ren gebräuchliche Wort. Stets Hot die Technik danach gestrebt, neue Maschinen zu ersinnen, um unter Ausschaltung menschlicher Arbeitskraft besser und billiger zu produzieren. In Deutschland entsprang der Schrei nach Rationalisierung am Ende der Inflationszeit etwa folgenden Ge° dankengängcn: Wird die Erzeugung verbilligt, so kann Deutschland auf den Weltmärkten Raum erobern und damit auch für die Arbeiter, die zunächst erwerbslos werden, neue Beschäftigung schaffen. Dieser Gedankengang wäre richtig gewesen, wenn nicht alle anderen Länder ebenfalls rationalisiert hätten. In Frankreich stellte man die umgekehrten Erwägungen an. Dort herrschte ein solcher Arbeitermanoel, daß man trotz der Zuwanderung vieler ausländischer Arbeiter darauf bedacht sein muhte, durch Rationalisierung die Arbeitsleistung jedes Einzelnen zu heben. In Amerika war es überflüssig, sozialpolitische Erwägungen anzustellen, da es der Wirtschaft glänzend ging und die durch die Rationalisierung überflüssig gewordenen Arbeiter sofort wieder durch die Ausdehnung der Industrie neue Stellungen fanden. Heute sieht es nicht nur in Europa, sondern auch in Amerika anders aus. Rach dem Börsenkrach setzte sich Präsident Hoover mit den Wirtscha ts ührern in Verbindung und erörterte mit ihnen, ob man durch eine Art Planwirtschaft, also wiederum durch eine besondere Form der Rationalisierung, den plötzlichen Riedergang der amerikanischen Wirtschaft aushalten könne.
Zu den wichtigsten Methoden der Rationalisierung gehört der Zusammenschluß von Unternehmungen, der jedoch dem Verbraucher sehr unangenehm wird, wenn die Unternehmen dadurch monopo artigen Charakter erlangen. Andererseits
kann der Konsument unter Umständen aus der verbilligten Erzeugung und dem verbilligten Absatz zusammengelegter Betriebe Ruhen ziehen. Am bedeutendsten ist die Rationalisierung in der Gütererzeugung. Das Problem, das dabei auftaucht, besteht darin, daß die neuen Maschinen, die meist sehr teuer sind, schon sehr große Verbesserungen darstellen müssen, um das in ihnen investierte Kapital nicht nur zu verzinsen, sondern auch schnell zu amortisieren. Dabei sind die Zinsen bekanntlich sehr hoch, und auch die neueste Maschine veraltet heute schnell. Außerdem muh untersucht werden, ob die verbesserten Maschinen nicht viel mehr Waren erzeugen, als überhaupt verkauft werden können. Mit der Feststellung dieser Möglichkeiten beschäftigt sich eine ganz neue DerufZchicht: die Marktanalhtiker. Diese Männer haben in Amerika ein besonders großes Ansehen genossen, aber leider haben sich die Propheten sehr oft geirrt, so daß große Läger unverkauft liegrn- gcblieben sind.
Lieber Warenausfuhr, Arbeitslosigkeit, verbilligte Produktion, verschlechterte LebenIHal- hing, über alle diese für die Wirtschaft unendlich wichtigen Dinge stritten sich Männer, die viele hundert Kilometer voneinander entkernt waren, die aber ihre Stimmen hörten, und denen der Gcdankenau tausch nun viel leichter geworden ist, als dies etwa brieflich möglich wäre. Abgesehen davon, daß die schriftliche Aufarbeitung viel mühseliger ist, rückt doch ' ?r Tonfall die Worte erst in 3 rechte Licht, und Die Diskussionsredner konnten viel besser zu den Ausführungen des Referenten Stellung nehmen, als wenn sie sich nur schriftlich au einandergefeZt hätten. Es war eben ein richtiger Kongreß!
irischast.
Oie Rendite der Geldanlagen.
