Ausgabe 
23.9.1930
 
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schnür mehrere hundertmal zwischen dem Propeller und dem Motorgehäuse auf die ShirbelroeUt aus- «wickelt. Zur Verhütung evtl. Unfälle mutzte die fragliche Polizeioerordnung erlassen werden. Das für Drachen gesperrte Gebiet wird wie folgt um­grenzt: Im Westen: durch Moltkestrahe. vslanlage. Marburger Straße, Schwarzlachweg, Main-Weser- Bahn, Weg zum Reuen Friedhof, Friedhofsallee, Wiesecker Weg. Im Norden durch Wiesecker Weg, Stroh« WieseckTrohe Im Osten: Verbindungsweg Trohe bis Provinzialftrahe KietzenRödgen. Im Süden: Prooinzialstratzs KietzenRödgen, Grün» berger Strotze, Koiscrallee. Zuwiderhandlungen ge­gen diese Vorschrift sind mit Straf« bedroh!

Bon der Gendarmerie. Ernannt wurde der Gendarmeriehauptwachtmeister Adam Ma uh zu Ortenberg zum Gendarmerremeisler. mit Wirkung vom 1. September 1930 an.

Schulpersonalien. Ernannt wurden die Schulamtsanwärter Wilhelm Srb au» Wei-- terShain, Kreis Gietzen. zum Lehrer an der Volksschule zu Ettingshausen, Kreis Gießen, Jo­hannes Andreas Loos aus Leutersbach zum Lehrer an der Volksschule zu Lehrbach, Kreis Alsfeld, Otto Sommerlad aus Beuern, Kreis Gießen, zum Lehrer an der Volksschule zu Ilbeshausen, Kreis Lauterbachs sämtlich mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts an.

* Sängerehrungen. Für 50jährige aktive Sange-tätig leit wurde vom Hessischen Sängerbund mit der goldenen Ehrennadel und vom Deutschen Sängerbund mit dem Ehrenbries ausgezeichnete Phil. Gise (Heiterkeit Giehen). Für 40jährige aktive Sangestätigkeit wurden vom Hessischen Sängerbund mit der silbernen Ehrennadel aus­gezeichnet: Hch. Mohn (2tbam Isheimsche Ges- Ver. Drüningen): Ios. Derber (Heiterkeit Gie­ßen).

" Sin seltenes Raturschauspiel konnte man, wie unS ein Leser berichtet, am Samstagabend am Launsbacher Badeplatz wahr­nehmen. Tausende von Staren hatten sich dort in dem Gebüsch eingcfunden und liehen ihre Stimme hören. Aus allen Dichtungen kamen immerfort neue Vögel hinzu, als wenn es Ver­abredung wäre. DaS Konzert war über 500 Meter weit hörbar.

Sarrafani eröffnet! Man schreibt uns: Breitag, 26. September, 19.30 Uhr, wird Direktor losch-Sarrosani sein Gastspiel in Gießen auf dem Volkshallcnplatz mit einer Parade, an der sich 37 Nationen beteiligen, eröffnen. Wer hervor- ragende menschliche Leistungen liebt, Kraft, Gewandt­heit, todesverachtenden Mut, wilde Tiere in notür- licher Bewegung, seltene artistische Darbietungen aus allen Ländern, prachtvolle Dressuren, Luftakte, Pan­tomimen, Balletts, reiterliche Künste höchster Klasse, groteske Clowns, einen stetigen Wechsel spannender Akte, der wird sich seinen Abend bei Sarrafani nicht nehmen lassen. Sarrafani wird nur vier Tage in ®e^cnJßa^*crcn-

Gewerkschaftsbund der Ange­stellten. Uns wird berichtet: Dr. I. Reu- mann (Gießen) hielt am Samstag in der Orts­gruppe des GDA. einen Vortrag über »Grzie-- hungsfragen". Seine anderthalbstündigen Aus­führungen, unterstützt von Beispielen, gipfelten darin, daß die beste Erziehung nicht strenge Zucht, sondern vorbildliche- Leben der Eltern sei. Dem Menschen den Pessimismus, die Mut­losigkeit in Mut zum Leben umzuwandeln, innere Kräfte zur Lebensbejahung zu wecken und zu pflegen, den Kindern ein erstrebenswertes Vor­bild zu fein, dazu gehöre vor allem Selbstbildung und Selbsterziehung. Er appellierte an das Selbst­gefühl jedes einzelnen; wo dieses gesteigert werde, stärke sich das Selbstvertrauen, denn dieses sei der positivste Halt im Leben. Erzieht mutvolle Men­schen, indem ihr selbst das Leben bejaht und es immer produktiv zu gestalten versucht. Eine Be­sichtigung des städt. Gaswerks unter der Führung de« Betriebsinspektors Steckmesser fand am Sonntagvormittag statt.

