Ausgabe 
19.4.1930
 
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und liegt um 787 niedriger, als im Vormonat und um 409 als im Vorjahre. Die Marktlage für kaufmännische und technische Angestellte

ist nach wie vor ungünstig geblieben. Selbst für jüngere Angestellte war wenig Unterbringungsmog- lichkeit vorhanden. Auch die Tatsache, daß nunmehr das Angebot an guten Stenotypistinnen größer ist, als die Nachfrage nach solchen, ist ein Gradmesser für die Arbeitslosigkeit der kaufmännischen Ange­stellten. Die Zahl der Arbeitsuchenden betrug Ende März 388, gegen 372 am Schluß des Vormonats.

Oie Berussberaiungsavteilung

weist für den Monat März 292 Beratungen auf, und zwar 124 (87 für Knaben, 37 für Mädchen) erstmalig und 168 (92 für Knaben, 76 für Mäd- djcn) wiederholte. 22 Ratsuchende (13 männliche, 9 weibliche) kamen aus höheren Lehranstalten, die übrigen aus Volksschulen.

Der Berufseignungsprüfung wurden 24 Knaben und 9 Mädchen unterzogen. In 18 Fäl­len (für 13 Knaben und 5 Mädchen) haben Arbeit­geber über einzustellende Lehrlinge von uns Eig­nungsgutachten eingefordert, die kostenlos abgegeben werden. 7 Knaben und 1 Mädchen wurden ärztlich untersucht zur Feststellung der gesundheitlichen Eig­nung für den gewünschten Beruf.

In den angegebenen Zahlen ist auch die Bera­tungstätigkeit in den fünf Nebenstellen (Friedberg, Alsfeld, Lauterbach, Büdingen, Schotten) inbegriffen wo die Berufsberatungsabteilung regelmäßig einmal im Monat (in Friedberg einmal wöchentlich) Sprech­stunden abhält und 80 Beratungen für Monat März zu verzeichnen hat. Es ist daraus ersichtlich, daß das Schwergewicht der Berufsberatungstätigkeit in Stadt und Landkreis Gießen liegt.

Der Arbeitsmarkt in Oberheffen.

März-Bericht des Arbeitsamts Gießen.

Hang mit der allgemeinen Finanzkalamität die Aussicht für eine weitere schnelle Abnahme der anormal hohen Zahl der Bauarbeiter nicht als «erscheinen. Die Zahl der Arbeitsuchen-- trug 2461; gegenüber dem Vormonat ist eine Abnahme von 1521, gegenüber des Vor­jahres eine solche von 559 zu verzeichnen. Es konnten 200 Arbeitskräfte von uns unterge­bracht werden. 3m

Gast, und Schonkwirtfchaftsgewerbe

ist ein weiterer saisonmähiger Rückgang zu verzeich- ncn. In den Kurorten wurden in Anbetracht der milden Witterung die Saisonkräfte früher enga- E'.'rt, als im vorigen Jahre. Die Zahl der Arbeit- chenden betrug 84; gegenüber dem Vorjahre ist s ein Weniger von 590. Im

Verkehrsgewerbe

ist eine merkliche Besserung der Arbeitsmarktlage nicht eingetreten, die hauptsächlich auf die Zurück­haltung der Reichsbahn in bezug auf Einstellung von Zeitarbeitern zurückzuführen ist. Die Zahl der Arbeitsuchenden beträgt z. Z. 328. In der

Lohnarbeit wechselnder Art

überwogen die Abgänge die Zugänge. Die Fluk­tuation dieser Berussgruppe war irn Berichtsmonat sehr groß. Für Lohnarbeit wechselnder Art gilt dasselbe, rvas wir bereits im Baugewerbe gesagt haben. Die Zahl der Arbeitsuchenden betrug 2569

Wirtschaft.

