Ausgabe 
14.6.1930
 
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rir. T3Z vnnes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefsen)Samstag, 14. Zunr (950

Wandern und Reisen Bäder und Sommerfrischen.

Der Hunsrück.

Don Jakob Kneip.

Zwischen Rhein, Mosel, Rahe und Saar liegt das Hochland des Hunsrücks. Es hat sich in leuch­tender Umrahmung eine unter den Gebirgsteilen Rheinlands einzigartige Unberührtheit bewahrt: keine Industrie hat das Lund verunziert: nir- gendwo findet der Wanderer Rauch und Lärm von Fabriken: nirgendwo wird ihn aufdringliche Fremdenindustrie stören. Vielmehr haben sich die mächtigen Waldgebiete, in deren Tiefen vor hundert Iahren noch Schinderhannes mit seinen Gesellen Unterschlupf fand, auch heute noch eine grohartige Einsamkeit erhalten: die grünen, saf­tigen Wiesenmulden, die hügeligen Felder, die tiefen Täler mit ihren klaren rauschenden Ge­birgsbächen haben noch ihre ländliche Stille bewahrt, ja der Dauer geht hier noch hinter feinem langsamen Ochsengespann am Pflug wie vor tausend Iahren: in den Tälern drehen sich noch die Räder der Mühle wie in alter, roman­tischer Zeit. In die sauberen Dörfer, die meist in sanften Wiesenmulden eingebettet liegen, ist noch nichts von städtischer Unrast eingedrungen: mit ihren weihen Wänden und blauen Schieferdächern leuchten sie friedlich und sauber über das Hoch­land hin, und selbst die gröberen Orte haben noch ganz das Bild behaglicher alter Landstädt- chen bewahrt. Don den Felsen der Täler und von manchem Hügel des Hochlandes aber schauen noch heute die düsteren Trümmer alter, mächtiger Ritterburgen ins Land, in deren Mauern einst Geschlechter von grobem Namen und trotziger Art über den Hunsrück und gar weiter noch über den Rhein, über Mosel und Nah« hinweg ihre Macht auswirtten. Die Grafen von Spon­heim, Daun, Waldeck, Ehrenburg, Schöneck sind darunter die bekanntesten. Den schönsten und eigenartigsten Schmuck des Hunsrücks aber bilden seine weltausgedehnten Hochwälder und Wild­bestände.

Don Nordosten nach Südwesten steigen aus den Gebirgswellen des Hunsrücks die mächtigen Waldrücken des Soon-, Idar- und Hochwaldes aus, an die sich nach Trier hinab noch der 08- burgwald schliebt. Sie reihen sich so eng an­einander, daß der Wanderer noch heute, ständig von Wäldern umrauscht, von Bingen bis nach Trier hin seinen Weg nehmen kann. Unb es wer-» den sich ihm auf dieser Höhenwanderung Blicke von überraschender Schönheit austun. DomHoch­steinchen im Soonwald schon wird er den eigen­artigen Reiz dieses Hochlandes erkennen. Roch umfassender und wcchselvoller aber wird die Schau, wenn er seinen Weg über den großenteils abgeholzten Rücken des Idarwaldes nimmt. Ein Meer von Wäldern ringsum: und weithin läßt sich das ganze grüne Gewoae von Hunsrückformen in Gebirgen und Tälern überschauen. Malerischer noch ist dann der Dlick von der Wildenburg, die sich in einem Gewirr von Felsen zwischen Idar- imb Hochwalb erhebt.

Den grobartigsten Rundblick aber genieht end- lich ber Wanderer vom Erbeskopf aus. Weit über bic Dcrge ber Pfalz, ja bis zum Odenwald hin reicht sein Dlick. Im Südwesten taucht das Saarland, im Norden die Kette der Eiselberge auf und, in nächster Nähe, um den Derg her, hebt sich ein Dild in mannigfaltigen Formen und Flächen, ilcberall leuchten Dörfer zwischen den Wäldern aus grüner Wiesenfläche, und nach Osten hin kann man hier das ganze ungeheure Woldgebiet von Idarwald, Lühelsoon und Soon­wald überblicken. Abseits von diesen groben Höhenzügen aber findet sich aus dem Hunsrück, nach ber Mosel, Nahe unb Saar hinab eine große Anzahl von kleineren Gebirgswellen, bic eine Fülle von herrlichen Lanbschastsbilbern bie­ten. Reizvoll vor allem finb auch manche Tal- wanberungen. Sie erschließen dem Wanderer eine ganz andere Welt als bie großen Wälber oben, nämlich bie Poesie ber alten Durgen, Müh­len unb wilden Waldbäche.

