im ersten Halbjahr 1933 gegenüber der Periode de» Do"iahreS aus 3714 030 Lire ermäßigt.
Ebenso hat Oesterreich einen nicht zu unter- schätzenden Rückgang in seiner A'»enhand:!»- bilanz zu verzeichnen.
Dies« Zahlen zeigen, daß sich überall die Ditschast-krise ge'tend macht Ä.in Staat kann fremde Waren auinehrnen und kein S:aat kann im bisherigen Umtange sein« War«n ab» setzen. Selbstverständlich genügen di« Auhenhan- delSzahlen noch nicht, um die Wirtschaft»- rentabilität «in«- Staate- zu beurteilen. Man müht« vielmehr nvch die Zahlungsbilanzen heranziehen, die leider nicht von allen Staaten vvrlicgen, und di« dann allerdings ein anderes und in vielen Zällen günstigeres Resultat auf- zeigen würden Immerhin sind auch diese Zahlen geeignet, die Weltwirtschaft zu warnen und sie zu ermahnen, auf schnellstem Wege solidarische Massnahmen zu ergreifen, um der allgemeinen Wirtschaftskrise endlich Herr zu werden.
• Don der FranNu rter Börse. Die Zulassung der 6 Mill. Ml. Stammaktien der Deutschen Gold- und Silberscheideanstalt vorm. Roehler, Frankfurt o. M. mit halber Dividendenberechtigung für 1929/30 wurde genehmigt.
• Der Drohhandelsinder Die aus den Stichtag des 20. August berechnete Großhandel»- inderzisfer des Statistischen Reichsamte- ist mit 125,0 gegen über der Vorwoche unverändert geblieben. Don den Hauptgruppen hat die 3nbef- »issek für Rgrarftofse um 0,9 Prozent auf 117,7 anaezogen. Die Indefzisser für industrielle Rohstoffe und Halbwaren ist um 0,5 Prozent auf 117,5 gesunken gleichzeitig hat diejenige für industrielle Fertigwaren mit 149,3 (149,5) weiter leicht nachgegeben.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M, 25. August. Tendenz: etwas freundlicher. — Zum Woch.nbeainn war bi« Stimmung wieder etwas freundlicher. Die im Rahmen des ArbeitsbeschaffunaSpro- aramms herausgegebenen Aufträge der Reichs- bahn und der Reichspost gaben der Dörfe «ine Anregung. Auch die festere Reuyorker Börse vom SamStag blieb nicht ohne Einfluß. DaS ®<f<Wft bewegte fich aber in ziemlich engem Rahmen, da der Auftragseingang keine Vermehrung erfahren hat. Dur hx den Spitzenwerten schritt die Kulisse vereinzelt zu Deckun- aen, so dah gegenüber den Kursen der Abendbörse vom Freitag im allgemeinen Besserungen bi» zu 1,5 Proz. eintraten. Etwa» mehr hervoriveten konnten am Elektromarkt QM- fürel. die 3 Proz. fester lagen; Licht L Kraft Stwannen 2 Proz. und ASS 1 Proz. Am hem.emarkt lagen 3.-G -Farben fast 2 Proz. höher, während Holzverkohlung etwa» niedriger eröffneten. Ferner kam in Deutsche Linoleum und am Bauunternehrnungsmarkt in Holzmann etwa» Material an den Markt; diese Werte büßten bi- au 1 Proz. ein. Am Montanmarkt crh.elt sich für Buderus weiterhin einige- Interesse bei einem Gewinn von 25 Proz. 3m übrigen lagen die Papiere diese- Markte- sehr still, doch ergaben sich auch hier zumeist kleine Kur-besscrungen. Banken unverändert. ÄunfHeib?- ottien zogen bi- 1 Proz. an, SchiffahrtSwerte leicht erhöht. Renten hatten nur kleine- Geschäft Die Kurse konnten sich tm allgemeinen behaupten. 3m Verlaufe blieb die Tendenz freundlich, doch war auch späterhin bas Ge» schöst verhältnismäßig ruhig. Rur vereinzelte Spezialpapiere waren etwa- lebhafter gefragt und zum Teil leicht gebeffert. Doch waren im übrigen die Kurse gegen Anfang gut behauptet Arn Geldmarkt war Tage-geld unverändert. Am Devisenmarkt war Madrid wieder fester. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1860. gegen Pfund 20,39, London gegen Kabel 4.8706; (Kflen Pari- 123,82; gegen Mailund 92.98; gegen Madrid 44,75; gegen Schweiz 22,0550; gegen Holland 12,0940,
Berliner Börse.
