Dr. Pedersen zog schnubbernd die Luft ein ..Unbegreiflich, hier können doch kaum mehr als 20 Grad sein."
„Zwanzig, Doktor! Stimmt!" — Der Direktor wies auf ein Thermometer an der Wand. „20 Grad, Herr Doktor, nicht weniger aber auch nicht mehr. Ständig erneuerte Frischluft von 20 Grad Celsius und 55 Prozent Feuchtigkeit."
„Ton, Herr Direktor! Ich gestehe, der Anfang ist vielversprechend. Aber wenn die Ausnahme steigt, wenn erst alle Lampen brennen, wie wird's dann?"
„Dann, lieber Doktor, dann erneuert die Frischluftanlage, die wir hier eingebaut haben, die gesamte Atelierluft alle sechs Minuten. Also schlimmer als während der ersten drei Minuten kann die Sache unter keinen Umständen werden."
Prüfend sah sich Dr. Pedersen im Atelier um-
„Hm ... sechs Minuten.- Der Raum hier wird ungefähr 6000 Kubikmeter Luftinhalt haben ... alle sechs Minuten erneuert — das dürfte doch einigermaßen knattern, zischen und rauschen. Wie verträgt sich denn das mit Ihren Tonfilm-Aufnahmen?"
Der Direktor schlug ihm auf die Schulter. — „Das ist ja gerade der Witz bei der Sache. Doktor, daß der Luftwechsel durch ein ganz raffiniertes Dchalldämpfungssystem vollkommen geräuschlos vonstatten geht. Zischen und Rauschen?! Wo w r hier jeden Sperling Wegfangen müssen, der sich etwa ins Atelier verfliegt. Wo
denken Sie hin, hier dürfen nicht mal bi« Flohe husten. toerui Tons.lm-Aufnahme ist."
„Achtung! Ruhe! Ausnahme!", schrie das Megaphon. Alle Lampen flammten auf, das S-ie! begann. Minuten summten sich zu Viertelstunden, bis endlich der letzte Ton verl.ungen. die Szene beendet war.
„Ra, Doktorchen. was sagen Sie jetzt?"
„Fab lhaft, Herr Direktor. Immer noch 20 Grad. Ich erkläre mich für geschlagen. Aber sagen Sie. das mühte doch auch etwas Gutes für die Kino- Theater sein?"
„Richtig geraten, Verehrtester. aber Sie kommen mit Ihrem Vorschlag etwas post fcstum. In Amerika wenigstens hat man das schon lange. Da hängen die Riesenthermometer an dem Ein- gang, die an heißen Sommertagen die Kühle des Innenraumes anzeigen und erzielen damit vollere Häuser als mit luiuriösen Innenausstattung aen und ähnliche Scherzen. Der Zudrang zu diesen Theatern war so groß, dah die teuersten Anlagen in weniger als sechs Monaten abge- schrieben werden konnten."
„Hm. ja Herr Direktor, dann wärs eigentlich Zeit, daß man auch in Deutschland dazu überginge."
„Richtig, mein Lieber! Ganz meine Ansicht, älnd ich kann Ihnen verraten, dah die Sache schon in Vorbereitung ist. Wenn Sie jetzt einen Artikel über das „Wetter nach Wunsch" schreiben, können Sie Ihren Lesern erzählen, daß auch in Deutschland demnächst Kinopaläste r/.it einer solchen Anlage ausgerüstet werden sollen."
Wirtschast.
Wochenbericht
vom frankfurter Effrktenmarkt.
