Einzelbild herunterladen

schließt in Einnahme und Ausgabe mit 43 248 Mart ob. Davon entfallen 42 804 Mark auf die Betriebs- rekhnung und 444 Mark auf die Vermögensrcchnung. Da» © e | a m i b 11 b bes Voranschlags hat sich gegen das Vorjahr ftark verschlechtert, ber Erlös aus ben Walbungen ist um 5500 Mark zurück- gegangen, auch erscheint erstmalig bie Verzinsung nb Tilgung ber Schulben; ztrka 45 000 Mark Bau- darlehn sinb hierin nicht enthalten. Ferner bringt bie Jegemnärtige Wirtschaslskrtse ber ©emeinbe größere lerpslichlungen. Der Rechnungsrest aus 1928 betragt

5055 Mark, wovon bereit» im Voranschlag 1929 3000 Mark verwenbet wurden, mithin 2055 Mark. Als bare» Betriebskapital hat man 1000 Mark ein. gesetzt 3n der RubrikGebäude" wird eine Ein- nähme von 518 Mark erwartet, Ausgabe 340 Mark. Bei ben ©runbftütfen beträgt bie Einnahme 2187 Mark die Ausgabe 400 Mark Der Erlös aus dem Walde ist mit 0650 Mark veranschlagt, in Ausgabe stehen 3435 «ni An Jagd und Fischereipacht wer- ben 715 Mark eingenommen. Die Schäferei erbringt 1312 Mark und erfordert eine Ausgabe von 2120 Mark Hierbei sei bemerkt, daß für das vor einigen Jahren errichtete Wohnhaus (Schäferhaus) bie Der» xinjung unb Tilgung 692 Mark beträgt; an Miete sollen 512 Mark eingehen. Waag- unb Eichanstalten: Einnahme 100 Mark, Ausgabe 150 Mark. Die Ru­brikWassvversorgung" erbrinat an Einnahme 2516 Mark, Atrsgabe 2325 Mark. Die allgemeine Ver­waltung ist auf ber Einnahmeseite mit 225 Mark vermerkt, an Ausgabe steht man hier 7441 Mark vor. RubrikOeffentliche Sicherheit" erfordert 1274 Mark Ausgabe. Für Gesundheitspflege, Wohlfahrtseinrich- tungen find 1425 Mark vorgesehen. Die Rubrik Feuerlöschwesen zeigt 44 Mark Einnahme und 170 Mark Ausgabe. Für Armenpflege sind 990 Mark Ausgabe eingesetzt. Bei den Schulen stehen 770 Mark in Einnahme, 2244 Mark in Ausgabe. 1763 Mark Kosten sind für die evangelische Kirche eingestellt, für Unterhaltung des Friedhofs 200 Mark, der Straßen 1339 Mark. Die RubrikKanäle" zeigt 1700 Mark Einnahme, 3005 Mark Ausgabe. Die Einnahmen in der RubrikLandwirtfchaflszwecke" betragen 632 Mark, bie Ausgaben 4058 Mark (Kosten ber Fasel- Haltung, bes Feldschutzes u.bgL). Für Grenzverhält- niste, Denkmäler, Bache, Gräben sinb 350 Mark vor­gesehen. RubrikSoziale Fürsorge, Erwerbslosen- fürfor;,** 780 Mark Einnahme, 2734 Mark Ausgabe. Förderung des Wohnungsbaues in Einnahme unb Ausgabe 2218 Mark. Für Steuern und Abgaben find 2267 Mark erforderlich Die Hundesteuer, Vergnü- gungsfteuer unb ©runberroerbftcuer sinb mit 260 Mark veranschlagt. Der Anteil an Reichssteuern be­tragt 3547 Mark (Einkommensteuer 1949 Mark, Um- satzsteuer 1508 Mark, Grunberwerbsteuer 90 Mark). Der Reservefonds erscheint mit 755 Mark, Mobiliar- erneuerungssonds mit 201 Mark in Ausgabe. Für Kapitalzinfrn werden 330 Mark benötigt. Für Kosten des Steuerausschlags, Mietunterstützung und Erlässe 630 Mars. Einer Gesamteinnahme von 27 300 Mark stehen 43 248 Mark Ausgaben gegenüber. Der Diffe- renzbetrag von 16 000 Mark (im Vorjahr 9300 Mark) soll durch Steuern gedeckt werden. Dies bedeutet eine weitere Erhöhung ber schon als hoch zu bezeichnen- ben Gemeindesteuern.

