Sie gefiederte Schlange.
Vornan von (Ldgar Wallace.
34 Fortsetzung. ’Jladihrurf verboten.
Die sonderbar, daß du da» auch sagst! Mr. Deale brauchte genau dieselben Worte. Zu gleicher Zeit war aber auch ein Mann an der Lür, zu dem Mr. Deale sprach."
,Kannst du ihn mir beschreiben?-
Lie nickte eifrig.
.Das ist die zweite Sache, die ich dir erzählen müh. 3d) kenne ihn und weih auch seinen Damen. Er folgte mir bis zu Ella CreedS Wohnung — offenbar kannte et Mr. Deale von früher her — er bot ihn um Geld für seine Lücks ahrt nach Argentinien."
Peter starrte sie an.
.Und all das ereignete sich, als Mr. Deale und sein Desuch draußen an der Türe miteinander sprachen!" sagte er langsam. „Ella Creed hatte die gefiederte Schlange in der Hand und fiel ohnmächtig um — das ist doch die merkwürdigste Geschichte, die mir jemals vorgekommen ist. Du kennst den Namen dieses hohlwangigen Fremden? 3ch glaube ja nicht, daß er irgendwie wichtig ist." Er zog die Augenbrauen zusammen. .Aber er kam von Argentinien ..."
Er hieß Mr. Merstham."
Peter schüttelte den Kopf.
.Daraus kann ich nichts entnehmen."
.Harry Merstham — sein anderer Nqme ist Harry, der Darmann."
Was sagst du da?"
Er sprang vor Erregung von seinem Stuhl auf und sah sie so sonderbar an, daß sie erschrak.
.Ist das denn jemand Desonderes?"
.Harry, der Darmann! Wo wohnt er?"
Sie hatte seine Adresse. Der Zettel befand fich aber in ihrer Handtasche, die oben in ihrem Zimmer lag. Sie verlieh ihn einen Augenblick, und kehrte dann mit der gewünschten Nachricht wie- der zurück.
.Ist er wirklich sehr wichtig für dich?"
Peter nickte. Dein Gesicht glühte, und seine sonst so ruhigen Augen glänzten vor Erregung.
.Weiht du sonst noch etwas? Der Himmel mag wissen, du hast mir schon soviel erzählt." Er steckte die Karte mit der Adresse in seine Tasche. »Ist nicht noch etwa- Auherordentliches passiert... etwas Phantastische-... nicht-?"
Sie besann sich plötzlich wieder auf einen merkwürdigen Umstand.
.Tie Türe ist doch wohl kaum erwähnen-- wert", meinte sie.
.Aber sicher, alle- ist erwähnenswert", unterbrach er sie eifrig. .Don wa» für einer Tür sprichst du denn?"
.Ich meine die kleine Tür, die früher in der Gartenmauer war. Mr. Deale bemalte sie mit aztekischen Ornamenten. Es waren ganz merkwürdige Dilder." Sie muhte lächeln. .Aber es machte ihm grohes Vergnügen."
.Wo hat er denn die Tür? Im Garten? Oder in seinem Arbeitszimmer? Ich Hobe in dem Hous einen Geruch von frischer Farbe bemerkt"
.Im Arbeitszimmer stand sie", erwiderte sie. .Ter ganze Raum roch noch Oelforbe — es war sehr unangenehm."
Seine Gedanken arbeiteten blitzschnell.
.Wo stellte er denn die Tür hin, al- sie fertig bemalt war?" Sie sagte es ihm.
.Wann hast du die Tür zuletzt in dem Arbeitszimmer gesehen?"
Sie dachte einen Augenblick nach.
.Heute nachmittag", sagte sie. ,Mr. Deale wollte sie in den Schuppen stellen. Der Geruch war so unerträglich — das ganze Hous war davon erfüllt."
Peter zog ein Stück Papier au- der Tasche und zeichnete einen rohen Plan deS Zimmers darauf.
.Run zeige mir, bitte, wo die Tür stand, al- er daran malte."
Sie bezeichnete ihm die Stelle, und er machte dort ein Kreuz. Dann faltete er das Papier zusammen und lächelte zufrieden.
.Ich muh dir noch etwa- berichten." Sie schob ihre Hand unter feinen* Arm, als er sich erhob, und er streichelte sie zärtlich, obwohl er sich dessen kaum bewußt war. .Ich habe den Wagen mit
dem Sprung in der Lamp« heute abend ht der Rähe von Ellas Hou» aesehcn. Ich weih eS ganz genau — es toqr dasselbe Auto."
.Entschuldige mich, bitte", tagte Peter.
Im nächsten Augenblick telephonierte er berrits an den DühnenauSgang des Orpheums. Es war aber schon au spät, und er erhielt von dort nicht die gewünschte Antwort.
.Rein, mein Herr", sagte der Portier. .Miß Ereed ist heute abend nicht hierhergekommen. Sir ist krank geworden und aufs Land gereist."
.Ist sie überhaupt nicht zum Theater gekommen?" fragte Peter.
.Rein, sie hat nur telephoniert."
Ohne Verzug läutete er bei Ella an. Ihre Zofe meldete sich.
