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ttr. 296 Drittes Blatt Glehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) Donnerstag, I«. Dezember 1950

Lilzugvcrkehr cuf der Slrküe G!eßen-Z»!da.

Wirffchafi.

Weiterer Rückgang de- Zement- absatze -. Innerhalb de- Monats November ist der Zementabsay weiter um 30 Prozent zn- rüdgeganflcn; einem Verwand von 453 000 Ton­nen im Oktober 1930 stehen 317 000 Tonnen un November gegenüber. Der Novemberabsatz 1929 belief sich auf 499 000 Tonnen.

Lchwcincmarkl in Friedberg.

Friedberg. 17.De.5- (WSN.) Zum heutigen Schweinemarkt waren 404 junge Tiere auf­getrieben. Es wurden bezahlt: Bis 6 Wochen alte 20 bis 25 Mark, 6 bis 8 Wochen 25 bis 30 Mark, 8 bis 12 Wochen 30 bis 40 Mark. Der Markt wurde geräumt.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. HL. 18. Dz Tendenz: etwas schwacher. Bereit- im heutigen Donnittags- vcr.chr wirkte fich der an der gestrigen Neu- yorler Dör c eingetretene Tendenzumschwung in einer e-twa- schwächeren Stimmung auS. Das Geschäft war jedoch zunächst nicht um­fangreich: natürlich hande'.te eS sich hierbei vor­läufig in der Hauptsache um Deckungen der Baissespekulation Zum offiziellen Beginn machte sich auch von feiten des Publikums einiges In­teresse bemerkbar. Auch die Kontermine nahmen Weitere klein« Rückdcckungen vor, da man g.'aubte, das; zum IahreSultinro allgemein festere Kurse erwartet werden könnten. Die Umsahtätig- feit nahm keine allgemein lebhaftere Form an, sondern beschränkte sich nur auf einige Spezialwerie. Im Vordergrund« deS In­teresses standen Elektrowerte. Siemens, AEG., Schlickert, Licht & Kraft, lagen von 1,5 bis 2,5 Prozent gebessert. Von Nebenwerten gaben Lech- ttxnc etwa- nach. Mehr Interesse zeigte sich außerdem noch für Farben mit PluS 2 Pro­zent. Deuische Linoleum mit plu- 4 Pro­zent. und von Kaliwerten für Aschers'^ben mit plu- 6,5 Prozent. Montanwerte hatten Desserun- gen von 0,5 bis 1,5 Prozent aufzuweisen. Kunst­seideaktien blieben gut behauptet. Schiffahrts­werte erfuhren Besserungen bis 1,25 Prozent. Am Bankaktienmarlt bestand für NeichSbankantcile auf da- bevorstehende Angebot des DezugsrechtS mehr Nachsrage mit plu- 3 Prozent. Die übrigen Werte erholten sich bis 0,5 Prozent. Am 'Bau- Unternehmungsmarkt büßten Holzmann 2,75 Pro­zent ein. Wayß & Freitag lagen dagegen etwas gebessert. Schwächer lagen wieder Frankfurter Maschinen, die im Kurse (aus da- ungünstige (Kommunique) auf 10 nach 12 Prozent taxiert wurden. Deutsche Anleihen waren gut behauptet. Von AuSlandrenten zogen Numänen leicht an. Türken unverändert. 3m Verlauf« gaben die Kurse unter dem Druck« der Orderlosigkeit bi8 au 1,25 Prozent nach. Da- Geschäft schrumpfte stark zusammen. Am Geld­markt lag TaqeSgeld mit 4 Prozent leicht. Am Devisenmarkt lagen die Mark und Madrid weiter fest. Man nannte Mark gegen Dollar 4,191750, Jenen Pfund 20.3625, London gegen Kabel ,857250, gcacn Pari- 123,62, gegen Mailand 92,75, gegen Madrid 44,80, gegen Schweiz 25,0240, gegen Holland 12,00.

Berliner Börse.

