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Die Wetterlage.

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<^uch nut einet Rate bet landwirtschaftlichen Grundsteuer für die Staatskasse bedeute einen Einnahmeausfall von 500 000 Mk. In Sonder- fallen hat die Regierung jedoch Entgegenkommen zugefagt. Der Landbundabgeordnete Dr. Leucht- 8<kns wünscht, daß die Regierung die Landessähe für die Bürger steuer festsehen möge, damit den Gemeinden die durch die Reichsnotverordnung gegebene Möglichkeit zur Einnahmeerschliehung gegeben würde.

Aus dem Finanzausschuß des Hessischen Landtags.

Darmstadt, 17. Ott. (WHP.) Im Finanz­ausschuß verfiel die Eingabe des Reichsverbandes Der deutschen Hoteliers, die für Hessen nur eine saisonmähige Besteuerung insbesondere der Ge­bäudesondersteuer verlangt, der Ablehnung, weil ein derartiges Borgehen gegenüber den übrigen Steuerpflichtigen eine LIngerechtigkeit darstellen würde. Auch die Eingabe betreffend Aufhebung der Gewerbesteuer für Aerzte, Dentisten usw. wurde einstimmig abgelehnt. Ein J^ntrumsantrag auf Steuerermäßigung für nichtbuchführende Landwirte infolge von Ernte- und Witterungs­schäden wird durch die Regierungsantwort für erledigt erklärt. Die Regierung ist bereits bei der Reichsrcgierung vorstellig geworden. Eine Herabsetzung der Landessteuern könne jedoch gene­rell nicht vorgenommen werden, denn der Ausfall

die Bevölkerung im Innern Chiles wurde von La Serena bis nach Daldivia in große Aufregung verseht. Eine Person wurde getötet und 16 ver­letzt. Biele Gebäude wurden beschädigt. Die Mau­ern weisen Risse auf.

Gemüse wie es allen schmeckt

Generaloberst Heye scheidet aus dem Dienst.

Berlin, 16. Oft. Generaloberst Heye hat

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Jedes Gemüse erhält höheren Nährwert, feineren Geschmack durch Andicken mit der reinen, ausgiebigen Rama Margarine. Sie braucht keine Beimischung anderer Fette, denn sie enthält die wertvollsten Aufbaustoffe in verdaulichster Form. Und dann noch ein Stück Rama kurz vor dem AnrichtenI Durch diesen kleinen Kunst­griff wird der einfachste Gemüsegang zum Genuß. Alle greifen mit Freude zu, sehr zum Nutzen Ihrer Gesundheit

_? 1 x n- Dkt. Die isolierte Lage eines so

einseitig agrarisch orientierten Landes wie Ost- es in der letzten Zeit mit sich ge- bracht daß dre A b s a h b e d i n g u n ge n für die landwirtschaftlichen Produkte r m m ^rschlechter wurden und dah das Land ferne B e wo hner nicht mehr ernähren konnte. Allerdings sind heute selbst in Ostpreußen 'M.mehr als die Hälfte der Einwohner un- Landwirtschaft zuzurechnen. Wäh- rend es 1882 noch 64 Prozent der Bevölkerung waren die in der Landwirtschaft Betätigung fan- den, ist diese Zahl bis 1925 auf 45 Prozent zurück- .relative Rückgang der landwirt- Bevölkerung entspricht der allgemeinen Entwicklung und trifft für alle Länder zu. Auf- ledvch, daß der landwirtschaftliche Bolksteil in Ostpreußen trotz eines starken An- stelgens der Gesamtbevölkerung fast allgemein eine Abnahme aufzuweisen hat. Zweifellos ver­mag die Landwirtschaft auch trotz der von der Regierung getroffenen Hilfsmaßnahmen und einer damit verbundenen Intensivierung kaum die augenblickliche Zahl der in ihr beschäftigten Men- schen zu halten. So ergibt sich gerade in der letzten Beit eine starke Abwanderung, die be­kanntlich in Zeiten einer ungünstigen Lage der Landwirtschaft besonders zunimmt.

Schon im letzten Drittel des vorigen Iahrhun-

Aus aller Welt.

Erregte Szenen im Provinziallandlag von hesfen Rosfau.

