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Betr.: Personenstands- und Betriebsauf- nahme am 10. Oktober 1930.

Durch Beamte des Polizeiamts Gießen werden an alle wohnungs- und Betriebs­inhaber Listen ausgegeben, die von jedem Inhaber einer selbständigen Wohnung oder eines Betriebes nach dem Stande vom 10. Oktober 1930 auszufüllen und alsbald an den Hausbesitzer oder dessen Vertreter zu übergeben sind. Die Nichterfüllung dieser Verpflichtung kann mit Geldstrafe belegt werden. Die näheren Bestimmungen bezüglich der Eintragungen sind aus den Vordrucken ersichtlich. Es wird ferner noch darauf hingewiesen, daß die Personen- standsaufnahme u. o. die Unterlage für die Stcuerkartenausstellung bildet. Auf genaue Bezeichnung des Berufs, des Familien­standes und ob berufstätig oder nicht, kommt es deshalb besonders an. 6708C

Gießen den 8. Oktober 1930.

Der Oberbürgermeister. 3.23.: Dr. Seid.

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X Wieseck, 9. Oft. Bei der Wieder­ierstellung der Kirche im Jahre 1925 Kitte man aus finanziellen Gründen davon ab» ^ehen, die Kirchenorgel einer Renovierung und ,rundlichen Reinigung zu unterziehen. Eine völ- ige Wiederholung der Orgel lieh sich um jedoch nicht mehr vermeiden. Der aus den Pfeifen und dem Regierwerk lagernde Staub und -Hmutz stellte das Funktionieren der Orgel in $ rage, die ausgespielte Manual- und Pedal- latatur, die Registraturen und Trakturen be­gannen zu klappern und störten das Spiel emp- i!Ä>Iich. Rachdem der Gemeinderat die Repara- irrar^iten für aufschiebbar hielt, zog der liilchenvorstand den Organisten und MusiÜehrer Ti < b e I i n g, Giehen, als Sachverständigen hin- u, der die Reinigungsarbeiten im Interesse der rhaltung des wertvollen Werkes für d r i n - end notwendig hielt. Der Gemeinderat intschloh sich erfreulicherweise, nach dem Boran- ktxlag der Firma Förster & Nikolaus, Lich, einen betrag von 415 Mark zur Verfügung zu stellen.

mehrtägiger Arbeit wurde nun die Reinigung mb Korrektur der Orgel durchgeführt.

r Rödgen, 9. Oft. Aach längerer Pause be­te im nunmehr die Kleinkinderschule wie- kr. Wie staunte das kleine Völkchen, als es mm erstenmal nach den Ferien wieder den Saal etrat. Es ist olles wie neu gewordenl Die Lande sind ockerfarben abgetönt, die Wandbe- Liibung in wohltuendem Blau gehalten, ein luftiger Märchenfries läuft in Augenhöhe der Kinder ringsum an den Wänden, die kleinen Bänfe sind frisch gestrichen worden. Weihe Schei­bengardinen und bunte Sonnenvorhänge erhöhen ben freundlichen Eindruck. Die alten Bilder wür­ben entfernt; nur eine gute Photographie des erstorbenen Pfarrers Groth, des Gründers ber Schule, hilft den Raum schmücken. Die ge­samte Wiederherstellung wurde von einer glück­lichen Hand durchgeführt. Eine neue Warm­wasserheizung vermag die Räume mit behaglicher Wärme zu füllen. Die Wiederherstellungsarbei- ten standen unter der Aufsicht des Daurats der ifvang. Gemeinde Giehen, Architekten Meyer uab seines Bauführers Seibert. Handwerker Der Umgebung waren um die verschiedenen Aeu- cinridjtungen bemüht. Pfarrer Bönnig, der feine Mühe scheute, die Arbeit finanziell zu er­möglichen, darf des Dankes vieler Eltern und Hinderfreunde sicher sein. Jetzt ist auch deralte

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Schulsaal" im alten Schulhaus frei geworden. Die Gemeinde läht ihn neu Herrichten, damit er als Gemeindesaal benutzt werden kann.

