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Stillstand der Arbeitslosigkeit.
Das Anwachsen der Arbeitslosigkeit kam in der Woche vom 3. bis 8. März nach dem Bericht der Reichsanstalt für Arbeitslosen- Vermittlung und Arbeitslosenversicherung zum Stillstand. Die Zugänge von neuen Arbeitsuchenden tonnten erstmals durch die Abgänge <n Arbeitslosen ausgeglichen werben. Die Frühjahrsbelebung in den Außenberufen steigt, wenn auch unsicher und zögernd, langsam weiter an. Die Zahl der Hauptunter st ü tzung s- empsängcr in der versicherungsmäßigen Arbeitslosenunterstützung, die am 28. Februar nach der endgültigen Meldung 2 378 521 betrug, ging in der Berichtswvche auf 2 363 000 zurück. Die Zahl der HauptunterstützungSempfänger in der Krisenunterstützung betrug am 28. Februar 277 202; sie stieg nach den Dormeldungen inzwischen noch schwach um etwa 1000 Personen an. Der Höhepunkt der winterlichen Arbeitslosigkeit dürste demnach am 28. Februar bei 2 655 723 Hauptunterstüyungsempfängern liegen.
Das geschäftliche Ergebnis der Leipziger Frühjahrsmesse
die am 2. März begonnene Leipziger Frühjahrsmesse hat am 8. März für die Mustermesse und am 12. März für die Große Technische Messe und Baumessc ihren Abschluß gefunden. Die Messe war von 9570 Firmen beschick«. darunter 1250 Firmen aus 25 Ausland- floaten Mit Rücksicht darauf, daß auf der Messe fast alle Branchen, Konsumgüter- und Produktionsmittelindustrien vertreten sind, ist es unmöglich, den Verlauf des Messegeschäftes mit einem kurzen Urteil zusammenfassend zu kennzeichnen. 3m allgemeinen kann gesagt werden, daß das G eschäf t die Erwartungen der Aussteller übertroffen hat. Wenn auch der 3nlandabsah mit Rücksicht auf die deutsche Wirtschaftslage nicht in allen Branchen gleichmäßig befriedigte, so ist doch festzustellen. daß die Aufnahmefähigkeit des Inlandmarktes ?größer war, als man erwartet hatte. Mannia- achc Anregungen wurden den inländischen Abnehmern durch zahlreiche Neuheiten geboten, denen man großes 3nteressc entgegenbrachte, besonders wenn sich, wie es fast durchweg der Fall war, gute Qualität mit günstiger Preis- steltung verband. Das charakteristische dieser Messe war jedoch der außerordentliche Andrang ausländischer Einkäufer. Dabei ist besonders zu betonen, daß es sich bei den ausländischen Besuchern um 3nteressenten handelte, die nicht kamen, um zu sehen, sondern um zu kaufen, so daß sich ein lebhaftes Exportgeschäft entwickelte. Dieses gute Geschäft dürfte wesentlich dazu beitragen, die wirtschaftliche Lage Deutschlands günstig zu beeinflussen. Die Anerkennung, welche der Leipziger Messe als internationalem Warenmarkt in allen Ländern der Welt entgegengebracht wird, kam äußerlich auch durch den Besuch zahlreicher Diplomaten und Wirtschaftsführer des Auslandes zum Ausdruck.
Teilverständigung Hapag-Lloyd.
Berlin, 23. März. (WTD. Funkspruch.) Die „D. A. Z." teilt mit: 3n der heutigen Bilanzsitzung der Hapag wird wieder eine Dividende von 7 v. H. (wie im Borjahre) vorgeschlagen werden. 3m Anschluß daran wird die Verwaltung voraussichtlich eine Mitteilung machen, die besagt, daß in absehbarer Zeit näheres Zu- fam menge den mit dem Norddeutschen Lloyd ins Auge gefaßt fei. ES verlautet zuverlässig, daß die Verhandlungen auf Abschluß eines Abkommens auf verschiedene Fragen ausgedehnt werden, in erster Linie auf eine Vereinheitlichung des Ostasien - und Südamerikadienstes, sowie auf Rationalisierung des Agenturwesens und der Propaganda. Man spricht ferner davon, — hiervon allerdings nur gerüchtweise —, daß es zu einer völligen 3nteressen-Gemeinschaft kommen könnte.
