Nr. 268 viertes Blatt
Samstag, 15. November 1950
Siehener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheften)
Wirtschaft.
Wochenbericht
vom Frankfurter Effektenmarkt.
Die verflossene Woche stand anfangs unter tem Einfluß der amerikanischen Wahlen. Der Sieg der Demokraten verstimmte an der Äcuyorker Dorfe und trug dadurch auch zur Verschlechterung der Stimmung am Frankfurter Börsenplatz bei. Aus- träge waren kaum eingelaufen, so daß das Geschäft nur kleinstes Ausmaß annehmen konnte. Das Farbenkommunique befriedigte nicht, obwohl der Geschäftsgang als eher günstig bezeichnet wurde. Man vermißte Angaben über die Dividendenausschüttung. Die Börse wurde wieder schwächer, zumal von einem Bonus von 1 Prozent keine Rede sein kann. Die Kulisse gab Material an den Markt, und die Kurse gaben durchweg um bis zu 3 Prozent nach. Zwischendurch wurde die Stimmung jedoch wieder sreundlicher. Auf dev anderen Seite kamen aber wieder ungünstige Momente dazwischen, so daß die Börse erneut ohne Halt war und wieder zur Schwäche neigte. Das Anwachsen der Haldenbestände im Ruhrbergbau und der unbefriedigende Absatz wurden als besonders nachteilig empfunden. Aber auch die sich weiter ausdehnende Orderlosigkeit drückte stark auf die Stimmung. Eine leichte Besserung ging jedoch später von dem ruhigen Verlauf der österreichischen Wahlen aus', man war über das Ergebnis besriedigt. Dem Berliner Metallschiedsspruch stand man mit geteilter Meinung gegenüber, da man sich erst dann eine Besserung der Wirtschastslage verspricht, wenn von Unternehmerseite eine energische Preisreduktion vorgenommen worden ist. Vereinzelt bekundete das Publikum wieder etwas Interesse. Cs traten kleinere Kursbesserungen ein. Die Frachtermäßigung für Kaliprodutte zog das Hauptinteresse auf den Kalimarkt, die auch vorübergehend stärker an- ziehen konnten. Die Gewinne gingen aber bald wieder allgemein verloren, da in größerem Umfang herauskommendes Material stark auf das Kursniveau drückte. Besonders waren Rheinische Braunkohlen und Deutsche Linoleum angeboten, die bei einem Vergleich mit den Kursen gegenüber der vergangenen Woche um bis zu 15 Prozent einbüßten. Der Wochenschluß stand nach vorübergehend zuversichtlicherer Tendenz wieder stark unter Druck. Es kam erneut Material heraus, aber nicht mehr in sehr großem Umfang. Rur Otavi Minen machten eine Ausnahme und konnten im Zusammenhang mit dem Anziehen der Kupferpreise sestere Kurse erzielen. Die festere Reuyorker Börse konnte kaum eine Stütze bieten, jedoch besserte sich das Kursniveau auf Rück- deckungen der Kulisse wieder etwas, so daß die Kurse gegenüber der vergangenen Woche mit Ausnahme einiger Papiere im allgemeinen behauptet waren Am Rentenmarkt lagen deutsche Anleihen bei geringem Geschäft leicht gedrückt. Von Ausländer erholten sich Bosnier etwas. Dagegen waren aber Anatolier und Mexikaner wieder schwächer. Tagesgeld war trotz des bevor- stehenden Medios mit 3,75 Prozent verhältnismäßig leicht. Am Devisenmarkt hat sich nur wenig geändert Der französische Franken konnte sich beträchtlich befestigen. Die Reichsmark lag ebenfalls fest.
Wochenbericht vom Frankfurter Produktenmarkt.
Der Frankfurter Getreidernarkt wurde in der verflossenen Woche anfangs von den Vorgängen am Weltmärkte kaum berührt. Unter dem Einfluß stärkerer Rachfrage der Mühlen bei sehr knappem Angebot aus der Landwirtschaft, die durch das schlechte Wetter in den Feld- und Druscharbeiten im Rückstand ist und dadurch kaum Ware an den Markt bringt, konnten die Preise am hiesigen Markt zunächst sehr stark anziehen. Gegen Wochenschluß ging aber ein Teil der Gewinne wieder verloren, da die flauen Auslandmeldungen jetzt doch etwas Eindruck machten und die Händler sich große Zurückhaltung auferlegten.