Oberheffen.

Landkreis Gießen.

)( Großen-Linden, 23. Sept. Der frühere Bergmann Adolf Weinandt wird morgen 77 und seine Ehefrau übermorgen 78 Iahre alt.

O Holzheim, 22. Sept. Hier fand die Ver­steigerung des Gemeindeobstes statt, zu der zahlreiche Interessenten erschienen waren. Die Preise waren der allgemeinen Obstknappheit entsprechend hoch, einzelne Birnbäume (Clair- fleau, Gellerts u. a.) kamen auf einige 40 Mk. Einen schönen Erlös brachte die Zwetschenernte in der Gemarkung Bergheim, die den Orten Grüningen, Dorf-Gill und Holzheim zu gleichen Teilen gehört. Von den zahlreichen schriftlichen Angeboten lautete daS niedrigste auf 350 Mk., da« höchste auf 1050 Mk.

' Lich, 23. Sept. Am Montag, 29. d. M.. findet hier der bekannte Kirchweihmarkt (Schweine- und Kramermarkt) statt. Es ist zu er­warten, daß der Besuch sehr gut wird, da hier immer erfahrungsgemäß gute Ferkel aufgetrieben werden. Zur Unterhaltung der Marktbesucher findet mittag« und abeitds in der Turnhalle und kn Steins Saalbau öffentliche Tanzbcttisti-

Vaugenoffenschast4894 zu Gießen

Die ordentliche Hauptversammlung der Bau­genossenschaft 1 8 9 4 z u Gießen fand am Samstagabend im DewerkschaftShau« unter der Leitung de« Vorfitzenden be« Aufsichtsrat-, Direktor Bergen, statt.

Der Vorsitzende des Vorstände-, Geschäftsfüh­rer Fourier, erstattete den

Geschäftsbericht für 1929.

Diesen Darlegungen ist zu entnehmen, daß die Tätigkeit des Vorstandes im abgelaufenen Geschäftsjahr größer war al- je zuvor, da die Ausführung des geplanten Bauvorhabens am Aulweg und in der Liebigstraße viel Arbeit er­forderte. Hierfür wurden die benötigten Bau­plätze, 5450 Quadratmeter zwischen Liebigstraße und Riegelpfad für 37 500 Mark von Privaten, und von der Stadt Dießen in der Liebigstraße ein Bauplatz für einen großen Daublock von drei Läden und sechs Wohnungen für rund 9500 Mark erstanden. Besonders schwierig ge­staltete sich die Beschaffung des Baukapitals, es gelang jedoch, fron derDolksfürsorge" 250 000 Mark zu günstigen Bedingungen (8 v. H. pari) zu bekommen. Die erstellten Häuser können sich sehen lassen und halten in ihrer äußeren uild inneren Ausführung jeder Kritik stand. Die im Wohnhvs am Aulweg ausgeführten gärt­nerischen Anlagen geben der ganzen Siedlung ein freundliches, schmuckes Aussehen. Gleich­zeitig ist für ausreichende Bleich- und Trocken­gelegenheit gesorgt. Sowohc die Läden als auch die Wohnungen (zusammen 48) sind alle bezogen worden: die Mieten hierfür stellen sich günstiger, als bei anderen Genossenschaften und privaten Vermietern. Ferner werden von der Daugenossen- fchaft 1894 auch die Kosten für Müllabfuhr, sowie das Wasfergeld getragen, ebenso die in­zwischen eingetretene Erhöhung des Zinssatzes für Baudarlehen. Am Schlüsse seiner Ausführungen beantragte der Vorsitzende Fourier Ent­lastung des Vorstandes und Aufsichtsrats.