'Berlin. 25. Aug. Aach den Wochcnschluß- alattftellungen an der letzten Frankfurter Abend- börfe am Freitag wurden die Kurse weiter um Bruchteile eines Prozente- niedriger festgesetzt Zu.Beginn der Börse war die Tendenz bei a b - solut« r Geschäftslosigkeit dann immer noch uneinheitlich. Bei einigen Werten ergaben sich jedoch mehrprozentige KurS- besserungen, so dah die freundlichere Drund- ftimmung di« Oberhand behielt. Eine gewisse Stütze bot wieder der llmftanb. dah bei verschiedenen Werten, besonder» bei Drohbankaktien, Stücke unter Satz he reingeschoben wurden.
Anhaltende Flüssigkeit des Geldmarktes.
Der deutsch« Geldmarkt steht wieder im Zl'chen härterer Geldslüffigkeit Die leichte Versteifung zum Medio infolge de» mit diesem Termin zusommenfallenden Steuertermin» und der Dorsorge für die Einzahlungen auf die Schatz- anweisungen-Emlssion der Reichsbahn ist Überwunden. Da der Bedarf der Wirtschaft sich weiter in mäßigem Rahmen bewegt, die Ansprüche der Börfe überhaupt nicht in» Gewicht fallen, hat sich eine GeldsülIe herausgebildet, di« einen erneuten DruckaufdasZinsnioeau aueüble.
Tagesgeld war wieder in starkem Umfange ongeboten Größere Betrage konnten, obgleich der Satz nochmals ermäßigt wurde, kaum ober nur mit Schwierigkeiten untergebracht werden Der Satz, der am 16. August noch zwischen 3 bi» 5 o. Sy lag. bewegt sich jent zwischen 2 und 3,5 o. H. Ein besonder» charakteristisches Anzeichen dafür, daß sich die Geld- markte wieder in ruhiger Dersassung befinden, ift, daß
ausländisch« Geldangebol« über den 3ahre»schloß hinaus
Vorlagen. Dies läßt den Schluß zu, daß man auch im Auslande damit rechnet, dah die Geldmarktlage in absehbarer Zeit eine Aenderung nicht erfährt. Die Zuflüsse vom In- und Auslande halten an, weil die Provinz noch geringere Verwendungsmöglichkeit für kurzfristige Gelder hat als Berlin und sich für da» Ausland die Geldausleihung in Berlin weiter als lohnend erweist.
Die bedeutsamste Folge der großen Flüssigkeit des deutschen Geldmarktes ist die weitere Herab- setzung de» Prioatdiskonts auf 3j v. H. für beide Sichten. Dabei hieben sich die Umsage in engen Grenzen; das Angebot ist immer noch er
heblich kleiner, al» bte immer größeren anlagesuchenden Beträge Di« Spanne von ’•» v H zwischen Privatdiskontsatz und Reich»bankdi»kontsoy ift bedeutend. Monat»geld stellte sich auf 4i bi» 5i vorn Hundert, der Satz versteht sich aber fast nur nominell Entsprechend der Zunahme der anlage- suchenden Betrage haben auch Warenwechsel mit Bankgiro um j v H. auf 3| nachaegeben. Im übrigen mehren sich die Meldungen, datz
schweizerische und holländische Danken di« Annahme deutscher Gelder ablehnen, woraus zu ersehen ist, welchen Umfang die Kapitalflucht bereit» angenommen Haden muh.