g. Klein-Linden, 20. Sept. Der ® c - meinbetat beschloß in feiner gestrigen Sit­zung den Dau der Wasserleitung und Der Kanalisation mit Kläranlage, im Anschluß an das Wasserlcitungsnetz der Stadt Gießen. Die Kosten sind auf 322 000 TH. veran- anfchlagt. Mit der Bauleitung und der Ausschrei­bung der Arbeitan ist das Kulturbauamt Gießen beauftragt worden. Die Arbeiten sollen sofort in Angriff genommen werden.

ch Aus ber Rabenau, 19. Sept. Die Fer- kelpreise haben in unserer Gegend in den letzten Wochen eine Senkung erfahren. DS wer­den jetzt für sechs bis sieben Wochen alte Tiere 23 bis 28 Mk., für sieben- bis achtwochige 28 bis 32 Mk.. für ältere, je nach Gewicht, bis zu 45 und 30 Mk. bezahlt Für F e 11 s ch w e i n e bis zu 200 Pfund werben je Pfund Lebendgewicht 63 bis 65 Pf.. biS zu 300 Pfund durchschnittlich 64 Pf bewilligt. Sn allen Dörfern unserer Gegend ist die Kartoffelernte in vollem Gange. Der Ertrag ist durchweg gut. Hier und da werden Klagen laut über Fäulnis, besonders in tiefer gelegenen Gemarkungsteilen mit undurch­lässigem Bodan. Stellenweise ist der Mäuse- fchaden nicht unbeträchtlich. Die Obsternte fällt überall sehr gering aus Die meisten Dörfer können in diesem Jahre keine Versteige­rungen abhalten.

Kreis Friedberg.

Dad-Vauheim, 19. Sept. Die Obst­ernte ist auch in unserer Gegend sehrfch le cht ausgefallen. Die Apfelbäume tragen nur ver­einzelt. Die hiesigen Apfelweinkeltereien be­ziehen das Kelterobst in größeren Mengen auS Süddeutschland und Oesterreich. Del der gestrigen Versteigerung des städtischen ObsteS hielten sich trotz der Obstkn-rppheit die Preise in verhältnis­mäßig erträglichen Grenzen. Von den besseren Apfelsorten kam der Zentner am Daum nur in seltenen Fällen höher als 20 Mk. zu stehen.

Dad-Vauheim, 19. Sept. Die hiesige Kinderheilanstalt GlisabethhauS, die im vergangenen Sabre auf ihr 50. Deslehen zurückblicken konnte, weist auch in diesem Sabre eine starke Besetzung auf. An sieben durch­geführten Kuren nahmen en 51 500 Derpflegungs- tagen Insgesamt 1242 Kinder teil.

Kreis Schotten.

<5 Aus dem oberen Vogelsberg, 19 Sept. Mit der Ernte ber Kartoffeln hat man in dieser Woche auch in ben ©emeinben des

DerNeubauderHandrls-undGewerbebank

beginnen in ben erstgenannten Gemeinden am Mon­tag, 29. September, in ben Gemeinden mit nur eine Woche Verlegung am Montag. 22. September.

Mit dem heutigen Tage verläßt die H a n d e l s- und Dewerbebank eGmbH, Gießen, ihre Geschäftsräume in der Oftanlage, die fie seit 1881 innebatte. und fiedelt in ihren Veubau in der Goethestrahe über. Die Räume im alten Gebäude waren längst zu klein und genügten den neuzeit­lichen Erfordernissen nicht mehr. Anläßlich deS Umzugs verlohnt es sich, kurz auf

bie Geschichte dieses ältesten Gießener Bantlnftilut»