Auch in dieser Woche änderte sich am Bild der Börse nur wenig. Die anhaltende Orderlo'igkeit war vor allem ausschlaggebend und gab der Tendenz das Gepräge. Die Spekulation zeigte kaum Interesse, zu Deckungen zu schreiten, da die Klagen über das Fehlen des Publikums und des Auslandes am Börsengeschäft beängstigende Formen annahmen. Verschiedentlich kam Material an den Markt, und die Kurse gaben von Tag zu Tag immer mehr nach. Auch die schlechte Lage der Auslandbörsen machte keinen guten Eindruck. Eine Ausnahme machten eigentlich am Rentenmarkt Türken, nachdem hier jetzt unzweideutig bekannt wurde, dah die türkische Regierung ihren Schulden nachkommen wolle. Das Geschäst war in diesen Werten recht lebhaft bei namhaften Kurssteigerungen. Aber der Aktienmarkt wurde hiervon nicht berührt, die Lustlosigkeit hielt an. Von internationalen Papieren waren Chadeaktien auf die schwache Veranlagung der spanischen Valuta stark angeboten und schwächer. Als vorteilhaftes Symptom war lediglich die g ü n st i g e G e l d - Marktverfassung zu bezeichnen. Hieran knüpfen sich erneut die Hoffnungen, dah bald weitere Diskontsenkungen vorgenommen werden dürsten und dem Markt hiervrn ausgehend eine gewisse Garantie für eine oei.ere Geschä tsent,al- tung für die Zukunft gegeben wird. Obwohl der Auftragsmangel anhielt und die Kurse weiter etwas nachgeben mußten, war im Grundton der Börse eine gewisse Widerstandskraft nicht zu verkennen. Zeitweise war auch ein Aufflackern bei der Spekulation festzustellen, so daß zeitweise eine zuversichtlichere Stimmuni aufkam, die ober bald wieder von einer fast noch größeren Lustlosigkeit abgelöst wurde. Anlaß hierzu boten vor allem die Aengstlichkeit der Kulisse und daZ Fehlen der zweiten Hand. Trotz der immer nachgebenden Tendenz waren die Kursverluste in die'er Woche nicht sehr erheblich, wenn man einen Vergleich zwischen den letzten und den Kursen zu Beginn der neuen Woche zieht. Rur in einigen Spezialaktien konnte sich zeitweise eine etwas lebhaftere älmsah'ätigkeit herausbilden. Aber das schnelle Einheimsen schon des kleinsten Gewinnes führte zu Abgaben.
Zum Wochenschluh trat eine gewisse Freundlichkeit etwas mehr in Erscheinung. In der Hauptsache wurde die Stimmung vom Elektromarkt ausgehend zuversichtlicher, so dah schon bei kleinstem Deckungsbedürfnis die Kurse wieder etwas anziehen konnten. Aber auch die vorteilhaften Geldmarktverhältnisse und die etwas bessere Situa'ion an den Auslandb'^rsen waren der Anlaß hierzu. Einen guten Eindruck konnte noch die steigende Ruhrkohlenförderung machen.
Die Spekulation bekundete etwas mehr Deckungsneigung, so dah in Spezialaktien das Geschäft eine Heine Begebung erfuhr. Die Rebenmärkte lagen aber nach wie vor verödet. Trotz eines Einfuhrüberschusses wurden die Ianuar-Auhen- handelszissern günstig beurteilt, da gleichzeitig die Ausfuhr eine Steigerung aufwies. Gegenüber den Kursen der vergangenen Woche waren Danken uneinheitlich veranlagt. Don Elektroaktien hatten Siemens mit minus 6 Proz. den größten Verlust. Schuckert lagen knapp gehalten. AEG. büßten 5 Proz. ein. Gesfürel und Licht & Kraft konnten ihre Abschläge bis auf 4 Proz. vermindern, da Zusammenschluhgerüchte dieser linier» nehmen einen Teilausgleich Herstellen konnten. Kaliaktien schwächten sich von 4 bis zu 6 Prozent ab. Montanaktien standen zumeist im Hinter- grurde und verloren bis zu 3 Proz. Kunstseidepapiere lagen auf Meldungen von Detriebsein» schränkungen schwächer, konnten sich aber infolge der etwas besseren Situation leicht erholen. Schiffahrtswerte und Zellstoffaktien waren gehalten. Reichsbankanteile leicht gedrückt, doch muh der Dividendeabzug berücksichtigt werden. Am Rentenmarkt traten, wie schon erwähnt, Türken in den Vordergrund. Aber auch für Oesterreicher, Serben und Ungarn bestand bei gebesserten Kursen Rachfrage. Deutsche Anleihen halten kleineres Geschäft, lagen aber gut gehalten. Am Geldmarkt waren Tagegeld mit 6 Prozent reichlich angeboten. Am Devisenmarkt war Spanien schwach. Aber auch die Mark mußte elwas nachgeben, was jedoch scheinbar au' die reichlichen Goldkäufe zurückzuführen sein dürfte.
Wochenbericht
vom Frankfurter Produktenmarkt.