Der Kassenbericht

wurde van dem Kassierer S). Wölfer gegeben. Danach betrug die Iahreseinnahme 718 760,05 Mk., die Iahresausgabe 718 469,66 Mk., Kassenbestand 290,39 Mark. 2)ie Bilanz weist aus: Aktiva: an Kapitalkanto 9077,52 Mark, Jmmabilienkanta a) vor 1918 erbaute Häuser 44 400 Mark, b) nach 1918 erbaute Häuser 151 686 Mark, c) nach 1923 erbaute Häuser 1 702 585,18 Mark, zusammen 1 898 671,18 Mark: Hypolhekenkonlo 143 880 Mk.: Inventarkonta 475 Mark, Kostenkonto 290,39 Mk., Summe der Aktiva 2 052 394,09 Mark. Pas­siva: Per Geschäftsanteilkonto 83 988,12 Mark: Anleihenkonto 1 786 575,88 Mk., Spareinlagenkonto 13 166,87 Mark, Reservefondskonto 6 132,73 Mark, Spezialreservesondskonto 60 172,80 Mark, Aufwer­tungskonto 32 719,67 Mark, Strahcnkostenbeitrags- konto 25 665,87 Mark, Bürgersteigbeitragskonto 6400 Mark, Häuserunterhaltungskonto 20 801,08 Mark, Gewinnsaldo 16 771,07 Mark: Summe der Passiva 2 052 394,09 Mark. Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt wie folgt ab: Soll: Zinsen für aufgenommene Kapitalien 51 340,45 Mk., Zinsen für Spareinlagen 221,74 Mark, Steuern und Abgaben 30 685,18 Mark, Derwaltungskosten 2740 Mark, sonstige Ausgaben 4 594,22 Mark, Unterhal­tungskosten für Wohnhäuser 14 409,76 Mark, Zu­weisung zum Straßenkostenbeitragskonto 8 531,10 Mark, Abschreibung auf die nach 1923 erbauten Häuser 12 085,27 Mark, Gewinnsaldo 16 771,07 Mk.; Summe der Ausgaben 141 378,79 Mark. Haben:

Zinsen von ausgeliehenen Kapitalien 1 684,44 Mk., Miete von Wohnungen 136 673,35 Mark, sonstige Einnahmen 3021 Mark; Summe der Einnahmen 141 378,79 Mark. Die Verteilung des Reingewinns von 16771,07 Mark wird wie folgt vorgeschlagen: 10. o. H. zum gesetzlichen Re­servefonds 1677,10 Mark, 4 v. H. Dividende 3359,50 Mark, «pezialreservesonds 5000 Mark, Häuser- und Unterhaltungssonds 6734,47 Mark.

Die Mitgliederzahl betrug Ende 1928: 792, Zugang in 1929 : 49, Abgang in 1929 : 36, Bestand Ende 1929: 805. Das Guthaben der Mit­glieder stieg von 72 541,89 Mark Ende 1928 auf 83 988,12 Mark Ende 1929. Die Haftsumme der Genossen betrug Ende 1928: 182 000 Mark, Ende 1929: 191 200 Mark. Die einzelnen Posten der Iahresrechnung wurden vom Kassierer eingehend erläutert.

Die Aussprache

war sehr rege. Es wurden wertvolle Anregungen über das Verhältnis der Mieter untereinander gegeben, nach deren Auswirken auch die Sach­werte der Baugenossenschaft von den Bewohnern geschont, und erhalten werden können. Ferner wurde auf den großen Abstand zwischen dem Mitglieder guthaben und der Haftsumme der Mit­glieder hingewiesen, und der Vorstand und Auf­sichtsrat beauftragt, Schritte zu unternehmen, die zu einer Besserung in dieser Frage fuhren sollen. Weiter wurde die volle Aufwertung der­jenigen Geschäftsanteile gefordert, die seinerzeit in Goldmark voll eingezahlt wurden, da doch mit diesen Geldern heute noch vorhandene Werte geschaffen wurden. Dom Vorstand führte Stadtratsmitglied M crn n daraufhin aus, daß die einschlägigen Fragen den Vorstand und Auf« sichtsrat eingehend beschäftigten. Ms deren Folge sei eine Aenderung des § 27 der Satzung, betr. Verlust der Mitgliedschaft, vorgeschlagen. Die Aufwertung der Geschäftsanteile habe 30 v. H. betragen. Im Iahre 1932 treten an die Bau­genossenschaft hinsichtlich der Aufwertung große Anforderungen heran: demzufolge seien ent­sprechende Beträge im Aufwertungskonto ein­gesetzt. Die Geschäftsanteile müßten nach und nach auf gefüllt werden. Er hofft, daß der Rech­nungsabschluß im nächsten Iahre eine wesentliche Besserung aufweisen wird. In ähnlichem Sinne äußerte sich auch der Vorsitzende Fourier.