Dio Frühjahrsbelebung des Arbeits­marktes hat sich im Berichtsmonat März in stärke­rem Maße bemerkbar gemacht, als im Vormonat. Doch hat die Stärke der EnUastung lange nicht das Maß erlangt, das man in früheren Jahren feft- ftellen konnte. Die E n t l a ft u n g geht nur z ö - gernd vor iich und ist auf einige Außen- berufe beschränkt. Dem Abgang, an Arbeit- suchenden in den Außenberufen stehen Entlassungen von Arbeitskräften in anderen Berufen gegenüber. Im großen und ganzen kann man hinsichtlich der augenblicklichen Laae des Arbeitsmarktes von einer anhaltenden Unsicherheit sprechen. Ein Plan auf längere Sicht Ist fast unmöglich, denn neben Stillegungen und Botriebsein- schränkungen ist zu verzeichnen, daß Betriebs vorsorglich Stillegungsanzeigon er­statten, aber nach kurzer Zeit von Kurzarbeit zur V o l l a r b e i t übergehen. Die Hauptschuld an dieser Entwicklung dürfte wohl in unzureichendem Auftragseingang mit kurzfristiger Lieferzeit zu suchen sein. Allzu pessimistisch dürfen wir aber un­sere jetzige Wirtscyaftslage nicht beurteilen, denn volkswirtschaftlich gesel)en, muß auch die Depression, in der wir uns befinden, einmal zu Ende gehen und einem Wirtschaftsaufstteg Platz machen. Wann und in welcher Starke dies erfolgen wird, bleibt vor­läufig noch abzuwartcn, denn wir find heute mehr denn je von der internationalen Wirtschaftsentwick­lung beeinflußt.

Zur Marktlage des Arbeitsamts Gie­ßen ist folgendes zu jagen:

Ende Alärz 1930 wurden 9776 Arbeitsuchende gezählt, gegen 13 050 im Februar d. 3. und 10 480 im März 1929. Die Zahl der Haupt, unterstühungsempfänger in der Arbeitslosen- verstcherung und der krifenfürsorge belief sich auf 7945.

Diese Zahl bedeutet gegen den Vormonat ein We­niger von 2738 Hauptunterstützungsempfängern und gegenüber dem Vorjahre von 541 Hauptunter- stützungsempfängern. Das Arbeitsamt Gießen mit seinen Nebenstellen konnte im Berichtmonat insge­samt 1192 Vermittlungen tätigen. 110 Personen wurden aus den Mitteln der Neichsanstalt mit Not- standsarbeiten beschäftigt.

Aus einzelnen Berufsgruppen ist wie folgt zu berichten: In der

Landwirtschaft

ist die Nachfrage nach Arbeitskräften mehr als bisher gestiegen, doch macht sich seit einigen Wochen eine gewisse Zurückhaltung in der An­forderung von Arbeitskräften bemerkbar. Die. Zahl der Arbeitsuchenden betrug 392, gegen­über 522 im Vormonat und 369 im Vorjahre. Der ungünstige Deschäftigungsstand im

Bergbau

hielt weiter an. Trotz Betriebsstillegung und Be­triebseinschränkung ist die Zahl der Arbeit­suchenden von 332 im Vormonat auf 266 ge­sunken. Diese Senkung ist daraus zurückzusühren, baß Bergarbeiter in anderen Berufen unter­gebracht werden konnten. Die schlechte Lage in der

3udustrie der Steine und Erden hat eine geringe Entspannung erfahren. Die äln- sicherheit der Entwicklung des Baumarktes, sowie Kapitalmangel wirkten verschlechternd aus diese BerusSgruppe. Die Zahl der Arbeitsuchenden betrug 942; gegenüber dem Vormonat ist die Zahl um 70 gefallen, gegenüber dem Vorjahr liegt sie um 532 höher. Im

Holz- und Schnihsloffgewerbe ist die Lage noch sehr uneinheitlich. Eine merk­liche Entspannung ist noch nicht eingetreten. Die Arbeitsuchendenzahl beträgt 527 und ist somit um 193 höher als im Vorjahre. Das

Vohrungs- und Genußmillelgewerbe weist eine kleine Besserung aus, die hauptsäch­lich aus die Ostereinkäufe zurückzusühren ist. Cs wurden im Derichtsmonat 130 Arbeitsuchende ge­zählt. Im gesamten Bezirk nahm die Zahl der Arbeitsuchenden im

Baugewerbe

ab. Die Tatsache jedoch, daß die Abnahme haupt­sächlich auf Wetterführung bereits im Gange befindlicher Bauten und einiger staatlichen Neu­bauten zurückzusühren ist, läßt im Zusammen-

Enilastung -er Reichsbank.

