Nr. 113 Erstes Blatt
180. Jahrgang
Donnerstag, 15. Mal 1950
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General-Anzeiger für Oberheffen
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Dr. Friede. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr H.Thyrlot; für den übrigen Teil Ernst Blumschein und für hea Anzeigenteil Max Filter^ sämtlich in Gießen.
Gtegerwald über Deutschlands sozialpolitische Lage.
3m Hauehattsausschuß.
Berlin, 14. Mat. (Q3S3J 3m Haushalts- ausschuh des Reichstags wurde heute der Haushalt des Reichsarbeitsministeriums beraten. Der Berichterstatter 2lbg. A u s h ä u s e r (Soz.) führte aus. die Ersparnisse beim Arbeitsministerium hätten schon die äusserste Grenze des Möglichen erreicht. Die Kürzungen beim Kapitel Sozialversicherung gingen im wesentlichen auf Kosten der Versicherten. Bei der Arbeitslosenversicherung lasse der Etat die Deckungsfrage offen Die jetzt eingestellten Mittel würden kaum ausreichen, wenn der Arbeitslosendurchschnitt 1,2 Millionen beträgt. In diesem Jahre |ei aber mit einer weit höheren Durchschnittszahl zu rechnen.
Abg. Schlack (3entr.) erklärte als Mitberichterstatter in der Personalfrage sollte der Abbau sich nicht auf die unteren Stellen beschränken Rotwendig sei vielmehr eine organische Reform der Verwaltung.
Acichsarbeilsminister Dr. vtegerwaid führte u. a. aus. D>e ouentuch-rechtlichen Gesamtausgaben «Reich, Länder, Provinzen, Gemeinden, Sozialversicherung, Kirchen usw.) betragen rund 23 Milliarden Mark. Davon haben wir aus gut 3 Milliarden, die für Reparationsleistungen und Schuldentilgung und -Verzinsung benötigt werden, in den ersten Jahren keinen Einfluss. Die restlichen 20 Milliarden Mark Ausgaben entfallen auf folgende Positionen Sozialversicherung 6 Milliarden. Kriegsbeschädigten-Fürlorge lohne Offizicrspensionen und ohne Versorgung der neuen Wehrmacht) 1.4 Milliarden, Wohlfahrtspflege 1.3 Milliarden. Wohnungswesen 1 Milliarde, Gesundheitswesen 0.5 Milliarde. Beamtenpensionen und Hintcrbliebenenbezüge 1.9 Milliarden. Beamtengehälter lohne Reichsbahn und Reichspost, die dafür 2.5 Milliarden verausgaben) 5,25 Milliarden, so daß für soziale 3 w e ck e, allgemeine Fürsorge, Beamtenpensionen und Gehälter 83 Prozent aller ö f f e n t - | lich-rechtlichen Ausgaben benötigt werden. Der Rest von etwa 3.3 Milliarden Marl wird aufgewandt für Landstrassen und Wasserstrassen mit 1,5 Milliarden Mark, für Industrie und Landwirtschaft 400 Millionen Mark und an Sachausgaben für kulturelle 3wecke, innere Verwaltung. Finanzverwaltung. Justiz, Heer, Polizei 1.4 Mi'l-arden
Aus öffentlich rechtlichen Mitteln bekommen gegenwärtig Renten oder Unter ft Übungen (die renten und unterstützungsberechtigten Familienan
gehörigen einbegriffen):
Arbeitlofe 4,2 Mill.
Rentner aus der Invaliden- und Ange- stelltenversicherung, Knappschaftsver- fidjerung 3,8 „
Kriegsbeschädigte 3,4 „
Wohlfahrtspflege 1,5 „
Unfallrentner 4,0 „
Pensionäre 1,0 „
Abzüglich der Doppelzählungen verbleiben gut 12 Millionen Personen oder nahezu 2 0 Prozent der deutschen Gesamlbe oölferang, die Zuwendungen aus öffentlich-rechtlichen Mitteln erhalten.
