M..
Aue- rlln.
die auf 3un.
fc$ot fKt retten fie °>2rts", Lin- Jfl’ufenfter. SÄn auf ent.
NKahe. K°lch!en an •JwrmüU zrc. ^itrahe, wo |ie anten, bis zur ^'ielen bi« «CTftrabe beit ®,ef schlugen Kopfverkeßun« *Pn seiner chezensiänbe. ^ikankrnhaus 'chrn alat. Uebetlall* tonten wöh« 'J« hMnterge- lsterscheiben des rtnunmert. M liefen bie 2ur- inbet. Trohbrin m sesizunehmen.
'M men stoß neig« :ede tzohen« inet Äuotvenhe rnenbe Dagrn t Anprall Var n schwer be« enbabnton« bericht, baß et n das Kranken« :n drei Per« wirb angenm« Schnectrei« tbutger Dagens Hagener Dagen ihren toat.
ie.
dt,
^°kS
-reils völlig
?Jie, miltofl3 bruar- ct^niöt*
liochri^^' Alar, odsk°L'Pulv<x ^til W
ldbr^Pulves
-nti-Ld-l Ä ifi und sM
®ta*'
>r^
Aus der Provinzialhauptstadt
Drehen, den 17. Februar 1930.
Was hast hu davon?
Aus dem Munde einer Frau vernahm ich diese Frage, die gegen ihren Mann gerichtet war. Aber nicht nur die Frage und die Antwort waren bedeutsam, sondern auch der Ton, in dem sie gestellt wurde. Ganz schlicht und einfach, ganz sachlich, auch ohne rede Schärfe und ohne Dorwurf fragte die Frau in der Aussprache, die um eine Regelung ging, die der Mann getroffen hatte: Hast du etwas davon? Haben die anderen etwas davon? Der Mann konnte sich anscheinend dieser klaren Frage nicht entziehen, vielleicht war er auch aufrichtig genug, dah er gar keine Ausrede, keine Abschweifung oder Ablenkung suchte. Ebenso schlicht, wie die Frage lautete, sagte er sein Olein. Hub die Antwort darauf war ein einziges Wort: Also!
Das war keine Auseinandersetzung, wie man sie östers zwischen einander nahestehenden Menschen finden kann. Sie hatten beide den Willen zur Sachlichkeit, und darin lag das Gute dieser Aussprache, deren Fortgang ich nicht mehr hören wollte. Immerhin konnte ich sehen, dah sie beide in völliger Harmonie weiterplauderten.
Also. Ich muhte daran denken, wie oft sonst wohl durch unsachliche Auseinandersetzungen nicht nur der eigentliche Zweck nicht erreicht wird, sondern das Gegenteil: Verbitterung, Hah, Entfremdung. Aber noch wichtiger erschien mir, dah hier die Frau sozusagen den Stier bei den Hörnern faßte, indem sie ganz schlicht die Frage stellte, auf die cs in diesem Falle ankam und auf die cs sehr oft ankommt. Sie hätte auch fragen können: War das von dir nicht ungeschickt gehandelt? Dadurch hätte sie sicher Widerspruch herausgefordert. Eben diese rein praktische Frage lieh gar kein Ausweichen zu. llnb würbe man sie sich öfter stellen, man ginge wohl meist burch Fährnisse unangefochten hinburch, währenb man so nur allzuoft in Schwierigkeiten gerät.
Was hast du bavon, wenn du dich von deinem Zorn hinreihen läßt? Was haben bie andern bavon? Was nützt es dir. wenn bu jetzt eine Stichelei antoenbeft, ein Spottwort gebrauchst, irgendeine bissige Bemerkung hinwirsst? Nichts. TS schadet dir.
Gs gibt Fälle, in denen man sich nicht fragen kann: Was habe ich davon? sondern wo man (ragen muß: Dient es den andern, dient es der Allgemeinheit? Aber bei solchen Fragen bringt man schon öfter bie notwendige Sachlichkeit auf, wenn sie nicht gar zu sachlich ist. Wo es mangelt, das ist schon dort, wo es um das eigene vielgeliebte Ich geht.
Freilich: Eine absolut sichere Frage ist es auch Glicht. Wenn bie Frauen vieler bebeutenber Männer gefragt hätten: Was hast du davon? und bie Männer hätten geantwortet: Nichts! und hätten so gehandelt, wie es bie Antwort forderte, wir hätten wohl nicht die Hälfte der bedeutenden Werke der Kunst und Wissenschaft, deren wir uns heute erfreuen und bie zu unferm größten Aktivposten unserer Kultur gehören. Hnb nicht nur das. Auch viele anbere große, weltumstürzende Taten wären ungetan geblieben. Es ist zuweilen erforderlich, diese Frage anders zu stellen. Indessen, für den Alltag ist es gewiß eine wichtige Frage, die manches Gute bewirken, manchem Unhell vorbeugen kann. Wenn man bei reif
lichster Heberlegung einmal sagen kann und muß: Ich habe zwar nichts davon, aber ich biene doch einer grüßen Sache! bann mag man der Frage getrost entgegenhanbeln. Es müssen ja nicht immer neue Welten geboren werden. Auch Kärrner sind notwendig, wenn ein Palast errichtet werden soll. Und ganz ohne Gewinn ist man niemals, auch wenn der Gewinn nicht immer in klingender Münze auszuzählen ist. S.
