Rr. 292 Sechstes Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesfen)
Samstag, p. Dezember 1939
Wirtschaft.
Schwere Verluste
bei der Wetzlarer Dolksbant.
WSN. W c h l a r, 12. Dez. Eine aufcerorbcnt- liche Generotoersammlung der Wetzlarer 23 o l f s b a n f beschäftigte sich mit den Vorgängen, die zu schweren Verlusten der Bank und zur Entlassung zweier Vorstandsmitglieder geführt haben Die von 76 Mitgliedern besuchte Generalversammlung beschloß, für die Derluste in Höhe von 183 OOO Mark die Mitglieder des Vorstandes und Aufsichtsrotes regreßpflichtig zu machen und gegen sie Klage anzvstrengen. Die Klage soll sofort erhoben werden.
Wochenbericht
vom frankfurter Schlachtviebmarkt.
Troy der meist stark erhöhten Austriebe blieben die Preise meist gut behauptet, konnten sich sogar teilweise weiter befestigen. So lagen Kälber gegen die Dorwoche 4 bis 6 Mark fester. Da mit den herannahenden Weihnachtsfeiertagen der Derbrauch an Kalbfleisch immer etwas stärker ist als gewöhnlich, schritten die Metzger zu verstärkten Käufen. Die Händler hatten allerdings ihre Preise schon erheblich erhöht. Das Geschäft war jedoch nicht so umfangreich, und nach mittelmäßigem Handel wurde der Markt geräumt. Auf dem Rindermarkt war der Austrieb nicht so groß. Der Handel bewegte sich trotzdem in sehr ruhigen Dahnen, doch wurde der Markt nahezu ausverkauft. Die Preise blieben meist unverändert, nur Dullen gaben geringfügig nach. Auf dem E ch a f m a r k t hat sich der Auftrieb in dieser Woche beträchtlich erhöht. Das Geschäft war trotzdem ziemlich lebhaft: die Preise blieben allerdings gegen die Dorwoche unverändert, und werden auch in der nächsten Zeit keine größeren Veränderungen bringen. Der Schweine markt hatte in dieser Woche wohl eine der stärksten Zufuhren in dem ganzen Jahre zu verzeichnen. Namentlich aus Litauen wurden wieder erhebliche Mengen eingeführt. Die Preise lagen daher auch etwas niedriger, doch war gegen Ende der Woche wieder eine Befestigung festzustellen. Gegen die letzte Notiz ergab sich jedoch ein Derlust von 2 Mark.
Der Gesamtauftrieb bestand aus 1435 Bindern, darunter befanden sich 255 Ochsen, 124 Dullen, 503 Kühe und 418 Färsen, ferner aus 1375 Kälbern, 509 Schafen und 6530 Schweinen. Verglichen mit dem Auftrieb der vergangenen Woche waren 108 Rinder weniger am Markt dagegen sind 209 Kälber, 133 Schafe und 530 Schweine dem Markt mehr zugeführt worden.
Bezahlt wurden pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 53—56, a2) 48—52, bl) 42—47. Dullen a) 50-53, b) 45- 49. Kühe a) 42 bis 45, b) 35-41, c) 30-34, d) 25-29. Färsen a) 53 b-s 55, b) 48-52, c) 42—47. Kälber b) 71 bis 75. c) 66—70, d) 61—65, Schafe al) 45—48. b) 38 b's 44, c) 30—37. Schweine b) 59—61, c) 60—62, d) 60—62, e) 58-60.
Wochenbericht
vom Frankfurter Effektenmarkt.
Das weitere, wenn auch langsame Abbröckeln der Aktienkurse an der Fran fur.cr Börse in dieser Woche hat es weitesten Kreisen deutlich gemacht, daß nicht der innere Wert der Unternehmungen, sondern der Mangel an Vertrauen, sowohl des Inlands als des Auslands, in Verbindung mit der Weltkrisis für das gegenwärtige Kursniv^au verantwortlich zu machen sind. Selbst Standardwerte der deutschen Börsen muß en zum Teil unter die Parigrcnze heruntergrhen. Der Kursstand der amtlich notierten Aktien stellt den ticlsten, jemals seit Jahren erreichten Stand des deutschen Aktiennivcaus dar.
