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Vereinsbank Butzbach.

pb. Buhbach. 16.März. Heute nachmittag fand im ..Hess. Hof" die Generalversamm­lung der Vereinsbank für Butzbach und Umgegcnb e G.m.b.H. Buhbach statt, die von rund 200 Mitgliedern besucht war. Aus den, Geschäftsbericht für das Jahr 1929 ist zu entnehmen, daß dos Geschäftsjahr 1929 eine wei­tere günstige Entwicklung der Genossenschaft auf­wies. Die Dank hot einen Mitgliederzuwachs von 54 Mitgliedern mit 63 Anteilen zu verzeichnen. Dementsprechend erhöhte sich die Mitgliederzahl auf 516. die Zahl der Anteile auf 585. während die eingezahlten Geschüftsguthaben der Mitglieder sich um 14 256,50 Ml. aus insgesamt 129 218,90 Mark erhöhte. Die Gesamthaftsumme betrug am 31. Dezember 1929 585 000 Mk. Die Gesamt- garantiemittel stellen sich auf 760 000 Mk.. wo­durch die Sicherheit für die Einleger in jeder Beziehung die denkbar beste genannt werden kann. Der Gesamtumsatz für 1929 betrug 51 966 000 Mk. Die Bilanzsumme konnte um 200 538 Mk. auf 1 409 798 Mk. gesteigert werden. Die Steigerung der Spareinlagen betrug bei 1257 Spareinlage-Büchern 183 152.15 Mk. Die Generalversammlung genehmigte den Borschlag des Borstands und Aufsichtsrats. wonach der Gewinn wie folgt verteilt wird' 13 393,40 Mk. 10 Prozent Dividende einschließlich 10 Prozent Kapitalertragssteuer. 10 000 Mk. Reservefonds, 5000 Mk. Betriebsrücklage. 2346,70 Mobiliar und Einrichtung, 3366,97 Mk. Dortrag auf neue Rech­nung. Hiernach stellte sich die Schlußbilanz auf 1 407 451,50 Mk. Aach Schluß der Tagesordnung hielt Generalsekretär Dr, Strub einen inter­essanten Vortrag über Wirtschaftsfragcn.

Lauterbacher Volksbank.

WER, Lauterbach, 16. März. Die Lau­terbacher Bolkßbank hielt jetzt ihre dies­jährige ordentliche Generalversamm­lung ab. Aus einem Umsatz von rund 54 Mill. Mark im Geschäftsjahr 1929 ergab sich ein Rein­gewinn von 27,833 Mk., einschließlich eines Vor­trages von rund 2849 Mk. aus den, Jahre 1928. Die Generalversammlung beschloß die Verteilung einer Dividende von 9 v. H., wozu 7078 Mk. bereitgestellt wurden. 8930 Mk. wurden dem Reservefonds, 4500 Mk. der Spezialreserve und 5000 Mk. dem Pensionsfonds überwiesen. Der Rest von rund 2325 Mk wurde auf neue Rech­nung vorgetragcn. Der seit vielen Jahren an der Spitze der Bank stehende Direktor Lang hat nach Vollendung seines 70. Geburtstages den Wunsch geäußert, aus dem Vorstand au«° zutreten. Die Wahl eines neuen Vorstandes soll in der nächsten Generalversammlung vorge­nommen werden.

Fortschreitende Konzentration des Aktienkapitals.

