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Nr. 249 Dritter Blatt

Wirtschaft.

Weitere Kohlenpreissenkung.

Der Preisfenkungsbefchluß des Duhrbergbaues, von dem der Reichskanzler in seiner großen Programmrede vor dem Reichs­tag Mitteilung modern konnte, hat i<Ht Rach>- ahm un g gefunden: die oberschlensche Steinkohlenindustrie hat dem Reichs- tvirtschaftsminifterium ein Schreiben zugehen lassen, worin sie sich bereit erklärt, gegebenen­falls schon vor dem l. Dezember des laufenden Jahres eine durchschnittliche Senkung der Kohlen­preise um 6 Prozent wie der Ruhrbergbau vor- zunchmen. die rheinische Draunkohlen- i n b u<t c seht ab sofort die Preise sowohl für Hausbrand-Driketts, als auch für Industrie-Dri- ketts herab.

Die. oberschlesische Steinkohlenindustine hält anscheinend eine Hinausschiebung des Preissen­kungstermins bis zum 1. Dezember aus nahe­liegenden absahpolitischen Gründen für unange­bracht und will sich anderseits, zumal die Lohn­frage noch nicht entschieden ist, auf einen genauen Termin nicht festlegen, weil sie schließlich an der Erleichterung der Selbstkostenlage ein großes Interesse hat. Dagegen hat die rheinische Braun­kohlenindustrie sofort den entscheidenden Schritt, der im Rahmen des Regierungsprogramms liegt, getan und sich damit zweifellos ein großes Ver­dienst erworben. Dadurch wird aber von ihr zu­gleich erreicht, daß Handel und Konsumenten aus ihrer reservierten Haltung heraustreten, und sicherlich wird auch die Ruhrkohle zu Konzessionen im Preise bereit sein müssen, schon vor dem 1. Dezember d. 3., um die rheinisch« Braunkohle nicht allzu sehr in Dorsprung kommen zu lassen.

De.'. Dorgehen des rheinischen Draunkohlen- shndt.ats kann natürlich nicht ohne Einfluß auf die Preispolitik des mitteldeutschen und besonders des ostelbischen Draunkohlensyndikates bleiben, die sehr bald ähnliche Beschlüsse fassen werden. Den Anstoß zu dieser ganzen Entwicklung hat der Preissenkungsberchluß des Ruhrbergbaues ge­geben, und man kann hieran die große Bedeutung der Tatsache ermessen, daß der Kohlenbergbau sich nicht den Folgerungen aus dem Regierungspro­gramm bzw. seinen volkswirtschaftlichen Zusam­menhängen verschließt, indem er trotz ungeklärter Lohnsrage schon jetzt die entsprechenden Beschlüsse saht.

Selbstverständlich muß als Doraussehung der Durchführung dieser Beschlüsse das Regierungs­programm zur Tat werden und auch das in ihm gegebene Versprechen einer Selbstkostensen­kung eingehalten werden. Für die Beurteilung des deutschen Preisgebäudes und seiner Stabilität sind die Preissenkungsbeschlüsse des Kohlenberg­baues sehr wichtig, besonders deswegen, weil K0hlcnpreissenkungcn auf allen Gebieten der Produktion und der Wirtschaft sich auswirken müssen und eben dadurch die allgemeine Preissenkungsaktion an Stoßkraft nur gewinnen kann. Auch die L e - benshaltungskosten der breiten Masse des Volkes erfahren dadurch eine nicht unerhebliche Herabminderung, da Kohle nicht nur ein täglicher Bedarfsartikel ist, sondern ihr Preis weitgehend auch den für andere Bedarfsartikel des täglichen Lebens, wie Elektrizität, Gas, ferner Verkehrs­leistungen, Hausbrand usw. in weitgehendem Maße bestimmt. Dies kann natürlich nur dann der Fall fein, wenn auch der Handel unter Verzicht auf ei et-rn-Teil seines Verdienstes dazu beiträgt, die Ermäßigung der Kohlenpreise dem Konsum zugute kommen zu lassen.

