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ganze Jahr 1929 tn Anspruch nahm, bestand tn der Sammlung von rzeano graphischem Material für je eine Monographie des Indischen und des Pazifischen OzeanS. Die Reis« führte rund um und über die beiden Weltmeere, und waS den Redner hier In Dietzen bringen konnte, toar nur ein Ausschnitt aus der Liebersülle von Ergeb­nissen und Eindrücken. Prachtvolle Lichtbilder ga­ben Zunächst lebendige Vorstellungen von der Ra- tur der .chinesischen Aiederlande" an der Mün­dung des Jangtse, von diesem ebenen Schwemm- land, da- intensiv bebaut und von Hunderten von Kanälen durchzogen ist. Besonders interessant war das Bild von der Flutbrandung bei Haining an der Mündung des Tsien-tang-kiang, wo die au'» kommende Flut tn Gestalt einer biS zu 3,5 Meter hohen Wassermauer den Strom aufwärts zieht. Seine Reisewege in Japan erläuterte der Vortra- Snde an einer Karte von Richthoten, die deutlich

e engen Beziehungen zwischen der Tektonik und dem Retz der Derkehrsstrc.ben zeigte. Gr umritz weiter den Dualismus, der in der japanischen Dolksseele ringt: das Bestreben, an den alten Lleberlieserungen festzuhalten, und den Zwang, das Reue, das auS Europa und Qlorbamehta kommt, in sich aufzunehmen. Auherordentlich in­teressant war dann noch der Vergleich zwischen den ostindischen Inseln Madura und Lombok hin- sichtlich der klimatischen, geographischen und wirt­schaftlichen Struktur. Den Schluß des Vortrags bildete eine kurze Schilderung von Java, insbeson­dere der grohartigen Dölkerschau, die die Nieder­länder aus Anlah des panpazifischen Kongresses zu Buitenzorg veranstaltet haben. Dr. L.

Cberbeffen.

Gegen die Auflösung des Kreises Schotten.

Handelskammer und Havdwerkskammer-Rebenftelle Friedberg warnen.

Die Industrie- und Handelskammer Friedberg und die Handwerkskammer-Rebenstelle Friedberg haben sich in einer Eingabe an den Herrn Mi­nister des Innern und den Hessischen Landtag gegen den Plan der Aushebung deS Kreises Schotten gewandt. In der Begründung wird daraus hingewiesen, dah selbstverständlich die Wirtschaft daS unbedingte Interesse hat, dah in der öffentlichen Verwaltung gespart werden muh, utit zu einer Ausaabenminderung und damit zu einer Lastenverteilung zu kommen. Andererseits sind sich aber die amtlichen Vertretungen von Handel, Industrie, Handwerk und Gewerbe klar darüber, dah bei der heutigen Gestaltung der Dinge mit dem Abbau des Kreises Schotten keine Ersparnisse erzielt werden, dah vielmehr die mit der Aushebung verbun­denen wirt.chastlichen Rachteile die erwarteten finanzieren Ersparnisse und Vorteile bei wei- tem überwiegen. Handel und Gewerbe im Bezirk Schotten ringen heute schwer um ihre Existenz, und eS würde für die Wirtschaft geradezu eine Vernichtung bedeuten, wenn der Kreisabbau zur Dcrwirllichung käme. Aus die'en wirtlchastlichen Erwägungen müsse der KreiS Schotten unbedingt erhalten werden.

(Semeinderat in Laubach.

Laubach. 16. De» In der jüngsten Ge- meinderatSsitzung wurde zunächst, an Stelle des durch Wegzug ausgeschiedenen Ge- meinderaiSmitgliedes Ob^rbahnmeistcr Pulchrr, der Postasistent E r m e l durch Bürgermeister gy alS Gerne.nderatSmitgled verp'lichiet. Mehrere Landwirte hatten darüber Beschwerde erhoben, dah sie von der Teilnahme an der diesjährigen HolzHauerei ausge­schlossen worlen seien. Der Beschwerd: wurde nicht stattgegeben, und der Geineinderat beharrte auf seinem früheren Dc'ch'uh. Der Konkursver­walter einer hiesigen Firma bot der Stadt das Anwesen seiner Gemeinichuldnerin zum Ankäufe an. Der Gemeinderat lehnte einstimmig ab. Ferner wurde beschlossen, da3 veraltete O r t s st a t u t der Sla&t Laubach über die »Benutzung der städti - schen Wasserleitung zum P.ivat^ebrauch" unter Bezugnahme auf eine vom Kreisamt Schot­ten vorgelegte Mustersatzung entspr-chrnd abzu- änbem. Die Gewährung einer Winterbei - Hilfe wurde abgelehn», da die Arbeitslo'en als Holzhauer und mit sonstigen Arbeiten in d?r Ge­meinde beschäftigt sind. In dringenden Fällen ent­scheidet der Gemeinderat nach Gutdünken. Zum Schlüsse wurden noch den Fa elhallern, die für die Pflege der Fabeltiere bei der diesjährigen Hauptkörung die Qlote »sehr gut" erhalten hatten. Prämien bewilligt.