Aurüdaufommen, dessen Gründung bereits in das Sahr 1858 fällt. Damals wurden an vielen Plätzen Deutschlands nach dem Vorbild Schulze-Delitzschs die ersten, auf Selbsthilfe beruhenden Kreditge­nossenschaften mit dem Zweck gegründet, dem da­mals schwer um seine Esistcnz ringenden erwerbs­tätigen Mittelstand einen finanziellen Rückhalt zu bieten. Auf Betreiben des Gewerbevereins Gießen erschien am 10. Februar 1858 im .Tnacigebiatt für die Stadt und den Kreis Gießen", dem heu­tigen .Gießener Anzeiger", das derDuchdruckerei- besitzer Pietsch, einer der Gründer und späteres Ausschutzmitglicd ber Dank verlegte, ein Aufsatz des Vorstandsmitgliedes deS Gewerbevereins, Professor Zamminer, über Zweck und Tut)en von Handwerker-Vorschußvereinen, und schon im März des gleichen Sahres trat ein Ausschuß zusammen, um die Vorarbeiten zur Gründung einer Kasse in die Wege zu leiten und ein Statut auszuarbeiten. Am 6. September 1858 fand bann im Saale des Rathauses die Gründung der Kreditgenossenschaft unter der Firma .Gewerbe­bank zu Gießen, e. G. m. u. H." statt. Der Grün- dungsbeschluh war von 68 Mitgliedern, meist Handwerkern und Kaufleuten, unterzeichnet. Rach fünfmonatigem Bestehen war die Zahl ber Mit­glieder bereits auf 125 angewachsen. Die Ge­schäftsräume befanden sich zuerst im Hause des Buchbinders Balser, Mäusburg, der auch das Amt deS Rechners verwaltete, und wurden im Sabre 1873 in das Haus seines RachsolgerS Ehr. Wallenfels auf ben Marktplatz verlegt. Die Kaffe entwickelte sich immer mehr, die Mitglieder- zahl wuchs von Sahr zu Sahr. Auch der Kreis der Mitglieder erweiterte sich sehr bald, An­gehörige aller Gruppen des Mittelstandes traten Der Genossenschaft bei unb forgten durch die gesunde Berufsmischung für einen natürlichen Geldausgleich. Das eigentliche Kontokorrentge- schäft wurde erst im Sabre 1876 ausgenommen, da besonders ber Gelbzufluß im Spareinlage­geschäft so erheblich geworden war, daß man im reinen Dorschuhgeschäft gar nicht genügend Ver­wendung hatte, sondern genötigt war, die müßigen Gelder bei ben Privatbankhäusern Heichelheim unb Reutlinger unterzubringen. Gin genossen­schaftliches Zentralgeldinstitut bestand damals noch nicht. Mit der Ausdehnung der Geschäfte wurde ber Erwerb oder Dau eines eigenen Dank- gebäudes immer dringlicher, und so entschloß sich die Verwaltung, nach Prüfung vieler Vorschläge unb Projekte, im Sabre 1879 zur Errichtung eines eigenen Gebäudes in der Ostanlage 35, das im Suli 1881 bezogen werden konnte. Das Ge­bäude trug Wohnyauscharakter, um die für Dank­zwecke zunächst nicht benötigten Räume möglichst nutzbringend verwerten zu können. AlS die Dank- geschäste immer größere Ausdehnung annahmen, bewährte sich die ursprüngliche Einteilung nicht, so daß mehrfach bauliche Veränderungen nötig wurden. Der Plan, ein Geschäftshaus in mehr zentraler Lage zu erwerben, wurde schon vor dem Kriege erörtert unb seitdem nicht wieder auf gegeben. Die Verwirklichung wurde durch den Ausbruch des Krieges, die Unsicherheit der Sn- flationsperiode und schließlich die Ungewißheit unserer wirtschaftlichen Entwicklung in ben Sohren nach der Snflation lange Hlnausgeschoben. Die

räumliche Beengtheit konnte auch durch einen unvermeidlichen Anbau in den Snslationsjahren nur unwesentlich behoben werden Wollte die Dank nicht ins Hintertresfen geraten, so mußte die Verlegung der Räume in eine zentrale Lage in Angriff genommen werden.

Anläßlich der diesjährigen Generalverlamm- lung der Dank wurde von unS schon über die günstigen Umstände, die der Dank hinsichtlich der Finanzierung unb Ausnutzung

