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Weitere Verschlechterung der Arbeitsmaüttage.

2 983 000 Arbeitslose Mitte September.

Halter einem Dritten kraft Gesetzes zum Ersatz des Schadens verpflichtet, so hänge im Verhält­nis der Fahrzeughalter die Verpflichtung zum Ersätze sowie der Ilmfang des zu leistenden Er­satzes nach § 17 des Kraftfahrzeuggesetzes von den Llmständen, insbesondere davon ab, inwie­weit der Schaden vorwiegend von dem einen oder dem anderen Teile verursacht worden sei. Diese Vorschriften finden auch entsprechende An­wendung, wenn der Schaden durch ein Kraft­fahrzeug und die Eisenbahn verursacht werde. Wenn auch dem Verletzten kein Verschulden zur Last falle, so sei ein Verschulden der Reichsbahn darin zu erblicken, bah sie erst nach dem Un­fall für eine ordnungsmäßige und deutlich sicht­bare Schranke gesorgt habe. 3n Betracht zu ziehen sei auch § 426 des BGB., wonach die Ge­samtschuldner im Verhältnis zueinander zu gleichen Anteilen verpflichtet seien, soweit nicht etwas anderes bestimmt sei. Könne von einem Gesamtschuldner der auf ihn entfallende Betrag nicht erlangt werden, so sei der Ausfall von den übrigen zu Ausgleichen verpflichteten Schuldnern zu tragen. Haben mehrere Verur­sacher den Schaden herbeigebührt, so seien die Paragraphen 1, 10, 12 des Beamtenunfall- fürsorgegesetzes vom 18. Juni 1901 zu berück­sichtigen, § 10 spreche dem Beamten einen Scha- denscrsatzanspruch allerdings gegen die Betriebs­verwaltung ab, in deren Dienst der Unfall sich zugetragen habe. Schadensersatzpflicht trete aber ein, wo die Betriebsverwaltung wegen Verschul­denshaftung den Unfall des Beamten mitzu­vertreten habe. Es sei dann eine Schadensersatz- Pflicht und Ausgleichspflicht gemäß § 17 des Kraftfahrzeuggesehes und § 426 des Bürgerlichen Gesetzbuches anzunehmen.

Wirtschaft.

* Der Aktienindex. Der vom Statistischen Reichsamt errechnete Aktienindex (1924/26 -- 100) stellt sich für die Woche vom 15. bis 20. September auf 102,7 gegenüber 105,0 in der Vorwoche, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwerindustrie auf 98,9 (101,7), in der Gruppe verarbeitende In­dustrie auf 91,3 (93,4) und in der Gruppe Handel und Verkehr auf 125,8 (127,8).

* Erhöhung des Privatdiskonte s. Der Privatdiskont wurde gestern erneut um i Pro­zent für beide Sichten auf 3Z Prozent erhöht.

* D ie Wirtschaftslage der Herd - und Ofenindustrie, lieber die Wirtschaftslage der Herd- und Ofenindustrie, die auch im Lahn- und Dillgebiet stark vertreten ist, wird dem WTB.-Han­delsdienst berichtet, daß, entgegen dem Vorjahre, trotz der Nähe des Winters eine nennenswerte Be­lebung des Geschäftes noch nicht zu verspüren ist. Die Folge davon ist, daß die Herd- und Ofen- industrie nur mit 50 bis 60 Prozent der normalen Leistungsfähigkeit beschäftigt ist. Als Ursache der un­befriedigenden Geschäftslage ist vor allem die ge­ringe Bautätigkeit zu nennen. Auch die übertrie­benen Nachrichten von Preissenkungen haben auf das Geschäft hemmend eingewirkt, so daß sich der Verband Deutscher Eisenofenfabrikanten veranlaßt sah, eine Erklärung zu veröffentlichen, daß eine weitere Preissenkung bei dem niedrigen Preisstand vorläufig nicht in Frage komme. Wie aus Kreisen der Herd- und Ofenindustrie weiter mitgeteilt wird, würde sich das Geschäft auch bei der Durchführung des Wohnungsbeschaffungsprogramms der Reichs­regierung nicht wesentlich beleben, weil sowohl die Industrie, als auch die Händlerschaft noch über große Lagervorräte verfügen.

