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SPreMau der Frankfurter Tsteater.

Opernhaus. Sonntag, 13. April, von 15.30 bis 17.30 XU)t; Erstes Gastspiel der Wiener Sänger-Knaben: Hänsel und Gretel: von 19.30 bis 21.30 Llhr: Zweites und letztes Gastspiel bet Wiener Sänger-Knaben: Hänsel und Gretel. Montag, 14. April, von 20 bis 22.30 Uhr: Tief­land. Dienstag, 15. April, von 19.30 bis gegen 22 Llhr: Oeffentliche Generalprobe: Belsazar. Mittwoch, 16. April, von 19.30 bis gegen 22 Ahr: Szenische Erstaufführung: Belsazar. Donnerstag, 17. April, von 19 bis gegen 22 Ahr: Hoffmanns Erzählungen. Freitag, 18. April, von 17 bis gegen 22 Ahr: Parsifal. Samstag, 19. April, von 19.30 bis nach 22 Ahr: Das Land des Lächelns. Sonntag, 20. April, von 17 bis gegen 22 Ahr: Parsifal. Montag, 21. April, von 15.30 bis 18 Ahr: Mignon: von 19.30 bis nach 22 Ahr: Das Land des Lächelns.

Schauspielhaus. Sonntags 13. April, von 10.30 bis nach 12.45 Ahr: Iulius'Eaesar: von 15.30 bis 17.45 Ahr: Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk; von 20 bis gegen 22 Ahr: Tanzabend Riddy Impekoven. Montag, 14. April, von 20 bis nach 21.45 Ahr: Brülle China. Dienstag, 15. April, von 20 bis gegen 22 Ahr: Mond von links. Mittwoch, 16. April, von 20 bis gegen 22 Ahr: Mond von links. Donners­tag, 17. April, von 20 bis gegen 22 Ahr: Schwin­gen über Europa. Freitag, 18. April, von 20 l>is gegen 23 Ahr: Die andere Seite. Samstag, 19. April, von 20 bis nach 22.30 Ahr: Der Lon­doner verlorene Sohn. Sonntag, 20. April, von 20 bis nach 22.30 Ahr: Der Londoner verlorene Sohn. Montag, 21. April, von 16 bis gegen 18.15 Ahr: Marius ahoi!; von 20 bis gegen 22 Llhr: Die neue Sachlichkeit.

Wenn Schmerzen....... Togal-Tabletten!

Togal,Tabletten sind ein hervorragendes Mittel bet Rheuma, Gicht, Ischias, Grippe, Nerven« und Kopfschmerz, Erkältungskrank­heiten. Laut notarieller Bestätigung anerkennen über 5000 Ärzte, darunter viele bedeutende Professoren, die gute Wirkung des Togal. Keine unliebsamen Nach» Wirkungen! (Entfernt die Harnsäure! Ein Versuch über» zeugt! Frag. Sie Ihr. Arzt. In all. Apoth. NM. 1.40.