Unter dem Einfluß der ungeklärten inncrpoliti- schm Situation verhielt sich die Spekulation weiter sehr reserviert. Man wollte zunächst die Abstimmungen im Reichstage über die Notverordnungen a^war en. Allgemein nahm man in Ba"kkreisen an, daß bei ruhigem Verlauf der politischen Beratungen und bei reibungsloser Ingangsetzung des Sanierungs- und Finanzvro- gramms nicht nur eine Beruhigung der Börsen, sondern höchstwahrscheinlich sogar eine Stärkung der Tendenz zu erwarten sei. Man führte dieses •Urteil darauf zurück, daß unter den genannten
Voraussetzungen namentlich daS amerikanische Publikum mit erheblichen Rückkäufen an Markt erscheinen würde, und schloß das aus den Umständen, unter denen die Verkäufe erfolgt sind. Trotz des RetzierungSlieges trat aber fast gerade das Gegenteil ein. In olge des Sturzes des Kabinetts Tardieu in Frankreich, in dessen Zusammenhang man mit Rückschläaen auf die übrigen Auslandbörsen rechnete, nahm die Spekulation weitere Abgaben vor, so daß erneute Kursverluste zu verzeichnen waren. Auhnedem verstimmten die Reden Dr. Schachts und Dingel- d e h s und ein sehr ungünstiger Bericht des Instituts für Konjunkturforschung, der von einem Konjunkturrückschlag von kaum jemals erlebter Schwere sprach, sehr stark. Da auch von AuSland- seite, namentlich von Amerika, erneute Verkäufe erfolgten, setzte sich der Kursabbau weiter beträchtlich fort. Die Baissepartei nutzte diese Situation erneut aus, und die Kreise, die immer noch Hoffnung auf eine kommende Erholung gesetzt hatten, mußten zusehen, wie die pessimistisch eingestellte Baissespekulation Gewinne e zi ltc, während der Käufer immer neue Abstriche von feinem Vermögen machen mußte. Da auch an den darauffolgenden Tagen weitere ungünstige Symptome vorherrschend waren, so vor allem die immer noch ungeklärte innerpolitische Lage, Straßenunruhen in fast allen Teilen des Landes, die anhaltende schwache Veranlagung der Reuyorker Börse in Verbindung mit Schwierigkeiten von angesehenen Danksirmen in USA., das weitere Ansteigen der Arbeitslo'enzifse.n und schwierige Lohnv rhand- lungen usw., schritt auch die übrige Börse eher zu Abgaben.
Bei einem Vergleich mit den Kursen der Vorwoche stellten sich bei Kaliwerten wieder die größten Verluste ein, nämlich von 10 bis zu 16 Proz. Elektro- und Montan-Aktien gaben von 6 bis zu 11 Prvz. nach. Werte wie AGG. und Waldhof sanken bis zu 2 Proz. unter Pari. I.-D.-Farben lagen mit 3 Proz. relativ wenig gedrückt. Bon internationalen Aktien gaben Chade auf die Dese- tenschwäche hin 8 Mark und Svenska 7 Marl her. Anlechen und Psandbriefe blieben gut behauptet. 2lm Geldmarkt lag Tagesgeld ziemlich leicht.
Wochenbericht
vom Frankfurter produktenmarkt.
Die Auslandgetreibemärkte verliefen im allgemeinen ruhig. Die Stühungsmaßnahmen der Regierung waren auf die Preisgestaltung nicht von großem Einfluß. Durch den neuerlich festgesetzten Vermahlungszwang von Inlandweizen für Dezember und Januar, ergibt sich mit der Zeit eine erhebliche Abnahme der Weizenbestände, während die Doggenvvrräte trotz der Notverordnung immer noch beträchtlich bleiben werden.
Arn Frankfurter Getreidemarkt hat wieder große Zurückhaltung Platz gegriffen. DieHänd- ler zeigten keine älnternehmungslust und legten schon teilweise Feiertagsstimmung an den Tag. Das Geschäft bewegte sich in den denkbar engsten Grenzen. Im allgemeinen traten größere Preisveränderungen nicht ein.
We izen war weiterhin vollkommen vernachlässigt, da die Mühlen bei dem schleppenden Mehlgeschäst und unlsefriedigenden Mehlabsatz im Einkauf sehr zurückhaltend sind. Einige Mühlen haben ihren Betrieb eingeschränkt, sogar teilweise für einige Zeit stillgelegt. Der Preis konnte sich jedoch unter dem Einfluß des Der- mahlungszwanges auf Vorwochenniveau halten.
Am Roggenmarkt hat sich nach dem lebhaften Ge'chäft in der vorigen Woche eine Reaktion bemerkbar gemacht, so daß der Preis um 2,50 Mark per Tonne niedriger als in der letzten Woche liegt, was man vielfach damit erklärt, daß die Nachfrage nach Roggenmehl aus dem Konsum heraus nicht den ursprünglich ge- heglen Erwartungen entsprochen habe, und die Mühlen daher mit weiteren Eindeckungen zurückhaltender geworden sind.
