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Präsident Lukaschek hatte den Minister bereits in Oppeln begrüßt. Der Minister begab sich nach der allgemeinen Begrüßung zunächst in Haus Oberschlejiens, wo die erste l < - lungnahme mit den Bertretern der oberschlejiiu-m Bevölkerung erfolgen wird. 3m Anschluß an diese Besprechungen findet eine Fahrt durch Oberschle­sien statt, die in Oppeln ihr Ende finden wird, wo heute nachmittag eine größere Konferenz an­beraumt worden ist.

Gurt us an Oberschlesien.

Beul Yen. 20. Dez. (ERB. Funkspruch. Eigene Meldung.) Die ..Ostdeutsche Morgenpost" veröffent­licht eine Erklärung von Reichvminister Dr. Luc» l i u s . die dieser dem Berliner Vertreter des Blat­tes vor seiner Abreife als Gruß an Ober- fchlefien gegeben hat. Sie lautet:

Es ist mir ein Bedürfnis, dem schwer rin­genden Grenzland Oberschlefien einen Besuch abzustatten. Die Leiden, die die Bewoh­ner des uns entrissenen Gebietes während der ver­gangenen Monate zu erdulden hatten und die bei der engen Verbundenheit mit dem Mutterlande auch die Geduld der BevölkerungOberschle- siens aus eine harte Probe stellten, haben die Reichsregierung in ihrem Bestreben, den Schuh der deutschen Minderheiten zu sichern, aufs neue bestärkt. Die Deutschen dies­seits und jenseits der Ostgrenze dürfen versichert sein, daß es mein heißes Bemühen sein wird, den Völkerbundsrat von der Rotwendigkeit zu über­zeugen, daß den geschädigten und miß­handelten Deutschen in Polen volle Gerechtigkeit widerfährt und daß die durch den Vertrag zugesicherte Schuhpflicht nicht wei- ter verletzt werden darf. Ich freue mich, durch meinen Besuch zum Ausdruck bringen zu können, daß ich mich der Provinz Oberschlesien, die ich heute zpm ersten Male betrete, nicht nur politisch, son­dern auch menschlich auf das engste verbunden fühle."

Hindenburg

dankt dem Reichskabinett.

Berlin, 19.Dez. (WTB.) 3n der heutigen kurzen M i n i st e r b e s p r e ch u n g, die nur der Erledigung einiger laufender Angelegenheiten galt, gedachte Reichskanzler Dr. Brüning des plötzlichen Hinscheidens des deutschen Gesandten Rauscher in Warschau. Infolge Behinderung des Reichsauhenministers Dr. Curtius wird Staatssekretär Dr. v. Bülow die Reichsregie­rung in St. Blasien vertreten und den Hinter­bliebenen das Beileid der Reichsregierung aus­sprechen. Mit ihm werden der Reichspresfechef Ministerialdirektor Dr. Zechlin und Ministe­rialdirektor Dr. Trautmann den Beisetzungs- feierlichkeiten beiwohnen.

Sodann paukte Reichskanzler Dr. Brüning seinen Ministerkollegen für die überaus wertvolle und tatkräftige Mitarbeit, die sie ihm in diesem Iahre, namentlich bei Borbereitung und Durch, setzung der großen Rotverordnungen geleistet hätten. Er teilte hierbei mit, daß auch der S)crr Reichspräsident ihn ersucht habe, auch in feinem Ramen allen Kabinettsmitglie­dern und ihren Mitarbeitern seinen Dank und seine volle Anerkennung für die wertvolle Arbeit, die im vergangenen 'Iahre zum Besten des Daterlandes geleistet sei, auszusprechen. Der Reichskanzler richtete die Bitte an seine Ministerkollegen, diese Worte des Dankes und der Anerkennung des Herrn Reichs­präsidenten zugleich in seinem Ramen auch ihren Beamten in den einzelnen Miicksterien zu über­mitteln. ohne deren hingebungsvolle und uner­müdliche Arbeit die großen Aufgaben nicht hätten gemeistert werden können.

Vertrauensvotum für Braun und Gevering. Berlin, 19.Dez. (TU.) Der Preußische

Landtag lehnte heute wie in einem Teile unseres gestrigen Blattes schon berichtet. D. Red den deutschnationalen M i h - trauensantrag gegen den Ministerpräsidenten Dr. Braun und den 3nne.imLi|ter Severing, der mit der Stellung der Minister zum Rernar- q ue - 5 11 m begründet war, in namentlicher Qlb« stirnrnung mit 2 2 4 gegen 182 Stimmen bei zwei Enthaltungen ab.

