Ausgabe 
15.9.1930
 
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Nr. 215 Erster Blatt

180. Jahrgang

Montag, 15. September 1950

Erscheint iSgttch,außer sonntags und Feiertags.

Beilagen: Die Illustrierte

Gießener FamilienbläUei Heimat im Bild

Die Schalle nronati-Bejugsprets: 2.20 Reichsmark und 30 Reichspsennig für Träge» lohn, auch bei Richter« scheinen einzelnerRummern Infolge höherer Gewalt.

Hernsprechanschlüfie anterSammebiummer22Sl. Anschrift für Drahtnach­richten Anzeiger Sieden, polfdfedlonto: Sranffurtam Main 11686.

Siebener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Vrvck und Verlag: vrühl'sche Univerfiläls-Vuch- und Steinömderci R. Lange in Sieben. Schriftleitung und Seschäftrftelle: Schulstratze 7.

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Chefredakteur:

Dr. Fnedr. Wilh. Lange. Derantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr.H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumschein und für den Anzeigenteil Max Filler, sämtlich in Gießen.

Das Ergebnis der Michstagswahlen.

Außerordentlich starke Wahlbeteiligung. Im allgemeinen ruhiger Verlauf im ganzen Reich. Starkes Anwachsen der radikalen Kliigel. Rationalsozialisten erhalten mehr als hundert, Kommunisten mehr als fünfundsiebzig Mandate.

Oie Ueberraschung.

Dad Anwachsen der radikalen Parteien.

Der! in, 14. Sept. (Sil.) Die große lieber- raschung der diesmaligen Reichstagswahlen ist das ungeheure Anwachsen der nationalsozialisti­schen Stimmen. Die Partei der Lauen und Richtwähler, bisher die größte Partei, die mit mehr als eine Million über der Stimmen- zahl der SPD. gelegen hatte, ist verschwun­den. ES scheint zedoch, daß diese Richtpartei, die sich nicht zum wenigsten auS bürgerlichen Ele­menten zusammengesetzt hatte, in ihrem weit überwiegenden Seil den R a t i o n a l s o z i a - listen ihre Stimme gegeben hat. Die allgemein gefühlsmäßige Unzufriedenheit mit der wirtschaftlichen Entwicklung der lehten Zeit, die ft ar ft Verstimmung gegen die vielfach so un­fruchtbare parlamentarische Arbeit der letzten Jahre mögen die Gründe dafür sein, daß diese bisher ziemlich unpolitischen Deutschen sozu­sagen einmal mit der Faust auf den Ttsch geschlagen haben, um ein Exempel zu statuieren. Besonders auffällig ist diese Er­scheinung z. B. in einer Stadt wie Köln wo die Rationalsozialisten von 4900 auf über 70 000 Stimmen angewachsen sind. Dort sind sie, gegen­über den Sozialdemokraten, die von 75 000 auf 77 000 stiegen, die drittstärkste Partei, während das Zentrum mit 99 000 gegenüber 88 000 in Köln ncych wie vor den ersten Platz behauptet. 3m Gesamtergebnis für das Reich find als die Atoeilftärtfte Partei hinter den Sozialdemokraten Die Rationalsozialisten erschienen. Be­zeichnend ist aber auch ein ziemlich st a r k e s Anschwellen der kommunistischen Stimmen. Ob sich im neuen Reichstag klare MehrheitSverhältnissc schasfen lassen werden, läßt sich noch nicht übersehen. Jedenfalls dürften aber die Gegensätze bei dem starken Anwachsen der radikalen Parteien noch schärfer hervortreten als bisher.

Oer Wahlsonntag in Berlin.

Starke Wahlbeteiligung. Ter fUeichs» Präsident an der Wahlurne.