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80 Pf.) und auf 1 Dtark staatlichen Gewerbcsteuer- ertragssolls vom Rechnungsjahr 1926 der Betrag von 250 Pf. (seitheriger Vorschlag 300 Pf.). An Sondergebäudestouür sollen auf je 1 Mark des staat­lichen Steuersolls erhoben werden bei einem Ge- bäudewert über 7000 Mark 39,93 Pf. (wie seither), bei einem Gebäudewert unter 7000 Mark 45,75 Pf. gegen seither 39,98 Pf. Das alte Backhaus soll einer gründlichen Renovierung unterworfen werden. Der vom Bauamt gemachte Voranschlag mit 650 Mark erschien einzelnen Gemeinderatsmit» gliedern als zu niedrig angenommen. Indessen sol­len die Arbeiten ausgeschrieben und Offerten bei der Gemeinde eingereicht werden, über die in späterer Sitzung erneut beraten werden soll. Die Errich. tung einer Einfriedigung bei der Klein- k i n d e r s ch u l e bzw. bei dem Turnplatz der Schul- jugend, die mit 792 Mart veranschlagt waren, wurde vorerst abgelehnt und für eine spätere Sitzung ver­tagt. Eine längere Aussprache schloß sich an die von sozialdemokratischer Saite beantragte Offen­legung der im Besitz des Bürgermeisters befind­lichen Akten, betr. Amtsführung des ehe­maligen Gemeinderechners, an. Der An- trag des letzteren, die Gemeinde möge die Kosten für die Aufstellung der Gemeinderechnung aus dem Jahre 1925 im Betrag von 420' Mark übernehmen, wurde einstimmia abgelehnt. Der Antrag der Philipp Jung XVI. Erben um Erhöhung der Miete für das Lokal der Mädchenfortbil- dungsschule fand teilweise Genehmigung; die Miete wird ab 1. Januar 1930 von 30 Mark au 35 Mark für den Monat erhöht. Von sozial demokratischer Seite wurde noch der Wunsch ge­äußert, die Gemeinderatssitzungen in kürzeren Zwischenräumen abzuhalten. Da­mit jedes Gemeinderatsmitglied die Möglichkeit hat, an den Sitzungen regelmäßig teilnehmen und sich mit seinem Dienst einrichten zu tönneti, soll an jedem ersten Mittwoch im Monat Gemieinderats- sitzung stattfinden. Ein Beschluß darüber wurde in­folge vorgerückter Stunde nicht mehr gefaßt.

* Großen-Linden, 10. April. Am Diens­tag hielt unser evangelisch-kirch kicher Frauenverein seine Schluhfeier. Schon 14 Tage vorher hatte ein Lichtbildervortrag über Kärnten, Land und Leute", den Pfarrer Schul­theis auf Grund eigner Reiseerlebnisse hielt, und der in dankenswerter Weise von Pfarrer Wahl, Lang-Göns, durch Lichtbilder von Graz und der großen Hauptversammlung des ©ustuv- Adolf-Dereins im Jahre 1927 ergänzt tourire, einen größeren Kreis von Mitgliedern als gs- wöhnlich versammelt. Die Schluhfeier am Diens­tag stand nach einer kurzen Ansprache des Orts­geistlichen, in der er von erfreulichem. Wachstum des Bereins im ersten Vereinsjahr und von den Aufgaben des Vereins in den kommenden Jahren sprach, unter dem Zeichen des Liedes. Geistliche Volkslieder und Sologesänge trugen viel dazu bei, daß der Abend bei allen Teil­nehmerinnen wohl den Wunsch hinterließ, noch mehr derartige Abende zu erleben. Auch die übliche Bewirtung mit Kaffee und eine kleine Verlosung fehlten nicht.

* Mainzlar, 10. April. Am letzten Sonntag and in der neuen Schule eine Ausstellung »er Handarbeiten der hiesigen Volks­chule statt. Die Ausstellung hatte sich seitens der Einwohner eines sehr regen Besuches zu erfreuen. Alle Besucher waren des Lobes voll und erkannten die fleißige Arbeit an, die im Laufe des vergange­nen Schuljahres geleistet worden war. Die Arbeiten waren nach einzelnen Jahrgängen geordnet und ver­anschaulichten die stetige geistige Entwicklung und das Wachsen der technischen Fertigkeit. Besonders anzuerkennen war auch die Erscheinung, daß man beobachten konnte: hier werden die Kinder zur An- ertigung von Arbeiten ausgebildet, welche sie im päteren Leben gebrauchen können. Zusammenfassend kann gesagt werden, daß die Handarbeitslehrerin unserer Schule, Frau Amalie Panzer, mit die. er Ausstellung einen vollen Erfolg erzielte und daß allgemein der Wunsch laut wurde, eine derartige Ausstellung möchte alljährlich veranstaltet werden.

t Allendorf a. d. L d a., 11. April. Am Sonntag waren es 25 Jahre, daß der prak­tische Arzt Dr. Fritz Kunz die Praxis des plötzlich verstorbenen Arztes Dr. Fokken da­hier übernahm. Er hat sich in der langen Zeit seiner hiesigen Tätigkeit durch seine allzeitige Hilfsbereitschaft und Gewissenhaftigkeit das Ver­trauen weiter Kreise erworben, die ihn mit den besten Wünschen für die Zukunft begleiten.