Das Haus vertagte sich auf den 21. Ianuar.

Gurtms über Kolomalpoliitk.

Berlin, 20. Dez. (CNB.) Reichsaußenminister Dr. Curtius empfing den Präsidenten der Deut­schen Kolonialgesellschaft z. D. Dr. S ch n e e, sowie als Vertreter des Vorstandes Dr. 5) i n b o r f. General­direktor ft em n er und Frau Hedwig v. Bredow, Vorsitzende des Frauenbundes der Deutschen Kolo- nialgesellschaft. Die Abordnung überreichte eine vom großen Vorstand der Deutschen Kolonialgesell­schaft einstimmig gefaßte Entschließung, in der an die Reichsregierung die Aufforderung gerichtet wird, eine

entschlossene, kraftvolle und Zähe Politik zum Schuhe der deutschen kolonialen Rechte und Ansprüche

zu verfolgen. Dor allem müsse erwartet werden, daß die Reichsregierung allen Bestrebungen der englischen Regierung, den Mandatscharakter von Deutsch-0 st afrika zu verwischen, mit allem Nachdruck entgegentritt.

Reichsaußenminister Dr. Curtius betonte in seiner Erwiderung, daß die deutsche Regie­rung nach wie vor zu ihrem Memorandum von 1924 stehe, das der Erwartung Ausdruck gibt, daß

Deutschland zu gegebener Zeit aktiv am Mandatssystem beteiligt

werde, sowie zur Erklärung des Reichsministers Dr. Stresemann in der Reichstagsrede vom 24 Juni 1929, wonach die deutsche Wirtschaft eine Erweiter-ung ihrer Rohstoffbasis be­nötige, und zu der von ihm selbst in der Reichstags- rede vom 26. Juni 1930 abgegebenen Erklärung, daß

Deutschland seine Forderung nach kolonialer Betätigung aufrecht erhalte.

Er sagte zu, die Entschließung zur Kenntnis des Reichskabinetts zu bringen und sie zum Geaenstand der Behandlung im Rahmen der Gesamtaußenpoli­tik zu machen Zu der o st o f r i k a n i s ch e n Frage wies Dr. Curtius auf die wiederholten, auch beute noch gültigen Erklärungen hin, die er und fein Amts«

Allenthalben Ruhe in Spanien.

Bericht aus einem spanischen Kab nettsrai.

Die verhafteten aufständischen Soldaten unter scharfer Bewachung in der Festung von Huesca.

Paris, 19. Dez. (MTV.) wie havas aus Madrid berichtet, hat der Generalgouverneur von Madrid die Verhaftung des kommu- nistenführers Alvarez de Sotomayor bekanntgegeben. Rach einem gestern abgehaltenen Kabinettsrat wurde mitgeteilt, daß zahlreiche Meldungen aus der Provinz die allenthalben herrfchendeRuhe bestätigen, wenn auch einige vereinzelte, hinsichtlich ihrer Wichtigkeit verschieden zu beurteilende Zwischenfälle in mehreren Ortschaften der Provinz Alicante verzeichnet werden. 3n einigen Provinzen hätten die Militär­behörden die Schließung der Arbeiter­gewerkschaften angeordnet und weitere Ver­haftungen vornehmen lassen. Rach einer havas- Meldung aus Alicante haben gestern zwischen Mo­novar und heida einige aufrührerische Elemente die Eisenbahngleise aufgeriffen und sich in den hinterhalt gelegt, um den ersten passie­renden Zug nach seiner Entgleisung anzugreifen. Dieser erste Zug, der ein Bataillon Fremdenleglo- näre beförderte, habe jedoch rechtzeitig halten kön­nen. Die Fremdenlegionäre hätten die Verfolgung der Ausrührer aufgenommen. Rach Ausbesserung des Gleises habe der Zug feine Fahrt fortgesetzt. Das Bataillon Fremdenlegionäre fei nachmittags in Alicante eingerückt.