Kreis Friedberg.

ob. Butzbach, 10. Ott. (Eigener Drahtbericht.) Hirr wurde der von der Staatsanwaltschaft Göt- tmgen wegen Diebstahls steckbrieflich verfolgte Wrlhelm Meyer nach einem Betrugs- versuch in Untersuchungshaft genom­men. Der Verhaftete hat sich seither in Bayern, im Rheinland, in Hessen und Hessen-Aassau her­umgetrieben und sich anscheinend von Dieb­stahl und Betrug ernährt. Ein Betrug und ein Diebstahl ist inzwischen in Eschbach (Kreis Ufingen) ermittelt worden. Er gab sich dort als Sportwart aus und bestellte sich in verschiedenen Geschäften Sport- oder Jagdschuhe. Dor seiner Festnahme warf er einen Zettel fort, auf dem eine Reihe Adressen notiert waren. An Hand dieser Aotizen wird es vielleicht gelingen, weitere Straftaten aufzuklaren. Der Festgenom­mene war auch im Besitze eines Fahrrades mit elektrischer Laterne. Die Fabriknummer des Rades war ausgefeilt. Ohne Zweifel rührt auch dies Fahrrad von einem Diebstahl her.

Kreis Büdingen.

Ober-Widdersheim; 2. Hch. Struck; 3. Seeanner, Friedberg; 4. A. Schuster; 5. Theodor Spam er; 6. K. Wallenfels. 3. Fe st scheibe, 100 Meter aufgelegt: 1. Karl Aickel, Ober-Widdersheim, 40,37; 2. A. Schuster 40/36; 3. Hch. Struck 40/36; 4. 3. Pfeiffer 40 34; 5. Th. (Spanier 40/33; 6. Seeanner, Friedberg, 40 25; 7. Stahlhofen 40/16; 8. Aeumann, Schotten, 39, 39, 39; 9. Diehl, Ge­dern, 39, 39, 32 u. a. 3. Me i st e r s ch e i be , 100 Meter, Auflage. 1. A. Stahlhofen 59 Ringe; 2. A. Schuster 51 20; 3. Aeumann, Schotten, 57/20; 4. Aickel, Ober-Widdersheim, 57/19; 5. Struck 57/19, 17; 6. Wallenfels 57/19, 10; 7. Spanier 56/18. 4. K l e i n k a l i fr e r, 50 Meter, Auflage: 1. Leins 34 Ringe; 2. Struck 33/10; 3. Trapp 33 '9; 4. Süßel, Schotten, 32/12; 5. Spa­nier jun. 32 11; 6. Schuster 32,10; 7. Müller, Llnter-Schmitten, 31, 10, 11; 8. Hoffmann 31, 10, 10; 9. Eisenbach, Friedberg, 30'/?; 10. Kammer 30'11; 11. Aeumann, Schotten, 30, 10, 10; 12. Diehl, Gedern, 30/10. 11; 13. Zeschky, Schotten, 30/9. Die Sieger, deren Wohnort nicht ange­geben ist, wohnen in Aidda.

Kreis Schotten.

Eichelsdorf, 9. Ott. Die zwischen Ober- Schmitten und Cichelsdorf gelegene Iunker- mühle wurde von der Moufangschen Pa­pierfabrik zu Ober-Schmitten erworben. Dem Vernehmen nach soll sie gewerblich nicht

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mehr ausgenuht, sondern zu Wohnzwecken her- gerichtet werden. Mit dem /verkauf dieses letzten Objekts aus der Falkschen Konkursmasse ist die letzte unserer drei Mahlmühlen für immer still­gelegt. Sie zählte zu den ältesten Mühlen des Tales und hatte bereits vor dem Dreißigjährigen Kriege eine ziemliche Bedeutung. BiS zur Mitte des 18. Jahrhunderts gehörte sie alsfreie Mühle den Junkern von Lischwitz. deren Sitz zuletzt in Gera war. Mit dem Aussterben dieses Geschlechts kam sie in landgrüflich-hessische Erb- leihe, wechselte verschiedentlich den Besitzer, wurde in der Inflationszeit zur neuzeitlichen Grohmühle ausgebaut, deren Bestand aber nua von kurzer Dauer war. 3m Verlause des letzten Jahres wurde die gesamte Mühleneinrichtung bereits veräußert, so daß nur die Wasserkraft dem Anwesen erhalten blieb.

Preußen.

Wenn man einen Feuermelder einschlägt!

][ Marburg, 9. Oft. Seit Einführung der elektrischen Feuermelder in Marburg werden diese oft mutwilligerweise ein- geschlagen. Heute verurteilte das Schöffen­gericht einen jungen Mann, der frei diesem Unfug erwischt worden war, zu vier Wochen Ge­fängnis, die frei Zahlung von 200 Mark auf drei Jahre gestundet werden.

Auto vom Personenzug überfahren.

Fulda, 9. Okt. (WEN.) Gestern abend wurde am unbeschrankten Strahenübergang Ilbeshau­sen Grebenhain der Strecke Lauterbach Stockheim das Auto des Georg Zier aus Fulda von einem Personenzug überfahren unfrjer« trümmert. Der Wagenlenker Heinrich Schmidt aus Fulda erlitt leichte Verletzungen am rechten Bein und im Gesicht. Er will die Warnsignale in­folge des heftigen Sturmes überhört haben. Der Pcrsonenzug setzte mit 18 Minuten Verspätung seine Fahrt fort.