Nach dem Ausweis der Neichsbank vom 15. A p r i l hat sich in der zweiten April- Woche die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 267,4 Millionen aus 1926,2 Millionen Mark verringert. Im einzelnen haben die Be­stände an Handelswechseln und Schecks um 261,3 Millionen auf 1765,7 Millionen Mark abgenom­men und die Lombardbestände um 11 Millionen auf 67,4 Millionen Mark zugenommen. Bestände an Ncichsschahwechseln, die am Ende der Vor­woche 17,1 Millionen Mark betragen hatten, sind nicht mehr vorhanden.

An Reichsbanknoten und Renten­bankscheinen zusammen sind 269,4 Millionen Marken die Kassen der Bank zurückgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbank­noten um 253,7 Millionen auf 4308,7 Millionen Mark, derjenige an Rentenbankscheinen um 10,7 Millionen auf 325,5 Millionen Mark verringert. Dementsprechend haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 56 Mil­lionen erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 638,3 Millionen Mark eine Zunahme um 118,9 Millionen Mark.

Die Bestände an Gold und deckungs- fähigen Devisen haben sich um 12,8 Mil­lionen auf 2907,6 Millionen Mark erhöht. Im einzelnen haben die Goldbestände um 5,7 Mil­lionen auf 2550,1 Millionen Mark, die Bestände an deckungssähigen Devisen um 7,1 Millionen auf 357,4 Millionen Mark zugenommen.

Die Deckung der Noten durch Gold allein erhöhte sich von 55,7 Prozent in der Vorwoche auf 59.2 Prozent, diejenige durch Gold und deckungssähige Devisen von 63,4 auf 67,5 Prozent.

Oie Spartätigkeit im Jahre 1929.

Die Spareinlagen bei den deutschen Sparkassen sind für En.de 1929 auf etwa 9,275 Milliarden Mark zu veranschlagen. Der Spareinlagen­bestand verteilt sich, lautWirtschaft und Statistik", auf 2611 Sparkassen, die schätzungs­weise am Jahresende 14,5 Millionen Sparein­leger hatten. Im Vergleich zur Vorkriegszeit entspricht dieser Spareinlagenbestand, unter Be­rücksichtigung der Verkleinerung des Reichsgebie­tes und der Verringerung der Kaufkraft der Mark, jedoch erst etwa einem Drittel des Spareinlagenbestands von 19 13, d. h. etwa einem Spareinlagenbestand, den die deut­schen Sparkassen Ende 1892 angesammelt hatten. Der Zuwachs an Spareinlagen und Spar­büchern im Jahre 1929 (86,0 Pro-, bzw. 88L Prozent) ist gegenüber dem Vorjahre (144,1 bzw.

100,7) geringer geworden, während der jähr­liche Zugang in den Jahren 1924 bis 1928 un­unterbrochen gestiegen war. Der <3inlagen>» Überschuß des Jahres 1929 ist um 335 Mill. Mark niedriger, als im Jahre 1928 (2050 Millionen Mark gegen 2385 Mill. Mk.). Dies ist um so bemerkenswerter, als ein wachsender Anteil des, Ginlagenüberschusses auf Zins- und Während der Einlagenüberschuh von 1929 noch Auswertungsgutschristen entfällt. Dec Einzah- lungsÜberschuh ist in noch stärkerem Maße zurückgegangen als der Einlagenüberschuh. 86,0 Proz. desjenigen von 1928 betrug, stellte sich der reine Ginzahlungsüberschuh auf nur 72,5 Prozent. Gr war sogar um 20 Millionen Mark niedriger als im Jahre 1927. Insgesamt wurden im Jahre 1929 6684,5 Mill. Mk.. d. h. 8,0 Proz. mehr als im Jahre 1928 eingezahlt und 5266,3 Millionen Mark, d. h. 24,5 Proz. mehr als im Jahre 1928 ausgezahlt. Die besonders starke Steigerung der Auszahlungen entspricht jedoch nur dem höheren Spareinlagenbestand. Die Ent­wicklung der Spareinlagen war auch im Jahre 1929 in den einzelnen Ländern und Landesteilen wieder uneinheitlich. Die Gesamteinlagen sind bei den Sparkassen allein auf rund 10,66 Milliarden Mark, bei der gesamten Sparkassenorganisation (ohne Girozentralen) auf 11,16 Milliarden Mark zu veranschlagen. Der Anteil der Spareinlagen an den Gesamteinlagen betrug Ende 1929 bei den Sparkassen allein 87,0 Proz. gegenüber 83,8 Pro­zent Ende 1928. Von den (Sefamtetnlagen waren Ende 1929 10 080,8 Mill. Mk. im Kreditgeschäft angelegt, davon entfallen auf die Sparkassen 95,7 Proz. und auf die Kommunalbanken 4,3 Pro­zent der gesamten Kredite.