Z Allendorf a. d. Lumda, 10. April. Am vorigen Sonntag fand im Saale der hiesigen ersten Schulklasse eine Ausstellung der Handar­beiten der Schülerinnen aller Klassen der Volksschule von Allendorf a. d. Lumda und Treis a. d. Lumda statt. Die Handarbeiten, be­stehend in Stopfen, Stricken, Häkeln, Sticken und Nähen, waren nach den einzelnen Schulklassen geord­net. Der Besuch der Ausstellung war sowohl von Allendorf, wie auch von Treis sehr gut, und es herrschte nur eine Stimme des Lobes über das Ge­botene. Ganz besonders wunderte man sich darüber, wie schon die Kleinsten unter entsprechender Lei- tung zu geschickten Handarbeiten erzogen werden

Abschluß der Mainzer Sombauarbeiten.

WSR. Mainz, 11. April. Die Dombau­arbeiten sind nunmehr abgeschlossen. Am 2. Ianuar 1925 wurden die Sicherungsarbeiten begonnen. Am 16. Oktober 1928 waren die Wie­derherstellungsarbeiten soweit durchgeführt, daß der Dom durch die glanzvolle Einweihungsfeier einer Bestimmung wieder zurückgegeben werden konnte. Dis zum 5. April 1930 wurden noch die äußeren Erneuerungsarbeiten, namentlich an der chwer mitgenommenen Westgruppe, durchgeführt. Arn 5. April haben die letzten Arbeiter das Dom- gebiet verlassen. Die vereinigten Dombauunter­nehmer haben ihren Dank für die glückliche Durch- ührung der Arbeiten dadurch ausgedrückt, daß ie an der Dombuchhandlung am Liebsrauenplatz einen Abguß derMadonna der Palästina- ahrer" (1484) aus dem Domkreuzgang anbrachten. Dadurch ist der unbefriedigende Eindruck der Hausstirnseite glücklich beseitigt und zugleich dem Liebfrauenplatz eine sehr wirkungsvolle Zierde gegeben worden.

können. Alles in allem war die Ausstellung ein Er­folg, den unsere Handarbeitslehrerin Fräulein Mer­kel von hier dank ihrer tüchtigen Arbeit für sich in Anspruch nehmen kann.

r. Grünberg, ll.Aprll. Die Findigkeit der Post, die nahezu sprichwörllich ist, kann sich eines Triumphes rühmen, der ihr alle Ehre macht. Ein hiesiger Bürger erhielt aus Amerika einen Brief mit der Adresse Herrn X. in Oberhessen, Germany, Barsüßergasse. Der Brief kam prompt und was be- sonders zu unterstreichen ist, ohne Verzögerung an.

er. Röthges, 11. April. Wie schon kurz be­richtet, feierten vor kurzem unser früherer Bür­germeister Heinrich Metzger II und seine Ehe- frau Elisabethe, geborene Emrich, das Fest der goldenen Hochzeit. Das Ehepaar erfreut sich noch seltener geistiger und körperlicher ©e» sundheit. Der alte Herr ist von morgens bis abends in der Landwirtschaft tätig. Eine große Anzahl Glückwunschschreiben und Telegramme (vom Herrn Reichspräsidenten v. Hindenburg, der Hess. Regierung, vom Kreisamt Gießen und vielen anderen) empfing das Hochzeitspaar.