Durch dis Kohlenpreissenkungen sind für die verbrauchende Industrie die Voraus­setzungen geschaffen, um ihrerseits Preissenkungen entsprechend den Erfordernissen der Volkswirt­schaft vorzunehmen. Gedacht ist dabei vor allem an bic Kartelle, Syndikate, Verbände usw., die sich auf <-b2n Fall der allgemeinen Preissen- tungsL^tion nach Möglichkeit anschließen müssen. Wenn nötig, muß die Regierung mit aller Schärfe durchgreifen, damit die Kohlenpreissenkung überall in Erscheinung tritt.

3184 000 Arbeitsuchende.

Rach dem Bericht der Reichsanstalt für die Zeit vom 1. bis 15. Oktober ist auch in der ersten Hälfte des Monats Oktober die Belastung der Arbeitslosenversicherung noch etwas zurückgegangen. Allerdings hat sich die

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefsen)

Das hessische Arbeitsbeschassungs-programm.

Weitgehende Hilfeleistung. Rund 7/3 Millionen auf3prozentZinsen verbilligt. Das Straßenbau Programm noch nicht finanziert.

Der WTD.-Korrespondent hatte in einer Unter­redung mit dem Leiter der Abteilung für Arbeit und Wirtschaft des hessischen Wirtschaftsministe­riums, Staatsrat Karcher, Gelegenheit, sich über den augenblicklichen Stand des hessischen Arbeitsbeschaffungsprogramms zu informieren. Zur Schaffung von geeigneter Ar­beitsgelegenheit für die ausgesteuerten Erwerbs­losen hat der Landtag bekanntlich einen Betrag von zunächst 400 000 Mk. zur Verbilligung einesKapitals von etwa ZMillionen von 8 Prozent auf 3 Prozent bereitgestellt. Diese Zinsverbilligung ist für höchstens 20 Jahre vorgesehen. Grundsätzlich erfolgt die Durchführung dergestalt, daß die Gemeinden das zur Ausführung der Arbeiten erforderliche Kapi­tal sich bei den Danken und Sparkassen, d. h. in erster Linie durch die ihnen nahestehende Landes­und Kommunalbank. Girozentrale und Bezirks­sparkassen beschaffen und das Land auf Grund des Darlehensvertrages bei Fälligkeit den zuge­sagten Zinsanteil vergütet.

Ursprünglich trug das Programm den Ramen »I5°Millionen-Kredit"; hierbei waren aber die Reichsmittel in Höhe von etwa 1 Millionen be- rücksicht gi. Diese steh n zum größten Teile : och aus

Das Straßenbauprogramm, aus dem 3.5 bis 4 Millionen für Hessen vorgesehen sind, ist noch nicht finanziert.

Zwar ist die Bank für öffentliche Arbeiten ge­gründet und die Verhandlungen zur Aufnahme einer Auslandanleihe stehen günstig, aber durch die bisherige Entwicklung im Reich war hier eine Stockung eingetreten, btc hoffentlich bald be­seitigt ist.

Von den in Betracht kommenden Landgemein­den, die mindestens 100 Ausgesteuerte oufweisen mußten, sind Arbeiten für über30 Mill. Mark angemeldet worden. Unter dem Vorsitz von Staatsrat K a r ch e r hat eine Ministerialkom- mission die Verteilung der zur Verfügung stehen­den Mittel vorgenommen. Es konnte nur für einen Teil des Arbeitskapitals Zinsverbilligung zugesagt werden. Bei der Berücksichtigung der Arbeiten war ausschlag­gebend die Zahl der ausgesteuerten Erwerbslosen, die finanzielle und wirtschaftliche Lage der be­treffenden Gemeinden und der volkswirtschaftliche Wert der auszuführendenArbeit. Es zeigte sich, daß

die mit Mohlfahrlserwerbslosen am meisten belasteten Gemeinden auch vielfach die roirt- fchaftlich und finanziell schwächsten waren.