Berlin, 18. Dez. Da- Hauptereignis für die 'heutige Börse war der gestrige plötzliche Ltimmungsums-.wung an der Neuyorker Börse. Schon heute vormittag hatte man daraufhin festere Kurse genannt und, entg gen den sonstigen Gepflogenheiten, auch schon au? di srr Basis ver­schiedentlich gehandelt, da bei der Spekulation ziemlich große Deckungsne'gung bestand. Vor­börslich taxierte man dann noch festere Kurse, die sich aber bi- zu Beginn des offiziellen Verkehrs und zu den ersten Noiierungen nicht behaupten konnten, da noch verschiedentlich Der- kauf-austräge zur Ausführung kamen. Die Slim- mung blieb aber trotzdem recht zuversichtlich. Die Spekulation, wie auch das Ausland, nahm Deckungen vor, die im allgemeinen zu 1- bis 3prozentigen, vereinzelt bis zu 5prozentigen Besserungen führten. Als über 3 Proz .gesteigert find Ilse Bergbau, Deutsche Linoleum, Chade- aktien, Thüringer Gas und Hotelbetrieb zu nennen. Bemerkenswert schwächer eröffneten Braubank (minus 1,5 Proz.), Berger (minus 2 Proz.), Demberg (minus 1,25 Proz.) wobei

Auf Einladung des Hessischen Verkehrsverbandes hat im Sitzungssaal der Prooinzialdirektion Ober- Hessen zu Gießen eine Aussprache über die Wie­dereinführung des Eilzug Verkehrs auf der Strecke GießenFulda statt­gefunden. Die Aussprache ergab Einmütigkeit darüber, daß die Zurücksetzung der Strecke GießenFulda gegenüber anderen Strecken der Reichsbahn im nächsten Fahrplan unbedingt ihr Ende finden muß, wenn nicht die von der «trecke berührten Gebietsieile im Wettbewerb mit anderen Gegenden weiterhin stark benachteiligt werden sol­len. Der der Versammlung vorgelegte Entwurf eines Fahrplans für die neuen Eilzüge, der diese Züge zwischen bestehende Schnellzugsverbin- düngen auf den Hauptstrecken FrankfurtGießen Kassel, KoblenzGießen, HagenSiegenGießen und FrankfurtFuldaBebraHamburg, Leipzig und Berlin einspannt, wurde einstimmig gut- geheißen.

Im Verfolg der Aussprache haben inzwischen die Provinzialdirektion Oberhessen und das Kreisamt Gießen, der Oberbürgermeister der Stadt Gießen, die Industrie- und Handelskammer Gießen, der Der- kehrsverein Gießen, die Bürgermeisterei Grünberg, das Kreisamt Alsfeld, die Bürgermeisterei Alsfeld, der Verkehrsoerein Alsfeld, das Kreisomt Lauter­bach, die Bürgermeisterei Lauterbach, der Verkehrs­verein Lauterbach, der Verkehrsbund Oberhessen,