*
" Von der Frankfurter Börse. Mit Wirkung vorn 20. März ab wird die Rotiz für die Llkticn der Zuckerfabrik Rheingau AG., Worms eingestellt. Vom 13. März ab sind 15 Millionen Goldmark 8prozentige Goldpfand- b.riese von 1930 der Landesbank der Rheinpro- vinz, 3. Ausgabe Zinstermine 2. Januar und 1. 3ult zum Handel und zur Votierung zugelassen.
Das Ergebnis der Aavag-Reviswn.
Die von der außerordentlichen G.-V. der Frankfurter Allgemeinen Versiehe- rungs°A. °G., Frankfurt a. M., am 30. September 1929 gewählte Revisionskommission gibt nunmehr einen umfangreichen Bericht über das Ergebnis der Revision heraus. Rach einem geschichtlichen Lieberblick über die Entwicklung der Favag folgt ein Abschnitt, der dem Bilanzwesen gewidmet ist und eine eingehende Kritik der Gold- markeröfsnungsbilanz und her späteren Bilanzen bringt. Mit der Tätigkeit des ReichSanssichtS- amtd für private Versicherungen beschäftigt sich ein besonderer Abschnitt. 3n den folgenden Abschnitten werden die Verhältnisse bei den Tochtergesellschaften deS Konzerns behandelt. Ausführlich ist die Geschäftsführung bes Aussichtsrats bis zum Zusammenbruch dargestellt. Ein lleberblid faßt die Ergebnisse der Revision zusammen, aus ihm sei folgender Abschnitt wörtlich hervorgehoben:
Der Zusammenbruch der Favag ist kein elementares Ereignis gewesen. Er war die Folge einer
Politik des Vertuschens.
Die Goldmarkumstellung hatte die Gelegenheit gegeben, reinen Lisch zu machen, der Vorstand ergriff sie aber nicht. Als dann die Fäulnis immer mehr und mehr um sich griff, fand niemand mehr Len Mut zur Wahrheit, und der Vorstand täuschte in nicht alltäglichem Zusammenwirken den bis zur Grenze des ä.lnverständlichen vertrauenden Aufsichtsrat, so daß dieser erst von der drohenden Gefahr erfuhr, als Generaldirektor Dumke gestorben war. Cs hat sich hier im großen abgespielt, was uns das gegenwärtige alltägliche Leben oft an einzelnen Individuen zeigt: erst kleine, dann große Verluste, dann verzweifeltes Spiel und verwegene Versuche zur Wiedergutmachung. Die Frage, ob es noch möglich gewesen wäre, den Zuiammenbruch auszu- halten, wenn der frühere Vorstand bekannt hätte, den Aufsichtsrat schwer hintergangen zu haben, wird vdrneint. Bei der Abgabe des Votums ist sich die Revisionskommission bewußt gewesen, daß es nicht ihre Aufgabe sei, rechtliche Folgerungen zu ziehen. Sie hat festgestellt, daß der Vorstandverantwortlich ist wegen schwerer Verstöße gegen das Gesetz und die Satzungen, und der Aufsichtsrat, weil er die ihm obliegende ^leberwachungspflicht nicht mit der erforderlichen Sorgfalt ausgeübt Hot.
Aus dem Bericht der Revisionskommission sind, als besonders krasse Beispiele für die bedenklichen und strafbaren Geschäftsmelhoden der alten Verwaltung der Favag die Bilanzen für d i e 3 ahre. 1924 und 1928 hervortzuheben, die teilweise al« gefälscht zu bezeichnen sind.