(h Grüningen, 11. April. Zur Gründung eines Obst- und ©artenbauvereins chatte dieser Tage Bürgermeister Euler die hiesigen Landwirte in den Rathaussaal einge­laden. Rach Begrüßung der Erschienenen legte Bürgermeister Euler Zweck und Ziele eines sol­chen Vereins in kurzen Worten dar und hob dabei besonders den Wert und die Bedeutung der Obstbaumpflege hervor. Eine große Zahl Landwirte haben sich als Mitglieder gemeldet.

* Obbornhofen, 10. April. Dieser Tage veranstaltete die hiesige Mädchenfortbil­dungsschule eine Abschlußfeier, verbunden mit einer Ausstellung von Handarbeiten der Fortbildungs- und der Dolksschülerinn^i. Die Arbeiten waren im Schulsaal der zweiten Klasse ausgelegt und zeugten von großem Fleiß, feinem Verständnis und praktischem Sinn der Lehren­den und der Lernenden, was auch von dem Schul- leiter bei der Eröffnung der Ausstellung beson­ders hervorgehoben wurde. Während die Gäste Sne Ausstellung besichtigten, hatten die Koch- schülerinnen im aufgeräumten Schulsaal der Oberklasse eine festlich geschmückte Tafel für die Abschiedsfeier hergerichtet, zu der die Mütter sder Schülerinnen, der Schulvorstand und der Gemeinderat eingeladen waren. Bei Kaffee und Gebäck aller Art, Ansprachen, Deklamationen und Gesängen der Schülerinnen und gemeinsam gesungenen Volksliedern verflog rasch die Zeit. Zum Schluß dankte Bürgermeister Philippi im Ramen der Gäste den Veranstaltern der Feier, besonders der Hauswirtschaftslehrerin, Fräulein Thimm, für ihre große Mühe, und ermahnte die Mütter, nun auch ihren Töchtern Gelegen­heit zu geben, das Gelernte am heimischen Herd zu verwerten. Die Feier fand in der Gemeinde allgemein Anklang.

Kreis Büdingen.

-s- Büdingen, 11. April. Gestern stürzte das dreijährige Kind eines hiesigen Kolonial­waren-Großhändlers aus dem Fenster des dritten Stockwerkes auf die gepfla- fverte Straße. Im hiesigen Krankenhaus, wo­hin das bedauernswerte Kind überführt worden war, wurde festgestellt, daß ein Beinchen gebrochen ist. Ob auch noch innere Verletzungen vorliegen, konnte bis jetzt noch nicht festgestellt werden.

Kreis Schotten.

Laubach, 11. April. Dem weithin be­kannten hiesigen Kunstmaler Helix Klip- ft e in wurde von dem Kuratorium der Deut­schen Albrecht Dürer-Stiftung in Rürnberg auf Grund hervorragender graphischer Arbeitern ein ansehnliches Stipendium ver­liehen. Diese schöne Auszeichnung ist unter star­ker Konkurrenz nur drei Bewerbern zuteil ge­worden.

Oberheffen.

Oer Voranschlag des Kreises Büdingen.

4 Büdingen, 11.April. Der Voranschlag des Kreises Büdingen wurde vom Kreis­ausschuß verabschiedet und wird am 16. April dem Kreistag zur Beschlußfasiung vorgelegt werden. Der Haushaltsentwurf schließt in Einnahme und Ausgabe mit 600 832,76 Mark ab. Die Umlage für das Rechnungsjahr 1930 konnte gegenüber dem Vor­jahre um 15 000 Mark gesenkt werden.