üanDticiG Wicken.

21bach. 16. Dez. Am Sonntagabend fand hier eine kleine eindrucksvolle Feier statt, galt eS doch, dem vor 30 Jahren hier ins Schul­amt gekommenen Lehrer Groh Dank vonseiten der Gemeinde und Kirche auszusprechen für treue, selbstlose Dienste in dieser Zeit. Orts- und Kirchen­vorstand, sämtliche Vereine und der größte TeU der Gemeinde fanden sich am Hause des Jubilars

VetMnmg am 31. Dezember 1930!

Don Amlsgeiichtsrai Or. Kari-Ludwig Schimmelbusch.

Bei dieser Betrachtung steht nicht die 30jährige Verjährung im Brennpunkt deS Interesses, son­dern die Ausnahmen, die zwei- und vier­jährige. Sie beginnen am Schluß des IahreS. in dem der Anspruch entstand, und enden dem­entsprechend.

Welche Ansprüche verjähren am 31. Dezember 1 9 30? Dor allem die An­sprüche aus 1928 aus dem allgemeinen täglichen Verkehr einschließlich der Anwalls- und Rotar- gebühren und der Aerztehonorare. Am 15. De­zember 1927 hat jemand für feinen Haushalt mit einem Monat Ziel Waren gekauft: Fälligkeit: 15. Januar 1928; Verjährungsablauf: 31. Dezem­ber 1930. Dagegen beträgt die Frist bei Lieferun­gen für den Gewerbebetrieb, und bei den meisten wiederkehrenden Leistungen wie Zinsen, Hausmiete, Landpacht vier Jahre. Hier tritt also am 31. Dezember 1930 die Verjährung erst bei Ansprüchen aus 1925 ein. Die dreißigjährige Verjährung aber gilt für rechtskräftige Echuld- titcl und für die wenigen Forderungen, für die das Gesetz keine besondere Frist nennt und deren häufigste wohl das Darlehn aber nur der Hauplanspruch ist. Ein wirksames Mittel zur Verhinderung der zwei- oder vierjährigen Ver­jährung ist daher die ilmtoanölung in ein solches (schriftlicher Vertrag).

Das Profil der Verjährung zeigt eine klare Linie; keineswegs bedeutet sie den Untergang des Anspruchs; sie ist also nur aufEinrede" des Schuldners zu beachten. Sie kann durchweg ver­traglich nicht erschwert, wohl aber verkürzt, und eS kann trotz Verjährung Gezahltes nicht zurück- geforöert werden.

Wer nicht unter allen Umständen arbeitet die Zeit für den Schuldner. Während der Stundung z. 2. ist die Verjährunggehemmt", wobei die Zeit vor der Hemmung milzahtt und die Frist hemach w e i t e r l ä u f t. Wichtiger ist dieUn­terbrechung". nach der der Fristlauf neu beginnt Sie lann erfolgen einmal durch Abschlags-, Zins-, Sicherheitsleistungen. Slundungsbitte oder auS- drücklichcs und unzweideutiges, fchristliches oder mündliches Zeugen! Anerkenntnis. AlleS das schätzt den Gläubiger ausreichend gegen Ver­jährung, wenn es noch im laufenden Jahre er­folgt, bis Ende 1932 bzw. 1934. Entgegen weit­verbreiteter Meinung genügt aber Rechnung, Postnachnahme, Kontoauszug oder Mahnung keinesfalls, auch nicht unterEinschreiben", mit Zustellung oder durch den Rechtsanwalt Die sicherste Art der Unterbrechung sind Klage, Güte­antrag oder als billigstes und bequemstes Mittel der Zahlbefehl. Für ihn sind die Amtsgerichte der Höhe nach unbeschränkt zu­ständig. Rechtzeitiger Eingang beim Gericht ge­nügt; auf die Zeit der Zustellung kommt es wiederum entgegen verbreiteter Meinung nicht an. Die Unterbrechung der Verjährung durch Zahlbefehl gilt aber, wenn Widerspruch nicht erhoben ist, als nicht erfolgt, wenn der Gläubiger nicht binnen sechs Monaten den Dollstreckungs- befehl beantragt, oder bei landgerichtlichen An­sprüchen die Klage erhebt. Legt der Schuldner nicht gegen den Vollstreckungsbefehl binnen einer Woche Einspruch ein, so ist ein Einspruch nicht mehr zulässig. Damit ist dann die 30jährige Ver­jährungsfrist erreicht, der allein zulieb; mancher einen zahlungsunfähigen oder zahlungsunwilligen Schuldner verklagt.

