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tanfaM mi| l am Sonntag en recht guten en kann. $i?|f non drn Zweit ngsßonö eine »eisen lief) aba r ©tiDÖfinung n Io bei man* it übrrtvmdrn I«, totnn, tote Batla *dft, )t lein und vornan daS Tech- nt Das linbet folge gab ba'et i von der mu|i- et Schüler und ipsel bei ihrer
1t ausdrucksvoll ein PräludiW iel brachte ein recht ffJt M n Silo Lürk, \rg';elto aui bet ju/ommen) noch IÄ Sehr Me 'Sakata
^-Tur, Wie chvt. Auch 3tm« n Aortrag von r Im-rodisaim zeugen. Hilde lozarts Sonate, les Klavier Frl und verstand es, isch zu gestalten itorck, der sch
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c I besondere Begabung erwies. Den ersten irh von Mozarts O-Woll-Konzert gib er ein- liudÄDoll wieoer, wöbet ihm eine saubere Tech- ■iC VestaltungSmöglichkeit erlaubte. Chopins k ude in C-Moll brachte er auch gut heraus, kHliehlich spielte er mit Liselotte Srler noch sLHumannS Variationen für zwei Klaviere. Die
- cht leichten Variationen wurden von diesen bci- i r Schülern mit bemerkenswerter Sicherheit im ^«sammenspiel und ausdrucksvoll wiedergegeben.
3m ganzen ist zu sagen, dast der AuSbildunys- 1 und der vorgestellten Schüler und Schülerin- k et in technischer und besonders in musikalischer sFsziehung ein recht guter zu nennen ist. Weise und doch wieder kräftiger Anschlag, Sicherst im Skalenspiel. verständiger Pedalgebrauch J gute musikalische Auslassung Ulfen auf einen iUegcnen Unterricht schlichen und stellen Frl. »1 zavfe 1 selbst das beste Zeugnis für ihre >c sttätigkeit aus. Sie selbst wirkte als Beglei- :6n aus dem zweiten Flügel bei einigen Wer- :ix in vorbildlicher Weise mit.
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** Die Anmeldungen zur Gesellen- nüfung für Schneiderinnen müssen am (irnncr6tag und Freitag dieser Woche erfolgen. Theres ist aus der gestrigen Anzeige ersichtlich,
- Oberhessischer Geschichtsverein, tat letzten Vortrag dieses Winters hat der (nofessor für mittelalterliche Geschichte an der Diversität Frankfurt a. M. Dr. Fedor Schnei- iLr übernommen. Er wird am morgigen Don- pistag. 27. Februar, über „Die Beziehungen taifer Friedrichs II. zu dem Elsaß"' sprechen, (cof. Schneider, der in diesem Semester an tzlillc des nach Breslau berufenen Prof. Aubin Stminarübungcn an unserer Universität abge- 1,11ten hat. wird in seinem Vortrag Atoei heute i1) t interessierende Fragen behandeln: oieRiesen- ■ Holt des Staussen-Kaisers und das uns durch > : Versailler Vertrag entrissene Reichsland Elis,, das seit 870 zum Deutschen Reich gehörte, sviehe gestrige Anzeige.)
" Kirchen musikalische Abendfeier i der Iohanneslerche. Die tirchrn- v^iikalische Abendfeier, die am Sonntag feen dem !:xneindevercin der Lukasgemeinde in Drrbin- i-g mit dem Verein für christliche Musik ver- sialtet wurde, war gut besucht und wieS ein rrsfältia ausgewähltes Programm auf. 3m tlichen bezog sich dieses Programm auf die bevorstehende Passionszeit. Organist Ha-
। -ch t brachte hauptsächlich Kompositionen von Hann Sebastian Dach zu Gehör. Diese Musik- de stellen an den Organisten musikalisch, wie hirisch große Anforderungen; der ausübende «anift zeigte, dah er diesen in jeder Weise vccht zu werden vermag. Die Konzert» und utoriensängerin Fräulein Emmy Schaum » Frankfurt a. M., die schon oft in der 3o- nneskirche ausgetreten ist, sang mit klangvoller tstimme fünf Lieder. Die Sängerin steht auf r Höhe ihrer Leistungssähigkert. Besonderen iirdruck machte das Lied, das die von Theodor tane auf dem Friedhof von Melrose Abbey England aufgefundene Grabschrift zum Texte
I: »Erde gleißt auf Erden in Gold und Pracht; de wird Erde, bevor es gedacht; Erde türmt ! Erden Schloß. Dura, Stein; Erde spricht zu ide: alles wird mein/ Der Verein für christ- j>e Musik bewies unter der Leitung seines iciaenten Ludwig Riebergoll, daß er gute irnchritte gemacht hat und über technische
Dierigkeiten leicht Herr wird. Dei dem Vorig des Stückes „ilnb es ward Finsternis" n Haydn, schwoll der Vortrag mit feiner (ingtoirtung vom feinsten Pianistuno zmn stärk- rir Fortissimo an, was sich namentlich bei dem tze „Das Erschrecken" bemerkbar machte. Die-
Austreten des Vereins, der demnächst in den ladjbarten Gemeinden Passionskonzerte vergalten wird, bedeutet einen starken Erfolg.
