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Gpielvereinigung 1900 Gießen.

Spieloereinigung 1900 Gießen BfB. IDeibenau 0:3.

Die Ligamannschaft der Spielvereiniaung 1900 halte am Sonntag bekannte Gäste als Gegner im Gesellschaftsspiel auf dem Trieb. Unter der Mann­schaft des VfB. Weidenau befand sich unter ande­rem auch der lange Zeit in der Ligarnannschast der hiesigen tätige Walter Katz, der nunmehr für feinen Heimatverein spielt. Der Darsitzende des Ver­eins ergriff die Gelegenheit, dem allgemein belieb­ten Spvrtsmann die silberne Ehrennadel des Der, eines zu überreichen.

Der Kampf der beiden Mannschaften nahm einen sehr spannenden Verlauf. Die Gäste fielen nicht nur durch ihre Schnelligkeit, sondern auch durch ihre geschickte Ballbehandlung und ihre Verständnis- volle Zusammenarbeit auf. Die Läuferreihe stellte für den Sturm eine tatkräftige Unterstützung dar, was nicht zuletzt auf die Initiative des Mittelläufers Walter Katz zurückzuführen war, der mit feinen beiden Brudern im Sturm sehr gut zu ko'rrespon- vieren wußte, ohne dabei das Mannfchaftsganze aus bcm/2Iuge zu lassen. Die Mannschaft des Gast­gebers stand den Weidenauern allerdings nicht viel nach, konnte sich aber leider im Sturm wieder nicht zu jener Entschlossenheit aufraffen, die nun einmal notwendig ist, wenn eine von der Läuferreihe ein- geleitete Aktion erfolgreich beschlossen werden soll. Die Unentschlossenheit der Gießener im Sturm fiel um so mehr auf, alt tatsächlich einige totsichere Torgelegenheiten große Chancen boten.

Das Spiel setzte mit einigen energischen Durch­brüchen der 1900er ein, die jeweils zu kritischen Situationen vor dem Gästetor führten. Ein Schuß ging kurz nach Beginn glatt über die Latte, der gute Tormann der Siegerländer verhinderte andrer­seits jeden zählbaren Erfolg. Nach etwa 15 Minuten jedoch kamen die Gäste wesentlich auf, diktierten zeitweise die Spielhandlung und vermochten in der 18 Minute durch ihren Linksaußen den Führungs­treffer zu erzielen. In der 35.Minute wurde Brambach durch einen scharfen Schuß des Mittelstürmers über­rascht, nachdem er kurz zuvor einen gutplacierten Ball in blendender Manier hielt. Mit 2:0 wurden die Seiten gewechselt. Die zweite Halbzeit brachte ein ziemlich ausgeglichenes Mittelfeldspiel, bei dem die Gäste fast durchweg leicht in Feldvorteil lagen und schließlich in der 30. Minute auch ein drittes Male, wiederum durch den Mittelstürmer erfolgreich sein konnten. Die Schlußminuten standen im Zeichen einer lebhaften Druckperiode von Seiten der 1900er, der jedoch auch der zahlenmäßige Ausdruck versagt blieb. Das ganze Spiel litt sehr unter einer mittel­mäßigen Schiedsrichterleistung. Ein Ergebnis von 3:1 hätte dem Spielverlauf entsprochen.

Entgegen der Ligamannfcha't schnitten alle übri­gen Mannschaften gut ab. Die Re'erven kehrten von Hermannstein bei Wehlar mit einem Un- cntschicden (3:3) zurück. Die dritte Mannschaft blieb über die zweite Elf Großen-Bufecks mit 5:2 Treffern Sieger. Die 4. Mannschaft der 1930er war dieses Mal gut aufgelegt und siegte gegen Dau- bringend zweite sicher mit 4:1 Toren.

Die 1. Jugend trug ein DeseNschastS'Piel gegen die 1. Jugend der Germania Marburg aus. Trotz der schlechten Bodenverhältnisse zeigten beide Mannschaften hervorragen.es Können. 1903 war in der Läuserreihe besser al- der Gast und konnte das Spiel daher 2:1 gewinnen.

