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bruch verübt. Während der kurzen Abwesenheit der Schwester drang der Dieb durch ein offen- stehendes Fenster und stahl in der Wohnung der Schwester einen Teil des Schulgeldes im Betrag von etwa 25 Mk. Ferner erbrach der Dieb noch Sine Opferbüchse des Frauenvereins, die etwa 12 Alk. enthielt, die für den Gustav-Adolf- Derein bestimmt waren.

$ Alten-Buseck, 12. Suli. 3n der Aacht zum Samstag brach hier auf big jetzt unauf­geklärte Weise ein Brand aus. Kurz nach 23 Uhr ertönte der Feueralarm; wenig« Minuten später traf die Feuerwehr am Brandorte ein: die Scheune der Joh. Körber Wwe. stand be­reits in Hellen Flammen, welche in dem Heu­vorrat eine reiche Aahrung fanden. Die Feuer­wehr muhte sich daraus beschränken, die dicht angrenzenden Aachbarscheunen zu schützen. Bei den Loscharbeiten stürzte ein junger Mann in der Rachvarscheune von oben bis unten herab, glücklicherweise ohne sich ernstlich zu verletzen. Durch die eifrige Tätigkeit der von det Ein­wohnerschaft unterstützten Wehr gelang es, das Gebäude zum Ginsturz zu bringen, und so die Hauptgesahr für die Rachbarschaft zu beseitigen. Das Dieh ist gerettet, und dec übrige Schaden in der Hauptsache durch Versicherung gedeckt.

0 Grünberg, 11.3uti. Hier sand dieser Tage die alljährlich hier tagende lutherische Konferenz für Oberhessen statt. Sie wurde im GasthausZum Hirsch" von Pfarrer D. Fritsch, Ruppertsburg, eröffnet, dec zuerst der im letzten 3ahre verstorbenen vier Mit- ?(lieber der Konferenz gedachte. Unter diesen be- indet sich auch der langjährige treue Vorsitzende Pfarrer i. R. Rebel, Laubach. Dann sprach der Referent des ersten Tages, Pfarrer Ausfeld, Gießen, in tiefgründigen Ausführungen über Zweck, Ziel, Aufgaben und 3nhalt des Konfir­mandenunterrichtes; eine lebhafte Aussprache lohnte die Ausführungen. Am Abend war die Ersatzwahl zum Vorstand und die Reuwahl des Vorsitzenden. Vorsitzender wurde Pfarrer D. Fritsch und als neues Mitglied des Vor­standes wurde Pfarrer Glotz, Frischborn, ge­wählt. 3n einer einstimmig angenommenen Re­solution setzte sich die Konferenz lebhaft für die Ginigungsbeftrebungen der hessischen Landes­kirchen ein. Am nächsten Morgen sprach Pfarrer Schmidt, Wiesbaden, überRechtfertigung und Huldigung". 3n diesem Referat zwang der Redner in packender Weise die Zuhörer dazu, sich mit den ernsten religiösen Problemen der Gegenwart auscinanderzusetzen. Auch diesem Vor­trag ward der Dank einer langen und ernsten Aussprache.

0 Rieder-Bessingen, 11.3uli. Auf ein wirklich schön verlaufenes 3ugendfest kann unsere Gemeinde zurückblicken. Dom schönsten Festwetter begünstigt, einte sich am vergangenen Sonntag alt und jung zu gemeinsamem Froh- fein und Feiern. Der einleitende Gottesdienst! wurde durch eine Taufe zu einem rechten Zu­gendgottesdienst. Dann bewegte sich ein blu­menreicher Festzug durch den Ort. Auf dem Festplah wurden Gedichte und Lieder von den Kindern vorgetragen. Großen Beifall fanden die von Frau Lehrer Hinkel eingeübten Reigen, die die reichliche Mühe des Einübens durch ihr gutes Gelingen lohnten. Die Festrede hielt der Veranstalter des Festes, Lehrer Hinkel, der auf die Bedeutung des 3ugendfestes, auf die Verantwortung b:r Eltern der Kindesseele gegenüber und auf das deutsche Lied, als den Ausdruck des deutschen Gemütes hinwies. Auch gedachte er des befreiten Rheinlandes und schloß mit einem Hoch auf das deutsche Vaterland; die Anwesenden sangen das Deutschlandlied. Sehr zum Gelingen des Festes trugen auch die Lieder des gemisch en Chores bei, den eben­falls Lehrer Hinkel leitete. Der zweite Teil des Festes war dem Svort gewidmet. Den Dank der Anwesenden brachten dann in herzlichen Morten Bürgermeister Steuernagel unt>©c- meindcrat Keblowski zum Ausdruck. Roch lang« wird dieser sch m« 3ugendtag in der Er­innerung aller Teilnehmer lebendig sein.

