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Samstag. 13. September 1950

Siebener Anzeiger (General-Anzeiger fürGberheften)

Nr. 214 viertes Blatt

Wirtschaft.

Wochenbericht

vom Frankfurter Produktenmarkt.

Da die internationalen Getreidebörsen meist schwächere Veranlagung zeigten, der Ernteertrag in den meisten Ländern recht gut und im all­gemeinen ein Weizenüberschuß zu verzeichnen ist eröffnete auch der Frankfurter Markt die neue Woche weiter etwas schwächer. 3m grasten und ganzen war die Umsatztätigkeit wieder nur cuf den notwendigsten Bedarf beschränkt.

3m Gegensatz zur Allgemeintendenz stand R o g g e n , der weiter anziehen konnte. Das meist sehr reichliche Angebot wurde in der Hauptsache von den Stüyu igsgesellschasten aus dem Markte genommen. Durch diese irreguläre Art des Handels wird, nach Ansicht der inter­essierten Kreise, das Geschäft allerdings stark beeinträchtigt.

Weizen war bei großem Angebot . kaum unterzubringen. Da auch die Mühlen weitör über sehr schlechten Mehlabsatz klagen, so wurde selbst von dieser Seite kaum Ware gekauft. Die Dotierungen für Weizen gaben ziemlich nach, so daß stch der Unterschied des Marktwertes meist zu Gunsten des RoggcnS änderte.

Hafer war weiterhin reichlich, wenn auch nicht gerade dringend, angeboten, der Konsum ist ober gut versorgt und infolgedessen wenig aufnahmefähig. Hier gaben die Preise am stärk­sten nach. Gerste in guten Braugualitätcn. sowie für industrielle Zwecke gut geeignetes Ma­terial fand einige Beachtung. Abfallende Sorten lagen dagegen fast völlig vernachlässigt.

Der Weizenmehlmarkt hatte nur schlep­penden Absatz und blieb trotz weiterer Ermäßi- aung der Preise fast in der ganzen Woche ohne Belebung. Die großen Bestände der Mühlen führten ebenfalls zu einem Rückgang, auch blieb hier das starke Rachgeben der Weizenpreise nicht ohne Einfluß. Roggenmehl lag da­gegen. im Zusammenhang mit der festeren Hal­tung des Roggenmarktes, weiter fest und hatte auch unter der Einwirkung der Stützungsgesell- schdsten einiges Geschäft zu verzeichnen.

Die Gerüchte von einer bevorstehenden Er­mäßigung des Futtermittelzolles liehen die Preise für Mühlennachprodukte weiter zur Schwäche neigen. Dos Geschäft war nur gering.

Hülsenfrüchte unverändert ruhig. Ver­einzelt wurden einige Abschlüsse in guten Qua­litätserbsen getätigt. Don Rauhsu11er­mitteln lagen Weizen- und Roggenstroh stär­ker gedrückt. Kar tos sein hatten bei ruhigem Geschäft unveränderte Preise.

3m einzelnen verloren Weizen 5 Mark, Hafer alte Ernte 7,50 Mark, neue Ernte 2 bis 5 Mark, während Roggen bis 2,50 Mark anzog. Die Woche schloß zu folgenden Dotierungen. Weizen 252,50. Roggen 172,50; Hafer (alt) 190; Hofer (neu) 165 bis 170; Roggenkleie 6,75 bis 6,90; Weizenmehl (füdd.) 40,75 bis 41,50; Weizen­mehl (niederrhein.) 40,50 bis 41,25; Roggen­mehl 27,75 bis 28,75; Weizenkleie 7; Kartoffeln per Zentner 2,50 bis 2,60; Weizen- und Roggen- stroh (drahtgepreßt) 2,25 bis 2.50; Weizen- und Doggenft rot) (gebündelt) 2; Erbsen, je nach Quali­tät für Speisezwecke 28 bis 40 Mark.