Die 2. Jugend setzte ihre Pflicht'piele fort und trat gegen die 2. Jugend des DfD. Gießen an. Das Spiel wurde vollständig von den 1930cm bestimmt, und der Gegner mußte eine 6O Nieder­lage einstecken. Die Schüler weilten zum Pflicht- spiel in Wetzlar und kehrten mit einer V:1-Nieder- lage heim.

DfB. Gießen.

Daß die Ligamannschaft gegen Spielverein Kassel nicht viele Siegesaussichten hatte, war vor­auszusehen. Man erwartete aber wenigstens nur eine knappe Niederlage oder besser, cm Unent­schieden. Daß die DfB.-Elf sich abermals mit 3:7 geschlagen bekennen mußte, überraschte sehr. Das Torverhältnis entspricht allerdings nicht ganz dem Spielverlauf. 3m Gegensatz zu den am vorletzten Sonntag in Hersfeld gezeigten mäßigen Leistungen lieferte Gießen diesmal eine in jeder Beziehung gute Partie. Die Mannschaft mußte in der ersten Halbzeit gegen Wind und Sonne spielen und es ist bezeichnend, daß schon das Halbzeitresultat 3:7 lautete. Die Spielstarke des Gegners ist nicht so gering, wie sein schlechter Tabellenplatz es annehmen läßt. Die Elf führte ein flüssiges und rationelles Spiel vor und ver­stand sich auch körperlich durchzusehen.

Der Spielverlauf: Schon zwei Minuten nach Beginn ging Kassel in Führung, um, wenig später, die Äeberraschung der Gießener Hinter­mannschaft ausnutzend, das zweite Tor zu schießen. BfB. verbesserte dann auf 2:1, mußte jedoch ein drittes Tor hinnehmen, um kurz darauf seinen zweiten Erfolg zu buchen. Trotzdem das Spiel in der Folgezeit vollkommen offen und die beiderseitigen Angriffe gleich zahlreich und gefährlich sind, vermag der Spielverein in kurzen Abständen noch viermal erfolgreich zu sein. Noch vor dem Wechsel gelang es Gießen einen dritten Treffer anzubringen. Nach der Pause kämpfte BfB. mit aller Energie aber vergeblich um Ver­besserung des Resultats. Einmal noch verhinderte die Torlatte einen Erfolg, zum anderen wertete der Schiedsrichter einen Treffer nicht als Tor. Spielverein hatte sodann kurze Zeit mehr vom Spiel als die stark deprimierten VfB.er; der Erfolg blieb jedoch auch auf der Seite des Gegners aus.

Handball im Gau Hessen (D.T.)

1846 I To. Großeu-Buseck I 7:1 (2:0).

Die ileberrafdjung des Tages bildete der Sieg der ersten Mannschaft über Großen-Buseck. Die Gäste hatten das Pech, die 1846er in einer noch nie gezeigten Hochform anzutreffen. Das 7:1 ent­spricht vollkommen dem Spielverlauf. Die 1846er zeigten keinen schwachen Punkt. Der Mannschaft gebührt ein Gesamtlob. Zu empfehlen wäre nur

eine gleichmäßige Bedienung der Flügel und hier und Da im Sturm ein schnelleres Abspiel. Buseck war nicht schlecht. Man sah gute Ballbehandlung, doch war das Zuspiel zu eng. Hahn im Sturm jab sich alle Mühe, traf aber auf wenig Der- ländnis bei seinen Nebenleuten, die meist nicht chnell genug waren, so daß die gute Hintermann-' schäft ter hiesigen stets abwehren konnte.

1846 kam in dieser Spielreihe verhältnismäßig spät in Fahrt und hat nach dem augenblicklichen Stand höchstens noch Aussicht auf den zweiten Platz. Die Entscheidung um den ersten Platz liegt zwischen Großen-Buseck und Bad-Nauheim.

1846 II To. Großen-Buseck II 4:7 (3:4).

Die zweite Mannschaft trat mit viel Ersatz an und verlor gegen die gleiche Großen-Dusecks ver­dient 7:4.