Die Zinssätze für kurzfristige Geldanlagen sind seit Herbst 1929 stark gesunken. Im Gegensatz dazu haben die Sätze für langfristige Kredite bisher kaum nennenswert nachgegeben. Zwar haben sich die Kurse der festverzinslichen Papiere feit Iahresbeginn erhöht (die Rendite ist dem- ent'prechi.nd etwas gesunken). Die Auszahlungs- kurse an die Kreditnehmer sind jedoch noch nicht heraufgesetzt worden. Dementsprechend haben sich auch im privaten Hypothekenverkehr die Effektiv- zinssähe noch nicht gesenkt. Für die weitere Ent- wick.ung ist jedoch unter der Voraussetzung, daß die Geidmarktverftüssigung anhält, ein allmählicher Rückgang auch der Sähe langfristiger Anlagen zu erwarten. Aus einer ^Untersuchung des Instituts für Konjunkturforschung über die durchschnittliche Rendite der Geldanlagen geht hervor, daß die Höhe der Zinssähe, vor allem bei kurzfristigen Anlagen, durch die Höhe der in Frage kommenden Beträge beeinflußt wird. Ferner bestehen erhebliche regionale Unterschiede und schließlich spielen auch Art und Umfang der Kreditsicherung eine Rolle. Dies tritt gegenwärtig besonders deutlich bei den Wohnungsbauzwischenkrediten hervor, deren Kosten je nach der Sicherung vielfach um mehr als 1 Prozent schwanken.
Am stärksten sind die Zinssähe für Monatsgeld gesunken, es folgen Warenwechsel, Privatdiskonten und täglich fällige bzw. nach drei Monaten fällige Bankeinlagen; bei den Zinssätzen für diese Geldanlagen ist zu berücksichtigen, daß in ihnen im wesentlichen nur kurzfristige Bankgelder zur Anlage kommen. Die höchsten Zinssähe weisen zweite Hypotheken, Wohnungsbauzwischenkredite und erste Hypotheken auf; sie sind gegenüber Herbst 1929 un e än 'e t geblieb n, ein Zeichen dafür, daß die Ve. ltssigung des Geldmarktes fast noch ohne Einfluß auf den Kapitalmarkt hinsichtlich der Verzinsung geblieben ist.
Gchweinemarki in Gießen.
Der Auftrieb zum heutigen Schweinemarkt in Gicßen belief sich auf 125 Ferkel. Da sich viele Käufer eingefunden hatten, war der Handel flott, so daß fast kein Ueberstand verblieb. Bezahlt wurden: für Ferkel, 6—8 Wochen alt, 45-52 Mk., 8-13 Wochen alte 55-60 Mk. je Stück. Der nächste Markt findet am Mittwoch, 9. April, statt.
• Frankfurter P t a n d b r i e f b a n k, Frankfurt a. M. Der Aufsichtsrat beschloß,
der auf den 11. April einzuberufenden Generalversammlung die Verteilung einer Leidende von wieder 10 Prozent bei den üblichen Rückstellungen vorzuschlagen. Im neuen Iahre war der Pfandbriefabsah bis jetzt befriedigend.
* Frankfurter Hypothekenbank, Frankfurt a. M. Die Generalversammlung genehmigte den bekannten Absch uß mit wieder 10 v. H. Dividende aus die Stammaktien. Die Entwicklung des Geschä t3betriebs der Bank habe im Iahre 1930 weiterhin einen durchaus befriedigenden Verlauf genommen; insbesondere sei der Pfandbriefabsah in er.reulichern Maße gegen das Vorjahr gestiegen.
‘ Kaiser Friedrich Quelle, A. - G., Offenbach a. M. Der Aussichtsrat beschloß, die Verteilung einer Dividende von wieder 15 v. H. auf das erhöhte Aktienkapital von einer Million Mark vorzuschiagen.
* Schramm Lack- und Farbenfabriken QI.-®., Offenbach a. M. Der Aussichts- rat beschloß, der G.°V. am 4. April die Verteilung einer ermäßigten Dividende von 8 (L 03. 10) Prozent vorzuschlagen.