Wochenbericht

oom Frankfurter Effektenmarkt.

3m Zusammenhang mit ben bevorstehenden Wahlen und den meist schwächeren Ausland­börsen war die Stimmung ziemlich gedrückt, so daß bei spärlichstem Ordereingang das Ge­schäft zeitweise zum Stillstand kam. Doch war im Grundton immer eine gewisse Widerstands­fähigkeit zu erkennen, da in den in letzter Zeit veröffentlichten Wlrtschaftsberichien vereinzelter Großbanken und des 3nftitut8 für Konjunktur­forschung eine Besserung der Wirtschaftslage vorausgesagt wird, obwohl vorläufig durch die im Herbst bedingte saisonmäßige Verschlechterung der Arbeitsmarkllage die Depression onhalten dürfte. Die seither gehegten Besorgnisse traten aus diesem Grunde wieder etwas mehr in den Hintergrund. Eine Geschäftsbelebung trat aber trotzdem nicht ein, do bei dem sehr bescheidenen Ordereingang die Kulisse auf sich selbst ange­wiesen war und nur wenig Lust zeigte, zu Deckungen zu schreiten. Vereinzelt kam jedoch

auch etwas Material an den Markt, so daß auch vereinzelte kleine Kursabschläge nicht ausbleiben konnten. Doch wurde die Stimmung im Laufe der Woche wieder etwas freundlicher, da man dem Ausgang der Wahlen mit gewisser Zuver­sicht entgegensieht in der Annahme, daß ein arbeitsfähiger Reichstag zustande kommt, von dem in der Hauptsache die Zukunftsgestoltung der deutschen Wirtschast abhängen dürfte. Das Geschäft konzentriert sich meist nur auf Spe­zi a l w e r t e . die zeitweise etwas lebhafter ge­fragt waren. Es traten teilweise ganz erhebliche Kursbesserungen ein. Vor allen Dingen in den Fällen, in denen sich Sonderanlässe herausgebil­det hatten. Auch die wieder bessere Lage an der Reuyorker Börse und die Gründung eines ersten europäischen 3nvestment-Trusts machten einen vorteilhaften Eindruck. Verschiedentlich schritt die Spekulation zu Meinungskäufen, und die Schweiz interessierte sich vor allem für Elek­trowerte. 3n manchen Fällen stellte sich Ma­terialknappheit ein; des war schon ein schwer­wiegender Punkt für eine rasche Aufwärtsbewe­gung der Papiere. Die Rebenmärkte konnten kaum 3ntcreffc auf sich lenken, gewannen aber auch etwas. 3e näher jedoch der Wahltermin heranrückte, um fo zurückhaltender wurde die Kulisse wieder, obwohl in Börsenkreisen eine Meinungsänderung über den Wahlausgang nicht zu hören war. Man blieb in dieser Beziehung ziemlich zuversichtlich, hielt aber mit Reuengage- ments vor den Wahlen stark zurück, so daß das Geschäft bei immer mehr sich ausbreitender Orberlofigfeit zeitweise fast vollkommen stag­nierte. Die Grund st immung blieb wider­standsfähig. Teilweise waren aber bei der herrschenden Geschäftsstille Kursabschläge nicht zu vermeiden. Die weitere Verschlechterung der Arbeitslosigkeit im Reiche dürfte etwas da­zu beigetragen haben. Gegen Ende der Woche schrumpfte das Geschäft immer mehr ein; die Grundstimmung blieb aber weiterhin recht wider­standsfähig. 3m Vergleich mit den Kursen der vergangenen Woche war die Kursgestal­tung nicht einheitlich. Lebhafteres 3ntcr- esse bestand anfangs für Holzmann auf den 5-Millionen-Mark-Tauauftrag von Ford, doch mußte der größte Teil des Gewinnes wieder bergegeben werden. Von Elektroaktien lagen AEG. 1,5 Prozent niedriger, während Siemens 2 Proz. gewannen. Von internationalen Papieren lagen Cha de auf die gebesserte spanische Valuta 12 Mark fester. Svenska gewannen 9 Mark. Kaliwerte büßten nach einer vorübergehenden Besserung bis zu 3 Prozent ein. Banken lagen bis zu 2 Proz. höher. Etwas fester waren noch Gelsenkirchen, Klöcknerwerke und Lechwerke. Rhei­nische Braunkohlen lagen 4 Proz. höher. Felten, Mansfelder Bergbau, Karstadt und Zellstoffwerte gaben bis zu 3 Proz. nach. Kunstseideaktien wenig verändert. Am Rentenmarkt bestand für Mexi­kaner weiterhin 3ntereffe bei Besserungen bis zu 1,5 Proz. Gegen Schluß der Woche gaben auch diese Werte etwas nach. Deutsche Anleihen lagen etwas höher. Altbesitz erholten sich wieder. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 2,5 Proz. sehr leicht. Am Devisenmarkt trat keine wesentliche Aenderung ein.