Am Hafermarkt war die Stimmung wieder ruhig, doch konnten sich die Preise gut behaupten. Braugerste war weiterhin besser gefragt, da die kalte Witterung auf die Malz- kawptagne lebhafter einw'.rkte. Die Preise konnten weiter anziehen, gegen die Vorwoche ergab sich ein erneuter Gewinn von 7.50 Mark per Tonne.
Das Geschäft am M e h l m a r k t ist weiter
sehr schleppend. Die Mühlen haben im Vergleich zu früheren Jahren sehr kleines Geschäft. Wäh- rend in den Vorjahren der Abruf von Weizenmehl um die Weihnachtszeit herum immer rege war, läßt der Abruf in die'em Jahre sehr zu wünschen übrig. Auch eine Ermäßigung der Preise sühne zu keiner Besserung des Geschäftes. Rog- genmehl lag im Einklang mit der Abschwächung des Produktes ebenfalls etwas niedriger, wobei das Geschäft erheblich zurückgegangen ist.
Die Woche schloß zu folgenden Notierungen m Marl (für Getreide je Tonne, für die übrigen Waren je 100 Kilogramm): We.zen 264 bis 265, Roggen 171 50 bis 172,50, Sommergerste für Brauzwccke 212,50 bis 220, Hafer, inländischer 155 bis 160. Weizenmehl, süddeutsches 40.50 bis 41,75, dto. niederr.)einilches 40,25 bis 41,50, Roggenmehl 26,25 bis 27,25, Weizenkleie 9 50 bis 9.75. Roggenkleie 8,90 bis 9,00, Kartoffeln per Zentner 1,90 bis 2.10 Mark.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M.. 13. Dez. Tendenz schwach. — Nachdem die gestrige Abendbörse eher etwas freundlicher war, lag der letzte Vormittagsverkehr in dieser Woche wieder geschäftslos und abwartend. Durch die Neichstagsvertagung ist allerdings eine gewisse Entspannuna der innerpolitischen Lage zu erwarten, doch war die Spekulation sehr pessi- mistisch und bekundete stärkste Zurückhaltung. Die Schwierigkeiten eines Pariser Finanziers, der in deutschen Elektrowerten stark engagiert sein soll, löste 3u Beginn des offiziellen Marktes wieder größere Abgabenneigung der Kulisse aus, zumal auch die gestrigen Auslandbörsen erneut schwacher tendierten. 3m allgemeinen hielten sich die Umsätze weiterhin in sehr engen Grenzen, da Anregungen und Auf- träge nicht Vorlagen. Auch die weiter schwache Hal- tung der spanischen Valuta übte durch den dadurch begründeten starken Kursverlust der Chade-Aktien einen gewissen Druck auf die Gesamtbörse aus. Die Rückgänge betrugen im allgemeinen 1 bis 2 v. S). Stärker verstimmt lagen auf französische Abgaben Elektrowerte, von denen AEG. und Schuckert je 1,5, Gesfürel 2 und Licht und Kraft 4 v. H. ein- büßten. Siemens lagen relativ knapp gehalten. Chade-Aktien verloren 10 Mark. Am Chemiemarkt gaben IG.-Farben 1,90 v. H. nach. Salzdetfurth minus 4 v.H. Der Montanmarkt lag fast leblos. Bankwerte blieben meist behauptet. Süddeutsche Zucker konnten sich nach den Rückgängen der letzten Tage um etwa 1 o. H. bessern. Die übrigen Märkte waren stark vernachlässigt, und Umsätze kamen nur sehr spärlich zustande. Am Anleihemarkt lagen Oesterreich lsche Schatzanleihe weiter gebessert und gewannen weitere 2,75 v.H. Deutsche Anleihen blieben gehalten. Auch nach den ersten Kursen hielt die Abwärtsbewegung an, so daß sich die Kurse erneut ab- schwächten. Später kamen noch Schweizer Abgaben an den Markt, von denen besonders Gesfürel betroffen wurden: der Kurs sank unter pari. Farben blieben auf dem ermäßigten Niveau. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 5,5 v. S). unverändert. Am Devisenmarkt lag Madrid erneut sehr schwach. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1927, gegen Pfund 20,3625, London gegen Kabel 4,8586, gegen Paris 124,5950, gegen Mailand 92,76, gegen Madrid 47,00, gegen Schweiz 25,03, gegen Holland 12,0590.
Berliner Börse.