Um eine weitere Belastung dieser Gemeinden durch Ausführung eigener Rotstandsarbeiten bzw. durch neue Kreditaufnahme hierfür nach Möglich­keit zu vermeiden, wurden in den besonderen Rot­gebieten größere Strahenarbeiten der Provinzen, größere Kulturarbeiten (Gruppenwasserversor­gung, Entwässerungsanlagen) ausgeführt, bei denen die Ausgesteuerten der schwachen Gemein­den teils monatelang Beschäftigung finden. 3n einzelnen Fällen ist eine unmittelbare Ankurbe­lung oder Inganghaltung rentierender P r i v a t-

betriebe dadurch ermöglicht worden, daß die Sihgemeinden sich finanziell oder durch Bürg­schaft beteiligten, und das Land für das De- teiligungskapital eine befristete Zinsverbilligung gewährt hat.

Insgesamt wurden folgenbc Arbeiten gefördert, die zum Teil noch auszuführen find: RM.

Straßenbau......... 4 211 950

Kanalbau.......... 2 919 350

Wasserleitungen....... 1 399 400

Meliorationen und Regulierungen . 7t3 130 Schwimmbäder........ 200 000

Hvchbautcn........ , 2 554 OOP

zusammen 12 057 830

Bon diesen Beträgen sind rund 7,3 Millionen auf 3 v. h. Berzinfung verbilligt. Der Rest trägt eine gesamte Berzinfung von 9 o. h.

Von diesen über 12 Millionen entfallen auf Ma­terialkosten etwa 6,5 Millionen, auf un­mittelbare Arbeitslöhne 6 Millionen Mk. Bei Zugrundelegung eines durchschnittlichen Stundenlohnes von nur 1 Mk. und 25 Tagen pro Arbeitsmonat erhellt acbeitsmarktpolitisch, daß etwa mittelbar und unmittelbar 6000 bis 7 0 0 0 Ausgesteuerte durchschnittlich sechs Monate Verdien st erhalten haben und da­bei produktive und zum Teil hochrentierlich« Ar­beit geleistet wurde. In den Materialkosten stecken etwa zur Hälfte mittelbare Arbeitslöhne für Her­stellung der Materialien, Schotter, Kunststeine, Zementrohre, Formstücke, Bauholz usw. So ist auch mittelbar eine Belebung des Gewerbes und Handels verbunden. Auch die Landwirtschaft wurde durch die beträchtlichen Fuhrleistungen bei Straßenbauten und Meliorationen unterstützt, so daß der gerade im Landtag aus diesen Kreisen gekommene Widerstand längst aufgegeben ist.

Daneben läuft ein Betrag von etwa 3,5 Mil­lionen für den zusätzlichen Kleinwohnungsbau.

der namentlich den Landgemeinden in Großstadtgegenden xiigute kommt. Ohne die iwch ausstehenden vier Millionen des Reiches für den zusätzlichen Straßenbau und Mittel aus der Westhilfe sind in diesem Jahre bereits e t w a 16 Millionen zusätzlich durch die hessische Wirtschaft g.pumpt worden, womit Tau eadea von Familienvätern für Monate Arbeit und Brot gesichert war. Dazu kommt, daß durch die Maß­nahmen ein erheblicher Teil Ausgesteuerter wie­der unter die Fürsorge der Arbeitslosenversiche­rung gestellt wurde, wodurch die Gemeinden eben­falls eine Entlastung erfahren.

Bisher wurde die Finanzierung derAr- beiten flott durchgeführt. Allerdings trat nach den letzten Reicl^tagswahlen eine starke Hemmung in der Geldflüssigkeit ein, doch konnte der Bedarf der Gemeinden durch Teilkredite ge­deckt werden. Rachdem aber eine gewisse Be­ruhigung, insbesondere durch die Reichstagsver­handlungen, erreicht wurde, wird erwartet, daß auch diese stimmungsmäßigen Hindernisse ver­schwinden.

Zahl der Hauptunter st ützungsempfä n- g c r nur noch um etwa 1400 verringert und. belief sich am 15. Oktober auf rund 1 49 1 000. Im gleichen Zeitpunkt wurden über 488000 Krisenunter stützte gezählt, d. h. um etwa 16 000 mehr als Anfang des Monats. Die G e - samtbelastuna beider Llnterstühungseinrich- hingen hat mithin eine Zahl von rund 1 9 8 0 0 0 0 erreicht. Sie ist damit um etwa 14 000 höher als Anfang Oktober.