Die große Querbahn, die in herrlichem Auf­stieg von Boppard über Castellaun, Simmern, Hermeskeil, Kirchberg nach Trier führt (mit einer

Zweigstrecke KreuznachSimmern über Strom­bergRheinböllen), schafft diesen Schönheiten be- guemsten Zugang. Quer durch die einst so un- Z^gänglich tiefen Wälder aber führen heut«, eine Freude für den Rad- und Autofahrer, feste, sehr gepflegte Straßen. Und den Wandrer end­lich, der Stille und Einsamkeit sucht, leiten zahl­reiche Dera- und Waldwege zu den entlegen­sten Schönheiten deS weiten Hochlandes hin.

Wanderfahrten.

Lottar Staufenberg Hachborn Jtauen* berg Warburg (Süd).

Dom Bahnhof Lollar folgen wir der vom DHE. Gießen angelegten roten Punktmartierung. Wir durchschreiten Lollar und kommen auf an­steigender Straße zum Staufenberg (vorn Turm der oberen Burganlage herrlicher Rundblick). Das Zeichen führt uns abwechselnd durch Feld und Wald durch eine landschaftlich reizvolle Gegend nach dem schönen Walddistrikt Maistrauch. Unter­wegs, wenige Schritte vom Weg abseits, liegt das Heidekönigsgrab, ein Gedenkstein mit In­schrift, von zwei Nadelbäumen flankiert. Hier soll der Sage nach dxr letzte heidnische Fürst dieser Gegend seine Ruhestätte gefunden haben. Mitten im Maistrauch treffen wir blaue Punkte, denen wir jetzt nachgehen. Deim Austritt aus dem Wald liegt zu unserer Rechten Hof Fort­bach, während vor uns Hachborn liegt, das wir bald erreichen, um in einem ber guten Gasthäuser Dost zu machen. Don Hachborn leiten uns bie Zeichen vorerst burch freie Gegenb, später am Waldrand aufwärts unb wir genießen unterwegs prächtige Blicke über ben Ebsdorfer Grunb mit mehreren Dörfern nach Amöneburg unb Wittels.

Fiirsorgc für den Loinmerreisevcrkehr.

Für ben bevorstehenbcn Sommerreise­verkehr hat bie Deutsche Reichsbahngcsellschast umfaffenbe Maßnahmen getroffen, um glatte Durchführung bes Personen- unb Gepäckver- kehrs sicherzustellen. Das Personal ist mit ben befonberen Vorschriften zur Abwicklung bes starten Reiseverkehrs während ber Sommer­monate erneut vertraut gemacht. Bei ber Un­terbringung ber Reisenben in ben Zügen ist dem Personal Umsicht unb Hilfeleistung lie­ber besonbers zur Pflicht gemacht worben. Die Zugbegleiter sollen bie Reisenben auf noch freie Plätze aufmerksam machen und dafür sorgen, daß Reisende nicht mehr Plätze belegen, als ihnen zustehen. Ganz besonders hat sich das Personal der allein reisenden Frauen, Mädchen und Kinder, sowie Hilfsbedürftigen und Kran­ken anzunehmen und ihnen beim Ein-, Um- und Aussteigen behilflich zu sein. Zum Schuh des nichlrauchenden Publikums soll das Rauch­verbot in den Nichtraucherabteilen der Züge streng überwacht werden. Um Gänge und Türen nicht mit Gepäck zu versperren, soll darauf ge­achtet werden, daß das Handgepäck nicht den zugelassenen Umfang überschreitet. Die Aufrechterhaltung der Ordnung und Sauber - leit auf den Bahnhöfen und in den Zügen ist dem Personal zur besonderen Pflicht gemacht worden. Die Reichsbahn bittet jedoch das rei­sende Publikum, zur Förderung der Sauberkeit selbst beizutragen und Papier, Obstreste, leere Schachteln usw. nicht in den Wagen unb auf ben Bahnhöfen achtlos fortzuwerfen. Auf ben größeren Bahnhöfen finb befonbere Aus- funft ft eilen eingerichtet ober Auskunfts­beamte gestellt, bie burch eine Qlrmbinbe ober einen Mützenstreifen gekennzeichnet finb unb zu­verlässige Auskunft geben.

Dillenburg,eine Perle desNassauerLandes.