Dom Standpunkt de» Geldmärkte» au» betrachtet, trägt die Haltung dieser Auslandbanken dazu bei, die Flüssigkeit des auslät.dischen Geldmarktes zu er- hohen
Trotz der großen Flüssigkeit und der völligen Beruhigung am Geldmärkte ist eine Auswirkung dieses Zustandes auf den Kapitalmarkt leider noch nicht zu verspüren. Die Stockung am Aktien- und Rentenmarkt halt an, zweifellos als Folge der großen Kapitalflucht aus Deutschland, die sich jedoch erst bestem dürfte, wenn sich die innerpoiiiischen Verhältnisse geklärt haben. Wenn auf Grund der Geldfülle bereits wieder Gerüchte von einer neuen Diskontsenkung auftauchen, so sind solche Meldungen sehr verfrüht, da die Wirtschaftslage in den kom- menden Monaten noch durchaus ungewiß ist.
In der Woche vom 18. dis 23 August nahmen die Geldsäge am Frankfurter Plag folgende Entwicklung Tagesgeld 3 bi» 3| o H Mo- natsgeld 1. Adressen 4j v H, Monatsgeld 2 Adressen 54 bi» 5J vH.. Warenwechsel 3| bi» 3| v. Sy
2845000 Arbeitslose im Reich.
1915000 Unterstützte.
Die Entwicklung der Arbeitsmarktlage im Reich in derer ft en Hälfte des August ist, nach dem Bericht der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, gekennzeichnet durch geringe Entlastung der Arbeitslosen- Versicherung bei wachsender Zahl der Krisenunter- stützten. Während im letzten Berichtsabschnitt die Zahl der Hauptunterstützungsempsänger in der A r- beltslosenoerficherung bereits um rund 28 000 zugenommen hatte, hat sie jetzt einen Rück- wng um rund 3000 auf 1 494 000 erfahren. Die Krisen unter ft ütz ung hat jedoch um rund 17 000 Unterstützungsempfänger auf über 420 000 zugenommen Beide Einrichtungen zusammen haben eine Belastung von 1 915 000 Unterftutz - t en erreicht. Die Ueberlagerung gegenüber dem Stand zur gleichen Zeit des Vorjahres beläuft sich auch weiterhin auf mehr als 1 000 000.
Die Zahl der bei den Arbeitsämtern verfügbaren Arbeitslosen ist gestiegen. Das An- wachsen von rund 2 765 000 am 31. Juli auf rund 2 845 000 am 15. August, also um etwa 80 000, ift ein Zeichen der weiteren Verschlechterung des Arbeitsmarktcs Feierschichten und Kurz- arbeit haben nach Meldungen der Landesarbeitsämter weiter zugcnommen. Auch Stillegungsanträge liegen wiederum vor, wenn auch in etwas geringerem Maße als im Juli. Eine sichtbare Auswirkung des Arbeitsbeschaffungsprogramms der Reichsregierung war in der Berichtszeit nicht zu erwarten.
Vermehrte Arbeitslosigkeit in Hessen und Hessen-Aaffau.
