Einzelbild herunterladen

burgisch

'«Wer,

des Liedes .Sülle

Grössere Wirtschaftlichkeit

ein Beweis für Opels Führerschaft!

Größere Wirtschaftlichkeit!

Generalvertretung: M OTOR WAG E N-VE R K AU F S G E S E L L S C H AFT

Reichhaltiges Ersatzteil-Lager, Groß-Tankstelle

5637 A

GIESSEN, Frankfurter Str. 5256, Fernsprecher 284-"7/48

Vergleichen Sie Größe, Geräumigkeit und Leistung der Opel i,i Liter Vagen mit den geringen Unterhaltung»- und Betriebskosten! Neuer Vergaser - Än­derungen am Motor Kraftsteigerung

in derTat Opel bietet die Leistungsfähigkeit eines teuren Wagens bei Betriebskosten eines kleineren Wagens! Größere Wirtschaftlichkeit aber ist nicht das Einzige, womit die neuen Wagen Sie überraschen. Opels Führerschaft, Opels Ringen um das Beste macht sich überall bemerkbar durch: größere Kraft, Sicherheit, Zuverlässigkeit durch Qualität, mehr Schönheit und Bequemlichkeit durch viele sogenannte «kleine Annehmlichkeiten und durch eine

H.) 3n der rrpignan P gern 6t- Ma. aut« btidlltn Sr und scharf urcheilte di» t nieder, cverleht.- mb dat dort ebvten vor« i) ver'chanzt mit Trünrn«

Das praktische Festgeschenk!

Uteratur C133 kostenlos

Ifmerlft

Miet, ha- t'ßegcl* üugust ve>

reiche Auswahl an Karosserietypen und Farben, Nur Opel ist im Stande, Ihnen solche Vorteile zu bieten. Die große Produktion (/, aller Wagen der 3000 Mark Klasse werden von Opel gebaut) und die damit gegebenen günstigen Einkaufs­möglichkeiten erklären den ausserordentlich hohen Gegenwert, den Sie für Ihr Geld be­kommen. Also - Sie erhalten mehr für Ihr Geld, wenn Sie Opel kaufen. Außerdem - der Opel- Zahlungsplan erleichtert Ihnen die Anschaffung,

die sie das bhaften W Maie izr l her. ölet un» ^eig AamenSch. hen tum g Zungen du

ohne größeren Brennstoff- und ülvef* brauch. Stoßdämpfer vorn und hinten * beeeere Straßenlage geringerer Reifen- venchJeiß. Stabile Konstruktion lange- Lebensdauer I

Die Wirtschaftlichkeit eines Opelwagens ist sprichwörtlich. Noch mehr als die bisherigen aber zeichnen sieb die 1,1 Liter 4 Zylinder Modelle 1931 durch ihre Preiswürdigkeit und Sparsamkeit im Betrieb aus. Größere Kraft - besseres Bergsteigevermögen - höhere Geschwindigkeit - größere Leistung... ohne erhöhte Betriebskosten!

{[ und

mit beschränkter Haftung Spezial - Reparaturwerkstätte

ilnb wie war eS damals 1818? Pfarrer Mohr und Lehrer Gruber waren Freunde, beide jung und nicht gesegnet mit irdischen Gütern. Mohr bringt seinem Freund als einziges Weihnachts- gcfch.'nk die drei Strophen -

Dacht". Es ist aus einem Spa

ES gibt wohl kein Lied, das so über die ganze Erde verbreitet ist. Lind wo deutsche RKmschen wohnen, wird es gesungen, sei eS am Rande der Wüste, mitten im älrwald, in dec weiten Steppe, auf stürmischem Meer, oder in den Eisregionen des Rordens. Es hat sich die Welt erobert. Sei« ncm Zauber erliegen wir immer wieder, auch wenn das Weihnachtssest nur angedeutet werden form durch einige äußere Zeichen.

-ilnö so soll es auch diesmal nicht fehlen am Heiligen Abend, soll uns erheben und erfreuen. Es soll in einer Stunde erklingen, in der wir finstere Wollen und Schatten verscheucht haben.

Aus dem Schein der ? ^h achtLke.-zen. aus den glanzenden Kinderaugen soll auch ein Seil in un­tere Herzen überge.^e.u -a.m feiern wir, trotz aller Aot, doch glückliche Weihnachten. P.

Linser neuer Roman.