* Die Umgründung der Frankfur­ter Gasgesellschaft. Der Magistrat der r. Stadt Frankfurt hat in seiner gestrigen Sitzung _ die geplante Zusammenfassung der gesamten städtischen Gasinteressen durch Gründung einer neuen Gesellschaft, der Main-Gaswerke AG., beschlossen. Er hat dazu weiterhin beschlossen, die Stadtverordnetenversammlung zu ersuchen, die Option auf 10 001 Aktien ä 1000 Mk. der Frankfurter Gasgesellschast von RWE. auszu­üben, dem Abschluß des Gesellschaftsvertrages der Main-Gaswerke, der Einbringungsverträge mit der Frankfurter Gasgesellschaft und den -Städten Frankfurt a. M. und Offenbach und des Konzessionsvertrages zuzustimmen, den Ma­gistrat zu ermächtigen, der Stadt Offenbach eine Option einzuräumen auf 1,6 Mill. Mk. Aktien der Main-Gaswerke und den Magistrat zu er­mächtigen. den Privataktionären der Gasgesell­schaft ein Ankaufsangebot zu 130 Prozent zu machen.

Berlin, 23. Sept. (WTB.) Wie die Reichs- anstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosen­versicherung bekanntgibt, hat die zahlenmäßige Belastung der Arbeitslosenversi­cherung in der ersten Hälfte des Septembers etwas abgenommen, die der Krisen­unterstützung ist dagegen weiter ge­diegen. Mit rund 1 503 000 Köpfen bleibt die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger um etwa 3500 hinter dem Stande vom 31. August zurück. Zusammen mit den annähernd 459 000 xrifen- unterstühten hat

die Belastung beider Unterstühungseinrichtungen eine Gesamtzahl von rund 1 962 000 erreicht und ist damit um etwa 15000 höher als Ende August.

Erheblich stärker, um etwa 103 000, ist die Zahl der bei den Arbeitsämtern gemeldeten verfüg­baren Arbeitsuchenden gestiegen. Setzt man diejenigen ab, die noch in gekündigter oder un­gekündigter Stellung, oder in Rotstandsarbeit beschäftigt waren, so verbleibt Mitte Sep­tember eine Zahl von rund 2 983 0 0 0 Ar­beitslosen. Das Anwachsen dieser Zahl gegenüber Ende August um ungefähr 1 00 000 Köpfe ist ein Zeichen dafür, daß die Wirtschaft weiterhin in der Depression ver­harrt.

Oie Lage in Hessen und Hessen-Nassau.

WSR. Frankfurt a. M., 23. Sept. Ueber die Arbeitsmarkilage in Hessen-Rassau und Hessen berichtet das Landesarbeitsamt Hessen in Frankfuert a. M.: 3n der ersten Sep -

Berlin, 23. Sept. (WTB.) Die Reichsbank hat am Samstagabend aus ihrem Bestände für 35 Millionen RM. Gold an die Bank von Frankreich abgegeben. Inzwischen ist ein neuer Goldtransport nach Frankreich nicht erfolgt. Von maßgebender Seite wird dem WTB.-Handelsdienst dazu erklärt, daß es falsch sei, wenn die Oeffentlich- keit solche Goldabgaben eines Noteninstituts, die der natürlichen Regulierung zwischen den Währungen dienen, als Alarmzeichen betrachte. Das Ausland sehe darin die starke Entschlossenheit der Reichsbank, alles zu tun, um die Wechselkurse im Gleichgewicht zu halten.

Ls sei töricht, anzunehmen, daß ausländische Kredite in großem Umfange gekündigt und An­leiheverhandlungen gescheitert seien; denn das . Ausland sei von sich aus durchaus ruhig und besihe nach wie vor vertrauen in die Solidität und das Ansehen des deutschen Kredits.

Die große Gefahr für den deutschen Kredit sei das Mißtrauen, das von Deutschen selost ins Ausland getragen werde, während das Ausland weiterhin an den Fortschritt der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands glaube, auch wenn durch die Reichstagswahlen eine Aenderung der inner- politischen Lage eintreten würde.