Siadivorstandssitzung in Alsfeld.

te* Alsfeld, 11. April. Stadtvor­standssitzung. Die Verpachtung derWald- j agd im Homberg, welche auf GrundLleber- cinfunft gemeinschaftlich mit dem Forstfiskus er­folgt, hatte bei der ersten Verpachtung ein nicht annehmbares Gebot ergeben, so daß eine zweite Versteigerung stattfand. Der in diesem Termin erzielte Zagdpreiserlös von 700 Mk. wurde ge­nehmigt. Die Anstreicherarbeiten in der Innenhalle des Schlachthauses wurden dem Valentin R o t h l e h als Zweit- wenigstnehmenden übertragen. Wie der Vor­sitzende dazu bemerkte, war das Angebot des Wenigstnehmenden derartig niedrig, daß die Ar­beit auf Grund der Einheitspreise zu den An­gebotsätzen nicht hätte ausgeführt werden können. Gemäß den Richtlinien der Reichsverdingungs- ordnung wurd edaher diesem Angebot der Zu­schlag nicht erteilt. Zur Weiterbeschäf­tigung von ausgesteuerten Erwerbs­losen und sonstigen Wohlfahrtsemp­fängern wurde ein weiterer Kredit von 2000 Mark bewilligt. Als weitere Arbeit wird der Ausbau der Hochstraße in Angriff genommen. Insgesamt sind für Rotstandsarbeiten bis jetzt 9000 Alk. bewilligt worden. Wie der Vorsitzende bemerkte, wird die Zahl der ausgesteuerten Ar­beitslosen im Laufe des Jahres noch zunehmen. Die Wahl der Vertreter der Stadt für die Mitgliederversammlung der Bezirks­sparkasse erfolgte gemäß den Vorschlägen der Fraktionen, ebenso die Wahl von drei Mit­gliedern für den Vorstand des Verkehrs- und Verschönerungsvereins. Auf Antrag des Vorsitzenden wurde die Bildung einer Theaterkommission beschlossen, welche die Auswahl und Festsetzung der in der kommenden Winterspielzeit vom Gießener Stadttheater in Alsfeld aufzuführen­den Theaterstücke vorzunehmen hat. In diese Kommission wurden gewählt: Oberstudiendirektor Dr. Hainer, Regierungsrat K o r f m a n n, Studienrat Dr. Berg in Alsfeld, Pfarrer Rheinfurth in Brauerschwend, sowie die Stadtvorflandsmitglieder Mufiklehrer Mein­hardt und Fabrikant Raab. Den Vorsitz der Kommission fuhrt der Bürgermeister oder dessen Stellvertreter. Der Tlmtausch der städti­schen Pferde durch den Pferdehändler Mar­kus Goldschmidt in Fulda gegen eine Draufzah­lung von 1045 Mk. an denselben wurde geneh­migt. Das infolge Ableitung des Lie­derbachs in das städtische Kanalnetz freige­wordene Dach bett in der Hohl wird den Anliegern, soweit sie es beantragen, anteil­mäßig zum Preise von 1,50 Mk. käuflich über­lassen. Die Kauf- und Vermessungskosten tragen die Anlieger. Benutzung der Reit­halle durch den Sportverein 06: Rach- dem feflgestellt ist, daß der Sportverein trotz wiederholten Verbots die Reithalle vertrags- . widrig benutzt, indem Fußball darin gespielt "wird, soll der Vertrag alsbald aufgehoben wer­den. Ein sozialdemokratischer Antrag, den Erwerbslosen und sonstigen Wohlfahrtsempfän­gern noch eine besondere Rate der Win­ke rbeihilfe alsbald zu gewähren, wurde nach längerer Aussprache mit Stimmenmehrheit an­genommen.

Landkreis Gießen.