2n der heutigen Ausgabe deS ..Siebener An­zeigers" beginnen wir mit dem Abdruck eines nnren Romanwerkes, bas die gestern zum glück- innen Ende geführte KriminalgeschichteDer Drei- Sehnte" von Anny von Panhuys ablösen soll und sich, wie wir zuversichtlich hoffen, eines nicht geringeren Interesses bei unserer Leser- chaft zu erfreuen haben dürfte. Es handelt sich diesmal nicht um einen Kriminalfall, son­dern um einen modernen Gesellschafts- und LiebeSrvman, der, im gegenwärtigen Deutsch- land spielend, seine reichbewegte Handlung aus nicht alltäglichen Konflikten entwickelt: er heißt

Oie kleine Nicolette" von Paul Hain

Ad ist das jüngste, erst vor kurzem beendete Werk des beliebten und neuerdings sehr erfolg- reichen Schriftstellers. Der Roman vereinigt in hd? alle Vorzüge der gefälligen und leichtflüssi- gen Erzählergabe Hains: der Autor hat mit V^^^^ologifch geschickten Gegenüberstellung und Kontrahierung der Hauptpersonen und der entscheidenden Schauplätze der Erzählung, durch eine wohlabgewogene Mischung ernster und hei­terer Motive und vor allem durch die sehr wirksame Steigerung der temperamentvoll ent­wickelten Konflikte einen echten und rechten Liebes­roman geschaffen, der dem Geschmack und dem Lesebedürfnis breiter Publikumsschichten zweifel­los aufs glücklichste entgegenkommt.

Do dürfen wir wohl annehmen, mit der Er­werbung unseres neuen Romans einen nicht -minder guten Griff getan zu haben als mit der Veröffentlichung seiner Vorgänger: wir möchten unseren Leserinnen und Lesern mit diesem Werk eine besondere Weihnachtsfreude bereiten und wir hoffen, daß es allenthalben den Anklang findet, den es als eine bis zuletzt spannende und unterhaltende Lektüre verdienL

Städtische Noihilfe.

Don der Geschäftsstelle der Städtischen Rot- Hilfe wird unS mitgeteilt:

Wir stellen dankbar fest, daß der in Zeiten besonderer Rot stets bewiesene Opfersinn der Gießener Bürgerschaft zum Besten der Städtischen Rothilfe wiederum rege erwacht ist. Doch außer- ordentlich groß ist die Rot der Zeit, die einen erheblichen Teil unserer Mitbürger betroffen hab Damit steigert sich auch das Bedürfnis zu einer allgemeinen Hllfeleistung von Mensch zu Mensch. Die öbentlichen Mittel werden stark beansprucht: sie dienen der Linderung der äußersten Rot, reichen aber zur Befriedigung aller gerechten Ansprüche der Fürsorgebedürftigen bei weitem

Un,lpru*] A Ä !l°ne hm 2*n9 bts

V zlls

DieA..

Hüll unter

'Mim.

'Ilgen Ufa- der Erst. ft'0- öeihina

Silrns Jt m ban Heutigen, fntenhun» des Silins

.__..... -»paziergang von Obern-

ovrf nach Arnsdorf entstanden! War daS nicht die schänfte Gabe, die ie an einem Heiligen Abend dargebracht wurde? Und Franz Gruber fand noch in derselben Stunde die wundersame, uns bis ins innerste Herz rührende Weite. Aus der Gitarre begleitete er dann in dem kleinen Kirchlein zu Oberndorf das neue, wie vom Himmel gefallene Lied.

Festabend eine heitere Erstausführung angefetzt. Der Opercttenschlager von Walter und Willi Kollo, .Drei arme kleine Mädels", wird ein­malig aufgeführt. Diese einmalige Operetten­vorstellung ist alS Gastspiel der Bereinigten Operetten-Bühnen Bochum-Hamborn sestge- IcflL Die Dvrstellung beginnt 18.30 Ahr.

Kauft WohlfahrtSbriefmarken^ 3in heutigen Anzciaentell weist die Giehenco Rotbilfe er.ieut aus den WohllahrtSbriefmarken- Der.aus hin, der noch bis zum 15. Januar 1931 statlfindet. und dessen Ertrag zur Linderung der zunehmenden Rot weiter Bevölkcrungskrels« bestimmt ist. Für die Gießener Rothilfe erfolgt ber Vertrieb der Wohlfahrtsbriefmarken durch daS Städtische WohlsahrtSamt. Von den Wohl- fahrtSbrtefmarken, die vom Städtischen Wohl­fahrtsamt bezogen sind, fliehen 80 Prozent deS Reinertrags der Gießener Rothilfe zu. Um diese« Hilfswerk für unsere einheimischen bedrängten Mitbürger zu fördern, sei jedermann der Bezug von WohlsahrtSbriefmarken durch daS Städtische Wrchlsahrtsamt dringend empfoh.cn. Rähercs ist aus der Bekanntmachung ersichtlich.