* Reichszuschüsse für denErzberg- bau im Lahn - Diilgebiet. Der Etat des Reichsinnenministeriums enthält, wie im Vorjahre, einen Betrag von 750 000 Mark für die Förderung de« Eisenerzbergbaues an der Sieg, Lahn und Dill einschließlich ObeHessens. Die Hilfsmaßnahmen sollen unter den gleichen Voraussetzungen und Bedingungen wie im Jahre 1929 durchgesührt werden. Auf die Tonne geför­derten und abgelebten Roherzes werden Zuschüsse bis zu 0,50 Mark je zur Halste vorn Reich und von den Ländern Preußen und Hessen gewährt. Der angesorderte Betrag entspricht dem auf das Reich entfallenden Anteil bei einer Iahressörde- rung von drei Millionen Tonnen Erz.

* D i e Faber & Schleicher A.-G., Offen» doch a. M. schlägt wieder 10 v. H. Dividende vor. Der Umsatz erreichte 1929 den höchsten Stand seit Bestehen des Unternehmens. Im neuen Jahr ist der Auftragseingang gleichfalls gut.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

1. Osterfeiertag, den 20. April.

Sladtkirche. 9.30 Uhr: Pfarrer Becker; 11: Kinder­kirche für die Markusgemeinde; Pfarrer Becker; 18z Pfarrer Mahr. Iohanneskirche. 9.30: Pfarrer Bechtolsheimer; 11: Kinderkirche für die Lukas- gemeipde; Pfarrer Bechtolsheimer; 18: Pfarrer Aus- feld; anschließend Beichte für die Konfirmanden aus der Johannes» und Militärgemeinde und deren An­gehörigen. Kapelle des Alken Friedhofs. 9.30: Pfarrer Lenz; 11: Kinderkirche; Pfarrer Lenz. LUfabekh.Klcinkinderfchule. 9.45: Pfarrer Lic. Waas; 11: Kinderkirche für die Petrusgemeinde; Pfarrer Lic. Waas. Klein-Linden. 10: Hauptgottesdienst; 13.30: Mittagsgottesdienst. IBleferf. 9.30: Frauen­chor; Opfer für den Krankenhausneubau des Elifa- bethenstifts zu Darmstadt; 10.45: Kiikde^kirche; 13.30: Beichte für das Konfirmationsabendmahl. Atten- Bufeck. 9.30: Mitwirkung des Frauenchors; 13; 14: Beichte; 16: Trohe. Kirchberg. 10: Kirchberg; Kollekte; 11: hl. Aoendmahl für die alten Gemeinde­glieder von Staufenberg; 13.30: Kirchberg; Kollekte; 13.30: Mainzlar; hl. Abendmabl für die alten Ge­meindeglieder. Haufen-Garbenteich. 10: Haufen; Mitwirkung des Frauenchors; 12.30: Garbenteich; Mitwirkung des Gesangvereins Viktoria. Watzen­born-Steinberg. 13.30: Hauptaottesdienst (Kirchen* chor; Kollekte); anschließend Beichte zum Stonflr- mationsabendmahl. Lich. 6: Pfarrvikar Draudt; 9.30: Stiftsdechant Kahn; 12.45: Kindergottesdienst; 14: Pfarrvikar Draudt.

2. Osterfeiertag, den 21. April.

Stadtkirche. 9.30: Pfarrer Mahr; 11: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde; Pfarrer Mahr; 14: Pfarrer Becker; Vorstellung und Prüfung der Kon­firmanden der Markusgemeinde. Iohanneskirche. 9.30: Pfarrer Ausfeld; Konfirmation der Kinder aus der Johannes- und Militärgemeinde; Feier des hl. Abendmahls; 11.30: Kinderkirche für die Johannes- gemeinde; Pfarrer Ausfeld; 14: Pfarrer Bechtols­heimer; Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden der Lukasgemeinde; 18: Pfarrer Schlaudraff. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfarrer Lenz; 14: Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden der Luthergemeinde; Pfarrer Lenz.- Elisabeth-Klein« kinderschule. 9.45: Pfarrer Lic. Waas. Klein- Linden. 9: Konfirmation. wiefeck. 9.15: Konsir» mationsfeier; im Anschluß Feier des hl. Abendmahls; Dnfer für den Kleinkinderschulfonds. Alten-Bufeck. 10: Konfirmation. Kirchberg. 10: Kirchberg; Kon­firmation; Kollekte für das hessische Krüppelyeim. , Hausen-Garbenteich. Konfirmation. 8: Garbenteich; 10.30: Hausen. Watzenborn-Steinberg. 9.30: Kon­firmation und Hk. Abendmahl; Kirchenchor, Kollekte. Lich. 9.30: Stiftsdechant Kahn; 14: Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden.

