Ausgabe 
15.5.1930
 
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Der Gießener Voranschlag für 1030

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Wir find gewiß, daß sie

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In jedem Ort Deutschlands bin Ich seit 30 Jahren aufs beste bekannt Jede Woche wird mir ein Viertel Stündchen gewid­met Dann helfe ich Millionen Frauen bei Ihrer Haarpflege.

Schwarzkopf

Schaumpon 2IM (Extra mit Haarglanz-Pulver 30 Pfg.)

Bon den Gießener Krastposten.

Mit der Einführung des Somerfahrplans am 15. Mai treten in den Fahrplänen der Kraft» posten GießenKrofdorf und Gießen Wißmar keine Aenderungen ein.

Auf der Kraftpostlinie Gießen Gambach

erfahren werden

TonfilmMelodie des Herzens».

DieUngarisch« Rhapsodie", die man neu­lich hier vorgeführt bekam, war gewissermaßen das stumme Vorspiel zurMelodie des Herzens", die im Aufbau, in der Handlung, in der Photo­graphie stellenweise wie eine tönende Wieder­holung mit entgegengesetztem sozialen Milieu wirktMelodie des Herzens" ist einer der ersten deutschen Tonfilmen man merkt das obwohl er technisch bereits auf einem bemerkenswerten Riveau steht noch an der Freude der Be­arbeiter, die neue Erfindung gründlich und viel­seitig auszunutzen. Alles tönt, jedes Bild ist vom Klang begleitet, in Klang aufgelöst; die Produk­tionsleitung hat sich fein dankbares Motiv ent­gehen lassen' man hört den Sisenbahnzug, die Grohstadtstrahe, den Rummelplatz, den Hühner- Hof, den Kneipenlärm, die singenden und mar- schierenden Soldaten und manches andere. Alles sehr hübsch, sehr neu und nirgends unsympathisch. Aber man wird bald, in neueren Filmen (»Der blaue Engel",Der Tiger") eine Entwicklung festftellen können; die Erkenntnis beginnt sich durchzusehen, daß man die neue Erfindung nicht überspannen darf, daß man sie nicht für Kleinig­keiten und Rebensächlichkeiten beanspruchen soll (man weiß nun, was alles gemacht werden kann), daß man sich auf den stummen Film zurück­besinnt, daß man aus der Gegenüberstellung und

Die neu erworbenen Stiche sind noch unge­rahmt und können daher vorläufig noch nicht ausgestellt werden, zumal da auch erst Platz da­für geschaffen werden muß, dec in unserem Mu- seum sehr fehlt. Hm aber Gelegenheit zu bieten, die neuen Schatze einmal kennenzulernen, sollen die Bilder am Sonntag, 18., und Sonntag, 25. Mai. im Museum au den üblichen Stunden un- gerahmt zur Besichtigung ausgehängt werden. Wir sind gewiß, daß sie alle nötige Schonung

Dien ft jubiläum bei der Reich»« bahn. Rcichsbahnfekretär Heinrich Velten beim Bahnhof Gießen, mohnl)aft in Großcn Linden, kann heute auf eine 25jährige Dienstzeit bei der Reichs- bahn zurückblicken. Aus diesem Anlaß wurden dem Jubilar reiche Ehrungen zuteil.

Auszeichnung f ü r treue Mitar­beit. Der Alicefrauenverein vom Roten Kreuz teilt uns mit, daß gestern Fräulein Lina P l a u m , 20 Jahre im Hause deS Herrn Oeko- nom Gottmcmn, Frau Elisabeth. F o r b a ch, 30 Jahre in demselben Hause und Fräulein Elisa­beth Pfalzgraf, 20 Jahre im Hause de» Herrn Prof. Dr. Fritsche, mit der Brosche und deni Diplom für treue Mitarbeit ausgezeichnet wurden.

