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9er Hmshalisvoranschlag des Kreises Friedberg

Betriebsrechnun

,g ist dabei mit 992 629 Mark im Vorjahre, verzeich-

Mark, gegen 927 416

Gießen ein Ereignis für alle Freunde des Films werden.

«ließt in Einnahme und Ausgabe mit 1 162 296 ark gegen 1 019 987 Mark im Vorjahre ab. Die

Der blaue En Tohnhofstraße, wird von neue Ufa-TonfilmDer blaue Engel" mit Emil Lonnings und Marlene Dietrich in den Hauptrollen erscheinen; der Film wurde geschrieben nach dem RomanProfessor Unrat" von Heinrich Kann; Regie: Josef von Sternberg; Manuskript: Heinrich Mann, Karl Dollmoeller, Carl Zuckrnayer; Musik von Friedr. Hollacnder. Das Erscheinen dieses tzanninasfilms, der bisher überall einen außerordent­lichen Erfolg zu verzeichnen hatte, dürfte auch in

Der D or a n f ch l a era für das

Dermögensrechnung.

Diese schließt mit 169 667 Mk. (92 571 Mk. im Vorjahre, ab. Auf der Ginnahmeseite ist als Bestand aus früheren Jahren ein Bar­vorrat nach dem Abschluß der letzten 'Rech­nung (1928) in Höhe von 169 667,38 Mk. aus- gewiesen, ferner sind Dimickhmerückstände der­selben Rechnung in Höhe von 9 576,99 Mk. ver­zeichnet. Auf der Ausgabenseite ist wie schon oben vermerkt die Lieberweisung von 136 674 Mk. an die Betricbsrechnung vorgesehen, aut Verwendung in späteren Jahren sollen 32 993 Mark verbleiben.

Oer Abschluß von 1928J

Dach dem DerwaltungSbericht des KreiSauS- schusseS schließt daS Rechnungsjahr 1928 wie folgt ab: Die Einnahme beträgt nach der Rechnung 1 190191,13 Mk., die Ausgabe be­ziffert sich nach der Rechnung auf 1 010 946,76 Mark. Mithin verbleibt ein Rest von 179244,37 Mark, der aus dem oben erwähnten Barvorrat von 169 667,33 Mt., liquidierten Außenständen in Höhe von 9244,40 Mk. und Vorlagen in Höhe von 332,59 Mk. Besteht.

Vermögens» und Schuldenübersicht.

Dach dem Stande vom 1. April 1930 bezifferte sich das Vermögen des Kreise- Friedberg auf insgesamt 153 094'Mk. Die Verhandlungen wegen Aufwertung der Kreisschulden sind noch nicht vollständig abgeschlossen. In Betracht kommen Straßenneubau- und Kleinpflasterschul­den, sowie die für Kriegswohlsahrtszwccke auf­genommenen Schulden. Bei der in Aussicht ge­nommenen 12.5prozentigen Aufwertung wird sich eine Gesamtschuld von etwa 220 000 Mk. ergeben. Getilgt sind bereits 39 653 Mk.

Der Kreistag wird am 31. Mai zusammentreten. Die Tagesordnung wird insbesondere der Be­ratung und Genehmigung des Voranschlag gelten.

net, auf die Dermögensrechnung entfallen 169 667 Mark, gegen 92 571 Mark im Doriahre. In der

g e r. Im Lichtspielhaus, Montag, 26. d. M., an der

ab e e Kreises Fried- mechnungsjahr 1930

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Derbindlichkett der Schriftleitung.)

ID. J. in G. Es ist uns keine Vorschrift bekannt, wonach ein Grundstück im Felde nicht cingezäunt werden darf. Selbstverständlich dürfen ältere Rach­barrechte, z. B. das Wendcrecht bei Ackerarbeitea, nicht verletzt werden. Ob das in Ihrem Falle zu- trifft, entzieht sich unserer Beurteilung. Da der Zaun schon so lange Jahre steht, wird sich Ihr Nachbar gewiß auf Erlaubniserteilung berufen oder Verjäh­rung des Anspruchs auf Beseitigung behaupten. Die Cacy. und Rechtslage verlangt eine gütliche Rege­lung der Angelegenheit.

