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25 Fortletzung

Nachdruck verboten

ium Schiehen. Sr tat

vor

noch. Hans

Gesellschaftsverein O. (Klub)

Lichtspielhaus Gießen

Giefaen

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Heinrich Hochstätter

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Gießen

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Infolge Verhinderung der Mitglieder der Darmstädter Staatsoper findet ge­legentlich der am

Samstag, dem 13. Dezember 1930 vorgesehenen Veranstaltung ein

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Paar mordsgrohe Augen dabei ansahen, es ihm im Ohre nachklang:'Ans Felsen, aquf, du 'ier er!"

Astoria-Lichtspiele

Heute bis einschließlich Sonntag, 14. Dezember Doppel-Programm:

Genossenschaftliche Kreditpolitik. 11-90 Uhr: Aussprache.

Alle Arbeitslust verdarb ihm das.

Gr war wütend. Auf sich, auf Eva und___

allem auf das Mädel, das aussah, als wenn cs stark von der Sonne verbrannt wäre.

Donnerwetter, das war wirkltch verblüffend. Danz mechanisch gehorchte der Mann dem selt­samen Defehl, und er sah die dunklen Augen auf sich gerichtet, während der rote Mund bat: ..Ao sein du triste, Sennor 'Ans Felsen, ich weihen tobo!

2llso sie wustte alles! Eva hatte gesprochen. Wahrscheinlich war diese bildhübsche Spanierin eine Verwandte des Don Juans, den er hahte. Da wäre natürlich jede Freundschaft Sünde.

Er sagte schroff:Kümmern Sie sich nicht um meine Angelegenheiten, mein Fräulein", unb wanbte sich wieder.

Verstanden hatte Paquita Lasanovas kein Wort. Der schwere Sah überstieg ihren deut­schen Wortschatz, den sie sich durch einen Heuten Leitfaden auf der Reife zugelcgt, bei weitem Wcr der Tonfall sagte ihr ungefähr, was der Wann gemeint haben konnte.

Sie schrie schon wieder aus Leibeskräften: Sennor 'Ans Fellen, ven aqui, du ier 'er!"

Aber Ans Fellen kam nicht mehr 'ier Er ellte in sein Bureau und ärgerte sich, ihn, während er zeichnete, immer wieder

war nun doch an Eva erinnert worden, und sein -Zorn erhob sich jäh. Er wollte nichts mehr von ihr wissen und mit niemand etwas zu tun haben, der Irgendwie mit chr in stand.

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Er lüftete sehr steif den Hut sich ab.

Verblüfft starrte ihm Paquita v___

Felsen war doch eben noch so vergnügt gewesen. So lieh sie ihn nicht gehen. Er tat chr doch so leid.

Oer Dreizehnte.

Vornan von Anny von panhuys.

Copyright 1929 by Verlag Vechthold Lrounlchwelg

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unter Leitung des Obermuslkmelstera Löb er statt

Der Vorstand. _____ 8339D

Sie ries mit Aufgebot chrer ganzen Lungen- krast:Sennor 'AnS Felsen, ven aqui, du ier *6t!

Paquita Eafanovas! sagte er leise vor sich hin.

Der Home pahte gut zu seiner Trägerin, er brückte beutllch aus, dah sie dunkel war, während Eva Hirtberg nach heller Dlondheit klang, ging es ihm durch den Sinn.

Cr nahm sich vor, nicht mehr in die Rähe des Zaunes zu gehen, der bas Grundstück seiner El­tern von dem Evas trennte.

And er blieb seinem Vorsatz auch treu. Zwei Tage lang! Am dritten um die Mittagsstunde aber kam sein Fuh in die verdächtige Rähe deS Terrains, das er sich selbst verboten. Und da stand die zierliche Person und rief ihm ganz vorwurfsvoll entgegen:Sennor 'Ans Felsen, wo ast du gebleibt?"

Sie war lehr stolz auf den Satz. Sie trieb bei Eva so eifrig deutsche Sprachstudien, dah diese sich über ihren Fleist sehr verwunderte. Sie hatte keine Ahnung, dah es aus dem Grunde geschah, um Hans Felsen zu trösten, beim Pa- quita hatte ihr nichts erzählt von ihrem De- kanntwcrden mit dem Aachbar.

Hans Felsen wollte nicht lachen, aber es zuckte doch um seinen Mund bei dem Anruf der zier­lichen Spanierin.

Er konnte nicht widerstehen.

Er kämpfte noch tagtäglich so viel mit seinem Aerger über Eva, dah cs ihm eine förmliche Erholung bedeutete, das Kauderwelsch des

Er machte eine bittende Gebärde und zeigte auf die Augen, schüttelte dabei den Kopf. Das sollte heihcn: Vicht weinen!

Paquita verstand ihn.

Sie lächelte schon wieder.

Eben hatte Eva vom Fenster aus die zwei am Zaun entdeckt. Sie stand wie eine Bildsäule. Sie beobachtete, wie eifrig sich die beiden unterhiel­ten mit Hilfe sämtlicher vorhandener Glledmahen, und ihr schien es, als hätte sie plötzlich die Er­klärung für Paquita» wilde Sprachstudien ge­funden.