ein, wo Bürgermeister Lenz in warmen Worten den Jubilar begrüßte und die Dankbark.-it der Gemeinde betonte für deS Lehrers vielseitiges Wirken in 30 langen Jahren, und ihm als Zeichen der allgemeinen Wertschätzung ein von Kunst­maler Stephan in Gießen hergestellteS Oelbild, das Lehrerwohnung, Schulsaal und Kirche zeigt, im Auftrage von Gemeinde und Kirche über­reichte. Anschließend sprach der Ortsgeistliche ebenfalls Worte des Dankes für das, was der Jubilar im Interesse des kirchlichen Lebens ge­leistet hat. worauf dieser in bewegten Worten er­widerte. Eingerahmt waren die Ansprachen durch vortrefflich gefangene Heimatslieder der beiden Albacher Gesangvereine. Die F:ier war schlicht und einfach, wirkte aber sichtlich auf die Stim­mung aller Teilnehmer. Und galt die Ehrung auch dem einzelnen eine Gemeinde, die in solcher Stunde freudig zu danken vermag, ehrt damit auch sich selbst.

Krcis Friedberg.

^lDad-Rauheim, 16. Dez. Sine vom hie­sigen Ortskartell einberufene und stark besuchte Deamtenversammlung nahm nach einem Referat des Vorsitzenden, Steuerinspektor P l a a g, Stellung zu dem Problem des Preis­abbaues. Nachdem mitgeteilt war, waS in der Frage der Preissenkung örtlich schon in Verhand­lungen mit den Verläusergruppen getan worden ist, wurde in der sehr regen Aussprache von ver­schiedener Seite der Vorschlag gemacht, sich in wei­tere Besprechungen nicht mehr einzulassen und so­fort nach dem Beispiele anderer Ortskartelle den Weg der Selbsthilfe zu beschreiten. Die Mehr­heit der Versammlung erhoffte aber von einer Fortführung der Verhandlungen im beiderseitigen Interesse eine befriedigende Lösung der Preisab­baufrage. Zuletzt gelangte die folgende Ent­schließung zur einstimmigen Annahme: .Die Dad-Rauheimer Beamtenschaft ist von dem Er­gebnis der bisher mit den wirtschaftlichen Organi­sationen in der Preissenkungsfrage gepflogenen Verhandlungen nicht befriebtgt. Die Versamm­lung beauftragt daher den Vorstand des Ortskar­tells, gemeinsam mit den übrigen Derbraucher­organisationen, nochmals an den Einzelhandel und die Innungen heranzutveten, um in gemeinsamer Besprechung zwischen Verkäufer und Käufer feft- zustellen, was im gegenseitigen Interesse nach der Einkommensminderung weiter Kreise der Käufer­schaft in bezug auf entsprechende Angleichung der Preise geschehen lann. Die Dad-Rauheiner Be­amtenschaft war immer bestrebt, ein gutes Ein­vernehmen mit Handel und Gewerbe zu erhallen und hat eS daher auch abgelehnt, nach dem Bei­spiele anderer Städte zur Selbsthilfe zu greifen. Die Beamten würden es daher bedauern, wenn ihnen die Möglichkeit der gemeinsamen Beratung nicht, gegeben und ihnen damit der Weg zur Eigenhilfe aufgezwungen werden sollte. Die Be­amtenschaft wünscht eine versöhnliche Lösung der dringlichen Frage auch schon aus dem Grunde, um eine Abwanderung der Käuferschaft zu unter­binden."

Kreis Büdingen.