* Städtische Sparkasse, Frankfurt a. M. Rach dem Bericht dieses unter Haftung der Stadt Frankfurt a. M. stehenden Instituts hot sich die bisherige günstige Entwicklung trotz der schlechten Lage der Wirtschaft fortgesetzt. Die Umsätze aus einer Seite des Hauptbuches erhöhten sich 1929 aus 1 146,18 (i. V. 630,65) Mill. Mk. Tie Bilanzsumme stieg auf 43,48 (33,26) Mill. Mk., wahrem) der Spareinlagenbestand auf 33,49 (24,88) Mill. Mk. anstieg, d. h. um cd. 35 Prozent. Bei den Einnahmen betrugen Zinsüberschüsse 608 079 Mk., Provisionen und Gebühren 203 605 Mk., und verschiedene Einnahmen 302 921 Mk. Andererseits beanspruchten Verwaltungsausgaben95i 009 Mark und Olbschreibungen 53 129 Mk. Es verbleibt ein Reingewinn von 118 467 Mk., der an die Sicherheitsrücklage abgeführt wird.
'Aus der Siegener Indu st rie. Das Geschäft im Siegerländer Erzbergbau ist in den letzten Wochen weiter zurückgegangen. Infolge des geringen Absatzes haben sich die Bestände vermehrt. Man rechnet mit Fördereinschränkungen. Auch der Absatz von Roheisen ist zurück- gegangen. Das Geschäft in Stabeisen, Halbzeug und Blechen war einigermaßen befriedigend. Die Werke der Feinblecherzeugung haben im Zusammenhang mit den Bestrebungen zur Gründung eines Verbandes größere Aufträge herein- bekommen. Die Zahl der Arbeitslosen ist weiter gestiegen. Alles in allem ist die Lage in der Siegener Industrie unbefriedigend.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. W., 12. März Tendenz: fest. — Schon im heutigen Vormittagsoerkehr war die Tendenz recht fest. Die einstimmige Wahl Dr. Luthers zum Reichsbankpräsidenten und die Annahme des Vounggcsehes in der zweiten Lesung, da hierdurch die endgültige Annahme gewährleistet ist, stimmten zuversichtlich. Tie Kulisse zeigte wieder stärkeres Interesse, zu Deckungen zu schreiten, und das Geschäft war in fast allen Werten lebhafter. 'Zu Beginn des offiziellen Marktes ließ das Geschäft jedoch wieder etwas nach, da von der anhaltenden Order! osigkeit eine gewisse Zurückhaltung ausging. Aber des enunge- achtet ergaben sich gegenüber der gestrigen Abendbörse teilweise noch ganz erhebliche Gewinne, obwohl die hohen Vorbörsenkurse nicht gehalten werden konnten. Ferner machte die Verflüssigung der internationalen Geldmarktoerhält- nisse einen guten Eindruck, zumal man in diesem Zusammenhänge der Ansicht zuneigt, daß in London bald wieder eine Diskontreduk.ion vorgenommen wird. Qluch am Devisenmarkt setzte die Mark ihre Besserung fort. Gegenüber der gestrigen Abendbörte traten im allgemeinen Erhöhungen bis zu 2 v. H. ein Mehr in den Vordergrund traten am Montanmarkt Mannesmann, die auf Dividendehoffnungen 3 v. H. anziehen konnten. Man sprach von einer Heraufsetzung der Dividende um 1 v. H. Die übrigen Werte dieses Marktes lagen still. Gelsenkirchen lagen eher im Angebot und etwas schwächer. Schiffahrtswerte gewannen bis 2,75 v. H. Banken lagen bis zu 1 v. H. fester. Am Elektromarkt waren AEG. 1,75 p. H, Geslürel 1 v. H. höher Schul- kert lagen leicht gedrückt. Stärker gesucht waren noch Tietz, die auf ihre Qlbschwächungen in den letzten Tagen 5 v. H anzogen. Renten still, aber zumeist etwas höher. 2m Oberläufe war die Tendenz unverändert freundlich, das Geschäft nahm aber bei großem Auftragsmangel keinen großen Umfang an. Rur einzelne Spezialpapiere waren noch etwa'- lebhafter gehandelt. Gegen Anfang blieben die Kurse gut behauptet. Am Geldmarkt war Tagegeld mit 5 v. H. weiter leicht. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1933, gegen Pfund 20,93; London gegen Kabel 4,8620; gegen Paris 124,25; gegen Mailand 92,83; gegen Madrid 39,60; gegen Schweiz 25,1250; gegen Holland 12,1225.
