Ausgabe 
12.3.1930
 
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ren gebräuchliche Wort. Stets Hot die Technik danach gestrebt, neue Maschinen zu ersinnen, um unter Ausschaltung menschlicher Arbeitskraft besser und billiger zu produzieren. In Deutsch­land entsprang der Schrei nach Rationalisierung am Ende der Inflationszeit etwa folgenden Ge° dankengängcn: Wird die Erzeugung verbilligt, so kann Deutschland auf den Weltmärkten Raum erobern und damit auch für die Arbeiter, die zunächst erwerbslos werden, neue Beschäftigung schaffen. Dieser Gedankengang wäre richtig ge­wesen, wenn nicht alle anderen Länder eben­falls rationalisiert hätten. In Frankreich stellte man die umgekehrten Erwägungen an. Dort herrschte ein solcher Arbeitermanoel, daß man trotz der Zuwanderung vieler ausländischer Ar­beiter darauf bedacht sein muhte, durch Ratio­nalisierung die Arbeitsleistung jedes Einzelnen zu heben. In Amerika war es überflüssig, so­zialpolitische Erwägungen anzustellen, da es der Wirtschaft glänzend ging und die durch die Ra­tionalisierung überflüssig gewordenen Arbeiter sofort wieder durch die Ausdehnung der In­dustrie neue Stellungen fanden. Heute sieht es nicht nur in Europa, sondern auch in Amerika anders aus. Rach dem Börsenkrach setzte sich Präsident Hoover mit den Wirtscha ts ührern in Verbindung und erörterte mit ihnen, ob man durch eine Art Planwirtschaft, also wiederum durch eine besondere Form der Rationalisierung, den plötzlichen Riedergang der amerikanischen Wirtschaft aushalten könne.

Zu den wichtigsten Methoden der Rationalisie­rung gehört der Zusammenschluß von Unter­nehmungen, der jedoch dem Verbraucher sehr un­angenehm wird, wenn die Unternehmen dadurch monopo artigen Charakter erlangen. Andererseits

kann der Konsument unter Umständen aus der verbilligten Erzeugung und dem verbilligten Ab­satz zusammengelegter Betriebe Ruhen ziehen. Am bedeutendsten ist die Rationalisie­rung in der Gütererzeugung. Das Problem, das dabei auftaucht, besteht darin, daß die neuen Maschinen, die meist sehr teuer sind, schon sehr große Verbesserungen darstellen müssen, um das in ihnen investierte Kapital nicht nur zu verzinsen, sondern auch schnell zu amortisieren. Dabei sind die Zinsen bekanntlich sehr hoch, und auch die neueste Maschine veraltet heute schnell. Außerdem muh untersucht werden, ob die verbesserten Maschinen nicht viel mehr Waren erzeugen, als überhaupt verkauft werden können. Mit der Feststellung dieser Möglichkeiten beschäftigt sich eine ganz neue DerufZchicht: die Marktanalhtiker. Diese Männer haben in Amerika ein besonders großes Ansehen genossen, aber leider haben sich die Propheten sehr oft geirrt, so daß große Läger unverkauft liegrn- gcblieben sind.

Lieber Warenausfuhr, Arbeitslosigkeit, ver­billigte Produktion, verschlechterte LebenIHal- hing, über alle diese für die Wirtschaft unend­lich wichtigen Dinge stritten sich Männer, die viele hundert Kilometer voneinander entkernt waren, die aber ihre Stimmen hörten, und denen der Gcdankenau tausch nun viel leichter geworden ist, als dies etwa brieflich möglich wäre. Abge­sehen davon, daß die schriftliche Aufarbeitung viel mühseliger ist, rückt doch ' ?r Tonfall die Worte erst in 3 rechte Licht, und Die Diskussions­redner konnten viel besser zu den Ausführungen des Referenten Stellung nehmen, als wenn sie sich nur schriftlich au einandergefeZt hätten. Es war eben ein richtiger Kongreß!

irischast.

