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Wirtschaft

Banknoten.

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Berlin

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I. G. ffarden-InvuftNe Snnamit Nobel . . . EcbeideanNaU.... @olbfc6mibt .... Sütgertroerte .... Memllgelclllckast. . .

Derteidigung ta i Ienneivein fcx f, toutbe zu Protodll röärfe, von ftfrüflen mstädtrr LHuhvoli^ ,c \m

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6% Rumöniiche oeretnb. Rente von 1009

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der Derla^ teilte der Aorßhnt, klagten Äosfi^ lühlungefag, envkriiehmung.

2 April. Der Zeuo, htvld gab AM. uiger Angeklagter te ibol& fDarmstv-ti Darmstädter Jereit- M Schreckschüsse ab- ^ryen zu vermeiden, t wahren Steinfcckxm lummchr Einzelfeuer >iet, die darauf zurück« :ch dir Lchüffe aut da i am Drin erhalten ein Tefchäft am ÜHrt in der Defchäftsloelt 8t nt der Polizei!", .Nut- isfe bei der HMahtt auf dem Markt wollte

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habe. Als Die Situation bedrohlich wurde, habe er

ländische 8,25 bii 10,50, dänische 8.50 bis 10,50, belgische 8.30 bi- 8,Z0, Schlesier 7,50 biS 7.75, bayerisch« 7,50 biS 7,75, norddeutsche 8 bis 8,25.

Frankfurter Schlachtviehma.kt.

Franks urt <l *2H., 14. April. Auftrieb: 6555 Schweine. SS notierten: Fettschweine über 300 Pfd. Lebendgewicht 64 bis 66, vollfleischige von zirka 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 66 bis 68, von zirka 200 bis 240 Pfd. 67 bis 69, von zirka 160 bis 200 Pfd. 67 biS 69, fleischige von zirka 120 bis 160 Psd. 64 bis 66. Markt­verlauf: Anfang- rege, zum Schluß, stark ab* flauend, Lleberstand.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a.M., 14. April. Am Produkten* markt war das Geschäft heute sehr ruhig. Auch in Anbetracht des jüdischen Feiertages übten die Händler große Zurückhaltung. Das Angebot von Auslandware war gering, doch blieben tne Preise allgemein gut behauptet. Weizen zog eher noch etwas an. dagegen war Roggen ge­ringerer Qualität leicht gedrückt. Die Preis« verstehen sich für Getreide pro Tonne, für di« übrigen Waren pro Doppelzentner. ES wurden notiert: Weizen (Hessen und Provinz Hcssen* Rassau) Hektolitcrgewicht 76 Kilogramm 287,50 Mark, Roggen (Hessen, Provinz Hessen-Rassau und Llntersranken) Hektolitergewicht von 70 Kilo­gramm 185 bis 190. Weizenmehl, süddeutsche- Epezial 0, 41,75 bis 42,50, Roggenmehl 27,25 bis 28,50, Weizenkleie 9,25 bis 9,50, Roggenkleie 10 biS 10,25, Erbsen, je nach Qualität für Speise­zwecke, 36 bis 85. Linsen, je nach Qualität! für Epeisezwecke, 38 bis 80. Heu, süddeutsches, gut. gesund, trocken, 8,75, Weizen- und Roggen­stroh. drahtgeprcßt, 5 bis 5,25, Weizen- und Roggenstroh, gebündelt, 5 bis 5.25. Treber, ge­trocknet, 12,75 bis 13 Mk. Tendenz: ruhig.

Vamdurg.ÄmerUa "Batet . - Hamburg-SOdom. Dampfschifi Hvnla Tamofidilff .

'J?oibbeuti<6ei Lloyd . . . . allgemeine 2euticbe6reMtanfL ©armer Bankverein Berliner Handelsgesellschaft Sommert- und Brioat-Bank Tarmftäbter und 9?ationalbant leurirfre Bank und

£tsconto-0e|eUid;aft,. . Dresdner Bank......

Reichsbank ......

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Unternehmungen

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Deutsche ErdSI . . Wiener Steinkohle . Gelsenkirchener .. Harvener .. Hoe'ch ©fee. ...... öne Bergbau ...... Rlötfnerroerle ......