Berliner Börse.
Berlin, 12. März. E ne Reihe günstiger Momente ließ heute vormittag eine recht freundliche Börse erwarten. Man tarierte in den Bankbureaus z emlich feste Kurse, und es soll in einigen Hauptwerken sogar zu älmsätzen gekommen sein. D e gestrige Annahme der Vvung- gesehe in der zweiten Lesung läßt die glatte Annahme der Vorlage am heutigen Tage gesichert erscheinen. Auch die widerspruchslose Wahl Dr. Luthers zum Reichsbankpräs'deuten befriedigte. Aber auch für die Wirtschaft lagen anregende Rachrichten vor. Vor allem boten die Aussichten auf das Fallen der Kapitalertragssteuer einen starken Stimulus. Die Arbeitslosen« ziffer erfuhr keine weitere Zunahme, was hier dahingehend interpretiert wird, daß nunmehr die Entspannung des Arbeitsmarktes beginnen werde. Zu den Anfangsnotierungen lagen vielfach weniger Orders vor, als man erwartet hatte, und es kam aus diesem Grunde nicht Überall zu einer so starken Befestigung, als man vorbörslich erwartet hatte. Immerhin be runen d.e Gewinne im allgemeinen 1 bis 3 Pr z. Stärker gebessert eröffneten Salzdetfurth plus «,o, Bergmann plus 4,5, Siemens plus 4,5, Schubert & Salzer plus 3,25, .Berger plus 5, Bemberg plus 6, Ascha'sen- burger Zell plus 3,25, Tietz plus 5, und Polyphon plus 4,75 Prozent. Am OKontanmarlt lagen Buderus, Mannesmann, und von Maschinenfabriken Deutsche Waffen recht fest. Deutsche Anleihen waren freundlich. Von Ausländern Oesterreichische Staatsrente von 1914 bis auf 48 Prozent be'estigt. Ferner waren Bosnier bis 0,25 Prozent höher. Der P andbriefmarkt war freundlich. Reichsschuldbuchforderungen bei größerem Interesse 0,5 bis 1,5 Proz. höher. Der Geldmarkt war sehr leicht. Tagesgeld teilweise sogar unter 4 bis 6 Prozent. Im Verlauf konnten sich einige Spezialbewegungen durchsetzen. Am Schiff- sahrtsmarkt regte das Gerücht von einer Fusion oder Inleressengemeinschaft zwischen Hapag und Rorddeutscher Lloyd an, so daß es zu Steigerungen bis zu 1,75 Prozent kam. Auch Dessauer Gas, bei denen jetzt nach ter Annahme te3 ßiqui- dalionsabkommens mit Polen die Entschädigungs
ansprüche wieder durch das Deutsche Reich regeln sind, gewannen im Verlaufe 1 Prozent.
Fra:^' rter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 12. März. Am heutigen Produktenmarkt war die Stimmung lustlos, in. folge der schwächeren Auslandnotierungen. Daj Angebot von Inlandware blieb gering. D.ePr^is, blieoen zumeist gehalten. Rur Weizenmehl unb Roggenmehl waren stärker gedrückt und büßte» bis 0,25 Mk. ein. Einige Rachfrage bestand später für Weizen, der etwas anziehen konnte. Es wur. den notiert: Weizen 26 bis 26,25; Roggen 16,5c bis 16,75; Sommergerste für Drauzwecke 17 bij 17,25; Hafer, inländischer, 15,75 bis 16, Maij (gelb) für andere Zwecke 15; Weizenmehl, füb. deutsches Spezial 0, 37,75 bis 38,50; Roggen, mehl 24,25 bis 25,75; Weizenkleie 8,25; Roggen- kleie 8,25. — Tendenz: geschäftslos.
Turnen, Sport und Spiel.