Oie Rendite der Geldanlagen.

Die Zinssätze für kurzfristige Geldanlagen sind seit Herbst 1929 stark gesunken. Im Gegensatz dazu haben die Sätze für langfristige Kredite bisher kaum nennenswert nachgegeben. Zwar haben sich die Kurse der festverzinslichen Papiere feit Iahresbeginn erhöht (die Rendite ist dem- ent'prechi.nd etwas gesunken). Die Auszahlungs- kurse an die Kreditnehmer sind jedoch noch nicht heraufgesetzt worden. Dementsprechend haben sich auch im privaten Hypothekenverkehr die Effektiv- zinssähe noch nicht gesenkt. Für die weitere Ent- wick.ung ist jedoch unter der Voraussetzung, daß die Geidmarktverftüssigung anhält, ein allmäh­licher Rückgang auch der Sähe langfristiger An­lagen zu erwarten. Aus einer ^Untersuchung des Instituts für Konjunkturforschung über die durchschnittliche Rendite der Geld­anlagen geht hervor, daß die Höhe der Zins­sähe, vor allem bei kurzfristigen Anlagen, durch die Höhe der in Frage kommenden Beträge be­einflußt wird. Ferner bestehen erhebliche regio­nale Unterschiede und schließlich spielen auch Art und Umfang der Kreditsicherung eine Rolle. Dies tritt gegenwärtig besonders deutlich bei den Wohnungsbauzwischenkrediten hervor, deren Kosten je nach der Sicherung vielfach um mehr als 1 Prozent schwanken.

Am stärksten sind die Zinssähe für Monats­geld gesunken, es folgen Warenwechsel, Privat­diskonten und täglich fällige bzw. nach drei Monaten fällige Bankeinlagen; bei den Zins­sätzen für diese Geldanlagen ist zu berücksichtigen, daß in ihnen im wesentlichen nur kurzfristige Bankgelder zur Anlage kommen. Die höchsten Zinssähe weisen zweite Hypotheken, Wohnungs­bauzwischenkredite und erste Hypotheken auf; sie sind gegenüber Herbst 1929 un e än 'e t geblieb n, ein Zeichen dafür, daß die Ve. ltssigung des Geldmarktes fast noch ohne Einfluß auf den Kapitalmarkt hinsichtlich der Verzinsung geblie­ben ist.

Gchweinemarki in Gießen.

Der Auftrieb zum heutigen Schweinemarkt in Gicßen belief sich auf 125 Ferkel. Da sich viele Käufer eingefunden hatten, war der Handel flott, so daß fast kein Ueberstand verblieb. Be­zahlt wurden: für Ferkel, 68 Wochen alt, 45-52 Mk., 8-13 Wochen alte 55-60 Mk. je Stück. Der nächste Markt findet am Mittwoch, 9. April, statt.

Frankfurter P t a n d b r i e f b a n k, Frankfurt a. M. Der Aufsichtsrat beschloß,

der auf den 11. April einzuberufenden General­versammlung die Verteilung einer Leidende von wieder 10 Prozent bei den üblichen Rückstellun­gen vorzuschlagen. Im neuen Iahre war der Pfandbriefabsah bis jetzt befriedigend.

* Frankfurter Hypothekenbank, Frankfurt a. M. Die Generalversammlung genehmigte den bekannten Absch mit wieder 10 v. H. Dividende aus die Stammaktien. Die Entwicklung des Geschä t3betriebs der Bank habe im Iahre 1930 weiterhin einen durchaus befrie­digenden Verlauf genommen; insbesondere sei der Pfandbriefabsah in er.reulichern Maße gegen das Vorjahr gestiegen.

Kaiser Friedrich Quelle, A. - G., Offenbach a. M. Der Aussichtsrat beschloß, die Verteilung einer Dividende von wieder 15 v. H. auf das erhöhte Aktienkapital von einer Million Mark vorzuschiagen.