Bornotizen.
— Tageskalender für Montag. Licht» spielhaus, Bahnhofstraße: „Die weiße Schwester von St. Beith" und „Das rote Schwert". — Astoria- Lichtspiele: „Casanovas Erbe".
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Das Stadttheater Gießen bereitet zur Zeit drei Premieren vor. Morgen, Dienstag, 18. Februar, geht Shakespeares Lustspiel „Wie es Euch gefällt“ in Szene: außerdem haben die Proben zu Maughams „Sie heilige Flamme" begonnen. In diesem Schauspiel wird Auguste Prasch-Grevenberg in der Nolle der Mutter gastieren. Als dritte Erstaufführung wird als Fastnachtsstück der Schwank „Weekend im Paradies" von Franz Arnold und Ernst Dach probiert. — Das Shakespeare-Lustspiel wird unter der Regie des Oberspielleiters Hans Sanner t herausgebracht. Es ist der Spielleitung darum zu tun, vor allem die Liebesszenen zwischen Orlando und Rosalinde in einer mooern spielerischen Form barzustellen. Cs wirken mit die Damen Doering, Fuhrmann, He,,. Jafjn, Scherer, unb die Herren Arzdorf, Dommisch, Fassot. Haeser, Hais, Heitzig, Sub, Linkmann, Ritter, Schubert, Seih, Tanncrt, old, Wesener, Zingel. Bühnenbilder: Karl Löffler. Köstüme: Kurt Huber, Beleuchtung: Ludwig Keim.
Daten für Tienstaq. 18 Februar.
Sonnenaufgang 7.09 Uhr, Sonnenuntergang 17.20 Uhr. — Monoaufgang 0 Uhr, Monduntergang 9.13 Uhr.
1546: Martin Luther in Eisleben gestorben (geboren 1483); — 1564: der Bildhauer unb Maler Michelangelo Buonarroti in Rom gestorben (geboren 1475); — 1857: der Maler, Radierer unb Bildhauer Max Klinger in Leipzig geboren (gestorben 1920).
2.11. Bon ber Landes-Universität. Dr. meb. Hans Edwin Büttner, der sich für das Fach bet inneren Medizin an unserer Universität zu habilitieren wünscht, wird Dienstag. 18. Februar, 5 Uhr, in der Kleinen Aula seine öffentliche Probevorlesung halten über das Thema: „Neue Ergebnisse der Kreislaufforschung unb ihre Bedeutung für die praktische Medizin".
** Evangelisch-kirchliche Personalie. Durch die Kirchenregierung wurde dem Pfarrassi- ftenten Karl Schlaudraff zu Gießen die evangelische Pfarrstelle zu Steinbach a. T., Dekanat Offenbach, übertragen.
•* Ein Gastspiel deS Winters haben wir nun auch seit gestern abend. In den späten Abendstunden fing es erst leise, bann furae Zeit- lang stärker zu schneien an, aber bald stellte Frau Holle ihre Arbeit wieder ein. Erst in den späteren Nachtstunden muß der Schneefall erneut begonnen haben, denn heute früh fand man allenthalben weiße Dächer unb weiße Straßen vor. In der Innenstadt dauerte bie weiße Herrlichkeit jedoch nicht lange, hier wurde alles schnell zu dem üblichen Schneematsch. Daß bie Herrschaft
des mit so großer Derspätung bei uns cingekehr- ten Winters lange dauern wird, erscheint angesichts der vorgerückten Jahreszeit allerdings fraglich.