Kein Raubmord bei Bad Orb.

WSA. D a ö O r fr , 8. Okt. Die zur Aufklärung des angefrlichen Raubmordes an dem Chauf­feur Kuhnmünch hier weilenden Frankfurter Kriminalbeamten haben ihre Tätigkeit eingestellt, nachdem es ihnen gelungen ist, den Fall aufzu­klären. Die bereits mitgeteilte Vermutung, daß Kuhnmünch aus Furcht vor Strafe wegen fahrlässiger Tötung Selbstmord begangen hat, steht außer allem Zweifel.

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Oberheffen.

Grünberg bekommt einen Beruföbürgermeister.

4- Grünberg, 9. Oft. Aach einer Mitiei- pirg des Kreisamts Gießen an die hiesige Bür- c-meisteret hat der Minister des Innern die rtsfahung für die Wahl eines Berufs- urgermeisters in der vom Demeinderat clHloffenen Form genehmigt. Aach ^5^^- mng derselben im Amtsverkündigungsblatt für xti Kreis Gießen und nach ortSübücher Be- eWtmachung in der hiesigen Gemeinde wird ^nächst die Stelle zur ° H e n t11 $ e n Ausschreibung kommen. Die Wahl des Be- i^bürgermeisters erfolgt nach § 2der Orts- ojung durch den Gemeinderat. Grunberg^ wird eher in absehbarer Zeit wieder einen Burger- teiftcr erhalten, nachdem fett 10. Januar 1929 er seitherige Bürgermeister Jockel wegen eines ! fziplinarversährens vom Amte suspendiert war nb seit dieser Zeit Beigeordneter Keller dte fürgermeistereigeschäfte versah. Die ^?rt^zeit rr Bürgermeister Iöckel wäre Mitte Oktober 931 beendet gewesen.

Landkreis Gietzcn.

Zwangsversteigerung 10/30

Am Donnerstag, dem 16. Oktober 1930, vormittags 9 Uhr, wird im Amtsgerichts­gebäude, Zimmer 106, das im Grundbuche von Gießen dem Innocen; krack und Lhe- frau, Lina geb. Lipp, in Gießen zugeschrie-

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bad) Innerhalb der einheimischen Unternehmer aus­geschrieben werden soll.

<> Hochelheim, 8. Oft. 2m Alter von nahezu 80 Jahren starb die Hebamme a. D. M aria Schaum von hier. Die Entschlafene hat den Heframmendienst in unserer Gemeinde 35 Jahre lang versehen und sich dadurch all­gemeine Wertschätzung erworben. Auch die hie­sige Postagentur hat sie nach dem Tode tfrte» Eyemanncs trotz ihres hohen 2Uters noch meh­rere Jahre verwaltet.

Serhner Sorte.

Berlin, 10. Okt. (WTB. Funkspruch.) Rein stimmungsmäßig zeigte auch der heutige Frühoerkehr weiter schwächere Tendenz. Umsätze kamen bisher nid)t zustande, und Kurse wurden ebenfalls noch nicht genannt, da die Spekulation sich äußerst abwartend verhielt. Einerseits ist noch nicht crsichtlick), ob das Publikum weiter Abgabeneigung bekunden wird, anderseits weiß man nicht, ob die matte Haltunades gestrigen Neui)ork und die von dort gemeldete Mak­lerinsolvenz hier noch Positionslösungen zur Folge haben wird. Am Devisenmarkt nannte man London gegen Paris 123,84, London gegen Mailand 92,80, London gegen Spanien 48,20, London gegen Kabel 4,8590 London gegen Berlin 20,4225, London gegen Buenos zirka 38,75, Kabel gegen Berlin 4,2013.

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Beschluß.

Das Konkursverfahren über das Ver­mögen der Firma Oberhefsische Auto- und Fahrradindustrie Otto Gäbel in Giehen wird, nachdem der in dem Vergleichs­termin vom 21. August 1930 angenommene Zwangsvergleich durch rechtskräftigen Be­schluß vom 25. August 1930 bestätigt ist, hierdurch aufgehoben. 69110

Gießen, den 27. September 1930.

Hessisches Amtsgericht.

Es braucht keine dicken, schwerfälligen und plumpen Frauen zu geben.

Man unterscheidet im allgemeinen zwei Kategorien von Frauen:

1 die schlanken, rassigen, auf den ersten Blick ge­sunden und schönen Frauen;

2. die dicken, behäbigen, schwerfälligen und plum- pen Frauen mit Doppelkinn, breiten Hüsten und übermäßigen Fettmassen um Körper.