Grössere otipacnihe |ino erst Dann bei der Arbeitslosenversicherung und der Wohlfahrtspflege möglich, wenn wir in absehbarer 3<?it zu halbwegs günstigen und konsolidierten Wirtschaftsverhältnissen kommen. Für Arbeitslose und Wohl- sahrtsunterstühte müssen im lausenden Jahr über 3 Milliarden Mark aufgewendet werden. Davon kann bei Bewältigung des Arbeitslosenproblems rund die Hälfte gespart werden. 3m übrigen bin ich der Auffassung, dass iij den 1,9 Milliarden Pensionen usw., insbesondere im Hinblick auf die vielen Doppelverdiener, in einer Stundender Massenarbeitslosigkeit nicht weniger Missstände vorhanden und wohl ebensoviel Er- spamiSmögirchkeiten gegeben sind als in der Sozialversicherung. 3m Mittelpunkt des innerpolitischen Streites steht seit einem Jahr das Arbeitslosenproblem. 3m Jahre 1930 dürfte die Arbeitslosigkeit wesentlich grösser sein als im 3ahre 1929, schon weil im Jahre 1930 bis jetzt für die Bauwirtschaft nahezu 2 Milliarden Mark weniger zur Verfügung stehen als im vergangenen Jahre. Der Rückgang der Baurn i r t s ch a f t ist in der Hauptsache darauf zurückzuführen, dass die Städte meist sehr stark verschuldet und gezwungen sind, ihre kurzfristigen in langfristige Schulden umzuwandeln, und dass die Mittel für die erftstelligen Hypotheken bis zur Stunde noch stark fehlen. Die Reichsregierung ist willens, alles aufzubieten zur Belebung der Dauwirtschaft. Die fehlenden 2 Milliarden Mk. für die deutsche Dauwirtschaft bedeuten 500000 bis 600 000 Arbeitslose. Diese Tat- fache wirkt viel stärker auf den Etat der Arbeitslosenversicherungsanstalt zurück als alle ausdenkbaren Reformen und Derbiltigungsmassnah- men. Eine langfristige Kreditierung des Baumarktes steht stark in Konkurrenz mit anderen langfristigen Kreditbedürfnissen aus dem in- und ausländischen Kapitalmarkt.
In neuerer Zeit wird wieder derSatz stark variiert: ,^)at der Bauer Geld, Hais die ganze Welf. Dieser
Satz enthält für Deutschland nur eine Teil- Wahrheit. Ich bin überzeugte Anhänger aller Massnahmen, die geeignet sind, die deutsche Land- wirtschaft wieder zur Rentabilität zu bringen. Dabei dürfen wir aber nicht übersehen, wo wir gegenwärtig gesamtwirtschaftlich stehen. Die deutsche Landwirtschaft erzeugt Iahreswerte von 12 bis 1.3 Milliarden Mark, die deutsche Ausfuhr beträgt gegenwärtig 13 bis 14 Milliarden Mark. An Löhnen und Gehältern werden in Deutschland gezahlt an 46 Milliarden Mark. Diese Ziffern zeigen. was auch die deutsche Ausfuhr und was
insbesondere die Kaufkraft der Lohn- und Gehaltsempfänger für die deutsche Volkswirtschaft bedeuten.
Für etwaige Mehraufwendungen zugunsten der Sozialversicherung gibt cs zwei Wege. Zunächst eine allgemeine Steuercrhöhung. Steuererhöhungen für vermögen und hohe Einkommen kann gegenwärtig keine Regierung Vorschlägen. Sie würde zu weiterer Kapitalflucht und damit zur Vergrösserung der Arbeitslosigkeit führen. Mas senverbrauchssleuern sind in absehbarer Zeit
Der Kms Frick in Thüringen und das Reich
Es ist immer amüsant, wenn die Linkspresse sich über die Futterkrippenpolitik anderer Leute beschwert. Diejenigen, die durch die überstürzte und geistlose ilebertragung parlamentarischer Einrichtungen anderer Länder auf Deutschland die Möglichkeiten der Parteifutterkrippe überhaupt erst eröffnet hatten, dürsten sich eigentlich nicht darüber wundern, wenn andere Leute einmal ans Ruder kommen und den Beweis liefern, dass sie inzwischen auch in dieser Beziehung etwas gelernt haben.
Wenn ein rechtsstehender Minister die wichtigen Posten der Verwaltung mit seinen Parteigängern beseht, dann sollte man sich darüber eigentlich in unserem heutigen Staate nicht wundern. Aus der Linken aber ruft man entrüstet ,Futterkrippenpolitik", während man den gleichen Vorgang mit umgekehrten Vorzeichen in Preussen schamhaft als Demokratisierung oder Republikani- fierung der Verwaltung bezeichnet. Es ist natürlich ein Unding, wenn man einem nationalsozialistischen Innenminister verbieten will, seine eigenen Parteifreunde bei sonstiger Eignung zu Beamten zu machen. Denn eine Unterscheidung zwischen den parlamentarischen Ministern als höchsten Spitzen der Verwaltung1 und den übrigen Beamten, die sozusagen nur gewöhnliche Sterbliche sind, ist zwar heute bei uns üblich geworden, entspricht aber keineswegs den gesunden Auffassungen vom Beamtentum.