eine Pressenotiz von einem niedrigeren Divi- dendcaussall mitsprach, Deutsche Atlantische (minus 3 Proz.), Thüringer Gas (minus 1,25 Prozent), Rheinisch-Westfä i'che Elektrizität (minus 2,5 Proz.). In diesen Papieren bestand auf die schwache gestrige Neuyorker Börse An­gebot. Nordsee Deutsche Hochseefifcherci verloren ebenfalls 2,25 Proz. Eine gewisse Zurückhal- tung ging übrigens von einer Meldung in der heutigen Morgenpresse aus, daß nach den star­ken Goldabflüssen in der letzten Zeit in Lon­don die Möglichkeit einer Diskonterhöhung be­stünde. Dies war auch der Grund, weshalb das Geschäst nach den ersten Kursen weiter nach­ließ und die Tendenz keinen einheitlichen Cha­rakter zeigte. Deutsch« Anl«ihen waren behauptet. Ausländer ruhig. Rumänen e.was gebessert. 4,5- prozentige Mexikaner Plus-Plus und zirka V« Proz. hoher taxiert. Der Pfandbriesmarkt war noch unentwickelt. Reichsschuldbuchforderun- gen bis 3,5 Proz. fester. Am Geldmarkt stellte sich der Satz für Tagesgeld auf 3,5 biS 5,5 Proz.: die übrigen Sätze waren unver­ändert. Auch im weiteren Verlaufe war die Kurs­gestaltung uneinheitlich. Thüringer Gas zogen auf Deckungen weitere 2,5 Proz. an, auch Aschersleben gewannen 2 Proz., während eine ganze Reih« anderer Papiere bis 8/t Prozent gegen Anfang verloren. Salzdetfurth gingen 2 Proz. zurück.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 18. Dez. Auftrieb 135 Rin­der, 1807 Kälber, 402 Schafe, 3629 Schweine. Es notierten: Kälber, beste Mast- und Saugkälber 73 bis 76 Mark, mittlere Mast, und Saugkälber 68 bis 72 TlarT geringe Kälber 62 bis 67 Mark. Schafe: Maftlämmer und jüngere Mafthämmel (Weidemast) 43 bis 46 Mark, mittlere Maftlämmer, ältere Mafthämmel und gut genährte Schafe 37 bis 42 Mark, fleischiges Schafvieh 30 bis 36 Mark. Schweine: vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 63 bis 65 Mark, von etwa 200 bis 240 Pfund 64 bis 66 Mark, von etwa 160 bis 200 Pfund 63 bis 65 Mark, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 62 bis 65 Mark. Marktverkauf: Kälber und Schafe mäßig rege, geräumt; Schweine schleppend, Ueberftanb.

Amtsgericht Gießen.

Ein hiesiger Fruchthändler war beschuldigt, über ein Jahr hindurch feinen Fuhrmann länger als 54 Stunden die Woche in seinem Be­triebe beschäftiat zu haben. Die Beweisauf­nahme ergab, daß es sich um eine Uberbeschäftigung von mindestens 10 Stunden die Woche handelte. Sie bestand hauptsächlich in Nachtarbeit. Der Fuhr- mann mußte einmal, in vielen Fällen auch zwei­mal, wöchentlich schon um 1 Uhr nachts im Stalle

sowie der Hessische Derkehrsocrband einen gemein­samen, eingehend begründeten Antrag an die Reichsbahndirektion Frankfurt gerichtet, in dem die Einführung eines Paares leichter Bezirks-Eilzüge Gießen Grünberg Alsfeld Lauterbach Bad Salzschlirf Fulda mit Halten an ben genannten Stationen beantragt wirb. Der Zug in Richtung GießenFulda soll so gelegt werben, daß er bei einer Abfahrt in Gießen um 13.25 Uhr ben Anschluß von brei Schnellzügen, nämlich D 227 aus TrierKoblenz, L) 276 aus DortmunbSichen und D 27 aus Frankfurt und WiesbadenMainz in Gießen aufnimmt. Bei beschleunigter Durchfüh­rung wirb in Fulba, an 15.15 Uhr, ber Anschluß an fünf Schnellzüge erreicht. In umgekehrter Rich­tung soll ber neue Eilzug nach Ausnahme ein« größeren Anzahl von Schnelizugcanschliissen in Fulba Dort 15.27 Uhr abfahren, um 17.17 Uhr in Gießen, zum Anschluß an D 28 nach Frankfurt, sowie MainzWiesbaden, an D 228 nach KoblenzTrier und D 275 nach SiegenDortmunb eintreffen.

Es ist bringend zu wünschen, baß sich bie Reichs- bahn entschließt, aus ber Strecke Gießen Fulba enblich ben Vorkriegszustand wiederherzu ft eklen, wonach biete Strecke neben ben an allen Stationen anhaltenben Per­sonenzügen von wenigstens einem Paar schnell- fahrenber Eilzüge bebient würbe.

sein, um wenige Stunbcn später Ueberlanbsahrten anzutreten. Die Rückkunft erfolgte gegen 7 ober 8 Uhr abenbs. Eine Erleichterung für bie Leistung von Mehrstunden an befonbers arbeitsreichen Tagen burch Gewährung einer Freizeit an anberen Tagen sand nicht statt. Der Fuhrmann mußte noch Vor­würfe wegen mangelnber Arbeitswilligkeit einstecken. Der Angeklagte erhielt wegen Vergehens gegen bie VO. über bie Arbeitszeit vom 21. Dezember 1923 eine ©elbftrafe von 100 Mark.

