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Samstag, 12. April 1950

Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)

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Rom. Der Sarg wird aus dem Sterbehaus, der Villa Svezia getragen 2hm folgen Stönig Gustaf V. von Schweden (X), dahinter Prinzessin Ingrid und Prinz Wilhelm

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Damals frohlockten wir heute aber schmerzt sie

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Kirche übervoll Rationen, nicht Ostens und der

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Schon um neun Uhr war die Ss kamen die Gesandten aller

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ihm das Vein zerschmettert hatte - lfred Hamburger.

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Herrn machen. Er aber fluchte viel, lernte nichts und trieb sich in jeder freien Stunde mit einem Lerzerolgewehr an den Hecken entlang oder an den Waldrändern, um aus Bogel zu schießen.

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in die fränkische Saale

Jede Explosion, die zerfetzte Zischleiber an die Oberfläche des Wassers trieb, begleiteten wir mit schrillen Pfiffen aus den Fingern.

Er tarn aber bald aus der Schule weg, da er immer wieder in Latein. Griechisch und Mathe­matik ungenügend hatte.

Ich hörte nie mehr von ihm.

wer sind wir? Da ist ein König und da ein Duce, dort ein kraushaariger Afrikaner und hier ein blondes schwedisches Mädchen. Wir haben verschiedene Dekanntnisse und doch nur einen Glauben, wir haben viele Rationen und doch alle d i e eine, d i e gleiche Heimat. _

Rur langsam will das Haus unserer Ge­meinschaft sich leeren. Mussolini verläßt es säst als letzter. Die Glocken läuten und vier schwarze Rosse ziehen an zur letzten Fahrt.

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war der Sohn eines reichen Viehhändlers hatte schöne, schmale Schwestern. Eine sei- Schwestern liebte unser Lehrer für Latein. Winter tanzte er zierlich mit ihr aus dem

Qln Sommernachmittagen begegneten sie

spitze Messer singerties in das Gesäß gerannt Ein dicker Vlutstrom sloß aus der kurzen Kna­benhose Die Kameraden trugen mich in das nahegelegene Kloster, wo mich ein Mönch aus­wusch, mit blutstillenden Säften betupfte und ver- pslasterte

Münsterers Gesicht war weih wie der Staub von Kreide

und unangebracht war.

Wie soll man aber zu einem Staatsmann Vertrauen gewinnen, um das er selber für eine deutsch-sranzösische Annäherung wirbt, wenn regelmäßig in diesem Stil hinterher noch irgend etwas mindestens Peinliches. Unangenehmes oder Schlimmeres in die Debatte geworsen wird? Man kann sich auch nicht denken, daß dieser Stu. einer Versammlüng etwas zu sagen, was sie hören will, und hinterher, weil es international bedenklich ist. es im Stenogramm zu ändern, aus die Dauer die Autorität eines Staatsmannes wirklich befestigen kann. Aber es ist charakteristisch für den Mann, der die Bedeutung des QJoung* planabschlusses für Frankreich und für das deutsch- französische Verhältnis natürlich erkannt hat. daß er, ein alter Parteigänger Elemenceaus und Poincar6s, selber au8 den alten Vorstellungen, Formeln usw. doch nicht ganz heraus kommt, obwohl er das, wie die Abstimmung im Senat zeigte, vor dieser Körperschaft überhaupt nicht nötig hatte

Seine Rede kennzeichnete sehr scharf den Ein­schnitt, der jetzt erreicht ist, einen Zu st a n d des Gleichgewichtes, zu dem man jetzt kommen müsse, wie er ausfuhrte. Ein Gleich­gewicht. das zu erhalten natürlich das Interesse | Frankreichs ist und von dem aus es seinem

Gn Swlnemunüe. Die feierliche Aufbahrung öes Sarges unter den Kanonen des KreuzersDrottning Victoria", der die sterblichen Reste der Königin zur letzten

Ruhestätte nach Stockholm brachte.

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verwickelt, die vom Wa.i^ uverichwemmt waren. Er war sünfzehn Jahre alt geworden und wurde aus dem Friedhof in Hammelburg begraben. Bei seinem Begräbnis trug ich eine brennende Kerze.