Osterdienstag, den 22. April.

Wiefeck. 14.30 Uhr: Dfterfeier der Kinderkirche (bei gutem Wetter im Walde).

katholische Gemeinden.

Samstag, den 19. April.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, den 20. April. Ostersonntag.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Jünglinge; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Pre­digt; 11: Messe mit Predigt; 14.30: Vesper mit Segen; 16.30 und 19: Beichte. Grüni-erg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 7.45: Segensamt und Predigt. Lich. 10: Segensamt und Predigt; 14: Osterandacht und Beichtgelegenheit. Laubach. 10: Segensamt und Predigt. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Schotten: 10.30: Hochamt mit Predigt.

Montag, den 21. April. Ostermontag.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; 8: Kom­munion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 14.30: Andacht mit Segen. Echzell. 11: Hochamt mit Predigt. Grünberg 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 7.45: Segensamt und Vortrag. Lich. 10: Erstkommunion der Kinder, Hochamt, Predigt; Schulentlassungsfeier; 3: Ablegung der Taufgelübde, Ansprache, Festandacht. CoUar" 8.45: Messe mit Predigt. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt.

Dienstag, den 22. April.

Lich. 7.30 Uhr: Dankesgottesdienst.

Mittwoch, den 23. April.

Hungen. 6.30 Uhr: Gottesdienst.

Tonniaasdienst d.Aerzte n.Avotbekennm 90 4.30 Dr. Ploch. Dr. Schäffer. Engelapotheke.

Sabnat.u: Dr. Jäger.D

Am Montag, 21.4. (2. Osterfeiertomi: FrI. Dr. Gürtler. San -Rat Dr. Schlievhake. Pelikanapotheke.

Zahnarzt: Dr. Metz.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 v. H., Lombardzinsfuß 6 v.H.

Sranffürt a. M.

Benin

Schluß- flirt

Schluß!. Abend­börse

Schluß» lurt

Schlußk. mittag, börse

Datum

16. 4.

17. 4.

16. 4.

17. 4.

6% Deutsche Reichsaulcihs

von 1927 .......

7% Deutsche ReichSanIeth«

87,1

87

87

87,1

von 1929 ........

Leulsche Aul.-llblbi^Schuld mit

100,75

100,6

100,9

Auslos.-Rechten .....

55,85

56.4

55,65

56,25

Desgl. ohne Lluslos^Rechte . . .

11.05

11,05

11,1

11,2

6% Hess. Volksstaat von 1929

lrückzahlb. 102%)......

Oberhessen Provinz»Anleihe mit

94,5

94

95

93,75

Lluslos.-Rechten......

52

53

Deutsche Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1 ....

53,5

53,4

53,3

53,4

8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse.

XIll unkündbar bis 1931 . .

98

72,5

7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse.

unkündbar bis 1932 .....

90,75

90,75

*Vt°/o Rheinische Hyv^Bcmk

Liyu. Goldpse.......

8% Dr. Landespsandbriesanstalt,

85,4

85,5

*

Psandbriese R. 17

98,5

98,5

98,5

98,5

8% Pr Lanvespsandbriesanstalt, Komm^Lbl. R. 16

95

85,5

95

95,5

7% Br. LandeSpsandbrtesanNaU, Psandbriese R. 10 .....

V.E.G. abg. Borkriegs-Obligarto» nen, rückzahlbar 1032.....

90,25

90,25

90,25

90,25

95

95

4% Oesterreichttche Goldrente . .

4,80% Oesterreichische Sllbcrrente

27,75

27,78

4,3

27,75

4,4

4% OeNerretchische Einheitliche

Rente .....

4% Ungarische Goldrente ....

4% Ungarische Staatsrente v. 1010

2,4

24,9

2,5

2,5

24 9

21,25

21,4

4%% desgl. von 1913 ....