ihre» neuen Gebäude» in der GoetHeslraße

zustatten kamen, berichtet. Der Grundriß dieses neuen Zweckbaues, der eine bisher unschöne Lücke im Straßenbild der Goethestrahe schließt, ist der Form des Grundstückes entsprechend im Recht­eck ausgebildet Der Eingang befindet sich auf ber Südecke, so daß ber ganze Mittelteil als Dank- raum zur Verfügung ftcot unb in seiner räum­lichen Form unb architektonischen Ausgestaltung das Herz deS Hauses bildet, um den größten Teil des Betriebe- auszunebmen. Klare Uebersichtlich- feit ist hier nach neuzeitlichen Gesichtspunkten angeftrebt. Dem Verkehr der Dankkundschaft dient der etwa 16 Meter lange Raum vor dem eben- folangen Kassentisch, ber in einzelne Schalter unterteilt ist. Eine Betonkassettendecke, von Pfei- lem getragen, überspannt ben Raum unb ist, wie bie Wände, bis auf eine etwa 2,20 Meter hohe Vertäfelung schlicht weiß gehalten. Die Holz­verkleidung, in einheitlicher Höbe durchgesührt, besteht aus dunkelbraun gebeiztem Eichenholz mit Hellen Ruhbaumleisten. Alle Möbel und sonstige Einbauten sind dieser Farbengebung an- gepaht. Der elektrischen 'Beleuchtung dienen zweck­entsprechende Kugelleuchter. Links unb rechts ber Halle schließen sich bie übrigen Räume, unb zwar je ein Treppenhaus, baS Sprechzimmer in Ber» binbung mit bem Direktionszimmer, sowie ein Raum für ArbeitSmafchinen und Registratur, ©ingana für Beamte usw. an.

Sm Kellergeschoß befinbet sich ber Tresor mit Borraum, in bem einige ArbeitSkabinen für Kunben eingebaut sind. Die Tresorräume sind nach ben letzten Erfahrungen auSgeführt unb mit neuesten Slcherheitsmitteln versehen, so baß bie bort hinterlegten Werte vor Rachstellungen selbst modernster Einbrecher sicher verwahrt sind. Die Panzertür zum Tresoreingang hat baS stattliche Gewicht von mehr als 80 Zentnern. Das Keller- geschoh enthält im übrigen noch Archiv-, Toi­letten- unb Almfleiberäumc für Beamte, Heiz-, Koks- unb Wirtschaftskeller. Das zweite Dber- geschoh bient ben Zwecken bes Ortsgewerbe­verein S unb der Reben stelle der Hand­werkskammer. Luftige und Helle Bureau­räume, ein stattlicher Sitzungssaal nebst ben er- forberllchen Bebenräumen finb hier au flnben. Die beiden oberen Geschosse enthalten drei Woh­nungen mit Zubehör.

Sm äußeren Aufbau kommt bie Grundrißauf­teilung klar zum Ausdruck. Der Eingang ist durch eine vorragende Gesimsplatte mit darüber an­gebrachter Leuchtuhr betont. Die Wand des offenen BorraumS enthält eine plastische Aus­schmückung. Die übrige Ausgestaltung ist denkbar schlicht gehalten, bte architektonische Wirkung durch Baumasse und llmrißlinie erzielt Die Grd- geschotzwände sinb mit Platten aus Raturmuschel­kalk oerflei bet.

So bebeutet ber Bau, hoffen Entwurf von Architekt Ernst Schmibt stammt, eine glück­liche Bereicherung dieses Stabtteils und für das Gießener Handwerk ein beredtes Zeugnis seiner Leistungsfähigkeit.

Die Arbeiten unter der Leitung ber Archi­tekten Ernst Schmidt unb PhilippRico- lauS wurden im September vorigen SahreS begonnen und termingemäß fertiggestellt.

oberen Vogelsberges begonnen. Das Ergebnis wird sowohl hinsichtlich der Menge, als auch der Güte als gut bezeichnet.

Kreis Alsfeld.

l. Rieder-Ohmen, 20. Sept. Mit dem heutigen Tage scheidet die Handarbeitslehrerin Frl. Schäfer aus dem Schuldienst unserer Gemeinde aus. Frl. Schäfer hat sich in ihrer mehrjährigen Tätigkeit die Achtung und daS Bettrauen ihrer großen und kleinen Schülerin­nen erworben, und diese sehen sie nur ungern scheiden. An ihre Stelle tritt eine technische Lehrerin mit dem Amtssitz in Rieder-Ohmen, die auch den Handarbeitsunterricht in den Orten Merlau, Flensungen, Atzenhain, Bernsfeld und Wettsaasen au übernehmen hat. Den seitherigen Handarbeitslehrerinnen ist zum 1. Oktober ge­kündigt worden.

Preußen.

Maingau.

