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Dchweinemarkt war mit 429 Fackeln beschickt. Es wurden bekohlt für Ferkel bis sechs Wochen 22 bis 26 Mark: von sechs bis acht Wochen 26 bis 32 Mark: von acht bis dreizehn Wochen 32 bis 40 Mark. Der Handel war flott, der Markt wurde geräumt.
und 5 erhielt Georg 3 ä g e r, Queckborn, zu seinem Angebot von 1353
Verantwortlich für das Feuilleton i. 93.: Dr. Fr. W. Lang e.
kirchliche Nachrichten.
Israelitische Religionsgesellschaft. Sabbatfcier den 26. Juli 1930. Freitag abend 7.40 Uhr: Samstag vormittag 8 Uhr: nachmittags 4 Uhr; Sabbatausgang 9.15 Uhr — Wochengottcsdienst: morgens 6.30 Uhr, abends 7.15 Uhr.
Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 26. Juli. Vor- abend 7.45 Uhr; morgens 8.30 Uhr; abends 8.35 und 9.15 Uhr.
bedeutete das harmonisch verlaufene Fest Höhepunkt im Alltagsgeschehen.
£trciö Friedberg.
Buhb ach, 24. Juli. Der heutige
Mrcie Schotten.
d Eichclsachscn. 24. 3ulL Die seit Jahren beabsichtigte Errichtung eines Ehrenmals sür die im Weltkrieg Gefallenen und Vermißten der Gemeinde steht fetzt vor der Verwirklichung. Don 127 Kriegsteilnehmern des 570 Einwohner zählenden Dorfes sind 17 nicht wieder heimgekehrt. Die vom .Kriegerverein eingeleitetcn. durch Bürgermeister Sach« umsichtig geführten BorbercitungSarbeiten «Platz- frage, Material, Entwurf, Kosten) wurden be* reits im letzten Winter begonnen. Man einigte sich bald auf einen der vom Hochbauamt Büdingen durch Reg.-Daurat Götz ausgearbeitctcn Entwürfe, der ein Denkmal im alten Kirchhof neben der Kirche Vorsicht. Das Denkmal stünde dort an einem würdigen, der Unruhe de« Der- kehrs etwas entrückten Ort und wäre doch von der vorüberführenden Dorsstrahe her gut sichtbar Der Bauart der Kirche entsprechend mustle als Material Sandstein gewählt werden, der sich auch wegen deS Preises und ornamentalen Ge- staltbarkeit empfahl. Durch einen Einspruch deS Landesdenkmalpf leger- war eine vorübergehende Derstiinmung entstanden, in der man einem ganz anders gearteten Projekt nähertrat. Die Schwierigkeiten liehen sich indessen rasch beheben, so daß man zu dem ursprünglichen, nur unwesentlich abgeanderten Plan zuruckkehren konnte. Runmehr wurde in einer gemeinsamen Sitzung sämtlicher Körperschaften dieser Entwurf, der mit seinen reichen Formen in schöner gärtnerischer Umgebung allgemeinen Beifall finden wird, endgültig gebilligt und das Hochbauamt mit seiner Ausführung betraut. Die Arbeiten sollen derartig beschleunigt werden, daß daS Denkmal am Totenfest eingeweiht werden kann. Die Kosten werden durch Spenden der Gemeindeglieder und einen Zuschuß der Gemeinde gedeckt. — 3n erfreulicher Rüstigkeit konnten der 78jährige Landwirt Heinrich Steuernagel und seine 70 Jahre alte Ehefrau Emilie geb. Echauermann das Fest der goldenen Hochzeit begehen. Rachdem in der Kirche eine Feier stattgefunden hatte, an Der sich nutzer einer zahlreichen Gemeinde Krieger- und Gesangverein beteiligten, wurden dem Jubelpaare im Hause die Glückwünsche der hessischen otaatdrcgicrung, des Kreisamts Schotten, sowie des Landeskirchenamts übermittelt. Der Orts» und Kirchenvorstand überreichten ein Bild der Kirche. Der Kricgerverein -ernannte den Jubilar mit einer geschmackvollen Urkunde zu seinem Ehrenmitglied.
aensteine, 4. Pflasterung der Gosse, 5. Herstellung des Fußsteiges mit Gestück. Dafür lagen elf Angebote vor: Rahn, Drünberg, 3970 Mk., Buh, Grünberg. 3899 Mk.. Lind. Lauter, 2310,50 Mk.. Hilberg, Geilshausen. 912 Mk. lohne Pos. 5), Kühn, Grünberg. 2815 Mk., Jäger, Queckborn. 1353 Mk. (ohne Pos. 4), Herzberger, Queckborn. 2187 Mk., Keil. Hattenrod, 2215 Mk. Do ck, Grünberg. 3927 Mark, Hosacker & Böcher, Beltershain, 3407 Mk., Lind, Laubach, 1835 Mk. (ohne Position 1). Die Arbeiten der Positionen 1, 2, 3
Die Musik wird ausaesührt von der Gießener Mili> tärfapelle unter Leitung von Obermusikmeister Löb er. Die Auffahrt eines historischen Reise- wagens ist als neuartige Schaunummer besonders zu erwähnen. Im übrigen werden, wie alljährlich, die Reiter von der Rabenau, ferner die Reiter der Abteilungen Lich, Rieder-Ohmen, Büßfeld, Gontershausen, Grünberg, Romrod und Oberkleen ab- teilungsweise und einzeln ihre Kräfte messen, um zu zeigen, welche Fortschritte seit dem letzten lur- nier gemacht worden sind. Die „Achenbach-Fahrer" werden daneben Gelegenheit haben, ihre Geschicklichkeit im (Ein. und Mehrspännigfahren zu erweisen. Man beachte die heutige Anzeige.
