Zreitag, 10. ©Höbet (930
(80. Jahrgang
Nr. 237 Erstes Blatt
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Die Illustrierte
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Dr. Frtedr. Wilh. Lange. Derantwartlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Canae; für Feuilleton Dr H.Thyrlot; für den übrigen Teil Ernst Diumschein und für den Anzeigenteil Max Filter, sämtlich in ©leben.
GietzeimAMger
General-Anzeiger für Oberheffen
vnick tinö Verlag: vrühi'Iche UnwersilLIr-vuch. und Steinörndcrci H. Lange in Sichen. Lchrisllcitung und Seschästr,teile: LchuIItrahe 7.
den Kommissionen zwei Sitze erhält.
menbrnch der Deutschen Staatspartei ist in aller Stille der Zusammenschlus) des Christ*
der Welt verlieren. Wie auch immer daS Schicksal der Reparationen sein möge, Deutschland werde keinen seiner ausländischen Geldgeber jemals enttäuschen. Darin sei auch die QJoung- anleihe einbegriffen, unbeschadet ihres politischen Ursprungs.
Die moralische Kreditwürdigkeit des deutschen Unternehmertums sei unverändert. Der deutsche Kaus- mann, der Industrielle, der Landwirt würden keine Schuidocrpstichtungen übernehmen, wenn sie nicht der ehrlichen Ansicht seien, Zinsen und 'Umartisationen aus der Produktion herauswirtschaftcn zu können. Was aber den K r ed i t der ö s s e n t- lichen Körperschaften betreffe, fo machten heute weite kreise in Deutschland sich die Kritik zu eigen, die er vom ersten Tage seiner Amtsführung an der öffentlichen Finanzgcbahrung geübt habe. Vie Forderung nach Beseitigung der s ozialistif chcn V e r f chw e n d u n g s- wirtschaft und nach finanzieller Ordnung fei das Hauptproblem des Augenblicks.
Partei nicht aufgenommen werden würden."
Berlin, 9. Oft. (TU.) Die deutschen Borstel- I hingen In fiotvno in der TNcmelfrage haben den gewünschten Erfolg nicht gehabt. Wie nunmehr au zuständiger Stelle zugegeben wird, hat Litauen die in Genf eingegangenen Verpflichtungen, obwohl die Wahlen zum Memelländifchen Landtag bereits am 10.Oktober stattsinden, nicht eingehalten. Rur die Wahlkreiskommiffion ist in letzter Stunde noch um gebildet worden, während die Presfezenfur nach wie vor roeitcr bc- sicht. Die Litauer erklären zwar, daß es sich bei den in der memelländifchen Preffe gestrichenen Artikeln nicht um solche handele, die die Wahlen betreffen. Doch ist das eine glatte Unwahrheit, und der Beweis, daß die litauische Regierung in dieser Hinsicht ihr versprechen nicht gehalten hat, kann jederzeit erbracht werden. Der zurückgetretene Außenminister Zaunius, der provisorisch fein Amt weiterführt, hat der Reichsregierung erklärt, daß die größten Anstrengungen gemacht würden, um noch in letzter Stunde den in Genf eingegangenen Verpflichtungen nachzukom- m e n.
Der Präsident des Landesdirektoriums, Reisgyv, Hai auf Grund des Genfer Abkommens den Bürgermeister Schultz- Memel und den ehemaligen Lan- desdirektor S ; i e g a u d zu Mitgliedern des M e - meler Landesdirektoriums ernannt. Die Landesdirektoren Dugnufund Ezefkleba find von ihren Posten ; u t ü rf g e t r e t e n. Der Rück- tritt des litauischen Außenministers Zaunius hat in deutschen politischen Kreisen überrascht. Sein Rücktritt ändert jedoch nichts an der Tatsache der deutsch- litauischen Vereinbarungen. Jedenfalls besteht gar kein Zweifel daran, daß die litauifche Regierung Dr. Zaunius bevollmächtigt hat, die Memelvereinbarungen mit Dr. Lurtius abzufchließen. Unter biefen Umständen wird man erwarten müssen, daß sich die Reichsregierung zu energischerem । Vorgehen gegenüber der litauischen Regierung entschließt und Genugtuung für den litauischen | Wortbruch fordert.
gegenüber aller wirtschaftlichen Rot und außenpolitischen Bedrängnis objektiv beobachte, könne unmöglich überrascht davon fein, daß ein so rechtschaffenes Volk wie das deutsche seiner Empörung Ausdruck gebe. Daß dies nicht durch Gewalttaten, sondern durch Stimmzettel geschehen sei, sei nur ein neuer Beweis dafür, daß das deutsche Volk das ordnungliebend sie der Welt fei.