Das Jahr 1924 schloß mit einem erheblichen Verlust ab, den man durch vilcmzmanipulatio- nen in einen Gewinn umwandelte. Bilanzmäßig ansgewiefen wurde ein Gewinn von 1,42 Millionen Mark, während, ohne Berücksichtigung etwaiger Fehlbeträge In den versiche- rungstechnischen Reserven, mindestens rin Verlust von zirka 2,2 Millionen Mark hatte aus- gewiefen werden müssen.
Roch auffallender ist der Unterschied zwischen den wirklichen Verhältnissen und den vorgetäuschten in der Bilanz per 31. Dezember 1 92 8. Die Verwaltung wies darin einen Gewinn von 3,10 Mill. Mk. aus. Demgegenüber hat die Revisionskommission eine revidierte Bilanz per Ende 1928 aufgestellt, die bei vorsichtiger Beurteilung mit einem
vertust von nicht weniger als 29,01 Mill. Mk. abschließt. Also bereits am Ende des Fabres 1928 war säst das gesamte Aktienkapital einschließlich der Reserven verloren.
Ein vollständiger und ausreichenden Einblick vermittelnder Rachweis der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Gesellschaft durch eine ordnungsgemäße Buchführung war nicht g e gc ben Das hat auch bereits der Bericht der Süddeutschen Revision?- und Treuhand- A.-G. festgestellt. Keine Uebersicht über die tatsächlichen Verhältnisse bot vor; allem die Buchhaltung der Finanzabteilung. Wesentliche Verbindlichkeiten und Aktiven sind in den Büchern überhaupt nicht nachgewiesen, die Geschäftsvor- sälle sind zum erheblichen Teil verschleiert, unter unzutreffender Bezeichnung dargestellt.
Die Kegreßsrage.
Der Revisionsbericht der Kommission, die die Gründe des Zusammenbruchs der Favag zu untersuchen hatte, enthält ein geradezu vernichtendes Urteil gegenüber Vorstand und Aufsichtsrat dieser ehemaligen großen Versicherungsgesellschaft. Durch dieses Urteil gewinnt die Möglichkeit der Regreßklage gegen die Mitglieder des AufsichtSrats an Bedeutung. Bekanntlich hat der Aufsichtsrat den Aktionären eine Entschädigung in Höhe von 60 Mk. gleich 15 Prozent des Nominalwertes der Aktien angeboten, ein Prozentsatz, der zwar über das ursprünglich erwartete Angebot von 10 Prozent hinausgeht, aber weit unter dem geforderten Sah von 30 Prozent liegt. 3m Falle einer Rc- greßklage ist zu bedenken, daß eine vom Gericht auserlegte Schadenssumme durch Zuschlag zur Masse auch den Gläubigern zugute kommen würde. Cs fragt sich weiter, ob jedes Aufsichtsratsmitglied seine /Kontrollpslichten verletzt hat.
* D r. Hermann Blohm ft. Dr. Hermann Blohm, Mitbegründer und jetziger Mitinhaber der Werst Blohm <L Voß, Kommanditgesellschaft auf Aktien, in Hamburg-Steinwärder, ist gestern nachmittag im Alter von fast 82 Fahren gestorben.