* Schramm Lack- und Farbenfabri­ken QI.-®., Offenbach a. M. Der Aussichts- rat beschloß, der G.°V. am 4. April die Ver­teilung einer ermäßigten Dividende von 8 (L 03. 10) Prozent vorzuschlagen.

* Städtische Sparkasse, Frank­furt a. M. Rach dem Bericht dieses unter Haf­tung der Stadt Frankfurt a. M. stehenden In­stituts hot sich die bisherige günstige Entwick­lung trotz der schlechten Lage der Wirtschaft fortgesetzt. Die Umsätze aus einer Seite des Hauptbuches erhöhten sich 1929 aus 1 146,18 (i. V. 630,65) Mill. Mk. Tie Bilanzsumme stieg auf 43,48 (33,26) Mill. Mk., wahrem) der Spar­einlagenbestand auf 33,49 (24,88) Mill. Mk. an­stieg, d. h. um cd. 35 Prozent. Bei den Ein­nahmen betrugen Zinsüberschüsse 608 079 Mk., Provisionen und Gebühren 203 605 Mk., und verschiedene Einnahmen 302 921 Mk. Anderer­seits beanspruchten Verwaltungsausgaben95i 009 Mark und Olbschreibungen 53 129 Mk. Es ver­bleibt ein Reingewinn von 118 467 Mk., der an die Sicherheitsrücklage abgeführt wird.

'Aus der Siegener Indu st rie. Das Geschäft im Siegerländer Erzbergbau ist in den letzten Wochen weiter zurückgegangen. Infolge des geringen Absatzes haben sich die Bestände vermehrt. Man rechnet mit Fördereinschränkun­gen. Auch der Absatz von Roheisen ist zurück- gegangen. Das Geschäft in Stabeisen, Halbzeug und Blechen war einigermaßen befriedigend. Die Werke der Feinblecherzeugung haben im Zu­sammenhang mit den Bestrebungen zur Grün­dung eines Verbandes größere Aufträge herein- bekommen. Die Zahl der Arbeitslosen ist weiter gestiegen. Alles in allem ist die Lage in der Siegener Industrie unbefriedigend.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. W., 12. März Tendenz: fest. Schon im heutigen Vormittagsoerkehr war die Tendenz recht fest. Die einstimmige Wahl Dr. Luthers zum Reichsbankpräsidenten und die Annahme des Vounggcsehes in der zweiten Le­sung, da hierdurch die endgültige Annahme ge­währleistet ist, stimmten zuversichtlich. Tie Kulisse zeigte wieder stärkeres Interesse, zu Deckungen zu schreiten, und das Geschäft war in fast allen Werten lebhafter. 'Zu Beginn des offiziellen Marktes ließ das Ge­schäft jedoch wieder etwas nach, da von der anhaltenden Order! osigkeit eine ge­wisse Zurückhaltung ausging. Aber des enunge- achtet ergaben sich gegenüber der gestrigen Abend­börse teilweise noch ganz erhebliche Gewinne, obwohl die hohen Vorbörsenkurse nicht gehal­ten werden konnten. Ferner machte die Ver­flüssigung der internationalen Geldmarktoerhält- nisse einen guten Eindruck, zumal man in diesem Zusammenhänge der Ansicht zuneigt, daß in London bald wieder eine Diskontreduk.ion vor­genommen wird. Qluch am Devisenmarkt setzte die Mark ihre Besserung fort. Gegenüber der gestrigen Abendbörte traten im allgemeinen Er­höhungen bis zu 2 v. H. ein Mehr in den Vor­dergrund traten am Montanmarkt Mannesmann, die auf Dividendehoffnungen 3 v. H. anziehen konnten. Man sprach von einer Heraufsetzung der Dividende um 1 v. H. Die übrigen Werte dieses Marktes lagen still. Gelsenkirchen lagen eher im Angebot und etwas schwächer. Schiffahrts­werte gewannen bis 2,75 v. H. Banken lagen bis zu 1 v. H. fester. Am Elektromarkt waren AEG. 1,75 p. H, Geslürel 1 v. H. höher Schul- kert lagen leicht gedrückt. Stärker gesucht waren noch Tietz, die auf ihre Qlbschwächungen in den letzten Tagen 5 v. H anzogen. Renten still, aber zumeist etwas höher. 2m Oberläufe war die Tendenz unverändert freundlich, das Geschäft nahm aber bei großem Auf­tragsmangel keinen großen Umfang an. Rur einzelne Spezialpapiere waren noch etwa'- lebhafter gehandelt. Gegen Anfang blie­ben die Kurse gut behauptet. Am Geldmarkt war Tagegeld mit 5 v. H. weiter leicht. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1933, gegen Pfund 20,93; London gegen Kabel 4,8620; gegen Paris 124,25; gegen Mailand 92,83; gegen Madrid 39,60; gegen Schweiz 25,1250; gegen Holland 12,1225.