" Der Postdtenst am Goldenen Sonntag. Am morgigen Sonntag, 21. Dv- zember, ist die Paketannahme beim Gießener Postamt von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 U&r geöffnet: Schalterdienst ist wie Sonntags» ebenso die Orts-Briefzustellung und die Brief­kastenleerung. Die Orts-Poketzustellung findet nur vormittags statt. Die OrtS-Geldzustellung und die Landzustellung fallen aus.

** Der Ladenschluß am Heiligabend >st auf 17 Uhr fcstgclegt worden. Lebensmittel-, (9c* nußmittel, und Blumengeschäfte dürfen bis 18 Uhr offenhalten. Näheres in der heutigen Bekannt­machung.

"Der Hochbehälter angeschlossen. Der neue Hochbehälter wurde nunmehr an bas Wasserwerk Qucckborn angeschlossen. Die Wasser-' Versorgung unserer Stadt ist damit selbst für außer- ordentliche Fälle sichergestellt. Wir verweisen in die­sem Zusammenhang auf den Artikel über den Hoch- behälter an anderer Stelle dieses Blattes.

** Wochenmarkt. Wegen Ausfalls des Don- ncrstag-Wochenmarktes findet in der nächsten Woche der Markt am Dienstag und Mittwoch in der Marktlaubenftraße statt.

" Die Museen und der Heidenturm sind am Sonntag zwischen 11 und 13 Llhr bei kleinen Preisen geöffnet. Die Räume sind geheizt.

* Oberhessischer Kun st verein. Die Weihnachts-Ausstellung .Künstlerhilfe 1930 ist nut noch morgen Sonntag. 21. Dezember, von 11 biS 13 und von 15 bis 18 Ahr, sowie Montags! von 11 bis 13 Llhr geöffnet. Der Ausstellungs­raum bleibt dann bis zu der am 11. Sanuar be­ginnenden neuen AusstellungDer schöne Mensch­geschlossen.

Einbrecher im LebenSmi ttekla- ?e r. 3n der vergangenen Rächt wurde in dem ager einer hiesigen Lebensmittelgrohhandlung in der Rordanlage ein Einbruch verübt. Der Dieb stieg an der Fassade eineS benachbarten Hauses faxy, ging über die Dächer und drang durch eine Dachluke in das zweite Stockwerk deS Lagerhauses ein. Was dem oder den Dieben an Lebensmitteln in die Hände fiel, konnte bisher noch nicht fest- gestellt werden. Dte Diebe scheinen aber bei ihrer Arbeit gestört worden zu sein, denn ein Hund, der im Erdgeschoß untergebracht war. schlug an. Mit Hilfe eines Seiles verließen die Einbrecher den Schauplatz ihrer Tat Die Polizei hat die Ermittlungen ausgenommen.

Aus ver provmzialbouvtstodt

Gießen, den 20. Dezember 1930.

Unsere Weihnachtslieder.

Unbekümmert um der Zeiten Lauf haben die Kinder ihre Weihnachtswünsche zu Papier ge­bracht. WaS sagt aber der Geldbeutel dazu? Wir schütteln bedauernd den Kopf, streichen dieS und daS, und schließlich bleibt nicht viel übrig. Wir seufzen:Es wirb dieses 2ahr nicht so werden tote früher. Schade!"

Aber darf man deshalb schon jetzt Angst haben vor dem Weihnacht sfest? Haben wir nicht schon viel schlimmere Zeiten erlebt? Denken wir an die Kriegsjahre! Wenn wir damals vomFrie­den auf Erden" sprachen, während draußen Mil­lionen unserer Brüder im härtesten Kampfe lagen, hatten wir da nicht einen bitteren Beigeschmack auf der.Zunge? Und nun wollen wir in diesen Tagen verzweifeln? Soll die Rot der Zeit durch den schwärzesten Pessimismus noch schwärzer ge­malt werden?