Im August 1.1. wollte ein junger Mann noch gegen Mitternacht eine politische Versammlung be- suchen. Das Versammlungslokal war aber wegen Ueberfüllung geschlossen. Trotzdem verlangte er Ein. laß, der ihm von der Polizei verweigert wurde. Hierüber geriet er in maßlose Aufregung, zumal er wahrgenommen haben wollte, baß es einem poli- tischen Gegner noch gelungen war, ben Saal zu be­treten. Er veranlaßte jetzt eine Szene, wie sie nach Angabe bes bienfttuenben Pvlizeibeamten diesem in seiner 24jährigen Tätigkeit in derartigen Fällen noch nicht oorgetommen war. Wegen Ruhestörung er­eilte ihn bie oerbiente Strafe. Der Vorfall hatte noch ein Nachspiel. Der Angeklagte erklärte in einer (Ein­gabe an die Polizei, daß Vorgehen gegen ihn zeuge von einer Frechheit und Gemeinheit, die weiterge­leitet und vor die Oeffenttichkeit gebracht werden müsse. Es wurde ihm Gelegenheit gegeben, bie Be leibigungen zurückzunehmen. Statt dessen legte er sie noch protokollarisch nieder und hielt sie ausdrück- lich voll und ganz aufrecht. Ein gleiches tat er in der Hauptverhandlung. Aus dem ganzen Verhalten des Angeklagten war zu schließen, baß es sich nicht etwa um einen übereilten, (onbern um einen wohl­überlegten Angriff gegen bie Polizei bzw. beren Be­amte hanbelte. Deshalb sah bas Gericht von ber Derhängnung einer Geldstrafe ab, fonbern erkannte auf eine fünftä'gigeGefängnis strafe.

Zwischen Daubringen unb Alten-Buseck stellte eines Tages in aller Frühe ein Iagbaufseher einen Wilberer, nachbem er beobachtet hatte, baß bieser wieberholt mit einem Fernglas bie ÖJegenb absuchte und Feld unb Forst burchstreifte. Eine Leibes­visitation ergab, baß er Munition unb Patronen, namentlich aber ein schußfertiges zerlegbares Ge wehr mit sich führte, letzteres versteckt in beiben Hosenbeinen Es bestaub danach für das Gericht kein Zweifel, baß der bereits zweimal wegen Iagdver- gehens vorbestrafte Angeklagte an einem Orte, an dem er zu jagen nicht berechtigt war, die Jagd aus­geübt hat. Einer Feststellung, daß er tatsächlich Wild erlegt oder Schüsse abgegeben hat, bedurfte es nicht. Di-' Strafe lautete wegen Vergehens gegen das Schußwaffengefetz unb wegen Jagdvergehens auf eine Gefängnisstrafe von 2 Monaten. Auch würbe die Einziehung des Gewehrs, bes Gla­ses, ber Patronen unb bes Rucksacks, in bem fraglos etwa erlegtes ^ßilb transportiert werben sollte, aus­gesprochen.

Vüchertisch.

Oskar Anwand: Die Primadv nn a Friebrichs des Großen. Roman. 332 Sel­ten 8". Mit 15 zeitgenössischen Abbildungen. Ganz­leinen 6,50 Mark. Verlag von Rich. Bong, Berlin W. (605.) Nicht als Feldherr, Regent unb Staats­mann bildet die Erfckuünung des Königs den Mittel­punkt der bewegten Handlung, die von seiner ersten deutschen Primadonna, Elisabeth Gertrud Mara, geborenen Schmehling, ausgchi Friedrich ber Große tritt in bie,ein Roman als Leiter seiner Oper, als Musiker unb Freunb seiner Kammermusiker vor ben Leser. Die Zeit ber Barbarina scheint zuri'ckgekehrt. Zugleich greifen der Kapellmeister unb Komponist Friedrich Reichardt unb ber verkommene Gatte ber Frau Mara, sowie bie Hosmusiker Quanz und Benda entscheidend in die stark fesselnde Handlung ein.