Die Meldungen verfügbarer Arbeit­suchender, die bei den Arbeitsämtern am 15. Oktober Vorlagen, beliefen sich auf nahezu 3 1 84 0 0 0, von denen etwa 3116 000 als tat­sächlich arbeitslos gelten können. Die starke Zunahme dieser Zahl gegenüber dem vorigen Berichtsabschnitt um rund 112000 ist zum Teil darauf zurückzuführen, daß die von den Gemeinden unterstützten Wohlfahrtserwerbs­losen mehr als bisher von der Statistik der Ar­beitsämter erfaßt werden. Dennoch ist nicht zu verkennen, daß in der Gesamtentwicklung ein

weiteres Sinken desBechäftigungs- g r a d e s stattgefunden hat. Mit Ausnahme von Pommern sind alle Bezirke von der Zunahme der Zahl der Arbeitslosen betroffen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a.M., 24. Ott. Tendenz: schwä­cher. Im heutigen Vormittagsverkehr war die Stimmung auf die Gegenstandslosigkeit der Ge­rüchte über Dankinsolvenzen in Amerika weiter- h i n beruhigt und eher etwas freund­licher. Aufträge waren jedoch kaum eingetroffen. Das Geschäft war äußerst still. Die schwan­kende gestrige Reuyorker Börse, der ungünstige Stand des Deschäftigungsgrades im Reiche, die verminderten Reichseinnahmen im Reiche im Mo­nat September und der näher heranrückende Liquidationstag machten einen nachteiligen Ein­druck. Auch daß die Verhandlungen im Metall­arbeiterstreik noch zu keiner Einigung geführt haben, wirkte nachteilig. Die Tendenz war dar­aufhin zum offiziellen Beginn schwächer. Die

Freitag, 24. Moder M0

Kulisse war sehr zurückhaltend und gab Material an den Markt, doch nahm dies kaum größeren Umfang an, so baß gegenüber ber gestrigen Qlbenbbörfc nur verhältnismäßig geringfügige Abschwächungen zu verzeichnen waren. Etwas stärker gedrückt waren am Ehemiemarkt 2. - G. - Farben, die 1,75 Prozent schwächer eröffneten; Holzverkohlung blieben behauptet, Rütgerswerke minus 1 Prozent. Am Elektromarkt lagen AEG., Licht L Kraft und Siemens bis zu 1 Prozent niedriger. Für Sch ackert bestand bei leicht gebelfertem Kurse vereinzelt Rachfrage. Der Montanmarkt war fast vollkommen umsatzlos. Mannesmann notierten 1.5 Prozent niedriger, während Harpener etwas höher lagen. Etwas In­teresse machte sich noch sür Wayß & Freptay, plus 1 Prozent, und besonders für Reichsbank mit plus 2,5 Proz. bemerkbar. Commerz- und Privatbank lagen leicht gedrückt. Renten hatten ebenfalls kaum Geschäft. Von beutff en Anleihen zogen Reubesitz etwas an. Don Ausländern waren Rumänen wie­der leicht nachgebend. Pfandbriefe hatten nur kleines Geschäft und lagen zum Teil erneut etwas niedriger. Im Derlause wuroe die Tendenz freundlicher. Die Kulisse belundete Deckungs­neigung, und die Spitzenwerte zogen bei etwas lebhafterem Geschäft um bis zu 2 Proz. gegen Anfang an. Die Besserung der Mark be­einflußte die Stimmung entsprechend. Am Geld­markt war Lagergeld mit 4,5 Prozent angespann­ter. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1975, gegen Pfund 20,3950, London gegen Kabel 4,8593, gegen Paris 123,82, gegen Mailand 92,82, gegen Madrid 45,65, gegen Holland 12,0675, gegen Schweiz 25,0250.

Berliner Börse.