Auf Anfrage erfährt WTB.-Handelsdienst noch, daß die Devisennachfrage nachgelassen hat. Trotzdem sei es natürlich nicht ausgeschlossen, daß je nach der Lage der Märkte noch weitere Gold­transporte neben den Devisenoperationen zur Re­gulierung der Wechselkurse erfolgen würden.

OieTimes" gegen die Panikmacher.

London, 25. Sept. (TU.) Zu dem Kurs­rückgang deutscher Anleihen bemerkt dieT i m e s" , daß man in gut unterrichteten Kreisen nicht die geringste Besorgnis wegen der Sicherheit der Reparationsbonds hege. Die Gerüchte daß Kredite in großem Umfange aus Deutschland zurückgezogen worden seien, sollte man mit erheblicher Zurückhaltung be­trachten, denn während von holländischer und auch anderer Seite eine gewisse Menge von Markverkäufen stattgefunden hätten, sei Ame­rika am Montag Käufer für Mark in Verbindung mit den deutschen Sicherheiten in erheblichem Umfang gewesen. Die gesunden Verhältnisse des deutschen Staatshaushalts wür­den in keiner Weise gefährdet, welche Wendun­gen der Politik auch das Ergebnis der Wah­len sein möge. Alle Parteien seien dazu ent­schlossen, das finanzielle Gleichgewicht zu halten.

tem be rhälf te hat di« Zahl der Arbeit­suchenden stärker als in der letzten Berichts­zeit zugenommen. Sie von 195595 um 5427 oder 2,8 Proz. auf 201 0 2 2 Personen. Die Ueberlagerung beträgt 2076. Arn stärksten wurden wieder die männlichen Berufe belastet, die einen Zugang von 4832 (3,0 Proz.) zu verzeichnen haben, während die "Zahl der weiblichen Arbeit­suchenden um 595 (1,8 Proz.) stieg. Bei den Arbeitsämtern des Bezirks waren 1 67 67 1 Männer und 33 351 Frauen gemeldet. Von der Bewegung in den einzelnen Deruss- gruppen sind größere Zugänge an männlichen Arbeitsuchenden im Metall- und Baugewerbe, in der Industrie der Steine und Erden und den kaufmännischen Berufen bemerkenswert. Die weiblichen Berufe weisen in den Gruppen Häus­liche Dienste, Genußmitbeigewerbe (Tabakndu- striei und kaufmännische Angestellte die stärkste Belastung auf. Ein Teil der Zunahme für beide Geschlechter ist auf .die bessere Erfassung der Wohlfahrtsunterstützten inisden Landbezirken zu­rückzuführen. Der Stand an Hauptunter­stützungsempfängern in Arbeitslosen- und Krisenunterstützung zusammen erhöhte sich um 430 auf 120 046 (91370 Arbeitslosenversiche- rung und 28 676 Krisenunterstützung) Personen. Die Tleberlagerung wird allein durch die Zu­nahme der Krisenunterstützten be­stritten, die sich um 1084 vermehrten. Dagegen verminderte sich die Zahl der Hauptunterstüt- zungsempfänger in der Arbeitslosenunterstützung um 654.

Die wirtschaftliche Krise in Deutschland sei nicht schärfer als in anderen Industrieländern.

Obwohl die Eisen- und gewisse andere Indu­strien unter der Depression litten, sei eine Besse­rung in der Lage der Textil-, Kohlen- und Schiffahrtsindustrie zu verzeichnen gewesen. Eine gewisse älnsicherheit möge andauern, bis sich das deutsche Parlament am 13. Oktober versammelt fjabe.

Der rücksichtslose verkauf von erstklassigen deut­schen Sicherheiten sei in keiner Weise gerecht­fertigt.

Schon wieder üble Sensationsmache.