Es dauerte lange, bis Paquita ins Haus kam.

Sie fragte sie hastig: .Auf welche Weise haben Sie denn HanS Felsen kennengelernt, Paquita?"

Die Spanierin erzählte ihr von dem Tag. als der erste Schnee gefallen, der nun schon wieder weggeschmolzen war, und Gva wunderte sich, dah Hans Felsen einem Gast ihres Hauses auch nur die geringste Aufmerksamkeit schenkte.

Paquita schwärmte ihr vor: .Sr ist ein lieber Mann, aber er lacht über mein Deutsch. Ich muh es rascbcr lernen."

Gva fiel ein, dah Vaquita HanS FelsenS Bild in ihrem Zimmer stehen hatte, und es kamen ihr ganz eigentümliche Gedanken, die sie verwirrten. Von nun an sah sie die beiden oft am Zaune mit­einander sprechen um die Mittagsstunde. Aber sie tat, als merke sie es nicht mehr.

Eines Tages aber lief sie Hans selbst in den Weg, dicht vor ihrem Hause.

Er blieb stehen.

Eva, bitte, auf ein Worb"

MWWelkr

mit Ball

Samstag, 13. Dezember, Liebigshöhe. Saalöffnung 8 tlhr Beginn 9 llhr Es labet herzlich ein: Der Vorstand 83301»

Er konnte nicht anders, er platzte laut lsS. Das war ja wirklich zum Schieber_ I. ihr weh und sollte sein Leid veressen!

Die puppenzierliche Sennorita aus dem Lande, wo die Stterkämpfc zuhause sind, war daS Amü­santeste, was eS auf Erden gab.

Paquita blickte ihn betroffen an. Auf den Er­folg ihres so sorgfältig zusammengesuchten SatzcS war sie nicht gefaht gewesen. Es kränkte sie und die Tränen traten ihr in die Augen.

Du lieber Himmel, sah das nun erst reizend aus. Hans Felsen zuckte es durch den Sinn, dah dunkle Mädchen eigentlich viel schöner waren alS blonde.

Das Landwirtschaftliche Institut der Hessischen Landes­universität veranstaltet in Gemeinschaft mit den Genossen schaftsverbänden des Landes am 12. und 13. Dezember d. J. in der Neuen Aula einen

%. Kursus

über landiDirtscftaftlicftes Senossensdiaftsiresen.

mit folgender Vortragsfolge:

Freitag, den 12. Dezember 1930r

8-30 Uhr: ErÖffüllIlg

8.459.26 Uhr: Herr Professor Dr. Aul er- Gießen: Bilanzaufbau und Bilanzprüfung.

9.3010.10Uhr: Herr Direktor Strasburger- Darmstadt: Die Jandwirt- schäft L Genossenschaften im Dienste der Getreidewirtschaft Pause.

10.40 Uhr: Aussprache.

1L15 Uhr: Tagung der Vereinigung der Freunde des Seminars für ländliches Genossenschaftswesen Gießen e. V.

Nachmittags: Besichtigungen.

Samstag, den 13. Dezember 1930i

8.30-9.10 Uhr: Herr Dr. Pfaff-Gießen: Absatzkrise und Landwirtschaft 9.1510.10 Uhr: Herr Generaldirektor Dr. Hamann- Darmstadt: Die ge­genwärtige Lage und Zukunft des deutschen Obst-, Ge­müse- und Gartenbaues.

Pause.

10.451L25 Uhr: Herr Oberfinanzrat Professor Dr. Hiilringhaus-Berlln:

de blickte chn befremdet an.

Er stotterte verlegen: .Ich habe es mir ander« überlegt, Sva, jedenfalls bin ich zu dem Schluß gekommen, wir sollten nicht wie Fremde mit einander sein. Wollen alles als ein Mistverständ nis auffassen und Frieden schließen. Wollen wie­der Freunde sein, wie vorher, ehe ich dir von meiner Liebe redete."

Evas ganz eigentümliche Gedanken über Pa­quita und Hans Felsen verdichteten sich, gewannen an Wahrscheinlichkeit. Aber ihr fiel bei den Wor­ten des Jugendfreundes ein Stein vom Herzen.

Freudig gab sie Antwort: .Gern erfülle ich deinen Wunsch, sehr gern, also wollen wieder gute Freunde sein wie vor--Nun, sagen wir,

wie vor dem Irrtum."

Sr ergriff ihre Hand. .Tausend Dank, Eva, du bist ein lieber Mensch. And nun darf ich wohl ab und zu wieder kommen, nicht wahr? Hcbrigens hast du interessanten Besuch, ich unter­halte mich manchmal über den Zaun mit der jungen Dame."

Gva nickte: .Ich weih, sie lernt ja bei mir mit förmlicher Raserei die deutsche Sprache, anschei­nend, um mit dir praktische KonversationSübun- gen zu treiben."