Berlin, 14. Sept. (Tel.-Un.) Der Wahlsonntag war in der Reichshauptstadt von schönem, warmem Wetter begünstigt. Schon in den frühen Morgen st unben herrschte in den Wahllokalen harter Verkehr. Im Regierungsoier- t e l hatten sich wie üblich zahlreiche Neugierige eingcsunden, besonders vor der Künstlerklause in der Jagerstraße 14, wo gegen 8.15 Uhr Reichs­präsident von Hindenburg in Begleitung des Staatssekretärs Meißner erschien, um seiner Wahlpflicht zu genügen. Die Menge begrüßte den Reichspräsidenten mit Hochrufen. Um bi c Mit­tagszeit hatten in Groß-Berlin bereits 40 bis 50 v. H. der Wahlberechtigten abgestimmt. In man­chen Gegenden, so besonders in den Arbeitervier­teln noch mehr. Die Propaganda der poli­tischen Parteien beschränkt sich am Sonntag hauptsächlich aus die Verteilung von Flugzetteln unb auf das Auftreten von Sprechchören auf den Hosen. Außerbem sah man wie üblich viele sahnen- unb plakatgeschmückte Lastkraftwagen. In ben Hauptverkehrsstraßen sammelten sich zeitweise erregt bisfutierenbe Gruppen an. Im allgemeinen kann jedoch gesagt werben, baß ber Wahlsonntag in Ber­lin verhältnismäßig ruhig verlausen ist. Lcbiglich in Neukölln mußte bie Polizei in ber Mittagszeit gegen stärkere kommunistische Ansammlungen Vor­gehen. Bis 18 Uhr betrug bie Zahl ber Zwangs- gcftellungen in Groß-Berlin rund 500. Dabei finb allerdings die Festnahmen eingerechnet, bie im Lause der vergangenen Nacht bei Zusammenstößen in verschiedenen Stadtteilen oorgenommen werden mußten.

Leider haben die Abendstunden des Samstags unb die Nacht zum Sonntag im Wahlkampf auch Zwei Todesopfer gefördert. In dem einen Fall handelt es sich um einen 46jährigen Mann, ber bei dem Ueberfall von Kommunisten auf Na- tionalsozialisten vor dem Liebknechthaus am Bülow- platz einen schweren Bauchschuß erhielt unb im Krankenhaus starb. Das zweite Tobesopfer forderte ein Zusammenstoß zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten in Wittenau. Der Tote ist ein 40jähriger Maurer, ber an dem Zusammenstoß ganz unbeteiligt war. Die Zahl der Verwundeten bei ben verschiedenen Zusammenstößen steht nicht fest; sie bürste jeboch nicht sehr erheblich sein.

3n der letzten Stunde vor dem Abschluß der Wahlhandlung nahm der Verkehr in den Straßen überall noch bedeutend zu. 3n vielen Wahllokalen muhten die Wähler infolge des starken Andrangs anstehen. Stichproben in einzelnen Lokalen kurz vor Schluß zeigten Be­teiligungsziffern von 75 bis nahezu 90 v. H.

Vach den bisher in Berlin vorliegenden Mel­dungen aus dem Reich ist es, abgesehen von ein­zelnen kleineren Zusammenstößen, zu ernsteren Zwischenfällen während des Verlaufes der Wahl nicht gekommen. Aehnlich wie in Berlin war auch im Reich die Wahlbeteiligung durchweg sehr stark. Die Schatzungen über die Wahlbeteiligung schwanken zwischen 75 und 90 v. H. Reichskanzler

Dr B r ü n i n g hat fein Wahlrecht in Glah aus­geübt. Dr. Brüning wird am heutigen Sonntag die Rückreise nach Berlin antreten, nachdem er noch am Samstagabend in einer Wahlkundgebung der Zentrumspartei gesprochen hatte. Am Vor­mittag besuchte er in Hausdorf die Gräber der Opfer des schweren Bergwerksunglücks, wo er einen Kranz niederlegte.

Es wurden Stimmen abgegeben:

Gültige Stimmen: 34 886 311.

Wahlbeteiligung zirka 85 Prozent.

1930

1928

Sozialdemokraten

8 572 016

9 151 059

Dcutschnationale

2 458 497

4 380 029

Zentrum

4 128 929

3711 141

Kommunisten

4 587 708

3 263 354

Deutsche Volkspartei

1 576 149

2 678 207

Deutsche Staatspartei

1 322 608

1 504 148

wirtschastspartei

1 360 585

1 395 684

Bayerische Volkspariei

1 058 556

945 304

Nationalsozialisten

6 401 210

809 771

Landvolkpartei

971 046

581 529

Deutsche Bauernpartei

337 347

480 947

Landbund

180 843

199 515

Konservative Volksparkei

313 964

Christlich-sozialer Volksdienst

856 127

volksrechtpartei

345 216

482 226

Deutsch-Hannoveraner

148 521

194 268

Sächsisches Landvolk

122 590

127 648

Sonstige

286 029

Oer neue Reichstag.