Diejenigen Zeitungen, die falsche Rachrichten über eine bevorstehende Revolution in Deutschland berichteten, begingen ein Verbrechen an der Welt. Es ginge in Deutschland lediglich darum, ob das deutsche Volk genügend Beschäftigung finden könne, um am Leben zu bleiben. Roch sei die wirtschaftliche Potenz Deutschlands unerschüttert. Aber die Reserven seien teils durch falsche Finanzpolitik, teils durch die Reparationen a u f g e b r a u ch t, die nicht aus dem äleberschuß der Wirtschaft, sondern durch Aufnahme neuer Kredite fiele i ft e t worden seien. 2m kommenden Winter müsse Deutschland auf eine Arbeitslosenzahl von über 4 Millionen Menschen gefaßt fein, ohne dabei auf irgendwelche Finanzreserven zurückgreifen zu können.
Die Wahrheit fei nach feiner festen perfön- tichen Ueberjeugung, daß Deutschland aus eigener Kraft die Annuitäten des Poung- Plans nicht werde zahlen können. Es müffe auf Kosten der übrigen Länder sonst feinen Außenhandel fast um die Hälfte steigern. Lr glaube nicht, daß die übrigen Völker gewillt feien, Deutschland die Zahlung der Annuilälen dadurch zu ermöglichen, daß sie zu solcher Steigerung des deutschen Warenexportes aus eigenen Kosten beitrügen. Es könne deshalb nur eine Frage der Zeit fein, wann das Reparationsproblem erneut zur internationalen Diskussion siche.
Er könne sich unter keinen Umständen vov- stellen, daß irgendeine Macht der Welt in der Lage oder auch nur geneigt sei, Deutschlands politischen Schuldverpflichtungen einen Borrang vor privaten Schuldverpflichtungen zu verschaffen. Eine Regierung, die etwas derartiges versuche, würde selbst jeden Kredit in
Das Reichskabinett und die Außenpolitik.
Tic konservativen (Kflcii Cnrtinö.
Berlin, 9. Oft. (Xil.) Die „Konservativ« Korrespondenz" schreibt zu der amtlichen Mit« tcilung über die Sitzung des Reichskabinetts am Mittwoch, in der Dr. Curtius Bericht erstattete, u. a. folgendes: Das offizielle Kommunique bedarf insofern einer Richtigstellung, als es sich hierbei nicht um, wie das Kommunique besagt, eine vollinhaltliche Billigung der vonCur- tius geführten Verhandlungen handelt. Vielmehr; hat der Reichskanzler lediglich dem Minister füt seine Arbeit in Genf seinen Dank auSgesprocheir. Eurtius hat in Genf in den wesentlichen Fragen der Abrüstung, weiter in der Frage der An« schneidung der Revision nichts erreicht. Demgegenüber treten die spärlichen Erfolge, die er in der Memelläiidisdien und auch in der Saarfrage angeblich erreicht bat, vollkommen zurück. Wir sind nach wie vor der lleberzeugung, daß auf dem Posten des Außenministers nicht ein nur verwaltungstechnisch begabter Epigone des Herrn Strefemanns gehört, sondern ein Mann, der die außenpolitische Situation Deutschland-, die schon ohne unser Zutun an Chancen reiche? geworden ist, zu meistern versteht.
parlamentarische Zusammenschlüsse.
Husammenrückcn ans her gemäßigten Rechten.
Berlin, 10. Oft. Dem sensationellen Zusam-
Schachts Amerikareise.