Dillenburg genießt unter den kleineren Städten des Nassauer Landes einen gewissen Vorzug, einmal - wegen seiner zentralen Verkehrslage,

bad). Noch ein kurzes Stück durch Wald, und wir stehen am Fuße des Frauenbergs, den wir in mäßigem Anstieg bei der unteren Gastwirtschaft (pute Verpflegung) erreichen. Sehr lohnend ist bte Besteigung der Burgruine, von derem Ge­mäuer man einen herrlichen Rundblick bat Zum Abstieg wählen wir blaue Striche, die uns auf schönen Pfaden, vorwiegend durch Wald, zu unserem Endziel Marburg-Süd bringen. Wander­zeit 5Vi Stunden.

Hirzenhain Lvuisenlust Ortenberg Finkenloch Nidda.

lieber Stockheim fahren wir mit der Dogels- bergbaßn durch das liebliche Nidderial nach Hirzenhain, steigen von hier in ziemlich kräftigem, Anstieg zur Höhe, die wir in der Nähe des Hosgutes Lvuisenlust erreichen und genießen von oben eine hübsch« Fernsicht nach den Höhen des Vogelsbergs. Weiße Doppelstriche leiten uns jetzt nach rechts zum Wald, wo wir ein großes Stück auf der alten Frankfurter Straße weiter­schreiten. Beim Verlassen des Waldes haben wir wiederum prächtige Blicke in das Niddertal, auf Cißberg und das hochgelegene Eckartsborn. Wir kommen an Hof Rumpelsburg vorüber und steigen hinab in das malerisch gelegene, von seinem Schlosse gekrönte Städtchen Ortenberg, wo wir in einem der guten Gasthäuser rasten. Blaue liegende Kreuze führen uns von hier wieder auf die Höhe über Eckartsborn nach dem anmutig gelegenen gastlichen Forsthaus Finken­loch, vor dem man die Taunusberge in der Ferne erblicken kann. Dem Zeichen nach weiter­gehend erreichen wir, nachdem wir Wallern- yausen passiert und nochmals einen aussichts­reichen Höhenrücken überschritten haben, unser Endziel Nidda. Wanderzeit SVs Stunden.

dann aber auch wegen einer großen Zahl von Behörden, die es in seinen Mauern beherbergt. Dillenburg ist Schnellzugstation der Gisenbahn- Hauptlinie HagenGießenFrankfurt und hat einen großen meßt als 2 Kilometer langen Der- schiebebahnhof. Eine Anzahl von Nebenbahnen, die nach dem Westerwald und den angrenzenden Gebieten der Kreise Biedenkopf, Marburg und Wittgenstein führen, nehmen hier ihren Aus­gang. Als besondere Sehenswürdigkeit innerhalb des Stadtgebietes sind in erster Linie der Wil- Helmsturm mit oranifeßem und Heimatmuseum, in seiner unmittelbaren Näh« die Jugendherberge, die mächtige Burgmauer krönend, und die Wil- helmslinde zu nennen. Die bevorzugte Verkehrs­lage macht die Stadt zum Ausgangspunkt für größere Wanderungen besonders geeignet Als empfehlenswerte Ausflugsziele seien hier vor allem genannt der Heunstein mit altgermanischem Ringwall, das Forsthaus Neuhaus, ein alt- nassauisches Iagdhaus in schöner Waldlage, Oberscheld in dem erzreichen, romantischen Scheldetal. und Herborn, eine interessante alte Stadt mit altertümlichen Häusern und Toren, sowie einem noch gut erhaltenen Schloß. Infolge feiner ozonreichen Luft und der günstigen klima­tischen Verhältnisse ist Dillenburg zum Luftkur­ort wie geschaffen. Dem starken Zuspruch durch Erholungsuchende hat die Stadt mit der Errich­tung des städtischen Kurhauses Rechnung ge­tragen, das unmittelbar am Walde gelegen, als die ideale Stätte der Erholung gelten darf.

1W0 Jahrfeier in Montabaur.

Die lieblich am Westerwald gelegene Stadt Montabaur, nicht weit von Limburg, feiert in den Tagen vom 21., 22. und 23. Iuni ihr lOOOjaßtigeS Bestehen. lieber der Stadt erhebt sich die Montabaurer Hohe. Sehenswert ist die alte kurtrierische Burg mit ihrem impo­santen Bergfried. Der eigenartige Name stammt aus dem Iahre 1221, als Erzbischof Dietrich II. von Trier nach feiner Rückkehr von einer Palä- ftinareife Berg und StadtMons tabor nannte.

wie der Berg der Verklärung Christi in Gali« läa früher hieß. Das Festprogramm sieht am 22. 3uni neben Festgeläutc, Bollcrschießen, Festakt usw. den Abflug von 5000 Brieftauben und di« Ausführung eines Freilichtspicls .Montabaur in Glück und Ehr', Tausend Iahr' und mehr!"

