Einzelbild herunterladen

Rott {m .

aft t£ S* ,3m M6

5^5 ?s%$.

A^rn ®wfr : Är «S'M« » Wh!

'Pfint^e

ble zeitliche JJ Ö bis 24 dec der« Aen,$agauj. ALL chendrn Dämme« " sowie zugunsten dieser rlachliche Absicht )>lse dieses neuen enzderDahn men zu stei« ^glichst weit« s neuen Planes -"sein, als mit ^schränkten Alt« m. wird sich die deraniaht sehen, M eingeführte wchri man dann us die mangelnde blikum Hinweisen, dah man selbst Durchführung ken schon von c n verurteilt hat. it vermieden wer« iumt mit mehr Erledigung dieser

:de Giehen - itteldeutsch« olt eine empfind- ft vordem Der >n Gießen ab- ikt nachSach« iche Feststellung im 15.11 Hr in lfurt nach Leipzig wie vor der An- lch um 15.16 Uhr :er dem Leipziger 9, der im Winter-

und Neujahrszeit rkehrt, könnte wohl näher an den D 43

lieb die Antwort

gesprochen richtig: Misch für einige n, um durch Dr. tten zu erfahren! ]cn lächelte der konnte ihm noch rtreise nichts ge* seine Partnerm )ätte am liebsten um zu ihm 3U isiko, mit ihr m

eine DewandtniS: schwang he slch guten D-rsaYen iind dem Drange

FrankfurtBerlin herangelegt werden (vielleicht um vier bis fünf Minuten), so daß es dann wohl unbe- denklich wäre.

dem Leipziger V-Zug 243 In Fulda einige Minuten mehr Aufenthalt zu geben, damit dort der llebergang von dem Gießener Personenzug auf den O-Zug nach Sachfen zustande kommen kann.

Wenn der O-Zug nach Leipzig statt um 15.16 Uhr um 15.21 Uhr in Fulda abfahren würde, wäre zwischen der Ankunft des um 15.17 Uhr eintreffen­den Gießener Zuges und der neuen Abfahrtszeit eine Spanne von 4 Minuten, die zum Ilm- steigen ausreichen dürfte. Hoffentlich wird die Reichsbahndirektion Frankfurt den jetzigen Uebel- stand schnellstens beseitigen.

Aus der Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 16. Oktober 1930.

Bereinigung der Grundbücher.

Don der Hessischen Amtlichen Pressestelle wird mitgeteilt:

Aach einer Bekanntmachung des Hessischen Justizministeriums haben die Gläubiger solcher Hypotheken, Grundschulden, Rentenschulden und Reallosten, die nach dem Aufwertungsgeseh auf« gewertet sind, deren Aufwertung im Grundbuch aber noch nicht eingetragen ist, den Antrag aus Eintragung der Aufwertung des Rechts spätestens bis zum 31. März 1931 bei dem zuständigen Grundbuchamt zu stellen. Zu­ständig ist das Grundbuchamt, von dem das Grundbuch für das belastete Grundstück geführt wird. Wird der Antrag nicht rechtzeitig gestellt, so erlischt das aufgewertete Recht am Grund st ück und wird, soweit es noch im Grundbuch eingetragen ist, von Amts wegen gelöscht.

Der bezeichnete Rechtsverlust bedroht insbe­sondere alle im Grundbuch eingetragenen noch auf (Papier-)Mark lautenden Rechte, die (weil keine Rückzahlung erfolgt war), ohne eine An­meldung bei der Aufwertungsstelle kraft Ge­setzes aufgewertet find, und ferner die Rechte, mögen sie gelöscht oder noch eingetragen sein, für die (weil eine Rückzahlung bereits erfolgt war) zwar die Anmeldung des Anspruchs auf Auf­wertung bei der Aufwertungsstelle erfolgt, aber kein Antrag an das Grundbuchamt auf Eintra­gung des Aufwertungsbetrags in das Grund­buch gestellt worden ist.

Dom Gießener Diehmarki.

An den Dormarkttagen beim Vieh- markt wird in der Zeit von 14.30 bis 17 Ahr die Hamm st ratze zwischen der Eisenbahnüberfüh­rungsbrücke und der Güterabfertigung für jeg­lichen Fahrzeugverkehr gesperrt.