lieber die Arbeitsmarktlage in Hessen und H e s s e n - N a s s a u berichtet das Landes- arbeitsam! Hessen, Frankfurt a.TO.; In der ersten Augusthälfte hat die Arbeitslosigkeit wei- ter zugenommen. Die Gesamtzahl der Arbeit
suchenden ist um 2830 auf 192 028 a„gewachsen. Von dieser Zunahme entfaUen auf die Metallindustrie 1227, auf die Angestelltenbe- rufe 629. Das Steigen der Angestelltenzahlen ift teilweise auf Entlassungen von Hilfskräften nach Beendigung der Inventurausverkäufe zurückzufüh- ren. Auch die Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Gärtnerei geben Kräfte frei; in dieser Gruppe stieg die Zahl der Arbeitsuchenden um rund 200 auf 3881. Im Baugewerbe und in den Bau- nebenberufen blieb die Lage unverändert un- günstig. Im Baugewerbe sind immer noch 20 127 Baufach- und 10 771 Bauhilfsarbeiter, in der I n - duftrie der Steine und (Erben 10075 Ar- beitsuchcndc vorhanden. Irn Bekleidungsgewerbe hat die Beschäftigung der S ch u h i n d u st r i e leicht angezogen, dagegen ift im Schneidcrgewerbe noch keine Besserung eingetreten, die Zahl der Arbeitsuchenden stieg um 312. Eine leichte Saisonbelebung war in der P o r t e s e u i l l e i n d u st r i e zu beobachten.
In fast allen Bcrufsgruppen hat die Kurz- arbeitzugcnommen. In der letzten Iuliwoche erhielten 8361 Personen, die wöchentlich nur drei Tage und weniger arbeiten, Kurzarbeitunterstützung, gegen 4771 in der Woche vorn 23. bis 28. Juni. Die Zahl der Hauptunterstützungsernpsänger in der Arbeitslosenoersicheruna ging um 287 auf 89 889 zurück. Zur Beurteilung der Arbeitsrnarktlagc können diese Zahlen jedoch nicht herangezogen werden, da zahlreiche Unterstützungsempfänger (in der Zeit vom 16. Juli bis 15. August - 12 638) wegen Erschöpfung des Unterstützungsanspruchs aus der Arbeitslosenunterstützung ausscheiden mußten. Siri- senunterstützung bezogen am 15. August 26 465 Per- fonen für sich und ihre Angehörigen, das sind 1014 mehr, als zu Anfang der Berichtszeit. Bei Not- ftanbsarbeiten wurden 1672 Personen aus der Ar- beitslosen. und Krisenualerstützung deschästigt.
Auch di« Red« des ReichSfinanHministcrS über die Besserung der Finanzlage, die freundlichere Veu- yorker Börse vom SarnStag und die etwa- zuversichtlicheren Wochen- refp Wirtschaft--- berichte der Banken und der TageSvresse wurden freundlicher beurteilt. Größere Kursveränderungen nach oben hatten Schubert & Salzer. IuItuS Berger, Waldhof, Kaliwertc und Siemens (2 bis 3 Proz.l aufzuweisen. Cha de- aktien eröffneten auf die festere Haltung des Pe
seta 4,75 Mark höher. Schwächer dagegen lagen u. a. Köln-Reuessen, Holzmann, Schlesjlchr Zement und Motoren Deutz bis zu minus 1,5 Prozent. Svenska verloren auf die gemeldeten weiteren Betriebseinschränkungen 4 Mark. Deutsche Anleihen waren behauptet. Auch Ausländer waren wenig verändert. Anatolier nach fcftcrcm Beginn wieder nachgebend Pfandbriefe still. Der Geldmarkt war unverändert leicht TagcSgcld 2 bis 4 Proz.; MonatSgeld 4,25 b - 5,50 Proz ,
Warenwechsel etwa 3,60 Proz. Auch tm Tttlauft machte die Befestigung zunächst weiter« Fortschritte b«. nachla0«nd<em Geschäft konnten sich he erzielten Kur-gewinn« aber nicht behaupten, und einzelne Papier« gin- 8«n_ sogar dis zu 1 Prvz unter Ansangsntveau zurück Stärkere- Angebot, namentlich von Holland her, war in Aku zu beobachten, b;t 1,5 Pro), verloren.
frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M.. 25 Aug. Arn Produkten- rnarkt konnte sich doS Geschäft nur zögernd entwickeln. Die Tendenz war im allgemeinen still, die Preise neigten meist zur Schwäche Lediglich für Roggen machte ficd etwas Rachlrag« bemerkbar, so dah der Preis Icidit anuehen konnte. Ebenso war Hoser etwas lebhalter gefragt und fester Weizen lag dagegen niedriger Am Mehlmarkt lag Weizenmehl im Einklang mit Weizen etwas schwächer. Rvggenmehl konnte dagegen um 50 Pfennig anziehen. Futtermittel still. Es wurden notiert (für* Getreide je Tonne, für di« übrigen Waren je 100 Kilogramm): Weizen 267,50, Roggen 170, Hafer, inldnb. 200 dis 205, ausländ. 175, Weizenmehl, füdd. Spezial 0 42,50 bi- 43,25, Roggenmehl 27 bi- 28. Weizenkleie 7.75 bi- 7,90. Roggenkleie 7.25 bi» 7.50. Linsen 36 bi- 70, Heu, sudd.. gut. gesund, trocken 5.50 bi- 6. Weizen- und Roggenstrvh, drahtgeprrht 3.20. gebündelt 2.80. Treber, getrocknet 10,50 bi- 11,25. Tendenz ruhig.
frankfurter Schlachtvietimarkt.
Frankfurt a. M, 25. Aug. Auftrieb: 1286 Rinder, darunter 310 Ochfen, 140 BuUen, 438 Kühe. 382 Färsen; ferner 622 Kälber, 67 Schafe, 5224 Schweine Q-A wurden notiert: Rinder Ochfen: vollfleifchige, au-gcmäftete, höchsten Schlachtwert- (jüngere) 59 bi- 62 Mk., (ältere i 54 bi- 58. sonstige vollfleischige (jüngere i 50 bi» 53; Bullen jüngere, vollsleischtge, höchsten Schlachtwerts 55 bis 58. sonstige voll- sleischig« oder au-gemästete 50 bi- 54; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten SchlachtwertS 49 bt» 52. sonstige voUsleischige oder au-gemästete 44 bi» 48. fleischige 40 bi» 43. gering genährte 35 bis 39; Färsen (Kalbinnen. Zungrinder): vollfleischige, au-gemästete. höchsten Schlachtwerts 60 bi- 63. vollfleischige 56 bi- 59. fleischige 50 bi- 55. — Kalber beste Mast» und Saugkälber 76 bi» 80, mittlere Mast» und Saugkälber 70 bi- 75. geringe Kälber 62 di- 69. —• Schweine: vollfleischige Schwein« von etwa 240 bi- 300 Pfund Lebendgewicht 65 bi- 67, von etwa 200 bi- 240 Pfund 66 bi- 69, von etwa 160 bi- 200 Pfund 65 bi- 68. fleischige Schweine von etwa 120 biS 160 Pfund 64 bi« 67 Mk — Marktverlauf Rinder rege, aus- verkauft Schweine schleppend, geringer lieber» stand. Kälber und Schafe ruhig, geräumt.
frankfurter Eiermarkt.
OH a r f t (agc: Der frankfurter Markt batte auch in dieser Woche wclter feste Tendenz und ein weiter leichte- Anziehen der Preise zu verzeichnen. waS mit der stark zurückgegangenen Produktion in Zusammenhang gebracht wurde. Der Absatz war. nach einer Belebung zu Beginn der Woche, gegen Ende dieser Woche wieder ziemlich schwach.
Es notierten in Ps. per Stück: Bulgaren 8,40 bis 8,50, Jugoslawen 8 bi- 8,25, Rumänen 8 bi- 8.25, Polen 6.25 bis 6.50. Holländer 9.50 bis 12, Dänen 10 biS 12. Belgier 10.60 bis 10.80, Schlesier 8,50 bi» 9, Bayern 9 bi« 9,50. Norddeutsche 9 bis 10. Deutsche Frischeier wurden von 9 bi» 12.50 Pf. je nach Qualität gehandelt. AuSland» cicr unverzollt ab Grenzstation. Znlandeier ab Station.
Aus aller Wett.