9. Mo zart sc st in rSiirzburg.

Unter der Leitung von Dr. Hermann Z i l ch e r. dem Direktor des Staatskonservatoriums in Würzburg, findet vom 21. bi« 26. Iuni im Resi- denzschloß der schonen Mainstadt da« 9. Mo­za r t s e st statt. Am 21. Iuni ist abend« eine Nachtmusik im Hofgarten, die u. a. die Urauf­führung der Suite .Die Flöte von Sanssouci" von Paul G r a e n e r bringt. Am 22. und 26. Iuni sind Orchesterkonzerte, während der 23. und 25. Iuni der Kammermusik gewidmet werden. Mitwirkende sind u. a. Lubka K 0 lefsa , Wien (Klavier), Prof. Adolf Busch. Basel (Violine), das Zikcher-Trio, das Schiering-Quartett, da« Würzburger Bläfer-Quintett, Chöre und Orche­ster des Würzburger Staatskonservatorium«.

Nordlandfahrtcn.

Auch in diesem Iahre veranstaltet die Ham­burg-Süd wieder einige Nordlandfahrten mit ihren MotorschiffenMonte Olivia" undMonte Sarmiento". Folgender Plan ist vorgesehen: 1. Fjordreise nach den schönsten Fjorden von Südwest-Norwegen vom 5. bi« 13. Iuli. 2. Eine Nordkapreise über die schönsten Fjorde nach dem Nordkap vom 15. bis 30. Iuli. 3. Skandinavien- reife über Vmuiden, Kopenhagen, Göteborg, Oslo nach den schönsten norwegischen Aorden vom 31. Iuli bis 13. August. 4. Ein« Spitzdcrgen- reife vom 9. bis 27. August nach der Wunder- Welt von Spitzbergen über das Nordkap und auf der Hin- und Rückfahrt über besonders schöne norwegische Fjorde. (Näheres in der heutigen Anzeige.)

Tas Reisegepäck im Abteil.

Es wird immer wieder beobachtet, daß Rei­fende gegen die Tarifbestimmungen verstoßen, nach denen jeder Reifend« nur soviel Handgepäck (höch­stens 25 Kilogramm) mit in das Abteil nehmen darf, wie über und unter feinem Sitzplatz unter­gebracht werden kann. Oft wird der den anderen Fahrgästen zustehende Raum im Gepäcknetz be­legt ober in den O-Zugwagen das Handgepäck verbotswidrig in den Seitengängen untergebracht. 2m allgemeinen Interesse bittet die Reichsbahn die Reisenden, nur die zugelassenen Gepäckmen- gen in die Abteile zu nehmen und weist darauf hin, daß unzulässige Mengen nachträglich al« Reisegepäck unter Erhebung eines beträchtlichen Frachtzuschlages abgefertigt werden müssen.

Reiseliteratur.

Als Iubiläumsdruck zum lOOjährigen Be­stehen der Geographischen Verlagsanstalt und Druckerei Ludwig Ravenstein AG. Frankfurt a. M. erschien soeben: Ravensteins Frank­furter Wanderbuch. Der hübsche Leinen- Hand birgt eine Sammlung genußreicher Spazier- Ö durch Frankfurts Innenstadt und Außen- e sowie Wandervorschläge für die loh­nendsten Ausflüge in den Stadtwald und die benachbarten Gebirge: Taunus, Odenwald, Spessart und Vogelsberg. Der stets fesselnde Stil des Bearbeiters Alfred Zundel wird den Wan­derlustigen anregen, neue Pfade einzuschlagen und ihn bei bekannten Wanderstrecken auf manche übersehene Schönheiten und auf viel historisch Belangreiches aufmerksam machen. Dem Werk sind vier Wanderkarten in Vierfarben-Stein- druck beigegeben. Der vordere Vorsatzbogen ent­hält eine Verkehrskarte von Frankfurts näherer Umgebung. Zwölf schöne Bilder laden zum per­sönlichen Besuch ein. Die Wanderungen sind übersichtlich gegliedert und mit Zeitangaben genau beschrieben, so daß zum Verlaufen schon beson­deres Talent gehört. Historisch«, kulturelle und geologische Hinweise beleben die Schilderung. Hotels und Gasthäuser sind aufgeführt. Gin Ver­zeichnis der Pläne, Karten und Führer des be­schriebenen Gebietes, eine Liebersicht der Jugend­herbergen und ein Register ergänzen da« Werk.

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