Zugelaufener Hund. Eine freihändige Der- äußerung des Hundes ist ausgeschlossen. Sie können aber den Hund entweder selbst öffentlich (durch einen Gerichtsvollzieher oder durch die Bürger- meisteret, falls eine Landgemeinde in Frage kommt) versteigern lassen, ober ihn der Polizeibehörde zur Verfügung stellen. Das Nähere finden Sie in der hessischen Verordnung, die Behandlung von Fundsachen betreffend, vom 9. August 1899.

Berliner Börse.

Berlin, 23. Mal. (WTB. Funkspruch.) Im heutigen Frühverkehr war eine Tendenz wieder noch nicht zu erkennen. Man tarierte aber un­veränderte Kurse und weiter freundliche Grund- stimmung. Anregungen besonderer Art fehlten. Am Devi^nmartt nannte man London gegen Paris 123,94, London gegen Mailand 92,7250, -London gegen Spanien 39,95, London gegen Kabel 4,8613, London gegen Berlin 20,3680 zu 20,3690, Kabel gegen Berlin 4,19, London gegen Buenos 42,90.

Maienblasen. Bei dem morgen um 19 U&t* vom Turme der Johanneskirche stattfin­denden Maienblasen bringt der Verein für christ­liche Musik folgende Stücke zu Gehör: 1. Choral: »Bringt her dem Herren Lob und Ehr", von Dikolaus Decius. 2. »Gottvertrauen", von S. Muller. 3. »Don des Rheines Strand" (Volks­lied), von Karl von Diebusch, 1825.

** Die ä 11 e ft e Einwohnerin von Gie - ß e n. Am kommenden Sonntag vollendet Frau Pfarrer P r e u s ch e n Witwe, Marburger Straße Nr. 20 wohnhaft, bei bester Gesundheit ihr 94. Le­bensjahr. Die alte Dame, die die älteste Einwohnerin unserer Stadt ist, beschäftigt sich noch selbst in ihrem Haushalt, den sie gemeinsam mit einer Tochter führt.

** Keine Betriebsein Stellung. Die Firma Bender 8- Co. in Gießen bittet uns mit- zuteilen, daß der Betrieb der Zigarrenfabrik Bender & Co. durch den Verkauf des Grundstückes Bis- marckstraße 24 an die hessische Regierung (ogl. Land­tagsbericht) in keiner Weise in Mitleidenschaft ge­zogen wird. Der Betrieb wird vielmehr aufrecht- erhalten.

* Hessische Evangelische Vereini­gung. Die Hessische Evangelische Vereinigung (Friedberger Konferenz) wird am 3. Juni in Frankfurt ihre diesjährige Hauptversammlung halten. Im Mittelpunkt der Tagung steht die wichtige, die kirchliche Oesfentlichkeit stark be­wegende Frage des irgendwie gearteten Zu­sammenschlusses der evangelischen Landeskirchen von Hesten-Darmstadt, Hessen-Kassel, Hessen- Dassau, Frankfurt und Waldeck. 3n den kompli­zierten Fragenkomplex werden zwei Kenner ein­führen: Llniversitäts-Professor D. Cordier, Gießen, und Landeskirchenrat D. Waitz, Darm­stadt. Die Tagung dürfte aus allen Teilen Hessens gut besucht werden.

* Der nationalsozialistische deut­sche Studentenbund, Ortsgruppe G i e ß'e n, veranstaltete am vorigen Freitag­abend im Saale deS früheren Hotel Einhorn eine öffentliche Versammlung, in welcher Stadt- rat ©eigner aus Worms über das Thema: »Der Freiheitskampf des deutschen Volkes" sprach. Dach Einleitungsworten des Versammlungslei­ters. Studienrat Dr. Blank, erläuterte der Re­ferent, der selbst dem Arbeiterstande angehört, in längeren Ausführungen die Stellung der Ar­beiterschaft zum Dationalsozialismus. Er besprach die Llrfachen der heutigen Dvt, die ihren Ur­sprung nicht in dem verlorenen Kriege, sondern in der günstigen wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands vor dem Kriege habe. Durch die Umwandlung Deutschlands vom Agrar- zum In­dustriestaat sei der Jnlandmarkt nicht genügend aufnahmefähig gewesen, so daß die deutschen