Die Umleitung nach der Margaretenhütte er­folgt von der Ecke der Hammstrahe durch Gabels­bergerstratze, Franffurter Straße, Wetzlarer Weg. Die Umleitung von der Margareteichütte erfolgt Wer die Eisenbahnüberführungsbrücke. Umlei- tungs- und Sperrschilder werden rechtzeitig auf- gestellt. Die Anfahrt von der Hammstraße zur Güterabfertigung wird hierdurch nicht berührt.

Eine moderne Eisbahn im Werden.

Seit einigen Wochen wird auf den Wiesen an den Eichgärten eifrig gearbeitet. Etwa zwanzig Erwerbslose sind damit beschäftigt sie werden bezahlt aus der wertschaffenden Arbeitslosenfür- sorge den schweren Lehmboden auszustechen. Es wird ein Becken ausgehoben von etwa 50 Zentimeter Tiefe und einer Gröhe von 250D Qua­dratmeter. Zn der gleichen Höhe und Fläche, in dec das Erdreich ausgehoben wird, wird es un­mittelbar neben dem Becken aufgeschichtet. Das Q^eden wird dann, nachdem es etwas befestigt ist, mit Wasser gefüllt und schliehlich Aum gegebenen Zeitpunkt als regelrechte Eisbahn zur Derfü« gung gestellt. Das Eis mutz allerdings zu einer bestimmten Stärke, also 12 bis 14 Zentimeter, ge­frieren, um benützt werden zu können.

Tie aufgeworfene Fläche wird jedoch gewalzt, mit einer festen Paddecke versehen, schließlich mit einer Sandschicht bedeckt und sorgfältig geebnet. Die auf diese Weise gewonnene Fläche wird bei eintretender Kalte mit Wasser über­sprengt, das sehr schnell gefrieren wird und die Spritzeisbahn ist fertig. Auf der so ge­schaffenen Eisfläche kann bereits nach der ersten kalten Rächt der schöne Eissport ausgeübt werden.

Tie Arbeiten wurden während der letzten Tage durch den anhaltenden Regen zeitweise unterbro­chen. sie werden jedoch bei der nun günstigeren Witterung mit allem Eifer fortgesetzt, so datz wohl damit zu rechnen sein wird, dah die Eisbahn doch noch vor Eintritt der kalten Jahreszeit fertig- gestellt werden kann. Der Bürgerschaft ist damrt

wieder eine Sportstätte geschaffen worden, die sicher gerne in Anspruch genommen werden wird. Dem Eisderein, der sich um die Schaffung der An­lage bemüht hat, gebührt Dank und Anerkennung.

G i e tz t n c r o d,:. i m a r i i v r e t > c.

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 150 bis 160, Kochbutter von 130 an, Matte 30 bis 35, Wirsing 8 bis 10, Weißkraut 5 bis 6. Rotkraut, gelbe und rote Rüben 8 bis 10, Spinat 15 bis 20, Unter-Kohlrabi 5 bis 6, Rosenkohl 35 bis 40. Feldsalat 100, Tomaten 25 bis 50, Zwie­beln 10 bis 12, Meerrettich 50 bis 70, Schwarz­wurzeln 40 bis 60, Kürbis 8 bis 10, Kartoffeln 3,5 dis 4, Aepsel 30 bis 50, Birnen 15 bis 40, Dörrobst 30 bis 35, Rüsse 40 bis 60, Honig 40 bis 50, junge Hähne 100 bis 110, Suppenhühner 100 bis 110, Gänse 100 bis 120 Ps. daS Pfund: Tauben 50 bis 70, Gier 15, Blumenkohl 30 bis 70. Salat 10 bis 15, Salatgurken 10 bis 30, En­divien 10 bis 15, Ober-Kohlrabi 6 bis 10, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 15, Sellerie 10 bis 50 Pf. das Stück: Radieschen 10 bis 15 Pf. das Bund: Kartoffeln 220 bis 250, Weißkraut 300, Wirsing 400, Rotkraut 500 Pf. der Zentner.