Wochenbericht

vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Der meist nicht erwartete große Auftrieb in d'eser Woche ließ den Frankfurter Echlachtviehmarkt in ziemlich abgeschwächter Haltung ver­kehren. Da man mit den Abtrieben von den Weiden allmählich beginnt und die Zufuhren an Großvieh dadurch großer werden, wird man auch in der nächsten Zeit mit weiter zurück- gehenden Preisen rechnen müssen. Die Zu­fuhren an Kälbern dürfte dagegen nicht größer werden, so daß man hier evtl, auch mit besseren Preisen rechnet. An Schafen wird in den nächsten Wochen mehr aufgetrieben werden, da der Ver­zehr an Schaffleisch. bedingt durch die verschie­denen jetzt reifen Gemüsearten, größer werden wird, was aber auch den Verbrauch an Schweine­fleisch etwas beeinträchtigen dürste. Für Schweine rechnet man allgemein mit größeren Zufuhren und rückgängigen Preisen, zumal sehr viel schwere Schweine noch liegen sollen.

3nfolge des starken Auftriebs setzte der Handel am Rinder markt sehr ruhig ein. Die Preise

für Ochsen und Dullen gaben um 1 Mk. nach, bei den Kühen ging es noch langsamer bei bis zu 2 Mk. nichtigeren Preisen, nur Färsen konnten die vorwöchigen Preise behaupten. Gute Quali­täten erzielten Preise über Rotiz. Die Export­beteiligung war ziemlich stark, etwa 55 Prozent des Auftriebs wurden nach den bekannten 03er- forgungägebieten ausgeführt. Trotzdem verblieb ein größerer llcbcrftanb. Am Schweine- markt war die Beschickung zu stark, und bei von 3 bis 6 Mk nichtigeren Preisen verblieb ziemlich llcbcrftanb. Am Äälbcrmarlt war her Auftrieb etwas geringer, und nach mäßig regem Handel und zu 2 bis 5 Mk. höheren Preisen wurde der Markt geräumt. Am Schaf- markt wat der Auftrieb erheblich größer, hoch wurde der Markt zu fast unveränderten Preisen geräumt.

Der Gesamtauftricb bestand aus 1590 (1407) Rindern, darunter befanden sich 395 Ochsen. 190 Bullen. 515 Kühen und 430 Färsen, ferner aus 1293 (1368) Kälbern, 425 (245) Schafen und 6467 (5365) Schweinen.

Bezahlt wurden pro Zentner in Dlarf: Ochsen; al) 58 bis 60. a2) 53 bis 57. bl) 48 bis 52; -Süllen: a) 53 bis 56. b) 48 bis 52; Kühe a) 47

bis 50. b) 43 bis 48. c) 39 bis 42. d) 32 bis 38;

Färsen, a) 59 bis 62. b) 55 bis 58. c) 50 bis 54.

Kälber: b) 80 bis 84. c) 75 bis 79. d) 70 bis 74.