WSR. Frankfurt a. M., 19. Sept. Der Magistrat hat in seiner heutigen Sitzung mit Rücksicht auf die allgemeine Finanzlage die Er­hebung der erhöhten Gemeindebier­steuer und die Einführung der Gemeinde­getränkesteuer, beide mit Wirkung vom 1. Oktober d. 3. ab, beschlossen. Der Magistrat beabsichtigt außerdem, noch im Laufe dieses Mo­nats eine umfassende Borlage zu machen, aus der sich die Entwicklung der Etatlage im Jahre 1930 ergibt und in welcher die notwendigen

Deckungsmahnahmen vorgeschlagen werden sol­len. Da auf jeden Fall feststeht, daß ein Betrag von etwa 10 Millionen Mark für Für­sorgeausgaben peöccft werden mutz, ist es notwendig, unabhängig von dieser ®c|amt» Vorlage diejenigen Steuermöglichkeiten in An­spruch zu nehmen, die durch die Rotverordnung des Reichspräsidenten den Gemeinden gegeben sind. Die Erhebung der erhöhten Biersteuer würde das Aufkommen an Biersteuer in Frank­furt a. M., auf das Sahr berechnet, unter Be­rücksichtigung ber Berlchlechterung der Wirt­schaftslage auf rund 1 Million Mark er­höhen, so datz für das zweite Rechnungshalbjahr mit einem zusätzlichen Auskommen von 5 00 0 00 Mark gerechnet werden konnte. Bei ber Getränkesteuer dürfte unter Zugrundelegung eineS Steuersatzes von 10 Prozent mit einem Steueraufkommen von rund 1.6 Millionen Mark im Sahre zu rechnen sein. d. h. für den Rest deS Haushaltsjahres bei Einführung vom 1. Oktober d. 3. mit rund 800 000 Mark. Zur Bereinfachung und zur wirkungsvolleren Be­kämpfung etwaiger Steuerhinterziehung wird ein Markenverfahren eingeführt werden.

Kreis Wetzlar.

Z K r o f D o r f, 19. Sept. Auf Antrag der Schul­vorstände der einzelnen Gemeinden hat der Bürger- meister die H e r b st f e r i en für die Schulen in- bad), Dorlar und Vetzberg um zwei Wochen, für die Schulen in Dutenhofen, Kinzenbach, Krofdors-Glei- berg, Launsbach und Wißmar um eine Woche oer - legt. Die auf drei Wochen festgesetzten Herbstfericn

Talen für Sonntag, 21. September.

Sonnenaufgang 5 43 Uhr. Sonnenuntergang 18.03 Uhr. Mondausgang 3.51 Uhr, Mond- Untergang 17 58 Uhr

1452. der italienische Reformator Savvnarvla in Ferrara geboren. 1832: ber Dichter Walter Scott gestorben. 1860 der Philosoph Arthur Schopenhauer in Frankfurt a. M. gestorben.

Daten für Montag. 22. Lcptcmber.

1792: der französische Ratlonalkvnvent prokla­miert die Republik.

berliner Börse.

Berlin, 20. Sept. (WTD. Funkspruch.) Zum Wochenschlutz war die Tendenz des heutigen BormittagSverkehrS wieder sehr undurchsichtig und abwartend. Man tariert die schwächeren gestrigen Abendkurse weiter eher "Brief, für bie Entwickelung der Börse wird ausschlaggebend sein, ob weitere BerkaassorderS des Auslandes an die Märkte kommen. Farben 141,50 bis 142,50. Siemens zirka 178 bi« 180. Am De­visenmarkt nannte man London gegen Pari« 123,69, London gegen Mailand 92,81, London gegen Spanien 45,40, London gegen Schweiz 25.0450. London gegen Buenos zirka 40.75, Lon­don gegen Kaoel 4,8605. London gegen Berlin 20,3940, Kabel gegen Berlin 4,1955 zu 4,1960.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, 21. Sept. 14. Sonntag nach Trinitatis.