Es ist auffallend, wie wenig in Deutschland Rotiz genommen wird von der Reise des früheren Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht durch die Bereinigten Staaten. Diese Amerikafahrt, die ursprünglich den Zweck haben sollte, die zahlreichen persönlichen Beziehungen Schachts zu den amerikanischen Finanzleuten zu erneuern, hat sich ganz von selbst zu einer vor be reitenden Aktion zugunsten einer Revision des Voungplans entwickelt. Der Bergleich mit der Reife Cie menceaus liegt nahe und ist auch schon, zugleich mit einem Hinweis auf das Scheitern dieses Unternehmens, in der Oefsentlichkcit ausgesprochen worden. Er geht unseres Erachtens fehl. Clemenceau, der Repräsentant des rein politischen, ja imperialistisch-militaristischen Denkens war alles andere als geeignet, für sein Land cm Entgegenkommen des am Frieden materiell interessierten Gläubigers zu erreichen. Schacht gilt trotz feiner leidenschaftlichen nationalen Gesinnung, für die ja auch der Vankee alles Verständnis aufbringt, der amerikanischen Hochfinanz als öer ton« fequentefte und zuverlässigste Garant der Grundsätze finanzieller Solidität und wirtschaftlicher Oefo- n o m i e in Deutschland.
Daß Dr. Schacht ohne irgendwelchen Regierungsauftrag nach Amerika gefahren ist weiß man nicht nur hier, sondern gerade auch Drüben. Es ist daher gänzlich unangebracht, daß von feiten einer gewissen Presse oder gar des interessierten Ministeriums irgend- wie eingegriffen und Erklärungen über mangelnde Verantwortung und Autorisation losgelassen werden. Daß wir in Deutschland von der anderswo selbstverständlichen Solidarität auch in diesem Falle weit entfernt bleiben würden, stand ohnehin fest, vielleicht bringen wir cs aber so weit, daß wir einem unserer besten Männer nicht in den Rücken fallen wenn er sich mit dem Gewicht seines Ramens und seiner Persönlichkeit für eine erneute Erleichterung der Lasten seines Landes einseht.
Die Berliner Finanzwelt teilt nicht Die überwiegende Abneigung der politischen Kreise gegen den ehemaligen Reichsbankpräsidenten. Obwohl sie selbst unter den oft etwas willkürlichen, Die richtige Erkenntnis gern scharf zuspitzenden Maß- nahmen seiner Amtsführung gelegentlich zu leiden hatte ist sie sich heute des Wertes dieser eigenwilligen Persönlichkeit durchaus bewußt. Einer ihrer hervorragendsten, wenn auch in den letzten Jahren erst einer breiteren Öffentlichkeit betann- gewordenen Vertreter konnte der Zustimmung seiner Berufsgenossen sicher sein, als er dem Reichskanzler den Rat gab, Dr. Schacht möglichst bald mit der Durchführung des Fi- nanzreformwerkes zu beauftragen.
Soviel wir wissen, würde Schacht allerdings diesen Auftrag ab lehnen. Es ist seineUeoer- zeugung, daß diese Ausgabe der endgültigen finanziellen Sanierung Deutschlands nicht gelöst werden kann i n' d e r A b hä n g i g k e 11 v o n parlamentarischenParteien. Heber die heutige innerpolitische Lage befragt, würde er wohl zur Antwort geben, daß nur der auf Die Dauer regieren könne, der die Finanzen in Ordnung halte. Das könne Die Mitte nicht, weil sie von links und rechts gehandicapt fei. Statt aber, wie das a. B. in England selbstverständlich wäre, er ft Der Linken und Dann der Rechten eine Chance zu geben und fo klare Verantwortlichkeiten z u schaffen, werde man, wie immer, irgendeine dritte, verschleierte Lösung finden. , , ... ....
Die bisherige Entwicklung hat dieser pessimistischen Ansicht Schachts recht gegeben. Vielleicht bringt die Reichstagseröffnung die von ihm und auch uns für notwendig gehaltene Klärung der innerpolitischen Situation Deutschland-.
Oie Aufgabe des Auslands.