* M it dem Motorrad gestürzt. Gestern nachmittag kam ein junger Mann namens Gün­ther von Gießen, der sich in Begleitung eines Mitfahrers auf seinem Motorrad unterwegs befand, kurz hinter Wieseck beim Ueberholen eines Kraft­omnibusses zum Sturz. Der Motorradler erlitt dabei erhebliche Kopfverletzungen und Hautabschürfungen, die feine Ueberführung durch die Freiwillige Sani­tätskolonne vom Roten Kreuz nach der Chirurgischen Klinik notwendig machten. Der Beifahrer war im letzten Augenblick abgesprungen und kam zum Glück unverletzt davon. Auf welche Ursachen der Sturz zurückzuführen ist, ist bisher noch nicht bekannt.

* Bei der 'Arbeit verunglückt. Gestern morgen verunglückte ein Elektroinstallateurlehrling bei Reparaturarbeiten dadurch, daß er von der Leiter stürzte. Der bedauernswerte junge Mensch erlitt einen Beinbruch und mußte von der Frei- willigen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz nach der Chirurgischen Klinik verbracht werden.

Ortsgruppe' Gießen des 93. D. 21. In der letzten Vorstandssihung der Ortsgruppe wurde Unioerfitätsprofeffor D r. Mayer, der neue Dr- binariug für Geschichte des Mittelalters an unserer Universität, zum 1. Vorsitzenden gewählt. Prof. Dr. Mayer stammt aus Oesterreich und war zuletzt sieben Jahre an der deutschen Universität zu Prag tätig. Studienrat Dr. König ist gefchästssührender Vorsitzender, Studienrat Dr. Henns Schriftführer.

518 845,35 Mark auf (im Vorjahre 1 159 027,66 Mark bzw. 487 458,12 Mark)

Bei den Schulen wird mit einer Einnahme von 12 403,10 Mark und einer Ausgabe von 590 005,69 Mark gerechnet (im Vorjahre 11312 Mark bzw 498 381,73 Mark).

Das Kapitel ,Lun st und Wiffenschaft verzeichnet eine Einnahme von 298 656,90 Mark und eine Ausgabe von 422 762,87 Mark (im Vorjahre 284 056.90 Mark bzw. 396 923,87 Mark).

Das Wohlfahrts- und Gesundheits- wesen verzeichnet eine Einnahme von 1149,60 und eine Ausgabe von 873 829,20 Mark (im Vorjahre 1290 Mark bzw 909 160 Mark).

Die Finanzverwaltung ist mit einer Ein- nähme von 3 713163,21 Mark und einer Ausgabe von 1 788 519,35 Mark verzeichnet (im Vorjahre 3 067 145,55 Mark bzw. 1 234 567,85 Mark).

Einzelheiten der Bermögensrechnung.

3n diesem Teile des Voranschlags ist für die Allgemeine Verwaltung und die Polizeiverwal- tung nichts vorgesehen.

Das KapitelGrundbesitz, Land- und Forstwirtschaft" schließt in der Einnahme mit 38 724,81 Mk. und in der Ausgabe mit 37 000 Mk. ob (im Vorjahre: 41 846,82 Mk. bzw. 59 000 Mk.).

Die Bauverwaltung ist mit einer Ein­nahme von 160 000 Mk. und einer Ausgabe von 179 161,50 Mk. verzeichnet (im Vorjahre 210 000 bzw. 610 013,50 Mk.).

Die Betriebsverwaltung verzeichnet keine Einnahmen, aber 19 000 Mark Aus­gaben (Im Vorjahre ebenfalls keine Einnahmen und 135 000 Mk. Ausgaben).

Für die Schulen ist diesmal nichts vorgesehen, ebensowenig für Kunst und Wissenschaft, Wohl­fahrts- und Gesundheitswesen.