Kaufleute gezwungen gewesen seien, im Ausland Absatz für ihre Ware zu suchen. Mit dem Er­scheinen des deutschen Konkurrenten auf dem Weltmarkt habe sofort ein starker Konkurrenz­kampf gegen Deutschland eingesetzt, der aber die Aufwärtsentwicklung der deutschen Wirtschaft und die Steigerung ihres Absatzes nicht habe hindern können. Dachdem alle Mittel, Deutsch­land vom Weltmarkt zu verdrängen, gescheitert seien, habe man mit der Bündnispolitik (Ein­kreisungspolitik) eingesetzt, die ihre Auswirkung dann im Weltkrieg gezeigt habe. Die Hoffnung der Feinde, uns während. des Krieges wirt­schaftlich zu ruinieren, sei bank des ^Imstandes, daß der Krieg sich in der Hauptsache in Fein­desland abspielte, zunichte geworden. Dach Be- endigükßg des Krieges sei durch das Versailler Diktat die militärische Macht Deutschlands zer­schlagen worden, in der Absicht, uns auch wirt­schaftlich zu vernichten. Die Auswirkung der späteren Diktate zeige diese Absicht In bester Weise. Der Redner tarn dann auf die Verhält­nisse in der deutschen Wirtschaft zu sprechen, deren allmähliche völlige Lahmlegung beabsich­tigt sei. Im zweiten Teil seines Vortrags sprach der Vortragende über die innerpolitischen Ver­hältnisse. Er schilderte die Revolution und ihre Auswirkung, zeigte die Folgen der Inflation, um sich dann mit der Spaltung der deutschen Arbeiterbewegung zu beschäftigen. Weiter -zeigte der Redner die Auswirkungen der Steuergesetz­gebung auf die Verhältnisse in der Wirtschaft, schilderte die Zustände in Rußland, das, obwohl Agrarstaat, teilweise Ernährungsschwierigkeiten habe, und wies darauf hin, daß eine Üeber- tragung der russischen Verhältnisse auf Deutsch­land bre Zertrümmerung des letzten Restes der Wirtschaft bedeute. In weiteren Ausführungen behankrlte der Redner dann noch die Frage: Wie wird es besser?" Er vertrat dabei die Auf­fassung, daß an Stelle des Parlamentarismus die Diktatur treten müsse, zeigte die Auswirkung dieses Regierungssystems in anderen Ländern, um nach einer kritischen Beleuchtung der Par­teien auf Dachteile der Beeinflussung der Poli­tik durch die Berufsstände hinzuweisen. Eine Aussprache fand nicht statt.

GDA. -Bezirksjugendtag i n ® t e l- berg. Am vorigen Sonnlag trafen sich die Jugendgruppen des GDA. im Bezirk Ober- hessen-Lahngau-Dillkreis zum ersten Bezirks- jugenbtag auf der Burg Gleiberg, der als Auf­takt galt zum Gaujugendtag Hessen in Marburg an Pfingsten. Bezirksjugendobmann Mathis begrüßte die Jungscharen, sowie Gaujugendsekre- tär Drost, Bezirksvorsihender Zecher und Geschäftsführer Mack, deren gemeinsamem Wir­ken Hand in Hand mit dem Führer kreis das Aufblühen neuer Gruppen zu verdanken sei. Die folgende Ansprache des Herrn Zecher zeich­

nete den Weg der GDA.-JugendarbeU von Eisenach über Goslar zum Rcichsjugendiag in Dürnberg, welche zum Leitsatz führte: »Da- Alte ehren, aber das Dcue wollen!", und der Jugend den Reichspräsidenten von Hindenburg als Ver­körperung dieses gesunden Zeitgeistes vor Augen stellte. Gaujugendsekretär Drost wies auf den Gemeinschaftsgeist hin. der heute in Sport und Beruf sich durchzusetzen beginne und dessen Tra­ger die Jugend sein müsse. Es sei die Führern Aufgabe der Angestelltenjugendbewegung, die Ju­gend zur Pflichterfüllung und VcrantwortungS- freudigkeit heranzuziehen. Geschäftsführer M a ck unterstrich diesen Gedanken, indem er hervorhob, daß der Führer in der Jugend diese nur dann voranbringen könne, wenn er viele Mitarbeiter finde, die er dankbar anerkenne. So sei die ihm zuteil gewordene Ehrung mit dem .Bundesring" in der Hingabe aller zur GDA.-Sache begründet, die in vorbildlicher Weise Herr Mathis in der Vezirksjugendarbeit geleistet habe. In der anschließenden Singestunde wurden neue Schar­lieder eingeübt. Am Dachmittag kamen Spiel und Sport zu ihrem Recht. Herr MathiS wurde wiederum zum 'Bezirksjugendobmann ge­wählt, als BezirkSsportwart der Jugendbündler E. Rohrbach.