In dem am Freitag in Kassel zusammengetretenen Provinziallandtag für Hessen-Nassau kam es zu er­regten Szenen. Als der neue Dberprafibent Haas sich den Abgeordneten vorstellte und der Befreiung der Rheinlande gedachte, riefen die Nationalsozia- listen: ,Dos fremde Militär zog ab und d i e p r e u - ßische Schu p o rückte ei n." Der Oberprasident

dert- setzte diese Abwanderungsbewegung ein und stieg bis zum Kriege fast ständig. In der Zeit von 1870 bis 1910 wanderten durchschnittlich pro Jahr 17 500 Ostpreußen aus. von 1910 bis 1925 verminderte sich die Zahl auf 7500 pro Jahr, was durch die Kriegs- und Inflationszeit zu erklären ist. Dann zeigte sich jedoch wieder eine stetige Zu­nahme der Abwanderungen, die sich im Jahre 1929 aus rund 21 000 Perionen stellte. Das stati­stische Amt der ostpreußischen Provlnzialrerwal- tung untersuchte auf Grund der polizeilichen An- und Abmeldescheine in erster Linie daS Alter der Abwandernden, woraus sich die bedauerliche Tatsache ergab, daß der größte Teil der Abwan- dernden sich auS Jugendlichen zusammen» setzte. In erster Linie wurde natürlich d i e l a n d- wirtschaftliche Bevölkerung und hierin wieder die Arbeiterschaft von der Ab­wanderung betroffen. Bon den 21 000 Abwandern- den im Jahre 1929, hatten annähernd 15 000 daS 25. Lebensjahr noch nicht erreicht, was einem An­teil von etwa 80 Prozent der Jugendlichen an der Abwanderung entspricht. Das Ziel der Ab­wandernden des nördlichen Teils der Provinz Ost­preußen ist überwiegend BerlinundMittel- de u t s ch l a n d, während vom südlichen Teile aus das rheinisch-westfälische Industrie­gebiet und vor allem der Dergarbeiter- beruf bevorzugt wird.

beten, den auf den 30. November 1930 festgesetzten Termin seines Ausscheidens aus dem Dienst auf den 31. Oktober 1 930 vorzuverlegen. Im Hinblick auf die jetzige politisch besonders bewegte Zeit hält er es im Interesse des Heeres für not­wendig, daß die Uebergabe der Geschäfte an seinen Nachfolger jetzt beendet wird, damit ganz klare Befehlsverhältnisse in der Heeresleitung geschaffen werden. Der Herr Reichspräsident hat dem Anträge st a 11 g e g e b e n. Generaloberst Heye ist seinem Anträge gemäß bis zum Tage seines Aus­scheidens beurlaubt worden. Die Geschäfte des Chefs der Heeresleitung versieht Generalmajor Freiherr von Hammer st ein-Equord.

Die Kapitalflucht.

Berlin, 18. Ott. (CNB.) Zu Angaben über den Umfang der deutschen Kapitalflucht in die Schweiz, der von Schweizer Seite auf 3 Mil­liarden Schweizer Franken beziffert wird, berichtet der Börsenkurier, daß nach Schätzungen maßgeblicher deutscher Kreise nur etwa der zehnte Teil dieser Ziffer zutreffend sein dürfte, da die Reichsbank in den letzten vier Wochen rund 1 Milliarde Valuten eingebüßt habe und hiervon nur ein Teil auf die Kapitalflucht, ein anderer aus Geldkündigungen des Aus­landes und auf Umwandlung aus­ländischer Reichsmarkguthaben in De­visen zurückzuführen sei. Eine andere Devisenquelle als die Reichsbank fei aber, wenn man von un­bedeutenden Devisenzuflüssen aus der Handels- und Zahlungsbilanz absehe, nicht vorhanden gewesen.

Die Wahrh?il über Südtirol.

Danzig, 16. Okt. (TU.) DieDanziger Neuesten Nachrichten" haben sich an die Südtiroler Ab­ordnung der gegenwärtig in Danzig tagenden Union der Bölkerbundsligen gewandt, um Näheres über die Lage in Südtirol zu erfahren. Die Herren Baron Paul S t e r n b a ch und Dr. Mair haben dem Blatt eine Unterredung gewährt, in der es hieß:Die Mitteilung desVölkischen Be­obachters" enthält die Behauptung, daß der Präfekt der Provinz Bozen, Marziali, den deutschen Privatschulunterricht in vollem Umfange gestattet und die Zulassung einer Reihe von Komplementärschulen angekündigt habe. Da so­wohl uns wie auch den Mitgliedern der italienischen Völkerbundsliga nichts von einer diesbe­züglichen Verfügung des Präfekten bekannt war, haben wir unverzüglich in Bozen angefragt und die Auskunft erhalten, daß die Mel­dung desVölkischen Beobachters" falsch ist. Don einer Verfügung des Präfekten ist nichts be­kannt. Im Gegenteil, das faschistische offizielle Or­gan der Provinz TrientDrennero" bezeichnet die Meldung des genannten Blattes alsabsurd" und fügt hinzu, daß die gegenüber Südtirol einge­haltene Politik kein Zurück gestatte. Wir sind weit entfernt, die Aeußerungen desBrenners" mit den Ansichten der italienischen Regierung zu identi- fixieren, aber niemand wird es uns verübeln, wenn wir durch Erfahrungen vieler Jahre hinsichtlich einer wesentlichen Aenderung der Regierungspolitik sehr skeptisch geworden sind."