Die wiederum schwächeren Meldungen von den Auslandmärkten und das weiterhin sehr schwache Mehlgefchäft liehen auch zu Beginn der neuen Woche keine Unternehmungslust aufkommen. Bei sehr geringen Umsätzen neigle die Tendenz weiter zur Schwäche.
Weizen war infolge 4et schwachen Veranlagung an den kanadischen Pools stark vernachlässigt. Auch der weiter unbefriedigende Mehlabsatz drückte hier auf den Markt, so dah bei etwas stärkerem Angebot der Preis weiter nachgeben muhte. Bei weiter großem Angebot, namentlich von feiten der Bauernschaft, war Roggen trotz der Stützungsaktion schwächer. Während die Loconotiz aus dem erwähnten Grunde ziemlich gehalten war, waren die Terminpreise erheblich niedriger. Der Abruf von Mehlen war wieder schwach, so dah trotz der Ermäßigung der Weizenmehlpreise von feiten der Mühlen- tonvention keine Belebung des Geschäftes zu verzeichnen war. Roggenmehl stärker vernachlässigt. G e r st e still bei nachgebenden Preisen.
Hafer verzeichnet« ruhigstes Geschäft, doch gab der Preis infolge der sch.cchien Lage am Roggen- marue ebenfalls nach. Am Mais markt« konnte die zum Schlüsse der vergangenen Woche eingetretene Erholung kein« Fortschritte machen, im Gegenteil, es machte sich stark« Derkaufsneigung gellend, so dah der Preis ganz erheblich niedriger war. Von Kleie konnte sich Wei'en- kl:ie gut behaupten, während Rog^e.kleie schwächer lag, da Roggenlleie den Schrot e.scht. Hülse n f r ü ch t e stark ermäßigt. Rauhfuttermittel und Kartoffeln gut gehalten. Der Wochenschluh war weiter lustlos und schwächer. Lediglich Roggen konnte sich durch weitere Stützungskäufe halten.
Im Vergleich zu den Preisen der vergangenen Woche gaben Mais und Doggenmehl je eine Mark. Weizen und Weizenmehle je eine halbe Mark. Gerste, Hafer und Roggenlleie je eine viertel Mark nach, während Roggen- und Weizenkleie behauptet blieö. Die Woche schloß zu folgenden Rotierungen: Weizen 23, Roggen 17.35 bis 17.50, Gerste 18. Hafer 16, Mais 15,50, Weizenmehl, südd., 38,75 bis 39.50, Weizenmehl, niederrh., 38,75 bis 39 50. Roggenmehl 24,75 bis 26. Weizenkleie 8.. Roggenkleie 8 25, Erbsen, je nach Qualität, 22* bis 33. Linsen, je nach Qualität, 35 bis 80, Heu, südd.. 9,50, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepr.. 5, dto.. gebündelt, 5.25. Treber, getrocknet, 12, Kartoffeln. Industrie hiesiger Gegend, per Zentner 3 Mk.
Wochenbericht vom Frankfurter Schlacl tviehmarkt. Trotzdem der Auftrieb überwiegend Heiner war, konnte sich kein lebhafteres Geschäft entwickeln. Die Stimmung ist nach wie vor infolge der gespannten Wirt chaftslage gedrückt. Die Exportbeteiligung hat weiter nachgelassen, so daß auch die Metzger nur für den notwendigsten Bedarf kauften. Während am Hauptmarkt das Geschält allgemein sehr ruhig war, konnte man am Rebenmarkt für Kälber und Schafe etwas größere Kauflust beobachten. Dagegen waren Schwein« sehr stark darnach- läs.igt und muhten gegen die Hauptmarktnotie- rurgen bis zu 5 Mark nachgeben, wobei noch gr-^-'1- "e^-—verblieb.
Am Rindermarit war d A ftr c"> etwas f<.Lu v,.r. -,giv i. ij.gern Hanöei toucue nahezu orsverkauft. Die Preise blieben durchweg gut behauptet, Kühe kennten etwa 2 Mark gewinnen. Wie sch n erwähnt, hatten Kälber und Schafe am Rebenmarkt recht lebhaftes Geschäft aufzuweiscn. was in der Haupt ache auf den geringeren Auftrieb zurückgeführt wurde. Hier konnten die Preise allgemein etwas anziehen. Der Gesamtauftrieb bestand aus 1436 Rindern, darunter befanden sich 320 Ochsen, 80 Bullen. 530 Kühe und 350 Färsen, ferner aus 1361 Kälbern, 311 Schafen und 5333 Schweinen. 2m Vergleich mit dem Auftrieb der vergangenen Woche waren 26 Rinder. 182 Kälber und 188 Schaf« weniger aufgetrieben, während 315 Schweine mehr zum Verkauf standen.