Sitzung des Provinzialausschus- s e s. Am Samstag, 18. Oktober, 8.30 Uhr be­ginnend, findet im Sitzungssaal des Regierungs­gebäudes zu Giehen eine öffentliche Sitzung des

Wenn Ihre

Empfehlungsanzeige

in der Freitags- oder in der Samstags­nummer des Gießener Anzeigers durch sorgfältige, wirksame Satzausstattung werben soll

dann geben Sie sie bitte spätestens im Laufe des Mittwochs beziehungsweise Donnerstags in der Geschäftsstelle auf

Provinzialausschusses statt mit folgender Tages­ordnung: 1. Klage des Hermann Heine in Hungen gegen den Bescheid des Kreisamts Gie­ßen vom 25. August 1930 wegen Dersagung des Wandergewerbescheins: 2. Klage des Ernst Brückmann in Birklar gegen den Kreisdirek­tor des Kreises Giehen auf Aufhebung des Polizeibefehls vom 19.3uni 1930: 3. Antrag der Stadt Butzbach auf Enteignung von Stratzengelände an der Ede Weiseler und Bahn» hofstrahe zu Butzbach: 4. Gesuch des Heinrich Kniese m Schotten um Erlaubnis zum Be­triebe einer Schankwirtschaft: hier: 'Berufung gegen das Urteil des Kreisausschusses des Krei­ses Schotten vom 18. 3um 1930.

** Kursus in der Freiwilligen Sani- tötskolonne vom Roten Kreuz. Am kom­menden Montag beginnt, wie aus dem heutigen Anzeigenteil ersichtlich ist, bei der Freiwilligen Sa­nitätskolonne vom Roten Kreuz zu Gießen ein Betriebshelfer-Kursus. Unter ärztlicher Leitung sollen die Teilnehmer in der ersten Hilfeleistung bei Un­glücksfällen ausgebildet werden. Die Beteiligung an dieser Einrichtung sei ongelegentlichst empfohlen. Näheres ist aus der Anzeige ersichtlich.

** D i e Zimmermeister-Zwangs­innung G ießen-Stadt- und Land­kreis hielt am Samstag im Restaurant3um Andres" ihre 3nnungsversammlung ab. Rach kur­zer Begrüßung durch Obermeister Rinker (Ron- nenroth) berichtete Geschäftsführer Kirchner (Gießen) über die Derhandlungen mit rheinisch­westfälischen Holzinteressenten wegen Lieserung von Bauholz. Es soll den einzelnen 3nnungsmit- gliedern überlassen bleiben, ob sie von der Mög­lichkeit der Lieferung von Bauholz nach dem Rheinland und nach Westfalen Gebrauch machen wollen. Ueber den Gewerbetag in Alsfeld refe­rierten die 3nnungsmitglieder W i h n e r (Lon­dorf) und Haas (Grünberg). 3m weiteren Ver­lauf der Verhandlungen wurde beschlossen, der Frage des Anschlusses an den Hessischen Zimmer­meisterverband erneut näherzutreten. Es wurde Klage geführt, daß einzelne Gemeinden dem holz­verarbeitenden Gewerbe hinsichtlich der Zahlung des Holzgeldes nicht das erforderliche Entgegen­kommen zeigten. Die Erhebung von Verzugszinsen für rückständiges Holzgeld durch den hessischen Staat und die Gemeinden wurde als Härte emp­funden und nach eingehender Auss-rache eine Ent­schließung gefaßt, in welcher in Anlehnung cm die

Beschlüsse des Dewerbetags in Alsfeld die Ein­schränkung der Verzugszinsen gefordert wird.