Rew Pork herald" meldet aus Madrid, daß sich eine weitgehende Empörung über die ohne Unter­suchung erfolgte Hinrichtung der beiden die Ausstandsbewegung in 3 a c a leitenden Offiziere bemerkbar mache. 3n mehreren Garnisonen soll es g ä f) r e n. Der Staatsanwalt des Obersten Gerichtshofs habe als Protest gegen die Erschießung der Offiziere sein A m t

niebergelegt, und auch der Verband bet Rechtsanwälte beabsichtige zu protestieren.

Kein Generalstreik mehr.

Madrid, 19.Dez. (WTB.) Eine halbamtliche Mitteilung besagt, daß in den spanischen Städten kein General st reik mehr herrsche. Die Ruhe fei überall wiederhergestellt.

Dem Staatsanwalt gestellt.

Madrid, 20. Dez. (TU. Funkspruch.) Am Freitag haben sich einige Mitglieder dcs 'Bebo- lutionsausschusses, die als Minister der neuen Republik ausersehen waren, freiwillig dem Staatsanwalt in Madrid gestellt. Der Sozialistenführer Largo Cabal­lero und die beiden Republikaner und Universi-- tätsprofessoren Sanches Roman und Fernando de los Rios wurden nach der Bernehmung unter der Dedinaung wieder in Freiheit ge­fetzt, daß sie sich zur Verfügung des Untersu­chungsrichters halten. Der als Präsident der aasrrsehene ehemalige Minister Alcala Samora hat eine neue Erklärung abgegeben, in der er sich als den einzig Verantwort­lichen des gescheiterten Unternehmens be­zeichnet.

Der Kriegszustand wird voraussichtlich bis zum Iahresende aufrechterhalten. Die Weihnachlsurlaube für Offiziere und Mann­schaften siyd zurückgezogen worden.

Maßregelung des Majors Zranco.

Madrid, 19. Dez. (WTB.) Der spanische Aeroklub hat den Fliegermajor Franco und die anderen spanischen Flieger, die mit ihm nach Portugal geflüchtet sind, von der Mit­gliederliste gestrichen.

Vorgänger im Reichstag abgegeben haben, daß die Reichsregierunch eine tatsächliche Bedrohung des Mandatssystems mit allen Mitteln zu verhindern suchen werde.

Wechsel in der Führung der OVp. in Hessen.

Dingeldey tritt zurück, Dr. Niepoth zum Landesvorfitzenden voraefchlaqen

WSN. D a r m st a d t, 19. Dez. Der Geschäftsfüb- renöe Ausschuß des Landesverbandes Hes­sen der Deutschen Volkspartei hielt dieser Tage eine Sitzung ab Da der Parteiführer Reichstagsabgeordneter D i n g e l d e y mitgeteilt hat, daß er nunmehr gezwungen fei, fein A m t als Landesvorsitzender, das er über zehn Jahre lang inne gehabt hat, niederzu- legen, hatte er vorgeschlagen, den Landtagsabge­ordneten Dr N i e p o t h zu feinem Nachfolger zu wählen. Der Geschäftsführende Ausschuß schloß sich diesem Vorschlag e i n st i m m i a an. In einem herzlichen Glückwunschschreiben wurde dem Partei­führer von dem Geschäftsführenden Ausschuß für alles das gedankt, war er in schwerer Zeit für die DVP. in Hessen geleistet hat. Die nächste Sitzung des Landesausschusses wird in Verbindung mit dem Landesparteitag am 24. und 25. Januar in Bad- Nauheim stattfinden. Auf diesem Parteitag wird auch der neue Parteiführer Dingeldey sprechen. Außer der Wahl des neuen Landesvorsitzenden, des Landesausschusses, des Wahlkreisvorstandes ufro. wird der Parteitag von großer Wichtigkeit für die Neuorganisation der hessischen DVP. sein, zumal er auch eine neue Satzung zu verab­schieden haben wird.

Preisabbau bei -er Post ab 1. Marz 1931.

Berlin. 19. Dez. (WTB.) Der Arbeitsaus­schuß des Verwaltungsrats der Deutschen Reichs­post hat heute seine Beratungen über die Ge­bührensenkungsvorlage des Reichs- po st m i n i st e r i u m s abgeschlossen und der Vorlage zugestimmt. Diese wird nunmehr dem Plenum des Verwaltungsrats zugeleitet, dem die endgültige Beschlußfassung zusteht. Das Plenum tagt in der ersten Ianuarhälste. Die Gebührensenkung soll, die Zustimmung des Ple­nums vorausgesetzt, am 1. März 1931 in Kraft treten.

Rykow entlassen.