Karl Bauer.

Er hatte eine Anmut und Zartheit des Kör­pers. die ich liebte. Seine und meine Eltern gingen oft des Sonntags auf gemeinsamen Spa­ziergängen über Land in irgendein Dors, wo es Wein gab. Ich erinnere mich noch gut seiner melancholischen und großen Augen, die auf alle Schularbeiten verächtlich sahen. Er machte ver­schiedene Klassen zweimal, obwohl er nicht dumm, sondern nur merkwürdig in sich versponnen und verschlossen war. Er hatte eine vielbeneidete Samm.ung von Indiamrbüchern und einen Kasten voll Pfeisen, Spießen, Schilden, Schleudern und Wurfbeilen, trotzdem et ein zarter und mädchen­hafter Junge wat Aber es brannte eine starke Abenteuerlust und eine überhitzte Vorstellungs­welt in ihm.

Wie seltsam das manchmal ift: obwohl wir innige Spielgefährten waren, verloren wir uns, als fein Vater in eine andere Stadt zog, aus den Augen Er schloß sein Studium mit dem Ein­jährigen ab und begann die Laufbahn der mitt­leren Gerichtsbeamten Eines Tages und dann noch öfter las ich Erzählungen von ihm in Tages­zeitungen und Zeitschriften, voll Humor, großer Beobachtungsstärke und Sinn für Menschlichkeit: Bauern Häusler, kleine Handwerker, wegen Diebstahls. Rauserei oder Betrug angeklagt, wa­ren seine Helden.

Mitten im Krieg, ich hatte Karl vergessen und aus dem Gedächtnis verloren, schrieb er mir einen Bries. Ich schrieb ihm daraus wieder, schickte ihm Bücher, Schokolade und Zigaretten. Ich bekam keine Antwort, ich bekam nichts zurück und las von ihm nichts mehr.

Er tauchte plötzlich vor mit auf und versank sofort wieder. Er verscholl. Ich weiß nicht sein Schicksal Aber sicher war sein Ende schwer und grauenvoll. Run verstehe ich auch feine Augen, die die Trauer durchtränkte und die Verachtung, die leise aus ihnen fiel, wenn sie ahnungslos über einer mathematischen Aufgabe vor sich hin- fahen.

Mit keinem verband mich eine Freundschaft, die auch ins Leben ging Mit keinem mehr traf mein Lebensweg nach den Schuljahren wieder zusammen. Die meisten versanken in einer Wolke von Blut Der Tod sah unter ihnen auf der Schulbank. Das Latein, das sie lernten» Halle den Klang der Grabesliturgie.

_____ manchesmal in abgelegenen Waldtalern.

Er selbst war ängstlich, fror sehr und bekam dann bläulich angelaufene Wangen Er war ein schlechter Schüler, saft der Allerschlechteste, nur Klavier spielte ^r mit großer Fingerfertigkeit

Ca^re später traf ich ihn in der Offizin einer Landapotheke Mit Hanswurstiaden und Eulen­spiegeleien belustigte er die Bauern und Dienst­mägde Auch er mußte in den Krieg Aus einer traf mich das Gerücht, daß ein Ge-

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schmetterte ich - ich Vogel die Hirnschale über diese Knabentat mich merkwürdig noch

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und s eltsam kräftigem Anschlag

Er hatte keinen Sinn für Ratur, im Sommer ging er auch nicht mit uns zum Schwimmen und Baden im Fluß. Einmal zeigte ich ihm im Schilfrand das zierliche Rest eines Teichrohr­sängers voll junger Gelbschnäbel. Es langweilte ihn was mich erfreute und belustigte Am lieb­sten sprach er von Etüden. Kompositionen. Tril­lern und Läusen

In einem Sommer wir waren schon nicht mehr in der Schule, traf ich ihn. über den Marktvlah gehend, in einer kleinen Stadl Da erzählte er mir von dem seltsamen Leben in den Lungensanatorien zu Davos. Schwärmerisch mußte er eine kleine Russin geliebt haben die er dort kennenlernte Zwischen -erlesenen Briefen kramte er eine Haarlocke heraus, sie war ganz schwarz, ich erinnere mich ihrer noch heute.