Das Angebot in Jnlandweizen war aus dem erwähnten Grunde sehr knapp, und es konnten, auch im Zusammenhang mit der starken Auswärtsbewegung der Weizenpreise in Berlin, erhebliche Preisgewinne erzielt werden. Rament- lich rheinische Mühlen sollen unter dem Druck des hohen Dermahlungszwanges ziemlich stark
gekauft Habern Gegen die Vorwoche ergab sich eine Steigerung von 12 Mark per Tonne. Aus- landweizen weiter ohne Interesse.
Roggen wurde von der Weizenhausse mit- gezogen, und es trat ein Gewinn von 5 Mark per Tonne ein. Die heimischen Mühlen zeigten nach wie vor sehr wenig Kauflust dafür, aber nach dem Riederrhein sollen weitere Abzüge getätigt worden sein.
In Futtergetreide blieb der Handel wieder sehr schleppend, doch blieben die Preise für Hafer und Gerste unter dem Einfluß der festen Stimmung des Brotgetreidemarktes gut behauptet. Rur Braugerste war vereinzelt etwas gefragt.
Das Wehlgeschäft hat sich, nachdem zu Ende der vergangenen Woche die Umsätze sehr lebhast waren, nach den verschiedentlichen Preiserhöhungen der Süddeutschen Mühlenkonvention sehr verlangsamt. Eine Ermäßigung der Forderungen zum Wochenschluß brachte keine nennenswerte Belebung. Aus zweiter Hand, die Weizenmehl bis zu 75 Pfennig unter Mühlenpreis anbietet, wurde gekauft. In Roggenmehl kam es vorübergehend zu etwas lebhafteren Käufen. Weizen- und Roggenmehle konnten immerhin bis zu 1 Mark per Doppelzentner anziehen.
Mühlenabfälle waren weiterhin stärker beachtet und höher, namentlich Weizen- und Rogge n k l e i e, die je 0,75 Mark höher notierten. Kraftfuttermittel wurden von der allgemein festeren Stimmung des Marktes kaum beeinflußt und hatten im wesentlichen stilles Geschäft und meist uTUxrränbertc Forderungen.
Kartoffeln hatten zu unveränderten Preisen weiter sehr ruhiges Geschäft. Hülsenkrüchte und Rauhfuttermittel unverändert.
Die Woche schloß zu folgenden Rotierungen in Mark (für Getreide je Tonne, für die übrigen Waren je 100 Kilo): Weizen 270 bis 271; Roggen 170; Sommergerste für Drauzwecke 200 bis 210; inl. Hafer 152,50 bis 157,50; füdd. Weizenmehl 41,50 bis 42,50; Niederrhein. Weizenmehl 41,25 bis 42.25; Weizenkleie 7,00; Roggenkleie 7,25; Kartoffeln per Zentner 1,80 bis 2,00 Mark.
Wochenbericht
vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Die allgemeine Tendenz des Frankfurter Schlachtviehmarktes neigte in dieser Woche nach unten. Die wirtschaftliche Depression gab den Metzgern keine Veranlassung, größere Käufe vorzunehmen, so daß trotz des etwas geringeren Auftriebs die Umsatztätigkeit allgemein sehr klein war und zumeist größere Ueberstände verblieben.
Besonders stark war das Angebot wieder auf dem Schweinemarkt, an dem über tausend Tiere mehr angetrieben waren. Der Preisrückgang von einer Reichsmark war jedoch relativ gering, wodurch die in letzter Zeit vorausge- fagte Stabilität des Schweinemarktes bestätigt sein dürfte. Das Geschäft war sehr schleppend, so daß hier der größte Ueberstand zu verzeichnen war. Gefragt waren jedoch weiterhin magere Fleischschweine und gute schwere Fett- schweine.
Der Rindermarkt hatte im allgemeinen ziemlich unveränderte Preise. Rur Dullen, für die in letzter Zeit noch größeres Interesse bestand, waren stärker gedrückt. Cs traten Preiseinbußen von 3 bis 4 Mark ein. Für Kühe konnten sich die Preise etwas befestigen, da sie für die Wurstfabrikation gute Verwertung finden. Ochsen und Färsen konnten ihren Preisstand behaupten. Der Handel war ebenfalls sehr gering, so daß auch hier ziemlicher Ueberstand festzustellen war.