Berlin, 23. Sept. CS-il.j Mit den Balken­überschriften: »Devisenbestand der Reichsbank ge­sunken Gekündigte Kredite Gescheiterte An­leihen" hält es wiederum ein Berliner Mittags­blatt für notwendig, die Oeffentlichkeit damit zu beunruhigen, daß das 'Wahlergebnis im Wirtschaftsleben und auf dem Finanzmarkt üble Folgen gehabt hätte. Die Tatsache, daß die Reichsbank gestern Goldabgaben nach Frankreich vorgenommen hat, war längst bekannt. Gegenüber der Behauptung, daß der zur Zeit in Berlin weilende Generaldirektor Minor von der Gene­ral Electric Anleiheverhandlungen mit der AEG. gepflogen habe und daß diese Verhandlungen infolge des Wahlergebnisses als gescheitert zu betrachten seien, erfährt der DHD. von zuständi­ger Seite, daß Generaldirektor Minor hier mit Herren der AEG. Besprechungen allge­meiner Ratur gepflogen hat. Finanz- fragen find hierbei nicht erörtert wor­den, und die Behauptung, daß Anleihever­handlungen gepflogen oder gescheitert seien, ist völlig aus der Luft gegriffen. Ebenso erfunden ist nach Auskunft von zu­ständiger Stelle die Behauptung des Mittags­blattes, daß Anleiheverhandlungen der Mer- cedes-Denz-Werke abbruchreif seien. Derartige Verhandlungen haben überhaupt nicht stattge­funden.

Rücktritt des Gouverneurs der Bank von Frankreich?

Paris, 24. Sept. (WTB. - Funkspruck.) Das Journal" meldet, es sei gestern in politischen Krei­sen und an der Börse das Gerücht verbreitet ge­wesen, daß der Gouverneur der Bank von Frankreich Moreau zurücktreten werde. Der Name seines Nachfolgers sei noch nicht genannt worden. Es scheine, den eingeholten Auskünften

Keine Gefähwung des deuWen Aasiandkediis.

zufolge, daß die Regierung die Wahl erst kn eint» gen Tagen treffen werde.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 24. Sept. Tendenz: freundlicher. An der heutigen Börse schritt die allgemeine Beruhigung der Stim­mung weiter fort. Der Verkaufsandrang vom 3n- und Ausland« hat stark nachgelassen, und es scheint, als ob man allseits die Situation mib größerer Ruhe und Gelassenheit als seither betrachtet, wozu die beruhigende Er­klärung der zuständigen Stellen nicht unwesent­lich beigetragen haben dürfte. Kleine Kauforders und weitere Deckungen überwogen. Größere Um» sähe konnten sich jedoch nicht entwickeln, da der Dörsenbesuch infolge des israelitischen Feiertages auch heute wesentlich geringer als sonst war. Auch an den Rentenmärkten hat sich di« Lag« wesentlich gebessert. Das Angebot war auf «in Minimum zurückgegangen, so daß die be­teiligten Stellen nicht mehr, wie seither, größer« Beträge von Pfandbriefen auf nehmen mußten. Auf den Aktienmärkten ergaben sich zu den ersten Kursen überwiegend weitere Deckungen von etwa 1 bis 3 Prozent, im Vergleich zu den Kursen der gestrigen Abend- börs«. Gesfürel gewannen 5 Proben t, Deutsche Linoleum zogen erneut um 5,5 Prozent an. 3.-G.» Farben eröffneten 2,25 Prozent fester, während Scheide'anstalt und Metallgesellschaft gut behaup­tet blieben. Am Elektromarkt betrugen die Kurserholun gen allgemein 1 bis 2 Pro­zent. Chadeaktien lagen jedoch 1,25 Mark nie­driger. Am Montanmarkt traten Buderus, die 3,25 Prozent gewannen, stärker hervor. Rhein­stahl gewannen 1,5 Prozent. Stahlverein dagegen 1 Prozent schwächer. Don Kaliwerten zogen Salz­detfurth weitere 2 Prozent an. Don Bauunter­nehmungen lagen Holzmann 1,75 Prozent, Wayß & Freytag 1 Prozent höher. Zellstvffwerte waren vernachlässigt. Waldhof gehalten, Aschaffenburg 1 Prozent abgeschwächt. Danken- und Schiffahrts- Werte waren etwa 1 Prozent befestigt. Conti- Gummi gewannen 2,5 Prozent. Deutsche Anleihen waren behauptet. Auslandrenten still. 3m Ver­laufe ging das Geschäft stark zurück; der bevor^ stehende Ultimo mahnte zur Zurückhaltung. Späterhin machte sich erneut Rachfrage bemerk­bar, und die Kurse, die zunächst etwas zurück- gegangen waren, zogen wieder an. Der Geldmarkt war leichter; Tagesgeld 2,5 Prozent. Am De­visenmarkt war die Lage erheblich ru­higer. Der Markkurs tonnte sich bessern. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1995, gegen Pfund 20,395, London gegen Kabel 4,8605, gegen Paris 123,75, gegen Mailand 92,79, gegen Madrid 45,25, gegen Schweiz 25,0550.