Die fortschreitende Konzentration des Aktienkapitals hat im Jahre 1929 angebalteu. Laut »Wirtschaft und Statistik" hat sich daS DurchjchnittSkapital je Aktiengesellschaft von 1,8 Mill. Mk. Ende 1927 auf 1,96 Mill. Mk. Ende 1928, und weiter auf 2.09 Will. Mk Ende 1929 gesteigert. Die kleinen Gesellschaften mit einem Kapital unter 500 000 Mk find der An­zahl wie dem Kapital nach zurückgegangen, die mittelgroßen mit einem Kapital von 500 000Mk. bis unter 5 Mill. Mk. haben sich bei einem un­bedeutenden Rückgang der Anzahl dem Kapital nach gehalten. Die großen haben sowohl der Anzahl, wie dem Kapital nach zugenommen. Ende 1929 entfielen auf die kleinen Aktiengesellschaf­ten 59 Prozent der Anzahl sämtlicher Aktien­gesellschaften, aber nur 4 Prozent des Gesamt­kapitals. Auf die mittelgroßen Gesellschaf­ten entfielen 34 Prozent der Zahl nach, auf die großen Gesellschaften 7 Prozent, aber 72 Pro­zent dem Aktienkapital nach. Auf die Gesell­schaften mit einem Kapital von 50 Mill. Mk. auf­wärts entfallen 36,6 Prozent des gesamten Romi- nalkapitalS der deutschen Aktiengesellschaften. Zinsermäßigung für die Landwirtschaft.

Die Deutsche Rentenbant-Kredit- a n st a l t lLandwirtschoftliche Zentralbank» hat aus Anlaß der Herabsetzung des Reichsbankdis- kontsahes den Zinssahfür die Landwirt­schaft mit Wirkung vom 8. Mörz 1930 um 1's Prozent herabgesetzt. Der Höchstzins­satz, den der einzelne Landwirt für die aus Mit­teln der Rentenbank-Kreditanstalt gewährten Personalkredite zu zahlen hat, beträgt nunmehr

Der deutsche Außenhandel im Jebmar.

Die Handelsbilanz mit fast 100 Millionen Mark aktiv.

Die Ausfuhr im Februar beträgt 1026,3 Mill. Mk., die Einfuhr nur 981,6 Mill. Mark. Mithin ergibt sich für Februar ein A u s- fuhrüb erschuft von 4 4,7 Mill M k. Der tatsächliche Aussuhrüberschuh im Februar ist jedoch noch um fast 50 Millionen höher, da die Einsuhrzahl noch nachträgliche Zollabrechnungen für 1929 in Höhe von 101 Mill. Mk. enthält, denen ein in der Einfuhrzahl nicht enthaltener Zollabrechnungsverkehr für Februar von schätzungsweise 50 Mill. Mk. gegenübersteht. Die Handelsbilanz im Februar ist also mit fast 10 0 M i l l. Mark aktiv.

Gegenüber dem Vormonat haben Ausfuhr und Einfuhr obgenommen, stärker jedoch die Ein­fuhr. Die zahlenmäftige Abnahme der Ausfuhr (66,0 Mill. Mk.) ist wohl aber nur auf die geringere Zahl von Tagen im Februar gegen­über dem Januar gnrückzuführen; denn auf den Arbeitstag umgerechnet, ergibt sich im Februar sogar eine Steigerung der,Ausfuhr gegenüber Januar.

Der Anteil der ÄeparationS^Sachlie- f e r u n g c n an der Ausfuhr int Februar beträgt 64,5 Mill. Mk. (Januar 58,8 Mill. Mk.).

Vei dem Vergleich der Einfuhrziffern für Januar und Februar ist zu beachten, daß auch die Januarziffer sich aus zwei Teilen zusammenfetzte, nämlich der tatsächlichen Einfuhr im Januar unö den Einfuhrmengen des letzten Halbjahrs, die den Zollabrechnungen am Ende des Jahres entsprechen. Würde man dies nicht in Rechnung stellen, ergäbe sich für Februar eine zahlenmäßige Einfuhrminderung um 323,2 Mill. Mark, die nicht den tatsächlichen Vorgängen entspricht. Die für einen Monatsvcrgleich zu benutzenden Ziffern sind für Januar, nach Ab­setzung von 223 Mitt. Mk. Zollabrechnungen, 1081,9 Mitt. Mk. und sür den Monat Februar, nach Absetzung von 101 Mitt. Mk. Zollabrechnun- gen, 880,6 Mill. Mk. Gs ergibt sich also im Februar eine Abnahme der Einfuhr von 201,3 Mill. Mk.