Gemeinderat in Grünberg.
4- Grünberg, 24. Juli. Der Gemeinde» r a t beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung, in der Baurat Grünewald, Gießen, als Sachverständiger zugegen war, mit der Vergebung der Arbeiten für einen erhöhten Fußsteig in der Londorfer Straße. Die Arbeiten waren ausgeschrieben, mit Ausnahme der Herstellung der Asphaltbetondecke des Fußsteiges, die von einer Spezialfirma herge- ftellt werden soll. Für die Lieferung von 600 laufenden Meter Bordsteine, die aus Kunstbasalt sein sollen, lagen fünf Angebote vor. Danach verlangten für den laufenden Meter: Georg Jäger, Queckborn, 3,50 Mk. frei Baustelle, Sack & Iughardt, Gießen. 5,15 M?., Jean Dern, Gießen, 4.85 Mk., Zellenbeton-Kunst- steinwerk Frankfurt-Offenbach 4,95 Mk., Dycker- Hoff-Widmann, Wiesbaden-Biebrich 5,45 Mk.: die letzten vier Angebote frei Bahnhof Grünberg. Der Gemeinderat übertrug die Lieferung der Bordsteine an Georg Jager, Queckborn, der die Steine an Ort und Stelle Herstellen läßt. Dabei soll ihm die Bedingung auferlegt werden, Grünberger Arbeiter, besonders Wohlfahrts- unterstützungsberechtigte, zu beschäftigen, auch soll eine zweijährige Garantie verlangt werden. Die übrigen Arbeiten waren in fünf Positionen eingeteilt: 1. Aufveihen der alten Gosse, 2. Versehen der Bordsteine, 3. Zuschlag für Versetzen der Bo-
Bet übermäßiger Schweißabsonderung an Händen, Fähen unv In Den Achselhöhlen, low:e Geruchr-bclüsllgung, 6f onbers bewähri Leoform-< reme, Tube 1 Mart, 3n allen etnWäaifltn Delchäjien erhältlich
tifcher Beitrag für die Prämiierung «in Betrag von 600 Mark bewilligt. Reben diesem Beitrag stehen noch weitere Mittel zur Verfügung.
Weiterhin wurde beschlossen. dicDemeinde- bürgschaft f ü r v e r b i l l i g t e sta a 11 i che Baudarlehen, die nach Maßgabe der von der Regierung jeweils erlassenen Bestimmungen gewährt werden, für die Folge hiesigen Bau- lustigen gegenüber generell zu übernehmen.
Der Kommission zur Ueberwachung der Bekämpfung der (Blutlaus, die neu- gebildet werden mußte, gehören an als Dor- sitzender Gemeinderatsmitglied Konr. Schöne, Obergärtner Schmidt und Zeldschühe Koch als Mitglieder, Beigeordneter Jhring als Stellvertreter.
Wohnungsneubauten sollen entsprechend dem Dorgehen des Staates auf fünf Jahre von der Grundsteuer befreit bldiden. Das bebaute Grundstück wird während der Dauer der Steuerfreiheit des Reubaues xur Grundsteuer fo herangezogen, als ob es unbebaut geblieben wäre.
Auf Antrag der Derwaltung wurde dem Erlaß einer feldpolizeilichen Anordnung über die nächtliche Sperrung der Feldgemarkung während der Sommermonate im vorjährigen Umfang zugestimmt.
Landkreis Gtcs;en.
4- Grünberg, 23. Juli. Aus dem heutigen Schweinemarkt waren 463 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten: bis 6 Wochen alte Ferkel 25 bis 28 Mk., 6 bis 8 Wochen alte 28 b:S 35 Mark, 8 bis 13 Wochen alte 35 bis 50 Mk. Tendenz: mäßig, es verblieb Ueberstand.