Ein Jahr daraus las ich in einer Zeitung seine Todesanzeige Er war nicht einmal zwanzig Jahre alt geworden.

Von manchen habe tch in der Jagd der Jahre den Ramen vergessen, aber nicht das Gesicht und die Gestalt.

Hier einer er war der Sohn eines mittleren Beamten aus der Maingegend Ein starrer, eisenharter Kopf mit merkwürdig enastehenden Augen. Er hatte den finster stechenden Blick eines Wahnsinnnahen oder eines jungen Verbrechers. Sein Vater wollte aus ihm einen geistlichen

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Vie Ingangsetzung des tzoungp'.ans.

Außenpolitische Umschau.

Don Dr. Otto Hoehsch, o. ö. pws. der Geschichte an der Universität Äerlin, M. d. Zft.

Auch der französifche Senat hat nun, nahezu einstimmig, den Boungplan ratisi- ziert. Dabei sind wieder alle die bekannten Fragen durchgespielt worden: kommerzielle Schuld, sog. Dantionen und die Räumunasfrage. In einer großen Auseinandersetzung stellte Tardieu die Mobilisierung, die Umwandlung der politischen in eine sog. private Schuld, bemerkenswert in den Vordergrund und zu derSanktions"-frage sagte er dasselbe wie vor der Zweiten Kammer es gibt weder Santionen noch den Artikel 430 mehr, und dieHandlungsfreiheit Frankreichs im Falle einer deutschen Zerreißung des Planes" habe sich im Rahmen der Bölkerbundssahung des Locarnovertrages und des Kelloggpaktes zu halten

Etwas Reues kam aber herein mit seinen Be-

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Don Anton Schnack.

Mit ihnen teilte ich ein merkwürdiges und erreg­tes Stück Leben Schaue ist sie noch einmal an, eine oorüberhuschende Schar von,.Schatten. Snabentöpfe soll Trog, Eigensinn, großer Sehnsucht und Unruhe, Unbekannte jetzt, Gerichtssekretäre geworden oder Pfarrer, Landwirte, die mit lateinischen Hexametern im Gedächtnis säen und pflügen. 'Bantbeamte, denen Der große Iugendtraum in Soll und Haben ver­rann, so sehe ich auch mich, drei,zehnjährig oder sieb­zehnjährig, voll Schwermut und dunklem Vorwärts­tasten, fröhlich in junger Lebenslust, aber auch gepei­nigt von dem Geheimnis des Unbekannten

Um mich sank eine Kohorte des Todes Jugend, Die mit wilden Sätzen ins Leben sprang, fiel zer­fetzt zertrümmert und lautlos im Feuer und Sturm Des Krieges Abenteuerwind trieb manche in die Zerkommenheii der Städte und Laster Tiefe Gov tesfurcht schloß den und diesen in der nackten Schweigsamkeit der Klosterzellen ein Und mir ist »s so als wäre ich nur noch der einzige der lebt

Max Münsterer

Er war der Sohn eines Försters, geboren in rinem Waldnest der bayrischen Rhön Mit ihm kam immer ein Stück Ratur, ein Duft von Herz und Heu, >r lief gejagt, als triebe ihn ein innerer Sturm Er war verwegen im Körperlichen, feig im Seelischen, 'hrgeizig und lernbegierig

Sein Mund war von einer Hasenscharte gespalten 3erne trug er kleine, blaßgrüne Lodenhüte ge- chmückt mit einer Spielhahnfeder oder dem blau- weißen Flügel eines Eichelhähers Er Halle schon nit vierzehn Jahren auf dem Anstand einen Reh >ock geschossen Er konnte Zahlen und grammatika- ische Regeln im Augenblick sich einprägen und sie nie Wasser heraussprudeln Er wußte die Ristplätze iller Vögel und nahm ihnen mit grausamer Freude Die Eier aus den Restern Er stach die Eier mit Nadeln an beiden Enden an und blies sie aus. Die eeren Eier verkaufte er an Sammler