Oberheffen.
Jahreshauptversammlung h<$ KreiSziegenzuchtvereinS Gießen. Dm Sonntag tagte im Gasthaus Wagner zu rahen-Duseck dcr Kreisziegenzuchtver- im Giehen unter dem Vorsitz des Landtags- Awrdneten Fenchel, Oler-Hörgern. Als Derber dcr Landwirtschaftskammer wohnte Ee- ralsekretär Ockonomierat Dr. Wagner. (Sielt., den Verhandlungen bei. Eingangs widmete r Vorsitzende, Landtagsabgeordneter W. Fen- e [, den verstorbenen Mitgliedern und Ver- urensmännern einen herzlichen Rachruf. Der msitzrnde Dcheld vom Ziegenzuchtverein Gr.- u'seck gab seiner Freude über den starken Desuch r Versammlung Ausdruck.
Cer Geschäftsführer Philipp erstattete den 2:acht über das abgelaufene Verein ^jahr. Dem ilrsisverein gehören 538 Einzelmitglieder und 5i Gemeinden als korporative Mitglieder an. jtlfcr ist eine Abnahme der Mitgliekfer, sowie Itt Zuchttiere zu verzeichnen, da es eine allge- tel.re Erscheinung ist, dah viele Ziegenzüchter M Rinderzucht ubergegangen sind. Am 31. De- »miber 1923 war ein Herdbuchbestand von 78 llö-cken und 1072 Ziegen vorhanden. Reu an» r.!ict wurden 30 Docke und 126 Ziegen, wäh- itü 350 Lämmer die 3ungviehmarke erhielten. ' elrächtliche Zuschüsse leisteten die Landwirt- toostskammer und der Kreis Gießen. Schauen ' tuten statt: die 25. Iubiläumsschau zu Lang>
■d und eine Ortsschau zu Gießen. Ziegcnmärkte : mden abgeh alten in Lich und Hungen. Wäh
lt d in Lich große Rachfrage herrschte, fehlten । Hungen bei starkem Auftrieb die Käufer, ei ümgsprüfungen und M.lchkontr llen wurden : inhgesührt in Grohen-Duseck, Hattenrod und . iphe. Für gute Dockhaltungen wurden 132 Ml.
Prämien ausgegeben.
Generalsekretär Dr. Wagner (Gießen) be- !V\tt hinsichtlich des Rückgangs der Zie- ! ' r z u ch t, daß diese Erscheinung im ganzen ' ä.h bestehe, in Hessen sei der Rückgang pro- MLral am höchsten. Schuld trage u. a. der Rück- । <n j des Absatzes in andere Zuchtgebiete Deutsch- llnTs und bed Auslandes. Hessen, das seicher in ifct deutschen Ziegenzucht an erster Stelle stand, : tu/e sich auch weiterhin Absatzgebiete erobern, 'fi bestehe zu diesem Zwecke eine Werbestelle ‘fit Absatzgebiete im Auslande. Die Landwirt- Icdlstammer werde im Verein mit den Zie^n- iztH.iverbänden alles tun, um der hessischen Zie- igi-acht zum lohnenden Absatz zu verhelfen.