Berliner Börse.

Berlin, 24. Sept. Die Beruhigung, die schon gestern im Laufe des Tages festzustellen war, machte heute weitere, nicht unwesentlich« Fortschritte. Das Ausland scheint sich in­zwischen davon überzeugt zu haben, daß di« über die innerpolitische Lage in Deutschland verbrei­teten Gerüchte stark übertrieben waren, und es hat noch vorhandene Verkaufslimite zurückgezo­gen. Auch sonst hat der Derkaufsdruck we­sentlich nachgelassen, wozu nicht zuletzt die zuversichtlichen Ausführungen des Reichs­präsidenten und besser« Rachrichten von den Aus- landbörsen beitrugen. Heute wird die Boung- Anleihe aus Amsterdam um weitere 2 Prozent höher gemeldet. Das Geschäft bewegte sich in ruhigen Grenzen, und reguläre Käufe waren ziemlich gering. 3n der Hauptsache waren di« bei den schweren Papieren bis zu 8 Prozent be­tragenden Gewinn« auf di« markttechnische Si­tuation, d. h. auf Deckungen zurückzuführen. Auch am Devis enmarkt war eine merkliche En t - fpannung festzustellen. Der Dollar wurde mit 4,1980 nach 4,20152 genannt. 3m allgemeinen kynnten sich die K u r s e um» 1 bis 3 Proz. bes­sern. Darüber hinaus gewannen Buderus 5, Kaliwerte bis zu 5,75 Prozent, Deutsche Lino- leum, bei denen die Derwaltungserklärung von gestern nachwirkte, 7,60 Proz., Licht & Kraft, Schuckert, Siemens 4,5 Prozent, Deutsche Atlan­tische 4,25 Proz., Svenska 4,50 Mark und Schu­bert & Salzer 8,5 Prozent. Deutsche Anleihen a>a- ren ebenfalls etwas gebessert. Von Ausländern zeichneten sich Mexikaner durch festere Stim­mung aus. Am Pfandbriefmarkt war die Situa­tion zunächst eher undurchsichtig. Das Angebot hat, im Vergleich zu den Vortagen, fast aufgehört. Die Tendenz war aber noch unentwickelt. Am Geldmarkt wurde Tagesgeld auf 2,5 bis 4,5 Prozent festgesetzt, Monatsgeld wurde mit 4,75 bis 6 Prozent und Warenwechsel mit etwa 4,13 Prozent notiert.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a. 211. |

Berlin

Frankfurt a. M.

23trlin

Frankfurt a. 271. |

Berlin

Banknoten.

furd |

i-uyr- Kurs

Schluß- tut»

Anfang- flurd

Echiuß« kurS

1-Uhr- Kurz

Schluß-! Anfang# kura Gurrt

Schluß«^ 1-Uhr-

Schluß-

Anfang-

Berlin, 23. September

Geld

Brief

Datum

23 9.

24 9.

23 9

24. 9.

Datum

23 9

24 9

23 9

24 9

Datum

23 9

24 9

23. 9

24 9

Belgische Noien. .......

Dänische Noten ........

Englische Noten ........ Französische Noten ....... Holländische Noten ....... Italienische Noten. ....... Norwegische Noten.......

Deutsch»Oesterreich, 6 100 Schilling Rumänische Noten.......

Schwedische Noten ....... Schweizer Noten ........ Spanische Noten ........ Tschechoslowakische Noten. Ungarische Noten .......

Deoijcnmarkl Berlin

5fL33 112,26 20,395 16,445 169,24

22,06 112,06 59,165

2,475 112,58

81,74 45,51

12,43 73,25

Frankfurt

58^57 112,70 20,475 16,505

169,92 22,14

112,50 59,405

2,495 113,02

82,16 45,69

12,49

73,55

(L M

6% AieuiiOje ütfiajfcuiueige von 1927 .......