Die Rechnungsprüfung wurde von den Herren Schneider und Direktor Bergen vorgenommen und die Rechnung nach dem Bericht des letzteren in einwandfreier, mustergültiger Ord­nung befunden, weshalb für den Kassierer Ent­lastung beantragt wurde.

Beschlußfassung und Mahlen.

Die Versammlung erteilte einstimmig die für den Gesamtvorstand und Aufsichtsrat beantragte Entlastung. Der Reingewinn wurde in der vor­geschlagenen Weise verteilt. Ebenso wurde die beantragte Abänderung des 8 27 der Satzung einstimmig gutgeheißen.

Die Wahlen für den Vorstand und Aufsichtsrat ergaben die Wiederwahl der ausscheidenden Herren Wölfer und Allendörfer (Vor­stand) und Bergen, Braun, S.Müller und Th. Rühl (Aufsichtsrat).

Rachdem die Wünsche der Bewohner der Sied­lung in der Liebigstraße-Aulweg eine wohlwol­lende Zusicherung erfahren, sprachen die Herren Huber und Sier au dem Vorstand und Auf­sichtsrat den Dank der Versammlung für die Arbeit im ab gelaufenen Geschäftsjahre aus.

gung statt. Man beachte die heutige Anzeige.

! St ein heim, 22. Sept. In der Nacht auf Sonntag wurde in der Gastwirtschaft von Wil­helm Stoll ein Einbruchsdiebstahl ver­übt. Die Täter erbrachen die Kasse, konnten aber keine Deute machen, da der Wirt am Abend den Inhalt der Kasse an sich genommen hatte. Außer einer geringeren Anzahl Zigarren und Zigaretten und einer Flasche Bier fiel den Einbrechern nichts in die Hände. Don den Tätern fehlt jede Spur. Die Eheleute 11 h l von hier feierten am vergangenen Freitag in voller körper­licher und geistiger Frische das Fest der gol­denen Hochzeit.

Kreis Schotten.

v. Schotten, 22. Sept. Der Gemeinde­rat lehnte die Aufnahme des Feldschühen in den Stellenplan der städtischen Beamten ab, er will den Feldschühen nicht als Beamten ange­sehen wissen. Die Beschaffung des Mobiliars für den Anbau zum städtischen Krankenhaus wurde genehmigt, die Kommission des Kran­kenhauses regelt näheres. Das hiesige Schwimmbad soll, da es etwas zu klein ge­worden, erweitert werden. Der Gemeinderat will das Projekt an Ort und Stelle einsehen.

a. Schotten, 22. Sept. Dieser Tage fand im Singsaal der hiesigen Turnhalle eine kleine Feier zu Ehren des Oberlandmessers i. R. Adam S p a m e r statt. 50 Iahre ist er aktives Mitglied

des Gesangvereins. Aus diesem Anlaß wurde ihm der Ehrenbrief des Deutschen Sänger­bundes durch den Vorsitzenden des Gesangvereins, C. Z e s ch k y, überreicht. Bürgermeister M e n - a e l überbrachte die Glückwünsche der Stadt und hob die großen Verdienste hervor, die Adam Spamer um seine Vaterstadt Schotten, um die Heimat- und Familiengeschichte in der Stadt sich erworben hat. Der Gesangverein verschönte durch Vorträge die stimmungsvolle Feier.

0 Gedern, 22. Sept. Auch diesmal ist es wieder eine sehr kleine Konfirmanden­schar, die hier auf die Konfirmation vorbereitet wird. Es sind nur 17 Konfirmanden, nämlich 7 Knaben und 10 Mädchen.

Preußen.