** Jubilar-Ehrung. Herr G. S ch a d, der am 15. d. M. auf eine 50jährige Tätigkeit im Hause Ge» brüber Görlach (Limburg) zurückblicken konnte, war — wie man uns berichtet— der Gegenstand vieler Ehrungen und Aufmerksamkeiten, die den Beweis erbrachten, welcher Beliebtheit sich der Jubilar erfreut. Am Samstagvormittag wurde ihm ein Ehren- brief desHerrn Reichspräsidenten überreicht. Zahlreiche §irmen, der Kaufmännische Berein Gießen, die ltersvereinigung 1859—1909, der Verband reisender Kaufleute und die Sterbekasse des Verbandes, deren Vertrauensmann Gustav Schad ist, beglückwünschten den Jubilar zu seinem DienftjubUäum und überbrachten ihm als äußeres Zeichen ihrer Wertschätzung Geschenke. Die Sektion Gießen vom 23er- band reisender Kaufleute Deutschlands hatte für Samstagabend in den Saal des Hotels „Prinz Karl" zu einem Ehrenabend eingeladen. Eine stattliche An- zahl Gäste und Kollegen des Jubilars hatten sich eingefunden, so daß der Saal überfüllt war. Der Vorsitzende der Sektion Gießen, Herr G r a oe l i u s, begrüßte die Erschienenen und wies auf die Bedeutung dieses Jubiläums hin. Die Festrede hatte Herr Karl Weidig übernommen. In längeren Ausführungen wurde der Jubilar als ein Reisender vom alten Schrot und Korn gefeiert, an dem sich jeder Reisende ein Beispiel nehmen könne. In den 50 Jahren seiner Rcisetätigkeit habe der Gefeierte manche Veränderung wahrnehmen können. Reben der Aus- Übung seines Berufes sei er auch als treues Mit- glicd des Verbandes reisender Kaufleute stets für die Interessen der reisenden Kaufleute eingetreten. Gemeinsame Lieder und noch manche launige An- spräche, die alle in dem Wunsche ausklangen, daß cs dem Jubilar noch lange vergönnt fein möge, feinem Berufe nachgehen zu können, füllten den Abend aus.
•* Lichtbildervortrag im Iug end- bund des G.D. A Gießen. Einen interessanten Lichtbildervortrag über das Thema „Bon der Zugspitze zum Watzmann" veranstaltete im Heimabend am vergangenen Donnerstag der Iugendbund im G. D. A. Gießen. Herrliche Landschaftsbilder führten vom Loisachtal durch das Bayrische Hochgebirge über Partenkirchen, Oberammergau, Königssee, Füssen mit seinen herrlichen Königsschlössern und landschaftlichen Eigenheiten die Höhenzüge entlang in die Naturschönhciten der Alpenwelt. Den bekannten Eibsee, Mittenwald, Walchensee, Kochel, Tölz, Tegern- und Schliersee, Traunstein und Berchtesgaden brachte diese Wanderung zum sagenumwobenen Watzmann. Die ausgezeichneten Bilder vermittelten einen starken Eindruck dieses malerischen Panoramas der alpinen Welt.
Berliner Börse.
Berlin, 17.Febr. (WTB. Funkspruck.) Der erste Frühverkebr der neuen Woche zeigte das üb- liche geschäftslose Aussehen. In den Bankbureaus lagen noch keine Orders vor, und auch die Speku« latiort verhält sich in Ermangelung irgendwelcher Momente abwartend. Kurse waren noch nicht zu hören. Am Devisenmarkt nannte man London gegen Paris 124,20, London gegen Mailand 92,88 zu 93, London gegen Spanien 38,92, London gegen Kabel 4,8610 zp 4.8615, London gegen Buenos 42,40, ßon- bon gegen Berlin 20,3625 zu 20,3650, Kabel gegen Berlin 4,1890 zu 4,195.
Gewfmnmszvg
5. Klaffe 34. Preußstch-Eilddeolsch« (260. Preuß.) Klaffen-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verböte»
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer
hohe Gewinne gefall, auf die Lose gleicher
Nummer in den beiden
Abteilungen I und II
15. Februar 1930
7. Ziehungstag
3n der heutigen Dormittagszlebung wurden Dewmn«
Dormittaasz! über 150 M.