Am Kälbermarkt war das Geschäft ruhig, doch waren gute Mittelkälber etwas mehr gefragt, während schwere und leichte Ware nur schwer, und meist nur zu Preiskonzessionen, abzusehen sind. Die Preise gaben auch hier überwiegend etwas nach, doch waren die Verluste mit 1 bis 2 Mark nicht allzu groß.
Der S ch a s m a r k t hatte in dieser Woche etwas regere Rachfrage zu verzeichnen, was wohl in der Hauptsache auf die immer geringer werdenden Austriebe zurückzuführen fein dürfte. Die Preise konnten sich um 2 Mark befestigen.
Der Gesamtauftrieb bestand aus 1493 Rindern, darunter 277 Ochsen, 142 Bullen, 490 Kühen und 390 Färsen, ferner aus 1340 Kälbern,
487 Schafen und 6579 Schweinen. Verglichen mit dem Auftrieb der vergangenen Woche waren 79 Kälber und 1045 Schweine mehr angetrieben, während 18 Rinder und 35 Schafe weniger dem Markte zugeführt wurden.
Bezahlt wurden pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 55 bis 58, a2) 50 bis 54, bl) 44 bis 49. Bullen a) 50 bis 54, b) 45 bis 49. Kühe a) 44 bis 48, b 39 bis 43. c) 35 bis 38,
d) 30 bis 34. Färsen a) 55 bis 58, b) 50 bis 54,
c) 44 bis 49. Kälber b) 75 bis 78, c) 69 bis 74.
d) 60 bis 68. Schafe al) 46 bis 50, b) 40 bis
45, c) 34 bis 39. Schweine a) 63 bis 65. b) 63 bis 65. c) 64 bis 63. d) 64 bis 66, e) 63 bis 65, Sauen 50 bis 55.
*
• Interessengemeinschaft in derZe - mentinbuftric. Die Portlandzementwerke Heidelberg—Mannheim—Stuttgart AG. und die Schlesische Portlandzement - Industrie AG in Oppeln haben einen Interessengemeinschaslsver- trag auf längere Zeit unter gleichzeitigem gegenseitigen Aktientausch abgeschlossen.
frankfurter Börse.
Frankfurt a. TO., 15. Nov. Tendenz geschäfts- los. 'Auch die Wochenschlußbörse verkehrte fast ge- s ch ä f t s 1 o s . und die Tendenz neigte weiterhin zur Schwäche, nachdem noch im Vorinittagsoerkehr die Stimmung freundlicher war. Der feste Schluß der gestrigen Neuyorker Börse und die weitere beträchtliche Erhöhung des Käferpreises gaben der Hoffnung Nahrung, daß die Spekulation weitere kleine Deckungskäufe vornehmen würde, nachdem sie bereits an der gestrigen Abendbörfe kleine Käufe vorgenommen hatte. Da aber wiederum kaum Anregungen Vorlagen und auch die Spekulation kaum Interesse für die Börse zeigte, schritt die Kulisse zu w e i - tcren Abgaben, so daß gegenüber der gestrigen Abendbörse überwiegendKursverlustebis zu 1 v. H. eintraten. Verstimmend wirkte die ungünstige Lage in der Maschinenindustrie. Auch sollen von Großbankseite größere Verkaufs- orbers Vorgelegen haben. Die gehegten Befürchtungen, daß es sich um amerikanische Ab gaben handele, scheinen sich zu bewahrheiten. Die Kupferpreiserhöhung machte selbst für Kupferwerte kaum noch einen Eindruck, da sich die Steigerung durch die zu erwartende Produktionseinschränkung ergeben müßte. Die Umsatztätigkeit hielt sich in en g ft e n Grenzen. Etwas mehr im Angebot lagen Kaliwerte, die durchweg bis zu 1 v. H. ein» büßten. Am Chemiemarkt eröffneten J.-G.-Farben mit minus 0,5 v. H. relativ wenig verändert. Bon Elektrowerten lagen Schuckert mit 1,25 v. H. etwas stärker abgeschwächt, die übrigen Werte dieses Marktes gaben nur wenig nach. Am Montanmarkt fielen Gelsenkirchen mit einem 2-v. H.-Berluft auf. Bauunternehmungen und Banken waren meist gut behauptet. Deutsche Anleihen hatten kaum Geschäft. Bon Ausländern hatten Türken erneut unter Kursdruck zu leiden. Im Verlaufe trat eine Geschäftsbelebung nicht ein. Kleinste Nachfrage bewirkte ein Anziehen um Bruchteile eines Hundertteils. Eine Ausnahme machten Deutsche Linoleum, die auf Niick- deckungen gegen gestern abend zirka 3 v. H. gewannen. Der Pfandbriefmarkt war weiter still. Reichsschuldbuchforderungen etwas fester. Tagesgeld mit 5,5 v. H. in Anbetracht des Medios weiter stark gesucht. Am Devisenmarkt waren keine nennenswer- ten Veränderungen zu verzeichnen. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1973, gegen Pfund 20,3840, London gegen Kabel 4,8563, gegen Paris 123,65, gegen Holland 12,0713, gegen Mailand 92,78, gegen Madrid 41,85.