3 Groß Rechtenbach, 22. Sept. In seiner jüngsten Sitzung faßte der Gemeinderat u. a. folgende Beschlüsse Die Verpachtung der Gemeindejagd läuft am 31. März 1931 ab. Der Gemeinderat beschloß, die Reuverpachtung in zwei Bezirken vorzunehmen. Ein Antrag des Kreisausschusses, schon jetzt Mittel für die Ein­richtung einer Kleinkinderschule für das nächste Rechnungsjahr bereitzustellen, wurde mit Rücksicht auf die schwierige Finanzlage der Ge­meinde abgelchnt. Es wurde betont, daß die Ge­meinde auch im nächsten Rechnungsjahre dem Projekt noch nicht nähertreten könne.

Kleine Strafkammer Gießen.

Gießen, 19. Sept. Ein Versicherung-- beamtet au« Assenheim, der wegen Betrug« in zwei Fällen vom Amtsgericht Bad-Rauheim zu einer Gesamtstrafe von zwei Mo­naten zwei Wochen verurteilt worden war. verfolgte dagegen Berufung und wollte frei» gesprochen fein. Die Beweisaufnahme hatte da- gleiche Ergebnis wie in erster Instanz. Er hatte sich eine Wohnung gemietet und die Miete stunden lassen unter der Vorspiegelung, die eingebrach­ten, auf Abzahlung gekauften und fast unbezahl­ten Möbel seien fein Eigentum, er sei fest ange­stellter und pension-berechtigter DersicherungS- beamter, während er damals Provisionsreisender war. AIS die rückständige Miete achthundert Mark betrug, hatte er das Verhältnis gelöst. In einem weiteren Fall hatte er eine Firma dun- ähnliche Vorspiegelungen um über vierhundert Mark geschädigt. 5Me Berufung wurde zurück- gewiesen.

Abermals Freisprechung erzielte eine Gastwirtin au- Friedberg, die vom Amtsgericht daselbst von der Anklage der Hebcriteiung der Polizei st unde sreigesprochen worden war. Auch in der heutigen Verhandlung tonnte ihr nicht nachgewiesen werden, daß sie nicht das ihrige getan habe, um die Gäste zum Verlassen der Wirtschaft zu bewegen: daß diese nicht gegangen waren, konnte ihr nicht zur Schuld angerechnet werden.

Die Strafe eines Burschen von Rieder-Weisel, der vom Amtsgericht Butzbach wegen Körper­verletzung zu einem Monat Gefängnis ver­urteilt worden war, wurde auf fünfzig Mark herabgesetzt. Gr hatte in Rotwehr gehandelt, diese allerdings beträchtlich überschritten.

Oie Wetterlage.

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Wettervoraussage.

Der hohe Druck über der Discaya und Frank­reich hat sich nordostwärts über Deutschland auS- gebreitet und unter seinem Einfluß lassen zunächst die Riederschläge nach, sowie etwas aufheiterndes Wetter tritt ein. Durch die neue Atlantikstörung, welche heute morgen im Raume zwischen Island und den britischen Inseln lag, werden die Rand­störungen an ihrer Südseite jedoch wieder bi« über Deutschland vorgreifen und Einfluß auf die Wetterlage gewinnen. Somit dürste im Laufe des morgigen Tages wieder stärkere Bewölkung auf­treten und später auch Riederschläge einsehen. Die Temperaturen steigen vorerst weiter an.

Aussichten für Mittwoch: Bewölkt und aufheiternd, später stärker bewölkt mit Nieder­schlägen, wärmer.

Aussichten für Donnerstag: Teils wol­kig, teils aufheiternd, meist trocken.

Lufttemperaturen am 22. September: mittags 14,4 Grad Celsius, abends 12,6 Grad: am 23. September: morgens 12,6 Grad. Maximum 15 Grad, Minimum 10,9 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 22. September: abends 14 Grad: am 23. September: morgens 13,1 Grad. Niederschlag 0,9 mm.

Büdoö

Beleuchte cten Jtrbetsplafa besser!

Viele Stunden bringt die Hausfrau täglich am

Küchenherd zu. Die Arbeit würde viel besser

Auskunft Ober richtige Verwendung des elektrischen Lichtes erteilen die O s r a m - Ve r k a u fs s t e / / e n, das Elektrizitätswerk und sonstige Elektro-Fachgeschäfte. 1

und schneller vonstatten gehen, wenn dieser Arbeitsplatz eine besondere Leuchte hätte; die Speisen können dann besser beobachtet werden. Darum sollte jede Hausfrau an diesem Arbeitsplatz für bessere Beleuchtung sorgen.