LJ Aus dem mittleren Horlofftal, 11.3uH_ Die Fruchtcrnte ist in vollem Gange. Auf den Schnitt der Wintergerste, der fast allerorts beendet ist folgt gegenwärtig das Abernten der Sommergerste und des Roggens. Wenn auch hie und da über Lage­rung des Getreides geklagt wird, so ist diese doch nicht so schlimm wie in der benachbarten Wetterau, wo man mit Maschinen und Bindern nicht viel ausrichten, kann. Das G r ü n f u t t e r zeigt trotz der großen Trockenhet einen befrie­digenden Stand. Auch die Kartoffeln, bei denen bis jetzt keine Krankheiten auftreten, stehen gut. Einen Ertrag an A e p f e l n wird man vergeb­lich erwarten. Die Trockenheit und die in großer Zahl auftretenden Schädlinge vernichten die we­nigen Früchte vollends. Der Fruchtansatz von Birnen und S t e i n o b st ist besser. Die Kir­sch c n e r n t e ist in TNenge und Güte vorzüglich. Die Beeren des Gartens zeigen ebenfalls einen

sehr starken Behang. Auch die Waldbeeven, be­sonders die Himbeeren, werden in großen Mengen eingesammelt. 3m Garten treten in­folge der Trockenheit massenhaft Erdflöhe, Grdraupen und Drahtwürmer auf und richten großen Schaden an. Am besten könnte ihnen ein durchweichender Regen entgegenwirken.

f Steinheim, 10.3uK. Wie in vielen Dörfern, so ist auch hier die Schafzucht, die in den letzten Kriegs- und den Rachkriegsjahren sehr aufgeblüht war, erheblich zurückgegangen. Der Bestand der hiesigen Gemeindeschäferei be­trug in der Zeit, als es galt, die Dorfbewohner mit Wolle zu versorgen, über 300 Stück. Jetzt sind es nur noch etwa 200 Tiere. 3n letzter Zeit ist die Zahl wieder etwas gestiegen, da der richtig wirtschaftende Schafhalter immer noch einen schö­nen Reingewinn erzielt. Die Rachfrage nach dem früher so begehrten Psecch hat nachgelassen, da man glaubt, mit den künstlichen Düngemitteln weiterzukommen. Deshalb liegt der Preis für eine Pferchnacht unter dem Vorkriegspreis und beträgt je nach 3ahresz«it und Witterung 0,50 bis 3,50 Mark. Dazu kommt dann noch ein Raturallohn von zehn Pfund Brotgetreide, der an den Schäfer zur Fütterung der Hünde zu ent­richten ist, während der Darlohn in die Ge­meindekasse fließt.

Kreis Friedberg.

Bad-R auheim , 11.3ult. Der Stadt- r a t beschloß in seiner heutigen Sitzung, in gleicher Weise, wie vom Staat vorgesehen, auch von der städtischen Grundsteuer Befreiung für die im Kalenderjahr 1930 begonnenen Woh­nungsbauten eintreten zu lassen. Einem An­trag des Bauausschusses, an Sonn» und Feier­tagen keine Beerdigungen auf dem städti­schen Friedhof stattfinden zu lassen, wurde nicht zugestimmt. Für Herstellung von Stra­ßen wurden 70 000 Mk. bewilligt. Angenommen wurde ein Rachtrag zur Ortsbausatzung, wonach Autogaragen im Kurviertel grund­sätzlich nicht mehr errichtet werden dürfen. Der Derkehrsverein beabsichtigt, am 27.Juli einen großen Rosenkorso zu veranstalten. Er hat sich dazu einen städtischen Zuschuß in Höhe von 2000 Mk. erbeten. 3n längerer Aussprache wurde zu dem Gesuch Stellung genommen. Für die 2000 Mk. setzten sich nur wenige Stadtratsmit­glieder ein. Die Linke lehnte einen Zuschuß jed­weder Art ab. Annahme fand schließlich dec Antrag des Finanzausschusses auf Bewilligung von 500 Mk. für den Zweck.

Kreis Büdingen.

# Blofeld, 10.3uli. Wie an dieser Stelle berichtet wurde, ist an verschiedenen Orten in diesem 3ahre die R a ch t i g a l l aufgetreten. Auch in unserer Gemarkung vernimmt man in den an den Wald angrenzenden Baumanlagen seit diesem Frühjahr den herrlichen Gesang. Kenner wollen sogar hccausgefunhen haben, daß es sich um drei Paare handelte. Dor mehr als zehn Jahren nistete hier auf dem alten Friedhof das letzte Pärchen. Auch in dem benachbarten Stammheim hat sich seit vorigem Jahr ein Rachtigallenpaar heimisch gemacht. Um dem schmelzenden Gesang hier abendlich zu lauschen, kommen Besucher von nah und fern, zum Teil auch mit Kraftwagen aus größerer Entfernung.