Dazu ist jedenfalls daS Weihnachtsfest nicht da. Wir feiern ja nicht mit dem Geldbeutel, sondern mit dem Herzen. Und wenn die.Ge­schenke noch so klein sind, oder ganz fehlen, die Freude kann doch unter dem brennenden Weih- nachtSbaum sein. Rur die Kinder wollen wir nicht ganz vergessen. Wenn wir nicht« kaufen können, dann helfen unsere Hände. Eine kleine Puppenschlasstube, oder ein Brettspiel können wir schließlich auch noch selber Herstellen. Die paar Hammerschläge, die unS auf die Finger­spitzen sausen, und der Leimgeruch, der viel­leicht einige Tage in der Küche schwebt, machen die Sache ja noch viel schöner und wertvoller.

EtwaS jedenfalls kann unS nie und nimmer geraubt werden, daS find unsere deutschen Weihnachtslieder. Wer kennt sie alle? Wer weiß, wie alt sie find? Wieviel Millionen Menschen haben sie schon beim Schein der Kerzen mit dankbarem und hofsnungssreudigem Herzen gesungen! Gerade sie wollen wir in diesem Jahre nicht vergessen.

Erinnert wurde ich an sie, alS ich vor einigen Tagen an einer Schule vorbeikam, auS der mir Gesang entgegenschallte. Das alte, liebe Volks­lied ,O Tannenbaum" wurde eingeübt. Wenn auch einzelne Teile immer wiederholt und besser vorgetragen werden mußten, bis es endlich klappte, so bewegten mir die kindlichen Stimmen doch daS Herz.

Und welche Menae schöner Weihnachtslieder haben wir!'Die meisten sind wohl reine Volks­lieder, von dem alten wundersamen .Es ist ein Ros' entsprungen"' angefangen bis zum zartesten und köstlichsten .Sülle Rächt'". Don vielen kennen wir ja die Verfasser und auch die Kompo­nistei., aber find die Weihnachtslieder deshalb weniger Volkslieder als andere?

Schon die Allerkleinsten fingen ,Morgen kommt der Weihnachtsmann",3}r Kinderlein kommet", Alle Jahre wieder", .Vom Himmel hoch" und viele andere. Und wenn wir des Knaben Wun- derhorn aufschlagen, finden wir noch eine ganze Anzahl .Maria in ein Stabilem kam", .Vom Himmel hoch, ihr Englein kommt", .Aus dem Berge, da geht der Wind" usw.

Bei toekber Weihnachtsfeier wird aber nicht von alt und jung ..Stille Rächt, heilige Rächt" gesungen? Die Entstehung dieses Liedes sollte uns auch heute noch ein Trost und eine Zu­versicht fein. Es ist noch gar nicht so lange her, daß es entstand. 3m Jahre 1818 war es, und wir kennen den Verfasser und den Kompo­nisten.

So oft ich das Lied singen höre, oder selber singe, denke ich an jene Weihnacht dort im ein­samen, verlassenen Tal der Salzach. DaS Kirch­lein in Oberndorf, in dem daS schönste aller Lieder zuerst gesungen wurde, steht nicht mehr, aber daS Schulhaus, in dem der junge Lehrer Franz Gruber mit seiner Schwester wohnte. Heber der Tür finden wir eine Gedenktafel:

Stille Rach*, hellige Rachti

Wer hat dich, o Lied, gemacht? Mohr hat mich fo schin erdacht, ®ruber zu Gehör gebrach:: Priester und Lehrer vereint!

Das HauS steht Im stillen Arnsdorf, tm Dalz- ' irgisch.n. Die Stube deS Lehrers Gruber ist un­berührt geblieben.

DLra«

I lagen- des E

Ss

Detter

isklareM

E <

Größerer Wert ohne Preiserhöhung!

2 eitriger Roadster . . . RM 1990 2 eitriges Cabriolet . . RM 2500

4 eitriger offener Wagen RM 2350 4 eitrige Limousine . . RM 2700

fünffach bereift . . . Preite ab Werk

ADAM OPEL A. G.. RÜSSELSHEIM AM MAIN

richt auS. Hier bietet sich den Vereinigungen der privaten Fürsorge uni) allen edeldenkenden und mitfühlenden Bürgern der Stadt ein dankbares Wirkungsfeld durch zweckmäßige Ergänzung der öffentlichen Fürsorge. Sie müssen sich der Mafien- not annehmen und den In einem weiten Teile der Einwohnerschaft noch verborgenen Opfersinn zu Heden versuchen. Die schon bestehende Hilfs­bereitschaft ist im Interesse der Hilfsbedürftigen weiter zu fördern und dem Gesamtwerk nutzbar zu machen.