Sr lochte. .Ich bin gar nicht richtig zum Traurigsein gekommen über deinen Verlust. Paquita Casanovas deutsche Unterhaltungen haben mich mit Gewalt in eine vergnügte Stim­mung hineingetrieben und mir unver'ä tnismähig schnell über meine Enttäuschung w.ggeholfen."

Am nächsten Tage erschien Frau Baurat Felsen.

»Eva, ich wollte dieses Haus eigentlich nie­mals mehr betreten, aber ich must dich um etwas bitten, es geht nicht anders."

Eva bot ihr Platz an.

.Ich bin zu ollem bereit, wenn eS in meiner Macht steht, die Ditte zu erfüllen."

Die Dame seufzte langonhaltend und der Seufzer zog sich noch durch das, was sie sagte, wie ein schmerzlicher Rachklang.

.Sva, du mustt dafür sorgen, dah dein Besuch recht bald, womöglich umgehend, abreift. HanS. der sich früher des Mittags, wenn er nach Hause kam, angenehm und nett mit meinem Mann und mir unterhielt, stürzt jetzt, ohne noch seinen Rachtisch zu berühren, den er sonst so gern gegessen, in den Garten, gleichviel, waS für Wetter draußen ist upd steht dann mit dem Mädchen, deinem Besuch, am Zaun und unterhält sich. Ich habe einmal gelauscht. Sie kann kein Deutsch und er kein Spanisch. Aber das scheint beide nicht zu stören, jedenfalls reden sie un­aufhörlich miteinander oder machen sich Zei­chen wie Taubstumme. Das Mädel muß weg, man kann sonst gar nicht wissen, auf was für tolle Ideen Hans noch in seiner Verzweiflung verfällt." (Fortsetzung folgt.)

Samstag, den 13. Dezember nachmittags 3.30 Uhr, und

Sonntag, den 14. Dezember, vorm. 11.18 Uhr:

2 Vorstellungen für die

Gießener Jugend!

Ein Tag bei

Micky-Maus

Mädeichens anzuhören. Sr merkte, eS stimmte ihn froh.

Er sagte:Ich habe gearbeitet."

Ob sie ihn verstand, war ihm nicht klar, denn sie wiegte wie in aufrichtiger Tellnahme den schmalen Kops mit dem kohlschwarzen Haar hin und her. Sr fragte, wie eS chr in Deutschland gefiele und unterstützte die Frage durch Zeichen. Aber sie verstand ihn nicht, sondern radebrechte, was sie sich inzwischen zurechtgclcgt hatte und was chr ein tadelloses Deutsch schien.

..Sennor 'Ans Felsen, du tun mich weh, du sollen die Leid veressen."

Paquita fühlle die Verpflichtung, etwas zu sagen. HanS Fellen tat ihr so bitter leib. Wie unglücklich mutzte er sein, trotzdem er vorhin ge­lacht hatte. Aber manchmal steckt in solchem La- chen Verzweiflung, stellte die neunzehnjährige Weltweisheit Paquita EasanovaS fest.

So ein Mensch ist eben nur froh, durch irgend etwaS ReueS von seinen traurigen und schweren Gedanken abgelsckt zu werden, ging es chr durch den Ztops.

Sie sagte, indem sie auf sich zeigte:Ich de Sspanna."

Er nickte:Ich de Lllemanial"

Jetzt lachte Paquita hellauf, und dann redete sie eifrig auf den Mann ein. Sie hatte das Be­dürfnis, einen armen, unglücklich Liebenden trö­sten zu müssen. Sie redete mit dem Mund, den Augen, den Händen und Deinen gleichzeitig, um sich verständlich zu machen. Teilweise Aückte es auch.

Hans Felsen aber fand die neue Rachbarin sehr drollig und vergast darüber völlig, dah er eigentlich gar nichts mehr mit der Rachbarschaft zu tun haben wollte. Sr vergast es fast, recht- zeittg ins Bureau zu gehen. Als man sich trennte, schob ihm Paquita die Rechte über den Zaun entgegen, und er fand das blaugefrorene Pföt­chen der Südländerin rührend.

Sie sagte:Ich rufe mir: Paquita Easano­vaS." Er fand den Ramen sehr klangvoll, er wustte nicht, dah Casanovas in Spanien sehr häufig und alltäglich ist.

Er wollte sich nun ebenfalls vorstellen.

Sie kam ihm zuvor:Du sein Sennor 'Ans Felsen!"

Er nickte und dachte, wie hübsch sich da- an­hörte von den roten Lippen: Airs Felsen.

Aber woher wustte sie, wer er war? Eva muhte mit chr über ihn gesprochen haben. Er

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Mlcky-Haue:

Wie lernt man fliegen?

Blcky-Baas:

Ein Schiff streicht durch die Wellen

Zinnsoldaten

Märchen

Der verzauberte Wald Märchen

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Wer seinen Kindern eine besondere Freude bereiten will, der lasse sie diese heiteren Sondervorstellungen besuchen! Wer sich an der Freude und dem Jubel der Juxend ergötzen, wer sich für 2 Stunden die Sorgen des Alltags vertreiben will, der komme, sehe und höre!

Jedes 10. Kind erhält von der Micky-Maus eine Micky-Anstecknadel als Beschenk