Die zahlenmäßige Einfuhrminderung gegenüber dem Vormonat entfällt fast ausschließlich auf die Gruppe Lebens mittel und Getränke, die um 202,5 Mill. Mk, und auf die Gruppe R o h st o f f e und halbfertige Waren, die um 110,5 Mill. Mk. geringer ausgewiesen ist als im Januar.

Unter/hm Lebensrnitteln verzeichnen als Folge der Voreindeckungen, die zum überwie­genden Teil bei den Zottabrechnungen im Ja­

nuar in die Erscheinung getreten sind, Gerste eine Cinfuhrabnohme um 95,7 Mitt. Mk., Weizen eine Einfuhrabnohme um 26,3 Mill. Mk. Ferner weisen einen stärkeren Ruckaagng der Einfuhr zum Teil ebenfalls durch die Januarabrechnungen bedingt, auf: Kaffee, Butter, Mais, Linsen und Obst. Zugenommen hat unter den Leben-Mitteln in nenneswertem Umfange (+ 3,4 Mill. Mk.) die Einfuhr von Eiern.

Auch die Lttmahmc der Einfuhr von Roh­stoffen und halbfertigen Waren ist in ihrem Ausmaß von beit Zollabrechnungen im Januar beeinflußt. Einen stärkeren Einfuhrrück­gang zeigen Mineralöle ( 27,8 Mitt. Mk.), Wolle und andere Tierhaare (22,9 Mitt. Mk.), Baumwolle ( 22,3 Mill. Mk.) sowie Bau- und

Rutzholz, Oelfrüchte und Oelsaaten, Kalbfelle und Rindshäute.

An dem Rückgang der GesamtauSfuhr sind die Fertigwaren mit einer um 39,4 Mill. Mk., die Rohstoffe und halbfertigen Waren mit einer um 25,1 Mill. Mk. verminderten Aus­fuhr beteiligt.

Unter den Fertigwaren ist insbesondere die Ausfuhr folgender Warengruppen zurück­gegangen: Walzwerkserzeugnisse und sonstige Eisenwaren um 12,5 Mtll. Mk. chemische und pharmazeutische Erzeugnisse einschließlich der Far­ben um 4,9 Mill. Mk., nicht elektrische Maschinen um 4,6 Mill. Mk., Papier und Papierworen um 4,4 Mill Mk. Die Abnahme der Ausfuhr von Texttlfertigwaren ist unerheblich (0,3 Mill. Mk ), da innerhalb dieser Warengruppe einzelne Erzeugnisse, wie z. B. Kleidung und Wäsche (H 5,3 Mill. Mk ), eine Zunahme der Ausfuhr aufweisen. Gestiegen ist u. a. die ANSfuhr von Pelzen und Pelzwaren (+ 4,8 Mill. Mk.) sowie von Wasserfahrzeugen (-1- 3,5 Mill. Mk ).

Die Abnahme der Ausfuhr von Rohstof­fen und halbfcrtigen Waren entfällt vorwiegend auf Steinkohlen ( 8,9 Mill. Mk ), schwefelsaureS Ammoniak ( 5,5 Mill. Mk ), Kok« ( 4,9 Mitt. Mk.) und Textilrohstoffe ( 3,4 Mill. Mk ).

Von den wichtigsten Reparations-Sach­lieferungen int Februar gehören zu der Gruppe Rohstoffe und halbfertige Waren Stein­kohlen mit 10 Mill. Mk., zu der Gruppe Fertig­waren: Walzwerkserzeugntsse und sonstige Gisen- toaren mit 13,6, nicht elektrische Maschinen mit 10,1, Wasserfahrzeuge mit 5,8, elektrische Ma­schinen und elektrotechnische Erzeugnisse mit 3,9, sowie chemische Erzeugnisse einschließlich Farben mit 3,0 Mill. Ml.