.Ich kann das nicht verstehen, mein Herr. Man rief vom Theater aus an und fragte, wo Mih Ereed bleibe. Soweit ich weih, geht es ihr gut — sie ist etwa- aufgeregt aus dem einen oder anderen Grund, aber sonst ist sie nicht krank."
.Hat sie dos Haus zur gewöhnlichen Zeit verlassen, um zum Theater zu gehen?" fragte Peter.
.3a, mein Herr."
Er hängte den Hörer mit einem düsteren Lächeln an.
Die gefieberte Schlange war triefen Abend sehr tätig gewesen.
20.
Er erzählte Daphne nichts von Ella und verlieh sie gleich darauf.
.Um welche Zeit frühstückst du?" fragte er.
„tim neun.“
Er versprach, um diese Zeit zu kommen. „Ich werde wohl die ganze Rächt wegen dieses Kriminalfalles aufbleiben. Es ist möglich, dah mir noch etwas einfällt, was ich dich fragen muh."
Er war gegangen, bevor ihr klar wurde, dah sie die eine Nachricht vollständig vergessen hatte, die sie ihm noch mitteilen wollte.
Als Peter zu Mr. Deales Haus zurückkam, fand er es ganz von Polizisten beseht und hatte einige Schwierigkeiten, eine Nachricht zu Clarke hineinzusenden. Schließlich lieh man ihn doch ein. Mr. Deale hatte sich in fein Schlafzimmer zurückgezogen, er war durch die Ereignisse des
Abends lehr mitgenommen. Der ruhige Hausmeister sagte ihm daS. Die Leiche war fortgebracht worden, und Peter fühlte fich erleichtert, als er durch da» Arbeitszimmer ging. Er schloß sich den Deamten an, die den Garten durchsuchten.
Man hatte zwei starke Daragenlampen herbeigebracht und mit diesen untersuchte man den ganzen Platz systematisch. Als Peter zu Clarke trat, prüfte er gerade mit Sweeney Spuren an dem Mauerwerk.
.Hier ist er über die Mauer gekommen", tagte Sweeney. .Sehen Sie die Säcke?"
Dr zeigte nach oben. Drei dicke Säcke waren über die DlaSsplitter oben auf die Mauer gelegt Als sie entfernt waren, sah man, dah auch ba» Glas weggenommen war. Sie fanben die Scherben noch im Garten und drauhen auf der Strafte.
„Da- ist ganz hervorragend", sagte Peter bewundernd. Sweeney, der zum erstenmal die Anwesenheit des Zeitungsreporters bemerkte, dreht« sich verdrießlich um.
„Ich weiß nicht, was dabei hervorragend sein soll. Die Säcke wurden auf die Mauer gebracht, um die Flucht zu erleichtern. Vermutlich lag darüber noch ein Tau, da- jemand auf der anderen Seite hielt."
„WaS denken Sie darüber, Mr. Clarke?" fragte Peter.
„Ich bin derselben Ansicht wie Sweeney. Es ist möglich, dah ich am Morgen meine Meinung änbere. Aber im Augenblick gebe ich der Presse die Erklärung, daß jemand über die Mauer kam, sich im Garten versteckte und wartete, bis Creme in den Raum trat. An den Fenstern des Arbeitszimmers befinden sich keine Jalousien, es war gut erleuchtet, und jeder Vorgang konnte von einem Menschen beobachtet werven, der sich draußen verbarg. Mr. Crewe trat zuerst in den Raum —“
„Im Gang war kein Licht," sagte Peter.
„WaS hat denn da- mit der ganzen Geschichte zu tun?" fragte Sweeney. „3m Gang konnte er doch auch noch gar nicht gesehen und infolgedessen auch nicht erschossen werden!"
(Fortsetzung folgt.)
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Infolge Einführung des Schulschwimmunterrichts werden die Badezeiten vom 28. April 1930 ab wie folgt geändert: ______
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
SamStag
Schwimmbad.
Damen u. Herren
7'.—9’.,
7—8
7y2-9V2
7__g
7^2-91,2
714-SV-
Damen........
91/z—ll
—
91/2—11
—
91/2—H
9 V1—11
Herren........
11—13
—
11—13
—
—
—
Damen........
14i/2—16
. -
—>
—
—
—
Damen u. Herren
16—19
16—19
14%—19
16—19
11—19
11—19%
Wannenbad u. |
71/2—13
V/r-.13 141/2—19
71/2—13
71/2—13
71/2-13
7^2-13
Brausebad .. ]
141/2—19
141/2-19
141/2—19
13—19
13—191/2
Schwitzbad.
Herren........
81/2—13 {
8i»—131 141/2—19 J
8%—141/2
81/2-191/2
Damen........
—
—
14^2—19
—
141/2-19
—
Medizinische Bäder: Werden im Wannenbad verabfolgt.
Schwimmunterricht: Während der Oeffnungszeiten der Schwimmhalle.
Hasfenschlutz: Für die Schwitzbäder 60 Minuten vor Schluß der Badezeiten.
Für die übrigen Bäder 30 Minuten vor Schluß der Badezeiten.
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