Bezahlt wurden per Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 53 bis 53, a2) 52 bi3 55, bl) 45 bis 51; Bullen a) 53 bis 57, b) 47 bis 52; Kühe a) 46 bis 49. b) 41 bis 45. c) 31 bis 40,
d) 28 bis 33; Färsen a) 53 bis 59. b) 52 bis 55,
c) 48 bis 51. Kälber b) 73 bis 73, c) 63 bis 72,
d) 62 bis 67. Schafe a) 48 bis 53, b) 40 bis 47.
Schweine b) 73 bis 75. c) 74 bis 76, d) 74 bis 76, e) 71 bis 74. Verglichen mit den Preisen der vergangenen Woche waren Ochsen, Bullen und Färsen unverändert, während Kälber bis 5Mk., Kühe bis 2 Mark und Schafe bis zu 1 Mark gewinnen konnten. Schweige verloren bis zu 5 Mark.
•
0 Frankfurter Handelsbank A. - G. vorm. Frankfurter Viehmarktsbank, Frankfurt a. M. Der Aufsichtsrat befchloß. der auf den 2. April einzuberufenden Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von wieder 10 Prozent vorzuschlagen.
Frankfurter Börse.
Eigene Drahtmeldung des „Gießener Anzeigers"
Frankfurt o. 9)1., 22. Febr. Tendenz: ge- schäftslos. — Auch zum Wochenschluh änderte sich an der Geschäftslosigkeit der Börse kaum etwas. Infolge des anhaltenden Ordermangels und der fehlenden Anregungen kamen zu Beginn des Marktes kaum Umsätze zustande. Die ungetlär- ten innerpolitischen Verhältnisse und die wenig günstigen gestrigen Auslandbörsen mahnten zur Zurück- hallung. Der Geldmarkt war zu dem bevorstehenden
Ultimo ebenfalls etwas angespannter, doch konnte hiervon ausgehend keine Veist.mmung P.atz greifen, da im großen und ganzen die Gelümarrtverhältniste als gü. ft.g beurteilt wurden. Infolge der Geschäftslosigkeit verhielt die Spekulation sich aber re- serv.crt und schritt vereinzelt zu Abgaben, so daß sich bei eher schwächerer Tendenz kleine Abschläge ergaben. Zu den ersten Kursen kamen kaum Kurs- not.erungen zustande. Am Elektromarkt eröffneten Siemens 2 v. f). schwächer. AEG. lagen wenig verändert. Am Chcmiemarkt gaben Farben 1 o. ch. nach, Deutsche Erdöl verloren 2,75 o. H. Am Montanmarkt war die Umsatztätigkeit gering. Nur Ilse Bergbau machten eine Ausnahme und waren leb» Hosier und gebessert. Dieses Papier gewann auf höhere Absatzschätzungen 4 o. S). Don Kaliaktien konnten Aschersleben 1 o. H. anziehen. Reichsbank lagen behauptet. Renten gaben überwiegend etwas nach. Im Verlaufe bewerte sich die Tendenzgcftal- tung. Auf vereinzelte Rückdeckungen ergaben sich gegen Anfang zumeist Erholungen bis zu 1 v. H. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6 v. H. etwas leichter. Am Devisenmarkt nan/te man Mvrk gegen Dollar 4,1895, gegen Pfund 20 “650, gegen Paris 124 28, London gegen Kabel 4,861250. gegen Madrid 39,50, gegen Mailand 92,85, gegen Schweiz 25,1975, gegen Holland 12,1261.
Berliner Börse.
Eigene Drahtmeldung des „Gießener Anzeigers".