7Ä/< Prozent. Hierin sind alle Provisionen enthal­ten mit Ausnahme des Wechselstempels, wel­cher besonders belastet werden darf. -

*

* Der Großhandelsindex. Die auf den Stichtag deS 12. März berechnete GroßhandelS- indexziffer deS Statistischen Reichsamtes ist gegen­über der Vorwoche von 127,5 auf 126,3 oder um 0,9 Prozent gesunken. Von den Hauptaruppen ist die Jndexzisser für Agrarstosfe um 2,5 Prozent auf 109,9 (112,7) und die Indexziffer für in­dustrielle Rohstoffe und Haibwaren um 0,5 Pro­zent auf 125,2 (125,8) zurückgegangen. Die In­dexziffer für industrielle Fertigwaren hat um 0,3 Prozent auf 153,1 (153,5) nachgegeben.

* Umbildung des Aufsichtsrats der Frankfurter Gasgesellschaft. In der außerordentl. Generalversammlung der Frank­furter Gasgesellschast am Samstag wurden Stadt­rat Dr. L i n g n a u, Stadtrat K r i eg e i s, Stadt­verordneter Loeb, Stadtverordneter Heise, Stadtverordneter Dr. Merton, Professor Dr. Julius Lehmann. Direktor S. Bacharach (Dresdner Bank- und Stadtverordneter Schulz (Ofsenbach) neu in den Aufsichtsrat gewählt. AuSgeschieden sind u. a. Oberbürgermeister Dr. L a n d m a n n und Stadtverordnetenvorsteher H e i ft w o l f. Von einem Aktionär wurde der Austritt einer noch größeren Anzahl von Auf­sichtsratsmitgliedern angeregt, da der Aussichks- rat zu groß sei, um nutzbringend arbeiten zu tonnen. Die Beantwortung einer Reihe von Fra­gen des Aktionärs, so nach der Höhe der Schulden der Gesellschaft gegenüber der Stadt Frankfurt, der jährlichen Zinsenlast durch die Kohlenfelder usw., wurde von der Verwaltung abgelehnt unter Hinweis darauf, daß diese Fragen nicht mit der Tagesordnung in Verbindung ständen.

* Ardie-Werk A.-G, Rürnberg. Die Gesellschaft erzielte 1929 nach 87 361 (115 501) Mk. Abschreibungen einen erhöhten Reingewinn von 489 194 (368145) Mk., über dessen Verwendung keine Angaben gemacht werden. Roch dem Bericht war der Geschäftsgang zufriedenstellend bei wesentlich gesteigerten Umsätzen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 17. März. Tendenz, ge- schästSloS. Auch zu Beginn der neuen Woche hatte die Börse stark unter der anhaltenden Orderlosigkeit zu leiden, so daß das Geschäft auch heute nut zeitweise etwas größeren Umfang an­nahm. Trotz der Klärung der innerpolltischen Lage und der bevorstehenden Verabschiedung des Polen-Abkommens blieb die Unternehmungslust sehr bescheiden. Die Tendenz neigte eher zur Schwäche, da die Spekulation unter dem Druck der trostlosen Situation vereinzelt zu Abgaben schritt. Zur Verschlechterung der Lage trug die zum Schluß schwächere Reuyorker Börse vom Samstag noch einen Teil bei. Auf der anderen Seite blieben günstige Momente wie die seht flüssigen internationalen Geldmarkt verhält- nisse und der Ausfuhrüberschuß von 100 Millionen in der deutschen Außenhandels­bilanz für den Monat Februar ohne Bedeutung. Gegenüber den Schluhkursen vom Samstag waren zumeist Abschwächungen zu verzeichnen, die aber kaum ein größeres Ausmaß annahmen, was darauf schließen ließ, daß bei der geringen Unter­nehmungslust das Angebot ziemlich klein blieb. Am Kunstseidenmarkt scheint sich eine Be­ruhigung durchgesetzt zu haben, denn Aku wurden heute etwas höher taxiert. Von Abgaben von holländischer Seite war nichts mehr zu spüren.