Aus dem mittleren Riddatal, 10. 3uli. 3n unserem Tale von Dauemheim bis Schotten hat es seit fünf Wochen nicht geregnet. Obwohl in der letzten Zeit öfters Gewitter in der weiteren Umgebung ergiebige Riederschläge brachten, fielen hier nur ganz ver­einzelt einige Regentropfen. 3n den Gärten und Feldern ist daher die Trockenheit sehr groß. Das Wachstum steht still. Sommergerste und Winterroggen sind reif und von den an Ab­hängen liegenden Aeckern bereits geschnitten und heimgefahrcn. Schwer macht sich der Wasser­mangel bei den meisten Gemeindewasserlei­tungen fühlbar. Manche können täglich nur wenige Stunden in Betrieb gesetzt werden.

Kreis AlSseld

Z Homberg, 11.Juli. Hier hielt dieser Tage der 7. Kreisverband Gießen der Ka­ninchenzüchtervereine eine gut besuchte Dersammlung ab; es waren die Vereine Gießen, Ettingshausen, Daubringen, Klein-Linden, Als­feld und Homberg vertreten. Der 1. Vorsitzende L. Kreiling, Gießen, eröffnete die Versamm­lung und begrüßte die erschienenen Vertreter der Vereine. Durch den 2. Schriftführer, Wilh. U l - rich, Gießen, wurde das Protokoll der letzten Versammlung, die in Daubringen stattfand, ver­lesen. Hierauf machte der 1. Vorsitzende Mit­teilungen über die mit der 25jährigen 3ubi- läurnsseier verbundene Derbandstagung zu Die­burg. Die Kreisaussiellung 1930 soll am 21. und 22. Dezember hier in der Stadthalle er­folgen.

Ober-Ohmen, 10.3uli. Vermutlich in­folge der anhaltenden Trockenheit irrt oberen

Ohmtal machte sich hier tn den letzten Wochen empfindlicher Wassermangel bemerkbar. Di« Gemeindebehörde sah sich zur Beseitigung des Uebelstandes genötigt, das Besprengen von Feld und Gärten zu verbieten. Als dce,e Maßnahme nicht mehr genügte, wurde an verschiedenen Tageszeiten das Wasser abgestellt, ohne jedoch auch den gewünschten Erfolg zu zeitigen. Unter­suchungen eines von hier angesorderten Beamten der Kulturinspektion ergaben eine ausgiebige Luftzusammenballung in der Strecke Quellen- fassungHochbehälter. Rach Behebung des Feh­lers spendet die Anlage wiederum unvermindert Wasser.

ch Nieder-Gemünden, 9.Juli. Unser Ge­sangvereinEintracht" veranstaltete dieser Tage ein Eängcrsest. 3m Mittelpunkt stand die Weihe der neuen Fahne. 3n der Kirche versammelte man sich morgens zum Festgottes­dienst. Pfarrer Reichert leitete den Festtag würdig ein und gedachte der im Weltkrieg ge­fallenen Mitglieder des Vereins. Mittags mar­schierte der Festzug nach Homberg. Auf dem Festplatz fang der sestgebendc Verein den Sänger- grußGrüß Gott mit hellem Klang". Dann trug Frl. Lina Karl einen von Lehrer Lotz verfaßten Prolog vor. Gs folgte der schön vor­getragene DegrühungSchor des Vereins. Dec Vorsitzende, Konrad Karl, hieß Sänger und Sangesfreunde willkommen. Aus der Geschichte des Vereins sei erwähnt, daß der Verein vor 21 3ahcen mit über 40 aktiven Mitgliedern gegründet wurde. Man hegt die Hoffnung, daß das Sängerfest manchem den Ansporn zur Mit­arbeit im Gesangverein geben werde. Bürger­meister Becker hieß im Ramen der Gemeinde die Gäste willkommen. Ein GedichtDas deutsche Lied", wurde von Frl. H. Feldmann bor­getragen. Pfarrer Reichert nahm dann die Weihe der Fahne vor. Rachdem die Hülle ge­fallen war, übergab Frl. G o n t e r die geweihte Fahne an den Vorsitzenden. Frl. Linker über­brachte im Ramen der Frauen und Jungfrauen eine Fahnenschleife. Der Vorsitzende übergab die Fahne an den Fahnenträger August Karl, der versprach, sie stets in Ehren zu tragen. Der Dorsitzende desSchützen- und Sportvereins" überreichte einen Fahnennagel. Dann fang die Festversammlung das Deutschlandlied. Der zweite Dorsitzende des Ohm-Lumdatal-Sängerbundes, Lehrer Schäfer, Rieder-Ohmen, überbrachte die Grüße des Bundes. Den Schluß der 'Weihe­feier bildeten zwei von den anwesenden Bundes- Vereinen unter Stabführung von Lehrer Loh borgetragene Massenchöre. Dann folgten die bei­fällig aufgenommenen Einzelchöre der zahlreich erschienenen ©efangbereine. Am zweiten Tag hielt Lehrer Lotz die Festrede, in der er der Be­freiung der Rheinlande gedachte. Mit Kinder­spielen, Gesang und Tanz wurde das harmonisch berlaufen« Fest beschlossen.