Köln-Reuessen ... Mannesrnann-Röbren ... Pianefelber Bergbau .... Lberickles. Cifenbebarf . Cberlcblej. Sokswerle . . Pbdnir Bergbau . . ' Rbeinijche Brmmkohlen . Kbelnßahl .......

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Müller von seinem erhöhten Standpunkt herunter- gcholt. Als der Verteidiger Steinschneider (Frankfurt) PolizeHirektor Klapproth fragt, ob er Oskar Müller allein heruntergeholt habe, fühlt sich Klapproth verletzt und ruft:Muten Sie mir

.vranffun a. 2JI. | Berlin

Letzte Nachrichten.

Oie heutigen Abstimmungen im Reichstage.

Die ersten Entscheidungen.

Berlin, 14. April. (VDZ. Funkfpruch.) Zum Gesetz über Zolländerungen, das die 2Hi- ner alölzölle und das Agrarprogramm enthält, werden zunächst verschiedene sozialdemokra­tische und kommunistische Abänderungs- anträgeabgelehnt. Die Mineralölzölle und die ersten Artikel des Agrarprogramms werden in ein­facher Abstimmung gegen die Stimmen der Sozial­demokraten und Kommunisten, der Nationalsozia­listen und bei einigen Artikeln gegen einen Teil der Deutschnationalen angenommen, darunter auch die sog. 3 u n c (l m - Bestimmung, wonach die Agrarvorlage nur in Kraft treten kann, wenn auch sämtliche Deckungsoorlagen angenommen sind. Dieser Abstimmung, die auch im Reichstage von den Ab­geordneten kaum beachtet wurde, kam keine ent­scheidende Bedeutung zu. Die Entscheidung liegt erst indernamentlichen Schlußabstimmung.

(Das Ergebnis der namentlichen Schlußabstim- mung lag bis Redaktionsschluß noch nicht vor. D. Red.)

Sdtultbeti Pasenhvser . . Cftwerte........

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Bernberg........

Zellstoff Daldbos .... Zellstoff Aschaffenburg . . Charlottenburger Waller . Dessauer GaS......

Daimler Motoren . Teutickte Linoleum . . Maschinenbau 9L-®. . 9?at automobil . Crenfteln & Koppel Leonbarb Tietz . . SvenSka . . .

frankfurter Mafchme» . .

Paddelbootunglück auf dem Main.

Ein Polizeiwachtmeisker ertrunken. Sein Gefährt« gerettet.

WSR. Frankfurt a. M., 12. April. Heut« nachmittag gegen 16 Llhr kenterte auf dem Main in der Rähe des BootshausesFriede^ ein mit zwei jungen Polizisten besetztes Paddelboot. Die beiden Insassen fielen inS Wasser. Während es dem einen gelang, daS Llfer schwimmend zu erreichen, um Hilfe herbei- zuholen, hielt sich der andere, der 28 Jahre alte Polizeiwachtmeistcr Rolf Llhlenhaut. am Doot fest. Er erlitt jedoch nach kurzer Zeit einen Herzschlag und versank in den Fluten. Seine Leiche konnte nach kurzer Zeit gerettet wer­den: Wiederbelebungsversuche waren jedoch er­folglos. Wie wir dazu noch erfahren, handelt es sich bei dem auf so tragische Weise umS Leben gekommenen Polizeiwachtmeister um den einzigen Sohn des Regierungsrats LI h l e n - haut. Der junge Mann wollte die Polizei­offizierslaufbahn einschlagen. Er stand kurz vor seiner Desörderung zum Oberwachtmeister.

zusammengebracht habe. Die Anordnung zum Ein­schreiten auf dem Marktplatz habe Hauptmann Iennewein selbständig gegeben. Eine Möglich- feit, den Marktplatz abzusperren, sei damals nicht mehr vorhanden gewesen Der Zeuge will in der Nahe des Marktes beim Einsetzen der Darmstädter Schutzpolizei viele Schüße gehört haben, hält es aber auch für möglich daß es Schreckschüße waren. Er erklärte ferner, daß er die zum Widerstund auf­reizenden Rufe des Abg. Müller selbst gehört

ratSwahIen wurde zum Geschäftsgang auSge- führt, daß die weitere Entwickelung im lau­fenden Jahre nicht unbefriedigend fei. Ins­besondere sei im Effektengeschäft durch die De- festigung des Marktes der festverzinslüchen Werte eine erfreuliche Besserung zu verzeichnen. Lln- befriedigend sei dagegen die Lage am Aktien­märkte. Man könne nur hoffen, daß durch eine allgemeine innere Konsolidierung das Der- trauen des Kapitalisten zu diesem Markte wie­der gefestigt werde.