Berliner Börse.

Berlin, 12. März. E ne Reihe günstiger Momente ließ heute vormittag eine recht freundliche Börse erwarten. Man tarierte in den Bankbureaus z emlich feste Kurse, und es soll in einigen Hauptwerken sogar zu älmsätzen gekommen sein. D e gestrige Annahme der Vvung- gesehe in der zweiten Lesung läßt die glatte An­nahme der Vorlage am heutigen Tage gesichert erscheinen. Auch die widerspruchslose Wahl Dr. Luthers zum Reichsbankpräs'deuten befrie­digte. Aber auch für die Wirtschaft lagen an­regende Rachrichten vor. Vor allem boten die Aussichten auf das Fallen der Kapitalertrags­steuer einen starken Stimulus. Die Arbeitslosen« ziffer erfuhr keine weitere Zunahme, was hier dahingehend interpretiert wird, daß nunmehr die Entspannung des Arbeitsmarktes beginnen werde. Zu den Anfangsnotierungen lagen vielfach weniger Orders vor, als man erwartet hatte, und es kam aus diesem Grunde nicht Überall zu einer so starken Befestigung, als man vorbörslich erwartet hatte. Immerhin be runen d.e Gewinne im allgemeinen 1 bis 3 Pr z. Stärker gebessert eröffneten Salzdetfurth plus «,o, Bergmann plus 4,5, Siemens plus 4,5, Schubert & Salzer plus 3,25, .Berger plus 5, Bemberg plus 6, Ascha'sen- burger Zell plus 3,25, Tietz plus 5, und Poly­phon plus 4,75 Prozent. Am OKontanmarlt lagen Buderus, Mannesmann, und von Maschi­nenfabriken Deutsche Waffen recht fest. Deutsche Anleihen waren freundlich. Von Ausländern Oesterreichische Staatsrente von 1914 bis auf 48 Prozent be'estigt. Ferner waren Bosnier bis 0,25 Prozent höher. Der P andbriefmarkt war freundlich. Reichsschuldbuchforderungen bei größe­rem Interesse 0,5 bis 1,5 Proz. höher. Der Geld­markt war sehr leicht. Tagesgeld teilweise sogar unter 4 bis 6 Prozent. Im Verlauf konnten sich einige Spezialbewegungen durchsetzen. Am Schiff- sahrtsmarkt regte das Gerücht von einer Fusion oder Inleressengemeinschaft zwischen Hapag und Rorddeutscher Lloyd an, so daß es zu Steige­rungen bis zu 1,75 Prozent kam. Auch Dessauer Gas, bei denen jetzt nach ter Annahme te3 ßiqui- dalionsabkommens mit Polen die Entschädigungs­

ansprüche wieder durch das Deutsche Reich regeln sind, gewannen im Verlaufe 1 Prozent.