Am Elektro markt kamen, wie an anderen Märkten, keine Erstnotierungen zustande. Berg, mann etössneten etwa 2 Prozent schwächer, Sie­mens lagen dagegen gut behauptet. Don Ehemiewerten waten J.-G - Farben 1.75 Prozent nichtiger. Montan wette lagen ganz ohne Geschäft. Der Banken markt »ar un­einheitlich veranlagt. Geringfügig abgeschwächt eröffneten Barmer und Dresdner Bank, während Commerzbank leicht erhöht waren. Zellstoss- a 11 i c n bis zu 1 Prozent gedrückt. Renten still. Deutsche Anleihen waten gesuchter und festet. Im Verlaufe stagnierte daS Geschäft fast vollkominen. Die Kulisse nahm weiter einige Abgaben vor. so daß sich baß KurSniveau erneut» um dis zu 1,5 Prozent abschwächen mußte. Am Geldmarkt war TagiSgeld mit 5 Prozent ge­sucht. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1930, gegen Pfund 20.3850, Lon­don gegen Kabel 4,8620, gegen PatiS 124.27, gegen Mailand 92,83, gegen Madrid 39,00, gegen Schweiz 25,12, gegen Holland 12,1250.

Frankfurter Lchlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 17. März. Auftrieb: 1275 Rinder: darunter 312 Ochsen, 81 *3allen, 521 Kühe, 325 Färsen: Kälber 502; Schafe 81; Schweine 4742. Es notierten Rindet: Ochsen: vollfleischige, ousgemästete, höchsten Schlacht- wett«: jüngere 54 bis 58 Mark, ältere 50 vis 53, sonstige vollfleischige jüngere 46 bis 49; Dullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlacht- Werts 54 bis 56. sonstige vollfleischige oder auS- gemästete 49 bis 53; Kühe, jüngere, vollsleischige, höchsten Schlachtwerts 45 bi« 48, sonstige voll- sleischiger oder ausgemästete 41 bis 44, fleischige 34 bi« 40, gering genährte 28 biS 33; Färsen (Kalbinnen. 3ungrinbcr): vollfleischige. auSge- mästete, höchsten Schlachtwert« 56 bis 59, voll­fleischige 52 biß 55, fleischige 48 bis 50. Käl­ber : beste Mast- und Saugkälber 74 bi« 78, mittlere Mast- und Saugkälber 68 bis 73, geringe Kälber 60 bis 67. Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 70 bis 72, dollflei- schige Schweine von etwa 240 bi« 300 Pfund Lebendgewicht 70 bis 73, von etwa 200 bi« 240 Pfund Lebendgewicht 70 bi« 73, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 70 bis 73, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 68 bi« 70 Mark. Marktver­kauf: Rinder ruhig, nahezu ausverfauft. - Schweine schleppend, Ucberftanb. Kälber und Schafe ruhig, ausverkauft.

Bekanntmachung Es werden folgende Marltvcrlegungen vorgenommen 1. Don Mon­tag, 14. April auf Dmstag. 15. April, (Passa- fest); der Schweincmarkt wird trotzdem am 14. April abgehalten. 2. Dom Montag, 21. April auf Dienstag, 22. April (Osterfest).

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 17. März. Am Produkten - mar!t lonnte auch zu Beginn der neuen Woche keine Belebung eintreten. Die Auslandnotierun- gen lagen schwächer; trotzdem da« Angebot gerina blieb, zeigte sich gar keine Unternehmungslust bei den Händlern. Roggen war angeboten und bis 0,25 Mk. niedriger. Auch Sommergerste mußte bis 0,25 Mk. nachgeben. Am Mehlmarkt war das Geschäft gering. Weizenmehl blieb gut be­hauptet, ebenso Weizen. Roggenmehl lag bis zu 0,25 Mk. schwächer. Am Futtermittelmorkt er« gaben sich keine größeren PreiSderluste; infrage zunehmenden Angebotes war WaiS für Futter­zwecke, auch Weizenkleie, etwa« niedriger, wäh­rend Roggenkleie gut gehalten war. ES wurden notiert: Weizen 26,25 Mk., Roggen 16,50, Hafer (inländischer) 15,75 bis 16, Sommergerste sür Brauzwecke 17, Mais (gelb) für Futterzwecke 14,50, Weizenmehl (süddeutsches Spezial 0) 37,75 bis 38,50, Roggenmehl 24,25 bis 25,50, Weizen­kleie 8 bis 8,10, Roggenkleie 8,25. Erbsen (je nach Qualität für Speisezwecke) 22 bis 33. Linsen (je nach Qualität für Speisezwecke) 35 bis 80. Heu (süddeutsches, gut, gesund, trocken) 8,75, Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt) 4,80, Weizen- und Roggenstroh (gebündelt) 5. Treber (getrock­net) 10,50 bis 11 Mk. Tendenz: matt.