e Philipp Holzmann A.-G., Frank­furt o. M. Dividendenerhöhung. Die in der Aufsichtsrotssitzung vorgclegte Bilanz für das Geschäftsjahr 1929 weist nach 1 645 733 (i. 33. 1410 813) Mark Abschreibungen einen Reingewinn von 1 907 630 (1 679 668) Mark aus. Der auf den 5. Mai einzuberufenden Generalversammlung soll vorgeschlagen werden, auf die dividendenberechtigten Stammaktien 8 (i. D. 7) v. H. Dividende zu ver­teilen, wahrend die Vorzugsaktien entsprechend den Satzungen 6 o. H. Dividende erhalten. Das laufende Geschäftsjahr hat sich bis jetzt auf Grund alter Auf­träge befriedigend entwickelt.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 14. April. Tendenz freundlich. 3m Bormittagsverkehr war zu Be­ginn der neuen Woche wieder eine stärkere Lustlosigkeit zu bemerken. Die unklare inner­politische Lage blieb jedoch vorläufig ganz ohne Einfluß. Der offizielle Anfang des Marktes brachte aber eine wesentliche Aenderung der Situation, und die Tendenz wurde ausge­sprochen freundlich. Die Abstimmungen im Reichstage am Samstag, die für die neue Re­gierung günstig entschieden, fanden erst heute mehr Beachtung. Mit Ausnahme des weiter vor­teilhaften Geldmarktes waren Anregungen von wirtschaftlicher Bedeutung nicht vorhanden, so daß das Geschäft noch ziemlich klein war. Später trafen jedoch von Auslandseite einige Aufträge ein, so daß in Spezial­aktien eine recht lebhafte Umsatz- tätig k e i t zustande kam. 3m Vordergründe des 3nteresses standen Aku, die 3 Proz. fester eröff­neten. 3m allgemeinen ergaben sich sonst gegen­über den Schlußkursen vom Samstag Gewinne bis zu 1,5 Proz. Etwas mehr Rachfrage bei stär­kerem Geschäft bestand für deutsche Linoleum plus 3 Prozent, und im Einklang mit der festen Veranlagung der Akuaktien machte sich auch für Bemberg plus 2,5 Proz. 3nteresse bemerkbar. Am Elektromarkt gewannen AEG., Schuckert, Siemens und Gesfürel bis zu 1,5 Proz., während Licht & Kraft eher angeboten waren und 1 Prozent einbüßten. Am Chemiemarkt war die Umsatztätigkeit ziemlich gering, nur in Farben kam zu Beginn eine Rotiz bei etwas höherem Kurs zustande. Auch Montanwerte standen wei­ter im Hintergründe. Rur für Mannesmann be­stand mit plus 1 Prozent etwas 3nteresse. Rach Berücksichtigung des Dividendeabschlages bei der Dresdener Dank war dieses Papier gut behaup­tet. Reichsbankanteile lagen leicht gedrückt. Com­merzbank konnten geringfügig anziehen. Zellstoff- werte lagen bis zu 1 Prozent fester. Dauunter- nehmungen leicht gebessert. Etwas mehr gefragt wurden wieder Schiffahrtswerte, Hapag gewan­nen 0,5 und Norddeutscher Lloyd 1 Prozent. Am Rentenmarkt traten deutsche Anleihen bei an­ziehendem Kurs mehr hervor. 3m Verlaufe er­gaben sich bei vereinzelten Spezialaktien erneut Vefferungen biS zu 1 Prozent. Aku standen wei­ter im Vordergründe und gewannen nochmals 2 Prozent. Auch für Elektrowerte machte sich mehr Rachsrage bemerkbar. Die Tendenz blieb freundlich und man rechnet mit einer glatten Er­ledigung der noch zu behandelnden Punkte im Reichstag. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 4 Prozent etwas angespannter. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1899 gegen Pfund 20,3813, London gegen Kabel 4,8640, gegen Paris 124,20, gegen Mailand 92,80, gegenMadrid 39,05, gegen Schweiz 25,1950, gegen Holland 12,1050.