günstiges Bild zeigte die R e ch n u n g s- «?llage von 1929. Die Gesamteinnahmen be- ttt'sm 4872,77 Mk., darunter Mitgl:ederb:iträge n:43 Mk., vom Kreis Siehen 600 Mk.. Landwirt- : ||cafL5lammet 300 Mk., die Gesamtausgaben ' Or.r-Gi 3199,48 Mk. Es verblieb michin ein dLb-rrfchuh von 1643,29 Mk. Auf Antrag der
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Erreich
halte H w daitke und
5 Dersatnin- «spräche über - Entwicklung -e Md äufere W bei Dep me LortvSrtt.
Rechnungsprüfer erfolgte Entlastung deS Rechners und deS Vorstandes.
Der Voranschlag für 1 9 3 0 wurde in Einnahme und Ausgabe mit je 4493,29 Mk. fcst- gelegt. Für die IubiläumS-Ausste'.lung und andere Prämiierungen wurden 2000 Mk. bereit- gestellt.
DaS 2 5. Jubiläum des Kreisziegen- tuchtvereinS soll durch eine 3ubiläum 8- chau, verbunden mit Züchterabrnd (Vortrag), Festzug und Volksfest begangen werderr. Heber Ort und Zeit entspann sich eine längere Aussprache. Bürgermeister Fendt (Hungen) und Kneipp (Langsdorf) sprachen für Lich, wo der Kreisverein einst gegründet worden sei. Bürgermeister Geil (Lich) sicherte größtes Entgegenkommen der Stadtverwaltung zu. Ss wurde einstimmig beschlossen, dah die Feier des 25. Jubiläums anfangs 3uli in Lich ftattfinten soll.
Längere Zeit nahm die Beratung der Satzungen vom Verband der Oberhessischen Ziegenzuchtvereine in Anspruch.
D.e 3ahres-Hauptversammlun gl931 erhielt Laubach, dessen Zuchtvcrein seit mehreren Jahren dem Gießener Kreisverein angehört. L o l l ar wurde zum Tagungsort für 1932 bestimmt.
Der Antrag des Gießener Ziegenzuchwereins, im Sommer in Gießen einen Ziegenmarkt abzuhalten, brachte eine längere Aussprache. Der Antrag wurde schließlich genehmigt und der Vorstand beauftragt, mit den maßgebenden Stellen der Stadt Gießen zu verhandeln.
Den Schluß der Tagung bildete ein interessanter Vortrag des Herrn L i n n vom Landwirt- schaftskammerausscknch Gießen über „2 e i - stungsprüfung und M i 1 chk o n t r o l le".
Rindvieh- und (5d)tt>einemarff Büdingen.
II Büdingen, 25. Febr. Dei sehr schönem Wetter entwickelte sich am heutigen Marktdienstag ein recht reges Marktleben. Auf dem Schweine markt waren zirka 270 Schweine aufgetrieben. Der Handel ging bei recht hohen Preisen ziemlich flott. Für Frrkel wurden 35 bis 40 Mark pro Stück bezahlt, allere Tiere kosteten bis 45 Mark, Springer und ältere Springer 70 biS 90 Mark. Wenn auch die Ware recht gut war, so erschienen die Preise allgemein doch als zu hoch Trotzdem war der Absatz recht besricdigend. Der R i ndv ieh m a r k t war schlecht beschickt, auch ging der Handel sehr schleppend. 3it diesem Falle wirkte sich die fehlende Prämiierung deutlich aus, wenn man das schwache Angebot nicht der kalten Winterluft zuschreiben möchte. Die Prämiierung wurde mit Rücksicht auf die im 3uni stattfindende 3ubilä- umsprämiierung diesmal unterlassen. Entgegen allen Erwartungen war auch der Krämermarkt am Dienstag in Angebot und Rachfrage recht lebhaft.
Lairdkreis Gieße».