Berliner Börse.
Berlin, 15. Nov. Auch die letzte Börse der Woche unterschied sich kaum von ihren Vorgängern. Wieder brachten die ersten Kurse gegenüber den Vormittagstaxen eine En11äuschung. Wieder war Ware da, und die Meinung, daß diese amert» kanischen Ursprungs sei, erhielt sich. Der gebesserte Schluß der gestrigen Neuyorker Börse wirkte sich gar nicht aus, im Gegenteil, man führt dies darauf zurück, daß dieamerikanifcheSpeku- lation sich von ihren deutschen Effektenbeständen zu trennen scheint und drüben im Tauschoerkaufe amerikanische Werte kauft. Auch die Kupferpreiserhöhung um 12,3 Dollar-Cents blieb fast ohne Einfluß auf die Kupferwerte. Es ist auch zu bedenken, Paß diese Preiserhöhung nur eine Folge der zu erwartenden Produktionseinschränkung fein kann. An Momenten lag sonst noch ein recht verschlechterter Außenhandelsbericht für Oktober vor. Bei der geringen Aufnahmelust der Börse drückten
schon je 6 Millionen, bie an die Börse kamen, auf die Tendenz. Nur vereinzelt waren noch kleine Besserungen fcstzusteUen. So gewannen Thüringer Gas, Hugo Schneider, Eifenbahn-Verkehrsmittel und Spritwerte 1,5 bis 3 v. H. (bei letzteren soll es sich angeblich um einen Angriff gegen bekanntgewordcne Baiffeposikionen handeln); Svenfka zogen um 4 Mark, Sarotti um 4,75 v H. und Chadeaktien um 3,50 Mark an. Etwas stärker gedrückt und bis zu 2 v. H. schwächer lagen fialtwerte, Ilse Bergbau, Feldmühle, Vogel Telegraph Deutsche Anleihen waren ziemlich behauptet. Ausländer wenig verändert. Türken eher schwächer, Mexikaner une nheit- lich. Der Pfandbriefmarkt war still. Reichs chull)- buchforderungen waren allgemein fester, spätere Fälligkeiten bis 0,5 v. H. gebessert. Geld war zum Medio weiter versteift. Tagesgeld zog auf 5 bis 7 v. H. an, die übrigen Sätze blieben unverändert. Nach den ersten Kursen wurde es u n e i n f) e i t • (i ch. Rheinische Braunkohlen, Salzdetfurth. Conti Gummi ufro. verloren im Verlaufe bis zu 1,5 v. H., anderseits konnten sich z. B. Deutsche Linoleum um 4 v. H. erholen. Im allgemeinen waren die K u r s • Veränderungen gegen den Anfang aber nur unbedeutend. Verspätet erschienen Maximilians- Hütte mit Minus-Minus-Zeichen an der Maklertafel; ein Kurs kam aber vorläufig nicht zustande.
Taten für Lonntag, 16. November.
Sonnenaufgang 7.18 Uhr, Sonnenuntergang 16.12 Uhr; Mondaufgang 1.58 Uhr, Mondunter- >ganq 14.37 Uhr.