Frankfurter Eiermarkt.

Marktlage: Gegen Ende der vorigen Woche steigerte sich der Deöarf in Anbetracht der be­vorstehenden Osterseiertage wieder stärker, und die Umsatztätigkeit war recht lebhaft. Auch rech­net man bei dem jetzt günstigen Preisstand mit einem lebhafteren Geschäft auch nach den Öfter» feiertagen. Für deutsche Frischeier bestand ver­mehrte Rachfrage. (Auslandeier unverzollt ab Grenzstation, 3nlandeier ab Station.) Preise in Pfennig per Stück: 3tatiener 8,25 bis 9, Vul­garen 6,50 bis 6,75, 3ugoslawen 6,75 bis 6,80, Rumänen 6.50 bis 6,75, russische 6,50 bis 7, polnische 6 bis 6,25, Chinesen 5 bis 5,50, hol-

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Hauptmann 3ennctoein durchsagen Tieft: Vorsichtig fein! Weitersagen! Oben wird ge­schossen!" Der Zeuge bestätigte den zweiten An­griff, den Hauptmann 3ennewein schilderte.

Zeuge S ch w ö b e l erklärte, er habe am 14. 3a- nuar beim Eintreffen der Darmstädter Polizei keine Schüsse vernommen. Auf dem Markt fei nicht mit Steinen geworfen worden.

Es folgte die Vernehmung des Polizeidirektors Klapproth. Dieser gab zunächst einen Ueberblid über die Ereignisse. Er erklärte, daß durch sein Verbot alle Äundgebunaen unter freiem Himmel verboten gewesen seien. Das sei auch den Führern bekannt gewesen, denn die kommunistische Presse habe noch triumphierend festgestellt, daß man trotz des Verbots 34000 Menschen auf dem Marktplatz

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Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 o. H., Lombardzinsfuß 6 v. H.

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114.5

ten Verfassung des deutschen Geldmarktes, die der Konjunkturlage durchaus entspricht, nichts ändern können. Am Tagesgeldmarkt ist ein T i e f st a n d der Sähe eingetreten, ohne das Geschäft zu beleben, und auch am Markt für Monatsgeld kommen trotz Entgegenkommens in den Zinsfähen nur wenig Abschlüsse zustande. Am Privat- diskontmarkt wurde zweimal eine Herab­setzung der Rotierungen vorgenommen, die sich jetzt für beide Sichten auf 4V8 Prozent stellen, das Angebot hat aber trotzdem nicht zugenommen. Auch die Entwicklung des deutschen Geldmarktes würde durchaus eine Diskontermäßigung zulassen, jedoch muß die Reichsbank, wie gesagt, die internationale Entwicklung abwarten, ehe sie diesen Schritt tut.

Großhandelsindex. Die auf den Stich­tag des 9. April berechnete Großhandelsindex­ziffer des Statistischen Reichsamtes hat sich mit 126,9 gegenüber der Vorwoche (126,6) um 0,2 Prozent erhöht. Von den Hauptgruppen ist die 3ndexziffer für Agrarstoffe um 1,0 Prozent auf 112,2 (111,1) gestiegen. Die 3ndexziffer für indu­strielle Rohstoffe und Halbwaren ist mit 125,4 (125,6) und diejenige für industrielle Fertig­waren mit 152,0 (152,1) leicht zurückgegangen.

* Darmstädter und Dationalbank. Die G.-V. genehmigte den Abschluß mit wieder 12 Prozent Dividende und wählte Direktor D ö - g e r (Hapag), Direktor G l ä s s e l (Rordd. Lloyd), Dr. Ewald Hecker (Zlseder Hütte) und Dr. Emst Tengelmann (Gelsenkirchener Dergwerks AG.) neu in den Afsichtsrat. Wie Dr. 3acob Gold­schmidt mitteilte, sind zu den Ausführungen des Geschäftsberichtes, die sich gegen übertriebe­nen Pessimismus in Deutschland wenden, aus allen Teilen des Reiches zustimmende Erklärun­gen eingegangen, woraus tne Folgerung zu ziehen sei, daß der Dericht nur einen Gedanken aus­gesprochen hätte, den jeder verantwortliche Mann in Deutschland unterschreiben müsse. Das 3ahr 1930 habe sich für die Danken in Anbetracht der starken Entlastung am Geld- und Kapitalmarkt und der Desserung der Anlageverhältnisse am Renten- und Effektenmarkt günstig angelassen. Die bisherige Entwicklung des Geschäftes, auch des Effekten- und Dörsengeschäftes, könne als gut bezeichnet werden.