Berlin, 13. Dez. Die freundlichere Stimmung, die an der gestrigen Frankfurter Abendbörse ge- herrscht hatte, erhielt sich auch noch im heutigen Vorm.ttagsverkehr und an der Dorbörse, da man glaubt, daß die Vertagung des Reichstages bis An- fang Februar zu einer politischen Entspannung füh- ren müsse und auch das Zustandekommen des Kabinetts Steeg in Frankreid) günstig beurteilt wurde. Zu den ersten Kursen tarn dann aber wieder Äuslandware heraus, die, wenn sie sich auch in engen Grenzen hielt, überwiegend Kursoer- l U ft von 1 bis 2 Prozent zur Folge hatte. Rcichsbank, Salzdetfurth und Ilse Bergbau eröffneten beachtlich fest, konnten aber diesen Anfangsgewinn nicht halten. Sehr schwach lagen Chade-Aktien, die auf die Rückgänge der spanischen Valuta und auf die Militärrevolte an der spanisch-französischen Grenze 7,50 Mk. verloren. Aucht Licht und Kraft ielen mit einem 3prozentigen und Ostwerke mit einem 2,5prozentigen Verlust stärker auf. Sarotti erschienen zunächst nur mit minus-minus-Zeichen und wurden nach 93 gestern mit 90 Prozent taxiert. Am Farbenmarkt trat eine Großbank stärker als Abgeber hervor, so daß sich die erste Notiz auf 128 nach 130 vorbörslich stellte. Für die bereits gestern als fest erwähnten Brown-Boveri-Aktien kam eine
Rotiz zunächst nicht zustande, die Taxe betrug au Markte 76j nach 74 gestern Schluß, ohne daß ma r einen besonderen Grund für diese Kurssteigerung bekommen konnte. Deutsche Anleihen lagen behauptet. Don Ausländern fegten Österreich sche Staats- renle von 1914 ihre Aufwartsbewcgung um 1,5 Prozent fort. Der Pfandbriefmarkt war noch unentwickelt. Reichsschldbuchforderunqen i Prozent schwächer. Der Geldmarkt war zu Medio etwas versteift, logesgelb hörte man mit 41 bis 6i; die übrigen Sätze blieben unverändert. Im Verlaufe bröckelten die Kurse überwiegend weiter ab. Die Baissespekulation bekundete in einigen Spezialwerten Abgaben Neigung besonders in Salzdetfurth, die daraufhin 3 Proz. verloren. Aber aud) sonst konnte man in verschiedenen Papieren Rückgänge dis 1,75 Proz. fcststellen. Verspätet festgesetzt wurden Wicking.Zement mit 51 nach 54 gestern.
Berliner Prosnktrnnrarkt.
Berlin, 12. Dez Das Geschäft an der Produktenbörse hat sich nicht beleben können. Das Inlandangebot von Weizen bleibt ausreich nd. vereinzelt besteht Nach rag? der Mühlen für gute Qualitäten, jedoch lauten die Gebot.' erneut ei: c Mark niedriger als gestern. Der Liescrungsmarkt setzte eine bis zwei Mark schwüchrr ein. Auch am Roggen Lieserungsmarkt zKgte sich zunäck>st st r- keres Angebot, so daß die Rolieru.cgen 1 bis 1,50 Mark unter gestrigem Schlußniveau lagen. Die Gebote für prompt verladbare Ware lauteten gleichfalls niedriger, zumal sich nach den Preissteigerungen der letzten Tage auf d?m erhöhten! Niveau vereinzelt mehr Berkaufslust zeigt. Die Nachfrage nach hochwertigen Qualitäten hält an. We zmmehle werden zur sofortigen Lieferung angesichts des bevorstehenden Wei.nach s estes vereinzelt zu wenig veränderten Preisen aufgenommen. Don Roggetzmehlen finden biU gere Provi z- fabrifate bessere Beachtung. Hafer bei mäßigem Angebot ziemlich stetig. Gerste ruhig.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, den 14. Dezember. 3. Advent.