Kvwno. 19.Dez. ($11.) Am Freitagabend überreichte der Vorsitzende des Rates der Volks­kommissare der Sowjetunion, Rykow. dem Prä­

sidium des BollzugSkomitees sein Rücktritts­gesuch meinen Rücktritt begründete Rykow mit seinem unbefriedig nden Gesundheittz 'stand. Das Präsidium des Dollzugskomitees hat sich unter Vorsitz Kalinins mit dem Gesuch befaßt und nach halbstündiger Beratung beschlossen, dem Ge­such stattzugeben. Gleichzeitig beschloß es, zum Rachsolger Rykows den ersten Gehilfen Stalins, Molotow, zu ernennen.

poincares Befinden Weiler gebelfert.

Paris, 19. Dez. (WTB.) Hebet Poin- car6s Befinden wurde heute vormittag fol­gender Krankheilsbericht ausgegeben: Die Besserung hält an, Temperatur 37, At­mung regelmäßig, normaler Blutdruck. Absolute Ruhe ist notwendig. Dor Sonntagvornkittag wird kein weiterer Bericht ausgegeben werden.

Pros. Keynes über den Houngplan.

London. 20. Dez. TU. (Funkspruch.) Prof. Keynes berechnet, daß die britische Rational- schuld um 40 v. H. höher als im Iahre 1924 und um rund 100 v. H. höher als im Iahre 1920 sei, wenn man unter Berücksichtigung des Fallens der Rohstoffpreise die Preisbasts von 1914 zugrunde­lege.

Der Voungplan bedeute eine viel schwerere Last auf den Schultern Deutschlands als der Daroesplan, obwohl man sich darüber klar gewesen sei. daß schon der letztere zu viel für Deutschland sei. Die Schuldforderungen der amerikanischen Staaten seien, in Waren umgerechnet, etwa 40 bis 50 v. H. höher als zu der Zeit, wo die Schuldenab­kommen getroffen worden seien. Keynes be­zweifelt, daß noch rechtzeitig Abänderungen des ganzen Systems getroffen werden könnten, umdenMasfenbankerott noch abzuwenden.

Einschränkung -es amerikanischen KlotienbauprogrammS.

Washington, 19. Dez. (WTB.) In einet geheimen Sitzung des Marineausschusses des Bundessenats teilte Marinesekretär Adams In Beantwortung verschiedener Fragen mit, daß die für das nächste Iahr vorgesehenen Reubauten der Marine Ausgaben in Höhe von nur 88 Millionen Dollar erforderten, statt des im neuen Flottenbauprogramm vorge­sehenen Aufwands von 134 Millionen Dollar.

Aus aller Well.

Zusammenstoß zweier finnischer Dampfer. 3040 Menschen vermiet.

Kopenhagen, 20. Dez. (WTB. Funkspruch.) Die finnischen DampferOberon" und Arcturus" stießen gestern gegen 10 Uhr bei < a e f o e zusammen. Der DampferOberon" anf binnen kurzer Zeit, die Passagiere gingen in die Rettungsboote, und es gelang dem Arcturus", die meisten von ihnen an Bord zu nehmen. Die Kopenhagener Vertretung des DampfersOberon" erhielt heute früh um 4 Uhr ein Telegramm vorn Kapitän des DampfersArc­turus", das besagt, daß die0 b e r o n" im Laufe von drei Minuten unterging. Als das Telegramm abgesandt wurde, waren von dem ge- untenen Dampfer 36 Passagiere gerettet. Es werden 30 bis 40 Personen vermißt. DieArc­turus" ist über der Wasserlinie ernstlich beschädigt. DieOberon" war von Helsingfors nach Hüll unter­wegs.

Stürmische Proteste gegen einen Studentenfilm.

Dresden, 19.Dez. (WTB.) 3m biefigen Ufa- Theater kam es heute nachmittag bet der Erst­aufführung des FilmsEin Burschenlied aus Heidelberg" zu stürmischen Auftritten. Die Dresdner Studentenschaft hatte die Leitung des Theaters ersucht, die Auffübrung des Films zu unterlassen, da die Studentenschaft in dem Film eine irreführende Darstellung des heutigen, schwer um seinen Berus ringenden Studententums erblicke. In der heutigen Aufführung des Films erhoben die Studenten der Technischen Hoch­schule Dresden, die außerordentlich zahlreich er­schienen waren, bei allen Szenen, durch die sie das Studententum beleidigt fühlten, lebhaften Protest, so daß die Vorstellung einige Male unterbrochen und schließlich sogar P o l i z e i her­beigeholt werden muhte, die das Theater un­ter Anwendung des Gummiknüppels räumte. Es erfolgten zahlreiche Ramenssest- stellungen. In den umliegenden Straßen kam es noch längere Zeit zu größeren Ansammlungen des protestterenden Studenten.