L Dobenhaus en I., 16. Dez. In Anbetracht der allgemeinen wirtschaftlichen Rot haben sich die hiesigen Vereine entschlossen, von der Ab­haltung der Abendunterhaltungen zu Weihnachten abzusehen. In unserem Orte wurden verschiedene Sammlungen durchge­führt. Für den DolkSbund Deutsche Kriegsgräber­fürsorge wurden 15,20 Mk., und für die Kaiserin- Augusta-Viktoria-Gedächtnisstiftung 11,75 Mk gc- fammclt. Die Schulkinder verkauften für 12 Alk. WvhlfahrtSbriefmarken.

Kreis Schotten.

V Gedern, 17. Dez. Mit 8 gegen 4 Stimmen wurde in der jüngsten Ge m e i n de v e r tre­te r f i tz un g die Einführung der 'Bürger- [teuer beschlossen. Die Hundesteuer wird tn der bisherigen Höhe erhoben. Rach dem Wasserleitungsstatut müssen die Besitzer von Reu­bauten die Zuleitung vom Hauptstrang der Wasserleitung bis zum Hauptaostellhahnen selbst bezahlen. Da sich 6er bisherige Modus der Wassergeldberechnung als unzulänglich erwies, beschloß der Gemeinderat vorläufig, daS Wassergeld nach folgenden Sähen zu erhe­ben: Es wird berechnet pro Monat für eine Person 30 Pf., ein P'erd 30 Pf., ein Stück Rind­vieh 30 Pf.; Anschluhgebühr 50 Pf. Diejenigen Haushaltungen, welche eine Badeeinrichtung oder ein Klosett mit Wasserspülung besitzen, bezahlen hierfür monatlich je 90 Pf. Dieselbe Summe ist auch für einen Hydranten oder eine Zapfstelle im Garten zu zahlen. Bei einer eventuellen Ver­äußerung der verschiedenen Brand­teiche soll durch Vermittlung der Brandver­sicherungskammer erreicht werden, daß der Ge­meinde ein dingliches Recht eingetragen wird, da­mit im Falle eines Brandes das Wasser dieses Teiche benutzt werden kann. Der M ü h l b o r n soll unter Denkmalschutz gestellt werden.

wg. Gedern. 17. Dez. Durch den Vorstand des T i e r s ch u tz v e r e i n s für Hissen ist dem hiesigen Kaufmann und Landwirt Ernst Klie­sche w s k i als Anerkennung für treue Tierpflege (Pferdepflege) eine Ehrenurkunde und eine Delo- Prämie verliehen worden.

+ Glashütten, 18. Dez. 3m Basalt- werk Hermann wird jetzt wieder eine größere Anzahl Arbeiter beschäftigt. 3m nächsten Früh- jahr sollen, wenn weitere Aufträge einlaufen, bis zu 70 Mann Beschädigung finden. Die Holzhauerarbeiten im hiesigen Forst­bezirk dürften voraussichtlich bis Weihnachten beendet sein.

§ Ulrichstein, 17. Dez. Der hiesige Krie- gerverein hielt einen Vortragsabend ab. Als Redner war hierzu Kamerad Kratz (Freienscen) gewonnen. 3n läng ren Ausführun­gen verstand er cs, ein treffliches Bild der Tätig- feit unserer Marine in Krieg und Frieden zu zeichnen und die Aufmerksamkeit der Hörer zu fcjfcln. Zahlreiche gute Lichtbilder veranschau­lichten daS Gehörte. Reicher Beifall belohnte den Redner. Die Holzfällerarbeiten

im Bereich des hiesigen Forstamtes wurden dieser Tage beendet. 12 Mann au- der Gemeinde hat' , hierbei Arbeit gesunden, die nun zum größt.'N Teil arbeitslos geworden sind. Die Bür« germeifterstichwabl wurde auf Sonn tag, 21. Dezember, festgesetzt.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

-Z-Lützellinden, 17. Dez. Der Vorsitzende deS Deutschen KriegerdankbundeS, General von Oven, Berlin, evangelisierte in den letzten acht Tagen in unserer Gemeind«. Die Ausführungen deS Redners fanben in den täglichen Bibel stun­den und EvangelisationSversammlun^en viele Zu­hörer. Gesangliche Darbietungen deS bieiigen Ge­mischten Shores unter der Leitung deS Dirigen­ten Altenheimer umrahmten die Veranstal­tungen in würdiger Weise

c*o Lützellinden, 16. Dez. Die Holzsäl« lungsarbeiten in dem Markmalde der Ge­meinde sind feit einigen lagen im Gange. Bei den Arbeiten wird auch eine Anzahl Wohlfahrtserwerbs« lose beschäftigt.