Das Städtische Wohlfahrtsamt, Gar- tenstraße 2. als Geschäftsstelle der Städtischen Rothilfe. nimmt auch weiterhin Spenden aller Art und Zuwendungen gleich welcher Form seien sie Bcr eld Sch. hr. Klcidungs- und Wäscht stucke, Gutscheine für Lebensmittel, Raturalbezug iMittagStisch usw.) oder dergleichen, stet- dank­bar an und trägt Sorge für ihre zweckmäßige Verwendung. Den bisherigen Spendern fei nicht aulctjt auch im Rainen derjenigen gedankt denen die zugewiesenen Spenden eine Erleichterung ihrer wirtschaftlichen Rotlage bedeuteten."

Unbeteiligte Haussammlungen.

3n diesen Tagen wurde verschiedentlich festge­stellt, daß von feiten verschiedener Organisatio­nen öffentliche Haussammlungen durchgesührt werden, die von der Polizei nicht genehmigt sind. Haussammlungen find, soweit sie öffentlich ver­anstaltet werden, in jedem Falle von der Geneh­migung der Polizei abhängig. Die betreffenden Sammler müssen aber dann im Besitz einer be­hördlich abgestempelten Sammelliste fein. ES dürfte sich daher empfehlen, fich zuvor von der Rechtmäßigkeit einer Sammlung zu überzeugen, bevor man gibt. 3n erster Linie ist aber für die Entgegennahme von Gaben irgendwelcher Art das Städtische Wohlfahrtsamt und die von ihr organi­sierte .Städtische Rothilfe" zuständig.

Des weiteren wurde die Beobachtung gemacht, daß in verschiedenen Höheren Schulen ebenfalls gesammelt wird, und zwar für Berlin. Es er­scheint angebracht, darauf hinzuweisen, daß, wenn schon gesammelt wird, unsere heimische, notleidende Bürgerschaft zuerst berücksichtigt wird.

Vornot izcn.

$ ageskalenderfürSamstag. Erste Reichsku z'christgesell chast .Gabelsb.rge?" und Damenabteilung e. 03.: Weihnachtsfeier in der ^Stadt Lich". Geflügel- und Vogelzuchtverein: Ollonatsversammlung, 20.30 Ahr, bei Gastwirt Henkel. Paddlergilde Gießen e. D.: Klubabend. Pulvermühle. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: »Das Halsband der Königin". Astoria-Licht- spiele:Der Rarr seiner Liebe" und »Das Recht deS Stärkeren".

Tageskalender für Sonntag: vtadttheater: .Goldmarie und Pechmarie", 15 bis 17.30 übt;Geschäft mit Amerika". 19 biS 20 H&r. Lichtspielhaus, Dahnkwsstraße: .DaS Halsband der Königin'". Astoria-Lichtspiele: »Der Rarr seiner Liebe"' und .Das Recht des Stärkeren".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen, Sonntag, 15 Uhr, Märchenvorstellung:Goldmarie und Pechmarie", mit Gesang, Musik und Tänzen, unter der Spiel­leitung von Karl Volck. 18.30 Uhr zum letztenmal: .Geschäft mit Amerika" als Frem­denvorstellung zu ermäßigten Preisen. Diens- tag, den 23. Dezember, im Dienstagabonnement, die Schlager-Zazzoperette: .Meine Schwester und ich.' Mittwoch, 24. Dezember (Heiligabriid), ge­schlossen. Die Intendanz hat auch dieses Iahr wiederum Sorge getragen, daß über die Feiertage ein wirkliches Festprogramm, den WeihnachtS- tagen angepaßt, auf dem Spielplan steht Der erste Weihnachtstag bringt die Erst-Aufführung von Rostand«: .Der Mann, den sein Gewissen trieb." Diese« Stück hat in Deutschland Auf- lehen erregt und wurde wegen seiner mutigem und doch versöhnenden Idee ein ähnliche« ®r- fvlgstück wie etwa im Vorjahr .Die andere Seite". Die Vorstellung findet im Freitagabon­nement statt. Am Rachmittag ist eine ge- chlossene Vorstellung festgesetzt, in der daS dies­jährige Weihnachtsmärchen in Szene geht. DaS gleiche Märchen: .Goldmarie und Pechmarie" ist alS offene Weihnachtsvorstellung am 2. Feiertag, 15 Uhr, festgesetzt Ermäßigte Preise. Am zweiten Feiertag ist Im Gegensatz zum ersten

y wa 1