*

11.13

4% Ungarische Kronenrrnte . . .

2,45

2,45

2,4

2,45

4% Türkische Zollanlethe von 1911

6,95

6,9

7705

6.95

4% Türkische Bagdadbahn-Ani.

Serie 1 4% desgl. Serie II......

7,1

7,05

7,2

7

6% Rumänische veretnh. Rente

von 1903 .

4%% Rumänische veretnh. Rente

9,7

9,8

9,8

9,9

von 1913 .........

4% Rumänisch, Veretnh. R«nt» .

16,4 M

,6/4

18,5 IM

16,5

8,03

/

Frankfurt a. 2)1. |

Berlin

Schluß» kurt

Schlußk. Abend- bSrse

Schluß« kurt

Schlußk. Mittag, börse

Dalum

16. 4.

17. 4.

16. 4.

17- 4.

.vamvurg-Ämerita 'Batet . .

Hamburg-Tüdam. Dampsschiss

. 7

113,75

114,5

113,75

jl4,Sb

. 8

172

Hansa Dampsschiss.....

10

161,13

162

Norddeutscher Lloyd ....

. 8

*

114 5

113,75

114,5

Allgemeine Deutsche Ereditanst. io

117

117

116,75

116.5

Barmer Bankverein ....

10

136

136

136

136,4

Berliner Handelsgclellschas« .

12

176,5

176,b

1 177

177 25

Commerz, und Dcivat-Bank .

H

w

162

161,75

161,5

Darmstädter und Nationalbanl

12

231

231

230,25

230.25

Deutsche Bank und

DiSconto-Gesellschast, » . .

10

150,5

150,5

150,25

150

Dresdner Bank ......

10

>46,25

145,5

146

145.5

Reichsbank ..

12

292

294

291,5

294,5

A.E.G...........

. 8

175,75

175.5

175,9

175,65

Bergmann........

. 9

-

190

197

188.25

Elektr. Lieserungsgelellschaft.

10

164

164,5

164

164

Licht und grast......

10

172,5

173

173,5

Felten & Guilleaume . .

iVi

129

128,5

130

129

Gesellschaft für Elektrische

Unternehmungen ....

Hamburger Elektrizitäts-Werk«

10

180

180

180,25

182

10

138,75

Rheinische Elektrizität . . .

. 9

148,5

-

148,5

Schlesische Elektrizität. . . .

10

176.5

177

Schuckert L Co.......

11

190

192

191

193

Siemens & Halske .....

16

256

255

255,5

256

Dransradto . .......

. 8

129,5

Laümcuer L Co.. . . . . .

10

171

171,25

171,5

72

73

72,25

73,25

Deutsche Erddl ......

. ti

102,25

102

102

143,9

144,25

Gelsenkirchener ......

. 8

140,75

141

141,25

141.75

Harpener. . .......

. O

125

125,5

125

126

Hoesch Eisen. .......

eVt

113

113,5

Ilse Bergbau .......

10

<B»

231,5

231,6

232

Klöcknerwerke .......

. 7

103

104

104

Köln-Neuessen.......

. 7

111,4

111

Mannesmann-Röhren ...

. 7

108,75

108,75

109

108,76

Manitselder Bergbau . . . .

Oberschles. Eiienbevars . . .

. 7

101,5

94,b

° 6

73,5

73,25

Oberschles. kokswerke....

. 7

109,6

109

Phönix Bergbau ......

«'/,

104.9

105 26

105.25

105

Rheinische Braunkohlen . .

10

235

233,5

238

234.25

Rhein stahl........

Ältikd SÄonKl .«

. 6 V

116

115,75

114.75

105,25

Franksurt a.M.

Berlin

Echluß» kurt

Schlußk. Abend» bSrse

Schluß» kurt

Schlußk. Mittag» bör'e

Datum

16. 4.

17. 4.x

16. 4.

17.4.

Bereinig re Stahlwerke . . .

98,25

99.25

98,5

98,5

Oiavt Minen......16/»

55,?5

55,75

55,9

Kaliwerke Aschersleben . . .

10

226,5

228,75

227

229

Kaliwerke Westeregeln . . .

10

229,5

233,5

230,5

233.4

Kaliwerke SaUdetiurlb . . .

15

390

397

390,75

396,75

y. ®. Farben-Fuvustrt« . . .

12

175,5

176,5

175,5

177,65

Dynamit Nobel......