7% Deutsche Reichsanleihe von 1929 ..........

Deutsche Anl..Ablös.-Schuld mit Auslos.-Rechten.......

DeSgl. ohne AuSlos.-Rechte . . . 8% Hell. VolkSstaai von 1929 irüchzahlb. 102%)......

Oberhessen Provinz - Anleihe mii Auslos.-Rechten......

Deutsche Komm. Sammelabl.

Anleche Serie 1.......

8% Franks. Hyv.-Bank Goldpse XIII unkündbar bis 1934 . . .

7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse unkündbar bis 1932 .....

i%% Rheinische Hyp.-Bank

Liqu. Goldpse.........

8% Pr. L andeSps andbriefanstalt, Psandbriese R. 17......

8% Pr. Landespsandbriesanstalt, Komm^Lbl. 9t. 20......

7% Pr. Landespsandbriesanstalt, Psandbriese R. 10......

AE.G. abg. BorlriegS-Obllgatio. nen, rückzahlbar 1932 ....

*% Oesterretchtsche Goldrente . . 4,20% Oeslerreichtsche Silberrente 4% Oesterreichische Einheitliche Rente..........

<% Ungarische Goldrente .... 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4%% deSgl. von 1913.....

4% Ungarische Kronenrente . . - 4% Türkische Zollanleche von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anl.

Serie 1...........

4% deSgl. Serie II.......

6% Rumänische veretnh. Rente von 1903 ..........

Rumänische veretnh. Rente w» 1918..........

1% Rumänische veretnh. Rente

87,75

99,75

59,9 6,9

91

59

57,5

100

95,2

86,25

102

98

97,5

93,5

27,75

24,5

19,5

2 5,25

5,2

9,1

15,5

7.2

|| | II I 1 1 1 1 1 ll 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 £ 1 1

88

100

59,5

6,8

90,5

57,9

102

98

97,5

21,2

24,4

2

5,1

5,2

5,1

8,75

15,5

7,1

ii £ ££ £i£i£i ii i i I i i i l i i . £s! i i .

Hamvurg-AmerUa Patei . . . <

Hamburg-Südam.Dampsschiss. 8

Hansa Dampsschiss.....10

Norddeutscher Lloyd.....8

Allgemeine Deutsche CredUanst. 10

Barmer Bankverein .... 10

Berliner Handelsgesellschaft . 12

Commerz- und Privat-Bank. 11

Darmstädter und Nationalbank 12

Deutsche Bank und

DiSconto-Gesellschast,... 10

Dresdner Bank ...... 10

Reichsbank..... 12

A.E.G............8

Bergmann.........9

Aektr. LteserungSgesellschaft. 10

Licht und Krast......10

Felten & Guilleaume . . . 7 yt

Gesellschast für Elektrische

Unternehmungen .... 10

Hamburger ElektrizitätS-Werke 10

Rheinische Elektrizität .... 9

Schlesische Elektrizität. ... 10

Schuckert & do. ..... . 11

Siemen« & Halske.....16

TranSradio . . ...... .8

Lahmeyer S Eo.. ..... io

Buderus..... o

Deutsche Erdöl . ...... 6

Essener Steinkohle ...... 8

Gelsenkirchener ....... 8

Harpener...... . . . . 0

Hoesch Eisen........6%

Ille Bergbau ....... 10

Klöcknerwerke ........ 7

Köln-Neuelsen........ 7

ManneSmann-Röhreu .... 7

ManSselder Bergbau ..... 7

Oberschlej. Eisenbedarf .... 5

Oberschles. KokSwerke.....7

Phönix Bergbau......6%

Rheinische Braunkohlen . . 10

Rhetnstahl.........6

Riebeck Montan ...... 7,2

80,5

81

111

121,25

167

119

118,25 228

126

118

127

99

125

137,25 178

146

52,5

100,5

73

75

75

81,9

112

122,5

118,25

126,75

129

100,5

130

140

56,25

100,4

69,4

76,5

79.75

159

126

79,75

103,5

111

129

121,25

166

118

118,25

225,5

124,65

156

118

124,5

98,25

124,25

126,5

125,25

118,75

135

175

120,5

145

51

63,9

100

89,25

74,75

214,5

73,5

76,5

73,9

50,13

46,75

74,25

69,25

185

74,5

86,5

80,25

81,25 103,75 112,25

130,5

122,5

169

118,5 118,25

228,9

126

129,25 100

128

127,5

127,5

120,75 139

179,5

56

65,5

100,25

91,6 81

73,5 79,25

74,9

75,25

69,5

186

75,75

89,75

Bereinigte Stahlwerke.....