Tic Verteilung der Mandate.

Bei einer Vergleichung muh berücksichtigt werden, daß durch die Erhöhung der Mandatszahlen von bisher 491 auf 573 im neugewählten Reichstag ein entsprechendes Soll der Parteien entsteht. Erst wenn dieses verrechnet ist, kann eine brauchbare Ver­gleichung angestellt werden, wir geben im Nach­stehenden die neuen Mandatszahlen, verglichen mit den früheren und mit den Sollzahlen, die von jeder einzelnen Partei hätten erreicht werden muffen, wenn sie ihren Machtbestand im neuen Parlament wahren

wollten.

Soll- Gewinn In

Neuer Reichs­tag

Alter

> Reichs- tag

zahl

und

Verlust

Pro- l zenten

(allgemein) I. Sozdmkr. ..

143

153

179

36

20%

2. Deutschnat.

41

73

85

44

52%

3. Zentrum ..

68

62

73

5

5*/2%

20%

4. Kommunisten

76

54

63

+ 13

5. D. Bolksp. .

29

45

57

23

50%

6. D.Staatsp.

20

25Tem.

29

9

21/2 %

7. Wirtschstsp..

23

23

27

4

14%

8. Bayer.Blksp.

19

16

19

0

5%

(fällt in Hessen

und

Hessen-Nassau ans)

9. Nationalsoz.

107

12

14

+ 93

665%

10. D.Landvp.

18

13

15

+ 3

20%

12. D.Bauernp.

6

8

9

3

33%

13. Landbund .

3

3

3

+ 0

0%

16. Kons.Bolksp.

2

17. Chr.-Soz.

Volksdienst.

14

4

5

4-11

Jas Ergebnis in den einzelnen

Wahlkreisen:

Abkürzungen.

Sozialdemokratische Partei: Soz.

Deutschnationale Dolkspartei: Dt. ntl.

Zentrum: Z.

Kommunisten: Kam.

Deutsche Dolkspartei: DDP.

Demokratische Partei: Dem.

Wirtschaftspartei: Wirtp.

Bayrische Dolkspartei: Bayr. Dp.

Deutschhannooeraner: Dt. Hann.

Nationalsozialisten: Not. Soz.

Christlich-nationale Bauernpartei: Chr. not. Bp.

Dolksrechtpartei: Dolksrechtp.

Deutsche Bauernpartei: Dt. Bauernp.

Landbund: Lddb.

Sächsisches Landvolk: Sachs. Lboolk.

Deutsche Staatspartei: D. Stp.

Wahlkreis 1, Ostpreußen.

1930: Soz. 221 883, Dt. natl. 204 654, Z. 84 902, Kom. 122 666, DDP. unb Kons. 56 843, St. P. 27 788, Wirtp. 17 247, Nat. Soz. 235 463, Dt. Lv. 15 089, Dt. Bauernp. 5044, Chr. Soz. 46 014.

1928: Soz. 268 007, Dt. natl. 313 089, Z. 74 271, Kom. 94 949, DDP. 97 968, Dem. 38 343, Wirtp. 20 431, Nat. Soz. 8097, Dolksrechtp. 16 433, Dt. Bauernp. 8796.

Wahlkreis 2, Berlin.

1930: Soz. 346 014, Dn. 145 022, Z. 44 567, Kom. 408 642, DDP. 27 517, D. Stp. 53 095, Wirtp. 27 369, Nat. Soz. 158 165, D. Lv. 397, D. Bp. 96, Kons. 4818, Chr.-Soz. 10 369.

1928: Soz. 404 786, Dt. natl. 186 470, Z. 39 845, Kom. 352 086, DDP. 51032, Dem. 78 096, Wirtp. 28 629, Nat. Soz. 16 464, Dolksrechtp. 4763.

Wahlkreis 3, Potsdam II.

1930: Soz. 285 385, Dt. natl. 164 031, Z. 37 663, Kom. 217 707, DDP. .58 793, St. P. 76 779, Wirtp. 32 046, Nat. Soz. 185 798, Landv. 9351. Kons. 15 639, Chr. Soz. 11914, sonstige 8612.

1928: Soz. 301 766, Dt. natl. 211619, Z. 30 202, Kom. 172 316, DDP. 90 853, Dem. 94 573, Wirtp. 31 490, Not Soz. 17 500, Dolksrechtp. 6916.

Wahlkreis 4, Potsdam I.