Roda Roda: Der Schlangenbiß. Erzählungen und Schwänke. Reclams Universal- Bibliothek Nr. 7110. Gebunden 80 Df. (661.) TDir wissen, waS wir von Roda Roda zu erwar­ten haben, wenn wir unS mit einer neuen Samm­lung feiner bunten Geschichten behaglich zum Lesen zurechtrücken, und wissen doch auch, daß wir manche reizend« Üeberraschung erleben werden. Die vorliegende Sammlung umfaßt die besten und luftigsten Stücke Roda Rodas, von der beiter ausgesührten Erzählung bis zur fcinpointiertenl Anekdote und zum schlagenden Witz.

Fritz Bouch Holtz: Es isch emol g'sln. G'fchichile-n-üS der Heimat. Band 19 der El atz-Lothri-gischen HiuSbücherei Berö sent- lichungen des Wissenschaftlichen Instituts der Elsaß-Lothringer im Reich an der Universität Frankfurt. 111 Seiten 8". Selbstverlag des Elsaß- Lothringen-Instituts Frankfurt a. W., 1930 (651) Der Verfasser, Fachstudiendirektor In Gießen, hat hier mit dein urwüchsigen Humor be» echten ..SteckelburjerS" eine untermal Jamcßantmlung von Erzählungen und Schnurren im elsässischen Dia­lekt erscheinen lassen, die allen seinen engeren Landsleuten und allen Liebhabern gesunder mundartlicher Hau-mannskost eine tointoimncixc Gabe sein werden.

W i e wird man Seemann? Er- schöpsenden Ausschluß gibt aus diese Frage einer der bekanntesten Fachleute, Kapitän P r e u ß. Direktor der Bremer Sersahrtschule, in seinem Buch Die Laufbahnen in der Handels- und Reichs marine", das vollständig neu bearbeitet unter Berücksichtigung der neuesten gesetzlichen Bestimmungen im Wilhelm Köh­ler Verlag, Minden LOB. erschienen ist. (427.) Die Anforderungen, ber Au-bildung-gang vom Schiffsjungen bis zum Kapitän und die übrigen seemännischen Laufbahnen, die Prüfung-- beftimmungen, Aufstieg-- und Verdienstmöglich­keiten werden eingehend und übersichtlich be­handelt. Auch die Bestimmungen über den Ein­tritt in Die Reich-marine und bie Marinelaus­bahnen vom Matrosen bis zum Offizier ftnb berücksichtigt. Das 120 Seiten starke Buch mit seinem billigen Preis von 2 Mk. kann besten- empsohlen werden.

Korvettenkapitän Max Valentine r: Der Schrecken der M««re. (Meine 11-Boot- Abenteuer al- ,kiis«rIich-D?utsch"r Pirat"). 350 (Seiten 8° und 25 Bilder. D-h. 6,50 Mk.. Seinen 8.50 Mk. Amalthra^vrrlag, Zürich. Leipzig. Wien. (645) Die Erinnerungen ein'6 der seinerzeit bekanntesten deutschen U-Doots-Kommandanten: sie umspannen bie 3?it kurz vor Kriegsaus­bruch bis zur Revolution unb ber Versenkung von Scapa Flow: phantastisch wie ein spannen­der Film muten bie Abenteuer bieser Kaper­fahrten um bie halbe Welt an.

Letzte Nachrichten.

Das Verbot des Stahlhelmfilms aufgehoben.

B e r Un , 18.Dej. (TU.) Die 0 b e r f 11 m p t ü f. stelle beschäftigte sich heule mit der Beschwerde gegen das Verbot des FilmsDec S I a I, l helm am Rhe 1 n", das vor acht lagen von einer frommer der Zenlralprüfstelle Berlin ausgesprochen worden war. Die Oberftlmprüfslelle Hal, wie der 5>lahlhelm mitleill, nach kurzer Verhandlung da, verbot diese» Film, aufgehoben.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschloßenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 v H, Lombardzlnsfuß 6 o H.

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