VHC Gießen. Seine 10. Vereinswande­rung unternahm am Sonntag der VHC. Gießen mit rund 40 Teilnehmern nach dem hessischen Hinterland. Don Simtshausen, dem Ausgangs­punkte der Wanderfahrt, ging es durch Rieder- Asphe über eine aussichtsreiche Höhe, von der man von früheren Wanderungen her bekannte Berge, wie Ehristenberg, Ruine Mellnau und Rimberg erblicken konnte, während sich nach Westen zu daS hessische Dergland mit zahlreichen Höhen auSbreitete. 3n Ober-Asphe wurde an­gemessene Mittagsrast gehalten. Wohltuend wurde beim Durchmarsch der Dörfer die malerische Tracht der Bewohner, die sich hier erfreulicherweise noch ziemlich erhalten hat, empfunden. Der Weiter­marsch führte an einer idyllisch gelegenen 3ogd- hütte, an der sogar ein Gießener Kegelklub eine Erinnerungstafel angebracht hat, vorüber durch prächtige Waldungen und über grüne, mit Wach- holder und Enzian bestandene Tristen. Bergauf, bergab ging der Weg, oftmals beschwerlich, aber stets prächtige Ausblide auf die Hinterländer Berge, auf Schluchten und Täler und vor allem auf die in den schönsten Farben des Herbstes prangenden Wälder gewährend. Rachdem das an­mutige Dexbachtal mit dem gleichnamigen Dörf­chen und nochmals ein Höhenrüden mit wiederum entzückenden Fernblicken überschritten waren, wurde am Spätnachmittag das Endziel der Wan­derung, die Kreisstadt Diedenkops, erreicht, von wo nach genügender Rast die Heimfahrt über Warburg erfolgte.

Oberheffen.

Stadtvorstand in Alsfeld.

H1 Alsfeld, 15. Ott. 3n der am Dienstag abgehaltenen Stadtvorstandssitzung be­faßte man sich zunächst mit der Ausführung öffentlicher Rotstandsarbeitenzw:cks Beschäftigung der ausgesteuerten Arbeitslosen, deren Zahl noch ständig zunimmt. Gemäß einem früheren Beschluß war das Kulturbauamt Gießen beauftragt worden, einen Kostenvoranschlag vor­zulegen über die Erbauung einer Kläranlage nebst den erforderlichen A b f a n g - und Zu­bringerkanälen. Der jetzt in Dorlage ge­brachte Doranschlag sieht für die genannten Ka­nalbauarbeiten 97 700 Mk., und für Die Kläranlage 42 000 Mk. vor, so daß unter Hinzurechnung von 10 000 Mk. für unvorhergesehene Arbeiten sich eine Gesamtsumme von 149 700 Mk. ergibt Der Doranschlag wurde genehmigt.

Zu dem folgenden Punkt, die Kosten der Katastervermessung in der S t a d t Alsfeld, gab der Dorsitzende nähere Erläute­rung. Cs handelt sich dabei um den Betrag von 20 320 Mark, welcher der Stadt nach dem Ge- bührentaris des Liegenschaftskatastergesetzes für die ausgeführten Katastervermessungsarbeiten in den von der Feldbereinigung ausgeschlossenen Teilen der Gemarkung Alsfeld vom hessischen Staate angefordert worden ist. 3n dieser Ange­legenheit haben jahrelange Verhandlungen mit dem hessischen Finanzministerium und dem Lau- I Lesvermessungsamt wegen der Grundlage der Be­rechnung der Kosten stattgefunden, die schließlich zu einer Vereinbarung im Wege des Vergleichs mit dem hessischen Staat geführt haben, der auch für die übrigen hessischen Gemeinden und Guts­verwaltungen gilt, die sich zur Wahrung ihrer 3nteressen in derselben Angelegenheit für ihre Gemarkungen zusammengeschlossen halten. Der Vereinbarung wurde zugestimmt und der ange­forderte Betrag anerkannt unter Anrechnung der geleisteten Abschlagszahlungen. Es soll bei dem Ministerium die Zahlung in sieben gleichen 3ah- reszielen beantragt werden.

Da infolge des hohen Tarifs für das Los - Holz eine Anzahl Berechtigter, trotz wiederholter Aufforderung ihr Losholz nicht eingelöst hat, mußte dieses im Wege der Versteigerung ver­wertet werden, da eine andere Verwertungs­möglichkeit nicht bestand. Die Versteigerung, die gegenüber dem Tarif einen Mindererlös von 777 Mk. ergab, wurde genehmigt.

Ein Gesuch der Volkshochschule Gie­ßen um Gewährung eines Zuschusses für den im kommenden Winter in Alsfeld abzuhaltenden Kursus wurde dahin erledigt, daß ein Zuschuß bis zu 40 Mk. bewilligt wurde, falls sich aus der Abhaltung des Kurses in Alsfeld ein Fehlbetrag ergeben sollte.