1930: Soz. 330 063, Dt. Ratl. 159 721, Z. 26 957, Kom. 230 801, DVP. 38 639, D. Stp. 40 221, Wirtp. 47 463, Rat. Soz 215 858, i)i. Landv. 27 903, Bolksrechtp. 3207, Dt. Bauern 1483, Kons. 6728, Chr.-Soz. Volksd. 13 323, Ehr. Vereinig. 3041, LI SPD. 851.

1928: Soz. 271 145, Dt. natl. 242 451, Z. 49 321 Kom. 169 034, DDP. 64 791, Dem. 51 200, Wirtp. 49 833, Nat. Soz. 16 321, Dolksrechtp. 12 568.

Wahlkreis 5, Frankfurt a. d. O.

1930: Soz. 240 223, Dt. natl. 119 036, Z. 52 747, Kom. 84 226, DVP. 34 548, D. Stp- 27 314. Wirtp. 31 297, Rat. Soz. 204 564. D. Lvp. 62 115, Dt. Bauernp. 3381. Kons. 7065. Chr-Soz. 20 458.

1928: Soz. 271 145, Dt. natl. 242 451, Z. 21 240, Kom. 49 148, DDP. 68 538, Dem. 35 635, Wirtp. 31938, Nat. Soz. 8177, CH. nat. Bp. 18127, Dolks- rechtpartei 11763.

Wahlkreis 6, Pommern.

1930: Soz. 241 727, Dt. natl. 242 459, Z. 10 356, Kom. 85 901, DVP. 32 482, St. P. 24 278, Wirtp. 32 437, Nat. Soz. 236 832, Dt. Landv. 31 880, Dt. Bauernp. 4151, Kons. 9462, Chr. Soz. 17 626.

1928: Soz. 271 577, Dt. natl. 373 430, Kom. 54 795, DVP. 49 721, Dem. 35 512, Wirtp. 44 602, Nat. Soz. 13 541, Chr. nat. Bp. 2488, Dolksrechtp. 16 218, Dt.

Wahlkreis I, Breslau.

1930: Soz. 314 433, Dt. natl 95 248. Z. 171 865, Kom. 83 032, DVP. 28 748, Dt. Stpt. 20 270. Wirtp. 28 815, Rat. Soz. 259 225, Dt. Landv. 17 221, D. Bauernp. 1962, Kons. 6976, Ev. Volksd. 30 875, Dolksrechtp. 2213.

1928: Soz. 367 232, Dt. natl. 223 116, Z. 153166, Kom. 43 771, DDP. 58 592, Dem. 28151. Wirtp. 35 511, Nat. Soz 9262, Chr. nat. Bauernp. 3441, Dolksrechtp. 8688, Dt. Bauernp. 14 846.

Wahlkreis 8, Liegnih.

1930: Soz. 218 022, Dn. 58 847, Z. 53 360, Kom. 41 443, DDP. 23 653, D. Stp. 33 753, Wirtp. 35 883, Nat. Soz. 142 047, D. Lv. 42 665, D. Bp. 2945 Kons. 4490, Chr.-Soz. 21 982.

1928: Soz. 229 518, Dt. natl. 148 466, Z. 48 049, Kom. 25 587, DDP. 39 949, Dem. 38 407, Wirtp. 42 685, Nat. Soz. 7419, Dolksrechtp. 7597, Dt. Bauernp. 5766.

Wahlkreis 9, Oppeln.

1930: Soz. 62 706, Dt. natl. 102 247, Z. 235 573, Kom. 111 167, DDP. 9504, St. P. 6912, Wirtp. 13 901, Nat. Soz. 64 048, Dt. Landv. 14 694, Dt. Bauernp. 3371, Kons. 2527, Chr. Soz. 4914, Poln. Kath. Vp. 37 012

1928: Soz. 70 960, Dt. natl. 96 201, Z. 225 830, Kom. 71626, DVP. 15128, Dem. 9181, Wirtp. 7329, Nat. Soz. 5530, Chr. nat. Bp. 6203, Volksrecht­partei 5466, Dt. Bp. 6456.

Wahlkreis 10, Magdeburg.

1930: Soz. 365 340: Dt. natl. 73 694, Z. 17100, Kom. 98 329. DVP. 72 823, Dt. Stpt. 33 508 Wirtp. 45 600, Rat. Soz. 191 436. D. Landv. 48 360, D. Bauernp. 5354, Kons. 8806 Chr. Soz. 5936, Bolksrechtp. 5131.