: Deuern, 23. Febr. Gestern fand dahier die öffentliche Verpachtung der Gemeindejagd auf 6 3ahre statt. Das 3agb» gebiet, das 658 Hektar Feld und 308 Hektar Wald umfaßt und guten Wildbestand besitzt, war seither an Fabrikant Rinn (Heuchelheim) für den jährlichen Pachtpreis von 2110 Mk. verpachtet. Da in der Versteigerung außer dem Angebot des seitherigen Pächters fein anderes vertag, wurde die Genehmigung nicht erteilt. Die anschließenden Verhandlungen führten jedoch zu dem Ergebnis, dah der seitherige Pächter, Fabrikant Rinn, die 3agb erneut zu dem jährlichen Pachtpreis von 1800 Mk. pachtete. — Gestern abend hielt der hiesige Gesangverein ^Liederkranz" im Saale „Zum holländischen Hof" dahier sein diesjähriges Wintervergnügen ab. Mit Rücksicht auf die vielen Vereinsfestlichkeiten hatte der Verein beschlosien, eine Feier im engen Rahmen der Mitglieder und deren Angehörigen als Familienabend abzuhalten. Der 1. Vorsitzende O. Rachtigall eröffnete die Feier mit einer Ansprache, in der er die Vereinsangehörigen willlommen hieß. Das reichhaltige Programm bot den zahireichen De- suchern reiche Abwechslllng. Einige sehr gut gespielte Theaterstücke wechseiten mit Couplets. Die vorgetragenen Chöre zeigten, daß der Verein unter der bewährten Leitung feines Dirigenten Sornmerlad vorzügliche Sch.lunz genießt und einen hohen StanO gesan-llcher Leistungsfähigkeit erreicht hat. Eine besondere Ehrung wurde seitens des Hess. Sängerbundes dem Dirigenten Sornmerlad zuteil, da ihn Herr Eberle von Lollar, der Vorsitzende des Lumda- talsängerbimdes, im Hinblick auf 40jährige erfolgreiche Tätigkeit als Dir'gmt zum Ehren- chormeister ernannte und ihm das Abzeichen eines solchen überreichte. Zu Chrenmi tglie- dem des Vereins für 25jährtge Mitgliedschaft wurden unter ^leberr.ichung ein.'s Diploms ernannt : Gemcinderechner L. Sornmerlad, Heinrich R i k l a h und Conr. Wilh. Ranft.
I Dersrod, 24. Febr. Am Smnstag hielt der hiesige Kriegerverein in der Wirtschaft Porter seine diesjährige Generalversammlung ab. Der erste Vorsitzende Heinrich Kutscher III. begrüßte die zahlreich Erschienenen und gedachte des kürzlich verstorbenen Kameraden 3akob Hofmann, de,sen Arrdenken in üblicher Weise geehrt wurde. Hierauf wurden die Rech- nungen geprüft und dem Rechner Enllastung erteilt. DÄ der Dorstandswahl wurde der alte Vorstand wieder gewählt; es sind dies: 1. Vorsitzender Heinrich Kutscher III., 2. Vorsitzender Philipp Dötz, Rechner Ludwig Schneider, Schristsührer Ludwig Hainbach, Beisitzer Wilhelm Hammel, Christian Schwalb, Philipp Hofmann und Wilhelm Schneider 11. Mehrere Kameraden wurden für langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. So erhielten Philipp Kutscher I. und Wilhelm Hammel das „Hassia".Ehrenzeichen und die Kameraden Christian Schwalb, Philipp Hofmann, Karl Gerhard, Friedrich Damm und Wilhelm Schneider II. eine Ehrenurkunde. Die Ehrentafel für die Mitkämpfer von 1870/71, die unentgeltlich von Mitglied Friedrich Roll neu hergerichtet worden ist, soll am 16. März in der Kirche angebracht werden. Es wurde noch beschlossen, in den nächsten Wochen ein Vortragsabend zu veranstalten und im Mai ein Preisschiehen abzuhalten.
L,Aeiskirchen,25. Febr. Bei der am Sonntag stattgehabten Dürgermei st erwähl wurde der seitherige Bürgermeister Heinr. Phil. S ch o m b e r mit 439 Stimmen wiederge- wählt. Dein Gegenkandidat Ludwig Müller erhielt 147 Stimmen.
is. Steinbach, 24. Febr. Bei der gestrigen Submission des Bauholzes unserer 4 Gemeinde wurden folgende Preise gelöst: Kiefern
stämme: Klasse Id 14,56 Mk.. Klasse 2a 18,28 Mark, Klcufe 2 b 19,56 Mk.. Klasse 3a und 3b 22,56 Mk.; Fichtenstämme: Kla.se la 18,68 Mk., Klasse 1b 18.56 Mk., Klasse 2a 23,60 Mk., Klasse 2b 24,26 Mk.. Klasse 3a und 3b 26,58 Mark. Die Gesamtmenge betrug 204 Festmeter und kam an zwei hiesige Zimmergeschäfte.