Berlin, 24. Oft. Rachdem im heutigen Dor- mittagsverkehr die Stimmung in Realtion auf gestern.a'.s eher freundlicher zu bezeichnen war, machte sich zu Beginn der Börse das Dementi aus Reuvork, das) die gestern aufgetauchten Dank- schwierigkeiten behoben seien, geltend und übte einen guten Einfluß auf die Tendenzgestaltung aus Auch die Anstrengungen der Regierung, der Arbciisnot beizukommen, und die Deckui gsneigung wirkten günstig. Vorbörslich wurde.es dann zwar wieder etwas schwächer, da die bisher ergebnis­los verlaufenen Verhandlungen im Metallarbei- tertonflilt Befürchtungen aus kommen l eßen. Die ersten offiziellen Rolierungen waren dann aber nicht ganz so schwach wie befürchtet, da das An­gebot nicht sehr groß war. Die Kurse lagen aller­dings überwiegend 1 Proz. unter gestern. Etwas stärker gedrückt lagen Ma^imilianshütte, Rord ee Deutsch: Hochseefischerei, Aschaslenburger Zell, Orenstein & Koppel. Anderseits zrichreten sich Reichsbanlanteile, für die seitens Amerikas Inter­esse bestehen soll, Berger, Leonhard Tietz und Chadeaktien durch Festigkeit aus. Deutsche An­leihen und Ausländer uneinheitlich. Pfandbriefe bei kleinem Geschäft überwiegend etwas angeboten. Der Geldmarkt lag unverändert leicht. Tagesg:ld 3 bis 5 P.oz., MonatsgZd 6 bis 7 Pwz.Warm­wechsel 5,5 Proz. und darunter. Rach den ersten Kursen blieb die Tendenz uneinheitlich, teilweise traten aber leichte Besserungen ein, da die Kulisse Deckungsneigung zeigte. Eine gewisse An­regung ging von einer Befestigung der Mark aus. Der Dollarkurs ging auf 4,1970 zurück. Daß die heutigen Auslandbörsen London, Holland und die Schweiz etwas fester waren, regte an und trug zu einer freundlicheren Stimmung bei. Das Ge­schäft bewegte sich zwar in ziemlich engen Grenzen, doch waren verschiedentlich Kursgewinne bis zu 2 Prozent gegen Anfang festzustellen. Krauß & Co. zogen im Verlaufe noch 1,5 Proz. an; Chadeaktien gewannen weiter um 0,75 Mark.

Schweinemarkt in Butzbach.

pb. Butzbach, 23. Oktober. Der heutige Schweinemarkt war mit 471 Ferkeln beschickt. Es wurden gezahlt für Ferkel bis zu 6 Wochen 16 bis 21 Mark, von 6 bis 8 Wochen 21 bis 25 Mk., von 8 bis 13 Wochen 25 bis 32 Mk. Der Handel war anfangs flott, lieh jedoch später nach, so daß Lieberstand verblieb.

Sprechstunden ver mcoaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geschlossen

Anzeigenaufträge find lediglich an die Geschäftsstelle zu richien.

Jür unverlangt eingesandte Manuskripte ohne beigefügte» Rückporto wird keine Gewähr übernommen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 v.H., Lombardzinsfuß 6 v.H.

Frankfurt a. Di. |

Berlin

Schluß»!

l»Ubr» |

Schluß»! Anfang»

lur» |

Kurs |

kur» |

KurS

Datum

23 10

24 10

23 10

24 10

6% Deutsche Retchsanlethe von 1927 ..........

1% Deutsche Reichsanleihe

87,5

87,5

von 1929 ..........

Teutlche AuI.-AblSs.-Schuld mit

98,25

98,6

-

AuSloj-Rechten.......

54,65,

54,4

54,9

TeSgl. ohne AuSlos.-Rechte . . - 8% Hell. Sulüftaat von 1929

6,55

6,6

6,5

6,4

lrückzahlb. 102%)......

Oberhesscn Provinz Anleihe mit

89

89

Austoi.-Rcchtcn.......

Teutlche flamm. Sammelabl.

52

Anleihe Serie 1.......

8% grants. Hyp.-Bank Goldpse

52

52

XIII unkündbar bis 1934 . . . 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse

98,5

unkündbar bis 1932 .....

*¥*% Rheinische Pop. Bank

93

S-'iqu. Goldpse.........

85,5

_

_

_

8% Pr. LandeSpianlÄriesanValt,

Psandbriele R. 1 v......

8% Pr. Vanbc6pfano6riefanRaIt,

100

100

fiomm.-Cbl.8i. 20......