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. M., 15. März. Tendenz: etwas freundlicher. Der Umsatz hat sich aus dem er­mäßigten Riveau leicht gebessert. (Auslandeier unverzollt ab Grenzstation. Jnlandeier ab Sta­tion.) Preise in Pf. per Stück: Italiener 8.50 bis 9,00, bulgarische 6,50 biS 6,75, jugoslawische 7,00 bis 7,25, rumänische 6,50 diS 6.75, polnische 5,75 bis 6,00, holländische 8,00 bis 10,00, dänische 8,00 bis 10,00, belgisch-flandrische 8,50 bis 8,75, schlesische 7,50 bis 8.00. bayerische 7,00 bis 7,50, norddeutsche 7,50 bis 8,00.

Vanknoten.

Devisenmarkt veclin

Frankfurt

a. M.

ß 6,5 v. H.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Die hinter beit Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Divibende an. Reichsbankbiskont 5,5 v. H.,

Frankfurt a. Dl. |

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Frankfurt a. M.

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Frankfurt a. Dl.

Berlin

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Datum

15. 3.

17. 3.

15. 3.

17. 3.

Datum

15. 3.

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15 3.

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Dalum

15. 3.

17. 3.

15 3.

17. 3

6% Doutidje Steichsanlelhe von 1927 ..........

'% Scutldjt JhWanlcRje von 1929 ..........

Deutsche Anl-Wlvl.-Lchuld mit ÜluSlo».Hiechlen.......

SfiaL ohne SluMot-StcdUc . . . 8% hoff. BoMtaot von 1929 lrückzablb. 102%)......

Cbcrbcffcn Provinz - Anleihe mit 9Iu«of.'9ied)tcn.......

Deutsche ftmiim. Sauimclabl. Anleihe Gerte i.......

8°;, Franks. Hyv-Bank Goldps» XIII unkündbar bi« 1931 . . .

7% Franks. vyv.'Bant Goldpse unkündbar bis 1938.....

4*4% Rheinische Hyp.-Baul Lia», (votdvst.........

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A.-Hintburfl^mcrUa Pake, . . . *< Hambnr^Sübam.Dampsschiss. 8 Hansa Dampsschifs.....10

Kotbbcurtdict Lloyd.....8

Allgemeine TeutscheLrediiiwü. io Barmer Bankverein .... 10 Berliner Hanbel^ieseUschasl . 1$ Commerz und Priuat-Bank. n Tarmüübter und Nationalbank 12 Deutsche Bank und

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Fellen & Guilleaume . . . 7% Gesellschaft für Clcklrische

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Siemen« & Hauke ..... 16 Trant-rablo.........8

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Buveru» .......... 6

Deutsche CrdS! .......6

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Manksewer Bergbau ..... 7 £bcr|Ml SikiiBebaif .... 5 Cberidjlci. StoKtoerle.....'

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RütgcrSwerke ........ 6

Metaltgrlellschast.......S

PHNtpV Hofmann......7

Zementwerk Heidelberg . . 10

Cemontwerk Karküabl. ... 10

Waytz ft Freytag......6

Schultheis Pagenhoscr ... 15

Cflroedc........ 12

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Zellüoff «aldhos .... 13".

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Chnrloltenburger Vasser . . . 8

Tclsauer Ga4 .......!'

Tatmlee Motoren . ..... O

Deutsche yinolrum ......