Schafe al) 50 bis 52. b) 43 bis 49. Schweine a) 59 bis 61. b) 61 bis 63. c) 63 bis 66, d 62 bis 64. e) 60 bis 63; Sauen 50 bis 52.

Frankfurter Börse.

F r a n k f u r t a. M., 13. Sept. Tendenz: geschästs. los. Der letzte Tag vor den Wahlen brachte an her Börse eine noch verstärkte Zurückhal - t u n g. Umsätze kamen aus diesem Grunde an der Wochenschlußbörse nur in geringem Umfange zu stände; die Tendenz zeigte aber auch heute eine nicht zu verkennende Widerstandskraft, da man dem Ausgang der Wahl mit einer gewissen Zuver­sicht entgegensieht. Die Bankkundschaft beteiligte sich fast gar nicht am Geschäft. Bei eher freundlicher Stimmung konnten Spezialwerte in den Vorder­grund treten. Gegenüber der gestrigen Abendbörse ergaben sich in der Mehrzahl kleineKursbes s e- r u n g c n. Vor allem am Elektromarkt machte sich auf vereinzelte Schweizer Käufe etwas mehr Inter- csse bemerkbar. Gesfürel und Schuckert gewannen je 1,75 o. H., AEG. und Licht & Kraft und Siemens lagen ebenfalls etwas gebessert. Am Chemiemarkt bestand für Rütgerswerke plus 2 v. H. verstärktes Interesse. IG.-Farben und Deutsche Erdöl lagen nur wenig gebessert. Don Warenhausaktien konnten sich Karstadt um 1,5 v. H. befestigen. Kunstseidewerte waren ebenfalls leicht erhöht. Am Montanmarkt war das Geschäft ebenfalls nur bescheiden. Phönix traten jedoch mit plus 1,5 v. H. in den Vordergrund. Gelsen­kirchen lagen leicht gedrückt. Banken besserten sich auch etwas. Von Autoaktien gaben Daimler leicht nach. Etwas gefragt waren noch Zellstoff Aschaffen­burg. die 1,75 n. H. gewannen. Am Rentenmarkt waren Deutsche Renten knapp behauptet. Von Aus­ländern waren Anatolier und Bagdadserien bis 0,13 v. H. höher, dagegen Goldmexikaner 0,5 v. H. abgeschwächt. Im Verlaufe war das Geschäft in einigen Spezialwerten unter Führung von Farben und Elektroaktien auf Wochenschlußdeckungen etwas lebhafter, so daß sich gegen Anfang Kurserhöhungen bis zu 1 v. H. ergaben. Die Nebenmärkte lagen still und behauptet. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 3 v. H. unverändert. Am Devisenmarkt war der Dollar gegen Pfund unverändert. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1980, gegen Pfund 20,4050, London gegen Kabel 4,86, gegen Paris 123,76, gegen Mailand 92,81, gegen Madrid 44,60, gegen Schweiz 25,0550, gegen Holland 12,0750.

Berliner Börse.

Berlin, 13. Sept. Trotz des schwachen Schlusses der gestrigen Neuyorker Börse eröffnete auch die letzte Börse vor den Wahlen in roiberftanbs- fähiger Haltung. Das Geschäft bewegte sich zwar wieher in engsten Grenzen, eine freunbliche ©runbftimmung war aber unverkennbar, unb kurs- mäßig ergaben sich meist kleine Besserun­gen. Es bestanb bei verschiebenen Papieren Inter­esse für Vorprämien per Ultimo Oktober, aber auch per Montag unb Dienstag sollen Geschäfte biefer Art abgeschlossen worben fein. Die Baissespekulation befunbete wohl auch Deckungsneigung, zumal bie Wahlversammlungen bisher einen unerwartet ruhigen Verlaus genommen haben, unb man baher auch für morgen in politischer Hinsicht beruhigt ist. Im allgemeinen gingen bie Kursveränderungen zu