Z Dannenrod, 11. Juli. In unserem Orte treten gegenwärtig epidemisch unter den Kindern die Masern, hier Röteln genannt, auf. Waren es in den letzten zwei Wochen meist Schulkinder, die daran erkrankten, so sind zur Zeit die jüngeren Kinder davon betroffen. Im allgemeinen ist die Krankheit leicht verlaufen

Preußen.

Zlaqgen auf Halbmast.

Das preußische Staatsministerium hat dem amtlichen Preußischen Pressedienst zufolge an- geordnet, daß am Sonntag, 13.3uli, dem Tage der Beisetzung der Opfer des Gruben- unglücks in Reurode in Schlesien, all« staatlichen und kommunalen Dienstgebäude, die Gebäude der übrigen Körperschaften sowie die Gebäude der öffentlichen Schulen nach der De» fümmung der "Verordnung vom 29.3uni 1929 halbmast z u beflaggen sind.

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Anläßlich der Grubenkatastrophe im Reuroder Steinkohlenbezirk nimmt die Reichsgeschästsstelle der Deutschen Rothilse, "Berlin W 8, Wilhelrn- ftrafje 62, im Einvernehmen mit den zuständigen Behörden für die Hinterbliebenen der ums Leben gekommenen Bergleute und für die Verletzten Geldspenden entgegen. Die Einzahlung von Spenden wird erbeten auf das Postscheckkonto Berlin 156 000 oder auf KontoDeutsche Rot- Hilf«, Grubenunglück Reuroder Steinkohlenbezirk" bei der Zentrale dec Deutschen Bank und Dis- conto-Gesellschaft in Berlin.

Kreis Wetzlar.

0 Krofdorf, 10. 3uli. Das Gebläse der Orgel in der hiesigen Kirche befindet sich in mangelhaftem Zustand, der durch eine Repa­ratur nicht behoben werden kann. Als im 3ahre 1854 die Orgel aufgestellt wurde, hat man, wahrscheinlich aus Sparsamkeitsgründen, den Blasebalg der früheren alten Orgel mitverwandt. Hm dem liebel nun endgültig abzuhelfen, soll das Gebläse mit elektrischem Motorantrieb ver­

sehen werden. Die Gemeindevertretung hat für diesen Zweck 200 Mk. bewilligL Die notwendigen restlichen Mittel müssen anderweitig flüssig ge­macht werden. Die im Krieg« abgelieferten Pro- spektpfeifen sind vor einigen 3obren durch Holz- imitation erseht worden, wodurch leider da- Prinzipalcegister der Orgel nicht zu ge­brauchen ist.

> W i h m a r, 9. 3uIL Au» der jüngsten Sit­zung der Gemeindevertretung ist zu berichten: Den Zuschlag für die Herstellung von WasserleitungS st rängen im Reubau- geländeAuf dem Ditzen" erhielt der Wenigsb­fordernde Schmiedemeister Heinrich Wagner, Wißmar, für sein Angebot von 672,96 Mk. An die Reichsbahndirektion und die Regierung soll ein Antrag gerichtet werden, bei dem Um­bau der Eisenbahnbrücke eine Verbreiterung de» Fuhgängersteges zu einer Fahrbrücke nach Lollar vorzusehen. Bei gemeinsamen Hebun­gen von Pflicht- und Freiwilliger Feuerwehr erhält auch die Freiwillige Feuerwehr die bis­her der Pflichtfeuerwehr gezahlte Entschädigung. Die Wasserknappheit zwang zum Ver­bot, aus der Wasserleitung Wasser -um "Be­sprengen der Gärten zu entnehmen. Der wichtigste Punkt der Tagesordnung war die Beratung und Beschlußfassung über den Hau- ungs- und Kulturplan, sowie die Rut- zungsnachweisung für das Wirtschaftsjahr 1931. Man sieht einen Gesamteinschlag von 2185 Fstm. bei einer Durchforstung von 84,1 Hektar vor. Für Kulturen und Unterhaltung der Holzabfuhrwege waren 5000 Mk. vorgesehen, hier werden auf Beschluß der Vertretung bei einem Posten statt ' 1800 Mk. 1300 Mk. eingesetzt. Für den Fall, daß die Hobpreise steigen sollen, sollen 300 Festmeter mehr gefällt werden. Die Som­merferien der hiesigen Schul« beginnen am 12.3uli und dauern bis zum 10. August.