Kreis Büvingen.
II Büdingen, 24. Febr. 3m Rahmen der dieswinterlichen Vorträge im Düdinger Gc- schichtsverein sprach dieser Tage der Kustos iR. Welker, Christinenhos, über „Georg Wolf und die heimatlichen Dodenforschungen". (Prof. Dr. Georg Wolf, der bekannte Lunesforscher, ist vor einigen Wochen in Frankfurt cl M. verstorben.) Der Vorsitzende des EejchichtsvereinS. Geheimrat Dr. Mohr, teilte zu Beginn der Veranstaltung mit, dah es dem Vorstande gelungen sei, eine Anzahl wertvoller Münzen zu erwerben, die gelegentlich der Feidbereinigungs- arbeiten bei dem Dorfe Haingründau gefunden wurden Hierauf hielt Kustos Welker feinen fesselnden und außerordenllich eindrucksvollen Vortrag, wobei er auch an Hand zahlreicher Lichtbilder ein umfassendes Bild von den Arbeiten des verstorbenen Forschers gab. Die Hörer dankten dem Vortragenden für seine außerordentliche Mühewaltung mit lebhaftem Beifall.
Kreis Schotten.
X Schotten, 24. Febr. Der für Schotten bedeutendste und stärkste (480 Mitglieder) Verein ist der Turn- und Gesangverein, dem auch die beiden großen Turnhallen gehören, in denen sich der größte Teil des gesellschaftlichen Lebens unserer Stadt abspielt. Am Samstagabend fand die diesjährige 3ahresvcr- sam m l un g des Vereins statt. Der 1. Sprecher begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und gedachte in üblicher Form der im letzten 3ahre abgeschiedenen sechs Mitglieder. Die 3ah- resberichte des Vorsitzenden Karl Z e s ch k h. des Obcrtumwarts Wilhelm Z e s ch k h und der Gesangsabteilung tourben mit großem 3nteresse angehört. Aus allen Berichten spricht eine lebhafte Vereinstätigkeit. Das turnerische Leben pulsiert. 3m kommenden Frühjahr wird hier das diesjährige D.-z'rksturnfest abgchalten werden. Der Gesangsabteilung „Schotte- ner Männerchor" gehören 65 Mitglieder an, die unter der tüchtigen Leitung ihres geschätzten Dirigenten Louis Süffel sehr beachtliche Leistungen auf dem Gebiete des Männergesanges auszuweifen haben. Ein D e r g t u r n- f e ft aus demHoherodskoPf soll für dieses 3ahr erstrebt werden. Die Turnhallen werden, soweit es die Mittel erlauben, im 3nnem her- gcstcllt, auch eine neue Lichtleitung soll gelegt werden. Die Einnahmen des Vereins im abgelaufenen 3ahre beziffern sich auf zirka 13 300 Mark, die Ausgaben auf 12 800 Mart, so daß ein lleberschuh von zirka 500 Mk. verbleibt, der für obige Zwecke verwendet werden soll. Da die Wiederherstellungsarbciten als dringlich angesehen werden, wurde ohne Debatte die vom Vorstand vorgeschlagene Beitragserhöhung auf 6 Mk. pro Mitglied genehmigt. Die Rechnung des Vereins wurde geprüft und genehmigt, auch der Voranschlag für 1930. der sich in Ausgabe und Einnahme auf zirka 14 000 Mk. beläuft. Fr. Süffel, der schon 50 3ahre dem Verein angehört, wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Einem um den Verein und die Turnsache hochverdienten Mann, Karl Weih 1., wurde der Gauehrenbrief des Gaues Hessen überreicht. Der feitherige Vorstand des Vereins wurde einstimmig wiedergewähll. Bürgermeister Menge! sprach dem Vorstand für seine ersprießliche Tätigkeit den Dank der Stadt und der Versammlung aus.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
WSR. Wetzlar, 25. Febr. Heute in den Morgenstunden ereignete sich in einem Elektro- Geschäst in der Langgassc eine schwere Gasexplosion. Der Gasmesser flog in die Luft, und die Wucht der Explosion richtete schweren Schaden an. Das große Schaufenster wurde herausgedrückt und auch sonst zahlreiche Fenster zertrümmert. Die Dadeeinrichtung er.itt gleichfalls Beschädigungen. Es wird vermutet, dah man in dem Raume eine Schweißung mit Kohlensäure vornehmen wollte, wodurch sich Kohlensäure und Gas zu einem starken explosiblen Gemisch verbanden, das durch Funken entzündet wurde. — 3m benachbarten Raunheim wollte ein sechsjähriges Bübchen sich die Pfeife seines Vaters anzünden. Dabei setzte es sich auf das Bett, und als es das Streichholz in Brand hatte, ließ es die Flamme fallen, so dah das Bett in Brand gerirt. Ehe die bestürzten Eltern den Kleinen retten konnten, war er so schwer verbrannt, dah er im Krankenhaus zu Wetzlar gestorben ist.