Landkreis (Sicken.

* Großen-Linden, 15. Okt. Die Ballei Lahn-Dill des Jungdeutschen Ordens hielt am Sonntag einen Familien tag ab, der sehr gut besucht war. Man hatte sich zusammen- gefunden, um im Kreise Gleichaesinnter einige an­genehme Stunden zu verleben. Aus den Reden des Komturs und der Großmeister klang der Geist der

Treue zur Sache des Jungdeutschen Ordens und ZU seinem Führer. Dem verkörperten Sinnbild der Pflichterfüllung, dem greifen Reichspräsidenten von Hindenburg, wurde eine Minute ehrfurchts­vollen Gedenkens gewidmet. Die Veranstaltung nahm den denkbar besten Verlauf.

Hattenrod, 15. Oktober. Der hiesige Ge, flügelzüchterverein veranstaltet am 1-, 2. und 3. November feine erste allgemeine Ge« flügelausftellung. Trotz der schweren Not« läge und der in Anbetracht der Verhältnisse gerin­gen Unterstützung durch die Gemeindevertretung, gelang es dem jungen Verein doch, unter der tat­kräftigen Führung des ersten Vorsitzenden, Lehrer Dräut, die Vorbereitungen zu treffen. Erfreu­licherweise haben eine Reihe Organisationen A. B. der Ziegenzucht-Derein, der Radfahrer-Verein Schwalbe", der GesangvereinEintracht", bis Bezug- und Absatzgenossenschast, der Kriegeroerein und der Bauernbund, sowie viele Einwohner des Ortes und verschiedene Geschäftsleute der Umgebung durch Stiftung von Preisen lebhaften Anreiz zur Beschickung der Ausstellung geschossen. Als Preise richter wurde Herr Knips- Fulda gewonnen.

LJ Rodheim a. d. Horloff, 15. Okt. 3n finniger Weife wurde hier am Sonntag dos Erntedankfest gefeiert. Bereits am Freitag zogen die Schulkinder durch das Dorf, um Ernte- gaben einzufarnrneln. Die Sammlung ergab über 20 Zentner Kartoffeln, die dem Elisabethenhau« in Darmstadt zugeführt wurden. Am Sonntag­morgen fand dann im feierlich geschmüdten Gottes­haus der Festgottesdienst statt. Rach der Vorfüh­rung des alten Rodheimer ErntespielS folgte die Predigt, die gleichzeitig die Ab­schiedspredigt des nach Laubach versetzten Pfarrers Kornmann war. Wenn es Pfarrer Kornmann auch nur kurze Zeit vergönnt war, in unserem Kirchspiel zu wirken, so sieht man ihn doch ungern von hier scheiden. Rachdem für das Amt eines Bürgermeisters in un­serem Ort nur ein Kandidat ausgestellt war, konnte von einer Wahl abgesehen werden. Der seitherige geschätzte Bürgermeister, Adolf Hof­mann II., der seit sechs 3ahren im Dienst ist, wurde für weitere neun 3ahre wieder in das Amt berufen. Ein hiesiger Landwirt erntete eine Dickwurzel, die das seltene Gewicht von 24 Pfund aufwies.

Kreis Friedberg.

OO Steinfurth, 15.Oktober. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats wurden die Steuer­sätze für die Gemeinde umlagen für 1930 genehmigt. Es werden erhoben von 100 Mark Wert an Grundsteuer mit Gebäuden und Bauplätzen 32 Pf., Land- und Forstwirtschaft 64 Pf., Gewerbe­steuer und Gewerbekapital 100 Pf., Gewerbesteuer vorn Gewerbeertrag 300 Pf. Der Gemeinderat bet schloß außerdem di e Erhebung der Bier* ft euer mit Wirkung vorn 1. November 1930 ab. Nach der Feldbestellung sollen noch zwei Zent­ner Mäusegift beschafft werden. Um der Mäuse­plage zu wehren, wurde in der Gemarkung bereits zweimal Mäusegist ausgelegt. Auch der noch schäd­lichere S) a m ft e r tritt in großer Zahl auf. Es muri den in der Gemarkung 2 5 0 8 <51 ü cf gefangen. Für die Vernichtung dieses Nagers gab die Gemeind« 551,70 Mark aus.