Die Finanzverwaltung findet man mit einer Einnahme von 1 243 550,72 Mk. und einer Ausgabe von 1 207 114,03 Mk. verzeichnet (im Vorjahre 2 768 720,37 bzw. 1 716 553,69 Mk.).

treten vom 15. Mai ab folgende Aenderungen in Kraft: Die Abfahrt der bisher 8.40 Uhr von Gie­ßen Bahnhof verkehrenden Krastpost i{t aus 8.25 Uhr verlegt worden. Die Krastpost wird bis zum Bahnhof Gainbach durchgeführt. Die Fahrten ab Gießen Bahnhof 13.02 Uhr und 19 05 Uhr sind auf 12.45 Uhr bzw. 19 Uhr festgesetzt worden. Die in Tambach beginnende Krastpost (bisher 9.50 Uhr) verkehrt für die Folge werktäglich schon vom Bahn­hof Gambach ab (9.40 Uhr), und die bisher am Bahnhof Gambach beginnend« Fahrt 18.02 Uhr verkehrt nur von Gambach Ort aus (17.50 Uhr).

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Tageskalender für Donnerstag. Zoo-Zirkus A. Fischer: 20 Uhr Vorstellung. Licht­spielhaus, Bahnhofstraße:Melodie des Herzens" (Sprech- und Tonfilm). Astorla-Lichtlpi Cowboykönig von Chikago" und ,Lwei W> Gießener Hausfrauenberatung-Gasvereinigung Gie­ßen: Vortrag überGas verwenden nicht ver­schwenden", Kochoorführungen usw., 20 Uhr, CafS

Der Finanzausschuß des Stadtrates hat wie wir am Dienstag bereits beachteten den Vor­anschlag der Stadt Gießen für 1930 nach mehrwöchigen, sehr eingehenden Beratungen verabschiedet. Am kommenden Dienstag wird sich das Plenum des Stadtrats in öffentlicher Sitzung mit der Beratung des Voranschlags beschäftigen. Die Stadtverwaltung hat gestern den Voranschlag an die Stadtratsmitglieder und an die Presse übermittelt.

Der neue Haushaltsentwurf ist in Ein­nahme und Ausgabe ausgeglichen. Er schließt in der Schlußfumme mit 7 773 885,90 Mark in Ein­nahme und Ausgabe, gegen 8 643 211,57 Mark im Vorjahre, ab Auf die Betriebsrechnung ent­fallen in Einnahme und Ausgabe je 6 331610,37 Mark, gegen 5 622 644,38 Mark in Vorjahre. Die Bermögensrechnung schließt in Einnahme und Ausgabe mit 1 442 275,53 Mark, gegen 3 020 567,19 Mark im Vorjahre ab Bei der Vor­anschlagsberechnung ergab sich ein Fehlbetrag von 402 000 Mark, der durch Einnahmeerhöhungen bzw. Ausgabeermäßigungen gedeckt wurde.

Emzelhe ien der Betriebsrechnung.

Auf das KapitelAllgemeine Verwal­tung" entfallen in Einnahme 76 501,36 Mark, in Ausgabe 596 425,09 Mark (im Vorjahre Einnahme 69 109,05 Mark, Ausgabe 602106,14 Mark)

Das KapitelPolizeioerwaltun a" weist eine Einnahme von 2730 Mark und eine Ausgabe von 158 242,50 Mark auf (im Vorjahre 2760 bzw. 158015,46 Mark)

Beim KapitelGrundbesitz. Land- und For st wirtschaft" wird mit einer Einnahme von 586 152,64 Mark und einer Ausgabe von 460 282,45 Mark gerechnet (im Vorjahre 623 399,50 Mark bzw. 436 510,76 Mark).

Die Dauverwaltung verzeichnet eine Ein­nahme von 441 555,90 Mark und eine Ausgabe von 922 697,87 Mark (im Vorjahre 404 543,72 Mark bzw. 899 520,45 Mark).