3m Segelboot von Estland nach Amerika.

Zwei Estländer, Ahto und Ekonwalter, tra­fen in Miaml in einem 8 - Me te r - Se ge l- boot aus Reval, das sie am 7. August ver­lassen hatten, ein. *

Ein Senegalsoldat als Amokläufer.

Paris, 20. Dez. (ERB. Funkspruch.) In bei! südsranzösischen Garnison stadt Perpignan wurde gestern ein zum Militär eingezegener Se­negalneger ald e. au। den llebu- gspla; aus­rücken wollte, von einer Rervenkris.s befallen. Ec bemächtigte sich eines Gewehres und scharf geladener Patronen und durcheilte die Stadt. Drei Personen schoß et nieder, zwei andere wurden von ihm schwerverletzt. Die gesamte Polizei von Perpignan und das dort liegende Senegalregiment sind aufgeboten wor­den, um den Wahnsinnigen, der sich derlchanzt hat, unschädlich zu machen. Sie gehen mit Tränen­gasbomben gegen ihn vor.

Oie Wetterlage.

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OwotKtmos (8neuer ®naro bedeckt.» wolkig. <oedem eiltet* * Schnee o Graupeln « Hebel K Grwit'rr.® Windstille. -O' Mhr leichte» Ost nassige» Südsüdwest ^stürmische tordwesl Oie Piene fliegen mit oem winde Die beiden Stationen dienenden Zah­len geben die Temperatur an. Die Limen verbinden Orte mit Qielchc« euf Meeresniveau umocrechneten Luftdruck

Wettervoraussage.

Die Schneedecke des Hochdruckgebietes ist weiter ostwärts abgewandert. Sein Einfluß greift je­doch noch über das östliche Deutschland vor, so daß in Schlesien die heutigen Morgentempera­turen bis zu 10 Grad unter Rull lagen. Im westlichen und nordwestlichen Teil des Reiches hingegen beherrscht die milde ozeanische Luft die Wetterlage. Hier lagen die Morgentempera­turen bis zu 4 Grad über Aull und Regen wurde von Aachen gemeldet. Da übet Frankreich und dem Kanal im Gefolge mit der ozeanischen Luft noch Riederschläge austreten, so dürsten sie auch in unserem Bezirk zu leichten Riederschlägen führen. Im übrigen bleibt das Wetter meist bewölkt und dunstig und die Temperaturen, die ja im Westen wieder etwas zurückgehen, ver­ändern sich bei uns vorerst wenig, so daß sie meist über Rull liegen.

Aussichten für Sonntag. Aebltg, wol­kiges Wetter, Temperaturen über Rull, leichtere Riederschläge.

Aussichten für Montag. Aebltg, be­wölkt, vorübergehend auch schon aufflarenb, kälter, meist trocken.

Amtliche Dinkersporkuachrlchteu.

Vogelsberg, HoherodSkopf. Rebel, 2 Grad C., 10 Zentimeter Schnee, verharscht; Spvrtmöglichkeit für Ski und Rodel vorhanden.

Sauerland, Winterberg: Bewölkt, -s-3 Grad, 20 cm Schnee, Beschaffenheit: Papp­schnee; Sportnwglichkeit für Ski und Rodeln mäßig.

Alpen. Garmifch - Partenkirchen: Witterung klar, 8 Grad. 14 cm Schnee. Beschaf- 1 send eit: Pulversch nee, Ski und Rodeln gut

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Und welche, 1 haben tritt Die lieber, von dem | Aos' entsprungen | und köstlichsten, dir ja die 2e aber sinl toenlßtt Mlsli Schon die Me ! der WeihnachtSn ' »Alle Jahre toi viele andere. U derhorn ausschlc Anzahl.Maria Himmel hoch, i Berge, da geht löei welcher 1 von alt und jun j gesungen? Die ( 1 uns auch heute : »erficht sein, tzz batz es entstund. | wir kennen bei I nisten.

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