Berlin, 22. Febr. Die ungeklärte politische Situation bewirkte stärkste Zurückhaltung aller Kreise für die heutige Samstagdörse. Schon vormittags ließ sich ein Nachgeben des Kursniveaus voraussehen. Der ^fte Neuyorker Schluß konnte nur wenig an der Stimmung ändern, und die Meldung, daß in Londoner Börsenkreisen mit einer weiteren Reduki on der Bankrate gerechnet wird, fand sehr skeptische Beurteilung. Alle diese Momente mußten aber zu Beginn des offiziellen Verkehrs gegen die Geschäftslosigkeit verblassen. Das Niveau log überwiegend 1 bis 2 v. H. unter gestrigem Schluß. Auffallend schwach tendierten Zellstoffwerte, von denen Waldhof und Feld- mühle 3,90 bzw. 3 v. H. verloren. 2 dis 3 o. H. gedrückt lagen ferner Schubert & Salzer, Deutsch« Atlanten, Deutsche Linoleum, Schuckert. Siemens, Berliner Handelsgesellschaft. Durch Widerstandsfähigkeit fielen Koliwerte auf die günstigen Adsatz- schätzungen des Kalisyndikats für Februar auf. Von Kohlenwerten lagen Ilse Bergbau und Essener Steinkohlen 4 bzw. 1 v. H. gebessert. Deutsche Kabel plus 2 v. H. und Licht & Kraft plus 1 v. H. ebenfalls freundlicher. Die übrigen Märkte waren der Tendenz entsprechend etwas schwächer. Deutsche Anleihen nachgebend. Ausländer geschäftslos. Pfand briefmarkt unentwickelt. Der Geldmarkt war unverändert leicht. Nach den ersten Kursen wurde es ziemlich uneinheitlich und teilweise weiter nachgebend. Später trafen für Siemens, Schuckert. Farben usw. einige verspätete kleine Kauforders ein, worauf diese Papiere etwa 1 v. H. anzogen. Ein Dementi, wonach ein Verkauf von 30 v. H. des Aktienkapitals der Deutschen Atlantischen Telegro- phen-Gesellschoft an eine unbekannte amerikanische Finanzgruppe nicht stattgefunden habe, fon^em durch deutsche Banken verhindert worden fei, fand stärkere Beachtung.
(Sinaefonbf.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Hygiene??
Im Zeitalter der Hygiene fragt man sich, wie es zu verantworten ist, daß unsere Straßen in diesen kalten und trockenen Tagen ohne jede Anwendung von Wasser gekehrt werden. Vorübergehende müssen eine Zone häßlichsten Staubes durchqueren, der sich in Mund, Nase und Augen setzt, gar nicht erst zu reden von den bedauernswerten Straßenkehrern, die mit ihrem mehr oder weniger unterernährten Organismus dieser Wolke von Dauerinfeftion ausgesetzt sind.
Ferner möchte ich die Aufmerksamkeit des wieder zum Leben erweckten Hausfrauenvereins auf einen Uedelstand lenken, der einem immer von neuem unerfreulich und widerlich ist. Cs gibt hier noch eine ganze Anzahl Lebensmittelgeschäfte, in denen Nahrungsmittel mit den Händen angefaßt und verabfolgt werden, mit den gleichen Händen, die das Geld in Empfang nehmen, das Wechselgeld heraussuchen und die während des Bedienens an» gehustet werden und eine eotl Schnupfennase bedienen müssen. Der einzelne ist da machtlos. Es wird sehr unliebsam empfunden, wenn man etwas sagt, und gebessert wird nichts. H.S.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlosienen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6 v. H., Lombardzinsfuß 7 v. H.
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Aueloi..Rechten.......
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De»gl. ohne Auslvl.-Rechte . . . 8% Hell. Bvlksktaat von 1929
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97
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Romm.-ib.. R. 16......
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Berlin, 21. Jc‘ru<>r
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Brief
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belgische Noten .......
Dättt'che Noten........
Englischc Noten........
Französische No en ...... Holländtsckie Noten......
.it lientsche Nofn ...... Norwegische Noten......
T uifdi-C -fterr .iiooflronen ^iumänilchc Noten......
schwedische Not^n......
Cch ui-urr Noten.......
Lvanischt Noten.......
Tich chd'lowaktschc Noten . .
Ungarische Noten
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111,73 20-32
16.385
167.56
21,95
111.70
58.83
2.465
111.96
80.70 51.79 12.35
72 92
4,184
58,44
112.17 20,40
16.445
168.24 22.03
112.14
59 07 2.485
112.42 81.02 52.01
12.41
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21. etruar
12. Februar
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20.505