. 6

83.65

SchcidcanstaU. >

. 9

154

153,6

Goldschmidt .......

. 6

71,5

71,5

71,9

72

MütgerSwerke ......

. 6

72.5

73

73

73.25

Metallgesellschaft......

. 8

108

108

108,75

108,5

Philipp Holzmann.....

. 7

109,6

110,4

109,76

110

Zementwerk Heidelberg . .

10

-

133,5

Cementwerk Karlstadt. ...

10

143

141

<*

Wayß & Freytog.....

. 8

92,5

91,5

91,5

91,5

Schultheis Payenhoser . . .

15

-

296.75

296

12

-

248,75

250

Aku .....

18

117

118

116,75

118,9

Bembcrg.........

ZeNstoss Waldhof . . . . 1

14

147

149

147,75

149

8 >/.

190

188,5

190

Zellstoss Aschassenburq . . .

12

152,5

>

154

Charlottenburger Wasser . .

. 8

**

106

105,9

. 9

--

173

172,65

Daimler Motoren . . .

o

42,5

42,25

42,75

42-75

253,75

253,5

255

0

-

49.65

20,4

Rat. Automobil . .

. 0

20,5

Orensteln & Koppel .

. 6

-

79,75

79,5

Leonhard Tietz .

10

153

Ib4

153

356

358

361

Frankfurter Maschine» . . .

. 4

35

_

36

36

Gntzner .....

. 6

40,5

40

40

40

HeuligenNaedt ......

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Funghan«.....

. 6

39,6

40

39

39,25

Lechwerke.........

Mainkrastwerke Höchst a. 871.

. 8

106

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97,9

96,75

**

Miag ........

10

132

131,75

132,13

<9cbr. Roeder .......

10

103.5

103,5

Ißolflt & Haesfner . . . . . 6tobeuti4eBuder

. 9

218

218

218

218

M)

160,75

159,6

161

139,5

Banknoten.

Äcrlin, 17-April Geld trief'

'Vlmeritanlfdie Vioren ..... 4.169 4,189

Belgische Noten........ 58,28 58.52

Dänische Noten........ 111,80 112,24

Englische Noten ...... 20,33 20,41

FranMischc Noten ...... 16.405 16,465

Holländische Noten...... 167.96 168,64

Italienische Noten ...... 22,11 22,19

Norwegische Noten...... 111,80 112,24

Deutsch Oesterr ,L100 Kronen 58 86 59.10

Rumänische Noten...... 2.465 2,485

Schwedische Noten..... 112,23 112,67

Schweizer Noten....... 81,21 81.53

Spanische Noten ....... 53 01 63,23

Tschechoslowakische Noten . . 12,375 12,435

Ungarische Noten ... 72,97 73,27

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

,6. April

17. April

Amtliche Notierung

Geld | Bries

Amtliche Notierung

Gelb

»rief

Ämst.» Rott. Buen.»AircS Brss.-Antw. Christiania. Kopenhagen Stockholm - HelsingforS. »talicn. . . London. . . Neuhork .. Paris.... Schwei; .. Spanien. . yapan - - . Rio de Jan- Wien in D-- Oest. abgest. Prag .... Belirad . . Budapest. . Bulgarien. Lissabon . . Danzig. . . | flonftantf» I Athen. . .

Tanada . . llru nah. . j Lorrs .

168,27 1,630

58,42-» 112,06 112,07

112,58 10,535

21.95 20,358 4.1855

16,41 81,145

52.47 2,068 0,490

58.977 12,397

7,422 73,13

3,034

18,78 81,37

1,785 5,445

4,183 3,896

20,875

168.61 1,634

58,545 112,28

112,29 112,73 10.559

21,99 20,398 4,1935

16.45 81,305

52,57 2,072 0,492

59,097 12,417

7,426 73,27 3,040 18,82

81,53 1,789

5.455

4,198 3,904

20,915

168,34 L633

58,415 112,06 112,08 112,50 10,639 21,945 20,354

4,186 16,405 81.145

52,40 2,070 0,490

58,98 12,398

7,412 73,13 3,034 18,78 81,39 1,784 5,435 4-184 3,896

20,87

168,68 1,637

58,535 112,28 112,30 112,72 10,659 21,985 20,394

4,194 16,445 81,305

52, HO 2,074 0,492

59,10 12,418

7,426 73,27 3,040 18,82 81,55 1,788 5,445 4,192

*3,904 20,91