Der Standpunkt der Berliner Regierungsstellen. dass man zwar gegen einen Rationalsozialisten als thüringischen Innenminister nichts einwenden könne, solange er sich in den Bahnen der Verfassung bewege, dass aber sonst Rationalsozialisten als Beamte grundsätzlich nicht an- gestellt werden dürfen, ist geradezu grotesk. So kommen 'wir nicht weiter. Entweder ist der Reichsinnenminister von der Gefährtichkeit des Rationalsozialismus so tief durchdrungen, dass er keinen Rationalsozialisten als Beamten duldet Iwelche Vorwürfe sind gegen die frühere kaiserliche Regierung wegen ihrer Haltung gegenüber der monarchiefeindlichen Sozialdemokratie gemacht worden!), oder aber man muh die Konse- guettz aufbrinacn. es mit den nationalsozialisti
schen Beamten genau so zu halten wie mit den Ministern.
Es handelt sich hier keineswegs um ein Plädoyer für die nationalsozialistische Politik, wohl aber muss einmal der Finger in eine sehr üble Wunde unseres politischen Lebens gelegt werden und wenn man schon, wie es der Reichsinnenminister doch sicher tut, dem Gedanken der Demokratie bis in die letzten Konsequenzen huldigt, dann dars man auch an der Erkenntnis nicht vorübergehen, dass schliesslich dieses thüringische Ministerium mit Herrn Frick als Innenminister auf genau so demolratischem und verfassungsmässigem Wege zustandegekommen ist. wie das Reichskabinett mit Herrn Wirth als Innenminister.
Fricks persvnalpvlitck in Der Thüringer Polizei.
Noch keine vinigung itn Kabinett
Weimar, 14. Mai. (TU.) Das Thüringer Gesamt kabinett hielt am Mittwoch eine Sitzung ab. in der u. a. über die Besetzung der Polizeidirektorenposten verhandel wurde Minister Dr. Frick, der bekanntlich einige Polizeidirektorenposten mit Nationalsozialisten besetzen will, legte seine Personalpläne vor. über die sich das Kabinett jedoch nicht einigen konnte, so dass in dieser Frage am Donnerstag abermals Verhandlungen stattfinden werden.
Die Frage der Schulgebete und der Brief des Reichsinnenministers stand in der Kabinettssiyung nicht zur Debatte. Ueber den Inhalt dieses Schreibens sind bisher keinerlei Mitteilungen gemacht worden, zumal es sich um einen pers onlich gehaltenen Brief Dr Wirths an Staatsminister Daum handelt. Im ilebrigen beurteilt man in Thüringer Regierungskreisen die Angelegenheit der Schulgebete durchaus ruhig.
Wie weiter gemeldet wird, hat das Kabinett beschlossen, dem bekannten Rasseerforscher Dr. Hans Günther aus München einen Lehrstuhl für Rasseerforschung an der Landesuniversität Jena zu übertragen.
Der Probeflug des Äntersgroßfliigzeugs li 38.
(Hlänzenber Verlauf der £obrt. - Glaiie Landuna in Tempelbof
D 2000. Deutschlands größtes Landflugzeug, von den Junkerswerken als Typ G 38 gebaut.
Dessau. 14. Mai. Vas Zunkersflugzeug G38 hat auf feinem Probeflug, zu dem es, wie schon gemeldet, um 5.53 Uhr in Dessau aufstieg, Magdeburg, Berlin, Stettin, Warnemünde (um 12-50 Uhr), Travemünde, Lübeck, Hamburg (um 14.10 Uhr) überflogen, ist dann nach Berlin zurückgekehrt und um 16.30 Uhr nach einem lOZstündigen ununter, brodjenen Flug im Tempelhofer Flughafen glücklich gelandet. Ueber den Verlauf der Fahrt meldet unser Sonderberichterstatter: 6me Strecke weit flogen wir b i c pommerfche O ff f e e f ü ff e entlang, über Greifswald und Warnemünde. Da aus Berlin besseres Wetter gemeldet wurde, beschloss man, einen Abstecher nach Travemünde, Lübeck und Hamburg zu unternehmen und dann erst nach Berlin weiterzufliegen Bei Warnemünde, wo gerade die Fähre nach Gjedser einen silbernen Streifen durch das in schönstem Blau schimmernde Wasser zog, wurde ein kleiner Ausflug über die Ostsee ausgesührt. Parallel mit der Küste, bald übet Land, bald über wasser, überflogen wir das Seebad Travemünde, wo man, wie auch vorher in Warnemünde, noch
keinerlei Babebetrieb bemerkte, die alte Hansestadt Lübeck und ebenso ihre grössere Schwestersiadt Hamburg, wo uns ein Flugzeug eine Strecke weit begleitete. Auch der letzte Abschnitt des Fluges Hamburg — Berlin verlief ohne jede Störung. Rach 4.30 Uhr trafen wir zum zweiten Male in Berlin ein, diesmal, um im Tempelhofer Hafen zu landen.