-5- Hochelheim, 11.Juli. Die ausgedehn- ten Kirschbaumanlagen in unserer Ge­markung bringen in diesem Jahre eine durch­schnittlich gute Ernte. In besonderem Maße zeigen oft junge Bäume einen reichen Behang. Während die ersten Frühkirschen noch mit 40 Pf. pro Pfund verkauft werden konnten, beträgt jetzt dec Preis für Heczkicschen im Durchschnitt 20 Pf. je Pfund. Von den zahlreichen hiesigen Händlern werden die Kirschen meist direkt im Kleinhandel abgeseht oder in die Jndustrieorte verschickt. Auch in der Rachbargemeinde Klein- Rechtenbach hört man von befriedigenden Er­trägen der Kirschenernte.

-5- Aus de m Kleebachtal, 11. Juli. 3n den höher gelegenen Gemarkungsteilen des Klee­bachtales hat man in diesen Tagen mit dem Schnitt des Roggens begonnen. Di« säst ohne Ausnahme stark lagernde Frucht wird die Erntearbeiten in diesem Jahre sehr mühsam ge­stalten und in die Länge ziehen. Die Verwendung von Erntemaschinen ist nur in ganz beschränktem Umfange möglich, da das Getreide vielfach in Wirbeln liegt, durch welche Winden und Dogei­wicken hindurch gewachsen sind, so daß hier nur mit der Grassense und der Sichel gearbeitet wer­den kann. Bei der Sommerfrucht, die ebenfalls zum größten Teile am Boden liegt, sind die Klee-Einsaaten sehr gefährdet, da die wie eine Decke über ihnen liegenden Halme ihnen jede Wachstumsmöglichkeit nehmen. Dickwurz und Kartoffeln haben, soweit sie rechtzeitig vom Unkraut gesäubert wurden, einen befriedigenden Stand aufzuweisen.

Krcis Marburg.

] [ Marburg, 10. Juli. Dem heutigen Schweinemarkt waren 605 Ferkel und 12 Läufer zugefahren. Bei gutem Geschäft wurden für 6 Wochen alte Ferkel 2325 Mk., für bis 8 Wochen alte bis 30 Mk., für bis 13 Wochen alte bis 36 Mk. und für Läufer 5070 Mk. bezahlt. Fohlen waren nur 5 Stück ausge­stellt, die für 250300 Mk. zum Derkauf stan­den. Hier fehlte die Rachfrage.

Spiclplan Der frankfurter Theater.

Frankfurter Opernhaus. Don Sonn­tag, 13. Juli, bis Montag, 21. Juli, täglich von 20 bis gegen 23 Uhr:Das Frühlingsmädel", Operette in drei Akten von Rudolf Eger, Musik von Franz Lehar, Inszenierung: Theo Lucas, musikalische Leitung: Generalmusikdirektor Otto Urack. Gastspiel der Berliner Rotterbühnen zu Franz Lehärs 60. Geburtstag.

Frankfurter Schauspielhaus. Sonn­tag, 13. Juli, 20 bis gegen 22.15 Uhr:Wieder­aufnahme beantragt. Montag, 14., 20 bis nach 22.30:Die Bekehrung des Ferdhs Pistora". Dienstag, 15., und Mittwoch, 16., jeweils von 20 bis gegen 22.15:Wiederaufnahme beantragt. Donnerstag, 17., 20 bis nach 22.30:Die Be­kehrung des Ferdhs Pistora". Freitag, 18., bis Montag, 21., jeweils von 20 bis gegen 22.15: Charleys Tante". (Reu inszeniert.)

vetwpfecfywt, tuuu, sondern dafiw;

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daß wir ausschließlich echte Orienttabake, ins­besondere hochwertige, mazedonische Sorten verarbeiten. Damit ist die einfachste Erklärung für den reinen, mild - würzigen Geschmack die­ser vorzüglichen 5- Pfennig- Zigarette gegeben.

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