von 1 bis 2,5 v H. ergaben. Auf der anderen Seite waren A.-G. für Verkehrswesen auf Berliner Abitrageköuse 3 v. H. fester. Am Ehemiemarkt lagen I.-G.-Farben, Scheideanstalt und Rütgerswerke bis 1 v Sy niedriger. Dagegen blieben Deutsche Erdöl aut behauptet. Von Elektrowerten gaben AEG. 1 v. S). nach. Am Kunst- seidemarkt lagen Bemberg 2,5 v. Sy und Aku 1 v. S) abgeschwächt. Montanwerte waren infolge des weiteren Rückgangs der Ruhrkohlenförderung vcrtwch- lasfigt und 1 u. Sy niedriger. Bank werte waren gehalten. Schiffahrtsaktien weiter etwas angeboten und schwächer. Am Rentenmarkt waren Altbesitz recht lebhaft gehandelt, bei einem Gewinn von 0,75 d. S).; Neubesitz waren nur wenig verändert. Aus- ländifche Renten umsatzlos. Im Verlaufe war das Geschäft weiterhin sehr klein, bei kaum veränderten Knrsen. Etwas mehr gefragt waren Reichsbankanteile, die etwa 2 v. H. gewannen. An- derseits lagen Mansfeld im Angebot und 3,5 v. Sy schwächer. Von Renten konnten jetzt auch Neubesitz vermehrtes Interesse auf sich lenken und zirka 9,5 v. H. anziehen. Die Börse schloß lustlos Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 4 v. H. unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,18825, gegen Pfund 20,3640, London gegen Kabel 4,86225, gegen Paris 123,91, gegen Schweiz 25,0790, gegen Holland 12,08.
Erhöhung der Mchlpreisc.
Die Süddeutsche Mühlenkonvention hat ab 25. d. M. den Preis für Weizenmehl, Spezial 0, der am 24. d. M. auf 43,25 Mark ohne Zoll erhöht worden war, auf 44.75 Mark e i n s ch I i e ß - lich neuem Zoll festgesetzt. Die rückständigen Käufe für Märzlieferungen werden ohne Zoll Zuschlag geliefert, wenn sie bis zum Mittag des 24. April disponiert waren. Die Käufe per April- Lieferung werden restlos ohne Zollzufchlag ausgeliefert, wenn die Verfügung bis 30. April vorliegt und bis 10. Mai ausführbar gestellt ist. Alle Abschlüsse, die auf spätere Lieferung ausführbar sind, sowie alle rückständigen Schlüsse vom Februar oder vorher werden mit einem Zuschlag von 2 Mark pro 100 Kilogramm belastet. Hart- Weizengrieß mit 4 Mark. Ab 25. April wird der Mühlenpreis einschl. Zollzuschlag festgelegt.
Kleine Strafkammer Gießen.
Gießen, 25. April.
Wegen Beleidigung des Beigeordneten Gar ein Bürger aus L. von dem Amtsgericht Grünberg zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Er hatte dem Sohn des Beleidigten gegenüber geäußert: „Wenn sein Vater damals nicht die Bür germeifterei gehabt hätte, hätte er lange ni-ht solche Vergünstigungen (gemeint war bei der Feldbereinigung) erlangt." Der Angeklagte bestritt in der Berufungsverhandlung eine Beleidigungsabsicht, behauptete außerdem, der Beigeordnete habe tatsächlich mehr bei der Feldbereinigung erreicht, als ursprünglich vorgesehen war, außerdem habe er in Wahrung berechtigter Interessen gehandelt. Das Berufungsgericht verwarf seine Berufung und schloß sich den Ausführungen der Dorinstonz an. Es sah den Wahrheitsbeweis nicht als erbracht an und verneinte außerdem das Vorliegen eines berechtigten Interesses für den Angeklagten an einer derartigen Aeußerung.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt deschlosienen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o. Sy. Lombardzinsfuß 6 v. H.
Frankfurt a. Ul.
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Frankfun a. M.
Berlin
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1-Ubr- fiur»
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1-Uhr- Kurs
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Datum
25- 4.
26.
25. 4-
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Datum
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6% Deutidje «eichc-anleihe
Hamvurg-Ämerika Palet ... 7
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von 1927
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—
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Ham bürg. S üdam. Dampfschiff. 8
—
—
7% Deutle RcichZanleihe
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—
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109,5
109,13
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Teutfcfie -Anl.-Ablöl.-Schuld mit
Allgemeine Deutsche Ereditanii. 10
116
115,75
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AuSlof.-Rechten - -
56,13
56,7
55,9 '
56.6
Barmer Bankverein ... 10
127.5
127
126,7a
126,75
DeSgl. ohne Aurtos^Rechte 8% Heii. Kolkfla.it von 1929 lrüctzahlb. 102%)......