Die Betriebsverwaltung weift eine Ein- nähme von 1 199 297,66 Mark und eine Ausgabe von

Kontrapunktierung gewissermaßen von Ton und Stille stärkere Wirkungen herausholen kann (wie im Helldunkel der Malerei), als in der wahllosen und lückenlosen Tonphotographie. Das Buch stammt von Hans Sz 6 kely und entwickelt eine derUngarischen Rhapsodie" motivisch nicht un­ähnliche Handlung, deren ausgeprägte Senti­mentalität sich gelegentlich ins Kolportagemäßige verliert, die auch nicht überall überzeugend er­scheint, in großen Fügen aber und besonders zum Schluß von unbestreitbarer Publikumswirksam- keit ist. Gs ist die sehr lustig angesponnene, sehr traurig endende Geschichte von einem kleinen ungarischen Dauernmadel, das aus Liebe zu einem jungen Honvedgesreiten Leib und ßeben jum Opfer bringt. - Die Schwachen des Buchs werden von der begabten Regie (HannS Schwarz) einigermaßen ausgeglichen, vor allem auch durch eine schöne, weiträumige und malerische Szenerie, die von R i t t a u und Schneeberger bestechend photographiert wurde. Die musikalische Begleitung (Hey mann) zeichnet sich durch etliche hübsche Ginfälle aus, die SoldatenliederBin kein Hauptmann, bm kein großes Tier ..." uiü) .Sieben Sterne hat der große Bär ..." haben schnell eine große Ver­breitung und volkstümliche Beliebtheit gefunden. - Das Bauernmädel Julia Dalog wird von Dita Parlo gespielte sie ist hier noch besser als in der stummen Rolle neulich (obwohl sie nicht singt und nur geringe Klangwirkungen besitzt)! sie gibt hier rein darstellerisch die reifste Leistung, die man bisher von ihr zu sehen be­kam. Reben ihr als derdegradierte" Honved- musketier: Willy Fritsch, der sich neuerdings mächtig nach vorn gespielt hat, sympathisch und männlich, wie man ihn kennt Die Ghargen großenteils unbekannte ungarische Darsteller bildeten ein sauberes Ensemble. Der Film läuft gegenwärtig im Lichtspielhaus.

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Stadttheater Gießen. Man schreibt uns. Morgen, 20 Uhr,Elavigo". Die Rolle lbeS Carlos wird Waller Bäuerle vom Deutschen Theater Riga als Gast (auf Engage­ment) spielen. Als nächste Premiere ifi das LustspielMeine liebe dumme Mama" für Diens­tag, 20. Mai, festgesetzt. Abschiedsvorstellung: Jngeborg Scherer und Hans T a n n e r t.

Aus her provinzialhaupistadi.

Gießen, den 15. Mai 1930.

3. S. Wüte im Oberhefsischen Museum

Ein prachtvoller Reuerwerb.

Don Prof. He mle, OirettordesOberhessischenMujeumszuGießen.