1632: Tod Gustav Adolfs von Schweden bei Lützen; 1869: der Geschichtsforscher Hermann One- fen in Oldenburg geboren.
Taten für Montaq, 17. November.
1624: der Mystiker und Theosoph I. Böhme in Görlitz gestorben.
kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, 16. November. 22. Sonntag nach Trinitatis.
Stadtkirche. 9.30 Uhr. Pfr. Becker: 11: fiinderkirche für die Markusgemeinde Pfr. Becker; 17: Pfr. Lenz. — Johanneskirche. 9.30: Pfr. Ausfcld; zugleich Militärgottesdienst; 11: Kinderkirche für die Iohannes- gemeindc; Pfr. Ausfeld; 17: Kandidat Junker; 20: Bibelbesprechung im Johannessaal; Pfr. Ausfeld. — Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfr. Lenz, 11: Kinderkirche für die Luthergemcinde; Pfr. Lenz. — Elifabelh-Kleinkindcrschule. 9.45: Pfarrer Lic. Waas. Reue Aula. 11.15: Unioerfitatsgottesdienst; Predigt; Privatdozent D. Brunner. — Klein-Linden. 10: Hauptgottesdienst; 11: Kindergottesdienst. — Wlescck. 9.30: Beichte; 10: Predigtgottesdienst im Anschluß Feier des hl. Abendmahls. — Alten-Vuseck. 14: Pfr. Sattler, Wieseck. — Kirchberg. 10: Kirchberg; 11: Feier des hl. Abendmahls für die Jugend von Mainzlar; 13.30: Lollar. — Haufen-Garbenkeich. 10: Gar- benteich; 13: Haufen. — Watzenborn-Steinberg. 13: Hauptgottesdienst 14: Kinderkirche. — Lich. 9.30: Stiftsdechant Kahn; 12.45: Kindergottesdienst; 14; Pfarrvikar Draudt.
katholische Gemeinden.
Samstag, den 15. November.
Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.
Sonntag, 16. November. 23. Sonntag nach Pfingsten.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Jünglinge 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 17.30: C-hristenlehre und Andacht. — Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. — Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. — Laubach. 10: Hochamt mit Predigt; 14.30: Christenlehre und Andacht. — Cid). 10: Hochamt mit Predigt; 20: Vortrag und Andacht. — Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. —, Schotten. 10 30: Hochamt mit Predigt.
Mittwoch, den 19. November.
Hungen. 7 Uhr: hl. Messe.________________________
SonntrtnShicnft b.^ler^tc u?2bin »liefen ”ni 1G 11 ’0 Fr. Or. Rothenberger, vr. Steinreich. Pelikanapoth.
Zibnnrzt: Dr. Iiiaer. ’D
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geichlosien
Anzeigenauslräge sind lediglich an dis Geschäfts st eile zu richten
Jür unverlangt eingesandte Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen.
Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Retchsbankdiskont 5 o H.» Lombardzlnsfuß 6 o. H.
Frankfurt a. DI
Berlin
Frankfurt o. M
Berlin
Frankfurt a. Dl
Berlin
Banknoten.
(Sch.uß.: hir< |
i-Uhr- Rw»
Schluß-> fürs |
Anfang- Kurs
Schluß-1 i-Uhr- hirt | fiur»
Schluß«! tut« |
Ansang« flurt
Schluß« 1 tu re |
1-Uhr- Kur«
Schluß- lur» |
Ansaug« flur«
Berlin, 14. Novembes
(Reib
Bries
Ameri'anllche Roten.....
Belgische Noten ....... Tonische Noten .......
Eugllsche Noten ........ ffronzoiische Noten.......
Holländische Noten.......
Italienische Noten........
Norwegische Noten.......
Deutsch-Lesterreich, i 100 Schilling Rumänische Noten.......
Schwedische Noten.......
Schweiler Noten ........ Spanische Roten........
Dchechollowakuche Noten.....
Ungarische Noten .....
Deöifenmarfl Berlin
4.188
58.25
111.85
20,347
16,444
168.31
21.89
111,83
58,89
2,47
112,20
81,09
48,25
12,39
73.17
- Jranffuc
4,208
58.49
112.29 20.427
16.504 168.99
21.97 112,27
59.13
2.49 112.64
81.41
48.45
12.45
73,47
a M.