Stadtkirche. 8 Uhr: fällt aus: 9.30: Pfr. Mahr, 11: Klnderkirche für die Matthausgemeinde: Pfr Mahr. Iohanneskirche. 8: Pfr. Ausfeld: letzte Christen­lehre für die Neukonfirmierten der Johanne»- gemeinde: 9.30: Missionar Walther: Beichte unb hl Abendmahl für Lukas- und Iohannesgemeinde; 11.15: Kinderkirche für die Lukasgerneinde: Pfr. Bech. tolsheirner: 20: Bibelbesprechung im Zohannessaal; Pfr. Müller. Kapelle de» Alten Friedhof». 9.30: Pfr. Ausfeld: 11.30: Kinderkirche für die Luther­gemeinde: Pfr. Ausfeld. Llisaoeth-Kleinklnder- schule. 8.15: Christenlehre für die Neukonfirmierten der Petrusgemeinde: 9.45: Pfarrer l.ic. Waas. Klein-Linden. 8: Feldgottesdienst: 10: Äindergottes- dienst: 13.30: Hauptgottesdienst. AUeseck. 9.30; 10.45: Christenlehre. Alten-vuseck. 9.30: Beichte; 10; 11: hl. Abendmahl: 14: Trohe. Kirchberg. 10: Kirchberg; 11: Christenlehre für die männliche Ju­gend; 13.30: Lollar. Hausen-Garbenteich. 10: ©ar. benteich: Feier des hl. Abendmahls; 13: Hausen. wahenborn-Steinberg. 10: Kirchweihgottesdienst; 11: Kinderfestgottesdienst. Cid). 9.30: Stistsdechant Kahn; Christenlehre für die männliche Jugend; 12.45: Kindergottesdienst, 14: Pfarrvikar Draubt.

Israelitische Gemeinden.

Israelitische Veligionsgemeinde. ©ottesdienst in der Synagoge (oübanlagc). Dienstag, 23., unb Mittwoch, 24. September: Neujahrs­fest. 1. Tag. Vorabend 6.15 Uhr; Predigt: morgen, 7.30; 9.15: Predigt. 2. tag. Vorabend 6.15; morgens 7.30; nachmittags 6.30; Festesausgang 7.05, Während der Predigt ist der Eintritt nicht ge­stattet.

Sonntagsdienst d.Aerztc u.Avotdeken am 21.ß ritt Frau vr. Rothenberger. Dr.Steinretd). Htrschapoth.

dabnarAt: Dr. Schöttler. *D

Andrew Carnegie

Von dem amerikanischen Stahlkönig Andrew Car­negie stammt der Ausspruch:

Während der Geschäftsmann ruht, arbeiten seine Anzeigen! Ferner erklärte er:Von allen Reklame­mitteln ist unstreitig immer noch das beste: Die Zei­tung; sie spricht ständig zum Publikum, sie ist der belehrende, unterhaltende Freund , sie soll und wird im Reklameteil der Berater des Publikums sein

Speisezimmer Herrenzimmer Schlafzimmer Küchen

k. MÖBEL* ILIEIISLIER

Neuenweg 23 Gegründet 1886 Fernsprecher 3573 6453a

Qualitätsware / Reelle gute Bedienung / Aeuherst günstige Preise

Polster-Möbel Matratzen aus eigener Werkstätte

Auto-Licht-Dienst Tel. 4335 E. Althoff Tel.4335 Westanlage 31, Hof <L Fa. Dern & Co. liefert und repariert alle Fabrikate (Bosch usw.)

Osram-Autolampen

Varta-Accumulatoren

Ladestation mit fachm. Bedienung

6490 D

jiy Sperrholz in Elche, ©aboon u. Kiefer 3-25 mm B " Bretter unb Dielen aller Stärfen.

Z 2 Ja schwedische unb bäuerische Hobel- £ ° breiter. Svalterlatten. C chen- u. Z , «Z Buchen-Schnittwaren liefern in allen Stärken l^D iHs (fasen DOn & Go., (Bienen SoS Telephon 3949.

Latten In allen Starken prompt lieferbar

niniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiniiiiimD

das Spezialhaus für Damen-Kon- fektion, Kleider­und Seidenstoffe ist jetzt wieder durchgehend geöffnet!

5946 A

niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiin

3um Montag empfehle:

Breien, ßanbet, Hechte, Laim.

lebende Karoten unb Schleien.

(^iskarvfen, Heilbutt.

la Seelische und FtletS

Zischhaus Cuxhaven

Marktstrabe 23 [6078A] Tel. 2417 mimmmiw

Sans Mstenwalde, Sellin W 50

Nürnberger Straße 61 62, Mitglied des RetchSvetbanbcs Deutscher Makler offe­nen Kapital für erste Hypotheken

ob Th Prozent

vollständig vorfchuhfret für Wobn-und ©e- schastSdäuser bet sehr guter Auszahlung unb schnellem Abschluß 64500

lAfP D REDRUCKSACHEN

"" OBrQhleche Druckerei