* Schramm Lack- und Farbenfabriken A. - G , Offenbach a. M. Aus dem nach b'6 625 (82 989) Mk. Abschreibungen sich ergebenden Reingewinn von 17-1654 (217 452) Mk. werden, wie bereits kurz gemeldet, 8 (10) Prozent Dividende auf die Stammaktien und 6 Prozent auf die Vorzugsaktien vorgeschlagen
• Dampfschiffahrts - Gesellschaft .,Reptu n" , Bremen. — Fusion mit Rordlloyd. 3n der Bilanzsitzung der Dampf- schiffahrtsgefellschaft ^Reptnn . Bremen, wurde der Abschluß für 1949 vorgelegt, der infolge der allgemein schlechten Geschäftslage und ungünstiger Ereignisse eine Dkbidendenverte.lung nicht gestattet (i. V- 10 Proz.). Gle'^^'ftg teilte d'.e Verwaltung mit, daß der Acrddeutsche Lloyd den Aktionären der „Repttm' Angebot macht, ihre Aktien gegen Aktien des Rorddeutschen Lloyd im gleichen Nennbeträge umzutauschen, zuzüglich einer Barvergütung von 10 Prozent. An bad Angebot hält sich der Rorddeutsche Lloyd bis 15. April 1930 gebunden. Die Transaktion kommt praktisch einer Fusion zwischen Rordlloyd und Neptun gleich.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 13. März. Tendenz lustlos. — Obwohl nun eine innenpolitische Entspannung durch die endgültige Annahme der Pounggesehe zu verzeichnen war, machte d i e Erleichterung an der Börse keine
Fortschritte. Die Tendenz neigte eher nach unten, obwohl mit Ausnahme der anhaltenden Orderlosigkeit irgendwelche Momente, die_ Veranlassung zur Besorgnis hätten geben können, nicht vorhanden waren. Das Anwachsen der Arbeitsllisigleit hat ausgehört, und schon hiervon ausgehend hätte die Börse eine Anregung erfahren müssen. Auch die internationalen Geldmarktverhältnisse lagen weiter sehr niedrig. Die Spekulation zeigte aber trotz alledem keine Neigung, zu weiteren Deckungen zu schreiten, sie nahm vielmehr Abgaben vor, so daß gegenüber der gestrigen Abendbörse überwiegend Ab - schwächu ngen eintreten mußten. Eine gewisse Nervosität verursachte die bevorstehende Beratung über die Finanzlage und die übrigen Fragen im Reichstage. Aber vor allem wirkte das Ausbleiben des Auslandes deprimierend. Zu den ersten Rotierungen kamen amtliche Rotizen kaum zustande. Man hofft zwar immer noch nach Beseitigung aller Reibungsobjekte mit einer Belebung des Geschäftes. Am Elektromarkt waren AEG. 2,5 Prozent höher, Ehadeaktien waren gut gehalten. 3n Schuckert-Aktien kam kaum eine Erstnotiz zustande. Man tarierte den Kurs zirka 3,5 v. H. und ebenso Siemens zirka 5 v. H. schwächer. Auch am Chemiemarkt kam Ware heraus. Farben lagen 2 v. H. und die übrigen Werte dieses Marktes bis zu 1 v. H. niedriger. Montan- werte fanden auch heute wieder kaum Beachtung. Buderus lagen 1,75 v. H. abgeschwächt. Bon Banken waren Reichsbankanieile mit minus 3 v. H. gedrückt. Einiges 3nteresse machte sich noch für Holzmann geltend, die 1 v. H. anziehen konnten. Zellstoffwerte bis zu 2 v. H. ab-
geschwächk. Rach der gestrigen stärkeren Aufwärtsbewegung lagen Tietz wieder stärker an- geboten und 5 v. H. niedriger. Renten still. Ablösung mit Option konnten leicht anziehen. 3m Verlaufe war die Tendenz ausgesprochen schwach. Farben gaben erneut 1,5 v. H. nach, während Schuckert & Siemens aus dem tarierten niedrigeren Riveau gehalten blieben. Aufträge waren auch nicht eingetroffen, so daß das Geschäft durch eine Stagnation gestempelt wurde Sie Gerüchte, daß die Dedibank eine Tividendereduktion vornehmen will, verstimmten ebenfalls. Am Geldmarkt war Lagesgeld mit 5 v. H. unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1915; gegen Pfund 20,38; gegen Paris 124,25; gegen Mailand. 92,83; London gegen Kabel 4,8620; gegen Madrid 39,50; gegen Holland 12,1250; gegen Schweiz 25,1375.
Berliner Börse.