* Dresdner Bank. 3n der G.-V. der Dresdner Bank DresdenBerlin wurde auf die Anfrage eines Aktionärs zur Steigerung der per­sonellen Ausgaben mitgeteilt, daß die Bank im letzten Geschäftsjahr ein weiteres halbes Mo­natsgehalt gezahlt habe. Außerdem habe man beim Abbau Abfindungen zahlen müssen. Durch die geltenden Tarifverträge trete alljährlich eine Erhöhung der personellen Ausgaben durch Auf­rücken der Beamten in höhere Altersgruppen ein. Sodann wurde die Bilanz einstimmig ge­nehmigt und die Dividende auf wieder 10 Pro­zent festgesetzt. Rach Vornahme der Aufsichts-

das nicht zu? Als ich im Krieg war, haben Sie den Hosenboden noch von hinten zugemacht!" Der Ver­teidiger verläßt darauf entrüstet den Sitzungssaal und kehrt erst wieder zurück, als der Zeuge eine Ordnungsstrafe von 15 Mark erhalten hat.

Der unvereidigt bleibende 18jährige Drogerie» lehrling Schönewald ist objektiv der Teilnahme verdächtig. Er macht einen sehr schlechten Eindruck und gab an, daß er den ihm persönlich bekannten Polizeidirektor gefragt habe, ob er ihm behilflich sein könne. Der Zeuge gab weiter an, gesehen zu haben, wie der Zeuge Rossi bei Tietz eine Scheibe ein» geschlagen habe. Für seine Angaben habe er von der Polizei keine Belohnung verlangt, noch er­halten.

Es wurden dann noch verschiedene Polizeibeamte vernommen, die ihre Wahrnehmungen bezüglich der einzelnen Angeklagten Wiedergaben. Die Verteidi­gung unterstellte, daß von den Zeugen falsche Aus­sagen gemacht würden, was einen energischen Pro­test der Staatsanwaltschaft auslöste.

Am Montag geht die Zeugenvernehmung weiter. Es sind noch einige Zeugen der Verteidigung ge­laden worden.

<£.ne Beleidigungsklage.

Wie wir hören, hat Polizeihauptmann Ienne- wein gegen Rechtsanwalt Steinschneider (Frankfurt) Beleidigungsklage eingereicht, weil er von diesem förmlich des Meineids bezichtigt worden ist.

Wendepunkt

Der internationalen Zinsbaiffe?

Der Ausweis der Reichsbank für die e r st e A p r i l w 0 ch e hat entsprechend der raschen llcbertoinbung des Quartalstermins am offenen Geldmarkt eine relativ große Entlastung ge­zeigt. Fast 25 Prozent der ültünoansprüche sind bereits abgedeckt worden, was in erster Linie auf die kurzfristige Finanzierung der lUtimo- ansprüche Aurüdjufüfjren ist. Am auffälligsten war der starke Goldzufluß in Höhe von 48,5 Millionen Mark, der beweist, daß die letzte Diskontsenkung der Reichsbank, währungs­politisch gesehen, nicht den gewünschten Erfolg gehabt hat.

3nsolge der dauernden Goldzuflüsse ist die Frage einer neuen Diskontsenkung auch weiter­hin akut, aber die Reichsbank glaubt, eine ab­wartende Haltung in dieser Frage einnehmen zu müssen, und zwar mit Rücksicht auf die Vorgänge im Ausland. Es scheint nämlich so, als ob der internationale Zinsabbau seinen Kul­minationspunkt erreicht hat, und diese Tatsache hängt nicht zuletzt mit den Versteifungserschei­nungen des Reuyorker Geldmarktes zusammen. ES ist bereits darauf hingewiesen worden, daß die amerikanischen Bundesreservebehörden aus Furcht vor dem Wiederaufleben der Börsen­spekulation zu dem Wittel der künstlichen Ver­steifung des Geldmarktes greifen würden, um von vornherein eine mit der gegenwärtigen ame­rikanischen Konjunkturlage in Widerspruch ste­hende Dörsenhausse und spekulative Machen­schaften zu verhindern.