Während die Frauen unter 1. ihren Körver und ihr Inneres dauernd überwachen und wahrscheinlich ununterbrodjen irgend etwas für die Erhaltung frischer Farbe, lebhaften Gesichtsausdruckes, allge­meiner körperlicher Elastizität usw. tun, vernach­lässigen die Frauen unter 2. ihr ganzes System, leben mehr oder weniger darauf los und nehmen Tag für Tag und Woche für Woche an Rundlich- feit, Plumpheit zu, um sich gleichzeitig zu wun- dem, wo wohl die Ursache zu diesem Dick- und Dickerwerden liegen möchte.

Es ist ja so einfach: Sie müssen für die Reini­gung Ihrer Därme sowie dafür sorgen, daß Ihr inneres System, insbesondere Ihre Verdauung gut und regulär arbeitet. Beginnen Sie noch heute mit Neo-Kruschen-Salz. Die Kur kostet täglich 3 Psey- nige, denn 1 Oria.-Glas kostet in Apotheken und Drogerien Mark 3,, sein Inhalt reicht für 100 Tage, ist garantiert unschädlich und von Aerzten auf das hervorragendste begutachtet. Neo-51ruschen-Salz ist aufgebaut auf den Prinzipien der mineralischen Brunnen- und Quellwässer. Nicht jeder kann nach Marienbad, Karlsbad, Kissingen usw. reifen, das ver- bietet leider schon die allgemeine Wirtschaftslage. Sie werden sich außerdem durch die Reinigung Ihres Systems wesentlich frischer, energischer und unter- nchmungslustiger fühlen kurzum Sie werden sich Vorkommen wie ein anderer Mensch. 3237 V

Z Krofdorf, 9. Okt. Die Gemeindever­tretung von Krofdors-Gleibera Hot in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen, die Arbeiten für die Erweiterung der Wasserleitung dem Unternehmer Ludwig Wagner zu Krofdorf für sein Angebot in Höhe von 15 920 Mark unter ge­wissem Vorbehalt zu übertragen. Bei der Durch­führung der Arbeiten sollen ausgesteuerte Arbeits­lose beschäftigt werden. Die Umwandlung der dem hiesigen Bauverein I im Jahre 1928 von der Landesbank der Rheinprovinz durch die Ver­mittelung der Gemeinde zunächst als Zwischenkredite gewährten Baudarlehen in feste Anleihen wurde auf Vorschlag der Rheinischen Wohnungsfürsorge­gesellschaft einstweilen zurückgestellt. Die Kirchen­gemeinde hat den Antrag gestellt, die Orgel in der Kirche zu Krofdorf instand setzen und mit einem elektrischen ©rbläfe versehen zu lassen. Die Gemeindevertretung bewilligte hierfür die im Haushaltsplan vorgesehenen 200 Mark, Die Gemeindevertretung beschloß weiter, daß der pro­jektierte Bau einer Brücke über den Glci-

A Aidda, 9. Oft. Die hiesige Schü hen - g e s e l l s ch a f t hielt am Sonntag ihr diesjähri­ges Herb st schießen und Klemkalifrerfchiehen ab. Trotz der ungünstigen Witterung hatten sich viele auswärtige Vereine dazu eingefunfren. Steinbruchfresitzer Aickel, Ober-Widdersheim, hielt während der Mittagspause eine Ansprache, die herzlichen Beisall fand. Die Wettkämpfe am Aachmiltag wurden eröffnet durch ein Schnell­feuerschießen, während dem in fünf Minu­ten 300 Schüsse frei guten Ergebnissen auf die Scheiden abgegeben wurden. Die Ergebnisse: 1. Schnellfeuerschieben. A. Grohkaliber: 1. Theodor Spamer, 175 Meter, 40 Punkte; 2. Hch. Struck, 100 Meter, 40 P; 3. K. Wallen­fels, 100 Meter, 37 P; 4. I. Pfeiffer, 175 Meter, 34 P; 5. K. Aickel, Ober-Widdersheim, 175 Meter, 32 P; 6. A. Schuster. 100 Meter, 20 P.; 7. A. Stahlhofen, 100 Meter, 20 P. B. Klein- faliber: 1. Farf, 50 Meter, 42 P; 2. Leins, 50 Meter, 36 P.; 3. Trapp, 50 Meter, 17 P, 2. Standmeister, 175 Meter: 1. K. Aickel,

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Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel Bergstraße 20, zur Einsicht ausgehängt.

Gießen, den 7. August 1930.

J.A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen: Leo, Ortsgerichtsoorsteher______

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