To. Dehlar-Niedergirmes I Mlo. Gießen I 2:2.

Am Sonntag trugen die beiden Tabellenersten der zweiten Gaugruppe, der Tv. Wetzlar-Nieder­girmes und Mtv. Gießen, ihr Pflicht Piel auf dem Mtv.-Sportplatze am Schisfenberger Weg aus. Ebenso wie das Dorspiel, so endete auch dieses Rückspiel mit einem unentsch eden. Schon nach zehn Minuten Spielzeit endete ein schön vorge­tragener Angriff der Gießener mit dem Füh­rungstor. Nach ziemlich verteiltem Spiel glichen die Gäste kurz vor dem Halbzeitpfiff durch einen Etrafwurf aus. Trotzdem die Mtver in der zwei­ten Halbzeit etwas überlegen waren, erzielten die Niedergirmeser den Führungstreffer, dem nach kurzem Hin und Her abermals der Ausgleichs­treffer entgegengesetzt wurde.

To. Buhbach II Mlo. Gießen II 1:4.

Dor dem Spiele der ersten Mannschaften tru­gen die zweiten Mannschaften ihr Derbandsjpiel aus. Nach einem schönen und fairen Spiel konnten die Männerlumer ihre Gäste mit einer 4:1-Nie- derlage nach Hause schicken.

Neues aus dem Westen.

Dietägliche Meldung" aus dem westdeutschen Fußball-Lager berichtet diesmal von einer frist- losen Entlassung des Verbands- spvrtlehrers Hoke. Ralph 3. Hole, der frühere Sportlehrer des Norddeutschen Verban­des, trat vor einigen 3ahren zum Westen über und erfreut sich dort seitdem bei allen Mitglie­dern allgemeiner Beliebtheit. Ter WSD. gibt als Gründe für die fristlose Entlassung beleidi­gende und ehrenrührige Behauptungen Hokes ge­genüber dem WSV.-Vorstand an. Hoke hat auf Fortzahlung des Gehaltes bis Vertragsablauf geklagt.

Weiter ist aus Westdeutschland bemerkenswert, daß in Kürze eine Sitzung der westdeut­schen Großvereine in Düsseldorf stattfindet. Die Einladung zu dieser Versammlung ergeht von Turu Düsseldorf. Die letzten Vorgänge werden den Diskussionsstoff bilden und man wird wahr­scheinlich gegen die Bestimmung des WSV.-Vor- standes opponieren, nach der Spesen nicht in bar, sondern in Naturalien gezahlt werden sollen.

Ausschreitungen in Saarbrücken.

Wan hat sich im Laufe der Zeit schon an manche unliebsamen Begleiterscheinungen der Punktkämpfe gewöhnt, doch was sich in und nach

dem Treffen in Saarbrücken zwischen FD. Saar­brücken und dem FK. Pirmasens abspielte, spo:tet jeder Beschreibung. Der Schiedsrichter hatte einen Saarbrücker Spieler vom Platze ge­stellt, eine Maßnahme, die die Zuschauer als ungerechtfertigt empfanden. Nun setzte ein Pro­teststurm ein, so daß die Pirmasenser Spieler, trotz der aufopfernden Arbeit des Ordnungsdienstes, nicht unbelästigt den Platz, der sich inzwischen zu einem Schlachtfeld umgewandelt hatte, verlassen konnten. Die Schlägereien zwischen den einzelnen Parteien fetzten sich bis in die Straßen von Saar­brücken fort, wo verschiedene Wagen der Pirma­senser demoliert wurden.

Tagung des Deutschen Olympischen Ausschusses.