Lleberraschende Einigung in Bayern.

München, 17. Okt. (TU.) Am Freitag­nachmittag ist in Bayern eine bedeutsame poli­tische Entscheidung gefallen. In einer interfrak­tionellen Sitzung haben sich sämtlich« Par­teien des Bayerischen Landtages mit Aus­nahme der Kommunisten grundsätzlich auf d i e Ausgleichung des bayerischen Staatshaushalts geeinigt. Infolge­dessen wurde beschlossen, die Regierung zu er­suchen, sofort eine Gesetzesvorlage über« Maßnahmen zur Ausgleichung des Staatshaus­halts einzubringen, die im Landtag eineMehr- h e i t finden wird. Der Staatshaushaltsaus- schuß wurde zur Beratung dieser Borlage auf den 22. Oktober einberufen. In politischen Krei­sen nimmt man an, dah die Beratungen im Aus­schuß so beschleunigt werden können, dah das Plenum des Landtages zur Bestätigung der Aus- schuhbeschlüsfe bereits am 24. Oktober zusammen­treten kann. Welche Folgen diese Einigung für die koalitionsmähige Grundlage der Regierung hat, läht sich allerdings noch nicht lübersehen.

sucht, durch terroristische Maßnahmen in den bisher unentschiedenen Lohnkampf bei der Meierei Bolle einzugreifen. Sie haben Arbeitnehmer, die pflichtgemäß die Verteilung der Milch besorgen woll­ten, durch UeberfäUe an der Ausübung ihrer Arbeit gehindert. Diese Zeichen der Zeit sind besonders ernst. Die Staatsgewalt hat die unbedingte Pflicht, jede Behinderung von Arbeitswilligen unter allen Umständen zu unterbinden. Den Gewerkschaften wird vor dieser Bundesgenossenschaft allmählich angst und bange werden. Der preußische Staat und feine ausführenden Organe haben jetzt die schwere Der- antwortung, dafür Sorge zu tragen, daß die an sich vielleicht schwer vermeidbaren Arbeitskämpfe i n legalen Formen ausgetragen werden.

Die Abwanderung aus Ostpreußen.

Bedenkliche Anzeichen der Landflucht. Bedrohung des deutschen Volkstums.

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Oie »lene fliegen mit dem Winde Die oeiden Stationen stehenden Za» ten geben die Temperatur an. Die Limen verbinden Orte mit gleichen* auf neeresmeeau umgererhnrten Luftdruck

Wettervoraussage

Die Warmluft, die langsam von Westen her vor­gedrungen ist, hat sich erneut durch stärkeren Nebel und Dunftbilbung bemerkbar gemacht. Dadurch wurde die nächtliche Ausstrahlung behindert und die Minimaltemperaturen lagen in der letzten Nacht nicht mehr so tief als vorher. Auch hat das Hoch- druckgebiet dabei an Stärke etwas verloren. Durch die an der Südseite des ausgeprägten Nordmeer­tiefs vordringenden ozeanischen Luftmassen wird sich das Wetter diesig und wolkig gestalten, wobei das Auftreten leichten Nebelregens nicht aus­geschlossen ist.

Aussichten für Sonntag: Nebliges und wolkiges Wetter, Temperaturen zwischen Tag und Nacht sich mehr ausgleichend, vorübergehend auch Niederschlagsneigung.

Aussichten für Montag: Fortdauer des vielfach diesigen Wetters.

Lufttemperaturen am 17. Oktober: mittags 16,1 Grad Celsius, abends 8,8 Grad-, am 18. Oktober: morgens 7,7 Grad. Maximum 16,3 Grad, Minimum 4,7 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 17. Oktober: abends 12,6 Grad; am 18. Oktober: morgens 8,4 Grad Celsius. Sonnenscheindauer sechs Stunden.