Skadtkirche. 9.30 Uhr: Pfr. Becker : 11: Kinderkirche für die Markusgemeinde: Pfr. Becker: 17: Pfr. Mahr; Beichte und hl. Abendmahl für die Matthäus- gemeinde. — Zohanneskirche. 9.30: Pfr. Ausseid: zugleich Militärgottesdienst: Beichte und hl. Abendmahl für die Militärgemeinde: 11: Kinderkirche für die Iohannesaemeinde; Pfr. Ausfeld: 17: Pfr. Bechtols- Heimer: Beichte und hl. Abendmahl für die Lukas- gemeinde: 20: Bibelbesprechung im Iohannessaal; Pfr. Müller. — Kapelle des Alten .Friedhofs. 9 30: Psr. Lenz: 11: Kinderkirche für die Luthergcmeinde; Pfr. Lechz. — Elisabeth-Klein'inderschule. 9.45: Pfr. Lic. Waas. — Klein-Linden. 10: Hauptgottesdienst; 11: Kindergottesdienst: 20: Frauenverein. — wicscck. 9.30: Pfr. Staubach, Watzenborn. — Alten-Duscck. 14: Pfr. Staubach, Watzenborn: Kollekte für Wiederherstellung der Kirche in Jugenheim (Rheinh); 19 30: Pfr. Wahl, Butzbach: Kollekte für die Strafentlassenenfürsorge. — Kirchberg. 10: Kirchberg, Ordination des Pfarramtskandidaten Kalbhenn durch Superintendent D. Wagner: 13.30: Lollar. — ßaufen- Garbenteich. 9.30: Hausen: Feier des hl. Abendmahls: 12.30: Garbenteich. — Dahenborn-Steinberg. 14: Hauvtgottesdicnst: Pfr. Steiner, Hausen. — Lich. 10: Stiftsdechant Kahn: Mitwirkung des Frauenchors: 12.45: Kindergottesdienst: 14: Pfarrvikar Draudt.
katholische Gemeinden.
Samstag, den 13. Dezember.
Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.
Sonntag, 14. Dezember. 3. Adventssonntag.
Gießen. 6 30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Jungfrauen und Hausangestellten: 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt: 11: Mc-'se mit Predigt ; 17-30: Andacht. — Gründern. 9 45 Messe mit Dredigt. — Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt und Christenlehre. — Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt; 20: Vortrag und Andacht. — Lollar. 8 45: Messe mit Predigt. — Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt.
Montag, den 15 Dezember.
Lanbach. 7.30 Uhr: hl. Messe für Verstorbene; Ad- oentsbeichte und Kommunion.
Mittwoch, den 17 Dezember.
Hungen. 7 Uhr: hl. Meße; Adventskommunion.
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Ur W. Klein. Dr. Wolf. Hirschavotbeke.
.^abnarzt: Dr. Wertheim ’D
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o H.. Lombardzinsfuß 6 oH
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Noten . .
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4,174
4,194
Bclginiie Noten . .
58.33
58,57
Taniiche Noien . . .
111,73
112,17
(Enn'üdie Noten ...
Ä M -
20,32
20.40
Sian.toiildte Noten . . ,
16.435
16,495
Hollanbiiche Noten . . .
168.41
169,09
Htailenlttbe Noten....
-
21.91
22,00
Norwegi'che Noten . . .
111,73
112.17
Deutidr-Cefirrrctd). 6 100 Schilling
58,78
59,02
Bjumaiilidie Noten . . .
2,48
2.50
Schtveviich' Noten . . .
112,18
112.62
Schweltet Noten ....
81,17
81 49
Spaniiche Noten .... T'chechouowakijche Roten.
- .
44,31
44.49
12,38
12.44
wgari'che Roten
73,05
73.35
Devisenmarkt Berlin
- Frankfurt
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169,04
168,72
169,16
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1.400
1.404
1.405
1,409
•^rü.-yintro
58.51
53,63
18.49
53,61
(£brifrinnia.
112.01
112.23
112.01
112,23
Qoutnbna.n
112.03
112,25
112.03
112,25
Stockholm .
112.38
112,60
112.37
112,59
6elfinflror3.
10.538
10,553
10,538
10,558
iltalkn. . .
21.93
21,97
21.93
21,97
London. . .
20.344
20.484
70.34
20.38
Nenn ort . .
4.1890
4,1970
4.189
4,197
BoriZ....
16.458
16.493
16.456
16,496
Schweiz . .
81,245
81,405
81.245
81.405
Sva ün -
44.71
44,79
12.76
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Japan Üto de Jan
2.067
2,081
2,078
2,082
0.396
0,398
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Ceft obgeft
58,965
59,085
58,985
59,105
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12,427
12,447
12.428
12,448
Bel irab . .
7,413
4,427
7,415
7,429
Budao.'ti. .
73.26
73,46
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73,40
Hui arten
3,037
3.043
3,035
3,041
t'tFabon
13.805
18.345
18,82
18,86
Tanpg .
81.35
81,51
81,32
81.48
Conft ntüx.
1,784
1,789
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1.789
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5,427
5,437
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Canaoa
4,183
4,19
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3,097
3.103
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Ccrrro • . .
20,86
20,90
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20,90