7% Pr. Landerpiandbriesanstalt,

97

97

97

97

A.E.G. abg. BortriegS-Obligatio»

nett, rückzahlbar 1932 .....

94

4% Cesterrrtchische Gotdrente . .

_

26,7

_

4,20% Oesterreichischc SiUwrrente 4% Ceskerreichiiche Einheitliche

3

3,25

-

Rente...........

1,85

4% Ungarische Goldrente . . .

23,65

23,9

_

4% Ungarische StaatSrente v. 1910

19

19

_

4V,% deSgl. von 1913.....

20

4% Ungarische Kronenrente . . -

1.9

1.9

4% Türkische Zvllanleibe von 1911

4% Türkische Bagdadbahn-ÜlnI.

4,55

:

4,5

Serie I...........

4% deSgl. Serie II.......

5% Rumänische vereinh. Rente

4,5

von 1903 ..........

4K% Rumänisch« vereinh. Rente

8,25

-

8,6

von 1913 ..........

14,13

t 14,13

14,5

14,13

4% Rumänische vereinh. Rente .

7

1

7

6,85

Frankfurt a. Di.

Berlin

Schluß»! 1-Uhr» kurS 1 Kurs

Schluß» l Anfang» kurS I Kurs

Datum

23. 10

24 10

23. 10 (

24 10

Hamburg-Amerika Paket . . . <

78,25

77., 5

77

76,25

Hamburg-Südam. Dampsschiss. 8

161.5

Hansa Dampsschiss.....10

124

Norddeutscher Lloyd.....8

79

77.4

77.25

Allgemeine DeutscheEreditanst. 10

100

100,25

99.9

Barmer Bankverein .... 10

107

107

107,13

107

Berliner Handelsgesellschaft . 12

132

131,5

132

Commerz- und Privat-Bank . 11

121

120

121

120

Darmstädter und Rationalbank 12

Deutsche Bank und

159

157,5

115,5

157

115

DiSconto-Gesellschast, ... 10

116

Dresdner Bank..... 10

115,5

1'5

115,5

115

Reichsbank........12

223,5

226

221,5

222,5

AEG............v

120

119,13

118,13

118

Bergmann.........9

135.5

134,5

Slektt. LieserungSgejellschaft. 10

114

115

Licht und firasi......10

123.5

122,75

121,5

122,5

Selten & Guilleaume . . . Gesellschaft sür Elektrische

96

123,5

95,5

122,5

96

123,4

Unternehmungen .... 10

Hamburger Elektrizttät»-Werke 10

117,75

116,13

Rheinische Elektrizität .... 9

127

Schlesische Elektrizität. ... 10

117,5

Schurken & Co. ...... 11

133,5

133

132,25

Siemen- 4» Halske ..... 16

179

178.25

178

177,75

124

1

Lahmeyer & So...... 10

145,5

147

53

52

Deutsche Erdöl.......6

66

65,25

Essener Steinkohle 8

Gelsenkirchener.......8

91,5

92

91,4

iSnSlen: '*:*:** 6F,

88,5

89

88,5

79.5

Ii'e Bergbau....... 10

-

222

222,5

filücknerwerke ... 7

69

68,5

69,5

fioln-Ncucllen... 7

80

80,5

Mannesmann-Röhre« 1

75

73,6

73,5

74,5

ManLselder Bergbau ..... 7

Lberschies. Eiscnbcdarf .... 5

38

37,75

37,13

44

42

Oberschles. fiolSwerke.....1

-

75

74,6

Phönix Bergbau......655

66,5

66,9

66,5

Rheinische Braunkohlen . . 10

178

177.5

177,75

Rheinstahl.........6

77,5

1 77

75.75

77

Riebeck Montan......7,2

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß«! furt |

t'Uhr» Kurs

Schluß»! tut« 1

Anfang- Kurs

Datum

23 10 *

24 10

23 10-

24- 10

Bereinigte Stahlwerke.....