den ersten Notierungen nicht iH'cr 1 v. H. hinaus. Etwas stärker gebessert waren Salzdetfurth, Irans» rabio. Polnphvn, '21 tu, Berger, Drcnftein R Koppel, die 1 bis 2 v. H. anzogen. Schwacher waren dagegen nur Svenska mit einem Verlust von 2 Mark Deutsche Anleihen und Ausländer waren fast geschastslas und kaum verändert. Am Psandbriesmarkt herrschte bic übliche Samstagsstimmung, tiiquibationspfanbbrjcfc schienen wieder eher etwas sreundlicher zu sein. Der Geldmarkt hatte unveränderte Sätze. Der nahende Medio machte sich bisher nur wenig bemerkbar. Tagesgeld war nach wie vor unverändert. Monats- gelb 4 25 bis 5,5 v. H , Warenwechsel 3,6 v. H. Auch nach den ersten Kursen lag die Börse ruhig, und das Geschäft blieb schleppend llebcnmcgcnb brodelten bie Kurse etwas ab. Nur für Deutsche Atlantische Telegraph, bie anfangs sthon 1 v. J) gewannen hatte ich bei einer weiteren Steigerung um 1,5 v. H. In­teresse erhalten. Motoren Deutz holten ihren An- sangsverlust reicher ein. Gessürel zogen um ein wer­teres Prozent an, einzelne Montanwcrte konnten sich 1 v. H. befestigen.

Berliner Pror iftcnmnvft.

Berlin, 12. S:pt Das 3nlanbangcbot hat sich zum Teil unter b?m Eindruck her flauen Auslanbrneldungen erneut verstärkt, fo baß bie Stützungsgcfcllschast an Weizenliefcrungsmarkt das Preisniveau nicht mehr aufrechtzucrhalten vcrintth'.e. Obwohl bei ben ersten Dotierungen etwa 12 000 Tonnen Weizen ausgenommen wür­ben, gaben bic Preise in ben späteren Sichten um 2 bis 4 Mark nach. Auch im Promptgcschast zeigte sich stärkere Derkaufsneigung ber Provinz, über bie Stützungsabsichtcn war bei Abfassung des Berichtes noch nichts Positives zu hören. Das Roggenangebot war gleichfalls recht gewaltig, allein zur Märzlieferung mußten annähernd 12 000 Tonnen übernommen werben, um lcix Preis zu halten. Insgesamt bürften am Liese- rungsmark für Brotgetreide etwa 30 000 Tonnen von her Stühungsgefellfchaft aufgenommen mot­ten fein. Am Mehlmarkt hält bas schleppenbe Geschäft an. auch Preiskonz^fsionen der Mühlen vermögen bic Rachfrage nicht zu beleben.

Spielplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 14. Sept., 18 bis gegen 22.30 Uhr: Tristan unb 3folhc. Montag, 15 19.30 bis 22.30 Uhr: Der Bettelstubent.

Dienstag, 16., 19.30 bis nach 22.30 Uhr: Zar unb Zimmermann. Mittwoch, 17.. 19.30 bis 22.15 Uhr: Der fliegenbe Holländer. Donnerstag. 18.. 19 bis 22.45 Uhr Der Roscnkavalicr. Freitag, 19., 19.30 bis 22.30 Uhr: Der Bettelstubent. Samstag. 20.. 19.30 bis gegen 22.30 Uhr: Hoff­manns Erzählungen. Sonntag, 21., 15.30 bis gegen 18 Uhr: Mignon. 19.30 bis 22.30 Uhr: Der Tenor her Herzogin. Montag, 22., 19.30 bis 22 Uhr: Fra Diavoto.