Zwei Knaben mit einem Rldnaulo in einen Zluß abgetrieben und ertrunken.
Im neuen Stadtquartier in Freiburg (Schwein) vergnügten sich zwei Knaben im Aller von acht bis neun Jahren auf einem Kleinauto. Plötzlich setzte sich der Wagen gegen die Saane in Bewegung und suhr mit den beiden Kindern in» Wasser. Da der Fluß zur Zeit Hochwasser führt, wurden die beiden Knaben von der Strömung fertgeriffen und konnten noch nicht geborgen werden.
Schwere» Eifenbahnunglück in Rumänien.
Ein folgenschweres Eisenbahnunglück ereignete fich auf der Station Sccelcanu der Eisenbahnstrecke (ton- stanza—Bukarest. Infolge fehlerhafter Wcichcnstel- lung wurden die beiden in Sccelcanu sich kreuzenden Schnellzüge auf dasselbe Gleis geleitet und prallten aufeinander. Der Zusammenstoß hat neun Tote und sieben Schwerverletzte gefordert.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
vte hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlosienen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 vH, Lombardzinsfuß 5 v. H
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147
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vanknolen.
Vevifcnwarkl Deriin — Aronkfurl a. M
Berlin, 22 Mugufl
-"Äelb
Brief
tttnerL'anllifce Noten......
Belgifche Noten ....... Tdntitfcf Roten ........
Ung'tfitie Roten ........ tzranz^ülLe Roten.......
tiollartflte Noten ....... Äteliendtbe Noten........
Rormegtldie Noien.......
teurttb-Cffierrrldi, i 100 Schilling Rumdnlfdw Noten.......
Hchweddcke Noten.......
E»a>rtirr Sottn ....... Eoa.nt'che Noten . . ...... r'cheLollotvakilche Noten. .... Ungonftbe Noten .......
TW 58,31
111,98
20,335 16.415 168,16
21,92 111,81
59.05 2.468
112.25 81,22 44,41
12,38 73,16
4JT7 58.55 112.42 20.415 16,475 168,84
22.00 112.12
59.29 2.488 112.69
81,54 44,69 12.44 73,48
22 Buflufi
25 «ufluft
Amtliche Selb
Rotierung Brie-
«mihdx Xeuerunä
Selb
Briet
nnriL»4ten.
168,41
I68,8e
168.50
168,84
Buen.-Ztre6
1,512 58,43
1,516
1,512
1,516
Brft.-Änrro
58,55
58,43
58,55
Cbnfliania
It2,13
112,35
112,11
112,33
Ropenbacnn
112.16
112,38
112.17
112.39
Gtoltclm .
112,40
112,62
112,45
112,67
HelktnatorS.
10,526
10,546
10.525
10,545
Italien. . .
21,91
21,95
21.91
21,95
London. . .
20,37
20,41
20.367
20,406
'.'-unirrf . .
MUS
4,1»05
4.1825
4,1905
Tart» . . . .
Schweiz . .
16,44:
16,485
16.45
16,49
81,33
81,49
81,325
81,485
Cpa-’un .
44,46
44,54
45,45
45.55
I av cm . . .
2,066
2,070
2,066
2,070
•Kto de Icm Sten in
0,401
0.403
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0,403
CdL abgeft
39,115
50,235
59,115
59,235
frag . . . .
Belgrad . .
12,411
12,431
12,411
12,431
7,429
7,443
7,425
7,439
rnLcnu
73,35 3,032
73,49 3,038
73,36 3,032
73,50
3,038
tüflabon . .
18,82
18,86
18,81
18,85
Tan^ig. . .
81,43
81,59
81,42
81.58
Mlben. . .
1,784 5,435
1,789 5,445
1,784 5,435
1,789
5,449
CLnada . .
4,184
4,192
4,185
4,193
Uroinaö. .
3,427
3,433
3,427
3.433
Cairo . - .
20,83
20,92
20,88
20,92