Einweihung
des Marburger Hallenschwimmbades.
][ Marburg, 23. Febr. Am heutigen Sonntag tourte in Anwesenheit der Vertreter der Behörden, sowie zahlreicher geladener Gäste, darunter der Vorsitzende des llniversitätsbundeS Marburg, Geh.-Rat H a e u f e r (Höchst), Landeshauptmann v. Gehren un> Regierungspräsident Dr. Friedensburg das neue Marburger Hallenschwimmbad (nach der Gattin Geh.-Rat Haeufers „Luisa-Bad" genannt) mit einem schlichten Weiheakt seiner Bestimmung übergeben. Oberbürgermeister Mueller dankte in seiner Weiherede Geh.-Rat H a c u s e r, dem Staat und den übrigen Geldgebern, durch deren Hilfe die Errichtung des Bades möglich gewesen ist. 3m Ramen der Staatsregierung überbrachte Regierungspräsident Dr. Friedensburg Glückwünsche und betonte dabei, dah' Marburg die feierte Stadt im Regierungsbezirk Kassel fei, die nun ein Hallenschwimmbad ihr eigen nennen könne. Die Glückwünscke des Ministeriums für Kunst, Wissenschaft und Volksblldung, sowie der preußischen Unterrichtsvertoaltung und der Llni- feerfität Marburg überbrachte llniversitätskurator v. H ü l s e n Anschließend folgten schwimmsport- liche Vorführungen der Marburger 3ugend und Vereine. Umrahmt wurde die Feier von musikalischen Darbietungen der Kapelle deS hiesigen Ausbildungsbataillons.
Aus dem Amtsverküudigungsblatt.
* Das Amtsverkündigungsblatt Dir. 14 oom 25. Februar enthüll: Die Verordnung über die Herstellung, Aufbewahrung und Verwendung von Azetylen usw. — Schlachthausanlage des Metzgers Wißner zu Rüddingshaufen. — Schweinezwifchen-
zäblung. — Aushändigung der «Hessischen 93er« faffuna". Feldbereinigunaen Heuchelheim, Langd und Großen-Buseck. — Polizeioerordnung über Schlachtungen und Notschlachtungen in der Gemarkung lvießen. — Dienstnachrichten.
Vücheriisch.
— Di« amerikanische Dichtung bet Gegenwart. Von Professor Fr. BrunS. Wisconsin in Madison (VII u. 128 S.), gr. 8°. Geh. 4,80 Mk., geb. 6,40 Mk. Verlag von B. G. Teubner, lfeipzig und Berlin, 1930. (42) — Die Einleitung schildert, wie sich in Amerika nach Erlangung der politischen Unabhängigkeit allmählich ein bodenständiges Schrifttum entwickelte; sie gibt außerdem in knappen Strichen ein Bild der geistigen und materiellen Entwicklung Amerikas im neunzehnten 3ahrhundert. 3m Hauptteil bietet der Verfasser, der von Kind auf in Amerika zu Hause ist. die Darstellung des Werdeganges der amerikanischen Dichtung von 1890 bis auf die Gegenwart. 3n drei Abschnitten werden Roman, Lyrik, Dersepik. Drama behandelt. Das Buch zeichnet sich durch eindringlich geschriebene 3nhaltsanga^en au8; knappe Analysen einer Reihe von Romanen und Dramen verleihen dem Bilde frische Anschaulichkeit. Einzelne Gedichte werden im Original zitiert.