Schauspielhaus. Sonntag. 14. Sept.. 20 bis gegen 22 30 Uhr: Eharleys Tante. Montag, 15., 20 bis gegen 21.30 Uhr: Tartüsf. Dienstag, 16., 20 bis gegen 22.30 Uhr: Eharleys Tante. Mittwoch. 17., 20 bis gegen 22.30 Uhr: Tartüsf. Donnerstag. 18 . 20 bis nach 22 Uhr: Salvermosers seltsame Seclenwanbcrung. Freitag, 19.. 20 bis gegen 21.30 Uhr: Tartüsf Samstag, 20 20 bis gegen 22.30 Uhr: Uraufführung: Mississippi.

Talen für Lonnkag. 14 September.

Sonnenaufgang 5.32 Uhr, Sonnenuntergang 18.19 Uhr. - Monhaufgang 20.28 Uhr. Mond- untergang 12.52 Uhr.

1760: ber italienische Komponist ©berühmt in Florenz geboren. 1769: Alexanber v Hum- bolbt in Berlin geboren.

Daten für Montag, 15. September.

Sonnenaufgang 5.33 Uhr, Sonnenuntergang 18.17 Uhr. Monhaufgang 21.06 Uhr, Mond- untergang 14.11 Uhr.

1830: ber mexikanische Präsident Porfino Tiaz geboren; 1882: ber Untcrseebootführer Otto Wcdhigen in Herford geboren.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachtcn sind ohne Verbindlichkeit der Schristleitung.) .

R. E. Mangels anderweiter vcrtragbchcr Ver­einbarung ist der Mieter des Erdgeschosses nicht verpflichtet, bie zum Hause gehörende Torhalle zu reinigen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Borfe.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe her zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o H

SranHun a 3)1.

Berlin

Frankfurt a. M

Verl In

Hchmß- hird

I-Uhr- fli-re

Schluß- hird

Solang- Rur#

C7chluß- lurd

i-Uhr- Rur*

Echluß- furn 1

Anfang» Kurs

Datum

12 9 |

13 9

12 9

13 9

Datum

12

13 9.

12 9

13 9

6% tvunOK ottia^aiucUft

caniDurfl.viinerUü Patel ....

90.5

91.25

91.4

von 1927 .......

87.75

Hamburg-Südam. Tampfschlfl. 8

167

7% Deutsche «ridjMnlcitx

Hansa Xampfldilfl ... 10

135

von 1929 .......

101,25

101,25

Norddeutscher Lloyd.....6

92,13

91,5

91,75

Teuifcbe «nI..«blSI.-Sckuld mh

Wlgemeine TrulidifGtfblianfL 10

107.5

107,5

107.4

Su«Io|.-Rechten.......

62,8

62.6

62.9

62,75

Barmer Bankverein 10

116

116

116

116.13

ohne Autioi.-Rechte . .

7.8

7.9

7.825

7,8

Berliner HandelsgeleUIckaft 12

143

143,25

143.5

6% He«. SoiWflaal von 1929

Commerz- und Privat-Bank . 11

128,75

129,25

128,75

129,25

(rüdiablb. 102%)......

95

Darmstädter unb Naiionalbanl 12

180,5

180.5

181

Cberbffkn Provinz - Snlektze mi

59.25

Deutsche Bank unb

«u«Io|.-Reckten .....

-

_

Dtreonro-GeseUschafl, ... 10

123,5

123,5

123,75

teuildif ÄDtnm. SammtlabL

11,9

Dresdner Bank......10

123,75

123,75

123,75

123.75

Anleihe Serie 1

6% Franks. Hnv-Bank «oldpfe

61,75

«eickdbant ......12

247

246,13

246,25

101

XIII unhhtbbar bi« 1931 . .

fl-CA». ......

137,5

137,9

137,5

137,6

7% iZrankf. Hop.-Bank «olbple

96,5

Bergmann.........9

166

unkündbar bi« 1932

Bekrr. Lieferungsgeselllckaf«. 10

130

4Vi% Rdemilche Hiw.-B-n!

90,13

Lickt unb ürasl...... 10

140,75

141

141.5

Liau. Soldpse......

gelten & ®uUlraumt .7y,

105.5

105.5

8% Pr. Lanbedpsandbriefanlkall.