Einmal, in einem Herbst von herrlicher Schönheit, zeschah dieses: wir hatten von riesengroßen Bäu- nen Kastanien mit Steinen heruntergeworfen Den Öügelroeg hinauf sahen wir das Schloß Saaleck. das mf seinem Turme einen metallenen Riesenhut als Zinne trug Ich warf ihm, der der Wildeste von uns lUen war. eine Kastanie knallend an die Kniescheibe Er aber, hitzig und toll sprang mir nach mit einem offenen Messer das er nach Jägerart immer In der Tasche trug. Ich blieb plötzlich auf der Flucht vor ihm, nicht hinter mich blickend, stehen. Mit einem Schmerzensschrei knickte ich zusammen. Er hatte mir unbedachtsam nachrennend, das

Einer, dessen Ramen mir nur manchesmal ein- fällt, war ein lang aufgeschossener, hölzerner Bur^,. mit alten Gesichtszugen Sein Batet hatte bai Amt eines Braumeisters in einer ehe­malig n Klosterbrauerei Sie lag zwanzig Mi­nuten von der Stadt entfernt, in der Mitte eines Hügels, woran eine breite, weiße Straße zu den Wald- und Weindörfern führte. Diesen Weg kam der Junge Sommer und Winter, die Bücher um die Schulter geschnallt. Er brachte die meisten Blumen für das Herbarium des Botaniklehrers, denn die Straße führte durch ein breites saftiges Wiesental. bevor sie den Hügel hinanstieg.

Er ertrank beim Baden in der Saale. Sie führte Hochwasser und floß in braunen Fällen auf das Wiesenland Wir schwammen in einem gro­ßen und tiefen Tümpel, auf den die Sonne herrlich brannte. Plötzlich sah ich. als ich auf die Wiese gestiegen war. ihn hinter mir versinken, wieder hochkommen mit steilen Händen, wieder versinken und noch einmal hochkommen, aber nicht mehr so hoch wie beim erstenmal. Dann sahen wir ihn, die mörderisch nach dem Pedell der Schule schrien, nicht mehr.

Rach Stunden fanden ihn Fischer mit Haken. Seine Füße hatten sich in verfilzte Weidenruten

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stutzig machte: wie er selbst sagt,Bemerkungen. die im Augenblick die Lage wieder in Zweifel ziehen und offensichtlich von ihm gemacht werden, um der Stimmung seiner Hörer entgegenzukom­men. Gr rührte nämlich einzelne Abrüstungs- fragen, Zerstörungen von Befestigungsanlagen in der entmilitarisierten Zone wieder auf. unb wieder seine Art: er sprach vor dem Senat von einerBote, die er dieserhalb an die deutsch« Regierung gerichtet habe, daß diese Bedingung, nämlich die Entsestigungsarbeiten rasch zu Endezusühren, erfüllt werden müsse. Hinter­her im Stenogramm hat er das geändert in einen freundschaftlichen Hinweis" an öle deutsche Regierung. Der ist auch noch nicht bei uns eingetrosfen. man weiß auch nicht recht. waS er mit diesem Wunsche im Auge hat. Aber daS wissen wir, daß fein Hinweis überflüssig

Rom, April 1930.

Als der Flieder aufbrach, gina die Flagge fcber der Villa Svezia auf Halbmast. @tn Leiden, jo lang wie der nordische Winter, war zu Ende inb der Tod von Rom stand zu Häupten der fremden Frau: weich, süß und doch getoitter- Dang. Viele Fremde fürchten sich vor diesem Bfrü&ling. . .

Donner rollte, als die Leiche der Königin, die immer den Frühling gesucht hatte, einbalsamiert vurde. Donner sprengte durch die Wolken, als ter Sarg sich schloß. Donner führte den Tag an, 116 vier schwarze Rosse gerüstet standen für die letzte Fahrt. Aber als die Glocken der evangeli­schen Kirche in der Via Toscana ausschwangen, ba hallte es in einen strahlenden Himmel hinein- and es war seltsam zu hören, dieses deutsche, zotische Läuten in dem römischen Blau.