Datum
14 11
15 11
14 11
15 11
Datum
14 11
15 11
14 ■!
15. 11
Datum
14. II
15 11
14. 11 1
15 11
6% Deu tiefte ReichSanlethe von 1927.......- •
7% Deutsche Reichranleche von 1929 . .......
teutfefte Anl.-Ablöl.-Schuld mit
Auslol.-Rechten ...
Desgl. ohne AuSlos.-Rechte . .
6% Hell. Bolkdstaat von 1929 (tüdiaftlb. 102%)......
Cberbcikn Provinz - Anleive mit Ausioi.Rechten.....
Deutsche komm. Eommelabl.
Anleihe Serie 1 ....
8% ftrantl. Hnv.-Bank Soldvle XIII unkündbar bis 1934 . .
7% grants. Hvv -Bank Soidpse untüudbar bis 1932 ...
4H% Rdeinilcde Hvv.-Vank
Liou. Soidpse........
8% Pr. Lanbe-vi-mdbriefanstalt, Pfandbriefe R. i v
8% Pr Landedrtanrbriesanstall.
Koinm.-Lbl. R. 20......
7% Pr Landerrtandbriesanstall, Pfandbriefe R 21 .....
a.lS.0. abg. Bor.r-.egL-Obligatio. nen. rückzahlbar 1932 ...
4% Oesterretchtsche Goldrenre - . 4,20% Oesierreichifche Silberrente 4% Österreichische Einheitliche
Rente
4% Ungarische Soldrente ....
<% Ungariiche Staatsrente v. 1910
4H% dedgi. von 1913
4% Ungariiche Kronenrente 4% Türtijche Zollanleibe von 1911 4% Türkische Bagbavbahn-Anl
Serie!....:
4% desgl. Serie II.....
6% Rumänische vereint). Rente von 1903 ......
Rumänische vereinh. Rente von 1913 ..........
4% Rumänische vereinh. Rente .
86.5
98,4
53,5
6,5
89
50,75
98,25
93,25
85,75
100
97
97
95
26,5
2,9
18,25
1,675
3,8
3,925
8,6
14,1
6,8
1 1 || 1 | | | 1 | | | | | II 1 1 1 1 1 12 1 1 i
86,9
98,4
53,7
6,4
89,25
51
100
97
97
26,6
2,75
1,65
23,35
18
1.65
3,7
3,7
14,13
6,75
1 | | | | | | | | | | | || | | | | | “? LL
Hamburg-menta Palet . . . < Homburg-Südam. Dampfschiff. 8 t-arja Tampsichiss .... 10
Norddeutscher Lloyd.....8
Allgemeine Deutsche EreditanL 10
Barmer Bankverein .... 10 Berliner Handelsgesellschaft . 12
Commen- und Privat-Bank . 11 Darmstädter und Nationalbank 12 Deutsche Boni und
DiSconto Gesellschaft, ... 10
Dresdner Bank......10
Reichsbant........12
A.i!G.............
Bergmann.........9
Jleltt. LieferungSgesellschaft. 10
Licht uno Kraft......10
Selten & Guilleaume . . . 7H Kesellschast für Elektrische
Unternehmungen .... 10
Hamburger EleltrizttätL-Werke 10
Rbcmiiche Elektrizität .... 9
Schlciiiche Elektrizität. ... 10
Schuckert L Eo.......11
Siemens & Halske ..... 16 Transradio ....... d
: abm-oer L Eo.. ..... 1'
Buderus...... • • • 6
Deutsche Erdöl . .•••••< Cftener Steinkohle ...... k
Ii!e Bergbau ....... 10
Söln-Neuelsen . . ..... 7 Mannesmann-RSbre» • • • • ' Man-selder Bergbau .... 7 Oberlchlel Eitcnbedarl .... 5 Öberschlcs. flobroerfe - .... 7 Pbönir Bergbau . ... 614 Rheinische Braunkohlen . . 10 «heinftahl.........6
Riebeck üUnrtee ...... 7,3
72.65
101
129
112
149,5
108,25
109,5
226
112,5
-
121,5
94,5
117,5
139
53
87
210
69,5
65
160
76,5
111,75
109,5
112,4
129,25 —
85
72.25
159
124
72,5
97
101
128,75
111,75
149,25
106,65
109,5
225,13
112,25
132
121.5
95
117,25
108,5
130,5
176,5
136,25
53
66
87
83
75
69,4
81
70
41,5
41
74,75
65.75
159
76,25
72 158
72,9 97
101
128,5
111.75
149.5
108.6
109,5
225,6
112
121
117,5
130.25 176
65,25
86
82,5
74,4
208
69,25
70,75
70,75 41,5
74,13
65,25
159
75,75
Bereinigte Stahlwerke ...