LeseUschast für Elektrilche

Pfanbbnele R. 17......

101

101

Ünlernebmungen .... 10

141

142,75

141

141,75

8% Pr 2anbrtrfantbriefanfialt,

Hamburger Elektrigitä^-Derke 10

134

134

«omm.-Ldl-R. 22......

7% Pr. LandeevlandbrietanNoIl

96

98

Rhemilcke Eiekrrijität .... 9

Lchlesilcke ttieftryitäl. ... 10

138,75

138.6

Pfandbriefe R. 10......

H.II.U». abg. BorkriegS-Lbllgati»

97

97

Schuckeri L i^o. .....11

155,5

154

156

Siemens & Halske ..... 16

197

196,25

196.75

nen. rüL,ablbar 1932

92,75

Dransradio ......... 8

119

120.5

Ladmeoer & Ga....... ll

157

156

4% Leüerrelchnche «oldrrn« . .

28,13

_

_

59.25

59

4,20% Leüerreichiiche Silberrenle

4% Lesterreickilcke »irchellllcke

3.35

-

Tenricke Erdöl.......6

Essener Steinkohle ...... k

73,5

73,4

73,6

Renke.........

2.05

Kelsenkirchener.......8

109,5

109

109,5

109,5

«% Ungarifcke »otorente . . .

25

Harvener . ...... l

101,5

101.5

101,5

4% Ungarische £taat*rente v. 1910

20

20.25

Hoeick Eilen..... 6h

88.5

69,4

<K% desgl. von 1913 ....

21

_

J>1e Bergbau.......1(

klöcknerwerir . . ...... 7

222

222

221,13

4% Ungarische Kronenrente . .

2,13

2,1

81,5

82,5

4% Iürti±e Zollanleibe von 1911

5,4

5,3

Aöln-Neuelien..... 7

88,5

89,6

4% Dürkische Vagdabbabn-Lnl

5,3

ManneSmann-Röbreo .... 7

84

84,9

84,4

84,5

Serie l...........

5,4

ManSfelber Bergbau.....7

Cberfdjlf. Eilenbedarf .... 6

55

55,5

4% berg,. Serie II . .... .

5.3

5,375

5,3

5,3

52

5% RumLnilche vereinh. Rente

Lberfchlel. Sottwerke.....7

85,65

86

von 1903 ..........

9,2

PbSoir Bergbau......6V,

77

4H% RurnLnische vereinh. Rente

Rbeinticke Braunkohlen . . 10

206

206

ci 1918 ..........

15,75

15.7

Rbeinstabl.........6

85

85,65

85,9

8% Itxetot)* vereinh. Rente .

7,35

7,35

7,3

Shebed .............7,2

-

IVranKud a. UI. 1

Serlin

Danfnolen.

veckluß- tur«

i.iihr»

Schluß« furd

tUnfana» Rurd

3trhn, 12 Seplemver

t»eiv

-Brief

Rure

Amenkaniiche

Noten . .

4,192

-8.33

4,212

58,57

«eig'ikne vlvien . . ,

.

Datum

12 9

13 9

12 9

13 9

Tanisliie Noten . . . .

111,95

112,39

20,39

20.47

hereinlyie Siatzlwerte .

78

78.5

73

73

sZranzoliscke Noten . . .

16,455

16.515

Llavi Minen......16*/,

37

37

Holländische Noten . . . .

168.71

169,29

Kaliwerke Aschersleben ... 1'

Kaliwerke Aeikeregeln ... 1t

200,5

205.5

201

206,5

201

207

Ilalienilckr Noten.....

Norwegische Noten . . .

22,02

111,93

22,10

112,37

Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

326.5

328

Teunch-^cllcrrelch, 1 ioo ischiuing Rumänische Noien ......

59.17

2.465

59.41

2,505

Schwedische Noten . . .