gezogen
54889 67439 70907 74068 74997
144407
126705
18059
Sn der heutigen Nachmittagsziebung wurden Gewinn«
über 150 M. gezogen
182560
8 Qetoltm« |» 2000 M.
49858 62792 67497 74675 86514 88983
129916 133881 143523 147474 147690
164648 172370 187242 191673
235868 238634 238925 242988
Im GewMnrade verblieben: 2 Prämien zu je
500000, 2 Gewinne zu je 500000, 2 zu f« 800000,
340074
362978
386498
279919
328763
366274
164518
227272
260551
294762
326456
145269 175993 183420
192186 199284 222166
318681
330808
370383
399390
262639
304057
379570
284404
309308
388266
288038
315462
391 riv
163952 190077
217794 232417
269033
49194
122828 152249
214203
258845
290005
324933
115778 148159 166328
202112
225083
247438
276098
290961
319912
330245
341130 372719 393439
282180 331041
368003
260695
298145
372784
153746
179507
226553
262862
290255
335387
376877
129931 154531
187491 211764 229064 259585 276722 302475 324304
336380 358666 376449
182420
204614
227675
267015
297284
354294
388777
15186
180115 183474 192786
205881
225493 239500 270329 308075 318865
331261
384282 399816
166162 215685 233312 269875 317920
357849
117152 170273 215822
237073 273811
321057
137904 171956 182469 191828 199227
213709 230807 253859
289562 315183 329444 365679 398800
227416
240304
278736
308243
322104
348983
389748
115652 143980
165591
191238
218456
234282 274768
289043
317774
329216
340567 365376
392176
136886 171790 181401 190416 196819 209211
228947 251495 284581 314838 324418 358655
394114
117684 150408 169614 208372 226708 261962 276355 299942 322615
331695 346743 374947
7385 112893 166543
158528 189931
213788 231070
260738 278704 311004
136823 164367
181044 185565 195211
206897 227849
246570 284541
311267 322306
353005 391284
13910 148578
12372 26634 144258
331593 334911
11733 34118 38984 51571
218201 236896 257029
I 281805 313486 314588
4 C^ttolnne au 5000 TL 1
4 öttoinne iu 3000 M. 1
16 Oke hin# »u 2000 TL 160613 269796 284625
38 ®#tr>tnn» it> 1000 TL 77025 135740 159034 258017 260521 274093
2 •»ttrtnnt |u 10000 TL 344070 ----- 149845 338795
4 •ttHnne gt> 5000 TL 32185 46965
8 ®e®inn» |D 3000 TL 48211 48718
395756
333785 365027 372207
104 OftDtnn# iu 600 TL 4679 25940 34552 36895 ----- ----- --------------- 105172 106955
35405 36936 41905 54400 56612 63939 66714 81121 85875 85937 105784 110256 112265 113934 ------ ------ ------ ------ 135040 140260
355478
34 ®#»tnne gu 1000 TL 15767 63831 65631 80696 83243 91287 136060 171352 185958 189869 196020 213748 224853 296479 359133 376836 390248
96 ®»1D nn» |U 500 TL 8662 21419 29306 44527
50109 50968 51160 65184 70214 80606 94831 96806 97627 107906 117701 123033 y--‘ ------ ------ ------ 159252
395797
200 Gewinn« » 300 TL 4681 7098 7181 7228 16915 21507 25416 29156 29703 30372 31820 32415
360094 ______ ______ ____
204 Gewinne ro 300 TL 3354 8331 ----- -----
21112 22752 23414 23795 26472 35859 38897
2 xu je 200000, 4 zu je 75000, 2 zu je 60000, 12 zu je 25000. 68 zu je 10000, 120 zu je 6000, 348 zu je 8000, 680 zu je 2000. 1656 zu je 1000, 8494 zu je 500, 9062 zu je 300 M.
Ein Mercedes-Benz Innenlenker
=
=
für RM. 5980
=
Mercedes-Benz Typ „Stuttgart
=
RM. 5980
(ab Werk)
E
E
Daimler-Benz A.-G., Verkaufstelle Giefeen, Bahnhofstraße 90/92
34TV
'immmmmnmmimmimiiiiinmm7nmnmmnmmm77mmi!iu!i!ummimnnimlmmiimiimanmiuiimimniinimiiiimniianniiiii!iiinmmi!iiuinminiiuiiniiuuiumemmnmmiiiuiuiiiimninmnnmiimnmnminmiinmiiiunniimiiiniiianmmniimilmiiuiiniiuunimii!i'
= =
= =
|
V
1
= =
1
- i
|
Ausschlaggebend bei der Wahl eines Kraftfahrzeuges ist allein der Gegenwert, den es für seinen Kaufpreis bietet. Mercedes-Benz liefert seinen Kunden Wagen, die auch den aufs Höchste gesteigerten Ansprüchen spielend gerecht werden. Erst in den letzten Tagen haben die großen internationalen Zielfahrten nach Monte Carlo und Gar misch die unerhörte Leistungsfähigkeit der Mercedes-Benz-Wagen, insbesondere des
erneut öffentlich bewiesen.
Die gründlichen Erfahrungen, über die wir als die ältesten Automobilwerke der Welt verfügen, die vollendeten technischen Einrichtungen unsrer fünf Werke und die Spezialisierung dieser Werke auf einzelne Typen haben es uns ermöglicht, den Preis unsres Typ Stuttgart 200 (8/38 PS) auf
| =
1
5 i |
I i
3
i E = - E
für den 4/5sitzigen Innenlenker mit der hochwertigen Karosserie aus unsrem Werk Sindelfingen festzusetzen. Wir liefern damit einen Wagen von anerkannter internationaler Klasse und erprobter Qualität zu günstigstem Preis t
Treffen Sie Ihre Wahl nicht, ohne Mercedes-Benz geprüft zu haben 1
sehl