Derbanostag des Eüdwestdeu schen
Eis aufverbandes.
Gießen Austragungsort der Schnellauf- und Lisfchicßmeisterichaften im Dinier 1930/31. Der am Sonntag in Frankfurt abgehaltrm Verbandstag des SWTEV. stand im Zeichen be: Aufbauarbeit. Rachdem eingangs die Bericht, der Vorstände ergaben, daß überall im Der- bandsgebiet der schlechte Winter die sportlich, Arbeit brachlegte oder doch stark einschränkte wurden in längerer Aussprache Pläne für da< neue Iahr gefaßt. Sehr wichtig dürfte hiervon, sein, daß man in nächster Zeit in Frankfurt einen Verein zur Errichtung einer Kunsteisbahn, ähnlich der Kunsteisbahn Engelmann, Wien, gründen will. Weiter soll im Taunus oder Schwarzwald in beträchtlicher Höhe eine Einfläche geschaffen werden, die auch in schlechter Wintern die Austragung von Veranstaltung« sichert. Beide Unternehmen gäben allen Eil. j sporttreibenden in Zukunft eine Eisbahn, die jederzeit und vor allem in längerem Zeitraum zu Llebungszwecken zur Verfügung ständen. Auch soll ähnlich den Skilehrgängen ein 8- oder 14- tägiger Lehrgang in den Alpen vorbereitet werden. Die neuentworfenen Satzungen wurden mit kleinen Abänderungen von der Versammlung genehmigt. Tie Vorstandswahl ergab Wiederwahl der alten Mitglieder und Reuwahl des Kronberger Eisschieß- Fachmanns Reubrenner als 2. Sportwort und eines Remscheider Herrn als Werbeleiter. Zum Schluß wurden die Veranstaltungen des Eommenöen Winters f eftgelegt. Kalsruhe erhält die Kunstlaufmeisterschaften, Frankfurt Eishockey, und Gießen Schnellauf und Eisschießen. Gießen wurde wegen seiner großen Eisfläche, die größte im Verbandsgebiet, für letzteres gewählt. Damit ist aber nicht gesagt. daß bei dieser Veranstaltung nicht auch Kunstlauf und Eishockey gezeigt werden.
Letzte Nachrichten.
Raubüberfatt auf e tun Chauffeur.
Offenbach a.D., 12. Dar;. (TU. Drahtberichlj Die Reihe der Raubüberfälle in und un Frankfurt ist durch einen Fall vermehrt tta Dienstagabend wurde auf der Lhaussce Offenbach- Sprendlingen ein Lieferwagen dadurch zu« hallen gebracht, daß die Landstraße mit Draht st iften und Glasscherben Infi r e u t war und das Auls auf diese Deisc einte Reifenschaden erlitt. Der Lhaufseur Altvatti stieg ab und wurde in demselben Augenblick butt eine Taschenlampe geblendet, die ein Dann ihm entgegensielt. Lr bckam einen Schlag auf den Kops und stürzte bewußtlos zusammn- Als einige Zeil spater ein anderes Auto an brr Stelle vorbeikam unb den Lhaufseur bewußtlos ar- fand, wurde seslgestellt, daß ihm eine Ta scheint 8 0 0 Dark Bargeld und 500 Dark 1» Schecks, sowie ein Portemonnaie mit 30 IHoifl Inhalt geraubt worden waren. Die Tasche routta einige hundert Deter entfernt auf der Straße gt- funden. Ls ist dies seil Anfang Februar der elf» Raubüberfall, der in Frankfurt und bn näheren Umgebung zu verzeichnen ist. Von b® Tätern wurde bisher in keinem Falle einer sek gestellt.
Kurszettel der Berliner und frankfurter Börse.
Die hinter Vn Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5,5 v. $)., Lombardzinsfuß 6,5 v. H.
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8
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—
—
7% Deutsche flleld)?anlcU)f
Hama Tamvilchiss .
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105.75
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Scutfdie Anl.-Ablöi.-Schuiv mit
Allgemeine DeutscheCreditanst.