1928: So;. 391014, Dt. natl. 147 155, Z. 15 053, Kom. 137 196, DDP. 123 915, Dem. 42 939, Wirtp. 44 659, Nat. Soz. 15 801, Chr. nat. Bp. 2593, Dolksrechtp. 15 781, Dt. Bauernp. 8178.

Magdeburg. Soz. 81161, Dt. natl. 17 363, Z. 3268, DVP. 27 023, Kom. 18 764, Dem. 15 242, Wirtp. 7995, Nat. Soz. 2914.

1930: Soz. 34 300, Dt. natl. 4900, Z. 1700, Kom. 11 800, DDP. 8300, D. Stp. 4500, Wirtp. 4100, Rat. Soz. 17 000, Landv. 240, Bolksrechtp. 670, Kons. 1460, Chr.-Soz. Volksd. 600, sonstige 400.

Wahlkreis 11, Merseburg.

1930: Soz. 160 399, DL natl. 65 430, Z. 10 762, Kom. 205 495, DDP. 50 535, St. P. 25 810, Wirtp. 45 412, Nal. Soz. 168 573, Dl. Landv. 59 007, Dt. Bauernp. 5303, Kons. 8039, Chr. Soz. 8062.

1928: Soz. 171 967, Dt. natl. 154 058, Kom. 176113, DDP. 74 127, Dem. 33 342, Wirtp. 42 874, Nat. Soz. 19 645, Chr. nat. Bp. 2118, Dolksrechtp. 9402, DL Bauernp. 5708.

Wahlkreis 12, Thüringen.

1930: Soz. 365 903, Dt. natl. 54 361, Z. 53 518, Kom. 192 287. DVP. 68 724, D. Stp. 41 609, Wirtp. 64 888, Rat. Soz. 243 846. Landv 118 691, Dolksrechtp. 7899, Dt. Bauernp. 2529, Kons. 11 860, Chr. Soz. 16312.

1928: Soz. 367 904, Dt. natl. 90 287, Z. 45 859, Kom. 137 191, DVP. 123 915, Dem. 42 939, Wirtp. 85 695, Nat. So;. 40 693, Chr. nat Bp. 127 030, Bolksrechtp. 18 384, Dt. Bauernp. 3943.

Wahlkreis 13, Schleswig-Holstein.

1930: Soz. 265 225, Dt. natl. 54 548, Z. 9215, Kom. 94 168, DVP. 64 358, D. Stp. 42 297. Wirtp. 35 643, Rat. Soz. 240 185, Lvp. 33 513, Dt. Bauernp. 3274, Kons. 19192, Chr.-Soz. 16 639.

1928: Soz. 278 801, Dt. natl. 181 028, Kom. 62 106, DVP. 107 922, Dem. 44 751, Wirtp. 42 070, Nat. Soz. 31 790, Chr nat. Bp. 2473, Bolksrechtp. 6766, Dt Bauernp. 5676.

Wahlkreis 14, Weser-lkms.

1930: Soz. 195 657, Dt. natl. 53 819, Z. 149 664, Kom. 50 553, DVP. 64 246, D. Stp. 34 600. Wirtp. 22 228, Rat. Soz. 165 953, Landv. 1241. Volksrcchtp. 3427, Dt. Bauernp. 694, Kons. 22 146, Chr. Soz. 22 797, Chr. Soz. Vereinig. 6642.

1928: Soz. 206112, Dt. natl. 60120, Z. 120 558, Kom. 35 637, DBP. 87 219, Dem. 49 552, Wirtp. 29 230, Dt. Hann. 15 784, Nat. Soz. 36 362, Chr. nat. Bp. 22 178, Bolksrechtp. 15 093.

Wahlkreis 15, Osthannover.

1930: Soz. 161 770, Dt. natl. 46 242. Z. 7690, Kom. 23 037, DDP. 34 098. D. Stp 20 716, Wnrtp. 18 645, Bayer. Dpt., Rat. Soz. 118 733, Landv. 20110, VoikSrechlp. 3188, Dt. Bauernp., Dt. Hann. 86 581, Chr. Soz. Dolksd. 12 159.

1928: Soz. 168 620, Dt. natl. 54 012, Kom. 29 847, DDP. 49 602, Dem. 18 788, Wirtp. 18 212, Dt. Hann. 98411, Nat. Soz. 13 588, Chr. nat. Bp. 32 698, Dolksrechtp. 4954.