Unterstützung jeder Politik der finanziellen Ordnung
9teut) ort, 9.Ott. (WTB.) Der frühere Reichs- banfpräfibent Dr. Schacht nahm heute an einem Essen teil, Das Der Neuyorter Bond-Club ihm zu Ehren veranstaltete, lieber 500 Personen aus füh- renben Banttreisen waren erschienen, barunter von internationalen Konferenzen her betannte Person- lichteiten wie Reynolds unb ßammonb, ferner ber Gouverneur Harrison unb ber Prüsibent Ease von ber Neuyorter Feberal Reserve Bank. Dr. Schacht führte in einer Rebe u. a. aus: Er sei biesmal a l s Privatmann nach Amerika gekommen, um seine freie Zeit zu einer ausgedehnteren Stubienreise zu benutzen. Gerne sei er, obwohl Privatmann, ber Einlabung gefolgt, um auf Wunsch seiner amerikanischen Freunbe seine Ansicht über bie augenblickliche Lage Deutschlands auszusprechen. Er habe leiber feststellen müssen, baß in Amerika im Augenblick ein unbehagliches Gefühl angesichts ber beutschen Zustänbe herrsche.
wer die geradezu übermenschliche Geduld des deutscheu Volkes
Schacht spricht in Amerika über die Revision des Nonngplans.
Eine neue Bede des ehemaligen Reichsbankpräsidenten vor Reuyorker Zinanzkceisen weist auf die Rückwirkungen zwischen Reparationslast und der politischen Radikalisierung in Deutschland hin.
Dr. Schacht fuhr fort: „Sie werden mich fragen, ......... w_, „.......... .
ob die Regierung stark genug fein wird, eine lichsozialen Volksdienstes mit Den solche Politik der finanziellen Ordnung durch- Konservativen zu einer Fraktion imReichs- zuführen. 2d) erwidere daraus, daß uns auch tag gefolgt. Zu dieser Gruppe sind auch die W e l - hier das Ausland durch eine gerechtere fen gestoßen, so daß die Sammelfraktion über Behandlung unserer nationalen und ntorali- 22 Mandate versügt und sich damit in einer toe- schen Forderungen helfen könnte. Das deutsche sentlich vorteilhasteren Lage als die Demokraten Volk ist im ganzen genommen viel zu ordnungs- befindet, die mit nur 14 Mann nicht einmal Frak- liebend, fleißig und ehrenhaft, als daß es Den tionöftäcte haben und infolgebcffcn weder in Den Geist der Einordnung oder den Bolschewismus Ausschüssen Mitarbeiten können, nod> im Plenum zur Herrschaft gelangen laffen wird. Aber auch pje gleiche Redezeit erhalten wie Die Fraktionen hinsichtlich Der Reparationsabmachungen wird mit mehr als 15 Mitgliedern. Christlich-sozialo Deutschland im Rahmen der abgeschlossenen Ver- und Volkslonservative halten aber noch weiter träge bleiben. Der Boung-Plan sieht eine öko- Ausschau. Cs ist der Versuch gemacht worden, da« nomische Abwicklung des Reparationsproblems Landvolk mit seinen 18 Mandaten heran-u* vor, er enthält aber auch alle Möglichkei- ziehen unb auch die heimatlos gewordenen sechs t e n einer R e u a n p a s s un g, wenn Die Mn- Fungdeutschen in der Eemeinschastsfraktion Möglichkeit einer exakten Durchführung sich er- unterzubringen. Würden die gesteckten Ziele ergeben sollte. Wenn trotzdem eine psychologische reicht werden, dann würde im Reichstag eine Beunruhigung über das Reparationsproblcm in neue Rechtsgruppe von ungefähr 50 der Welt herrscht, so aus dem Grunde, weil Die Abgeordneten entstehen. Dem stehen jedoch Politik das „Self Liquidating Scheme" des noch gewisse Schwierigkei en entgegen. Die beiden Bvung-Plans im Haag mit Sanktionen Zungdeutschen, die den christlichen Gewerkschaften bepackt hat. angeboren, dürsten dagegen zu der neuen Fraktion
stoßen, so daß sie auf 24 Mann kommt und in
erzwingen wollen, indem sich die Deutsche Volkspartei von Der Regierung Brüning distanziert. Dr. Eurtius wird sich am Freitag den Gegnern feiner und Stresemanns Politik in der eigenen Fraktion zu stellen haben. Es ist nicht ausgeschlossen, daß die Entscheidung gegen ihn fällt, daß die Deutsche Volkspartei sich tatsäch- £>CF DOB. Und ÖCF NDO. Ott lieh vom Kabinett Brüning „distanziert". Es ist K
aber darum noch nicht gewiß, ob Dr. Eurtius 0LN JXeid)0prä|tOCnten.