Am Samstag hielt der Deutsche Olympische Ausschuß unter Anwesenheit der Vertreter der Behörden und Sportverbände in Berlin eine Sitzung ab, bei der vor allem über die Finan­zierung der deutschen Expedition für die Olympischen Spiele 1932 in LoS Angeles beraten wurde. Man errechnete, daß zur Finan­zierung der Expedition eine Summe von insge­samt 450 000 Mark (pro Kopf 3000 Mk.) not­wendig ist. Die Reichsregierung ist bereit, ein Drittel dieser Summe in den Etat für 1932 ein­zusetzen, die anderen zwei Drittel sollen von dem, Reichsausschuh und von den Verbänden aufge­bracht werden. Ein Reservefonds von 100 000 Mark soll durch die vom Deutschen Botschafter in Amerika einzuleitende Sammlung unter den Deutschamerikanern geschaffen werden.

Arbeiter-Turm und Sportbund.

Lollar I Rodheim I 7:0.

Lollar hatte sich die erste Mannschaft oon Rod- heim zum Freundschaftsspiel verpflichtet. Die Gäste gaben wohl alles her, konnten jedoch den Einhei­mischen nie recht gefährlich werden. Lollar erzielte in gleichmäßigen Abständen sieben Tore.

Vilbel I wieseck I 4:5.

Wieseck weilte am Sonntag mit seiner I., Id und 1. Iuaendmannschaft in Vilbel, um gegen die glei­chen Mannschaften von Vilbel fällige Rückspiele aus­zutragen.

Das Spiel der ersten Mannschaften stand auf beachtlicher Höhe. Vilbel konnte in der elften Halb­zeit zwei Tore vorlegen, dem die Gäste bis Halbzeit ein Tor entgegensetzen konnten. Rach Seitenwechsel zeigte sich Wieseck besser und nach wechselvollem Spiele gelang es Wieseck jedoch bis Schluß das Resultat auf 4:5 zu stellen. Das Spiel der Id-Mann­schaften endete unentschieden 2:2.

Äm Spiel der Jugendmannschaften konnten die Einheimischen die Gäste mit 3:1 Toren schlagen.

Handball

SR®. Friedberg I wiefeck I 0:2.

Wiesecks Handballer spielten in Friedberg. Trotz schlechter Platzoerhältnisse entwickelte sich ein flottes Spiel. Wieseck zeigte sich dem Gastgeber üerlegen, konnte jedoch nur zweimal erfolgreich sein.

führt ab, es wirkt sehr milde, versuch es, und Du hist im Bilde

GEH. DR. WILHELM V. OPEL

»BLITZ«

. . . der vom Preisgericht gewählte Name für den von Opel gebauten, alles über­ragenden neuen Lastwagen.

Ich freue mich, mitteilen zu können, daß aus einer Zahl von Vit Millionen Vorschlägen, die uns aus allen Teilen Deutschlands zugegangen sind, der Name BLITZ für unsere neuen Lastwagen gewählt worden ist, der deutschen Ursprung und Kraft und Leistung unseres neuen Erzeugnisses in gleicher Weise versinnbildlicht Ich danke allen, die uns durch Teilnahme an diesem Preisausschreiben geholfen haben. Ich bin mit ihnen stolz darauf, daß unsere neuen Lastwagen unter dem gewählten Namen nicht nur in Deutschland, sondern in allen Teilen der Welt Zeugnis für deutsche Leistungsfähigkeit und deutsche Arbeit ablegen werden.

BLITZ - ein Erzeugnis der Adam Opel A. G., Rüsselsheim a. M.

Viele Tausende haben den von uns gewählten Namen Blitz vorgeschlagen. Dies sind die glücklichen Gewinnen

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HI. Preis: Ein Opel - Motoclub - Motorrad......Herr Lehrer Stempfle, Lauter, Post Baunach (Ufr.)

IV, Preis: Ein Opel - Motoclub - Motorrad......Herr Karl Ries, Engen (Baden), Hauptstraße 191.

V. Preis: Ein Opel - Motoclub - Motorrad......Herr Nikolaus Gritten, St. Vith (in der Eifel).

Generalvertretung: MOTORWAGEN-VERKAUFSGESELLSCHAFT mit beschränkter Haftung Spezial - Reparaturwerkstätte 5sj?a Reichhaltiges Ersatzteil-Lager, Groß-Tankstelle GIESSEN, Frankfurter Str. 5256, Fernsprecher 2847/48