4 Eberstadt, 23.Juli. Am vorigen Sonntag beging unsere Gemeinde ihr diesjähriges Ju- gendfest in Verbindung mit einer Rheinland- befreiungsfeier. Auftakt zum Fest war ein stattlicher Festzug, der unter den Klängen der Musikkapelle des hiesigen Turnvereins und des Gam- bacher Posaunenchors nach dem Festplatz ging. Hier wies Lehrer Reu hl in seiner Ansprache auf die besondere Bedeutung des diesjährigen Jugendfestes im Zeichen der Rheinlandbefreiung hin. Unter dem Motto der Befreiung paßte das von den Schülern mit Begeisterung vorgeführte Märchenspiel .Dornröschen" gut in den Rahmen der Veranstaltung. Auch die herrlichen DHeinlieder des Männerchors sanden reichen Beifall. Ein Sprechchor der Schüler leitete dann die Ansprache von Lehrer R e u h 1 zur Defrei- ungsfeier ein. Pfarrer K ö d d i n g zeigte in seiner Festrede sehr anschaulich die Bedeutung der Rheinlandräumung. Die anschließenden Reigenvorführungen des Radfahrervereins, Frei- und Geräteübungen des Turnvereins, musikalische Darbietungen des Gambacher Posaunenchors zeugten von guter Schulung und hohem Können. Allerlei Festgaben waren für die Schüler ein schöner Festabschluh. Auch für die Grwach-
Laubach, zu seinem Angebot von 85 Pf. für den Quadratmeter übertragen, nachdem der Antrag, diese Arbeit dem Wenigstnehmenden, Rahn, Grünberg, zu geben, der 84 Pf. für den Quadratmeter forderte, mit Stimmengleichheit vorher abgelehnt worden war. — Die weiteren Verhandlungen betrafen kleinere Sachen.
Gemeinderat in Lich.
1) Lich, 24. Juli. In der jüngsten Sitzung befaßte sich der Gemeinderat mit einem Steuer st undungSgesuch der Dutz- bach-Licher-Eisenbahn für die Rj. 1928 und 1929. Vom Kreisamt wurde vorgeschlagen, drei Viertel der Gemeinde-Gewerbesteuer für ölefe Zeit bis zur Entscheidung über den von deMGe- suchstellerin vorgebrachten Einspruch gegen die Höhe der Veranlagung zu stunden, im übrigen aber für die nicht gestundeten Beträge sosort Zahlung und für die aus Grund endgültiger Veranlagung etwa zu leistenden Rachzahlungen Zinsen in Höhe des jeweiligen Bankzinsfußes für kurzfristige Gemeinde an leihen zu verlangen. Der Gemeinderat konnte sich in Anbetracht der Höhe der Steuerschuld und des damit verbundenen Steueraussalles, zuletzt auch der Konsequenzen wegen zu einer Stundung nicht entschließen. Sodann gab der Vorsitzende Kenntnis von einer Mitteilung der Buhbach-Licher Eisenbahn-AG., dah diese die am l.Juli d. I. fälligenZin- sen auf die im Besitz der Stadt befindlichen Obligationen mangels Mittel nicht zur Auszahlung bringen könne. Der Gemeinderat beauftragte den Bürgermeister, die ihm geeignet erscheinenden Schritte gegenüber der Buh- bach-Licher Eisenbahn zu Unternehmern
Sodann stimmte der Gemeinderat, auf Vorschlag der landwirtschaftlichen Kommission, dem An- und Verkauf von verschiedenen städtischen Faseltieren zu.
Die Lieferung des Heizmaterials seitens der Stadt für den städt. Gemeindesaal, der von einer Reihe von gemeinnützigen Vereinen benutzt wird, wurde in widerruflicher Weise genehmigt.
Einer Vorlage, die verschiedene Verbesserungen im Klärbecken der Stadt ausweist. wurde dadurch entsprochen, daß der Einbau eines Trennschiebers und die Wiederherstellung der Betonbrücken genehmigt wurde. Don der Anschaffung einer Schlammpumpe soll dagegen Abstand genommen werden.
Der öffentlichen Verpachtung deS städtischen Stein bruchs in Distrikt Riedköpfe an einen hiesigen Bauunternehmer wurde zugestimmt.
Für den Sommermarkt wurde als städ-
Oberheffen.
ZReiferfag in Londorf.
Beteiligung von militärischen Abordnungen.
• Londorf, 25. Juli Am kommenden Sams- tag und Sonntag, 26. und 27. Juli, findet bei Londorf das 4. Reit- und Fahrturnier des Ländlichen Reit- und Fahr-Ber- eins Rabenau statt. Die Turnierleitung hat hierzu an die Reichswehr in Gießen und Hofgeismar Einladungen ergehen lassen und erfreulicherweise die Zusage erhalten, daß aus beiden Standorten Abordnungen entsandt werden, die sich an dem Turnier beteiligen. Die 4. (MG.) Stomp, des Inf.-Regis. 15 Gießen, stellt einen MG -Zug, der am Sonntag nach dem Einzug der Teilnehmer an den Wettbewerben auf dem Tur- nierplatz exerzieren wird. Das Reiter-Regiment 16, Hofgeismar, entsendet 2 Offiziere und 18 Mann der 5. Eskadron (Traditions-Eskadron) des ehemaligen hessischen (Barbe-Dragoner- Regiments, Darmstadt), die das Turnier durch die Vorführung einer Quadrille verschönern helfen. Eine große Anzahl von Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften beteiligen sich außerdem an Sonderwettbewerben für d i e Reichswehr.
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