Fra:^' rter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 12. März. Am heutigen Produktenmarkt war die Stimmung lustlos, in. folge der schwächeren Auslandnotierungen. Daj Angebot von Inlandware blieb gering. D.ePr^is, blieoen zumeist gehalten. Rur Weizenmehl unb Roggenmehl waren stärker gedrückt und büßte» bis 0,25 Mk. ein. Einige Rachfrage bestand später für Weizen, der etwas anziehen konnte. Es wur. den notiert: Weizen 26 bis 26,25; Roggen 16,5c bis 16,75; Sommergerste für Drauzwecke 17 bij 17,25; Hafer, inländischer, 15,75 bis 16, Maij (gelb) für andere Zwecke 15; Weizenmehl, füb. deutsches Spezial 0, 37,75 bis 38,50; Roggen, mehl 24,25 bis 25,75; Weizenkleie 8,25; Roggen- kleie 8,25. Tendenz: geschäftslos.

Turnen, Sport und Spiel.

Derbanostag des Eüdwestdeu schen

Eis aufverbandes.

Gießen Austragungsort der Schnellauf- und Lisfchicßmeisterichaften im Dinier 1930/31. Der am Sonntag in Frankfurt abgehaltrm Verbandstag des SWTEV. stand im Zeichen be: Aufbauarbeit. Rachdem eingangs die Bericht, der Vorstände ergaben, daß überall im Der- bandsgebiet der schlechte Winter die sportlich, Arbeit brachlegte oder doch stark einschränkte wurden in längerer Aussprache Pläne für da< neue Iahr gefaßt. Sehr wichtig dürfte hiervon, sein, daß man in nächster Zeit in Frankfurt einen Verein zur Errichtung einer Kunsteisbahn, ähnlich der Kunsteisbahn Engelmann, Wien, gründen will. Weiter soll im Taunus oder Schwarzwald in beträchtlicher Höhe eine Ein­fläche geschaffen werden, die auch in schlechter Wintern die Austragung von Veranstaltung« sichert. Beide Unternehmen gäben allen Eil. j sporttreibenden in Zukunft eine Eisbahn, die jederzeit und vor allem in längerem Zeitraum zu Llebungszwecken zur Verfügung ständen. Auch soll ähnlich den Skilehrgängen ein 8- oder 14- tägiger Lehrgang in den Alpen vorbereitet wer­den. Die neuentworfenen Satzungen wurden mit kleinen Abänderungen von der Versammlung ge­nehmigt. Tie Vorstandswahl ergab Wiederwahl der alten Mitglieder und Reuwahl des Kronber­ger Eisschieß- Fachmanns Reubrenner als 2. Sportwort und eines Remscheider Herrn als Werbeleiter. Zum Schluß wurden die Veran­staltungen des Eommenöen Winters f eftgelegt. Kalsruhe erhält die Kunstlaufmeisterschaften, Frankfurt Eishockey, und Gießen Schnellauf und Eisschießen. Gießen wurde wegen seiner großen Eisfläche, die größte im Verbandsgebiet, für letzteres gewählt. Damit ist aber nicht ge­sagt. daß bei dieser Veranstaltung nicht auch Kunstlauf und Eishockey gezeigt werden.

Letzte Nachrichten.

Raubüberfatt auf e tun Chauffeur.

Offenbach a.D., 12. Dar;. (TU. Drahtberichlj Die Reihe der Raubüberfälle in und un Frankfurt ist durch einen Fall vermehrt tta Dienstagabend wurde auf der Lhaussce Offenbach- Sprendlingen ein Lieferwagen dadurch zu« hallen gebracht, daß die Landstraße mit Draht st iften und Glasscherben In­fi r e u t war und das Auls auf diese Deisc einte Reifenschaden erlitt. Der Lhaufseur Altvatti stieg ab und wurde in demselben Augenblick butt eine Taschenlampe geblendet, die ein Dann ihm entgegensielt. Lr bckam einen Schlag auf den Kops und stürzte bewußtlos zusammn- Als einige Zeil spater ein anderes Auto an brr Stelle vorbeikam unb den Lhaufseur bewußtlos ar- fand, wurde seslgestellt, daß ihm eine Ta scheint 8 0 0 Dark Bargeld und 500 Dark 1» Schecks, sowie ein Portemonnaie mit 30 IHoifl Inhalt geraubt worden waren. Die Tasche routta einige hundert Deter entfernt auf der Straße gt- funden. Ls ist dies seil Anfang Februar der elf» Raubüberfall, der in Frankfurt und bn näheren Umgebung zu verzeichnen ist. Von b® Tätern wurde bisher in keinem Falle einer sek gestellt.