CO Klein-Linden, 11. April. Nach längerer Pause fand am Donnerstagabend eine öffentliche Gemeinderatssitzung statt, die von Inter- epenten gut besucht war. Vor Eintritt in die Tages­ordnung verlas der Vorsitzende, Bürgermeister I u n g einen Vergleich, der zwischen ihm und einem Gemeinderatsmitglied vor dem Kreisamt Gie­ßen wegen persönlicher Belange abgeschlossen wor- ven »st. Sodann wurde erneut beraten über die

fch lagsä tze der Gemeindeumlagen s u r d a s R e ch n u n g s j a h r 1 9 2 9. Die in frühe­rer Sitzung vom Gemeinderat festgelegten Satze waren vom Ministerium in Darmstadt zum Teil als zu hoch angesehen und deshalb beanstandet worden. Mit allen gegen eine Stimme (sämtliche zwölf Ge- Meinderatsmitglieder nahmen an der Sitzung teil) wurden folgende Sätze angenommen: Die Grund­steuer aus je 100 Mark Steuerwert der Gebäude wie seither 25 Pf. und auf

le, AO Mark Steuerwerk des land- und forstwirt­schaftlich genutzten Grundbesitzes 60 Pf. Bei der Ge­werbesteuer, die gegen früher herabgesetzt wird, werden festgelegt auf je 100 Mark des gewerblichen Anlage- und Betriebskapitals 70 Pf. (gegen seither

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 13. April 1930. Palmarum. Landes. Buß - und Bettag.

Stadkkirche. 9.30 Uhr: Pfarrer Becker: 11: Kinder- kirche für die Markusgemeinde; Pfqrrer Becker: 18: Pfarrer Schlaudraff. Iohonneskirche. 9.30: Pfar- rer Ausfeld: Zugleich Militärgottesdienst: 11: Kinder- kirche für die Johannesgemeinde; Pfarrer Ausfeld: 18: Pfarrer Bechtolsheimer; Beichte und hl. Abend­mahl für die Lukas- und Johannesgemeinde: 20: Bibelbesprechung im Johannessaal: Pfarrer Lenz. ZapeUe des Allen Friedhofs. 9.30: Pfarrer Lenz: 11: Kinderkirche: Pfarrer Lenz. Elisabeth-Slein- kinderschule. 9.45: Pfarrer Lic. SBaas; 11: Kinder­kirche für die Petrusgemeinde: Pfarrer Lic. $ßaa5. Klein-Linden. 10: Hauptgottesdienst: 11: Kinder­gottesdienst. - Wiefeck. 9.45; 11: Kinderkirche; 20: Kollekte. Allen-Buseck. 10; 19. Kirchberg. 10: Kirchberg; Kollekte; 11: hl. Abendmahl für Lollar; 13.30: Kirchberg; Kollekte. Hausen-Garbenteich. 10: Hausen: 13: Garbenteich. Watzenborn-Stein­berg. 13: Hauptgottesdienst: Kollekte; 14: Kinder­kirche; 20: kirchenmusikalische Passionsfeier. Lich. 9.30: Stiftsdechant Kahn; 12.45; Kindergottesdienst; 14: Pfarrvikar Draudt.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 12. April.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte. Don 16 bis 18.30 Uhr und von 19 bis 21 Uhr wird ein fremder Priester Beichte hören.

Sonntag, den 13. AprU. Palmsonntag.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe: Kommunion der Jungfrauen und Hausangestellten, des Kaufmän­nischen Vereins und des Gesellenvereins: 8: Kom­munion; 9: Hochamt. Vor dem Hochamt werden die Palmen geweiht. 11: Messe; 16.30: Versammlung der Jungfrauenkongregation; 17.30: Christenlehre und Andacht. Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. Lich. 7.30: Palmenweihe, Hochamt und Passion, zuvor Beichtgelegenheit: 20: Fastenandacht und Vor­trag. Hungen. 9.30: Palmenweihe, Hochamt und Passion, zuvor Beichtgelegenheit: Lollar. 8.45: Messe mit Predigt. Nidda. 8.30: Messe, Hochamt mit Predigt.

Dienstag, den 15. April.

Gießen. 18.30 Uhr: Fastenandacht.

Montag, den 14. April.

Laubach. 7 Uhr: Gottesdienst.

Mittwoch, den 16. April.

Hungen. 7 Uhr: Gottesdienst.______________

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