Maschinenbau A.-G. ..... O

Ral.Auwinobtl ...... 0

'"Tenltctn & Koppel ..... 6

Leonhard Tieh ...... 10

SvenSka...........

Franlsutter Maichmev ...» 4

Grißncr ...... 6

$\*oUaenflaeM ....... v

Qunonan»...... 6

Lechwcrke..........f

Mainkraftwerke Hüchst a.M. . 5

Miog. 10

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^oigt ft Haessner ......

Lüddcnljchc Zucker .... 1fr

8% Pr. 2<mbc4|)|anbbticfanthilt, Psanbbrtrsc R. 17 .....

8% Pr Vanbc4b|anbbric|anfialt, Äcutm.-CM. 91. 16 . . .

7% Pr. l?nnbc4pfanbbttefanüalt, Psnnbbrtest R. 10......

61.6.03. abg. VorlriegS-Obligatlo- «cu, tudiabibar 1932.....

4% Dcfkrrcidmdw O)olmente . . 4,20% Lestcrrrichischc Silberrente 4% Oclterrelchilche Einheitliche Renke ........

4% Ungarische Soldrente ....

4% Ungarische Staat *rente v. 1910 4K% bc6flL non 1913

4% Ungarische Kronen rem e . . .

4% Türkische SoUanleüie von 1911

4% Türkische Bagdadbahn-Anl. Serie l

4% beffll. Serie U.......

6% Rumünllche oereiah. Rente von 1803 .......

4>i% Rumänische vereint,. Diente von 1918 ..........

4% Rumänische vereinh. Rente .

Drrlin, 15. Dtür,

«Selb

- »Hef

Amertlantiche Noten.....

37778

4,198

Belgische Noten........

58,26

58,50

Dänische Noten........

Englische Noten ......

111,83

20,327

112,27 20,407

Fran;ösische Noten ......

Holländische Noten......

16,365

167,59

16,425

168,27

Italienische Noten......

22.03

22,11

Norwegische Noten......

111,78

112,22

Deutsch C'cflcrt-, i 100 Kronen

9tumänische Noten......

58,88

59,12

2.46

2,48

Schwedische Noten......

112,18

112,62

Schweizer Noten.......

Svantsche Noten.......

Tschechoslowakische Noten . .

81,14

81.46

52,30

52,50

12,36

12,42

Ungarische Moten......

72.95

73.25

15. Mürz

17. Mürz

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

artet

Seid

artet

Ämst- '.Hott.

167.89

168,03

167,93

168,27

Buen-Airc» Brn-5lntw.

1,550

1.554

1.551

1,555

58 355

58,475

58,36

58 48

(iOriftiniiin.

112.04

112.26

112,05

112,27

Kopenhagen

112,12

112,34

112,12

112,34

Stockholm .

H2.44

112.66

112,42

112,65

HelnNgfor-3. stallen. . .

10,536

21,945

10,556

21,985

10,542

21.93

10.562

21,97

London. . .

Network ..

20,362

20,402

20,362

20.402

4,1865

4.1965

4,1885

4,1X5

Pari-....

Schweiz ..

16,375

16,415

16.38

16,42

81.08

81.24

81.09

81,25

Spa icn.

52.05

52.15

53,00

53.10

Hapan . .. vtio de Jan.

2.068

2.072

2.068

2,072

0,481

0,483

0,481

0,483

Öfen in T- Ctft. adgest

58,98

59,10

58,995

59,115

Prag . . . .

12.41

12.43

12,41

12.43

'^elirad . .

7,402

7.416

7,405

7,419

Dudapeii. .

73,18

73,32

73,17

73,31

Bulaarien .

3,039

3,045

3,03?

3 041

ihssabon

18,81

18 85

18,81

1885

Tanjig. . .

81,36

81.52

81,37

81.53

.Sonft ntin.

1.784

1,788

1,785

5,425

1.789

Alben. . .

5.425

5,435

5,635

Canada

4.175

4.183

4,178

4,186

Uni not). .

3.686

3.694

3,676

3,664

Cairo . »>

20,802

20,92?

20,88

20.92