< Dornholzhausen, 16. Dez. Gestern abend wurde in der hiesigen Turnhalle, auf Ver- anla furg der Kirchengemci .d: der neue Bethel­film3n Vater Bodelschwinghs Spuren" vor­geführt. Die Veranstaltung war gut besucht.

<> Niederkleen, 16. Dez. Der Landwirt Wilhelm Steiger von hier versieht das Amt des Gemeindeoostbaumwärter s schon über 30 Ja h r e zur vollen Zufriedenheit der Gemeinde. In Anerkennung dieser lanojährigen erfolgreichen Tätig« feit hat der kreisausschuß ihm eine Geldprämie bewilligt, die ihm jetzt übermittelt wurde. In der letzten Zeit ist Schwarzwild im hiesigen Jagd­bezirke wiederholt aufgetreten und hat auf den mit Wintergetreide bestellten Grundstücken Schaden an- gerichtet.

Kreis Biedenkopf.

ED Waldgirmes, 17. Dez. Der hiesige Turn« oc rein trat mit einer Werbeoeranstaltung seiner Schülerabteilung an die Dcffentüdjtcit. Die 41 Jungen zeigten, geturnt in zwei Riegen, Frei­übungen, Stabübungen, Keulenschwingen, Hammer­schlag, Langstabübungen, dazu Barren, und Pferd« turnen. Die Hebungen legten Zeugnis ab von wochenlanger, zäher Arbeit unter der Leitung des Vorsitzenden des Vereins, Wilhelm Becker. Die exakten und zum Teil schwierigen Leistungen über­raschten alle Zuschauer auf das angenehmste. Das Rahmenprogramm gefiel ebenfalls sehr gut.

Kirche und Schule.

O L e l h g e st e r n, 17. Dez. Zu einer erheben­den Feier gestaltete sich am Sonntag die Ein­führung unsereSneuenPfarrersWil- b el m Aeufch durch den Dekanstel^ertreter, Pfarrer Sattler, Wieseck. Der Kirchenvor­stand begleitete die beiden Geistlichen vom Pfarr­haus aus in die schöne, dichtbesetzte Kirche. Am Altar zeigte der stellvertretende Dekan, wie Ge­meinde und Pfarrer sich immer wieder neu zu GvtteS Lob aufzunehmen hätten. Darauf folgte unter Handschlag die Verpflichtung. Rach Gebet. Fürbitte und Predigtlied hielt der neue Pfarrer eine eindrucksvolle Antrittspredigt, in der er dis Gemeinde aufforderte, mit ihm Wegbereiter deS Herrn zu fein. 3n einer anschließenden Be­sprechung mit Kirchenvorstand und Kirchenge­meindevertretung wurden verschiedene Fragen deS kirchlichen LebenS erörtert.

Snefkaften 0er Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Derbindlichkeit der SchrifUeitung.)

E. B.in f). Das Bestehen von Verbänden der von Ihnen angegebenen Art konnte trotz eingehender Erkundigungen hier nicht feftgcstellt werden.

berliner -öone.

Berlin , 18. Dez. (WTB. Funkspruch.) Der gegen Schluß der gestriges Neuyorker Börse eingetretene Tendenzumschwung wirkte sich im heutigen Früh­verkehr in einer festeren Stimmung aus. Man nannte, ohne dah das Geschäft allerdings größeren Umfang annahm, 1 bis 2 o. H. höhere Geldkurse, Salzdetfurth sollen sogar mit 220 o. H. gehandelt sein. Reichsbank hörte man mit 231 o. S). Geld. Am De­visenmarkt nannte man London gegen Paris 123,60, London gegen Mailand 92,73, London gegen Spw nien zirka 45, London gegen Kabel 4,8569. London gegen Berlin 20,3650, Kabel gegen Berlin 4,1930.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Gemeinden.

Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 20. Dezember. Vorabend 4 30 Uhr; morgens 9; Predigt; abends 4.40 und 5.20 Uhr.

Israelitische Religionsgesellschaft. Sabbatfeier den 20. Dezember. Freitag abend 4 05 Uhr; Samstag vormittag 8.30; Predigt; nachmittags 4.30; Sab« batausgang 5.20. Wochengottesdienst: morgens 7.10: abends 4 Uhr.

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