Das Flugzeug hat feine ausgezeichnete Brauchbarkeit erwiesen. Vie Führung war hervorragend, die Motoren liefen gleichmässig und ruhig. Das grösste Landflugzeug der Welt hat insgesamt 1500 Kilometer zurückgelegt, also etwa die Strecke Berlin-Moskau. Der Brennstoffverbrauch dürfte etwa 3500 Liter ausgemacht haben. 3m übrigen war die Maschine, als sie gelandet war, noch durchaus in der Lage, mehrere Stunden zu fliegen. 3hr ©efamfge- wicht betrug beim Beginn des Fluges über 20 Tonnen. wenn man dies berücksichtigt, muss es um so mehr in Verwunderung sehen, mit welcher Leichtigkeit das Flugzeug startete und auch wieder landete. Das Flugzeug bleibt voraussichtlich einige Tage in Berlin.
auch nicht zu erhöhen. Der zweite weg ist die Erhöhung der Beiträge zur Sozialversicherung. Auch dagegen habe ich starke Bedenken. 15 v. h. Lohnvorenthaltung allein für die Sozialversicherung, ohne direkte und indirekte Steuern, sind für die Lohn- und Gehaltsempfänger eine Grenze, die nicht mehr weit überschritten werden kann.
Um eine vorübergehende Beitragserhöhung für die Arbeitslosenversicherung dürst«
Dr. H e l e n e Hange, die Vorkämpferin für Gymnasial, und Unioerfitätsbilbung der Frau, deren Tob wir gestern meldeten.
im Jahre 1930 nicht herumzukommen sein. Leider kann ich für die nächsten Jahre eine Senkung der Gesamtausgaben in der Kranken., Unfall» und Invalidenversicherung nicht in Aussicht stellen. Bei der Krankenversicherung halte ich solche für möglich, die Invalidenversicherung dagegen wird in einigen Jahren um eine grössere Beitrags- erhöhung nicht herumkommen. Es wird zu prüfen fein, ob bei der Krankenversicherung soviel gespart werden kann, wie die Invalidenversicherung demnächst an Mehreinnahmen benötigt.
Oie Reformvorschläge der Arbeitslosenversicherung.
Berlin, 14. Mai. Die Reichsanstalt für Slrbeits» Vermittlung und Arbeitslosenversicherung teilt mit: Durch das Gesetz zur Vorbereitung der Finanzreform vom 20. April 1930 ist dem Vorstand der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung, und Arbeitslosenversicherung vom Gesetzgeber der Auftrag erteilt worden, der Reichsregierung Vorschläge zu machen, um den Ausgleich zwischen Ein» nahmen und Ausgaben der Reichsanstalt zu erleichtern. In schwierigen Beratungen vom 8. bis 14. Mai ist der Vorstand zu entsprechen- den Vorschlägen gelangt. Es galt, einen Jahres- f e f) (b e t r a g von 335 Millionen Mark auszugleichen. Dieser Fehlbetrag würde sich nach den Vorschlägen des Vorstandes um eine Summe vermindern, die nach Schätzungen der Verwaltung rund 260 Millionen Mark ausmacht. Es blieben ♦ bann etwa 75 Millionen Mark noch zu decken.
Die grösste Verminderung der Ausgaben soll ein» treten durch die Senkung der Hauptunter» st ü tz u n g für die Angehörigen der fünf oberen Lohnklassen auf die geltenden Sätze der Krisenunterstützung jedoch erfolgt die Senkung nur, soweit die Arbeitslosen kein volles Jahr in Arbeit gestanden haben. Die Familienzuschläge sollen nicht vermindert werden. Diese Regelung für alle Arbeitslosen mit kurzen Anwartschaften schliesst die Sonderregelung des 5aifonarbeiterprn» bl emo in sich. Mit diesem Vorschlag auf Senkung der Leistungen verband der Vorstand den Beschluss, den Beitrag in Notzeiten auf 4 o. H. des Arbeitsentgeltes zu erhöhen.
Die Ausgaben sollen weiter durch B e g r e n~ zung des Unter st ützungsanspruches auf Arbeitslose im Alter zwischen 17 und 65 Jahren vermindert werden-, jedoch solk die untere Altersgrenze nur solange gelten, als in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt der Jugendlichen durch den Geburtenausfall der Kriegsiahre eine Entlastung erfährt. Zur Erleichterung des Aus- gleiches zwischen Stadt und Land erschien die Einbeziehung des ländlichen Gesindes, so weit es nicht auf Iahresverträge beschäftigt wird, in die Arbeitslosenversicherung geboten. Zur Krisenunterstützung hielt der Vorstand die Ueber» nähme des Gemeindefünftels auf das Reich für geboten. Er sprach sich im Hinblick auf die krisenhafte Arbeitsmarktlage für eine Ausdehnung der Krisenunter st ützung aus und wies auf die Zusammenhänge mit der gemeindlichen Wohlfahrtspflicht und die Notwendigkeit ihrer Berücksichtigung beim Finanzausgleich hin. J