Berlin, 13. März. Die Hoffnung, daß die Annahme der Vounggesehe und die Verabschiedung des Liquidationsabkommens mit Polen in der gestrigen Reichstagssihung für die Börse eine Belebung bringen würde, sollte sich heute nicht erfüllen. Die erwarteten Kaufaufträge des Auslandes fehlten, eine Tatsache, die schon in den Vormittagsstunden etwas verstimmte. Die Spekulation verhielt sich ebenfalls abwartend, vielleicht im Hinblick auf die noch nicht geregelten Finanzprobleme. Der schwache Schluß der gestrigen Reuyorker Börse fand ebenfalls Beachtung. Man wies ferner ^uf die 3nsolvenz den rumänischen Dank Timiscana hin Die Festsetzung der Anfangsnotierungen gestaltete sich _ recht schleppend. Es kam b e i Hein ft en Umsätzen z u Abschwächungen, die allerdings nur vereinzelt mehr als 2 Proz. betrugen. So verloren Aku, Tietz, Schubert & Salzer je 3 Proz. Benrberg und Rheinische Braunkohlen verloren je 2,5 Proz. Vereinzelt waren auch kleine Besserungen zu bemerken. Werte wie Bayrische Vereinsbank, Ak umulatoren, Rürnberg-Augsburger Maschinen, Wiking, Svenska gewannen etwa 1 Proz. bzw. Mark. Deutsche Anleihen gut behauptet. Ausländer ruhig. Oesterreichische Staatsrente von 1914 setzten wieder mit 48 Proz. ein. Der Pfandbriesmarkt war freundlich. Reichs- schuldbuchorderungen, befoirders spätere Fälligkeiten, fest. Der Geldmarkt war sehr leicht. Tagesgeld 3.5 bis 5,5 Proz. Rach den ersten Kursen kam es an den Hauptmärkten, insbesondere bei Banken, Farben, Reichsbank, Polyphon und Sprilwerten zu größeren Abgaben, die Kursverluste auslösten. Etwas später kam es auch am Dankenmarkt zu stärkeren Kursein- brüchen, wobei die Gerüchte von einer angeblichen Dividendenreduktion bei einer Dedi-Bank eine Rolle spielten. Die Revision bei der Favag, die sehr ungünstig ausgefallen ist, wurde bereits gestern von der Presse stark beleuchtet. Auch dieser Moment war mitbestimmend für die Schwäche des weiteren Verlaufes der Börse.
Frankfurter Schlachtvichmarkt.
Frankfurt a. M., 13. März. Auftrieb 138 Rinder, 1094 Kälber, 193 Schafe, 756 Schweine. Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 75 bis 78, mittlere Mast- und Saugkälber 68 bis 74, geringe Kälber 62 bis 67. Schafe. Mastlämmer und jüngere Masthämmel, Weidemast 48 bis 52, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 40 bis 47. Marktverkauf: Kälber und Schafe rege, ausverkauft. Schweine schleppend, Ueberstand.
Letzte Nachrichten.
Oer Reichspräsident hat das Haaaer Vertragswert unterzeichnet.
Berlin, 13. THärj. (TU. Orahtmeldung.) Wie die TelegraphenUnion erfährt, hat Reichspräsident v. Hindenburg das ihm heule oorge- tegfe Haager Vertragswert unterzeichnet, bis auf Teil 10, der das Polen-Abkom- tn e n behandelt. Dieser Teil soll zunächst noch einmal einer verfassungsmäßigen Prüfung unterzogen werden. Wie verlautet, soll es sich hierbei jedoch nur um eine formale Ange- kgcntjril handeln. Rach der Unterzeichnung hat der Reichspräsident ein drei Seiten langes Manifest erlassen, dessen Veröffentlichung folgt-
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5,5 v. H., Lombardzinsfuß 6,5 v. H.
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6.75
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156
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45,75
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Amtliche Notierung
Seid Ariel
Amtliche Notierung «Seid I Aries
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167,93 1.567
58,35 i 12,25 112,08 112.39 10,536
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20.926