(Schluß de» redaktionellen Teils.)

erwiderte:Ihnen scheinen die Schwarzen am Rhein lieber zu sein, als die preußische Polizei." Darauf setzte ein großer Tumult ein, der in Tät­lichkeiten zwischen Sozialdemokraten und Na­tionalsozialisten auszuarten drohte. Die nächsten Worte des Oberpräsidenten gingen in dem ohren­betäubenden Lärm unter.

Schwerer Autounfall.

Der Herausgeber der Breslauer Wochenzeitung Die Freie Meinung", Hans Hanteda-Fleischmann, ist einem schweren Autounglück zum Opfer gefallen. Das von seinem Chauffeur gelenkte und mit vier weiteren Personen besetzte Auto fuhr in einer Kurve bei Wenersdorf gegen einen Baum. Hanteda- Fleischmann erlitt einen schweren Schädelbruch und verstarb noch in der Nacht im Molkenhainer Krankenhaus. Eine mitfahrende Dame trug einen doppelten Nasenbeinbruch davon. Der Chauffeur wurde schwer verletzt.

Andrees Tagebuch.

Der mit der Bearbeitung von Andröes zweitem Tagebuch betraute Professor Svedberg, teilte mit, dah es ihm gelungen fei, durch ultrarote Strahlen den größten Teil der bisher unles­baren Schrift zu photographieren und zu entzif­fern. Ein Drittel der Schrift fei dadurch lesbar geworden. Diese Aufzeichnungen behandeln die ersten Tage auf der Weißen Insel und die Vorbereitungen zum Winterlager. Das Komitee betrachtet die Auf­zeichnungen als sehr wertvoll.

Lin Lastkraftwagen von der Brücke abgeskürzk.

Aus der Ruhrbrücke in dem Hagen benach­barten Herdecke ereignete sich ein schweres Krast- wagen-Llnglück. Ein mit Möbeln beladener Last­kraftwagen durchbrach das Brücken­geländer und stürzte acht Meter m die Ties«, wo er hart am llserrand liegen blieb. Drei Personen wurden unter dem Wagen begraben und schwer verletzt. Eine Person kam mit leichten Verletzungen davon. Erst nach mühsamen Bergungsarbeiten konnten die Schwer­verletzten ins Krankenhaus geschafft werden.

Grohfeuer in einem Kautschuklager.

In einem Kautschuklager in Lüttich brach ein Feuer aus, das sich so schnell ausbreitete, daß bald das ganze Gebäude in Flammen stand Die Arbeiter suchten sich zum Teil da­durch zu retten, dah sie aus den Fenstern: auf d i e Straße sprangen. Zehn Perso­nen werden als verletzt gemeldet. Durch dem Luftdruck verschiedener Explosionen, deren Llrsachen noch nicht geklärt sind, wurden alle Fen­ster der umliegenden Häuser zertrümmert. Es wird befürchtet, dah noch weitere Opfer in dem, brennenden Gebäude eingeschlossen find.

heftiges Erdbeben in Chile.

Ein heftiges Erdbeben, dessen Stöße mehrere Minuten dauerten, hat beträchtlichen Schaden an- gerichtet. Die Einwohner der Hauptstadt wurden von einer Panik ergriffen und flüchteten aus den Häusern in die öffentlichen Parks. Auch

Wir wissen, daß, wo Wärme fehlt, alles Leben sterben muß. Die Natur zeigt uns jetzt, daß sich alle Tiere, alle Pflanzen auf den Winter vorbereiten. Auch der Mensch muß an die kommende Winterzeit denken. DasU n i o n - B r i k e 11" ist selbst an den kältesten lagen sein treuester Kamerad. Dank seiner vortrefflichen Heizwirkung ist dasUnion - Bri - fett" für alle Arten von Feuerungen gleich gut geeignet. Beste Qualität paart sich mit größter Wirt­schaftlichkeit im Verbrauch und mit größter Billigkeit in der Anschaffung, so daß wirklich nur noch das rheinische BraunkohlenbrikettU n i o n" der Wärme- und damit der Lebenspender sein sollte._______5886V

Die Hersteller von Ozonil haben sich den Verhält- nissen angepaßt und den Preis herabgesetzt. Selbst­verständlich bleiben Qualität und Menge die gleichen wie vorher. Daß Ozonil das vorzügliche, selbsttätige, sparsame Waschmittel ist, weiß jede erfahrene Haus- frau. Die jetzt eingetretene noch weitere Verbilligung dieses Oualitäts-Waschmittels wird auch für bi« Hausfrauen Veranlassung sein, es zu erprobe-- di« bisher noch anderen Produkten den Vorzug gegeben haben. 4229V

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