H2.33

112.82

3. @. Warben-gnbuflrtt... 12

Tonamtl Nobel.......6

151,5

152

151,5

152,25

Sckweuer Noten . . . .

. . .

81,53

81.85

Svanilcke Noien.....

Ä -

45.31

45.49

Sckeidean stall........S

141,5

Tschechoslowakische Noten.

12,39

12.45

fflolbfdnnibl .......b

56.5

56,75

56

Ungarische Noten

73,27

73.57

ROtgerLwerke........t

55

56.9

55,5

56,25

Metallgelelllckaft.......k

103

103

DeoiKamarfl Vertin

- Frankfurt

m

TbUtrp Holzmann ...... "1

84,75

84.75

83,75

84,75

12 September

13 (?epitmbci

Zementwerk Heidelberg . . 10

103,75

Armloch.

hOHCluny

Zementwerk Karlstadt. ... V>

HO' uuny

amu ch,

öodb & srrevtag ..... 8

61

61.25

Geld

nrir

(Äflb

Zlnc

um't.-'Hoti.

lbo,7d

169,12

168,75

169.09

Scku.'ldeir Payenhoser ... 15

248

248

Bu'n -AircS Brg. Antw

1,545

18,46

1,549

58,58

1,528

58,45

1.532

58.57

Cftroerfe.........12

Sku...........1^

82,25

83

199

82,25

199

83,75

Cbriftianta l?openbaq:n

112,18

112,22

112,40

112,44

112,18

112,21

112,40

11 z .43

Bem berg.........14

fitllfloff Daldbof .... 13*/,

132,5

132

eioifbotm -

112,65

19,553

112,87

10,57c

112,63

10,551

112.85

10.571

Zellstoff Aschaffenburg ... 12

94,75

92,5

92,5

21,97

2'i. 01

21,96

22,00

Lbarlottenburger 53aller ... 8

-

93,75

94

London - - . JZtunort .

20.38

20,42

20,377

20,421

Tellauer fflaS..... . . 9

133,9

133,75

1,1940

4,2020

4,1925

4.2005

Daimler Motoren ...... 0

29,25

29,65

29,6

Paris...

16,465

16.505

16,46

16.50

Deutsche Linoleum ......

113

172,13

172,13

CLwetz . .

81.36

81,52

81.34

81,50

Maschinenbau A.-S. ..... O

Spanien

45,30

45.40

45,90

46,00

9?al. Automobil . ...... 0

13,5

13,5

Japan - -

*io de Jan

2.071

2,075

2.069

2,073

Crenfirin & Koppel ..... f

58

59,25

1,421

0.423

0,421

0.423

Leonbard Tietz ...... 10

135

136

135,13

Dien in T-»

SvenSko .......

312

312

310

Ceft abaeft

19,23

-9,35

59.215

59,335

Prag . - .

Belzrad . .

>2,448

12,468

12,443

12,463

.srankfurrer Maichmen .... 4

23

22,75

7,428

7,442

7.428

7,442

Griyner....... 6

30,5

30

Vndaprll. .

73,44

73,58

73,44

73,58

Heoligenstaebt ....... O gunghan»..... .... 6

Lech werke..........8

-

©nlaartea

1.035

3,041

3,035

3,041

33

32,9

L'ttabon

18,82

18,86

18.82

18.86

97,75

-

Tanzia - -

81,50

81,66

81,50

81.66

Mamkrafvoerke Höchg a. M.. . 8

73,65

Äonftantin.

1,784

1,789

1.784

1.789

Mwg..........10

85

Arden. . .

5,435

5,445

5,445

5,455

Gebr. Roeder.......10

98.5

Canada . .

4,1985

4,2065

4,1970

4,2050

Botgt & Haesfner ...... S

150

-

150

Urn cuaTj. .

3,477

3,483

3,387

3,493

Sübbeuticfee Buder 10

-

143,5

Ctitco . . .

20,895

20,935

20,89

20,93