10
20.5
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Auslos.-Rechten
30,75
51
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51
Barmer Bankverein
10
128
128,5
128
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Desgl. ohne Auslos.-Rechte
8,45
8.6
8.4
8.6
Berliner Handelsgeieilschast
12
180
—
180
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8% Helt. iHoirsftaat von 1926
Eommerz- und Privat-Bank
11
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155,5
154,5
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—
Darmstädter und Nationalbank
12
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—
230.5
230,5
Oberhesjen Provinz - Anleihe mli
Deutsche Bank und
Ausioi.-Rechten
49
—
—
—
DiSeonto-Kelellschast, . .
10
146
—
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146
Deutsche Komm. Sammeiabl.
Dresdner Bank......
10
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Anleihe Serie l
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49
—
49.5
—
Reichsbank ......
12
283
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284.25
XIII unkünvbar bis 1981
96.5
—
—
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9
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unkündbar bis 1932
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—
—
Elektr. Likserung-geseMchaft
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97
—
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—
Unternehmungen
10
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8% Pr i-andespsandbrtesanstalt,
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—
-
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—
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Rheinische Elektrizität . .
9
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7% Pr Lanvesplanddrielanstalt.
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—
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89
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Schurke« & (So. ....
11
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187,5
184,5
187.5
A.E.G. abfl. Borkrieg«. Obligatio-
Siemens & Halske .....
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—
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neu. rückrablbar 1932
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Transradio . .......
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Boigi & Haessner . • • Süddeutsche Auto . .
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. . 9
. 10
218 153,25
218
153
—
vanlnolen.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. D
Serlin, l l .Mch, ruikriianume Dloien.....
Belgische Noten ..... •
<* *e(b
4,187
58.30
—r»r
58,54
Dänische Noten .......
H1.96
H2.40
20.375
20.455
16,395
16.455
Holländische Noten .....
168,01
168.69
22 08
22.16
Norwegische Noten .... T' Uifdi Ccftcrr,ä 100 Kronen
H1.96
112.40
58,93
59,17
Numänilche Noten......
2,469
2,489
Schwedtsche Noten......
112.33
H2.77
81,2;
52.05
12.37
81.55
Svanische Noten.......
Tschechoilowaklsche Noten . .
52.25
12.43
Ungarische Noten . . .
73.05
73.35
il. 2)idn
12- Mär,
Amtlich Notierung
Amtliche Dotierung
Geld
Sri ।
Seid
Sve^
21llt't.»Nott.
>68,26
>68.60
167.93
168 27
Bu n Aires
1.569
1.573
1.567
1.571
Brss- Antw-
58.42
58,54
58.35
58.47
Christianta.
'12.19
112.41
112.25
112.55
Rop.-nbnfl/n
112,23
112,45
112.08
112 30
Ltocklwlm .
H2.54
112,76
112.39
112.61
LelnngforS. (Italien. . .
10.548
21.97
10,568
22.01
10,536
21,94
10.576
21.91
London. . .
20.393
20,433
20.358
20.391
Neunort . .
l 1940
4,2020
4.1885
4.1905
Parts....
-6.405
16,445
16.38
16.41
Schwei; . . Soa i:n -
81.15
81.31
81,02
81 11
52.15
52.18
51.42
51 52
Jovan . . .
2.066
2.070
2.063
2.067
"io de Jan. Wien in D-»
9.491
0.493
0.488
58,99
0.490
59.11
Oft abflcit
-9,06
-2,42t
>9.16
Prag . . .
12.44t
12.413
12,433
Bel irad . .
7,405
7,419
7 400
7.414
Dndav'll . .
73.23
73.37
73,16
73.30
Hui arten
3.027
3.043
3.034
3,040
Vifiabon .
18.87
18.86
18.81
18.85
T°n;ig - • . Sonst ntin.
1,52
1.784
81.6t
1,781
81.43
1.785
81.55 1,789
Athen- . .
5.425
5,435
5,425
5.435
Lanada
4.176
4,184
4.170
4,178
Um uat). .
3.706
3,714
3.726
3,734
Tatro - - .
20.908
20,948
20.875
20,915