InHeimat im Bild" (Rr. 19 Jahrgang 1925) erschien ein Aufsatz von Professor Gloel. Wetzlar, über Johann Georg Wille und sein Werk. Und als im vergangenen Jahre der Gleibergverein sein Hundertjahrsest feierte, in dessen Grenzen eine Dilderausstellung des Ober- hessischen Kunstvereins veranstaltet wurde, da gab das Oberbessische Museum gern einen Teil seiner Wille-Kupferstich« her, um auch diesem Künstler einen Platz an der Sonne seiner Heimat zu bieten. Denn Wille ist ein Kind unseres Landes, mag heute di« Obermühle bei Rodheim, wo er 1715 geboren wurde, poli­tisch zu Preußen gehören, deshalb bleibt er doch ein Hesse, ein Ober Hesse und ein halber Gießener ebenfogut, wie wir das Recht haben, den Gleiberg und was an Ortschaften zu seinen Füßen liegt, als unser zu betrachten. Wille ist ja auch zwei Jahre bei einem Büchsenmacher in Dießen In der Lehre gewesen; freilich inter­essierten ihn hier viel weniger die technischen Seiten des Handwerks, als die Feinheiten der Gravierungen und Ornamente an den Büchsen. 3m Jahre 1738 finden wir ihn in Paris, wo et nach anfänglichen Schwierigkeiten bald durch seine Kunst die Augen der Gebildeten auf fich lenkte; man drängte sich dazu, von ihm mit dem Griffel porträtiert zu werden. So nimmt es denn kein Wunder, wenn er noch in jungen Jahren an den Hof des Königs gezogen wurde, wenn er sich Graveur des Königs von Frankreich, des Königs von Dänemark und des Kaisers von Deutschland nennen durste. Kardinäle und Bischöfe, Feld­herren und Fürsten, Könige und Kaiser wurden von ihm durch den Kupferstich verewigt; aber auch viele Bilder des allgemeinen bürgerlichen und bäuerlichen Lebens sind unter feiner kunstgeübten Hand entstanden. - Dennoch fehlte auch bei ihm die Tragik nicht; bei dem Ausbruch der Revolution ging fein Stern unter; mit hand­werksmäßiger Arbeit mußte er mühsam um das tägliche Brot kämpfen, und als er im April 1808 in Paris starb, trug ihn der Tod aus einem kummervollen Leben der Armut hinweg. -

Roch heute gilt der bei R. W e i g e 1 (Leipzig) im Jahre 1847 erschienene und von Charles Le Blanc persaßte Katalog der Werke Willes als grundlegende Arbeit; dieser zählt 170 Stiche des Künstlers auf; unter denen sich einige be­finden, an denen er nur Teile ausgearbeitet hat. Die Kupferstiche von Wille, der sich zeit­weilig auch Will - ein bei uns wohlbekannter Raine - nennt, sind selten geworden und er­zielen heute auf Kunstauktionen hohe Preise; trotzdem besaß das Oberhessische Museum im Jahr« 1926, wie eine Rotiz von Prof. Kramer beweist, schon 87 Stiche, die zum größten Teil aus Mitteln erworben wurden, die der offenen Hand des Geheimrats Wilhelm Gail ent­stammten; er. der seine Heimat über alles liebte, wollte auch dem Künstler der Heimat bei uns ein Denkmal sehen

Heute können wir aber sagen, daß das Ober- hessische Museum das Werk von Wille ganz besitzt; denn es sehlen nur noch sechs Stiche in unserer Sa mmlung, und diese sind von geringerer Bedeutung. Es bot sich jüngst die Gelegenheit, 58 Willestiche in sehr guter Erhal­tung zu erwerben, und unter ihnen sind Selten­heiten ersten Ranges, die schon von Le Blanc als trös rares bezeichnet wurden. Ich nenne u. a die Stiche: Jonction des deux Mers; Etablissement de l'Hctel des Invalides; Vordre rttabli; ornements; lEurope chrStienne und Tricoteuse hollandoise. Daß es gelang, diesen Besitz mit verhältnismäßig geringen Kosten zu gewinnen, verdankt das Mu­seum einerseits einem hochherzigen Gönner, der bisher in jedem Jahr eine Summe für besondere Erwerbungen stiftet. Wir haben geglaubt, das Geld in seinem Sinne und dem des Begründers der Gailschen Sammlungen nicht besser anlegen zu können. Anderseits möchte die Museumslei­tung aber auch dem altadeligenHaufeOberhessens. das diesen wertvollen Schatz dem Mu'eum überlieh, seinen Dank aussprechen dasür. daß es bei dem Erwerb der Stiche außerordentliches Entgegen­

kommen gezeigt hat. hat es uns doch dadurch auch die Möglichkeit geboten, das Gesamtwerk eines Künstlers unserer Heimat geschlossen zu besitzen. Wir werden, wie ich glaube, die einzigen in unserem oberhessischen Lande sein, die eine so vollzählige Willesammlung haben.

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