Kunst und Wissenschaft.

Frankfurts neuer Vühnendirektor.

Die Verwaltung der Frankfurter Städtischen Büh­nen, an deren Spitze bisher zwei Direktoren stan­den, soll in Zukunft in einer Hand zufainmengefaßt werden. Als künftiger Verwaltungsdirektor ist Stadtamtmann Georg Staubesand in Aussicht genommen. Der bisherige Direktor Dr. Seckel scheidet am 1. Juli aus den städtischen Diensten aus, während sein Kollege hl ick in ein anderes städtisches Amt versetzt worben ist.

Klus ber Provinzialbaupistadi

Gießen, den 23. Mai 1930.

Oie Srsahfrou.

Die »Erfatzfrau" wird in kommenden Tagen ein neuer Beruf werden.

Denn in der heutigen Zeit Frau zu sein, be­deutet mehr, als in den geruhsamen Tagen un­serer Großmütter. Frau zu sein, ist eine Auf­gabe geworden, die Gewandtheit. Wissen, Hin- aabe, Entsagung und natürliche Fähigkeiten ver­langt.

Dach der neuesten Stattstik der Frauenvereine sind mm schon 43 Prozent ber verheirateten Frauen berufstätig. And gerade diese Frauen, deren Tag durch Arbeit auSgefüllt ist, wären glücklich, jemanb aik finden, der alle- daS tun Würde, wozu sie selbst keine Zeit mehr haben.

Hier wird die Tätigkeit der Erfatzfrau beginnen.

Du kannst jetzt schon eine Hilfskraft inS HauS nehmen, die für deinen Mann kocht und ihm die Kleider richtet.

Aber eS müßte noch jemand da fein, der seine Diät überwacht, ihm bei Kopfweh Umschläge be­teilet und den Wecker stellt.

Jemand, der ihn mahnt, endlich an die Mutter iu schreiben, der seine Hemdknöpfe einknöpft und ihn daran erinnert, daß er sich die Haare schnei­den lassen muß.

Jemand, der ihn mit immer fröhlichem Gesicht unter der Türe empfängt, wenn er vom Ge­schäft nach Hause kommt, und der einen Freu­denschrei auSstößt, wenn er von seinen Vereins­abenden vor Morgengrauen heimkehrt.

Jemand, der seine Pantoffel und seine Haus- joppe holt, der die Handtücher immer über den Halter hängt, der seinen Rasierapparat reinigt und der mit aller Energie dafür sorgt, daß er die Socken wechselt, wenn er bei Regenwetter draußen war.

Jemand, der halbe Dächte auf ihn wartet und bann geduldig die langen Erzählungen anhört, in die hinein seine Alibis wie goldene Weisheiten geflochten sind.

Jemand, der sich mit ihm an einen Stammtisch letzt, der für die eigene Frau nicht das geringste Interesse hat, der ihn zu Boxkämpfen und Fuß­ballspielen begleitet, und der seine gewiß gut pointierten Witze zum 250. Male mit anhört und dennoch herzlich darüber lacht.

Jemand, der selbst dann guter Laune ist, wenn er polternd, verstimmt und brummig an­fällig an einem Taa nach Hause kommt, an dem seine Frau sich auch einmal die Freiheit nimmt, Xopsweh zu haben.

Jemand, der ihn umsorgt, verhätschelt, sich um ihn bemüht, aus ihn wartet, ihn oft zur Mäßi­gung anhält und alles das tut, was ein natür­licher Mann verlangt, außer, daß er ihn begeistert und liebt.

DaS muß natürlich die Aufgabe der Frau sein!

DaS alle- wird zu dem Berus der Ersahfrau 1 gehören, der sich vermutlich demnächst erschließt.

Denn die Frau von heute wird sich nach so einem »Jemand" umsehen müssen, der ihr we- nigstens einen Teil der geschilderten Lasten unt> Pflichten abnimmt, die die Männer von heute als selbstverständlich ansehen, und die sie durch ihre gesteigerten Lebensansprüche einfach in den beruf der Ehefrau mit hineingeschmuggelt ha- hxn, ohne ihrerseits dafür eine Gegenleistung zu gewähren. M. A.