Kreis Alsfeld.

»t Alsfeld, 14. Oft. Die Winterspiel­zeit des Gießener Stad11heaterS wurde am Sonntag hier mit dem Shakespeare- schen LustspielLiebes Leid und Lust" vor einem gut besuchten Hause eröffnet. Mit diesem Stück stellte sich der größte Teil der neuen Darsteller und Darstellerinnen vor. Das prächtige Bühnen­bild schuf die richtige Stimmung für die Auf­führung, die vom Intendanten Dr. P rasch selbst geleitet wurde und herzlichen Beifall fand. Die musikalische Begleitung hatte das Alsfelder Jlugendorchester übernommen, das sich unter Leitung von Kapellmeister E u j 6 (Wetzlar) zur Zufriedenheit seiner Aufgabe entledigte. Als Zwischenaktmusik wurde der erste Sah von Mo­zarts 3upiter-Symphonie gespielt. Infolge der rührigen Werbetätigkeit der Bürgermeisterei hat die Zahl der Theaterabonnenten eine Zunahme erfahren, so dah der Fortbestand der Gießener Theaterabende, die in allen Kreisen der Bevölkerung immer mehr Anklang finden, als ge­sichert gelten kann. Als nächste Ausführung ist das Zuckmayersche SchauspielSchinderhanneS" vorgesehen.

Ronncfeldti

ist und bleibt der Bestetlß 0 statt Zugaben: ..Qualit ät"

ter afW scheu Srau6rm noch ein G- :?S^ ffflf. il-d'-i«

ju stören -

neben on

r Sabel

enar#^. Es . das

ente^' t sie sah

««<*'Ja i»°" MgenU vorteil-

I«, , z-u-

r&T.

Die neue

leie

N9100

Die ideale Maschine für den

besseren Privat-

Haushalt

Drehstrom - Motor RM 410.-

Wechaelstrom-- RM 440.-

Oleichgirom - * RM 456.-

Kupferbottich blank oder vernickelt Aluminium- Wäschebeweger - Schwenkbarer Wrlnger mit Aluminiumrahmen mit Vcr-und Rücklauf und Mo­mentauslösung-Vollkommen geräuschloser Gang. Gediegene Werkmannsarbeit

Zu beziehen durch die Fachgeschäfte.

MielewerkeA.G.,Gülersloh/Weslt

Größte Weschmaechinenfabrih Deutschlands. Ober 2000 Werksangehörige

Für hiesiges kaufmännisches Bureau per sofort oder 1. November perfekte

Stenotypistin gesucht. Ausführliche Bewerbungsschreiben von nur allerersten Kräften unter7055D an den Gieß. Anz.

FarnHieivDrucksachen veriobungsanzeigen uiinuvN Vermählungsanzeigen

bei Brühl, Schulstraße Geburtsanzeigen

Ses-ÄSverlllung

Mein Geschäft bestndet sich ab beute Schulstratze S tn dem seitherigen Friseurgeschäft Gleichzettig empfehle ich beute echte Mevanerr ikrrvivauberr

3 Pfund...................Mk. 1.10.

Friilhie-pi'nk,Schulsir.S

Telephon 2103. 06410

Warum beten die Männer sie an?

Sie ist mehrere Jahre älter als ihre Freundinnen, aber sie hat einen un­widerstehlichen Reiz und ein frische« Aussehen, das sie jünger erscheinen läßt, als sie den Jahren nach ist.

Ihr Geheimnis ist der regelmäßige Ge­brauch von Pixavon-Shampoon. Pixar- von-Shampoon gibt dem Haar seidigen Glanz und jenelockende Linie, die das liebliche, jugendliche, frische Aus­sehen hervorruft. Pixavon-Shampoon hat einen angenehmen Duft, der ver­lockend und bezaubernd ist. Der wöchentlich ein- bis zweimalige Ge­brauch von Pixavon-Shampoon gibt dem Aussehen jene unbeschreibliche Frische und den jugendlichen Reiz, den die Männer anbeten. Ein Päck­chen kostet nur 30 Pfennige. Achten Sie auf den NamenPixavon!