Kurszettel der Berliner und frankfurter Börse.

Die hinter Vn Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5,5 v. $)., Lombardzinsfuß 6,5 v. H.

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7% Deutsche flleld)?anlcU)f

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8

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108.75

105.75

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Scutfdie Anl.-Ablöi.-Schuiv mit

Allgemeine DeutscheCreditanst.

10

20.5

'20,5

121.25

Auslos.-Rechten

30,75

51

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51

Barmer Bankverein

10

128

128,5

128

128,5

Desgl. ohne Auslos.-Rechte

8,45

8.6

8.4

8.6

Berliner Handelsgeieilschast

12

180

180

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Eommerz- und Privat-Bank

11

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Darmstädter und Nationalbank

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DiSeonto-Kelellschast, . .

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146

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49

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12

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200

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unkündbar bis 1932

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Elektr. Likserung-geseMchaft

10

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125

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Piandbriele R. 17

97

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166.5

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89

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Labmeuer & Co.......

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Reine

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Boigi & Haessner . Süddeutsche Auto . .

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Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. D

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Dänische Noten .......

H1.96

H2.40

20.375

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16,395

16.455

Holländische Noten .....

168,01

168.69

22 08

22.16

Norwegische Noten .... T' Uifdi Ccftcrr,ä 100 Kronen

H1.96

112.40

58,93

59,17

Numänilche Noten......

2,469

2,489

Schwedtsche Noten......

112.33

H2.77

81,2;

52.05

12.37

81.55

Svanische Noten.......

Tschechoilowaklsche Noten . .

52.25

12.43

Ungarische Noten . . .

73.05

73.35

il. 2)idn

12- Mär,

Amtlich Notierung

Amtliche Dotierung

Geld

Sri

Seid

Sve^

21llt't.»Nott.

>68,26

>68.60

167.93

168 27

Bu n Aires

1.569

1.573

1.567

1.571

Brss- Antw-

58.42

58,54

58.35

58.47

Christianta.

'12.19

112.41

112.25

112.55

Rop.-nbnfl/n

112,23

112,45

112.08

112 30

Ltocklwlm .

H2.54

112,76

112.39

112.61

LelnngforS. (Italien. . .

10.548

21.97

10,568

22.01

10,536

21,94

10.576

21.91

London. . .

20.393

20,433

20.358

20.391

Neunort . .

l 1940

4,2020

4.1885

4.1905

Parts....

-6.405

16,445

16.38

16.41

Schwei; . . Soa i:n -

81.15

81.31

81,02

81 11

52.15

52.18

51.42

51 52

Jovan . . .

2.066

2.070

2.063

2.067

"io de Jan. Wien in D-»

9.491

0.493

0.488

58,99

0.490

59.11

Oft abflcit

-9,06

-2,42t

>9.16

Prag . . .

12.44t

12.413

12,433

Bel irad . .

7,405

7,419

7 400

7.414

Dndav'll . .

73.23

73.37

73,16

73.30

Hui arten

3.027

3.043

3.034

3,040

Vifiabon .

18.87

18.86

18.81

18.85

T°n;ig - . Sonst ntin.

1,52

1.784

81.6t

1,781

81.43

1.785

81.55 1,789

Athen- . .

5.425

5,435

5,425

5.435

Lanada

4.176

4,184

4.170

4,178

Um uat). .

3.706

3,714

3.726

3,734

Tatro - - .

20.908

20,948

20.875

20,915