Bornotizcn.

Tageskalender für Freitag. Stadt- lhcater:UReine liebe dumme Mama", 20 bis 22.15 Uljr. Die Christengemeinschast, Bewegung für religiöse (Erneuerung: Vortrag überDie Frauen- xesialien bei Ibsen und Strindberg. Ein Beitrag zur modernen Frauenfrage", 20.15 Uhr, Universität, 12 Stock, Hörsaal 41. Lichtspielhaus, Bahnhof- (trabe: Ton. und SprechfilmDer unsterbliche Dump"; 2 3 Uhr: NachtvorstellungGeißel der Menschheit". Astoria-Lichtspiele:Zwischen vier­zehn und siebzehn" undDer Kampf um die Ray- field-Mine".

Stadttheater Gießen. Man schreibt ms: Heute findet die letzte Vorstellung im Frei- tagabonnement, »Meine liebe, dumme Mama", Lustspiel, statt. Am Dienstag, 27. Mai, wird diese- Stück zum letzten Male aufgeführt, und ;war als letzte Mittwochabonnement- vorstellung. Die letzte Vorstellung in der Winter- lpielzeit ist am Eamtag, 31. Mai, nachmittags 4 Uhr, Schülervorstellung, »Clavigo". Kleine Preise.

Beiriebsrechnung

findet man die einzelnen Kapitel wie folgt ver­zeichnet:

Allgemeine Verwaltung: Einnahme 12 340 Mark (10 000 Mark im Vorjahre), Ausgabe 39 815 Mark (37 515 Mark im Vorjahre).

P o l i z e i w e f e n: Einnahme 25 500 Mark (21100 Mark), Ausgabe 32 100 Mark (27 364 Mk ).

Schulwesen: Keine Einnahmen, 4700 Mark Ausgaben, wie im Vorjahre.

Kunst und Wissenschaft: Keine Einnah­men, 2040 Mark (1340 Mark) Ausgaben.

Bauwesen: Einnahme 3951 Mark, wie im Vorjahre, Ausgabe 14 365 Mark (14 265 Mark).

Allgemeine Förderung der Wirt­schaft: Keine Einnahmen, 8696 Mark (6996 Mk.) Ausgaben.

Wohlfahrtspflege und Gesundheits­wesen einschl. Erwerbslosen- und Wohnungsfür- [orge: Einnahme 285 700 Mark (289 760 Mark), Ausgabe 664 000 Mark (641 660 Mark).

Anstalten und Einrichtungen: Ein­nahme 3620 Mark, wie im Vorjahre, Ausgabe 11710 Mark (7610 Mark).

Finanz- und Steuerwesen: Einnahme 661518 Mark (598 985 Mark), Ausgabe 175 203 Mark (145 966 Mark). An Kreis steuern sollen 443 821 Mark gegen 454 656 Mark im Vorjahre eingehen. Aus dem Reste- und Aus g Le ichs,- stock sollen 136 674 Mark, gegen 62 758 Mark im Vorjahre, entnommen werden.

Kapitalvermögen und Kapital- schulden: Keine Einnahmen, 40 000 Mk. Aus­gaben, wie im Vorjahre.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Gemeinden.

Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 24. Mai. Vor­abend 7.45 Uhr; morgens 8.30 Uhr; abends 8.35 und 9.15 Uhr.

Israelitische Religionsgesellschasl. Sabbatfeier den 24. Mai. Freitag abend 7.40 Uhr ; Samstag vor­mittag 8 Uhr; nachmittags 4 Uhr; Sabbatausgang 9.15 Uhr. Wachengottesdienst morgens 6.30 Uhr; abends 7.15 Uhr.

Läßt sich Kaffeeduft konservieren?

Das Beste am Kaffee das Aroma geht gewöhnlich schon bei der Zubereitung ver­loren; es verfliegt. Daran ist unser hartes Wasser schuld; es verträgt sich schlecht mit dem Kaffee. Wir müssen dem Wasser des­halb die Stoffe zuführen, die es braucht, jm den Kaffeeduft festzuhalten und zu konser­vieren. Das tut ,,Webers Carlsbader i Es macht das Wasser für den Kaffee tauglich, wertet die Bohnen Sus u. bringt das ganze Aroma bis In die Tasse auf den Tisch.

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