Ltavi Minen .... 16'/,
Raliroede Aschersleben ... 10 Kaliwerke Westeregeln ... 10 Kaliwerke Salzdetfurth ... 15
I. G. Jarben.Industrie . . . 12 Dynamit Nobel ....... 6 Echeldean stall........»
Goldschmidt ...... ..6 Rütgerswerke..... 6
MetallgelelUchatt.......8
Philipp Holrmann......1
Zementwerk Heidelberg . . 10 Gementroed Karlstadt. ... 10 Wavb & Nreytag .....8
Schultheis Patzenhoser ... 1b
C firoede....... • • 12
..............18 Bemberg..... 14
Zellstoff Waldbos .... 13»/. Zellstoff Aschaffenburg ... 12 eharlottenburger Wasser ... 8 Dessauer Gas . . ..... 9
Daimler Motoren . ..... 0 Deutsche Linoleum ......
Rai. Automobil . ..... 0 Crenftein & ßoDDd ..... 6 Leonhard Dietz ...... 10 Svene ko .......
frankfurter Maschinen .... 4 ®rinnet ..... 6
Heyllgenstaedt ....... 0 Iunghans. ........6
Lechwerle..........8
Maintrostwerre Höchst a. M.. . 8
Miag .......10
Gebt. Sieder..... . 10
Borgt L Haeffner......9
Süddeutsche Zucker . . . . io
68,25
190
191,5
260
138,25
44,25
48.5
86
76
90
51
67,5 69
77,75
24 112
28
28
13,25
73
67
88
149 132,5
I | | 1 lll 1 |S 1 1 1 1 1 I 1 I । । । । M । gISI 1'1113 2^1 1
68.25 36,5
190
192 260,5
137,65
44 48,75
87
J
50,25
174 138,5 68,25
68 106,25 78,75 82,5 108,25
24 111,75 35,5
47 117 271,5
14,5 28,5
27,5
145 133
68
36.9
188.75
190
259
El 37,3
44
48.4
77,5
176
140
67,13
67.5
106.25
78,5
82,5
108,5
24
111,5
116,5
275,5
14 November
15 November
Ämtnch "o ieruiiö Geld Brie
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amft-.iHott- Bu'n. Aires Brü-Antw Christiania - stoprndagen Stockholm . Helnngiors- Italien. . . London. . . 'Ji tut)ort . . Poris. . . . Schwei; . . Soa’iun .
(Japan . . . •Kto de Jan Dien in D - C eft. abQcft Prag . . . . Belgrad . Dudav'st. . Bul arten Lissabon Danzig.
Sonst ntin. Alben. .
Canada Um uert). Kairo • .
168,68 1,444
58,45
112,12
112,12
112,46
10,551
21.94
20,362
4,1925
16,94
81,23
48,30
2,081 0,414
59,035 12,432
7,418
73,355 3,037 18,80
81,40
1,784
5,435
4,196
3,327
20,885
168,95 1,448 59,57
112.34 112,34
112,78 10,571
21,98 20,402 4.2005
16.98 81,39 48,60 2,085 0,416
59,155 12,452
7,432 73,495
3,043 18,84
81,56 1,789
5,445 4.204
3,333
20.925
168.59 1,442
58,465 112,12
112.12 112.47 10,554 21,945
20.362
4,193
16.463 81,23 48,45 2,078 0,418
59,02
12,433 7,418 73,35 3,037 18,80 81,40 1,784 5,435 4,196 3,327
20,885
168.93 1.446
58.585
112.34
112.34
112.69 10.574 21,985 20,402
4,201
16,503
81,39
48,55 2,082 0,420
59,14 12,453
7,432 73,49 3,043 18,84
81,56 1,789 5,445 4,204
3,333
20,925