Zwar ist bisher zu diesem Mittel noch nicht gegriffen worden, aber immerhin sind bereits ge­wisse Versteifungserscheinungen am Reuyorker Geldmarkt festzustellen, die natürlich auf den internationalen Zinsabbau nicht ohne Wirkung bleiben konnten. Es wäre aber zur Zeit verfehlt, wenn man daraus die Folgerung ziehen wollte, daß nun etwa mit einem Wieder­anziehen der internationalen Geldsahe zu rech­nen ist.

Dinklar ist auch die Haltung der Bank von Frankreich, bei deren Geld- und Diskont­politik augenblicklich der Schlüssel zu der Ent­wicklung des internationalen Geldmarktes liegt. Alles in allem scheint es so, als ob sich am internationalen Geldmarkt bereits jetzt die kom­mende Teilemission derReparations- a n l e i h e bemerkbar macht, und wenn die Reichs­bank in Anbetracht dieser zur Zeit labilen inter­nationalen Diskontpolitik eine abwartende Hal­tung einnimmt, so ist dies verständlich, allerdings weiß man nicht, wie lange sie den Goldzustrom auszuhalten vermag.

Am d e u t s ch e n G e l d m a r k t hat die Flüssig- feit weiter angehalten, die geschilderten inter­nationalen Vorgänge haben bisher an der leich-

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Englische Noten ......

20.34

20,42

Französische Noten

16.385

16,445

Holländische Noten .....

167.76

168,44

(italienische Noten......

22.06

22,14

Norwegische Noten......

111,78

112,22

Deutsch-Teste rr,4100 Kronen

58,82

59.06

Rumänische Noten......

2,47

2.49

Schwedische Noten......

112,26

112.70

Schweizer Noten.......

81,10

81.42

52,49

52.71

Tschechoslowakische Noten . .

12,37

12.43

Ungarische Noten

72,95

73 25

110

11M

109,5

109

12. April

14- April

134

Amtliche Notierung

Amtliche

Dotierung

91,5

1

92

_

Selb

»riet

(Selb

»rief

ÄMit- Rott.

168,12

168,46

168,14

168,48

Buen-Airei

1.641

1,645

1.637

1.641

299,5

300

Brss.-Antw-

58.435

58,555

58,44

58,56

251,5

253,5

Cdristiania -

112.08

112,30

112,07

112,29

118

120,75

117.13

119.75

.QoDtnbagen

112,16

112,38

112,10

112.32

150

152,5

148

Stockbolm -

112,51

112,74

112,55

112,77

193

190,5

192

HelsingiorS.

10,54

10,56

10,539

10,559

153

153

154.5

Italien. . .

21.95

21,99

21.94

21.98

106,25

106

London. . .

20.364

20.404

20,358

20,398

172.5

173,25

Neovork . .

4,1865

4.1945

4.1855

4.1935

41,5

41,25

41,75

TariS....

16.395

16,435

16.385

16,425

252,5

255,5

250.25

255.25

Schwei; ..

81,13

81,29

81,135

81,295

49,5

49.5

Svai-.ien.

52,52

52,62

52,23

52.35

18.75

Japan - - .

2,068

2,072

2,070

2,074

151

79

155

155

Rio de Jan- Wien in D-

0.491

0,493

0.492

0.494

361

361

362.5

Ceft adgest

58,975

59,095

58.985

59.105

Prag ....

12.404

12,424

12.40

12.42

34,5

35.25

Helirad . .

7,405

7,419

7,407

7.421

41

40,5

Dudavrft. .

73,12

73,26

73,13

73.27

Buliarieu .

3,034

3,040

3,034

3.040

37

39

Lissabon .

18.78

18,82

18,78

18.82

106

Tanüg. . .

81,40

81.56

81,37

81.53

97.75

flonft nkio.

1,784

1,788

1,785

1.789

13?

132

132

Ntden. . .

5,45

5,46

5,425

5.455

103

Canada

4,183

4,191

4,183

4.191

218

-

218

Uru uav. .

3,916

3,924

3,916

3.924

160

159,75

Cairo ...

20,88

20,92

20,875

20.915