Wahlkreis 16, Südhannover-Braunschweig.

1930: Soz. 460 625, Dt. natl. 61 980, Z 44 714, Kom. 63 792, Dt. Dp. 78 173, D. StP. 35 183. Wirtp. 31 019, Rat. Soz. 283 429, Landvp. 17 443. Ehr. Soz. Dd. 15 825, Dolksrechtp. 4915, Dt- Hannoversche 57 661.

1928. Soz. 477 346, Dt. natl. 95 883, Z. 48 333, Kom. 36 216, DDP. 139 102, Dem. 39 682, Wirtp. 32 984, Dt. Hann. 80 396, Nat. Soz. 46 340, Chr. not Bp. 24 340, Dolksrechtpartei 12 770.

Wahlkreis 17, Westfalen-Nord.

1930; Soz. 266 905, Dt natl. 79 107, Z. 424 514 Kom. 152 387, DDP. 65 344, Dt. Stpt 28 096 Wirtp. 53 969, Rat. Soz. 161 723, Dt. Ldv. 31 512 Kons. 14741, Chr. Soz. 45 675, Dolksrechtp. 17 137.

1928: Soz. 293 541, Dt. natl. 111 034, Z. 378 988, Kam. 107 022, DDP. 100193, Dem. 30 475, Wirtp. 68 813, Nat. Soz. 12 118, Chr. natl. Bp. 40 489, Dolksrechtp. 20 107.

Wahlkreis 18, Westfalen-Süd.

1930: Soz. 300 455, Dn. 54 615, Z. 312132, Kom. 239 891, DDP. 84 826, D. Stp. 38 362, Wirtp. 50 463, Nat.-Soz. 195 469, D. Lv. 13 897, Kons. 9183, Chr -Soz. 81 620, Chr.-Soz. Dolksgem. 4183, Bolksrcchtspartei 14 585, Polen 8483.

1928: Soz. 363 379, Dt. natl. 105 496, Z. 286 397, Kom. 145 700, DBP. 131 398, Dem. 51 505, Wirtp. 57 390, Nat. Soz. 19 737, Chr. natl. Bp. 15 006, Bolksrechtp. 11 920.

Wahlkreis 20, Köln-Aachen.

1930: Soz. 165 683, Dt. natl. 34 818, Z. 425 351, Kom. 169 072, DDP. 57 784. D. Stp. 23 017, Wirtp. 55 511, Rat. Soz. 169 506, D. Lvp. 13 815, D. Bauernp. 1925, Kons. 8154, Chr.-Soz. 8562, Chr.-Soz. Dgm. 3854, USPD. 645, Volks- rechtp. 18 232, Poln. Dp. 265.

1928: Soz. 172 930, Dt. natl. 67 421, Z. 392 279, Kom. 97 391, DBP. 79 225, Dem. 29 826, Wirtp. 42 554, Nat. Soz. 10 612, Bolksrechtp. 10 055.

Köln. 1930: Soz. 77285, Dt. natl. 6614, Z. 99 436, Kom. 67 784, DDP. 26 717, D. Stp. 17 578, Wirtp. 23 012, Rat. Soz. 70 180, Deutsches Landvolk 428, Dolksrechtp. 1957, Dt. Bp. 75, Kons. 4195, Christi. Soz. 2287, Polen 173, USPD. 237, Soz. Dg. 941, Rad. Staatsp. 734.

1928: So;. 75 416, Dt. natl. 16 776, Z. 88 443, DDP. 36 367, Kom. 43 756, Dem. 12 813, Wirtp. 14 637, NaL Soz. 4981, Dolksrechtp. 3727.

Wahlkreis 21, Koblenz-Trier.

1930: Soz. 58 541, Dt. natl. 29 221, Z. 296 475, Kom. 40 115, DDP. 24 066, D. Stp. 10152, Wirtp. 29 857, Rat. Soz. 94 078, Landv. 33 349, Kons. Dp. 4412, Dolksrechtp. 4412.

1928: Soz. 68 875, DL natl. 37 531, Z. 279 532, Kom. 27 483, DDP. 34 566, Dem. 10 737, Wirtp. 33 224, Nat. Soz. 11892, Chr. nat. Bp. 3-5 439, Dolksrechtp. 9054