Otavi Minen......16'/,

Kaliwerke AfcherSleben ... io Kaliwerke Westeregeln ... 10 Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

I. G. Farben-Jndustrte . . . 12 Dynamit Nobel ....... 6 ScheideanstaU........V Goldfchmidt ........ 5 Rütgerswerke ........ 6 Metallgeielllchaft. ...... 8

Philipp Holzmann......7

Zementwerk Heidelberg . . 10 Cementwerk Karlstadt- ... 10 Wayß & Frey tag......8

Schultheis Patzenhofer ... 15 Lstwerke.........12

Aku...........18

Bemberg.........14

Zellstoff Waldhof .... 13'/, Zellftofl Aschaffenburg ... 12 Charlottenburger Wasser ... 8 Dessauer GaS ........ v Daimler Motoren ...... v Deutsche Linoleum ...... Maschinenbau A.-G. ..... O Rat. Automobil ....... O Orensteln & Koppel ..... 6 Leonhard Tietz ...... 10 SvenSka . . .........

Frankfurter Maschinen .... 4 Grihner...... 6

Heyligenstaedt ....... v FunghanS..........6

Lechwerke..........8

Mainkraftwerke Höchst S.M.. . 8 Miag...........io

Gebr. Roeder ....... 10 Boigt & Haefsner ...... s Süddeutsche Mucker .... 10

71

298

138,25

134,5

46

50

99,5

74

99,75

119

71,5

78,75

90

152

21

32

32,5

78

79,5

150

133,75

70

300

140,5

135

99,5

76,75

54

72

157,5

95

70,5

32,65 192

197,5 293

136

62,75

46,5 50,25 100,5

72,5

52

204

162,5

69,25

78

123,5

87,5

84,5

115,25

25,4 146,9

36,5 12,25 50,65

121

296

30

31

150 133,5

70,25 32,4

196,5

201

298,75

138,75

66

51,4

100

76

206,5 165

72 80,75 124,75

90 84,75 118,25 26,75 154,5

37,5 12,4

50,6

123 300,5

23 September

24. September

Amtliche Geld

Notierung

Brie'

Amtliche

Geld

Notierung

Lrici

Amtl.-Rott. Buen.-AireS Brss.-Antw. Christiania. Kopenhagen Stockholm . Helsingsors. Italien. . . London. .. Reupork .. Paris.... Schweiz . . Spanten. . Japan . . . Mio de Jan. Wien in D-- Oest. abgest.

Belgrad . . Budapest. . Bulgarien. Lissabon . . Danzig. . . Konstantin. Athen. . . Tanada . . Uruguay. . (Saito . . .

169,29 1,508

58,505 112,28 112,37 112,76 10,562

21,96 20,389 4,1975 16,465 81,455

45,45 2,074 0,425

59,26 12,462

7,438 73,47 3,047 18,83 81,57 1,784 5,435

4,203 3,447

20,915

169,63 1,512

58,625 112,50 112,59 112,98 10,582

22,02 20,439 4,2055 16,505 81,615

45,55 2,078 0,427

59,38 12,482

7,452 73,61

3,053 18,87

81,73 1,789

5,445 4,211

3,453 20,955

169,07 1,508

58,445 112,17 112,23 112,64 10,555

21,96 20,381 4,1935 16,465

81,37 44,71

2,073 0,433

59,195

12,45 7,430

73,41 3,039

18,83 81,52

1,784 5,435

4,196 3,427

20,90

169,41

1,512

58,565

112,39

112,45

112,86

10,575

22,00

20,421

4,2015

16,505

81,53 44,79

2,077 0,-435

59,315.

12,47

7,444

73,55

3,045

18,87

82,68

1,789

5,445

4,204