— Dr. Alfred Drauchle: Hypnos« und Autosuggestion. R eiern? ü.üfeeif I* Bibliothek Rr. 7028. Geh. 40 Pf., geb. 80 Pf. (739) — Das Büchlein g’.bt zuerst einen g sichtlichen Abriß, bringt dann die persönlichen Eindrücke des Verfassers bei Couz in Rancy und schildert darauf den eigenen Fall und fremde Fälle der suggestiven Heilung. Die Grundgesetze der Suggestion und der Ableitung der Selbst- beeinfluf'ung aus den h)pnot!schen Grunderscheinungen sind in besonderen Kapiteln dargestellt. Der Einfluß seelischen Geschehens auf körperliche Krankheiten ist über den Begriff des organisch älnbewuhten verständsich gemacht. DaS ganze Werl gipfelt in einer Erziehung zur Hygiene der Rerven, zur Selbstb'Handlung im Fall« seclifcher und körperlicher Erlrankungen und zu einer bejahenden, fröhlichen Lebensauffassung.
— Wörterbuch der Rechtschreibung von Studienrat Wilhelm Ede. Brosch. 1,70, steif kartoniert 2,00 Mk- A. Martini & Grütte- fien, G. m. b. H.. Elberfeld, 1930. (33) — Der Verfasser hat es unternommen, in einem handlichen Wörterbuche alle Wörter und Redewendungen zusammenzustellen, deren Schreibung nach den im Unterricht gesammelten Erfahrungen Schwierigkeiten bereitet.
— Die Kunst. (Verlag Bruckmann, A.-G. München.) Vornehmlich Werke der Malerei sind in dem der schönen Kunst gewidmeten Teil deS neuen Heftes zu sehen. Wir werden in das Schaffen des Malers August Macke eingeführt, unter desfen Augen und Händen ganz einfach« Dinge im Bild erstehen und eine starke Sprach« finden. Der Wiener Maler Ernst Huber, Felic« Casorati als Vertreter der Malerei des heutigen 3taliens, sind u. a. mit Abbildungen ihrer Kunst vertreten. Ein ideal gelegenes Landhaus wird uns in dem der Wohnungskunst gewidmeten Teil in zahlreichen Abbildungen der Außen- und 3nnenarchitektur und seiner landschaftlichen Anlage vorgeführt.
— „W estermanns Monatshefte" bringen wieder eine Auslese intere,'sanier, teilweise hochaktueller Beiträge über „Mode und Sport", „Berlins schöne Frauen", ^Wetter und Laune", „Wende der Luffahrt". Eine Arbeit Walter Dloems zeigt die Ergebnisse seiner Amerikareise. Don dem Träger des Literaturpreises der europäischen Zeitschriften, Ernst Wicchert, gelangt di« spannende Rovelle ,Der Schnitter im Mond" zum Abdruck.
— Franz Friedrich Oberhäuser plaudert in einem Beitrag in der Rr. 4432 der 31 tust r i r t e n Zeitung (Verlag 3. 3. Weber. Leipzig) über seine Eindrücke von einem Desuch der Stadt Chikago. Dann folat ein interessanter Bericht aus dem ,Herbarium Der Weltgeschichte", dem Zentralarchiv des preußischen Staates. Außerdem enthält die Rümmer u. a. einen Artikel über den Maler und Graphiker Ferdinand Etaeger, dem eine Reihe von Bildern feiner besten Gemälde beigegeben find.
und. Lehrer
raten zu dieser Haferspeise als erstes Frühstück. — In 3 — 5 Minuten täfel* fertig. Schutzmarke und Name bürgen für Güte und Bekömmlichkeit — frei von Staub — frei von Spelzen.
Quäker
Rajiidffocfan