Dann auch auf Die Ehrung der auswärtigen Berlin, 10. Ott. kTM.) Die Bundesleitung Politik verzichtet. Er hat sich schon emmal ent- Deutschen O f f iz je r - 2 u n d e s hat an schlossen gezeigt, .auch gegen Den W t IIen Herrn Reichspräsidenten die Bitte s e ine r F r a k tr o n auf seinem Platz im - g^^tet, zugunsten der in Leipzig verurteilten
-au Owwen. Reichswehrofsiziere von dem ihm versassunfiS-
L-u tun >mäßig zust-h-nd-n 2 c g no i> i g u ng 6 r t d> t ren, ist in Teil 3 8 ’ Gebrauch zu machen. Die hat dabei hervor*
rnne gewisse Strömungvorhanden die den ^cn,' daß der Verlauf und Der Abschluß De« Rucktritt von Dr.Curtius wünscht Es ist ungIüdK$cn Prozesses in Leipzig im 2ntereffe toirb VfiÄS des Reichsheeres von den Offizieren der alten
I Wehrmacht auf das tiefste beklagt wird. Den ,ouch 9 9 Bestreben Verurteilten fei unter keinen Mmständen unehren-
perfonllch, sie geht welmehrauf da« Dest^ben ' vorzuwerfen, sie hätten vielmehr
zurück, die Deutsche Bvlkspartei von der Re- heißem Ringen um die Zukunft von Boll ? !»♦ r berS ^raftion xum Ausdruck und Aeichsheer gehandelt und fein ®ebanfe
letzten ®nt ^un8 Aktion Ausdruck w ihnen ferner gelegen, als durch Berrat ba« kam- . ^n suHrenden Kreisen der ^BP recynet schädigen. Auch die Verbands-
man jebenfall« damit, daß es Der Frattionssuy- ... Ratio naive rbandes Deut-
»SÄNSSSL aZö'xsÄMx»
Der deutsch-litauische Konflikt:n Memel. teÄÄ Litauens W-rtbruch. - fiotvno lenkt ein. - Zwei deutsche Vertreter
ittl ^HcmClbircfforilim. Partei und der Demokratischen Partei ein Rund
schreiben gerichtet, in dem aus die Gründe ein- ß'nniKf itm rtilHtiiä gegangen wird, die zum Auszug der Volksnatio-
3»Uinpf UUI V.UI llUV- nalen führten. Dabei wird gesagt: „Cs stellte sich
Wie wird sich die Bolkspartci zum Außen- bald heraus, daß die volksnationale Gruppe
in hinter ffi'llen*? eine Erweiterung der Staatspartei
n / f gar nicht wollte. Dies war Der erste 2rr-
1 • ium. 2n der Sitzung des HauptaktionsausschufseS,
wird berichtet, daß die Deutsche Volkspartei sich bic bcr Unterhaltung zwischen Dr. Hoepker- in der morgigen Sitzung ihrer Relchstagsfraktion Aschoff und Dr. Scholz vorausging, wurde von mit Der Frage beschäftigen werde, ob sie Dr. volksnationalen Gruppe Die Forderung auf* ®urt>H toeiter im Kabmett belassen wolle, ^llt, jeden Versud) einer Verbin* oder nicht. So schreibt die „Vosslsche Zeitung : b mit Kräften der Deutschen Die Deutsche Volkspartei wird selbstverstandlich ?spo/tei aufzugeben. Dr. Hoepker- nie soweit gehen, öffentlich von dem Stresemann- Aschoff mußte mit aller Deutlichkeit erklären, daß schen System uer au^toartigCTi Polttik abjuructen. cr feine Vorschriften für diese Verhandlung Aber es gibt volksparteiliche Abgeordnete, die mQd)cn IaffC| sondern fid) volle Handlungsfreiheit das Ausscheiden von Curtius Dorbebalte. Auch nad) der Wahl wurde im
dem Kabinett durch einen ^uktlonsbeschluß Hauptaktionsausschuß von der volksnationalen '"h 1 ®ruwe mit Nachdruck gesardrrt, dah irgenb-
welche Verhandlungen mit Der Deutschen Volks-