Militär sperrte in weitem Umkreis die ©tra­ten, denn hohe Gäste kamen zum Abschied in die Deutsche Kirche, deren Himmel ein einziges gol- Denes Mosaik ist. Umflort die Kanzel, umflort Das Kreuz über dem Altar. Ueber den Stufen liegt ein Gruß aus weihen Lilien und roten Helfen und ein E steht auf dem blauen Band

'ehlten die Sohne des fernen dunkelsten Aequatorialzonen. Der Staat Ita­lien und der Stadtstaat Rom sind vertreten, Heer und Flotte. Präfekt und Quästor in Person Schwedische Studenten der Akademie in blaugelber Schärpe versehen den Ordnungsdienst

Bewegung Mussolini an der Spitze der sämtlichen Minister. Er nimmt hinter der Reihe xolbncr Sessel Platz und seine berühmten run- Den Augen fangen, wie es die Zuschauer erwar­ten, alsbald zu kreisen an. Endlich bleiben sie soll Interesse an den deutschen Bibelsprüchen

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Er war ein zäher Läufer von großer Geschwin­digkeit und ein aetoanbter Kletterer. Einmal zerstörte ich mit ihm das Rest einer brütenden Eule. Mit unheimlichem Klagegeschrei stießen die beiden Vögel gegen den Kiefernwipsel. auf dem wir sahen. Mit einem Steinwurs zer-

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Line nordische Königin stirbl in Rom Bon unserem römischen E-Äonefbonbenten.

über dem Altäre haften. In allen Italienern fühlt man die Spannuna, tote wohl der fremde Kult sich auswirken werde.

Steigerung der Bewegung die unaetoöbnlidj hohe Gestalt des schwedischen Königs. Stumm nimmt er auf dem Thronsessel Platz, Prinz Karl und Prinzessin Ingrid, deren Schön» hell untergegangen ist in undurchdringlichem Schwarz, lassen zu beiden Seiten des Königs einen Sitz frei. So sind aller Augen aus sein Leid gerichtet und er wendet ungeduldig den Blick nach dem Eingang. Roch fehlen einige Mi­nuten Schlag zehn ilfcr, der König ist Soldat die Souveräne. König Gustav eilt ihnen entgegen. Sie küssen sich. Der deutsche Botschafter. Frei­herr von Reurath, führt Wie werden König und Duce die Frage liegt auf aller Lippen sich begrüßen? Run, wie immer: mit festem Händedruck. Mussolini beugt tief das Haupt.

Mittlerweile ist der Sturm der Glocken in das Largo Händels übergegangen. Die besten Künst­ler des Augusteums sitzen auf der Empore. Es steigt feucht in die Augen des Königstöchterleins Giovanna, in den Händen der Hofdamen zuckt es und König Gustav trocknet die Augenaläser. Rur einmal konnte dieses erhabenste aller Klage- und Trostlieder gelingen. Es tönt nicht minder tief als die Sprüche des Evangeliums.

Dem gibt nun Stimme der schwedische Pfarrer. Man hat ihn aus Paris geholt wie einen be­rühmten Sänger Unb tatsächlich, es wird in Schweden so Brauch sein, singt er auch nach der Predigt Es klingt wie eine ferne nordische Saga Dann der deutsche Geistliche. Tod, wo ist dein Stachel? Und wie aus überirdischen Sphä­ren jubelt das Cello die Antwort Ich bin die Auferstehung und das Leben. Gleich darauf das Lieblingslied der toten Königin: Herr, in deine Hände!

Wo find totr? Im hohen Rorden, im tiefen Süden / Trennen uns Meere und Berge? Und

tartir werden noch onr no Hirnen. (iyj Rirgrlvsad 8ni

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merlungen über die Rheinlandräumung Er wiederholte die bekannten Bedingungen, über die ja Einverständnis besteht, und versicherte, daß sobald Deutschland der Bank für Internationale Zahlungen die neue deutsche Schuldverschreibung übergeben habe, die Räumung sofort beginne | und mit aller Schnelligkeit durchgeführt würde Aber wieder knüpfte er daran etwas das |

rrdene Krüge zu Haufe, füllten sie ' mit kleinen Kieselsteinen, steckten in die Oefsnungen Zündschnüre, die unter Wasser brannten, verkorkten und verstopften die Hälse und warfen die Gesäße mit angezündeter Schnur

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