68

68.4

68.13

Olavi Minen......16'/,

29.25

28,75

fialitDcrle Aschersleben ... 10

194

194,5

194

Kaliwerke Westeregeln ... 10

195j

195.13

195

Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

268 I

2671

267

3. G. Farben Industrie ... 12

140

138,25

137,75

137,4

Dynamit Nobel.......6

64.5

EcheideaNNalt........9

133

Goldschmidt ........5

43

42

42,25

Rütgerswerke ........ 6

50,5

49,5

49,75

49

Metallgeiellschaft. ...... 8

91

90,5

90,5

Philipp Hol,mann......'<

78

75,75

77,5

80,25

Zementwerk Heidelberg . . 10

90

89

Cementwerk Karlstadt. ... 10

Wayß & Ireytag......8

52.25

53

52

57,75

Schultheis Patzenhoser ... 15

180.25

179

Lttwerke.........12

144

142,5

..............12

60 5

59

60.25

Bemberg........._1*

64

64

ßellftofl Waldhos .... 137,

116

113.5

Zellstofi Aschaffenburg ... 12

85

83,5

86,75

80,5

Charlottenburger Wasser ... 8

83

82,5

Dessauer GaS..... 9

112,25

110,9

Daimler Motoren..... 0

23

24

23.75

23,75

Deutsche Linoleum ......

154

153,5

152,75

33

Rat. Automobil ...... 0

11,9

11,9

Lrenstein & Koppel.....6

51.25

49,25

Leonhard Tietz ...... 10

115

115,5

117

286

285

283,25

Frankfurter Maschine« .... 4

17,25

17,75

i

Gritzner....... 6

30,5

'

Heyligenstaedt .......0

Lechwerke..........8

27

87

25,75

Mainkrastwerke Höchst a. M.. .

Miag...........10

73

Gebr. Roeder ....... 10

94

1

BoigtLHaesfner......9

149,5

150

Süddeutsche Zucke, . . . 10

145,5

1

144

1

Banknoten.

Äerlin, 23 Oktober

Geld

Srlel

Amerlkanllche Note«.....

4.191

4.211

Belgische Roten. .......

58,30

58,54

Däniickte Roten .......

112,08

112,52

Englische Noten........

20,38

20,46

Französische Roten.......

16,44

16,50

Holländische Noten.......

168,86

169,54

Italienische Noten........

21,89

21,97

Norwegische Noten.......

112,00

112,44

Deutsch-Oesterreich, i 100 Schilling

59.01

59,25

Rumänische Noten.......

2.477

2,497

Schwedische Noten.......

112.38

112,82

Schweizer Noten ........

81.30

81,62

Spanische Noten........

43.81

43.99

Tschechoslowakische Noten.....

12.405

12,465

Ungarische Roten .....

73,24

73,54

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

23<OMober

24 Oktober

Amt! >ch, Geld

Notierung vrlr

Amtliche Dotierung

Geld

23rie

ÄmfL»tHott.

169,02

169,36

168,83

169,17

Buen.-Aires

1,433

1,435

1,425

1,427

Brss.'Antw.

58,475

58,595

58.45

58.57

Christiania.

112,23

112,45

112,18

112,40

Kopenhagen

112,24

112,46

112,19

112,41

Stockholm .

112,62

112.84

112.54

112,76

Helnngfors- ostalien. . .

10,556

21,955

10,576

21,995

10,55

21,945

10,59

21,985

London. . .

20.385

20,425

20,375

20,415

Reuyork . .

4,1955

4,2035

4,1935

4,2055

Paris....

16,459

16,499

16,451

16,491

Schwei, . .

81 .46

81.62

81.435

81,595

Spanien .

44.16

44.24

45.10

45.20

Japan . . .

2,083

2,087

2,084

2.088

'Mio de Iaw

Wien tri D.» Ceft- abgest

59,165

59,285

59,135

59,255

Prag . . . . Belirad .

12.443

12,463

12,442

12,462

7,439

7,453

7,436

7,450

Budapest.

73,42

73.56

73,393

73,53

Bulaarien

3,039

3,056

3,027

3.043

Lissabon .

18,82

18,86

18.808

18,845

Danzig. .

81,49

81,65

81,49

81,65

Konstantin.

1,784

1.789

1,784

1,789

Athen. .

5,44

5,45

5,435

5,445

Canada -

4.199

4,207

4,189

4.206

Urn nal).

3.277

3,283

3,247

3,253

Cmro . .

20,91

20,95

20,895

20,935