10.65
10.7
10.7
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Berliner Handelsgesellschaft . 12
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174 160.75
160,75
174 (60
175,25 160.75
93
—
92
—-
Darmstädter und Nationalbant 12
228,75
227,25
228,5
Oberbeilen Provinz - Anleihe mit
53,5
-
Deutsche Bank und
TiSconto-Sesellichajt, ... 10
149,75
—
149
149
Deutsche komm. GammtiabL
Anleihe Serie 1 ...
53,5
—
53,3
Dresdner Ban!......10
Reichsbank.......«
143,25
294
145
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295
145
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8% Frantz. Hvp.-Bank Äoldpfe. X1U unkündbar bi« 1934 . .
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-
-
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(Siehr. LieferungSgefellichafi. 10
173
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171
187
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Rheinische Hvp.-Vank fiiau. äolbpfc. .....
86
—
Licht und Kraft .....1°
Felten L Guilleaume - • l¥i
125,75^
167,75
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V.E.Ä. abg. BorkrtegS-Lbligatio-
99
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—
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Gesellschaft für Etekiritche
Unternehmungen ... 10
Hamburger ElektrtzttütS-Derke 10
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Frankfurt a. m.
Berlin
Banknoten.
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Deutsch Crfterr . a 100 Kronen
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Rumänische Noten . . .
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Philwv Hotzmonn......’<
Zementwerk Heidelberg . 10
Sementwerk Karlstadt. ... 10
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108,5
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26- April
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Amtliche Notierung
Geld Sries
Amtliche Notierung
Geld 2riet
168,38
168,72
168,38
168.72
Schultheis Pa-cnhoter ... 15
295,5
Putn.-Aires
1,623
1,627
1.619
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296
Brll.-Antw.
58,395
58,515
58,40
58,52
Cftmcrfe....... Vz
251,5
252
Christiania.
112,01
112,23
111,98
112,20
Aku .........16
>09,5
109.4
108,75
Kopenhagen
112.01
112,23
112.00
112,22
Bemberg........."
—
140
>42,5
140,5
Stockholm .
112.44
112,66
112,43
112,63
Zellstoff Waldbo, .... 13'/,
186
185
186
185
Heist ugtorS.
Italien. . .
10,532
10,5o2
10,531
10,551
Zellitoss Aschaffenburg ... 12
Eharlonenburger Wasser ... 8
—
137,5
147
—
21,925
21,965
21.93
21,97
—
—
103,65
104,5
London. . .
20,339
20,379
20,343
20,333
Teiiauer fflaj ......»
—
>69
169
sJi ent) ort . .
4,183
4,191
4,1835
4,1915
Daimler Motoren . ..... 0
41
40,4
40,75
TariS....
16,405
16,445
16.41
16.45
Deutsche Linoleum ......
249
—
246,5
247 5
Sch wetz . .
81,10
81.26
81.115
81,275
Maschinenbau . . • • • 0
—
—
49,25
50
Spanien . .
52,22
52,32
52,15
52.25
Rat. Auwmobil ...... 0
—
—
19
—
Japan . . .
2,067
2,071
2,069
2,073
C-nmftetn & Koppel • .... 6
—
78,75
—
wo de Jan.
0.493
0,495
0.494
0,496
Leonhard lieg ...... 10
—
151
—
Dien in
Svens ko ........
350
350
CtfL abgesk-
58,985
59,105
59.00
59,12
Prag . . . . Belzrad . .
12,396
12,416
12,396
12,416
Frankfutter Mchchtne» .... 4
36
—
35,75
—
7,405
7,416
7.408
7,422
Grihner .........6
38,5
——
38,75
Budavell . .
73,09
73.23
73,11
73,25
Hevl'geniiaedl ....... 0
—
—
-
Bulgarien .
3,037
3,043
3,036
3,042
Iungbans. ........ 6
41,5
—
40,5
-
Lissabon
18,78
18,82
18,76
18,82
Lechwerke....... • •
Mainkraftwerke H3ch0 n- 3JL . . 8
105
Tanrig. . . | Konstantin,
81,34
81,50
81.34
81,50
92.1
—-
—
—
1,785
1,789
1,784
1,788
Miag ......10
132
—
131,5
132
| Athen. . .
5,435
5,445
5,435
5,445
Sebr. Roeder...... 10
103.5
--
—
I Tanada . .
4,176
4.184
4,177
4,185
B oig t & Hae ffner ......
215
j -
215
—
1 Um uay. .
3,876
3,884
3,856
3,864
Süd deut, che Zucke» • • • • U
—
1 -
159
1 -
1 Kairo ...
20,86
20,90
20,80
20,90


